[0001] Die Erfindung betrifft ein elektrisch betätigbares Kraftstoffeinspritzventil für
Brennkraftmaschinen.
[0002] Derartige bekannte Kraftstoffeinspritzventile werden mit einem Elektromagneten betätigt,
dessen Magnetwicklung in einer Zentralbohrung eines Ventilgehäuses angeordnet ist
(DE-PS 23 49 584). In die Magnetwicklung ist ein Weicheisenkern eingesetzt, der außerhalb
des Ventilgehäuses als Anschlußstutzen für die Kraftstoffzufuhr ausgebildet ist. Der
Stirnseite des Weicheisenkerns steht ein Anker so gegenüber, daß zwischen diesen beiden
Elementen ein Luftspalt gebildet wird. An dem Anker ist eine Ventilnadel angebracht,
die in einem verjüngten Ende des Ventilgehäuses längs verschiebbar geführt ist. Die
Ventilnadel ist dabei insbesondere mit an den Ventilnadelkörper angeschliffenen Planflächen
so ausgebildet, daß Kraftstoff in einen Ringraum vor einem Ventilsitz der Ventilnadel
strömen kann. Wenn der Elektromagnet erregt wird, zieht der Anker die Ventilnadel
an, die damit den Ventilsitz freigibt. Durch einen dann freigegebenen Zumeßspalt wird
unter Druck stehender Kraftstoff in die Brennkraftmaschinen eingespritzt. - Die Fertigung
eines derartigen Kraftstoffeinspritzventils mit einer längs verschiebbaren Ventilnadel
ist aufwendig, da das Kraftstoff-
[0003] einspritzventil aus vielen Elementen besteht, die zum Teil mit hoher Präzision zu
fertigen und anschließend zu montieren sind.
[0004] Ferner unterliegen die längs verschiebbare Ventilnadel und ihre Lagerung einem Verschleiß,
wodurch die gewünschte Zumessung verfälscht werden kann. Die Betätigung dieses elektromagnetischen
Kraftstoffeinspritzventils erfordert eine nennenswerte elektrische Leistung, für die
entsprechend dimensionierte Bauelemente vorzusehen sind.
[0005] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein elektrisch betätigbares
Kraftstoffeinspritzventil für Brennkraftmaschinen zu schaffen, welches ohne verschiebbar
zu lagernde bewegte Ventilelement auskommt und das sich durch einen unkomplizierten
Aufbau auszeichnet. Das Kraftstoffeinspritzventil soll keinem nennenswerten Verschleiß
unterliegen und mit geringer elektrischer Leistung angesteuert werden können.
[0006] Diese Aufgabe wird durch ein Kraftstoffeinspritzventil mit den im kennzeichnenden
Teil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmalen gelöst.
[0007] Das Prinzip der Erfindung besteht darin, daß ein piezoelektrisches Bauelement, welches
als piezoelektrischer Schwinger bezeichnet wird, so ausgebildet und angeordnet wird,
daß das Kraftstoffeinspritzventil ohne ein in seiner Gesamtheit bewegliches Element,
insbesondere ohne längs verschiebbare Ventilnadel die Vorzugsbewegungsrichtung des
flüssigen Brennkraftstoffes, nämlich die Einspritzrichtung, bestimmt, dabei die Kraftstoffmenge
zumißt und die Voraussetzung für eine Zerstäubung des Brennkraftstoffs schafft. Dies
wird dadurch erreicht, daß durch das elektrische Feld bei Anlegen von elektrischer
Spannung an die Elektroden des piezo- des pi
ezo- elektrischen Schwingerst dieser sich zusammenzieht oder ausdehnt, damit das Volumen
einer Kraftstoff aufnehmenden Kammer verändert, und daß bei einer Volumenverringerung
der Kammer der Brennkraftstoff im wesentlichen aus der Einspritzöffnung austritt,
während der Kraftstoffrückfluß durch den Kraftstoffzuleitungsweg wesentlich gedrosselt
ist.
