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EP 0 204 652 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.12.1989 Patentblatt 1989/50 |
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Anmeldetag: 15.04.1986 |
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Schachtschmelzofen zum Schmelzen von Metallen
Metal melting shaft furnace
Four à cuve pour la fusion de métaux
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
19.04.1985 DE 3514681
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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10.12.1986 Patentblatt 1986/50 |
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Patentinhaber: W. STRIKFELDT & KOCH GmbH |
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D-51674 Wiehl (DE) |
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Erfinder: |
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- Schmidt, Günther
D-5220 Waldbröl (DE)
- Koch, W.M.
D-5276 Wiehl (DE)
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Vertreter: Pfenning, Meinig & Partner |
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Kurfürstendamm 170 10707 Berlin 10707 Berlin (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 078 883 GB-A- 1 143 745
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GB-A- 252 457 US-A- 2 991 060
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Schachtschmelzofen zum Schmelzen von Metallen, insbesondere
Nichteisenmetallen, nach der Einleitung des Hauptanspruchs.
[0002] Es sind Schachtschmelzöfen bekannt (US-PS 2 991 060), bei denen ein im wesentlichen
senkrecht angeordneter Beschickungsschacht direkt in einen das Schmelzbad aufnehmenden
wannenförmigen Innenraum führt. Ein Brenner ist dem Beschickungsschacht gegenüberliegend
angeordnet, wobei die Wärme des Brenners in der Weise durch den Innenraum des Ofens
geleitet wird, daß sie insbesondere am unteren Ende des Beschickungsschachtes wirksam
wird und das dort vorhandene Metall schmilzt, so daß es in das im Innenraum vorhandene
Schmelzbad fließt.
[0003] Bei diesem bekannten Schachtschmelzofen kann es vorkommen, daß beim Beschicken oder
auch während des Schmelzvorganges das feste bzw. angeschmolzene Schmelzgut in das
Schmelzbad fällt, bevor es vollständig geschmolzen ist, so daß sich in dem Schmelzbad
möglicherweise festere Bestandteile sammeln. Gleichzeitig können mit den festen Bestandteilen
des Schmelzgutes Verunreinigungen in das Schmelzbad gelangen, die bei einem vollständigen
Schmelzvorgang verbrennen würden. Weiterhin kommt es bei den bekannten Schachtschmelzöfen
vor, daß sich das Schmelzgut in dem Beschickungsschacht verhakt, so daß der untere
Bereich des Beschickungsschachtes freigeschmolzen wird, wobei dann die Brennerenergie
nicht mehr ausreicht, um das darüberliegende verhakte Schmelzgut loszuschmelzen. Das
Schmelzgut muß dann mittels Werkzeugen per Hand nachgeschoben werden. Somit sind diese
bekannten Öfen nicht in einem automatischen Schmelzverfahren anwendbar.
[0004] Die DE-A 252 457 beschreibt einen Kupolofen mit in verschiedener Richtung einstellbarer
01- oder Gasfeuerungsdüse, in dessen Schacht am unteren Ende oberhalb des Herdes drei
prismatische Körper eingebaut sind, die versetzt übereinanderliegen und einerseits
Rutschflächen für das Schmelzgut und andererseits Prall- und Leitflächen für die Stichflammen
bilden. Das Schmelzgut rutscht oder fließt durch einen von zwei prismatischen Körpern
gebildeten Zwischenraum in das Schmelzbad, wobei nicht ausgeschlossen ist, daß Verunreinigungen
oder an dem Schmelzgut anhaftende Teilchen, die schwer schmelzbar sind, in die Schmelze
gelangen und diese auflegieren oder verfälschen. Bei dieser Anordnung treten in dem
oberhalb des schmalen Zwischenraums gebildeten Schmelzraum durch die Absenkung der
Stichflamme und die Ausbildung des Schmelzraumes Verwirbelungen auf, durch die aufgrund
unterschiedlicher Temperaturen Verklebungen des Schmelzgutes hervorgerufen werden.
