[0001] Die Erfindung betrifft eine Brennkraftmaschine mit Gaswechselventilen gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
[0002] Eine derartige Brennkraftmaschine ist in der DE-A 30 24 109 beschrieben. Im Betriebszustand
der Brennkraftmaschine werden die Gaswechselventile durch ein Federsystem in die Mittelstellung
gedrückt. In den Endstellungen lassen sich die Gaswechselventile durch erregte Elektromagnete
halten. So wird ein im Betrieb geöffnetes Gaswechselventil durch eine Erregung des
die Öffnungsstellung bewirkenden Elektromagenten gehalten, während das Federsystem
dieses Gaswechselventil in Richtung seiner Schließstellung beaufschlagt. Durch Abschalten
des Elektromagneten fällt die Ankerplatte des Gaswechselventils am Elektromagneten
ab und das Gaswechselventil wird durch die Federkraft bewegt in Richtung seiner mittigen
Stellung zwischen Öffnungs- und Schließstellung. Durch die Uberschwingung gerät die
Ankerplatte bis nahe an den Elektromagneten, der das Gaswechselventil in seiner Schließstellung
hält. Um das Gaswechselventil zu schließen, ist dieser Elektromagnet zu erregen, damit
der Elektromagnet die Ankerplatte einfängt und das Gaswechselventil in seiner Schließstellung
hält, wobei das Federsystem nunmehr das Gaswechselventil in Richtung der Öffnungsstellung
beaufschlagt.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es, eine gattungsgemäße Brennkraftmaschine zu schaffen,
bei der der Energieverbrauch durch die Strombeaufschlagung der Elektromagneten abgesenkt
wird.
[0004] Die Aufgabe wird gelöst durch den Hauptanspruch.
[0005] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, daß die Elektromagnete nur beim Einschalten und beim
Einfangen der Ankerplatte einen höheren Einschaltstrom erhalten, und daß während der
anschließenden Haltephase der Stromdurchfluß durch den Elektromagneten im wesentlichen
durch eine Freilaufschaltung erzielt wird, wobei die Energieverluste durch eine getaktete
Ansteuerung der Freilaufschaltung ersetzt werden. Die dafür notwendigen Stromstärken
sind erheblich niedriger, so daß Energie eingespart wird.
[0006] Das Prinzip einer derartigen Stromversorgung eines elektromagnetischen Verbrauchers
mit einer Freilaufschaltung ist aus der DE-A 28 28 678 bekannt. Die Stromstärke des
Erhaltestromes beträgt typischerweise weniger als 20 % des maximalen Stromes, der
beim Einschalten aufgewendet werden muß.
[0007] Zum schnellen Einschalten des Stromes und zur anschließenden Taktung ist ein Schaltelement
notwendig, das in seinen Eigenschaften ausgelegt ist auf den maximal zu verkraftenden
Strom. So schlägt die DE-A 28 28 678 dementsprechend einen Transistor vor, der hohe
Stromstärken verkraften kann, der jedoch auch dementsprechend teuer ist.
[0008] Es ist jedoch wünschenswert, eine derartige Schaltung, wie sie aus der DE-A 28 28
678 bekannt ist, mit geringerem Kostenaufwand zu erstellen.
[0009] Dazu wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß der Einschaltstrom über ein Stromschaltelement
zugeführt wird, während die anschließende Taktung über einen Transistor erfolgt. Das
Stromschaltelement für den einmaligen Einschaltstrom kann beispielsweise ein Relais
sein, das hohe Stromstärken verkraften kann und dennoch als Bauteil preislich unter
dem Preis eines Transistors liegt, der für ähnlich hohe Stromstärken ausgelegt ist.
[0010] Die anschließende Taktung erfolgt über den Transistor, wobei der nunmehr deutlich
geringere Strom, der der Freilaufschaltung zugeführt werden muß, einen vom Bauaufwand
kleineren Transistor ermöglicht.
[0011] In einer bevorzugten Ausführungsform wird vorgeschlagen, daß das Stromschaltelement
ebenfalls als Halbleiter, und zwar als Thyristor ausgebildet ist. Hierbei ergibt sich
jedoch die Schwierigkeit, daß der Thyristor zwar durch einen Ansteuerungsbefehl geöffnet
werden kann, jedoch nur dann in seinen Sperrzustand geschaltet werden kann, wenn der
durch den Thyristor fließende Strom kurzzeitig abgezogen wird, so daß der Thyristor
gelöscht wird.
