[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Ausrichten der Öffnungsseiten von Hohlkörper
mit annähernd zylindrischer Grundform, die einseitig einen Abschluß als ganz oder
teilweise geschlossener Boden oder eine Formkontraktion aufweisen und deren größter
Querschnittsdurchmesser wesentlich kleiner als ihre Längserstreckung ist, wobei ein
Kanal zum Transport der Hohlkörper und ein Schwenkmechanismus für einen in den Kanal
ragenden Stift vorhanden ist, mit Hilfe des Stiftes erkennbar ist, ob der Abschluß
an der Unterseite des Hohlkörpers ist oder nicht, und nur solche Hohlkörper, deren
Abschluß an der Unterseite der Hohlkörper ist, nach Wegschwenken des Stiftes geordnet
weiterfallen können.
[0002] Die Hülsen für Sprengkapseln, Munition u. dgl. werden getrennt von dem Hülseninhalt
hergestellt und der Hülseninhalt wird erst anschließend in die fertigen Hülsen eingesetzt.
Die Hülsen liegen nach ihrer Herstellung regellos vor, und sie müssen nicht nur axial
ausgerichtet werden, sondern ihr Hülsenboden muß auch in eine definierte Position
gebracht werden, bevor die Weiterverarbeitung erfolgen kann.
[0003] Es ist bekannt, Hülsen zum Zwecke der Ausrichtung des Hülsenbodens auf eine Art Waagebalken
zu befördern, so daß diejenige Hälfte des Balkens, auf der sich der Hülsenboden befindet,
aufgrund ihres größeren Gewichtes absinkt. Weiterhin ist es bekannt, Hülsen auf eine
schiefe Ebene, in der parallele Nuten angeordnet sind, durch Schütteln axial auszurichten.
Die an den unteren Enden ankommenden Hülsen werden, sofern sie mit ihren Öffnungen
zuerst ankommen, auf Nocken gestülpt, um anschließend durch ihr Gewicht mit dem Boden
nach unten herunterzufallen. Die Hülsen, die mit dem Boden zuerst ankommen, stoßen
gegen die Nocken und fallen sofort in die Auffangtrichter.
[0004] Bei den bekannten Verfahren zum Ausrichten der Hülsenböden wird die Schwerpunktlage
der Hülse zum Wenden ausgenutzt. Diese Verfahren sind nicht hinreichend sicher, so
daß sowohl Fehlausrichtungen als auch Verklemmungen vorkommen können.
[0005] In der US-A-2 364 243 ist eine Sortier- und Ausrichteinrichtung für Patronenhülsen
beschrieben, bei der in ein gekrümmtes Rohr ein schwenkbarer Stift hineinragt. Wenn
eine Hülse mit dem Boden nach unten durch das Rohr rutscht, drückt sie den Stift zur
Seite und rutscht dann im Rohr weiter. Fällt dagegen eine Hülse mit ihrer Näpfchenseite
auf den Stift, bleibt sie zunächst an dem Stift « hängen
", diese Hülse wird durch den ausschwenkenden Stift aus dem Rohr herausgezogen und
fällt in einen Sammelbehälter. Bei dieser Vorrichtung erfolgt kein Umdrehen der falsch
im Zuführkanal liegenden Hülsen sondern nur ein Aussortieren. Kritisch ist dabei die
Sortiergenauigkeit; daneben stört die geringe Leistungsfähigkeit und der Wartungsaufwand.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten
Art zu schaffen, bei der eine Abtastung des Hülsenbodens und in Abhängigkeit von dem
Ergebnis der Abtastung erforderlichenfalls ein zwangsweises Wenden der Hülse ohne
Ausnutzung der Lage des Hülsenschwerpunktes erfolgt.
