| (19) |
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(11) |
EP 0 207 232 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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17.11.1988 Patentblatt 1988/46 |
| (22) |
Anmeldetag: 02.04.1986 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)4: E02F 5/08 |
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Fräsvorrichtung für eine Schlitzwandfräse
Cutting apparatus for an excavating machine
Dispositif de fraisage pour une machine excavatrice
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR IT |
| (30) |
Priorität: |
03.06.1985 DE 3519774
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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07.01.1987 Patentblatt 1987/02 |
| (73) |
Patentinhaber: Bauer Spezialtiefbau GmbH |
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86522 Schrobenhausen (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Bauer, Karlheinz, Dr.-Ing.
D-8898 Schrobenhausen (DE)
- Haberer, Johann, Ing. grad.
D-8898 Schrobenhausen (DE)
- Arzberger, Maximilian Michael, Ing. grad.
D-8894 Igenhausen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Weber, Otto Ernst, Dipl.-Phys. et al |
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Weber & Heim
Irmgardstrasse 3 81479 München 81479 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
AT-B- 365 030 DE-A- 3 049 316
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DE-A- 2 362 425
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Fräsvorrichtung für eine Schlitzwandfräse für Erdarbeiten
gemäss dem Oberbegriff des Hauptanspruches.
[0002] Bekannte Schlitzwandfräsen für Erdarbeiten sind üblicherweise mit zwei Fräsrädern
ausgestattet, wobei die Fräsräder auf ihrem Umfang in radialer Richtung abstehende,
feststehende Zähne aufweisen. Die Zähne bilden jeweils mehrere in axialer Richtung
des Fräsrades im Abstand zueinander angeordnete Zahnkränze. Da im freien Abstand zwischen
zwei benachbarten Zahnkränzen keine Zähne angeordnet sind, wird vom Fräsquerschnitt,
den die Fräsräder abdecken, nur jeweils der Teil bearbeitet, auf den die Zähne unmittelbar
einwirken. Die auf die Zwischenräume zwischen zwei Zahnkränzen treffenden Bodenabschnitte
werden nicht weggefräst, sondern müssen durch den auf die Fräsräder ausgeübten Druck
von der Fräsradnabe selbst weggedrückt werden. Wenn die Fräsräder beidseitig eines
Lagerschildes angeordnet sind, kann mit den bekannten Fräsvorrichtungen auch der unterhalb
des Lagerschildes befindliche Raum nicht bearbeitet werden. Auch der dort stehenbleibende
Bodenbereich macht einen erhöhten Druck erforderlich, um die Schlitzwandfräse nach
unten voranzutreiben. Der Steg, welcher unterhalb des Lagerschildes stehenbleibt,
ebenso wie das nicht abgefräste Material zwischen zwei benachbarten Zahnkränzen behindern
einen zügigen Fräsfortschritt wesentlich.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Fräsvorrichtung für eine Schlitzwandfräse
der eingangs genannten Art zu schaffen, welche bei einfachem und robustem Aufbau eine
möglichst vollständige Bearbeitung des gesamten, von der Fräsvorrichtung abgedeckten
Fräsquerschnittes ermöglicht.
[0004] Diese Aufgabe wird durch die im Kennzeichnungsteil des Patentanspruches 1 angegebenen
Merkmale gelöst.
[0005] Nach dem Grundgedanken der Erfindung ist wenigstens einer der in radialer Richtung
abstehenden Fräszähne quer zur Umfangsrichtung des Fräsrades schwenkbar ausgebildet.
Damit kann auch der einer Zahnkranzebene benachbarte Bereich durch den schwenkbaren
Fräszahn bearbeitet werden. Die schwenkbare Anordnung des Fräszahnes ist deswegen
notwendig, da der Fräszahn dann, wenn er durch den unterhalb des Lagerschildes befindlichen
Raum durchgeführt wurde, wieder in seine eingeklappte Stellung bewegt werden muss,
da er im oberen Fräsradbereich dem Lagerschild ausweichen muss.
[0006] Die Vorrichtung nach der Erfindung ist äusserst einfach aufgebaut und die Schwenkbewegungen
jeweils vom eingeklappten Zustand in den ausgeklappten Zustand und umgekehrt erfolgen
während des Vorschubs der Schlitzwandfräse selbsttätig. Dadurch, dass der schwenkbare
Fräszahn nur in einer vorgegebenen Richtung ausweichen kann, wird er automatisch beim
Niederdrücken der Schlitzwandfräse in diese ausgeklappte Stellung geschwenkt.