[0012] Diesen Strom kann kurzzeitig der Transistor übernehmen, der dem Thyristor parallel
geschaltet ist. Es muß nur durch geeignete Maßnahmen sichergestellt werden, daß der
Widerstand bei gezündetem Thyristor im Thyristorzweig höher ist als in dem Transistorzweig
bei durchgeschaltetem Transistor, damit der Strom kurzzeitig über den Transistorzweig
fließt und der Thyristor löscht.
[0013] Um hier zusätzliche Sicherheit zu erreichen, läßt sich dies durch ein in dem Thyristorkreis
vorgesehenes, den Widerstand erhöhendes Element wie eine Diode, einen ohmschen Widerstand
oder einen PTC-Widerstand erreichen.
[0014] Die Erfindung macht sich bei dieser Ausführungsform die Erkenntnis zunutze, daß ein
Transisstor bei kurzzeitiger Belastung einen sehr viel höheren Strom verkraften kann
als den Strom, den er im Dauerbetrieb ohne Schaden schalten kann. Somit wird der Einschaltstrom
für den elektromagnetischen Verbraucher über den Thyristor geliefert, zum Abschalten
jedoch wird für einige Millisekunden, die zum Löschen des Thyristors notwendig sind,
der gesamte Strom vom Transistor übernommen, der diesen kurzzeitigen Stromstoß verkraftet.
Die anschließende Taktung bei einem Strom, der etwa nur 10 bis 20 % des Einschaltstromes
beträgt, kann allein über den Transistor erfolgen, der dadurch niedriger dimensioniert
wird.
[0015] Weitere Ausführungsformen sind in den Unteransprüchen beschrieben. Um sicherzustellen,
daß bei dem kurzzeitigen Einschalten des Transistors der Thyristor auch weitestgehend
stromlos ist, kann der Stromzweig des Thyristors in seinem Widerstand erhöht werden
gegenüber dem Stromzweig des Transistors.
[0016] Da jedoch bereits in der Regel der Transistor in seiner Kollektor-Emitter-Sättigungsspannung
niederiger liegt als der Thyristor, ist eine derartige Erhöhung des Widerstandswertes
des Thyristorzweiges nicht unbedingt notwendig. Wenn jedoch zur Sicherheit ein ohmscher
Widerstand vorgesehen wird, kann sein Widerstandswert in der Größenordnung < 1 Ohm
liegen.
[0017] Eine andere Möglichkeit ist, dem Thyristor eine Diode vor-oder nachzuschalten, die
bei Ausführung als Siliziumdiode mit einem Spannungsabfall von ca. 0,7 Volt sicherstellt,
das bei durchgeschaltetem Transistor der Thyristor stromlos wird.
[0018] Weiterhin wird vorgeschlagen, zu dem Thyristor in Serie ein PTC-Element zu schalten,
das den durch den Thyristor fließenden Strom in seinem Verlauf beeinflussen soll.
Das vorgeschaltete PTC-Element führt dazu, daß mit dem Einschalten ein verhältnismäßig
hoher Strom durch den Thyristor fließt, da das PTC-Element sich in kaltem Zustand
befindet. Durch den Stromdurchfluß jedoch steigt der Widerstand des PTC-Elementes
an, so daß nach einem kurzen Einschaltstrom der Stromverlauf durch den Thyristor allein
durch den wachsenden Widerstand des PTC-Elementes abfällt. Nach Beendigung der Einschaltstromphase
ist somit der Stromwert bereits wieder abgesunken, und wenn der Transistor durchgeschaltet
wird, hat er nicht mehr den maximalen Einschaltstrom an dem Thyristor vorbeizuleiten,
sondern einen bereits deutlich geringeren.
[0019] Im folgenden wird die Erfindung anhand der Figuren erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine erste Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 2 eine zweite Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 3 Stromverlaufsdiagramme zur Erläuterung der Schaltung nach Fig. 1; und
Fig. 4 Stromverlaufsdiagramme zur Erläuterung der Schaltung nach Fig. 2;
Fig. 5 eine Ausführungsform der Erfindung mit Ansteuerung der Halbleiterbauelemente.
