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EP 0 205 061 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.09.1990 Patentblatt 1990/38 |
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Anmeldetag: 02.06.1986 |
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Lamellenschalung
Lamellar shuttering
Coffrage lamellaire
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE FR IT LI |
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Priorität: |
12.06.1985 DE 3521062
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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17.12.1986 Patentblatt 1986/51 |
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Patentinhaber: Gleitbau-Gesellschaft mit beschränkter Haftung |
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A-5033 Salzburg (AT) |
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Erfinder: |
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- Würz, Franz
A-5020 Salzburg (AT)
- Herzog, Guido
A-5020 Salzburg (AT)
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Vertreter: Weber, Otto-Ernst, Dipl.-Phys. et al |
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Patentanwälte Weber & Heim,
Irmgardstrasse 3 81479 München 81479 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
AT-B- 235 557 FR-A- 1 483 822
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DE-A- 2 232 573 FR-A- 2 470 221
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Lamellenschalung gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Eine derartige Lamellenschalung ist für die Herstellung von Bauwerkswänden aus Beton
oder vergleichbaren gießbaren und aushärtenden Materialien einsetzbar. Speziell ist
diese Lamellenschalung für konische Stahlbetonbauwerke mit z.B. kreisrundem Querschnitt
bestimmt, wobei Durchmesseränderungen des Querschnitts und Übergänge zu polygonalen
Querschnitten mit abgerundeten Eckbereichen möglich sind. Die Erstellung derartiger
Stahlbetonbauwerke, wie Schornsteine, Fernsehtürme oder dergleichen erfolgt üblicherweise
mit einem Gleitschalungsverfahren, wofür die vorgenannte Lamellenschalung eingesetzt
wird.
[0003] Eine Lamellenschalung des vorgenannten Typs ist unter anderem aus der FR-A-1 483
822, der FR-A-2 470 221 und aus der AT-PS-23 55 57 bekannt. Die bekannten Lamellenschalungen
bestehen im Bereich eines Schalungsfeldes aus zwei benachbarten Platten, die von außen
durch Krafteinwirkung in einer vorgesehenen Lage zusammengehalten werden. Im Falle
derAT-PS-23 55 57 besteht das Schalungsfeld aus zwei benachbarten Mutterplatten, zwischen
denen jeweils eine Platte überlappend eingefügt ist. Beim Hochfahren eines mit dieser
Lamellenschalung ausgestatteten Gleitschalungssystems für ein konisches Bauwerkwird
eine stetige Abnahme des Durchmessers des Bauwerks dadurch kompensiert, daß die Zwischenplatte
eines Schalungsfeldes etwa tangential verschiebbar auf der wandseitigen Fläche der
Mutterplatte überlappt Die vertikalen Randbereiche der Zwischenplatte sind bei der
bekannten Lamellenschalung nach außen verjüngend abgeschrägt.
[0004] Zur Führung derZwischenplatten und zur Krümmungsanordnung der einzelnen Schalungsfelder
sind auf der wandabgewandten Seite der Mutter-und Zwischenplatten vertikal verlaufende
Versteifungsstege mit mehreren horizontalen Bohrungen vorgesehen, durch die Führungsrohre
über mindestens zwei benachbarte Schalungsfelder hindurchgreifen. Diese Führungsrohre
sind die eigentlichen tragenden Elemente der Lamellenschalung, wobei zum Beispiel
abhängig von der Höhe der Mutter- bzw. Zwischenplatten mehrere Führungsrohre, zum
Beispiel drei, vorgesehen sein können. Die Führungsrohre benachbarter Schalungsfelder
sind dabei höhenversetzt, so daß insbesondere bei starker Durchmesser-Reduzierung
des konischen Bauwerkes ein weitgehendes Überlappen dieser Führungsrohre erreicht
wird.
[0005] Als verbesserungsbedürftig bei der bekannten Lamellenschalung hat sich herausgestellt,
daß ein wandseitiges Überlappen der Zwischenplatte mit benachbarten Mutterplatten
doch zu einer Betonschlempe an den Überlappungsrändern führen kann. Bei der bekannten
Lamellenschalung hat sich jedoch speziell die Handhabung und Anpassungsfähigkeit an
große Durchmesseränderungen oder für starke Wandkrümmungen als zu schwerfällig erwiesen.
Ein Austausch oder ein Einsetzen von Zwischenplatten beim Hochheben des Gleitschalungssystems
konnte in der Regel nur durch die Demontage des gesamten Schalungsfeldes realisiert
werden.
[0006] Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt daher der Erfindung die Aufgabe zugrunde,
eine Lamellenschalung mit hoherAnpassungsfähigkeit an unterschiedliche Durchmesseränderungen
und Konfigurationen bei vereinfachter Handhabung zu erreichen, wobei Betongrate in
Stoßfugen weitgehend verhindert werden sollen.