[0007] In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, dass der schwenkbare Fräszahn
an einem dem Lagerschild benachbarten Umfangsabschnitt des Fräsrades angeordnet und
in Richtung des Lagerschildes ausschwenkbar ist, so dass er in der ausgeschwenkten
Stellung in den unterhalb des Lagerschildes befindlichen Raum eingreift. Damit kann
in vorteilhafter Weise der unterhalb des Lagerschildes befindliche Steg abgefräst
werden. Der Einklappvorgang des Fräszahnes erfolgt selbsttätig, da der ausgeklappte
Fräszahn bei seiner Aufwärtsbewegung aus dem unterhalb des Lagerschildes befindlichen
Raum von einem Abschnitt des Lagerschildes in seine eingeklappte Stellung gedrückt
wird. Im oberen Abschnitt ist der ausschwenkbare Fräszahn im wesentlichen parallel
zum Lagerschild ausgerichtet und wird während des Fräsvorganges im Abstand von diesem
in Umfangsrichtung bewegt. Die eingeklappte Stellung behält der Fräszahn solange bei,
bis er während der Abwärtsbewegung unter dem Druck oder dem Eigengewicht der Fräse
wieder ausgeschwenkt wird. Bereits bevor der ausschwenkbare Fräszahn einer Druckbeanspruchung
ausgesetzt wird, ist das Lagerschild in seinen Abmessungen so weit reduziert, dass
sich der Fräszahn ungehindert in Richtung des unterhalb des Lagerschildes befindlichen
Raumes bewegen kann.
[0008] In einem weiteren Ausführungsbeispiel ist an dem Abschnitt des ausschwenkbaren Fräszahnes,
welcher der Nabe des Fräsrades benachbart ist, ein Hebelarm befestigt, der einen Bolzen
aufweist, welcher in einem an der Nabe des Fräsrades befestigten Lager schwenkbar
aufgenommen ist. Die Achse des Bolzens ist dabei tangential zum Fräsradumfang ausgerichtet.
Schon eine lediglich durch diese Merkmale gekennzeichnete Vorrichtung ist in der Lage,
den unter dem Lagerschild befindlichen Steg zu bearbeiten und nach dem Fräsvorgang
in die Ausgangsposition zurückzukehren.
[0009] Weiterhin kann nach der Erfindung vorgesehen sein, dass die Achse des Bolzens in
axialer Richtung des Fräsrades im Abstand zur Mittelachse des ausschwenkbaren Fräszahnes
angeordnet ist, wobei der ausschwenkbare Fräszahn unmittelbar am axialen Endabschnitt
des Umfangsrades der Nabe des Fräsrades angeordnet ist. Der Vorteil dieser Ausführungsform
ist darin zu sehen, dass der eigentliche Fräszahn unmittelbar am axialen Endabschnitt
des Umfangsrades der Nabe des Fräsrades angeordnet werden kann und somit auf möglichst
kurzem Wege in den zu bearbeitenden Raum ausschwenkbar ist.
[0010] Bei dem Ausführungsbeispiel mit in axialer Richtung gegeneinander versetztem Bolzen
und Fräszahn kann als besondere Einrichtung, um das Ausschwenken des Fräszahnes sicherzustellen
vorgesehen sein, dass der Hebelarm an seinem dem axialen Endabschnitt der Nabe des
Fräsrades abgewandten Bereich einen Anschlag aufweist, der im eingeklappten Zustand
des ausschwenkbaren Fräszahnes an der Nabe des Fräsrades anliegt. Damit wird sichergestellt,
dass der Fräszahn in jedem Fall beim Absenken der Schlitzwandfräse in Richtung des
Lagerschildes gedrückt wird. Der ausschwenkbare Fräszahn ist hierzu in der eingeklappten
Stellung vorzugsweise vertikal zur Fräsradachse ausgerichtet.
[0011] In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, dass der ausschwenkbare
Fräszahn in der eingeklappten Stellung in einer Flucht zum axialen Endabschnitt der
Nabe des Fräsrades ausgerichtet ist. Mit dieser Anordnung wird erreicht, dass der
ausschwenkbare Fräszahn ebenso wie das Fräsrad selbst in geringem Abstand vom Lagerschild
gedreht werden kann und dass der ausschwenkbare Fräszahn im oberen Bereich des Fräsrades,
in welchem er dem Lagerschild unmittelbar benachbart ist, nicht am Lagerschild entlang
reibt.