[0008] In einer Ausführungsform des Kraftstoffeinspritzventils nach Anspruch 2 wird die
Vorzugsbewegungsrichtung des Brennkraftstoffs dadurch bestimmt, daß der piezoelektrische
Schwinger als Dickenschwinger ausgebildet ist, daß die den Kraftstoff aufnehmende
Kammer den Körper quer zur Schwingungs richtung durchdringt und mit einer einseitigen
Verengung als Kraftstoffzuleitungsweg ausgebildet ist. Der Kraftstoff wird dabei auf
der der Verengung der Kammer gegenüberliegenden Seite ausgespritzt.
[0009] Zur Bemessung der Einspritzmenge kann nach Anspruch 3 zusätzlich als Einspritzöffnung
der Kammer an deren einen Seite eine Blende mit einer gegenüber dem Kammerdurchmesser
kleineren Bohrung angeordnet sein. - Dadurch, daß die relativ kleine Bohrung in -einer
gesonderten Blende auszuführen ist, die aus leichter zu bearbeitendem Material als
der piezoelektrische Schwinger besteht, kann die Herstellung insgesamt vereinfacht
werden. Beispielsweise kann die Bohrung in der Blende einen sehr kleinen Durchmesser
[0010] aufweisen, die in dem aus piezoelektrischen Material bestehenden Schwinger nur schwer
anzubringen ist. Die Kammer in dem Schwinger hat dagegen einen größeren Durchmesser
Damit kann auch eine feine Zerstäubung des eingespritzten Kraftstoffs erreicht werden.
[0011] In einer anderen Ausführungsform des Kraftstoffventils nach Anspruch 4 ist der piezoelektrische
Schwinger als hohlzylindrischer Radialschwinger ausgebildet, in dessen Wand eine Reihe
von Kammern parallel und konzentrisch dessen Langsachse untergebracht sind. - Die
einzelnen Kammervolumina der in der Wand untergebrachten Kammern können je nach Verwendungszweck,insbesondere
einzuspritzender Kraftstoffmenge, gemeinsam aktiviert werden - Anspruch 5 -,oder aber
nacheinander durch Anlegen eines örtlich begrenzten elektrischen Feldes aktiviert
werden - Anspruch 6. Im letztgenannten Fall erstreckt sich zumindest eine Elektrode
nicht durchgehend über eine Außenwand oder Innenwand, sondern ist in, den Kammern
entsprechende,Flächensegmente unterteilt. Die gegensich überliegende Elektrode kannYhingegen
als eine durchgehende Fläche über die zugeordnete Wand erstrecken. - Die individuell
aktivierbaren Kammern in einem hohlzylindrischen Radial schwinger können untereinander
verschiedene Volumina aufweisen oder mit einer Ringblende mit verschieden großen Bohrungen
einseitig abgeschlossen sein, so daß je nach dem, welche Kammer aktiviert wird, die
zugemessene Kraftstoffmenge variiert werden kann. Es ist auch möglich, einzelne der
Kammern in dem Radialschwinger für den Fall umschaltbar in Reserve zu halten, daß
eine oder mehrere der anderen Kammern ausfallen.
[0012] Zur Erhöhung des Mengendurchsatzes des Kraftstoffes bei gleichzeitiger Betätigung
sämtlicher in dem hohlzylindrischen Radialschwinger vorgesehener Kammern können weiterhin
mehrere solcher Radialschwinger mit gestaffelten Außendurchmessern konzentrisch ineinander
angeordnet werden. - Trotz höheren Mengendurchsatzes braucht somit das von dem gesamten
Schwinger eingenommene Volumen nicht wesentlich erhöht zu werden.
[0013] Die Blende, die mit Bohrungen die Tröpfchengröße
des Kraftstoffs bestimmt, ist für den hohlzylindrischen Radialschwinger zweckmäßig
als Ringblende geformt, die gegenüber den zugehörigen Kammerdurchmessern reduzierte
Bohrungen aufweist..Diese separate Ringblende kann wiederum fertigungsgünstiger hergestellt
werden als Kammern unterschiedlicher, insbesondere sehr geringer Durchmesser in dem
piezoelektrischen Material des Radialschwingers.