Dies führt zu einem Verhaken des Schmelzgutes, zu einem ungleichmäßigen Abschmelzen
mit der Gefahr der Kaminbildung im Schmelzgut, wodurch die Energie des Brenners ungenutzt
nach oben weggeführt wird und der Wirkungsgrad der Anlage verschlechtert wird. Darüber
hinaus kann die Metallschmelze überhitzt werden, da die Brennerflamme über die Schmelze
geleitet wird.
[0005] Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Schachtschmelzofen
zu schaffen, der definierte und konstante (sichere) Betriebsverhältnisse aufweist
und dadurch in einen automatisch geführten Schmelzbetrieb einbezogen werden kann und
der aufgrund einer besseren Energieausnutzung wirtschaftlicher arbeitet, wobei das
Schmelzbad frei von Verunreinigungen sein soll.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Hauptanspruchs gelöst.
[0007] Dadurch, daß der trichterförmige Beschickungsschacht in einen Schmelzwirkraum konstanten
Querschnitts übergeht, an den sich ein erster Abschnitt einer horizontalen oder leicht
geneigten Schmelzrampe anschließt und die Brennervorrichtung auf den Bereich des Überganges
zwischen dem Schmelzwirkraum und dem ersten Abschnitt der Schmelzrampe gerichtet ist,
werden definierte und konstante Schmelz- und Betriebsverhältnisse erbracht, so daß
während des gewünschten Schmelzbetriebes keine Bedienungsarbeiten von Hand mehr notwendig
sind, da der Schachtschmelzofen mit einer automatischen Beschickungsvorrichtung versehen
werden kann und somit in einen vollautomatischen Schmelzablauf integrierbar ist und
ein kontinuierlicher Schmelzbetrieb möglich wird. Außerdem bringt die erfindungsgemäße
Anordnung eine hohe Energieeinsparung mit sich. Die trichterförmige Beschickungsschachtform
bewirkt, daß Schmelzgutbrocken besser nachrutschen, wobei das Schmelzgut von den aufwärts
strömenden heißen Abgasen stark vorgewärmt wird und nach unten in den Schmelzwirkraum
hineinrutscht. Die Geschwindigkeit der aufwärts strömenden Abgase, die in dem Schmelzwirkraum
relativ definierte Strömungsverhältnisse haben, verringert sich nicht nur infolge
des Wärmeaustausches an das herunterkommende Schmelzgut, sondern auch infolge der
trichterförmigen Ausbildung des Beschickungsschachtes und dadurch erreichten Querschnittsvergrößerung
des Schachtes nach oben, so daß die Abgase länger in dem Schacht verweilen und eine
bessere Wärmeausnutzung gegeben ist, wodurch während des gesamten Schmelzvorganges
konstant niedrige Abgastemperaturen gewährleistet werden. Außerdem trägt die Geschwindigkeitsverringerung
dazu bei, daß an dem Schmelzgut anhaftende Staubteilchen nicht in den oberen Schachtteil
mitgenommen und ausgeworfen werden, sondern im unteren Bereich verbrannt werden.
[0008] Durch die Ausbildung des trichterförmigen Beschickungsschachtes mit dem sich erfindungsgemäß
anschließenden Schmelzwirkraum konstanten Querschnitts rutscht das Schmelzgut ständig
in den Wirkraum hinein und verschließt diesen solange, bis das Schmelzgut restlos
geschmolzen ist. Durch die sich an den Wirkraum anschließende Schmelzrampe, die als
"trockene Brücke" ausgebildet ist, kann das Schmelzgut nicht in das Schmelzbad fallen,
sondern wird vollständig im Wirkraum mit der anschließenden Schmelzrampe abgeschmolzen,
über die das Schmelzgut als flüssige Schmelze in das Schmelzbad fließt. Dabei verbrennen
auch anhaftende Teilchen, Emulsionen und dergleichen, bevor sie in das Schmelzbad
gelangen können und hier zu Verunreinigungen der Schmelze führen können.