[0012] In einem weiteren Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, dass in dem Bereich zwischen
der dem Lagerschild benachbarten Seite des Fräszahnes und dem Anschlag des Hebelarmes
eine schiefe Ebene vorgesehen ist. Im ausgeschwenkten Zustand des Fräszahnes liegt
die schiefe Ebene satt auf der Nabe des Fräsrades auf, so dass die während des Fräsvorganges
eingeleitete Kraft wie bei einem mit dem vollen Anschlussquerschnitt auf dem Fräsrad
befestigten Fräszahn übertragen werden kann.
[0013] Im eingeklappten Zustand bildet die schiefe Ebene mit der Nabe des Fräsrades einen
spitzen Winkel. Über die Grösse dieses spitzen Winkels lässt sich die Eingriffsbreite
des ausschwenkbaren Fräszahnes unterhalb des Lagerschildes den Anforderungen entsprechend
anpassen. Je grösser der spitze Winkel gewählt wird, desto weiter greift der ausschwenkbare
Fräszahn in den unterhalb des Lagerschildes befindlichen Raum ein.
[0014] Da durch die Schwenkbewegung unter das Lagerschild ein gewisses Mass an wirksamer
Länge des Fräszahnes in radialer Richtung verlorengeht, kann der ausschwenkbare Fräszahn
länger ausgebildet sein als die übrigen, feststehenden Zähne des Fräsrades, so dass
er im Fräseingriff die gleiche radiale Erstreckung aufweist, wie die übrigen, feststehenden
Fräszähne.
[0015] Ein besonders grosser Wirkungsgrad bei der Bearbeitung des unterhalb des Lagerschildes
befindlichen Bodenbereichs ergibt sich dann, wenn das Fräsrad über seinen gesamten,
dem Lagerschild benachbarten Umfangsbereich einen Kranz von in Umfangsrichtung in
abwechselnder Reihenfolge angeordneten feststehenden Fräszähnen und ausschwenkbaren
Fräszähnen aufweist.
[0016] Bei den üblicherweise mit zwei Fräsrädern ausgestatteten Schlitzwandfräsen, bei denen
die beiden Fräsräder beidseitig des Lagerschildes angeordnet sind, sind beide dem
Lagerschild benachbarte Umfangsflächen der Fräsräder mit Fräszähnen nach der Erfindung
versehen. Der unterhalb des Lagerschildes befindliche Raum kann entweder beidseitig
gleichzeitig von den ausschwenkbaren Fräszähnen der benachbarten Fräsräder bearbeitet
werden oder die Fräsräder können um einen bestimmten Winkel gegeneinander versetzt
sein, so dass die ausschwenkbaren Fräszähne der benachbarten Fräsräder in Umfangsrichtung
aufeinander versetzt folgen.
[0017] Vorzugsweise kann auch vorgesehen sein, dass das Fräsrad auf seinem gesamten Umfang
verteilt in abwechselnder Reihenfolge zu den feststehenden Fräszähnene mehrere in
Richtung des Lagerschildes schwenkbare Fräszähne aufweist. Ferner kann das Fräsrad
auf dem dem Lagerschild benachbarten Bereich in Richtung des Lagerschildes ausschwenkbare
Fräszähne und auf dem restlichen Umfangsbereich verteilt in abwechselnder Reihenfolge
zu den feststehenden Fräszähnen mehrere in Richtung entgegengesetzt zum Lagerschild
schwenkbare Fräszähne aufweisen. Die auf den restlichen Umfangsbereich verteilten
schwenkbaren Fräszähne können auch so angeordnet sein, dass von zwei in Umfangsrichtung
aufeinanderfolgenden, schwenkbaren Fräszähnen der eine in Richtung des Lagerschildes
und der andere in entgegengesetzter Richtung schwenkbar ist.
[0018] Die an dem dem Lagerschild benachbarten Umfangsbereich des Fräsrades angeordneten
Fräszähne können durch das Lagerschild von der ausgeklappten Stellung in die eingeklappte
Stellung bewegt werden. Der Einklappvorgang wird dadurch vollzogen, dass der Fräszahn
nach dem Durchgang durch den unterhalb des Lagerschildes befindlichen Raum gegen das
Lagerschild anstösst, so dass er in die eingeschwenkte Stellung gedrückt wird. Hierzu
ist der zwischen den Fräsrädern befindliche Umfangsabschnitt des Lagerschildes so
ausgebildet, dass er nach aussen V-förmig zusammenläuft. Dadurch wird der Einklappvorgang
des Fräszahnes wesentlich erleichtert.
[0019] Die auf dem restlichen Umfangsbereich des Fräsrades verteilten, schwenkbaren Fräszähne
können durch einen Räumer in die eingeklappte Stellung bewegt werden, welche an einem
oberhalb des Fräsrades angeordneten Getriebeschild befestigt ist und zwischen die
vertikal ausgerichteten Fräszähne eingreift.