[0007] Die Lösung der Aufgabe besteht erfindungsgemäß darin, daß eine drehschwenkende Sortierwalze
vorgesehen ist, auf deren Umfangsfläche mindestens ein Zuführkanal mündet, daß die
Sortierwalze in der Querebene jedes Zuführkanals in einer Schwenkposition je einen
Durchgangskanal und in einer anderen Schwenkposition je einen Sperrkanal aufweist,
Durchgangskanal und Sperrkanal parallel zueinander und mit gleichen Abständen von
der Drehachse der Sortierwalze verlaufen, der Sperrkanal als Sacklochbohrung ausgebildet
ist, wobei vom Boden der Sacklochbohrung her der Stift, dessen Durchmesser so groß
ist, daß er den Abschluß der auszurichtenden Hohlkörper nicht durchdringen kann, koaxial
durch den Sperrkanal bis zur Umfangsfläche der Walze ragt und daß von der vom Zuführkanal
abgewandten Seite der Sortierwalze mindestens ein Auslaßkanal zum Abführen der gleichgerichteten
Hohlkörper abgeht.
[0008] Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung befindet sich in der Aufnahmestellung der Sortierwalze
der Sperrkanal in Ausrichtung mit dem Zuführkanal. Diejenigen Hohlkörper, die mit
der Öffnung zuerst ankommen, dringen in den Sperrkanal ein, jedoch wird der Hülsenboden
beim Anschlagen gegen das Ende des Stiftes an der Weiterbewegung gehindert.
[0009] Beim nachfolgenden Drehschwenken der Sortierwalze um ihre Längsachse herum werden
diese Hohlkörper gewendet, so daß sie mit dem Boden zuerst aus der Sortierwalze herausfallen.
Diejenigen Hohlkörper, die mit dem Boden zuerst ankommen, stoßen mit dem Boden gegen
das Ende des Stiftes, so daß sie überhaupt nicht in die Sortierwalze eindringen können.
Beim Drehschwenken der Sortierwalze gelangt der Durchgangskanal in Ausrichtung mit
dem Zuführkanal, so daß diese Hohlkörper durch den Durchgangskanal hindurch in den
Auslaßkanal befördert werden. Somit werden sämtliche Hohlkörper, unabhängig davon,
ob sie mit dem Boden oder der Öffnung ankommen, mit dem Boden voran in den Auslaßkanal
befördert.
[0010] Ein besonderer Vorteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung besteht darin, daß sie unterschiedliche
Hohlkörperlängen verarbeiten kann, ohne daß an der Vorrichtung Veränderungen oder
Justierungen vorgenommen werden müßten. Auch Hohlkörper mit unterschiedlichen Durchmessern
können in gleicher Weise verarbeitet werden.
[0011] Das Einfüllen der Hohlkörper in die Sortierwalze und das Herausführen aus der Sortierwalze
erfolgt vorzugsweise durch Schwerkraft, wobei die Sortierwalze mit horizontaler Achse
angeordnet ist und der Zuführkanal und der Auslaßkanal im wesentlichen vertikalen
Verlauf haben. Es ist aber auch möglich, das Zuführen und Abführen unabhängig von
der Schwerkraft, z. B. mit Hilfe von Druckluft, vorzunehmen.
[0012] Vorzugsweise ist eine Sortierwalze für mehrere Zuführkanäle ausgelegt, wobei die
einzelnen Zuführkanäle achsparallel zur Sortierwalze auf deren Umfangsfläche enden.
Durchgangskanal und Sperrkanal haben dann in jeder Querebene die gleichen Abstände
von der Drehachse der Sortierwalze.
[0013] Vorzugsweise ist der einzige Auslaßkanal trichterförmig ausgebildet und mit seinem
größeren Ende der Sortierwalze zugewandt und das größere Ende erfaßt sowohl den Durchgangskanal
als auch den Sperrkanat, wenn der Durchgangskanal mit dem Zuführkanal fluchtet. Hierbei
ist nur ein einziger Auslaßkanal für den Durchgangskanal und für den Sperrkanal erforderlich.
Alternativ besteht auch die Möglichkeit, zwei getrennte Auslaßkanäle vorzusehen, die
später wieder vereinigt werden.
[0014] Im folgenden wird unter Bezugnahme auf die Zeichnungen ein Ausführungsbeispiel der
Erfindung näher erläutert.