[0009] Weiterhin ist im Gegensatz zum Stand der Technik der Einsatz von feuchtem Schmelzgut
möglich, da dieses nicht in das Schmelzbad gelangt und dort zu Explosionen führen
könnte. Entsprechend ist eine Badunterkühlung durch kaltes Schmelzgut nicht möglich.
[0010] Bei Schmelzgut mit niedrigem Schmelzpunkt, zum Beispiel Aluminium, können auch Teile,
die Metalle mit höherem Schmelzpunkt enthalten, zum Beispiel eisenhaltige Aluminiumteile,
problemlos eingeschmolzen werden, da die anfallenden Eisenteile auf der Schmelzrampe
liegen bleiben und später leicht entfernt werden können. Entsprechendes gilt für die
vorhandene Krätze und andere Verunreinigungen wie Formsandrückstände. Somit entsteht
keine Auflegierung bzw. ein Verfälschen der Schmelze bis zur Unbrauchbarkeit.
[0011] Durch die klare Trennung von Schmelzwirkraum und Schmelzbad bzw. Warmhalteraum und
die Anordnung der Schmelz-Brennvorrichtung in der Nähe des Schmelz-Wirkraumes ist
eine Überhitzung des Schmelzbades nicht möglich, da die Brennerflamme nicht, wie im
Stand der Technik, über das erschmolzene Metall des Schmelzbades in den Schmelzschacht
gelangt. Die Größe des Schmelz- Wirkraumes, d.h. seine Höhe und seine Querschnittsfläche
wird entsprechend der Brennerflamme der ausgewählten Brennervorrichtung unter Berücksichtigung
der geforderten Brennerleistung, d.h. Schmelzleistung des Schachtschmelzofens festgelegt.
Auf diese Weise wird der Wirkungsgrad der Anlage maximiert, d.h. daß beim Schmelzen
kein Schmelzgut im Wirkraum bzw. am Übergangsbereich des Wirkraumes zur Schmelzrampe
ungeschmolzen liegenbleibt, so daß kontinuierlich das Schmelzgut aus dem Beschickungsschacht
nachrutschen kann.
[0012] Vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0013] I'")ie Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt to wird in der nachfolgenden Beschreibung
näher erläutert. Die Figur zeigt: einen Schnitt durch den erfindungsgemäßen Schachtschmelzofen
mit Abgashaube.
[0014] Der Schachtschmelzofen 1 nach der Figur weist einen Beschickungsschacht 2 auf, der
trichterförmig ausgebildet ist. An den Beschickungsschacht 2 schließt sich ein Schmelz-Wirkraum
3 an, der einen konstanten Querschnitt aufweist und leicht gegen die Senkrechte geneigt
ist. An den Wirkraum 3 schließt sich eine Schmelzrampe 4 an, die vorzugsweise eine
leichte Neigung z.B. von 8 Grad gegen die Horizontale aufweist. Unterhalb der Schmelzrampe
4 ist ein als Warmhalteraum 5 ausgebildeter Innenraum des Ofens angeordnet, der das
Schmelzbad aufnimmt. Im Bereich des Wirkraumes 3 und der Schmelzrampe 4 ist eine als
ÖI- oder Gasbrenner angeordnete Brennervorrichtung 6 angeordnet, die auf den Übergangsbereich
zwischen Wirkraum und Schmelzrampe 4 gerichtet ist, so daß das untere Ende des Wirkraumes
3 voll im Wirkbereich der Brennervorrichtung 6 liegt. In der Nähe der Schmelzrampe
4 ist eine Reinigungsöffnung 7a,b vorgesehen, über die die auf der Schmelzrampe 4
liegenden Verunreinigungen oder dergleichen entfernt werden können. Ein auf das Schmelzbad
gerichteter Warmhaltebrenner 8 ist in den Seitenwänden des Warmhalteraumes 5 angeordnet.