[0020] Die Erfindung wird nachfolgend beispielsweise anhand der Zeichnung beschrieben; es
zeigen:
Fig. 1 eine Vorderansicht einer ersten Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 2 einen Teilschnitt durch einen an der Nabe des Fräsrades befestigten ausschwenkbaren
Fräszahn und
Fig. 3 eine Vorderansicht einer zweiten Ausführungsform der Erfindung.
[0021] Figur 1 zeigt eine Anordnung von zwei Fräsrädern 1 und 3 beidseitig eines Lagerschildes
5 einer Schlitzwandfräse. Die Fräsräder 1 und 3 sind im Lagerschild 5 drehbar gelagert,
sind auf ihrer Umfangsfläche mit feststehenden Fräszähnen 7 bestückt und weisen an
ihren dem Lagerschild benachbarten Umfangsabschnitten in Richtung des Lagerschildes
5 schwenkbare Fräszähne 9 auf. Im oberen Abschnitt der Fräsräder sind die ausschwenkbaren
Fräszähne 9 in gleicher Weise wie die feststehenden Fräszähne 7 im wesentlichen vertikal
zur Fräsradachse 11 ausgerichtet. Im unteren Abschnitt der Fräsräder sind die Fräszähne
9 in ihrer ausgeschwenkten Stellung gezeigt und greifen dabei beidseitig gleichzeitig
in den unterhalb des Lagerschildes 5 befindlichen Raum 13 ein. Die ausgeschwenkte
Stellung der Fräsräder wird bereits durch das Aufsetzen der Schlitzwandfräse auf den
noch unbearbeiteten Boden dadurch erreicht, dass die ausschwenkbaren Fräszähne 9 infolge
ihrer exzentrischen Lagerung durch das Eigengewicht der Schlitzwandfräse in Richtung
des Lagerschildes 5 gedrückt werden. Während des Fräsvorganges, bei welchem sich die
Schlitzwandfräse in der durch den Pfeil 15 gekennzeichneten Richtung vorarbeitet,
wird jeder ausschwenkbare Fräszahn 9 in gleicher Weise durch das Eigengewicht der
Fräse in die ausgeklappte Stellung gedrückt. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind
die beiden gegenüberliegenden ausschwenkbaren Fräszähne 9 der benachbarten Fräsräder
1 und 3 in etwa gleich lang wie die feststehenden Fräszähne 7 ausgebildet. In einem
Ausführungsbeispiel, in welchem lediglich eines der benachbarten Fräsräder 1 und 3
mit ausschwenkbaren Fräszähnen ausgestattet ist, sind die Fräszähne 9 länger als die
Fräszähne 7 ausgebildet, damit der unterhalb des Lagerschildes 5 befindliche Raum
möglichst vollständig durchgriffen werden kann. Nach dem Durchgang durch den unterhalb
des Lagerschildes 5 befindlichen Raum 13 stossen die Fräszähne 9 gegen das Lagerschild
5 an, wodurch sie in die eingeklappte Stellung zurückgeschwenkt werden. Hierzu ist
der Umfangsabschnitt des Lagerschildes 5, gegen welchen die Fräszähne 9 anstossen,
nach aussen V-förmig zusammenlaufend ausgebildet. Infolge dieser Ausgestaltung des
Lagerschildes 5 werden die ausgeschwenkten Fräszähne 9 kontinuierlich in die Ruhestellung
gedrückt.
[0022] In Figur 2 ist die bevorzugte Lagerung eines ausschwenkbaren Fräszahnes 9 dargestellt.
Wenn auf den Fräszahn 9 eine Kraft in Richtung des Pfeiles 17 wirkt, wird dieser infolge
des zum Lager 21 exzentrisch wirkenden Kraftangriffes in Richtung des Pfeiles 19 ausgeschwenkt,
so dass der Fräszahn in Arbeitseingriff kommt.