[0020] In den Figuren 1 und 2 ist eine Schaltung vorgesehen, die im Punkt 10 mit einer positiven
Spannung versorgt wird und in Punkt 12 geerdet ist. Zwischen der positiven Spannung
10 und dem negativen Spannungspol 12 liegt ein elektromagnetischer Verbraucher 14,
der als Spule dargestellt ist. Parallel zum elektromagnetischen Verbraucher 14 ist
ein Freilauf angeordnet, der durch eine Diode 16 dargestellt wird. Der Freilauf 16
sorgt dafür, daß bei einem Abschalten des Stromdurchflusses durch die Spule 14 von
der positiven Spannung 10 zum Masseanschluß 12 ein Freilaufstrom durch die Spule 14
erhalten bleibt, der sich zeitlich mit einer vorgegebenen Abfallrate verringert.
[0021] Der eine Anschluß der Spule 14 ist im Punkt 42 über zwei Zweige 28 und 40, die im
Punkt 44 zusammengeführt werden, mit dem Masseanschluß 12 verbunden. Der Zweig 40
weist als Stromschaltelement einen Thyristor 34 auf, dessen Anode mit der Spule 14
verbunden ist und dessen Kathode 32 an Masse 12 gelegt ist. Das Gate 36 des Thyristors
34 wird extern vom Punkt 38 aus angesteuert.
[0022] Der andere Zweig 28 Meist einen Transistor 18 auf , dessen Kollektor 20 und Emitter
22 die Verbindung von der Spule 14 zur Masse 12 liefern. Die Basis 24 wird von einem
externen Punkt 26 aus angesteuert.
[0023] Fig. 2 unterscheidet sich von dem Aufbau nach Fig. 1 durch ein Element 46, das in
Serie zum Thyristor 34 innerhalb des Zweiges 40 geschaltet ist. Dieses Element 46
kann ein ohmscher Widerstand, eine Diode oder ein PTC-Element sein. Auch andere Bauteile
sind einsetzbar, sofern sie die erwünschte Wirkung, die weiter unten beschrieben wird,
sicherstellen.
[0024] Die Funktion der erfindungsgemäßen Schaltung soll anhand der Stromverlaufsdiagramme
in den Figuren 3 und 4 dargestellt werden.
[0025] Fig. 3a zeigt den Stromverlauf am Punkt 38, Fig. 3b zeigt den Stromverlauf am Punkt
26 und Fig. 3c zeigt den Stromverlauf durch die Spule. In Fig. 3a und 3b sind die
an die Steueranschlüsse der Halbleiter anzulegenden Impulse dargestellt, Fig. 3c zeigt
dementsprechend den Einfluß dieser Steuerimpulse auf den Stromverlauf.
[0026] Zur Funktionserläuterung wird angenommen, daß im Punkt 10 positive Spannung angelegt
ist, beide Halbleiter, der Thyristor 34 und der Transistor 18 befinden sich im Sperrzustand.
[0027] Wird nun am Gate 38 des Thyristors 34 ein Impuls angelegt, wie er in Fig. 3a dargestellt
ist, zündet der Thyristor 34 und es fließt Strom durch die Spule 14. Abhängig von
der Induktivität der Spule 14 sowie von der anliegenden Spannung steigt der Strom
mehr oder minder schnell an, er würde sich asymptotisch einem Sättigungsstrom annähern.
Fig. 3c zeigt diesen Stromanstieg. Mit Erreichen eines vorgegebenen Stromes 1
max jedoch ist der notwendige Einschaltstrom erreicht, und nunmehr soll der Strom reduziert
werden auf den Haltestrom I
halt' Dazu jedoch ist es notwendig, den Thyristor 34 in seinen Sperrzustand zu bringen,
was jedoch nicht möglich ist durch die Beeinflussung des Gates 36. Vielmehr muß dazu
für einen kurzen Augenblick der Thyristor 34 stromlos gemacht werden, eine Aufgabe,
die der Transitor 18 übernimmt. An die Basis 24 des Transitors wird vom Punkt 2L ein
kurzes Signal geliefert, das den Transistor 18 von seinem Sperrzustand in den Sättigungszustand
schaltet, so daß kurzzeitig der Strom durch den Transistor 18 fließt. Dadurch, daß
die Kollektor-Emitter-Sättigungsspannung des Transistors niedriger ist als die Sättigungsspannung
des Thyristors, oder aber dadurch, daß sich in dem Thyristorzweig Elemente 46 befinden,
die für einen zusätzlichen Widerstand sorgen, fließt der Strom für dieses kurze Einschalten
des Transistors 18 tatsächlich durch den Transistorzweig 28, der Thyristor 34 sperrt
demzufolge. Sobald der Thyristor 34 sperrt, kann der Transistor 18 auch wieder ausgeschaltet
werden, der Stromdurchfluß durch die Spule 14 nimmt dann entsprechend der Freilaufkonstanten
ab.