[0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einer Lamellenschalung nach dem Oberbegriff
des Anspruches 1 durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils gelöst. Als ein wesentliches
Erfindungskriterium kann nunmehr eine Zwischenplatte auch ohne Demontage des entsprechenden
gesamten Schalungsfeldes aus dem Schalungsfeld herausgelöst werden oder bei Bedarf
und entsprechender Durchmesservergrößerung auch ein oder mehrere Zwischenplatten im
kontinuierlichen Gleitschalungsverfahren eingebaut werden. Die Konzeption der Lamellenschalung
ist so getroffen, daß die Zwischenplatten bei einer Durchmesser-Reduzierung des Bauwerkes
aufderwandabgewandten Seite hinter die Mutterplatte überlappend zu dieser verschiebbar
sind. Hierbei ist der kraftschlüssige Eingriff, z.B. mindestens des mittleren Versteifungssteges
der Zwischenplatten mit den Führungsrohren lösbar gestaltet, so daß bei einer vollständigen
Überdekkung einer Zwischenplatte auf der wandabgewandten Seite, die Verbindung mit
den Führungsrohren gelöst werden kann und die entsprechende Zwischenplatte nach oben
oder unten zwischen der Mutterplatte und den Führungsrohren herausnehmbar ist.
[0008] Die lösbare Verbindung an den Versteifungsstegen der Zwischenplatten kann dabei vorteilhafterweise
als Haken ausgebildet sein. Eine derartige Hakenbefestigung kann zweckmäßigerweise
vollständig von dem entsprechenden Versteifungssteg aufgrund einer Schraubbefestigung
demontiert werden. Um den Verlust von Einzelteilen zu vermeiden, kann eine derartige
Befestigung mit den Führungsrohren auch klapp- und arretierbar vorgesehen sein. Auch
klammerartige Klemmverschlüsse mit den Führungsrohren sind denkbar. Wesentlich ist
hierbei die radiale Befestigung zwischen Versteifungssteg und Führungsrohr, damit
Biegekräfte optimal übertragen werden können. Auch ist eine gesicherte Steckbolzenverbindung
zwischen Haken und Versteifungssteg möglich. Die lösbare Verbindung kann z.B. auch
als arretierbarer Bügel, zu öffnende Klammer oder als ein mehrere oder alle Führungsrohre
übergreifendes Flacheisen gestaltet sein. Die Führungsrohre können Formrohre, Hohlstäbe
oder eine Gleitbewegung zulassende Eisenrohre sein. Anstelle der vertikalen Versteifungsstege
kann z.B. bei den Mutterplatten eine etwa mittig angreifende Spanneinrichtung, z.B.
aus Stahldraht, vorgesehen sein, die mittels eines Ringverschlusses an einem Formrohr
lösbar befestigt ist.
[0009] Dieser wesentliche Erfindungsgedanke der lösbaren Befestigung der Zwischenplatten
mit den Führungsrohren wird dadurch ergänzt, daß die Zwischenplatten stumpf aufeinanderstoßende
Vertikalränder aufweisen, so daß keine Betonschlempe in diesem Bereich gebildet werden
kann. Zur vertikalen Versteifung sind die vorteilhafterweise als Stahlblechlamellen
ausgebildeten Zwischenplatten an ihren Vertikalrändern mit aufgeschweißten Flacheisenstegen
versehen. Hierdurch wird eine vollkommene Aussteifung in vertikaler Richtung erreicht,
wobei jedoch in horizontaler Richtung eine ausreichende Flexibilität gewährleistet
ist, damit die Zwischenplatten und Schalungsfelder den unterschiedlichen Krümmungen
der Betonwand angepaßt werden können.
[0010] Zur Erleichterung der Auswechselbarkeit der Zwischenplatten ist üblicherweise nur
deren mittlerer Versteifungssteg lösbar mit den Führungsrohren verbunden, während
die Flacheisenstege des Vertikalrandes in geringem Abstand zum montierten Führungsrohr
enden.
[0011] Die Mutterplatten bestehen vorzugsweise aus einem Federstahl. Der Krümmungsradius
der Mutterplatte in der Ausgangsstellung, also vor einem Einbau in ein Schalungsfeld,
liegt innen wie außen auf der wandabgewandten Seite, wobei der Krümmungsradius kleiner
ist als der zu erwartende kleinste Radius der Innenfläche der Bauwerkswand. Die Konstruktion
der Mutterplatte aus Federstahl ist insofern vorteilhaft, als damit auch ein negativer
Radius erreicht werden kann. Durch diese Konstruktion liegen die äußeren Vertikalränder
der Mutterplatte stets kraftschlüssig an den entsprechenden Zwischenplatten an, wodurch
auf den erzeugten Sichtflächen der Betonwände ein weitgehend gratfreier Übergang entsteht.