[0023] Am ausschwenkbaren Fräszahn 9 ist an dem Abschnitt, welcher der Nabe 23 des Fräsrades
1 benachbart ist, ein Hebelarm 25 angeschweisst. Der Hebelarm 25 weist einen tangential
zum Fräsradumfang ausgerichteten Bolzen 27 auf, der in einem an der Nabe 23 des Fräsrades
1 befestigten Lager 21 aufgenommen ist. Die Achse des Bolzens 27 ist im Abstand zur
Mittelachse des ausschwenkbaren Fräszahnes 9 angeordnet, wobei der ausschwenkbare
Fräszahn 9 im axialen Endabschnitt der Nabe 23 des Fräsrades 1 angeordnet ist. Damit
der ausschwenkbare Fräszahn 9 bei der Abwärtsbewegung zum Fräseingriff in etwa in
einer vertikalen Lage ausgerichtet bleibt und nicht entgegen der durch den Pfeil 19
gekennzeichneten Richtung geschwenkt werden kann, weist der Hebelarm 25 an seinem
dem axialen Endabschnitt der Nabe 23 des Fräsrades 1 abgewandten Bereich einen Anschlag
29 auf. Dieser Anschlag 29 liegt gerade in der Stellung, in welcher der ausschwenkbare
Fräszahn 9 in etwa vertikal ausgerichtet ist, an der Nabe 23 des Fräsrades 1 an. Der
ausschwenkbare Fräszahn 9 ist in einer Flucht zum axialen Endabschnitt der Nabe 23
des Fräsrades 1 angeordnet, so dass der Weg zum Fräseingriff möglichst kurz ist.
[0024] Im Bereich zwischen dem Anschlag 29 und der Aussenseite des ausschwenkbaren Fräszahnes
9 sind der Hebel 25 und der Fräszahn 9 in Art einer schiefen Ebene 31 abgeschrägt.
Bei ausgeklapptem Fräszahn 9 liegt die schiefe Ebene 31 an der Nabe 23 des Fräsrades
1 an. Bei eingeklapptem Fräszahn 9 bildet die schiebe Ebene 31 in der Nabe 23 des
Fräsrades 1 einen spitzen Winkel a.
[0025] Gemäss der Darstellung in der Figur 3 sind alle Fräszähne 9, welche auf den Umfangsflächen
der Fräsräder 1 und 3 angeordnet sind, in Richtung des Lagerschildes 5 schwenkbar
ausgebildet. In der Figur 3 sind die ausschwenkbaren Fräszähne 9 in durchgezogenen
Linien gezeichnet. Mit gestrichelten Linien sind die in Umfangsrichtung in abwechselnder
Reihenfolge zu den ausschwenkbaren Fräszähnen 9 angeordneten feststehenden Fräszähne
7 dargestellt..
[0026] Die Fräszähne 9 können durch Räumer 33, die an einem Getriebeschild 35 befestigt
sind und jeweils zwischen den Fräszähnen 9 angeordnet sind, in die eingeklappte Stellung
bewegt werden. Die Räumer 33 sind bei dieser Anordnung jeweils zwischen denjenigen
Ebenen angebracht, in denen die Fräszähne 9 auf der Umfangsfläche der Fräsräder 1
und 3 angeordnet sind.
1. Fräsvorrichtung für eine Schlitzwandfräse für Erdarbeiten, wobei wenigstens ein
Fräsrad (1, 3) seitlich von einem Lagerschild (5) angeordnet, in dem Lagerschild (5)
drehbar gelagert und auf seiner Umfangsfläche mit im wesentlichen radial abstehenden
Fräszähnen (7, 9) bestückt ist, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens einer der
radial abstehenden Fräszähne (9) aus seiner radialen Erstreckung quer zur Umfangsrichtung
des Fräsrades (1, 3) schwenkbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens einer der
radial abstehenden Fräszähne (9) in Richtung des Lagerschildes (5) ausschwenkbar ist.
3. Fräsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der ausschwenkbare
Fräszahn (9) an einem dem Lagerschild (5) benachbarten Umfangsabschnitt des Fräsrades
(1, 3) angeordnet ist und dass der ausschwenkbare Fräszahn (9) in der ausgeschwenkten
Stellung in den unterhalb des Lagerschildes (5) befindlichen Raum (13) eingreift.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Abschnitt
des ausschwenkbaren Fräszahnes (9), welcher der Nabe (23) des Fräsrades (1, 3) benachbart
ist, ein Hebelarm (25) befestigt ist, welcher einen Bolzen (27) aufweist, der in einem
an der Nabe (23) des Fräsrades (1,3) befestigten Lager (21) schwenkbar aufgenommen
ist, wobei die Bolzenachse tangential zum Fräsradumfang ausgerichtet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse des Bolzens
(27) im Abstand zur Mittelachse des ausschwenkbaren Fräszahnes (9) angeordnet ist,
wobei der ausschwenkbare Fräszahn (9) am axialen Endabschnitt der Nabe (23) des Fräsrades
(1, 3) angeordnet ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der
Hebelarm (25) an seinem dem axialen Endabschnitt der Nabe (23) des Fräsrades (1, 3)
abgewandten Bereich einen Anschlag (29) aufweist, welcher im eingeklappten Zustand
des ausschwenkbaren Fräszahnes (9) an der Nabe (23) des Fräsrades (1, 3) anliegt.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
der ausschwenkbare Fräszahn (9) in der eingeklappten Stellung vertikal zur Fräsradachse
(11) ausgerichtet ist.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
der ausschwenkbare Fräszahn (9) in der eingeklappten Stellung in einer Flucht zum
axialen Endabschnitt der Nabe (23) des Fräsrades (1, 3) ausgerichtet ist.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
dass in dem Bereich zwischen der dem Lagerschild (5) benachbarten Seite des Fräszahnes
(9) und dem Anschlag (29) des Hebelarmes (25) eine schiefe Ebene
(31) derart vorgesehen ist, dass die schiefe Ebene
(31) bei ausgeklapptem Fräszahn (9) an der Nabe
(23) des Fräsrades (1, 3) anliegt.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die schiefe Ebene (31)
bei eingeklapptem Fräszahn (9) mit der Nabe (23) des Fräsrades (1, 3) einen spitzen
Winkel (a) bildet.