[0015] Es zeigen :
Fig. 1 eine schematische perspektivische Darstellung der Vorrichtung zum Ausrichten
von Hülsen und
Fign. 2 bis 6 einen Querschnitt durch die Sortierwalze in verschiedenen Betriebszuständen.
[0016] Die Vorrichtung zum Ausrichten von Hülsen weist ein Gestell 10 auf, an dessen oberem
Ende ein um eine horizontale Achse 11 schwenkbarer Zuführbehälter 12 angeordnet ist.
Der Zuführbehälter 12 ist an seiner Oberseite offen und sein Boden ist mit zahlreichen
parallelen Nuten 13 versehen, die quer zur Schwenkachse 11 verlaufen und in den Auslaß
14 münden. An der Unterseite des Zuführbehälters 12 greift eine Antriebseinrichtung
15 an, um den Zuführbehälter 12 um die Achse 11 herum zu bewegen bzw. zu rütteln,
damit die im Zuführbehälter 12 liegenden Hülsen sich in den Nuten 13 axial ausrichten.
[0017] Hinter dem Auslaß 14 des Behälters 12 ist eine Vereinzelungsvorrichtung 16 aus mehreren
quer zu den Nuten 13 verlaufenden Leisten angeordnet, die einzeln geklappt werden
können, um eine Reihe von Hülsen jeweils zur nächsten Leiste weiterzuleiten. Danach
werden die Leisten wieder hochgeklappt, um die nächstfolgende Reihe von Hülsen zu
empfangen.
[0018] Das Auslaßende der Vereinzelungsvorrichtung 16 ist mit zahlreichen parallelen Zuführkanälen
17 zum Zuführen der Hülsen zu dem Walzengehäuse 18 verbunden. Die Zuführkanäle 17
sind Schläuche oder Rohre, von denen jeder für den Durchlaß einer Hülse, die von der
Vereinzelungsvorrichtung 16 freigegeben worden ist, bestimmt ist. Die Zuführkanäle
17 führen durch den oberen Bereich der Umfangswand des mit horizontaler Achse angeordneten
Walzengehäuses 18 hindurch. Unter dem Walzengehäuse 18 ist ein Verteiler 20 angeordnet,
aus dem zahlreiche Auslaßkanäle 22 austreten. Diese Auslaßkanäle führen zu einer Transportpalette
21 in deren Löcher die Hülsen mit nach unten gerichtetem Boden eingeführt werden.
[0019] Die Fign. 2 bis 6 zeigen einen Querschnitt durch die im Innern des Walzengehäuses
18 angeordnete Sortierwalze 19, die um ihre horizontale Achse herum drehbar ist. In
der Querebene eines jeden Zuführkanals 17 weist die Sortierwalze 19 einen Sperrkanal
23 und einen Durchgangskanal 24 auf. Die beiden Kanäle 23 und 24 verlaufen parallel
zueinander und mit gleichen Abständen von der Drehachse der Sortierwalze 19. Der Sperrkanal
23 ist als Sacklochbohrung ausgebildet, die nur an einem Ende zum Walzenumfang führt
und dort offen ist, während das gegenüberliegende Ende sich im Innern der Sortierwalze
befindet und verschlossen ist. Von diesem verschlossenen Ende ragt ein Stift 26 koaxial
durch den Sperrkanal 23 hindurch bis zur Umfangsfläche der Walze.
[0020] In Fig. 2 ist der Fall dargestellt, daß aus dem Zuführkanal 17 eine Hülse 25 mit
nach hinten gerichtetem Hülsenboden 25a ankommt, während die Sortierwalze 19 sich
in der Wartestellung befindet, in der der Sperrkanal 23 mit dem Zuführkanal 17 ausgerichtet
ist. Die Hülse 25 dringt in den Sperrkanal 23 ein, bis der Hülsenboden 25a gegen das
freie Ende des Stiftes 26 stößt. Die Hülse 25 befindet sich dann nahezu vollständig
im Innem der Sortierwalze 19, wobei sie auf dem Stift 26 aufsitzt. Lediglich der Hülsenboden
25a ragt geringfügig über die Kontur der Umfangsfläche der Sortierwalze 19 hinaus.