[0012] Zur Erhöhung der Flexibilität der Lamellenschalung im Hinblick auf Austauschbarkeit,
Anpassung an Krümmungsradien etc. beträgt die Breite der Mutterplatten etwa das 2
bis 3-fache der Breite der Zwischenplatten. Hierdurch ist gewährleistet, daß bei einer
Durchmesser-Reduzierung eine vollständige Überdeckung der sich selbsttätig hinterdie
Mutterplatte schiebenden Zwischenplatte erreicht wird. Diese überdeckte Zwischenplatte
kann dadurch anschließend, ohne jegliche Beeinträchtigung des Gleitverfahrens, gelöst
und aus dem entsprechenden Schalungsfeld entfernt werden. Mit diesem Konstruktionsprinzip
ist es daher auch möglich, bei Durchmessererweiterungen, wie Auskragungen, Dreieckskonsolen
etc. rechtzeitig neue Zwischenplatten hinter die Mutterplatte einzusetzen. Die benachbarten
Zwischenplatten sind im Hinblick auf eine gemeinsame Verschiebung im Schalungsfeld
und dem festen Anliegen ihrer stumpfen Stöße zweckmäßigerweise miteinander in horizontaler
Richtung lösbar befestigt.
[0013] Üblicherweise erstreckt sich ein Schalungsfeld unter Einbeziehung der entsprechenden
Mutterplatten zwischen zwei benachbarten Mutterplatten. Die Befestigung der Lamellenschalung
in einem Gleitschalungssystem erfolgt, wie es zum Beispiel aus der AT-PS 23 55 57
bekannt ist, mittels der im wesentlichen vertikal stehenden inneren und äußeren Joche.
Zur übertragung von Biegungskräften auf die Lamellenschalung genügt es bei der Erfindung,
daß die Führungsrohre oder z.B. die Versteifungsstege jeder dritten Mutterplatte mit
einem entsprechenden Joch tragend verbunden sind. Um in starken Krümmungsbereichen,
in denen die zugeordneten, gegenüberliegenden inneren und äußeren Joche von der senkrecht
zu diesem Wandbereich stehenden Normalen abweichen, eine tragende Befestigung mit
den Jochen zu ermöglichen, ist vorgesehen, die Mutterplatten tangential relativ verschwenkbar
gegenüber dem entsprechenden Joch anzuordnen. Damit auch im Zwischenbereich zwischen
zwei benachbarten Jochen ausreichende Biege- oder Zugkräfte auf die Lamellenschalung
übertragen werden können, sind auf der wandabgewandten Seite der Joche höhenversetzt,
etwa horizontal verlaufende Verbindungsstreben angebracht. Diese Verbindungsstreben
sind über ein Schwenklager mit den Jochen befestigt, wobei zweckmäßigerweise auch
die Horizontalverschiebbarkeit der Verbindungsstreben gewährleistet ist. Je nach Bedarf
greift an diesen Verbindungsstreben eine Spannstütze an, die auf der wandabgewandten
Seite der Lamellenschalung diese zum Beispiel über einen Versteifungssteg und/oder
die Führungsrohre kraftschlüssig beaufschlagt. Diese Einrichtung ist vor allen Dingen
in Bereichen vorteilhaft, in denen die von den Führungsrohren aufgebrachten Biegekräfte
den präzisen Verlauf der Lamellenschalung auch im Hinblick auf ein dichtes Aneinanderstoßen
der stumpfen Randbereiche der Zwischenplatten allein nicht mehr ausreichend gewährleisten.
[0014] Zur Verbesserung der Kraftübertragung über die gesamte Höhe der Schalungsfelder sind
in diesem Bereich mehrere Verbindungsstreben höhenversetzt vorgesehen, wobei Uberlappungen
mit den benachbarten Schalungsfeldern bestehen. Die Verbindungsstreben sind zur Kraftübertragung
starr und biegesteif ausgelegt. Die Führungsrohre, die Stangen- oder Stegkontur aufweisen
können, haben vorteilhafterweise eine Außenkontur, die ein Verschieben im Sinne einer
Selbstregulierung in horizontaler Richtung ermöglicht. Die Stärke der Führungsrohre,
die zweckmäßigerweise als Stahlrohre mit einem Außendurchmesser von zum Beispiel 30
bis 40 mm ausgebildet sind, ist so bemessen, daß eine ausreichende Biegeelastizität
an die tafelförmigen, gekrümmten Schalungsfelder vorhanden ist.
[0015] Die Erfindung ermöglicht es daher bei konischen Bauwerken mit etwa kreisförmigem
Querschnitt ohne aufwendige Verstell- und Spindelkonstruktion auszukommen. Lediglich
unterstützend und bei extremen Krümmungsradien ist ein Einsatz von Spannstützen zweckmäßig.