11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
der ausschwenkbare Fräszahn (9) länger ist als die übrigen, feststehenden Fräszähne
(7) des Fräsrades.
12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
das Fräsrad (1, 3) über seinen gesamten, dem Lagerschild (5) benachbarten Umfangsbereich
einen Kranz von in Umfangsrichtung in abwechselnder Reihenfolge angeordneten feststehenden
Fräszähnen (7) und ausschwenkbaren Fräszähnen (9) aufweist.
13. Vorrichtung für eine mit zwei Fräsrädern ausgestattete Schlitzwandfräse, dadurch
gekennzeichnet, dass beide Fräsräder (1, 3) die beiderseits vom Lagerschild angeordnet
sind, gemäss einem der Ansprüche 1 bis 12 ausgebildet sind.
14. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
der Fräszahn (9) in seiner ausgeklappten Stellung nach dem Durchgang durch den unterhalb
des Lagerschildes (5) befindlichen Raum (13) gegen das Lagerschild (5) anstösst, wodurch
der ausgeschwenkte Fräszahn (9) in die eingeklappte Stellung schwenkbar ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der zwischen den Fräsrädern
(1, 3) befindliche Umfangsabschnitt des Lagerschildes (5) nach aussen V-förmig konvergierend
ausgebildet ist.
16. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
das Fräsrad (1, 3) auf seinem ganzen Umfang verteilt in abwechselnder Reihenfolge
zu den feststehenden Fräszähnen (7) mehrere in Richtung des Lagerschildes (5) schwenkbare
Fräszähne (9) aufweist.
17. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Fräsrad (1, 3)
auf dem restlichen Umfangsbereich verteilt in abwechselnder Reihenfolge zu den feststehenden
Fräszähnen (7) mehrere in Richtung entgegengesetzt zum Lagerschild (5) schwenkbare
Fräszähne (9) aufweist.
18. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils zwei in Umfangsrichtung
des Fräsrades (1, 3) aufeinanderfolgende schwenkbare Fräszähne (9) in entgegengesetzter
Richtung schwenkbar ausgebildet sind.
19. Fräsvorrichtung nach einem der Ansprüche 16 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass
die Fräszähne (9) von der ausgeklappten Stellung in die eingeklappte Stellung durch
einen Räumer (33) bewegbar sind, welcher an einem oberhalb des Fräsrades (1, 3) angeordneten
Getriebeschild (35) befestigt ist und zwischen die vertikal ausgerichteten Fräszähne
(9) eingreift.
1. Milling fixture for a slotted wall milling cutter for excavation work, whereby
at least one milling wheel (1,3) is positioned laterally of a bearing bracket (5),
is mounted in rotary manner in the latter and is provided on its circumferential surface
with substantially radially projecting milling teeth (7, 9), characterized in that
at least one of the radially projecting milling teeth (9) can be pivoted out of its
radial extension at right angles to the circumferential direction of the milling wheel
(1, 3).
2. Fixture according to claim 1, characterized in that at least one of the radially
projecting milling teeth (9) can be swung out in the direction of bearing bracket
(5).
3. Fixture according to claim 2, wherein the outwardly swingable milling tooth (9)
is arranged on a circumferential portion of the milling wheel (1,3) adjacent to the
bearing bracket (5) and that the outwardly swingable milling tooth (9) engages in
the zone (13) below bearing bracket (5) in the swung out position.