[0015] In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Warmhalteraum 5 unterhalb der Schmelzrampe
4 vorgesehen. Selbstverständlich kann entsprechend der Konstruktion des Schmelzschachtofens
dieser Warmhalteraum auch vor oder seitlich der Schmelzrampe angeordnet sein. Auch
die Anordnung der Brennervorrichtung 6 und des Wirkraumes 3 kann entsprechend den
Konstruktionsbedingungen des Schachtschmelzofens verändert werden, d.h. entsprechend
den Betriebsverhältnissen kann der Wirkraum sich direkt senkrecht unter dem trichterförmigen
Beschickungsschacht 2 fortsetzen. Je nach Ofenform kann die Brennervorrichtung 6 in
etwa der Höhe des Wirkraumes 3 an unterschiedlichen Stellen im Umfang des Ofens angeordnet
sein.
[0016] An den trichterförmigen Beschickungsschacht 2 schließt sich eine Abgashaube 9 an,
die mit einer Schiebetür 10 versehen ist. Oberhalb der Abgashaube 9 ist eine Temperaturmeßstelle
11 vorgesehen. Zwischen Abgashaube 9 und Beschickungsschacht 2 befindet sich eine
durch einen Motor 12 antreibbare Schachtabdeckung 13, die abhängig von den gewünschten
Betriebszuständen geschwenkt wird.
[0017] Bei der Beschickung des Beschickungsschachtes 2 mit Schmelzgut rutscht dieses in
den Schmelz- wirkraum 3,wobei seine Packungsdichte sehr groß ist. Der auf den Übergangsbereich
zwischen Wirkraum 3 und Schmelzrampe 4 gegebenenfalls über Ümlenkungen gerichtete
Brenner 6 schmilzt das Schmelzgut, das die schmelzrampe herunterfließt, und in den
Innenraum 5 fließt. Die heißen Abgase des Brenners 6 steigen im Wirkraum hoch und
schmelzen ebenfalls das engliegende Schmelzgut. Da die Größe des Wirkraumes 3 entsprechend
der Brennerflamme der Brennervorrichtung unter Berücksichtigung der geforderten Schmelz-
oder Brennerleistung angepaßt ist, wird der untere Teil des Wirkraumes freigeschmolzen,
so daß das im trichterförmigen Beschickungsschacht 2 vorhandene Schmelzgut nachrutschen
kann, wobei der Wirkraum so lange verschlossen wird, bis das Schmelzgut restlos geschmolzen
ist. Die schrägen Flächen des trichterförmigen Beschickungsschachtes 3 begünstigen
das Nachrutschen. Die Abgase strömen weiter nach oben und schmelzen das Schmelzgut
zumindest an und verlassen dann, nachdem sie ihre Wärme abgegeben haben, den Beschickungsschacht
2 am oberen Ende und gelangen in die Abgashaube 9.
[0018] Während des Schmelzbetriebes wird an der Temperaturmeßstelle 11 die Abgastemperatur
überwacht. Wenn der Wirkraum 3 freigeschmolzen ist, steigt die Abgastemperatur an,
wodurch angezeigt wird, daß der Beschickungsschacht 2 für einen weiteren Beschickungsvorgang
frei ist. Die nicht dargestellte Beschickungsvorrichtung besteht aus einem Beschickungsbehälter
und einer Hubvorrichtung. Bei Erreichen der vorgewählten Abgastemperatur wird die
Schiebetür 10 über einen Motor 14 geöffnet, und der Beschickungsbehälter fährt hoch
und passiert gleichzeitig eine elektromechanische Kontrollstelle, die die geöffnete
Schiebetür 10 anzeigt. Über einen Schalter wird gleichzeitig eine Taktbeschickung
eingeleitet, d.h. der gefüllte Behälter fährt mit eingestellten Pausen und Laufzeiten
in die Endkippstellung. Nachdem der Behälter entleert ist, fährt er zurück und mittels
der Hubvorrichtung nach unten und die Schiebetür 10 schließt sich automatisch.