[0014] Statt einer drosselnden Verengung in dem Kraftstoffzuleitungs weg auf einer Seite
der Kammer kann sich dort eine sogenannte Konstantvolumen-Kammer mit einer Kraftstoffzuflußöffnung
und -abflußöffnung befinden, deren Fläche klein gegenüber der Fläche der unnachgiebigen
Konstantvolumen-Kammerwand ist. - Bei Volumenänderungen der Kammern in dem piezoelektrischen
Schwinger fließt Kraftstoff aus den aktivierten Kammern nur zu einem geringen Teil
in die Konstantvolumen-Kammern zurück, da die Konstantvolumen-Kammerwände im wesentlichen
unnachgiebig sind und der Kraftstoff nicht kompressibel ist.
[0015] Als Werkstoff zur Herstellung der Schwinger ist nach Anspruch 9 vorzugsweise piezokeramisches
Material vorgesehen.
[0016] Daraus lassen sich die piezoelektrischen Schwinger so herstellen, daß eine äußerst
präzise Zumessung und Zerstäubung des Kraftstoffs über einen langen Betriebszeitraum
hinweg erreicht ist. Zum Erzeugen des elektrischen Feldes, welches die Wandstärkeveränderungen
des piezoelektrischen Schwingers bewirkt, ist eine elektrische Spannung zur Verfügung
zu stellen. Je nach Arbeitsfrequenz kann der piezoelektrische Schwinger sowohl kapazitiven,
induktiven als auch ohmschen Charakter annehmen, was sich günstig auf die in dem Einspritzventil
umgesetzte Verlustleistung auswirken kann.
[0017] Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden anhand einer Zeichnung
mit drei Figuren erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine erste Ausführungsform des Kraftstoffeinspritzventils mit einem Dickenschwinger
im Längsschnitt und einer angesetzten Blende in grob schematischer Darstellung;
Fig. 2 eine zweite Ausführungsform eines Kraftstoffeinspritzventils mit einem Radialschwinger
im Längsschnitt und
Fig. 3 eine Draufsicht auf einen'Teil des Radialschwingers nach Fig. 2.
[0018] In sämtlichen Figuren ist das Kraftstoffeinspritzventil stark vergrößert dargestellt.
[0019] In Fig. 1 ist ein Dickenschwinger aus piezoelektrischem Material mit 1 bezeichnet.
Er ist im wesentlichen kubusförmig ausgebildet und an zwei gegenüberliegenden Seiten
mit Elektroden 2 und 3 belegt.
[0020] Im Innern des Kubus ist eine Kraftstoff aufnehmende Kammer 4 ausgespart, die an der
oberen Seite in eine einseitige Verengung 5 übergeht. Die einseitige Verengung liegt
in einem Kraftstoffzuleitungsweg zu der Kraftstoff aufnehmenden Kammer 4. Die Kammer
und die einseitige Verengung sind rotationssymmetrisch zu einer Längsachse 6 geformt
und gehen durch den gesamten Dickenschwinger hindurch.
[0021] Wenn an die Elektroden 2 und 3 Spannung gelegt wird, verändern sich die Dimensionen
des Dickenschwingers, u.a.wie mit Richtung des Pfeils 7 angedeutet. Damit gehen Volumenänderungen
in der Kraftstoff aufnehmenden Kammer 4 einher. Infolge der einseitigen Verengung
5 wird der Kraftstoff in der Vorzugsbewegungsrichtung 8 in das den Dickenschwinger
1 umgebende Volumen gespritzt.
[0022] Die Tröpfchengröße bei der Zerstäubung kann durch eine zusätzliche, unten an den
Dickenschwinger angesetzte Blende 9 entsprechend der offenen Querschnittsfläche einer
Bohrung 10 in der Blende eingestellt werden.
[0023] Wesentlicher Teil einer zweiten Ausführungsform des Kraftstoffeinspritzventils nach
den Fig. 2 und 3 ist ein hohlzylindrischer Radialschwinger 11 aus piezoelektrischem
Material. Wie aus Fig. 3 in Verbindung mit Fig. 2 ersichtlich, sind in dem hohlzylindrischen
Radialschwinger zwischen dessen Innenwand mit dem Radius r und der Außenwand mit dem
Radius r
2 eine Reihe von Kraftstoff aufnehmenden Kammern 12, 12' angeordnet. Die Kraftstoff
aufnehmenden Kammern liegen in der neutralen Faser 13 des Radialschwingers und sind
als durchgehende, also oben und unten offene Bohrungen mit konstantem Durchmesser
ausgebildet. Sie verlaufen parallel und konzentrisch zur Längsachse 19.