4. Fixture according to claims 2 or 3, characterized in that a lever arm (25) is fixed
to that portion of the outwardly swingable milling tooth (9) which is adjacent to
hub (23) of milling wheel (1, 3), said arm having a bolt (27) pivotably received in
a bearing (21) fixed to hub (23) of milling wheel (1, 3), the bolt axis being aligned
tangentially to the milling wheel circumference.
5. Fixture according to claim 4, characterized in that the axis bolt (27) is spaced
with respect to the central axis of the outwardly swingable milling tooth (9), the
latter being arranged on the axial end portion of hub (23) of milling wheel (1, 3).
6. Fixture according to one of the claims 4 or 5, characterized in that the lever
arm (25) is provided on its area remote from the axial end portion of hub (23) of
milling wheel (1, 3) with a stop (29), which in the swung in position of the outwardly
swingable milling tooth (9) engages on hub (23) of milling wheel (1, 3).
7. Fixture according to one of the preceding claims, characterized in that the outwardly
swingable milling tooth (9) is aligned vertically with respect to the milling axis
(11) in the swung in position.
8. Fixture according to one of the preceding claims, characterized in that the outwardly
swingable milling tooth (9) is aligned with the axial end portion of hub (23) of milling
wheel (1) in the swung in position.
9. Fixture according to one of the preceding claims 6 to 8, characterized in that
in the area between the side of the milling tooth (9) adjacent to bearing bracket
(5) and the stop (29) of lever arm (25) is provided an oblique plane (31), in such
a way that when the milling tooth (9) is swung out, said plane engages on hub (23)
of milling wheel (1, 3).
10. Fixture according to claim 9, characterized in that, with the milling tooth (9)
swung in, oblique plane (31) forms an acute angle (a) with hub (23) on milling wheel
(1, 3).
11. Fixture according to one of the preceding claims, characterized in that the outwardly
swingable milling tooth (9) is longer than the remaining fixed milling teeth (7) of
the milling wheel.
12. Fixture according to one of the preceding claims, characterized in that over its
entire circumferential surface adjacent to the bearing bracket (5), the milling wheei
(1) has a rim of circumferentially alternately arranged fixed milling teeth (7) and
outwardly swingable milling teeth (9).
13. Fixture for a slotted wall milling cutter equipped with two milling wheels, characterized
in that both milling wheels (1,3) arranged on either side of the bearing bracket are
constructed in accordance with one of the claims 1 to 12.
14. Fixture according to one of the preceding claims, characterized in that in its
swung out position, milling tooth (9) after passing through the zone (13) below bearing
bracket (5) abuts against the latter, so that the swung out milling tooth (9) can
be pivoted into the swung in position.
15. Fixture according to claim 14, characterized in that the circumferential portion
of bearing bracket (5) located between milling wheel (1, 3) converges outwards in
V-shaped manner.
16. Fixture according to one of the preceding claims, characterized in that over the
entire circumference of the milling wheel (1, 3) are provided a plurality of milling
teeth (9) pivotable in the direction of bearing bracket (5) and arranged in alternating
sequence with the fixed milling teeth (7).
17. Fixture according to claim 12, characterized in that over the remaining circumferential
area of milling wheel (1, 3) are provided a plurality of milling teeth (9) pivotable
in opposite direction to the bearing bracket (5) and distributed in alternating sequence
with the fixed milling teeth (7).
18. Fixture according to claim 17, characterized in that in each case two succeeding
pivotable milling teeth (9) in the circumferential direction of milling wheel (1)
are constructed so as to pivot in opposite directions.
19. Milling fixture according to one of the claims 16 to 18, characterized in that
the milling teeth (9) can be moved from the swung out position into the swung in position
by a reamer (33), which is fixed to a gear shield or plate (35) arranged above milling
wheel (1, 3) and engages between the vertically aligned milling teeth (9).
1. Dispositif de fraisage pour une machine excavatrice pour travaux d'excavation du
sol, une roue de fraisage (1, 3) au moins étant disposée latéralement par rapport
à un support (5), étant montée de façon à pouvoir tourner dans le support (5) et comportant
sur sa surface périphérique des dents de fraisage (7, 9) qui en partent sensiblement
radialement, caractérisé en ce que l'une au moins des dents de fraisage (9) dirigées
radialement peut quitter sa direction radiale en pivotant transversalement à la direction
périphérique de la roue de fraisage (1, 3).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'eau au moins des dents
de fraisage radiales (9) peut pivoter en direction du support (5).
3. Dispositif de fraisage selon la revendication 2, caractérisé en ce que la dent
de fraisage pivotante (9) est disposée sur une section de la périphérie de la roue
de fraisage (1, 3) voisine du support (5), et en ce que la dent de fraisage pivotante
(9) s'engage, dans la position basculée dans le volume (13) situé au-dessous du support
(5).