Damit die Sortierwalze 19 in diesem Zustand gedreht werden kann, ist der Innendurchmesser
des Walzengehäuses 18 an dieser Stelle geringfügig größer als der Außenumfang der
Sortierwalze 19.
[0021] Nachdem die Hülse 25 von dem Sperrkanal 23 aufgenommen wurde, wird die Sortierwalze
19 in Richtung des Pfeiles 27 gemäß Fig. 3 gedreht Nach einer Drehung um 180° befindet
sich die Öffnung des Sperrkanals 23 im Bereich des trichterförmigen Auslaßkanals 22,
der dem Zuführkanal 17 gegenüberliegt. Die Hülse 25 fällt jetzt, aufgrund der Schwerkraft,
mit nach unten gerichtetem Hülsenboden 25 aus dem Sperrkanal 23 heraus. Anschließend
wird die Sortierwalze 19 wieder zurückgedreht, bis sie den in Fign. 2 und 5 dargestellten
Ausnahmezustand wieder annimmt.
[0022] In Fig. 5 ist der Fall dargestellt, daß eine Hülse 25 mit nach vorne gerichtetem
Hülsenboden 25a auf die Sortierwalze 19 trifft. Der Hülsenboden 25a stößt gegen das
Ende des Stiftes 26, so daß die Hülse 25 nicht in die Sortierwalze eindringen kann.
Wird die Sortierwalze 19 anschließend um 180° gedreht, so gelangt der Durchgangskanal
24 in Ausrichtung mit dem Zuführkanal 17. Die Hülse 25, die sich bisher mit dem Boden
25a auf dem Walzenumfang abgestützt hatte, fällt nunmehr im freien Fall durch den
Durchgangskanal 24, der an beiden Enden offen ist, hindurch in den Auslaßkanal 22
hinein. In der Auslaßstellung, die in den
[0023] Fign. 4 und 6 dargestellt ist, erfaßt der trichterförmige Auslaßkanal 22 die Öffnungen
des Sperrkanals 23 und des Durchgangskanals 24. In der Auslaßstellung verläßt die
Hülse 25 mit nach vorne weisendem Hülsenboden 25a die Sortierwalze 19 - unabhängig
davon, ob sie gemäß Fig. 2 mit zurückweisendem Boden oder gemäß Fig. 5 mit nach vorne
weisendem Boden angekommen ist. Anschließend wird die Sorierwalze 19 wieder zurückgedreht.
[0024] Die Hülsen werden regellos in den Zuführbehälter 12 gemäß Fig. 1 eingefüllt. Anschließend
wird die Antriebseinrichtung 15 mehrere Male betätigt, um die Hülsen zu schütteln
und in den Nuten 13 auszurichten. Bei schrägstehendem Behälterboden wird dann die
Antriebseinrichtung 15 angehalten und eine Hülsenreihe nach der nächsten wird über
die Vereinzelungsvorrichtung 16 den Zuführkanälen 17 zugeführt. Für jeden Zuführkanal
17 weist die Sortierwalze 19 einen Sperrkanal 23 und einen Durchgangskanal 24 auf.
Die Hülsen 25, die die Sortierwalze mit nach unten gerichtetem Boden verlassen, werden
durch die Auslaßkanäle 22 in die Löcher der Transportpalette 21 geleitet.
[0025] Bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel bestehen die Hohlkörper aus Hülsen, die
zur Herstellung von Sprengkapseln, Munition u. dgl. verwendet werden. Die erfindungsgemäße
Vorrichtung ist aber auch zum Ausrichten anderer Hohlkörper von länglicher Grundform
anwendbar, beispielsweise für Tablettenröhrchen, Reagenzgläser, Schreibwarenhalbzeuge
(Kugelschreiberhülsen), Kosmetikartikel (Lippenstift- und Augenbrauenstifthülsen)
sowie für Sprühbehälter, insbesondere für kosmetische oder pharmazeutische Erzeugnisse.