[0024] Die Innenwand und die Außenwand des Radialschwingers ist jeweils mit einer Elektrode
belegt, die lediglich durch die Zuleitung 14 bzw. 15 in Fig. 2 angedeutet ist.
[0025] Der unteren Seite der Kraftstoff aufnehmenden Kammern 12, 12' steht eine Ringblende
16 gegenüber, welche mit den Kammern 12, 12' fluchtende, die Tröpfchengröße bestimmende
Bohrungen 17, 17' aufweist.
[0026] Der Radialschwinger und die Ringblende sind in einem Bock 18 montiert, so daß die
Ringblende 16 mit den Bohrungen 17, 17' bzw. die Kammern des Radialschwingers 11 nach
unten Kraftstoff ausspritzen können.
[0027] In dem oberen Teil des um eine Längsachse 19 rotationssymmetrischen,steifen Blocks,
der vorzugsweise aus Metall besteht, ist der Kraftstoffzuleitungsweg zu dem Ringschwinger
angeordnet. Der Kraftstoffzuleitungsweg besteht im wesentlichen aus einer ringförmigen
Konstantvolumen-Kammer 20, in die ein Kraftstoffzuflußstutzen 21 und ein Kraftstoffabflußstutzen
22 münden. Die freien Querschnitte der Stutzen 21 und 22 sind klein gegenüber der
Fläche der Innenwand der Konstantvolumen-Kammer.
[0028] Der Radialschwinger 11 ist in einer ringförmigen Ausnehmung 23 des Blocks 18 mit
Dichtungen 24 - 26 abgedichtet eingesetzt.
[0029] Bei Anlegen von Hochspannung an die Zuleitungen 14, 15 und das dementsprechend zwischen
der Innenwand und der Außenwand des Radialschwingers gebildete elektrische Feld erfolgt
eine Volumenänderung der Kammern 12, 12' in dem Ringschwinger. Der in diese Kraftstoff
aufnehmende Kammern von der Konstantvolumen-Kammer 20 einströmende Kraftstoff wird
im wesentlichen nach unten durch die Bohrungen 17, 17' der Ringblende 16 in das das
Kraftstoffeinspritzventil umgebende Volumen eingespritzt. Die Vorzugsbewegungsrichtung
27 des Kraftstoffs verläuft somit wie mit dem entsprechend gekennzeichneten Pfeil
angedeutet. Nach oben kann hingegen der Kraftstoff aus den Kammern 12, 12' nicht nennenswert
in die Konstantvolumen-Kammer 20 zurückströmen, da diese mit einem großen Volumen
im wesentlichen nicht kompressiblen Kraftstoffs gefüllt ist. Die den Kraftstoff aufnehmenden
Kammern 12, 12' können daher fertigungsgünstig als durchgehende Bohrung ausgebildet
sein.
[0030] Die Zuleitungen 14, 15 sind aus dem Block 18 heraus zu einer nicht dargestellten
Steckverbindung geführt, über die somit dem Radialschwinger eine gesteuerte elektrische
Spannung zugeführt werden kann.
1. Elektrisch betätigbares Kraftstoffeinspritzventil für Brennkraftmaschinen,
dadurch gekennzeichnet,
daß es einen mit Elektroden (2, 3; an 14, 15) versehenen piezoelektrischen Schwinger
(l; 11) mit wenigstens einer Kraftstoff aufnehmenden Kammer (4; 12, 12' ) aufweist
und daß mit der Kammer ein Kraftstoffzuleitungsweg (Verengung 5; Konstantvolumen-Kammer
20) und eine Einspritzöffnung (Bohrung 10) in kraftstoffleitender Verbindung stehen,
die derart gestaltet ist, daß beim Anlegen einer Spannung an die Elektroden (2, 3;
an 14, 15) dem Kraftstoff eine Vorzugsbewegung (8; 17, 17' durch die Kammer zu der
Einspritzöffnung erteilt wird.