[0028] Wesentlich für die Verwirklichung der Erfindung ist, daß der Transistor 18 längerdauernd
nur einen Strom verkraftet, der in etwa dem Haltestrom (unter Berücksichtigung eine
Sicherheitstoleranz) entspricht, verkraftet, jedoch durch einen kurzzeitigen, sehr
viel stärkeren Spitzenstrom nicht zerstört wird. Dementsprechend ist als Transistor
18 ein verhältnismäßig preiswerter Typ einsetzbar, der von seiner Auslegung her nicht
in der Lage wäre, den gesamten Einschaltstrom zu steuern.
[0029] In Fig. 3b ist der Einschaltimpuls an der Basis 24 des Transistors 18 zum Zeitpunkt
T2 dargestellt, in der Zeit von T2 bis T3 fällt der Strom I durch die Spule allmählich
bis zu dem Wert
Ihalt ab. Zum Zeitpunkt T3 schaltet der Transistor bis zum Zeitpunkt T4 ein, um dann
zum Zeitpunkt T5 dieses Rechtecksignal zu wiederholen. Das Tastverhältnis zwischen
Einschalt- und Ausschaltzeit bestimmt dann den Haltestrom
Ihalt.
[0030] Wenn das in Fig. 2 mit dem Bezugszeichen 46 bezeichnete Element durch einen PTC gebildet
wird, ergibt sich ein etwas abweichender Stromverlauf, der in Fig. 4 dargestellt ist.
Zum Zeitpunkt Tl wird an das Gate 36 des Thyristors 34 ein Impuls angelegt, der in
Fig. 4a dargestellt ist. Damit zündet der Thyristor 34, und es baut sich ein Einschaltstrom
auf, der in Fig. 4c dargestellt ist. Bis zum Zeitpunkt T2 steigt der Strom an, um
dann durch die Erwärmung des PTC und des damit zunehmenden ohmschen Widerstandes wieder
abzufallen. Die Einschaltstromkurve wird somit nicht vorgegeben in ihrem Anfangspunkt
durch das Zünden des Thyristors 34 und in ihrem Endpunkt durch das kurzzeitige Einschalten
des Transistors 18, sondern durch das Einschalten des Thyristors 34 zum Einschaltpunkt
und anschließend durch die Beeinflussung des Stromverlaufes durch das PTC-Element.
[0031] Zum'Zeitpunkt T3 ist der Strom durch den Thyristor 34 auf einen Wert abgesunken,
der in etwa dem Haltestrom entspricht. Um den definierten Haltestrom aufrecht zu erhalten,
wird nun der Basis 24 des Transistors 18 ein Signal, dargestellt in Fig. 4b, zugeführt,
das die Kollektor-Emitter-Strecke des Transistors 18 öffnet und somit einen Stromdurchfluß
durch den elektromagnetischen Verbraucher 14 ermöglicht. Mit dem Öffnen des Transistors
18 zum Zeitpunkt T3 fließt der Strom über den Transistor 18, der Thyristor 34 wird
stromlos und geht somit in seinen Sperrzustand über. Damit stellt sich auch jetzt
ein Haltestrom I
halt ein, dessen Höhe von dem Tastverhältnis gebildet wird ähnlich der Darstellung in
Fig. 3c.