Diese Aufzählung enthält nur Beispiele und ist nicht vollständig.
1. Vorrichtung zum Ausrichten der Öffnungsseiten von Hohlkörpern (25) mit annähernd
zylindrischer Grundform, die einseitig einen Abschluß (25a) als ganz oder teilweise
geschlossener Boden oder eine Formkontraktion aufweisen und deren größter Querschnittsdurchmesser
wesentlich kleiner als ihre Längserstreckung ist, wobei ein Kanal zum Transport der
Hohlkörper und ein Schwenkmechanismus für einen in den Kanal ragenden Stift (26) vorhanden
ist, mit Hilfe des Stiftes erkennbar ist, ob der Abschluß an der Unterseite des Hohlkörpers
ist oder nicht, und nur solche Hohlkörper, deren Abschluß an der Unterseite der Hohlkörper
ist, nach Wegschwenken des Stiftes geordnet weiterfallen können, dadurch gekennzeichnet,
daß eine drehschwenkende Sortierwalze (19) vorgesehen ist, auf deren Umfangsfläche
mindestens ein Zuführkanal (17) mündet, daß die Sortierwalze (19) in der Querebene
jedes Zuführkanals (17) in einer Schwenkposition je einen Durchgangskanal (24) und
in einer anderen Schwenkposition je einen Sperrkanal (23) aufweist, Durchgangskanal
(24) und Sperrkanal (23) parallel zueinander und mit gleichen Abständen von der Drehachse
der Sortierwalze (19) verlaufen, der Sperrkanal (23) als Sacklochbohrung ausgebildet
ist, wobei vom Boden der Sacklochbohrung her der Stift (26), dessen Durchmesser so
groß ist, daß er den Abschluß der auszurichtenden Hohlkörper nicht durchdringen kann,
koaxial durch den Sperrkanal (23) bis zur Umfangsfläche der Walze ragt und daß der
vom Zuführkanal (17) abgewandten Seite der Sortierwalze (19) mindestens ein Auslaßkanal
(22) zum Abführen der gleichgerichteten Hohlkörper (25) abgeht.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführkanäle (17)
nebeneinander achsparallel zur Sortierwalze (19) auf deren Umfangsfläche münden.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der einzige Auslaßkanal
(22) trichterförmig ausgebildet und mit seinem größeren Ende der Sortierwalze (19)
zugewandt ist und daß das größere Ende sowohl den Durchgangskanal (24) als auch den
Sperrkanal (23) erfaßt, wenn der Durchgangskanal (24) mit dem Zuführkanal (17) fluchtet.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Wege
der Hülsen (25) vor dem Zuführkanal (17) ein bewegbarer Zuführbehälter (12) vorgesehen
ist, dessen zum Auslaß (14) geneigter Boden mindestens eine zu dem Auslaß (14) führende
Nut (13) aufweist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslaß
(14) des Zuführbehälters (12) mit einer Vereinzelungsvorrichtung (16) verbunden ist,
von der der Zuführkanal (17) zu der Sortierwalze (19) führt.
1. Arrangement for the orientation of the opening sides of hollow bodies (25) with
approximately cylindrical basic form which possess on one side a closure (25a) as
completely or partially closed base or a contraction of shape and whose greatest cross-sectional
diameter is essentially less than its lengthwise dimension, wherein there is provided
a duct for the transporting of the hollow body and a pivoting mechanism for a pin
(26) extending into the duct, with the aid of which pin it can be seen whether the
closure is or is not on the underside of the hollow body, and it only being possible
for those hollow bodies whose closure is on the underside of the hollow body to carry
on falling systematically, after swinging away of the pin, characterised in that a
rotating sorting roller (19) is provided onto whose peripheral surface at least one
supply duct (17) opens, that the sorting roller (19) possesses, in the plane transverse
to each supply duct (17) in one pivoting position a transit duct (24) and in another
pivoting position an arresting duct (23), transit duct (24) and arresting duct (23)
extending parallel to one another and at the same distance from the rotational axis
of the sorting roller (19), the arresting duct (23) being formed as a blind passage,
with the pin (26) whose diameter is sufficiently large that it cannot penetrate the
closure of the hollow body to be oriented, extending from the bottom of the blind
passage coaxially through the arresting duct (23) up to the peripheral surface of
the roller and that at least one outlet duct (22) for guiding away the detected hollow
body (25) running from the side of the sorting roller (19) turned away from the supply
duct (17).
