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EP 0 205 718 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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23.05.1990 Patentblatt 1990/21 |
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Anmeldetag: 19.06.1985 |
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Zyklondampferzeuger
Cyclone steam generator
Générateur de vapeur à cyclone
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE FR GB IT LI NL |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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30.12.1986 Patentblatt 1986/52 |
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Patentinhaber: ERK Eckrohrkessel GmbH |
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D-1000 Berlin 33 (DE) |
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Erfinder: |
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- von Paczkowski, Klaus, Dipl.-Ing.
D-1000 Berlin 39 (DE)
- Hellwig, Udo, Dr.-Ing.
D-1000 Berlin 47 (DE)
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Entgegenhaltungen: :
DE-C- 556 179 FR-A- 2 527 478 GB-A- 183 160
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FR-A- 2 501 832 GB-A- 108 710 GB-A- 587 240
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Dampferzeuger nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Es ist bekannt, daß Kesseln allerArt, also Dampfwie auch Heißwasserkesseln, zur Reinhaltung
der Luft Entstauber nachgeschaltet werden müssen, weil in Kesseln herkömmlicher Bauart
selbst nicht genügend Staub abgeschieden werden kann. Zur Entstaubung werden eingesetzt:
Elektrische Entstaubung, Tuchfilter oder Zyklone.
[0003] Diese Art der Entstaubung hat den Nachteil, daß durch die Berührungsheizflächen des
Kessels verhältnismäßig große Staubmengen transportiert werden. Um hier Verschmutzungen
der Heizflächen zu verhindern, müssen große Rohrteilungen gewählt werden, wodurch
der Kessel sehr groß wird. Ein weiterer Nachteil ist, daß zu einer Kesselanlage noch
ein Entstauber gehört, wodurch die Anlagenkosten steigen.
[0004] Zur Zyklonanwendung wird in der GB-A-108710 ein Zyklon beschrieben der gleichzeitig
als Wärmetauscher funktioniert. Zwischen Außen- und Innenmantel des Zyklons, sowie
im Abzugsteil sind Wärmetauscherrohre vorgesehen. Die Wärmetauscherrohre zwischen
Außen- und Innenmantel bremsen den Rauchgasstrom ab, so daß die Zyklonwirkung, die
auf dem Fliehkrafteffekt beruht, abgemindert wird. Die Anordnung der Wärmetauscherrohre
im Abzugsteil ist so ungünstig, daß sie weder die Staubabscheidung unterstützen noch
eine hohe Wärmeübertragung gewährleisten.
[0005] Der Erfindung iiegtdaherdieAufgabe zugrunde, den Dampferzeuger der eingangs genannten
Art so zu verbessern, daß er in seinen Abmessungen kleiner ausgeführt werden kann
und gleichzeitig eine hohe Staubabscheidung aus den Rauchgasen innerhalb des Kessels
gewährleistet wird. Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch die kennzeichnenden
Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
[0006] Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß durch die
besondere Ausführung der Berührungsheizflächen des Dampferzeugers diese sowohl als
Staubabscheider des in den Rauchgasen enthaltenen Staubes als auch zur Dampf- oder
Heißwassererzeugung dienen. Dabei wird aus den Rauchgasen der Staub bereits vor Eintritt
in die Berührungsheizflächen entzogen, so daß der Dampferzeuger in seinen Abmessungen
kleiner ausgeführt werden kann und ein sonst Üblicher Entstauber entfällt.
[0007] Darüberhinaus wird durch die erfindungsgemäße Ausführung erreicht, daß der in den
Rauchgasen befindliche Staub im Bereich hoher Gastemperaturen abgezogen wird, so daß
er nicht mehr als Bilder von Kondensationskeimen am Kesselende wirken kann und somit
der Schadstoffauswurfvermindertwird. Die Erfindung liefert also auch einen Beitrag
zum Umweltschutz.
[0008] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im
folgenden näher beschrieben.
[0009] Es zeigen
Fig. 1 eine schematische Darstellung des erfindungsgemäßen Dampferzeugers in Vorderansicht.
Fig. 2 mehrere Dampferzeuger nach der Erfindung hintereinander geschaltet.
Fig. 3 einen Schnitt I-I nach Fig. 1, wobei der Zyklon im Querschnitt kreisringförmig
ist.
Fig. 4 einen Schnitt I-I nach Fig. 1, wobei der Zyklon im Querschnitt ein gleichzeitiges
Vieleck ist, und
Fig. 5 eine schematische Darstellung einer weiteren Ausführung des erfindungsgemäßen
Dampferzeugers in Vorderansicht mit Gaslenkwänden.
[0010] Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, wird eine Berührungsheizfläche 1 des Dampferzeugers
6 in einem Abzugsteil 2 eines Zyklons angeordnet, der aus wassergekühlten Rohrwänden
3 und 4 gebildet wird. Der Dampferzeuger kann als Naturumlaufwie auch als Zwangumiauf-oder
Zwangdurchiaufkessel betrieben werden. Auch die wasergekühlten Rohrwände 3 und 4 können
als Naturumlauf-, Zwangumlauf- oder Zwangdurchlaufheizflächen arbeiten. Durch tangentiale
Einführung des Rauchgasstromes in Form von Abgas oder Brenngas entsteht
[0011] eine Fliehkraft, durch die der in den Gasen enthaltene Staub vom Rauchgas getrennt
und abgeschieden wird.