[0032] In Fig. 5 ist ein Steuergerät 52 dargestellt, das alle Information des Stromes, der
durch den elektromagnetischen Verbraucherl4 fließt, empfängt. Dazu ist in dem zum
Masseanschluß 12 führenden Zweig ein Widerstand 50 vorgesehen, der einen verhältnismäßig
niedrigen Wert (deutlich < 1 ohm) aufweist, eingefügt. Das Steuergerät 52 mißt den
Spannungsabfall über diesen Widerstand 50 und kann somit den Strom messen. Das Steuergerät
52 liefert zum Einschalten des elektromagnetischen Verbrauchers 14 über seinen einen
Ausgang und die Leitung 54 an den Gateanschluß 38 des Thyristors 34 einen Einschaltimpuls,
so daß der Thyristor 34 zündet und der Strom ansteigt bis auf seinen Wert I
max. . Mißt nun das Steuergerät 52 das Erreichen des Stromes 1 max wird über den anderen
Ausgang 56 des Steuergerätes 52 an den Basisanschlußpunkt 26 des Transistors 18 ein
kurzes Signal gelegt, so daß der Transistor 18 öffnet und den gesamten Strom kurzzeitig
übernimmt. Damit löscht der Thyristor 34, und sofort nach Löschen des Thyristors wird
der Transistor 18 wieder gesperrt, so daß nun der Strom durch den elektromagnetischen
Verbraucher 14 über den Freilauf 16 abfallen kann.
[0033] Sollte nun der Strom auf dem Wert des Haltestromes I
halt ge
hal-ten werden, wird über das Steuergerät 52 der Transistor 18 periodisch ein- und ausgeschaltet,
um somit den Strom zu takten. Während der Einschaltphase steigt der Strom aufgrund
des Stromdurchflusses durch den elektromagnetischen Verbraucher 14 und den Transistor
18 an, in den
.Abschaltphasen fällt er langsam mit der Konstante des Freilaufes, im einfachsten Falle
gebildet aus dem elektromagnetischen Verbraucher 14 und der Diode 16, ab. Abhängig
von dem Taktverhältnis des Transistors, wie er durch das Steuergerät 52 geschaltet
wird, stellt sich dementsprechend der Strom I
halt ein.
[0034] Es ist auch möglich, dem Transistor 18 eine Strombegrenzung zuzuordnen, so daß der
Transistor auch während der Stromphase bis zum Strom l
max getaktet werden kann, jedoch aufgrund der Strombegrenzung kein Strom fließt, sondern
dieser erst dann zu fließen beginnt, sobald der Strom auf den Wert von
Ihalt abgefallen ist.
1. Brennkraftmaschine mit Gaswechselventilen, mit Elektromagneten, die durch ihre
Erregung die Gaswechselventile in den jeweiligen Endstellungen festhalten, und mit
einem Federsystem, das die Gaswechselventile im Betriebszustand der Brennkraftmaschine
in eine Lage mittig zwischen der Öffnungs- und der Schließstellung beaufschlagt, gekennzeichnet
durch eine die Elektromagnete versorgende Freilaufschaltung, die nach einem hohen
Einschaltstrom einen getakteten Haltestrom niedrigerer Stromstärke aufrechterhält,
ein Stromschaltelement (34), dessen einer Pol (30) an der Freilaufschaltung (14, 16)
liegt und dessen anderer Pol (32) mit einem Pol (12) der Spannungsversorgung verbunden
ist, und einen dem Stromschaltelement (34) parallel geschalteten Transistor (18),
durch den der Stromdurchfluß durch den elektromagnetischen Verbraucher (14) mit Freilauf
(16) steuerbar ist, wenn das Stromschaltelement (34) sperrt.
2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß das Stromschaltelement
ein Thyristor (34) ist, wobei der Widerstandswert des Transistorzweiges (28) bei durchgeschaltetem
Transistor (18) niedriger ist als der des Stromschaltelementzweiges (40) bei durchgeschaltetem
Thyristor (34).
3. Schaltung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch ein den Widerstand des Thyristorzweiges
(40) erhöhendes Element (46), das mit der Anoden-/Kathoden-Strecke des Thyristors
(34) in Serie geschaltet ist.
4. Schaltung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet , daß das Element (46) ein ohmscher
Widerstand ist.
5. Schaltung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet , daß das Element (46) eine Diode
ist.
6. Schaltung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet , daß das Element (46) ein PTC-Element
ist.
7. Schaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet , daß eine Steuerschaltung
vorgesehen ist, deren Eingang ein der Stromstärke im elektromagnetischen Verbraucher
entsprechendes Signal zugeführt wird und deren Ausgang an die Basis des Transistors
geführt ist.
8. Verfahren zum Betreiben der Schaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet , daß zur Löschung des Thyristors der Transistor kurzzeitig den vollen
Strom übernimmt.