2. Elektrisch betätigbares Kraftstoffeinspritzventil nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der piezoelektrische Schwinger als Dickenschwinger (1) ausgebildet ist, daß die
den Kraftstoff aufnehmende Kammer (4) den Schwinger quer zur Schwingungsrichtung (Pfeil
7) durchdringt und mit einer einseitigen Verengung (5) als Kraftstoffzuleitungsweg
ausgebildet ist.
3. Elektrisch betätigbares Kraftstoffeinspritzventil nach
Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß als Einspritzöffnung der Kammer an deren einen Seite eine Blende (9) mit einer
gegenüber dem Kammerdurchmesser kleineren Bohrung (10) angeordnet ist.
4. Elektrisch betätigbares Kraftstoffeinspritzventil nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der piezoelektrische Schwinger als hohlzylindrischer Radialschwinger (11) ausgebildet
ist, in dessen Wand eine Reihe von Kraftstoff aufnehmenden Kammern (12, 12') parallel
und konzentrisch zu dessen Längsachse (19) untergebracht sind.
5. Elektrisch betätigbares Kraftstoffeinspritzventil nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Innenwand (an rl) und eine Außenwand (an r2) des hohlzylindrischen Radialschwingers (11) im wesentlichen über deren gesamter
Fläche mit Spannung beaufschlagt werden, so daß alle Kammervolumina gleichzeitig und
in dem gleichen Sinne verändert werden.
6. Elektrisch betätigbares Kraftstoffeinspritzventil nach
Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß wahlweise einzelne Abschnitte einer Innenwand (an rl) oder einer Außenwand (an r2) des hohlzylindrischen Radialschwingers (11) mit Spannung beaufschlagt werden, so
daß die Kammervolumina individuell insbesondere nacheinander aktiviert werden.
7. Elektrisch betätigbares Kraftstoffeinspritzventil nach Anspruch 4,
gekennzeichnet durch eine konzentrische Anordnung mehrerer ineinandergesetzter hohlzylindrischer
Radialschwinger.
8. Elektrisch betätigbares Kraftstoffeinspritzventil nach einem der Ansprüche 4 -
7,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Radialschwinger (11) auf seiner Aus spritzseite mit einer Ringblende (16)
versehen ist, die gegenüber den Kammerdurchmessern reduzierte Bohrungen (17, 17')
aufweist.
9. Elektrisch betätigbares Kraftstoffeinspritzventil nach einem der vorangehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Schwinger aus piezokeramischem Werkstoff besteht.
10. Elektrisch betätigbares Kraftstoffeinspritzventil nach einem der vorangehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß jede Kraftstoff aufnehmende Kammer (12, 12', ) in dem
Schwinger (11) als durchgehende Bohrung konstanten Durchmessers ausgebildet ist und
daß an einem Ende der Bohrung in dem Kraftstoffzuleitungsweg eine Konstantvolumen-Kammer
(20) mit einer Kraftstoffzuflußöffnung (Kraftstoffzuflußstutzen 21) und -abflußöffnung
(Kraftstoffabflußstutzen 22) angeordnet ist, deren Fläche klein gegenüber der Fläche
der unnachgiebigen Konstantvolumen-Kammerwand ist.
11. Elektrisch betätigbares Kraftstoffeinspritzventil nach einem der vorangehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der piezoelektrische Schwinger in einem Block (18) montiert ist, aus dem der Kraftstoffzuleitungsweg
ausgeformt ist, der mit der (den) Kraftstoff aufnehmenden Kammer(n) in Verbindung
steht.
12. Elektrisch betätigbares Kraftstoffeinspritzventil nach den Ansprüchen 4 - 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß für die Reihe der durch den Radialschwinger parallel zu dessen Längsachse durchgehenden,Kraftstoff
aufnehmenden Kammern, die konzentrisch zur Längsachse angeordnet sind, eine gemeinsame
ringförmige, ebenfalls zur Längsachse konzentrische Konstantvolumen-Kammer (20) aus
dem Block (18) ausgeformt ist, in die ein Ende des Radialschwingers hineinragt.