[0019] Sollte aus irgend welchen Gründen der Beschickungsvorgang nicht eingeleitet werden,
so wird über eine vorgewählte und eingestellte maximale Abgastemperatur und nach Ablauf
einer an einem Zeitglied eingestellten Zeit der Schmelzbrenner abgeschaltet, und es
wird ein optisches oder akustisches Signal geliefert, das die Notwendigkeit des Nachchargierens
anzeigt.
[0020] In dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist der Schmelzraum und der Warmhalteraum übereinander
angeordnet. In einer anderen Ausführungsform liegen Schmelzraum und Warmhalteraum
nebeneinander, wobei die beiden Räume durch eine Wand getrennt sind und der Übergang
ist nur als kleine Offnung für den Durchlaß des geschmolzenen Metalls in dem Warmhalteraum:
[0021] Die Zeichnung zeigt einen Schachtschmelzofen mit einer rechteckigen Ausführung des
Ofenmantels, selbstverständlich können auch andere Formen beispielsweise runde oder
ovale Ofenmantelausführungen vorgesehen werden.
1. Schachtschmelzofen zum Schmelzen von Metallen mit einem das Schmelzbad aufnehmenden
Warmhalteraum, einem zur Zuführung des Schmelzgutes dienenden trichterförmigen Beschickungsschacht
(2), einem daran anschließenden Schmelz- wirkraum (3) sowie mit einer das Schmelzgut
beaufschlagenden Brennereinrichtung (6), wobei der Schmelzwirkraum (3) einen konstanten
Querschnitt aufweist und an einen ersten Abschnitt einer horizontalen oder leicht
geneigten Schmelzrampe (4) anschließt und die Brennereinrichtung (6) auf den Bereich
des Überganges zwischen dem Schmelz- wirkraum (3) und dem ersten Abschnitt der Schmelzrampe
(4) gerichtet ist, so daß das Schmelzgut über die ganze Schmelzrampe (4) laufen muß
und Fremdkörper auf der Schmelzrampe (4) liegen bleiben und vom Schmelzgut abgetrennt
werden.
2. Schachtschmelzofen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich
der Schmelzrampe (4) eine Reinigungstür (7) zum Entfernen von Rückständen vorgesehen
ist.
3. Schachtschmelzofen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schmelzwirkraum
(3) zur Senkrechten geneigt ist.
4. Schachtschmelzofen nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
oberhalb des Beschickungsschachtes (2) eine Meßstelle zur Erfassung der Abgastemperatur
vorgesehen ist.
5. Schachtschmelzofen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine automatische
Beschickungsvorrichtung vorgesehen ist, die abhängig von der Abgastemperatur gesteuert
wird.
6. Schachtschmelzofen nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
der Schmelzwirkraum (3) mit Schmelzrampe (4) und der Warmhalteraum (5) übereinander
angeordnet sind.
7. Schachtschmelzofen nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
der Schmelzwirkraum (3) mit Schmelzrampe (4) und der Warmhalteraum (5) nebeneinander
angeordnet sind, wobei die Rampe durch eine Wand mit Öffnung als Durchlaß des geschmolzenen
Metalls getrennt ist.
8. Schachtschmelzofen nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die Größe des Schmelzwirkraumes (3) unter Berücksichtigung der verwendeten Brennervorrichtung
(6) auf die geforderte Schmelzleistung angepaßt ist.