Aufgrund der Gestaltung der Mutterplatten und der Zwischenplatten werden bei einer
Durchmesser-Reduzierung die Zwischenplatten selbstregulierend horizontal hinter die
Mutterbfeche go
geho- ben, wobei nach Lösung der Befestigung mit den Führungsrohren die entsprechende
Zwischenplatte einfach ausgebaut und nach oben oder unten herausgezogen werden kann.
Bei dieser Gelegenheit kann auch der Bereich des Überlappungsstoßes der Mutterplatte
weitgehend von anhaftenden Betonresten gesäubert werden, wodurch auch an diesen Stellen
eine Entstehung von Graten oder Wandabsätzen vermieden wird. Durch das stumpfe Aufeinanderstoßen
der Vertikalränder der Zwischenplatten werden keinerlei Spuren oder gar Absätze in
den erzeugten Sichtflächen von Betonwänden hinterlassen.
[0016] Die Erfindung wird nachstehend anhand schematischer Zeichnungen noch näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine bruchstückartige Darstellung einer Lamellenschalung im Bereich einer Mutterplatte,
wobei die Befestigung mit einem Gleitschalungssystem nicht gezeigt ist;
Fig. 2 eine Draufsicht in Vertikalrichtung auf eine Mutterplatte vor dem Einbau in
ein Schalungsfeld;
Fig. 3 eine Mutterplatte mit Versteifungssteg in horizontaler Draufsicht auf den Versteifungssteg;
Fig. 4 einen Haken zur lösbaren Befestigung mit Führungsrohren des Schalungsfeldes;
Fig. 5 eine bruchstückartige horizontale Draufsicht auf einen mittleren Versteifungssteg
einer Zwischenplatte;
Fig. 6 eine schematische Anordnung der Lamellenschalung im Bereich einer stärkeren
Krümmung anhand einer von einem kreisförmigen Querschnitt auf einen etwa viereckigen
Querschnitt übergehenden Bauwerkswand in Blickrichtung von oben;
Fig. 7 eine horizontale Draufsicht auf ein Joch des Gleitschalungssystems und die
Anbindung eines Versteifungssteges einer Mutterplatte; und
Fig. 8 eine vergrößerte, schematische Darstellung der inneren Lamellenschalung nach
Fig. 6 im Krümmungsbereich in Draufsicht von oben.
[0017] Die bruchstückartig dargestellte Lamellenschalung nach Fig. 1 weist eine Mutterplatte
2 auf, die auf der wandabgewandten Seite über einen Versteifungssteg 6, der im Beispiel
ein U-förmiges Profil aufweist, mit Führungsrohren 15 kraftschlüssig verbunden ist.
In der Darstellung nach Fig. 1 ist die Lamellenschalung als äußere Schalungshaut vorgesehen,
so daß auf der rechten Seite der Lamellenschalung 1 das Gießen, zum Beispiel einer
Stahlbetonwand, erfolgen würde.
[0018] Aneinandergereiht schließen sich an die Mutterplatte beidseitig mehrere Zwischenplatten
3 an, die als Stahlblechlamellen ausgebildet sind. Diese Zwischenplatten 3 liegen
mit stumpfem Stoß 17 in einer Flächenebene aneinander. Zur Verbesserung der Versteifung
im vertikalen Randbereich weisen die Zwischenplatten auf der Rückseite zum Beispiel
angeschweißte Flacheisenstege 8 auf. Der mittlere Flacheisensteg 9 der Zwischenplatte
3 weist einen daran befestigten, aber lösbaren Haken 10 auf, der das entsprechende
Führungsrohr 15 übergreift. In Fig. 1 ist im oberen Bereich ein Schalungsfeld 21 und
im unteren Bereich teilweise ein Schalungsfeld 22 angedeutet. Bei einer Durchmesser-Reduzierung
der Bauwerkswand werden durch die von den nicht gezeigten Jochen übertragenen Kräfte
die Zwischenplatten 3 selbsttätig hinter die Mutterplatte 2 geschoben. Im Beispiel
nach Fig. 1 ist die benachbart zur Mutterplatte 2 liegende Zwischenplatte 3' etwa
zur Hälfte horizontal hinter die Mutterplatte verschoben. Dieser Gleit- und Verschiebungsvorgang
setzt sich bei einer Durchmesser-Reduzierung fort, so daß die Zwischenplatte 3' vollständig
von der Mutterplatte überlappt wird. In diesem Stadium kann dann der Haken 10 gelöst
werden und die Zwischenplatte 3' im Zwischenraum zwischen den Führungsrohren 15 und
der Mutterplatte 2 aus dem Schalenfeld herausgenommen werden.
[0019] Die Breite der Mutterplatte 2 kann aufgrund praktischer Erfahrung im Bereich von
50 cm bis 1 m liegen, wobei etwa 70 cm bevorzugt werden. Die entsprechenden Zwischenplatten
weisen dann etwa eine Breite im Bereich von 25 cm auf.