2. Arrangement according to claim 1, characterised in that the supply ducts (17) open
near one another with axes parallel to the sorting roller (19) and on the peripheral
surface thereof.
3. Arrangement according to claim 1 or 2, characterised in that the single outlet
duct (22) is formed funnel-shaped and is directed with its larger end to the sorting
roller (19) and that the larger end encompasses both the transit duct (24) and also
the arresting duct (23) when the transit duct (24) is in alignment with the supply
duct (17).
4. Arrangement according to one of claims 1 to 3, characterised in that a displaceable
supply container (12) is provided in the path of the casings (25) in front of the
supply duct (17), the base of the container (12) which is inclined to the outlet (14)
having at least one groove (13) leading to the outlet (14).
5. Arrangement according to one of claims 1 to 4, characterised in that the outlet
(14) from the supply container (12) is connected with a separating arrangement (16)
from which the supply duct (17) leads to the sorting roller (19).
1. Dispositif pour aligner les côtés d'ouverture de corps creux (25) d'une forme de
base approximativement cylindrique, qui présentent sur un côté une fermeture (25a),
constituée par un fond entièrement ou partiellement fermé, ou une contraction de forme,
et dont le plus grand diamètre de section est sensiblement inférieur à leur longueur,
le dispositif comprenant un canal pour le transport des corps creux et un mécanisme
de pivotement pour une tige (26) pénétrant dans le canal, la tige permettant de détecter
si la fermeture se trouve ou non sur le côté inférieur du corps creux, et seuls ceux
des corps creux dont la fermeture se trouve sur le côté inférieur pouvant tomber de
manière ordonnée, après le retrait par pivotement de la tige, caractérisé par le fait
qu'il est prévu un rouleau de triage (19) pivotant, sur la surface périphérique duquel
débouche au moins un canal d'amenée (17), que le rouleau de triage (19) présente dans
le plan. transversal de chaque canal d'amenée (17), dans une position de pivotement,
respectivement un canal de passage (24) et, dans une autre position de pivotement,
respectivement un canal de blocage (23), le canal de passage (24) et le canal de blocage
(23) sont parallèles l'un à l'autre et s'étendent à la même distance de l'axe de rotation
du rouleau de triage (19), le canal de blocage (23) est réalisé comme trou borgne,
la tige (26), dont le diamètre est si grand qu'elle ne peut pas traverser la fermeture
des corps creux à aligner, s'étendant partir du fond du trou borgne coaxiale- ment
à travers le canal de blocage (23) jusqu'à la surface périphérique du rouleau, et
que sur le côté, opposé au canal d'amenée (17), du rouleau de triage (19) part au
moins un canal de sortie (22) pour l'évacuation des corps creux (25) orientés dans
le même sens.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé par le fait que les canaux d'amenée
(17) débouchent les uns à côté des autres de manière parallèle à l'axe du rouleau
de triage (19), sur la surface périphérique de celui-ci.
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé par le fait que l'unique
canal de sortie (22) est réalisé sous forme d'entonnoir, son extrémité plus grande
étant tournée vers le rouleau de triage (19) et couvrant aussi bien le canal de passage
(24) que le canal de blocage (23), lorsque le canal de passage (24) est aligné avec
le canal d'amenée (17).
4. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé par le fait que sur
le chemin des douilles (25) avant le canal d'amenée (17), il est prévu un récipient
d'amenée (12) mobile, dont le fond incliné vers la sortie (14) présente au moins une
rainure (13) menant à la sortie (14).
5. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé par le fait que la
sortie (14) du récipient d'amenée (12) est reliée à un dispositif d'individualisation
(16), à partir duquel le canal d'amenée (17) mène au rouleau de triage (19).