1. Shaft smelting furnace for smelting of metals including a holding chamber for holding
the molten bath, a funnel-shaped charging shaft (2) for supplying the molten material,
with a connecting smelting chamber (3) as well as a furnace device (6) admitted to
the molten material wherein the smelting chamber (3) has a constant cross-section
and is adjacent to a first section of a horizontally or slightly slanting smelting
ramp (4) and the furnace device (6) is directed at the location where the smelting
chamber (3) and the first section of the smelting ramp (4) meet so that the molten
material must run over the entire smelting ramp (4) and foreign bodies are deposited
on the smelting ramp (4) and separated from the molten material.
2. Shaft smelting furnace according to claim 1 or 2, characterized in that a cleaning
door (7) for the removal of residue is provided in the area of the smelting ramp.
3. Shaft smelting furnace according to claim 1 or 2, characterized in that the smelting
chamber (3) is slanting towards the vertical.
4. Shaft smelting furnace according to one of the claims 1 to 3, characterized in
that a measuring means for registration of a waste-gas temperature is provided above
the charging shaft (2).
5. Shaft smelting furnace according to claim 4, characterized in that an automatic
charging device is provided which is controlled in dependance upon the waste-gas temperature.
6. Shaft smelting furnace according to one of the claims 1 to 5, characterized in
that the smelting chamber (3) is arranged with smelting ramp (4) and holding chamber
(5) one upon the other.
7. Shaft smelting furnace according to one of the claims 1 to 6, characterized in
that the smelting chamber (3) is arranged with smelting ramp (4) and holding chamber
(5) one after the other whereby the ramp is separated by a wall with opening serving
as a passage of the molten metals.
8. Shaft smelting furnace according to one of the claims 1 to 7, characterized in
that the size of the smelting chamber (3) is adapted to suit the desired smelting
output whilst taking the utilised furnace device (6) into consideration.
1. Four de fusion vertical pour la fusion de métaux comprenant un compartiment recevant
le bain de fusion pour le maintien de sa température, un puits de chargement (2) en
forme de trémie servant à l'introduction des matières à fondre, un compartiment (3)
de fusion actif s'y raccordant ainsi qu'un dispositif de brûleur (6), injectant les
matières à fondre, de manière que le compartiment (3) présente une section constante
et se raccorde à une première section d'une rampe (4) de fusion horizontale ou légèrement
inclinée, tandis que le dispositif de brûleur (6) est dirigé sur la zone de transition
entre le compartiment (3) et la première section de la rampe de fusion (4), de sorte
que les matières à fondre circulent sur toute la rampe de fusion (4), les corps étrangers
demeurant sur cette rampe de fusion (4) pour être séparés des matières à fondre.
2. Four de fusion vertical selon les revendications 1 ou 2, caractérisé par le fait
qu'une porte de nettoyage (7) est prévue dans la région de la rampe de fusion (4)
pour l'enlèvement des résidus.
3. Four de fusion vertical selon les revendications 1 ou 2, caractérisé par te fait
que le compartiment de fusion (3) est incliné par rapport à la verticale.
4. Four de fusion vertical selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé
par le fait qu'un point de mesure est prévu au-dessus du puits de chargement (2) pour
la détection de la température des gaz brûlés.
5. Four de fusion vertical selon la revendication 4, caractérisé par le fait qu'on
prévoit un dispositif de chargement automatique commandé en fonction de la température
des gaz brûlés.
6. Four de fusion vertical selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé
par le fait que le compartiment de fusion (3), avec la rampe de fusion (4) et le compartiment
de maintien à la température, sont superposés.
7. Four de fusion vertical selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé
par le fait que le compartiment de fusion (3), avec la rampe de fusion (4) et le compartiment
(5) de maintien à la température, sont disposés côte à côte, la rampe étant séparée
par une cloison avec ouverture pour le passage du métal fondu.
8. Four de fusion vertical selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé
par le fait que la capacité du compartiment de fusion (3) est adapté à la capacité
de fusion nécessaire, compte tenu du dispositif de brûleur (6) utilisé.