[0020] Fig. 2 zeigt die Draufsicht auf eine Mutterplatte 2, wobei das Federblech in der
Ruhelage einen als positiven Radius definierten Krümmungsradius aufweist. In der mit
unterbrochenen Linie dargestellten Schalungsform 18, die etwa dem Krümmungsverlauf
nach Fig. 1 entspricht, ist das Federblech jedoch bis zu einem negativen Radius vorgespannt.
Im Zusammenwirken mit den sehr flach auslaufenden vertikalen Randbereichen liegt die
Mutterplatte 2 damit unter erheblicher Vorspannung gegen die angrenzenden Zwischenplatten
3' an, so daß ein dichter, kontinuierlicher Abschluß hierzwischen geschaffen wird.
[0021] In Fig. 3 ist die vertikale Erstreckung eines mit U-Profil ausgebildeten Versteifungssteges
6 der Mutterplatte 2 dargestellt. Dieser Versteifungssteg 6 weist über seine Vertikalerstreckung
verteilt, abwechselnd zwei benachbarte Bohrungen 16 und 19 auf. Im Beispiel sind jeweils
drei dieser Bohrungen 16 bzw. 19 vorgesehen, die in den von der Schalungshaut abgewandten
Randbereich des Versteifungssteges 6 versetzt sind. Die Bohrungen 16 bzw. 19 sind
zum Durchführen der Führungsrohre 15 bestimmt, wobei die horizontale Verschiebbarkeit
zwischen Führungsrohr und Bohrung 16 bzw. 19 gewährleistet sein muß.
[0022] In Fig. 4 und 5 ist die Kombination einer lösbaren Befestigung für einen mittleren
Flacheisensteg 9 einer Zwischenplatte 3 dargestellt. Der mittlere Flacheisensteg 9
weist in Vertikalerstreckung mehrere schlitzartige Öffnungen 11 auf. Das Befestigungselement
der Zwischenplatte 3 mit einem nicht gezeigten Führungsrohr ist im Beispiel nach Fig.
4 als Haken 10 gestaltet. Dieser aus einem Flacheisen hergestellte Haken 10 weist
einen Überdeckungsbereich mit dem Flacheisensteg 9 der Zwischenplatte 3 auf. In diesem
Überdeckungsbereich sind kongruente schlitzartige Öffnungen 12 vorgesehen, wobei eine
Anschlagführung 13 die überdeckende Anordnung der Öffnungen 11 und 12 sicherstellt.
Auf der von der Zwischenplatte 3 abgewandten Seite hat der Haken 10 eine nach unten
offene Hakenöffnung 14. Der Haken 10 kann bei diesem Beispiel mittels durch die Öffnungen
11 und 12 durchgreifende Schraub- oder Bolzenverbindungen am Flacheisensteg 9 befestigt
werden, so daß die Zwischenplatte 3 über den Haken 10 tragend an den entsprechenden
Führungsrohren 15 gehalten werden kann.
[0023] Die Draufsicht von oben auf einen bruchstükkartigen Teilbereich einer Bauwerkswand
nach Fig. 6 zeigt schematisch die Kräftebeaufschlagung einer inneren und äußeren Lamellenschalung
33 und 34 im Bereich einer starken Krümmung und schräg zur Wandnormalen angeordneten
Jochen 35 und 36. Im Beispiel nach Fig. 6 wird der Fall unterstellt, daß ein Bauwerk
30 von einem Kreisquerschnitt 31 auf einen größeren Druchmesser der Betonwand ausgelegt
wird, wobei zudem ein Übergang auf einen etwa viereckigen Querschnitt mit starker
Eckabrundung vorgesehen ist.
[0024] Die Krafteinleitung zwischen zugeordneten Jochen 35 und 36 erfolgt nach Fig. 6 in
einem Winkel zur Wandnormalen, so daß die in Richtung der Wandnormalen auf die Führungsrohre
15 bzw. die Mutter- und Zwischenplatten wirkenden Kräfte gerade im Bereich starker
Krümmungen verbessert werden müssen. Hierzu wird eine gelenkige Anlenkung zum Beispiel
zwischen dem Versteifungssteg 6 einer Mutterplatte 2 und einem Joch 35 (Fig. 7) über
ein oberes und unteres Lager 39 vorgesehen. Um im mittleren Bereich oder im Krümmungsbereich
zwischen zwei benachbarten Jochen 36 (Fig. 8) die erforderlichen auf die Lamellenschalung
wirkenden Biege bzw. Zugkräfte realisieren zu können, können zweckmäßigerweise auf
der der Schalungshaut abgewandten Seite der Joche 36, Lager 40 vorgesehen werden,
die eine kraftschlüssige und/oder formschlüssige Aufnahme von starren Verbindungsstreben
37 bzw. 37' gestatten. Die Lager 40 sind so ausgelegt, daß die horizontale Verschiebbarkeit
der Verbindungsstreben 37 bei einer Durchmesseränderung der Lamellenschalung gewährleistet
ist. Gleichzeitig ist in Anpassung an starke Krümmungsradien auch die horizontale
Verschwenkbarkeit durch diese Lager 40 sichergestellt.