4. Dispositif selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce qu'un bras de levier
(25) est fixé à la section de la dent de fraisage pivotante (9) qui est voisine du
moyeu (23) de la roue de fraisage (1, 3), lequel bras comporte un tourillon (27) qui
est reçu de façon à pouvoir pivoter dans un palier (21) fixé au moyeu (23) de la roue
de fraisage (1, 3), l'axe de ce tourillon étant orienté tangentiellement à la périphérie
de la roue de fraisage.
5. Dispositif selon la revendication 4, caractérisé en ce que l'axe de tourillon (27)
est disposé à distance de l'axe central de la dent de fraisage pivotante (9) la dent
de fraisage pivotante (9) étant disposée sur la section terminale axiale du moyeu
(23) de la roue de fraisage (1, 3).
6. Dispositif selon la revendication 4 ou 5, caractérisé en ce que le bras de levier
(25) comporte, sur sa zone opposée à la section terminale axiale du moyeu (23) de
la roue de fraisage (1, 3), une butée
(29) qui est en contact avec le moyeu (23) de la roue de fraisage (1, 3), dans la
position relevée de la dent de fraisage pivotante (9).
7. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la
dent de fraisage pivotante (9) est orienté, en position relevée perpendiculairement
à l'axe (11 ) de la roue de fraisage.
8. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la
dent de fraisage pivotante (9) est orientée, à l'état relevé, en alignement avec la
section terminale axiale du moyeu (23) de la roue de fraisage (1, 3).
9. Dispositif selon l'une des revendications 6 à 8 précédentes, caractérisé en ce
qu'il est prévu, dans l'intervalle entre la face de la dent de fraisage (9) voisine
du support (5) et la butée (29) du bras de levier (25) un plan incliné (31) de telle
façon que le plan incliné (31) soit en contact avec le moyeu (23) de la roue de fraisage
(1,3), lorsque la dent de fraisage (9) est basculée.
10. Dispositif selon la revendication 9, caractérisé en ce que le plan incliné (31)
fait avec le moyeu (23) de la roue de fraisage (1, 3) un angle aigu (a), lorsque la
dent de fraisage (9) est relevée.
11. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la
dent de fraisage pivotante (9) est plus longue que les autres dents de fraisage (7)
fixes de la roue de fraisage.
12. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la
roue de fraisage (1, 3) comporte sur toute sa zone périphérique voisine du support
(5) une couronne de dents de fraisage (7) fixes et des dents de fraisage (9) pivotantes
disposées alternativement en direction périphérique.
13. Dispositif pour une fraise de machine excavatrice comportant deux roues de fraisage,
caractérisé en ce que les deux roues de fraisage (1, 3) qui sont disposées des deux
côtés du support, sont conformées selon l'une des revendications 1 à 12.
14. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la
dent de fraisage (9) heurte, dans sa position basculée après avoir traversé l'espace
(13) se trouvant au-dessous du support (5), ledit support (5), ce qui fait passer
par pivotement la dent de fraisage (9) basculée dans la position relevée.
15. Dispositif selon la revendication 14, caractérisé en ce que la section de la périphérie
du support (5) se trouvant entre les roues de fraisage (1,3) a une conformation convergeant
en V vers l'extérieur.
16. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la
roue de fraisage (1, 3) comporte plusieurs dents de fraisage (9) pouvant pivoter en
direction du support (5), réparties sur toute sa périphérie en alternance avec les
dents de fraisage (7) fixes.
17. Dispositif selon la revendication 12, caractérisé en ce que la roue de fraisage
(1, 3) comporte plusieurs dents de fraisage (9) pouvant pivoter dans la direction
opposée au support (5), réparties sur le reste de la zone périphérique, en alternance
avec les dents de fraisage (7) fixes.
18. Dispositif selon la revendication 17, caractérisé en ce qu'une sur deux des dents
de fraisage (9) pivotantes se succédant dans la direction périphérique de la roue
de fraisage (1, 3) est réalisée de façon à pouvoir pivoter dans un sens et l'autre
dent de chaque paire en sens opposé.
19. Dispositif de fraisage selon l'une des revendications 16 à 18, caractérisé en
ce que les dents de fraisage (9) peuvent être amenées de la position basculée à la
position relevée par un écarteur (33) qui est fixé à un support à engrenage (35) placé
au-dessus de la roue de fraisage (1, 3) et s'engage entre les dents de fraisage (9)
orientées verticalement.