[0012] Ist ein großer Reinheitsgrad der Abgase erforderlich, können mehrere Zyklonverdampfer
hintereinander geschaltet werden (Fig. 2).
[0013] Zum Erreichen eines guten Fliehkrafteffektes muß der Zyklon in seinem Querschnitt-Figur
3-kreisringförmig oder-Figur 4-in der Form eines gleichseitigen Vieleckes ausgeführt
sein.
[0014] Abhängig von der Staubkorngröße sind keine, oder einige Gaslenkwände 5 im Zyklon
vorzusehen (Fig. 5).
1. "Dampferzeuger, bestehend aus Berührungsheizflächen (1) und einem als Entstauber
dienenden Zyklon mit einem Abzugsteil (2), wobei der Zyklon Bestandteil des Dampferzeugers
(6) ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Berührührungsheizflächen (1) im Abzugsteil
(2) übereinander angeordnet sind".
2. Dampferzeuger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zyklon aus wassergekühlten
Rohrwänden (3, 4) besteht.
3. Dampferzeuger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die wassergekühlten
Rohrwände (3,4) im Naturumlauf durchströmt werden.
4. Dampferzeuger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die wassergekühlten
Rohrwände (3, 4) im Zwangumlauf durchströmt werden.
5. Dampferzeuger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die wassergekühlten
Rohrwände (3, 4) im Zwangdurchlauf durchströmt werden.
6. Dampferzeuger nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die im Abzugsteil
(2) angeordnete Berührungsheizfläche (1) im Naturumlauf durchströmt wird.
7. Dampferzeuger nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die im Abzugsteil
(2) angeordnete Berührungsheizfläche (1) im Zwangumlauf durchströmt wird.
8. Dampferzeuger nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die im Abzugsteil
(2) angeordnete Berührungsheizfläche (1) im Zwangdurchlauf durchströmt wird.
1. Générateur de vapeur comprenant des surfaces de chauffe par contact (1) et un cyclone
servant de dépoussiéreur avec une partie d'extraction (2), le cyclone faisant partie
du générateur de vapeur (6), caractérisé par le fait que les surfaces de chauffe par
contact (1) sont disposées les unes au-dessus des autres dans la partie d'extraction
(2).
2. Générateur de vapeur suivant revendication 1, caractérisé par le fait que le cyclone
se compose de parois tubulaires (3, 4) refroidies par eau.
3. Générateur de vapeur suivant revendication 2, caractérisé par le fait que les parois
tubulaires (3, 4) refroidies par eau sont traversées en circulation naturelle.
4. Générateur de vapeur suivant revendication 2, caractérisé par le fait que les parois
tubulaires (3,4) refroidies par eau sont traversées en circulation forcée en circuit
fermé.
5. Générateur de vapeur suivant revendication 2, caractérisé par le fait que les parois
tubulaires (3, 4) refroidies par eau sont traversées en circulation forcée en circuit
ouvert.
6. Générateur de vapeur suivant revendication 1 à 5, caractérisé par le fait que la
surface de chauffe par contact (1) disposée dans la partie d'extraction (2) est traversée
en circulation naturelle.
7. Générateur de vapeur suivant revendication 1 à 5, caractérisé par le fait que la
surface de chauffe par contact (1) disposée dans la partie d'extraction (2) est traversée
en circulation forcée en circuit fermé.
8. Générateur de vapeur suivant revendication 1 à 5, caractérisé par le fait que la
surface de chauffe par contact (1) disposée dans la partie d'extraction (2) est traversée
en circulation forcée en circuit ouvert.
1. A steam generator comprising contact-heating surfaces (convection heating surfaces)
(1) and a cyclone, serving as a dust separator, having an outlet part (2), the cyclone
being a component part of the steam generator (6), characterised in that the contact-heating
surfaces (convection heating surfaces) (1) in the outlet part (2) are disposed one
above the other.
2. A steam generator as claimed in claim 1, characterised in that the cyclone comprises
water-cooled tube walls (3, 4).
3. A steam generator as claimed in claim 2, characterised in that the flow through
the water-cooled tube walls (3, 4) is effected in natural circulation.
4. A steam generator as claimed in claim 2, characterised in that the flow through
the water-cooled tube walls (3, 4) is effected in forced circulation.
5. A steam generator as claimed in claim 2, characterised in that the flow through
the water-cooled tube walls (3, 4) is effected in once- through flow.
6. A steam generator as claimed in claims 1 to 5, characterised in that the flow through
the contact-heating surface (convection heating surface) (1) disposed in the outlet
part (2) is effected in natural circulation.
7. A steam generator as claimed in claims 1 to 5, characterised in that the flow through
the contact-heating surface (convection heating surface) (1) disposed in the outlet
part (2) is effected in forced circulation.
8. A steam generator as claimed in claims 1 to 5, characterised in that the flow through
the contact-heating surface (convection heating surface) (1) disposed in the outlet
part (2) is effected in once- through-flow.