[0025] An diesen Verbindungsstreben greift eine Spannstütze 38 kraftschlüssig an, die zum
Beispiel als Zug- oder Druckspindel ausgelegt sein kann. Diese Spannstütze 38 ist
mit ihrem schalungsseitigen Ende nach Fig. 8 gegen die Führungsrohre 15 bzw. entsprechende
Versteifungsstege 6 bzw. 9 gespannt. Die Anordnung der verstellbaren Spannstütze 38
in Verbindung mit der Kraftankopplung zu benachbarten Jochen gestattet daher eine
Kraftübertragung auf die Lamellenschalung, die auch extremen Biegungs-und Krümmungskonturen
gerecht wird.
[0026] Die Erfindung schafft eine Lamellenschalung, die über mehrere Lagen der diese Schalung
tragenden Führungsrohre, zum Beispiel Stahlrohre, mit den entsprechenden Halterungsprofilen
von Jochen des Gleitschalungssystems verbunden ist. Da die Führungsrohre über mehrere
Schalungsfelder bzw. Jochfelder reichen und sich höhenversetzt an ihren möglichen
Stoßstellen überlappen, ist bei einer Durchmesseränderung des Bauwerkes ein selbsttätiger
Gleitvorgang zwischen den Mutterplatten und Zwischenplatten gewährleistet. Aufgrund
der Kraftübertragung zwischen den Führungsrohren mit den lösbar an Flacheisenstegen
angebrachten Haken bzw. den Versteifungsstegen, wird die gesamte Lamellenschalung
gezwungen, sich der vorhandenen bzw. vorgesehenen Krümmung anzupassen.
1. Lamellenschalung (1) für die Herstellung von Bauwerkswänden aus Beton oder dergleichen,
insbesondere für die Herstellung von konischen Stahlbetonbauwerken mit geschlossenen,
sich ändernden Querschnitten im Gleitverfahren, mit mehreren Schalungsfeldern (21,
22) die jeweils zwei
Mutterplatten (2) aufweisen, zwischen denen mindestens eine Zwischenplatte (3, 3')
vorgesehen ist, die verschiebbar gegenüber der Mutterplatte (2), anliegend an diese,
überlappt, mit auf den wandabgewandten Seiten der Mutterplatte (2) und der Zwischenplatte
(3, 3') vorgesehenen Verbindungseinrichtungen zum kraftschlüssigen Eingriff (14) mit
mindestens einem Führungsrohr (15) zur Formeinstellung der Platten (2, 3, 3') wobei
Führungsrohr (15) benachbarter Schalungsfelder höhenversetzt übergreifend angeornet
sind, und mit zueinander zugeordneten inneren und äußeren Jochen (35, 36), dadurch
gekennzeichnet, daß die hinter der Mutterplatte (2) die verschwenkbar ist, einsetzbar
und herausnehmbar angeordneten Zwischenplatten (3, 3') längs ihrer beiden Vertikalränder
(17) Versteifungsstege (8) aufweisen, die stumpf aufeinanderstoßen und daß im Hinblick
auf starke Krümmungsradien der Betonwände (32) die Joche (35, 36) abweichend von der
Wandnormalen so an benachbarten Mutterplatten (2) angeordnet sind, daß die Mutterplatten
(2) reativ gegenüber dem Jochen (35, 36) in Umfangsrichtung verschwenkbar sind.
2. Lamellenschalung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenplatte
(3) einen etwa in ihrer Mitte vorgesehenen, senkrecht von der Zwischenplatte abstehenden,
vertikalen Versteifungssteg (9) aufweist, der im Abstand der Führungsrohre (15) auf
diese einhängbare Haken (10) aufweist, die insbesondere lösbar am Versteifungssteg
(9) angeordnet sind.
3. Lamellenschalung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mutterplatten
(2) aus Stahlblech bestehen und entgegen ihrer Einsatzform vorgespannt sind.
4. Lamellenschalung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Breite der Mutterplatten (2) mindestens das Zweibis Dreifache der Breite der Zwischenplatten
(3, 3') beträgt, die insbesondere etwa 25 cm breit sind.
5. Lamellenschalung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
im Krümmungsbereich benachbarte Joche (36, 36') auf ihrer von der Lamellenschalung
abgewandteil Seite mindestens eine, horizontal angeordnete Verbindungsstrebe (37,
37') aufweisen, die im wesentlichen horizontal verschwenkbar und verschiebbar am benachbarten
Joch (36) angelenkt ist, und daß eine zwischen den Jochen (36) mit der Verbindungsstrebe
(37) in Eingriff stehende Spannstütze (38) kraftschlüssig gegen Führungsrohre (15)
und/oder Versteifungsstege (6, 9) auf Zug oder Druck angeordnet ist.
6. Lamellenschalung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Mutterplatten
(2) um die Längsachse ihrer Versteifungsstege (6) relativ schwenkbar gegenüber den
Jochen (35, 36) sind.
7. Lamellenschalung nach einem der Ansprüche 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß
benachbarte Joche (36) zwei Verbindungsstreben (37, 37') aufweisen, die höhenversetzt
und im Jochbereich überlappend zu den Verbindungsstreben angrenzender Schalungsfelder
vorgesehen sind.
8. Lamellenschalung nach einem der Ansprüche 1, 5, 6 und 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindungsstreben (37, 37') biegesteif und die Führungsrohre (15) in ihrer
Elastizität krümmungsanpaßbar ausgelegt sind.
9. Lamellenschalung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß
beide Seiten der Mutterplatte (2) zur Zwischenplatte (3, 3') hin abgeschrägt verlaufen.
10. Lamellenschalung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der lösbar am oberen
Teil der Versteifung (9) angebrachte Haken (10) eine Anschlagführung (13) aufweist,
die die Überdeckung der Öffnungen (11 und 12) sicherstellt.
11. Lamellenschalung nach einem der Ansprüche 1, 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Joche (35, 36) auf der der Schalungshaut abgewandten Seite Lager (40) aufweisen,
die eine kraftschlüssige und/oder formschlüssige Aufnahme von starren Verbindungsstreben
(37, 37') gestatten.
1. Coffrage à lamelles (1) pour la fabrication de parois d'ouvrages en bétons ou analogues,
en particulier pour la fabrication d'ouvrages en béton armé coniques à sections transversales
fermées, variables, selon le procédé par glissement, avec plusieurs zones de coffrage
(21, 22) qui présentent chaque fois deux plaques-mères (2), entre lesquelles est prévue
au moins une plaque intermédiaire (3, 3'), qui en étant mobile par rapport à la plaque-mère
(2), la chevauche en appuyant sur elle, avec des dispositifs de liaison prévus sur
les faces de la plaque-mère (2) et de la plaque intermédiaire (3, 3') qui sont opposées
à la paroi, en vue de réaliser une prise mécanique (14) avec au moins un tube de guidage
(15) servant à régler la forme des plaques (2, 3, 3'), les zones de coffrage qui sont
voisines des tubes de guidage (15) étant disposées en recouvrement, de manière décalée
en hauteur, et avec des mandrins intérieurs et extérieurs (35, 36) associés entre
eux, caractérisé en ce que, derrière la plaque-mère (2), qui est pivotante, des plaques
intermédiaires (3, 3') disposées de manière insérable et extractible présentent le
long de leurs deux bords verticaux (17) des nervures de renforcement (8), qui se touchent
bout-à-bout et en ce que, eu égard aux forts rayons de courbure des parois en béton
(32), les mandrins sont disposés en s'écartant de la normale à la paroi sur les plaques-mères
voisines (2), en ce que les plaques-mères (2) sont susceptibles de pivoter de manière
relative en direction périphérique par rapport aux mandrins (35, 36).
2. Coffrage à lamelles selon la revendication 1, caractérisé en ce que la plaque intermédiaire
(3) présente une nervure de renforcement (9) verticale, prévue à peu près en son centre,
s'écartant perpendiculairement de la plaque intermédiaire, qui présente à distance
des tubes de guidage (15) sur des crochets (10) susceptibles d'y être accrochés, disposés,
en particulier, de manière démontable sur la nervure de renforcement (9).
3. Coffrage à lamelles selon la revendications 1 et 2, caractérisé en ce que les plaques-mères
(2) sont en tôle d'acier et sont précontraintes à l'opposé de leur forme de mise en
oeuvre.
4. Coffrage à lamelles selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que
la largeur des plaques-mères (2) est d'au moins le double au triple de la largeur
des plaques intermédiaires (3, 3'), qui ont, en particulier, une largeur d'à peu près
25 cm.
5. Coffrage à lamelles selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que,
dans la zone de courbure des mandrins (36, 36') voisins présentent sur leur face opposée
au coffrage à lamelles au moins une nervure de liaison (37, 37') disposée horizontalement,
qui est pivotante de manière sensiblement horizontale et articulée de manière déplaçable
sur le mandrin (36) voisin, et en ce qu'un appui de serrage (38), placé en prise avec
les nervures de liaison (37) entre les mandrins (36), est disposé par interpénétration
par la forme vis-à-vis des tubes de guidage (15) et/ou des nervures de renforcement
(6, 9) en traction ou en compression.
6. Coffrage à lamelles selon la revendication 5, caractérisé en ce que les plaquesmères
(2) sont relativement pivotantes autour de l'axe longitudinal de leurs nervures de
renforcement (6) par rapport aux mandrins (35, 36).
7. Coffrage à lamelles selon l'une des revendications 1 et 5, caractérisé en ce que
des mandrins (36) voisins présentent deux nervures de liaison (37, 37') qui sont prévues
décalées en hauteur et en se chevauchant dans la zone de mandrin sur les zones de
coffrage limitrophes des nervures de liaison.
8. Coffrage à lamelles selon l'une des revendications 1, 5, 6 et 7, caractérisé en
ce que les nervures de liaison (37, 37') sont rigides en flexion et que les tubes
de guidage (15) sont déterminés pour présenter une élasticité permettant l'adaptation
à la courbure.
9. Coffrage à lamelles selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que
deux faces de la plaque-mère (2) s'étendent de manière chanfreinée vers la plaque
intermédiaire (3, 3').
10. Coffrage à lamelles selon la revendication 1, caractérisé en ce que le crochet
(10) monté de manière détachable sur la partie supérieure du renforcement (9) présente
un guidage à butée (13) qui assure la mise en coïncidence des ouvertures (11 et 12).
11. Coffrage à lamelles selon l'une des revendications 1, 5 à 8, caractérisé en ce
que les mandrins (35, 36) présentent sur la face opposée à la peau du coffrage des
appuis (40) qui permettent un supportage des nervures de liaison (37, 37') rigides
par interpénétration par la force ou par la forme.
1. Lamellar formwork (1) for erecting building walls made from concrete or the like,
particularly for erecting conical reinforced concrete buildings with closed, varying
cross-sections using the sliding process, with several formwork panels (21, 22), which
in each case have two master plates (2), between which is provided at least one intermediate
plate (3, 3'), which displaceably engages on the master plate (2) and overlaps the
same with, on the wall-remote sides of the master plate (2) and the intermediate plate
(3, 3'), connecting means for non-positive engagement (14) with at least one guide
pipe (15) for form setting the plates (2, 3, 3'), guide pipes (15) of adjacent formwork
panels engaging over one another in vertically displaced manner and with associated
inner and outer yokes (35, 36), characterized in that behind the pivotable master
plate (2), insertable and removable intermediate plate (3, 3') have along their two
vertical edges (17) stiffening webs (8), which abut against one another and that in
view of the considerable radii of curvature of the concrete walls (32), diverging
from the wall normal, the yokes (35, 36) are so arranged on adjacent master plates
(2), that the latter are relatively circumferentially pivotable with respect to the
yokes (35, 36).
2. Lamellar formwork according to claim 1, characterized in that the intermediate
plate (3) has a vertical stiffening web (9) roughly in its centre and projecting vertically
from said intermediate plate and which at a distance from the guide pipes (15) has
hooks (10) which can be hung on the latter and which are in particular detachably
arranged on the stiffening web (9).
3. Lamellar formwork according to claims 1 and 2, characterized in that the master
plates (2) are made from sheet steel and are pretensioned against the insert form
thereof.
4. Lamellar formwork according to one of the claims 1 to 3, characterized in that
the width of the master plate (2) is at least two to three times the width of the
intermediate plate (3,3'), which are in particular approximately 25 cm wide.
5. Lamellar formwork according to one of the claims, 1 to 4, characterized in that
in the curvature region, on their side remote from the lamellar formwork adjacent
yokes (36, 36') have at least one horizontally positioned braced link (37, 37'), which
is essentially horizontally pivotable and is articulated in displaceable manner on
the adjacent yoke (36) and that a tension support (38) between the yokes (36) and
in engagement with the braced link (37) is non-positively arranged under tension or
pressure against guide pipes (15) and/or stiffening webs (6, 9).
6. Lamellar formwork according to claim 5, characterized in that the master plates
(2) are relatively pivotable with respect to the yokes (35, 36) about the longitudinal
axis of their stiffening web (6).
7. Lamellar formwork according to one of the claims 1 and 5, characterized in that
adjacent yokes (36) have two braced links (37, 37'), which are vertically displaced
and in the yoke area are provided in overlapping manner to the braced links of adjacent
formwork panels.
8. Lamellar formwork according to one of the claims 1, 5, 6 and 7, characterized in
that the braced links (37, 37') are bending-resistant and the elasticity of the guide
pipes (15) is curvature- adaptable.
9. Lamellar formwork according to one of the claims 1 to 8, characterized in that
both sides of the master plate (2) are bevelled towards the intermediate plate (3,
3').
10. Lamellar formwork according to claim 1, characterized in that the hooks (10) fitted
detachably to the upper part of the stiffening web (9) have a stop guide (13) which
ensures the covering of openings (11 ,12).
11. Lamellar formwork according to one of the claims 1, 5 to 8, characterized in that
on the side remote from the formwork skin, the yokes (35, 36) have bearings (40),
which allow a positive and/or non-positive reception of rigid braced links (37, 37').