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EP 0 209 110 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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26.04.1989 Patentblatt 1989/17 |
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Anmeldetag: 15.07.1986 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: B05C 1/10 |
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Vorrichtung zum Auftragen eines Klebstoffes in Form einer Queranleimung
Device for the application of an adhesive in the form of a transverse glueing
Dispositif pour l'application d'un adhésif en forme de collage transversal
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Benannte Vertragsstaaten: |
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BE CH DE FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
19.07.1985 DE 3525805
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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21.01.1987 Patentblatt 1987/04 |
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Patentinhaber: Planatolwerk Willy Hesselmann
Chemische und Maschinenfabrik
für Klebetechnik GmbH & Co. KG |
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83101 Rohrdorf (DE) |
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Erfinder: |
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- Steiner, Erich
D-8204 Brannenburg (DE)
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Vertreter: Ernicke, Hans-Dieter, Dipl.-Ing. |
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Schwibbogenplatz 2b 86153 Augsburg 86153 Augsburg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-C- 3 222 335
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FR-A- 2 540 406
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Auftragen eines Klebstoffes in
Form einer Queranleimung auf eine Bahn, insbesondere zur Verklebung von zwei sehr
schnell laufenden Bahnen, in Rotationsdruckmaschinen, bei der ein wesentlicher Teilbereich
des Mantels eines um seine Achse rotierend angetriebenen Auftragezylinders von der
anzuleimenden Bahn umschlungen und der Umfang des Mantels entsprechend dem Abstand
der Queranleimung oder einem ganzen Vielfachen hiervon bemessen ist, wobei der Klebstoff
von einem ortsfesten axialen Klebstoffanschluß bis zu mindestens einem längs einer
Mantellinie sich erstreckenden, mit dem Auftragezylinder umlaufenden und in einem
Einsatz befindlichen Klebstoffzuführkanal geführt ist, von dem aus mindestens eine
Reihe von in der Zylinderwandung befindlichen Austrittsöffnungen mit dem Klebstoff
gesteuert versorgt werden.
[0002] Ein Querleimwerk mit diesen Merkmalen ist der DE-C-32 22 335 als bekannt zu entnehmen.
Danach wird die Querbeleimung einer sehr schnell laufenden Papier- oder Stoffbahn
mit Hilfe eines rotierenden Auftragezylinders veranlaßt, in dessen Umfang sich längs
einer Mantellinie eine Vielzahl von Klebstoffaustrittsöffnungen befinden. Der Klebstoff
wird punktweise durch diese Öffnungen ausgetragen. Aus der Summierung dieser Punkte
ergibt sich die Linienverklebung.
[0003] Wegen der hohen Bahngeschwindigkeit der zu verleimenden Bahnen besitzt der Auftragezylinder
notwendigerweise eine große Rotationsgeschwindigkeit. Diese führt zu Problemen beim
Austreten des Klebstoffes aus den Austrittsöffnungen. Um diese Fliehkraft abhängigen
Bedingungen nicht zur Auswirkung kommen zu lassen, werden die Austrittsöffnungen von
innen her verschlossen, und zwar dann, wenn die zu beleimende Bahn diese Austrittsöffnungen
nicht überdeckt. Andererseits wird die Bahn in einem verhältnismäßig großen Umschlingungswinkel
um den Auftragezylinder geführt. Während des Gleichlaufes der Bahn und des Auftragezylinders
im Bereiche dieser Umschlingung werden die Austrittsöffnungen von innen her freigegeben,
so daß der Klebstoff unter Fliehkrafteinwirkung gegen die Bahn geführt werden kann.
Im Stillstand wird der Auftragezylinder in eine solche Stellung bewegt, daß von außen
her Abdichtwalzen gegen die Austrittsöffnungen angedrückt werden können.
[0004] Der Einsatz des Gegenstandes der DE-C-32 22 335 hat sich in der Druckindustrie außerordentlich
bewährt. Besonders in der Tiefdrucktechnik entstehen jedoch Probleme, die mit den
unterschiedlichen Längen der Druckvorlage zusammenhängen. Die Tiefdruckmaschinen sind
in der Regel so gestaltet, daß die Tiefdruckzylinder gegen solche mit anderem Durchmesser
ausgewechselt werden können, um so die Maschine an die geänderten Längen der Druckvorlagen
anpassen zu können. Da der Auftragezylinder des Querleimwerkes einen ganz bestimmten
Durchmesser aufweisen muß, damit die geforderten Abstände der Queranleimungen eingehalten
werden können, würde sich die Notwendigkeit ergeben, bei Formatwechsei in der Tiefdruckmaschine
nicht nur die Tiefdruckzylinder, sondern auch den oder die Auftragezylinder der Querleimwerke
auszuwechseln. Das gleiche Problem tritt auch bei anderen Bearbeitungsmaschinen auf,
bei denen der Abstand der Queranleimungen veränderbar sein soll.
[0005] Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, das vorbekannte Querleimwerk so weiterzugestalten,
daß es ohne die Notwendigkeit des kompletten Austausches für die Erzeugung unterschiedlicher
Abstände der Queranleimungen eingesetzt werden kann.
[0006] Unter Beibehaltung der vorbekannten Konstruktionsprinzipien wird diese Aufgabe erfindungsgemäß
dadurch gelöst, daß der Auftragezylinder in der Weise baugruppenmäßig unterteilt ist,
daß eine mit ihrem Antrieb und ihrer Lagerung in der Bearbeitungsmaschine verbleibende
Welle mit einem Zentrierkörper drehschlüssig versehen ist, an dem den Zylinderumfang
bildende Körper wählbaren Durchmessers mit den darin befindlichen Einsätze austauschbar
verschraubt sind.
[0007] Mit dieser erfindungsgemäßen Lösung ist die Möglichkeit gegeben, die Welle des Querleimwerkes
mit ihrem Antrieb, ihrer Lagerung und sämtlichen Steuermitteln ständig in der Bearbeitungsmaschine
zu belassen und bei Formatwechsel lediglich die den Umfang des Auftragezylinders bildenden
Körper gegen solche passenden Durchmessers auszutauschen. Damit werden die Anlagekosten
für die Querleimwerke der Bearbeitungsmaschinen wesentlich reduziert und im besonderen
die Möglichkeiten geschaffen, im Tiefdruckverfahren hergestellte Druckerzeugnisse
wechselnden Formates anstelle einer Klammerheftung zu verkleben.
[0008] Die Erfindung ist aber nicht auf den Einsatz in der Tiefdrucktechnik beschränkt.
[0009] In den Unteransprüchen sind einige Varianten aufgezeigt, wie man die Welle und die
den Umfang des Auftragezylinders bestimmenden Körper einfach gestalten, drehschlüssig
miteinander verbinden und letztlich so befestigen kann, daß unter dem Einfluß der
sehr hohen Bahngeschwindigkeit keine negativen Auswirkungen eintreten.
[0010] Die Erfindung bietet sogar die Möglichkeit, einen Einsatz für die Verwendung von
im Durchmesser unterschiedlich großen Auftragezylindern vorzusehen, wobei die gekrümmte
Außenseite des Einsatzes der Krümmung des kleinsten vorgesehenen Auftragezylinders
entspricht. Wenn ein solcher Einsatz in einem Auftragezylinder verwendet wird, dessen
Durchmesser größer als bei dem für den Einsatz ursprünglich gedachten Auftragezylinder
ist, dann ergibt sich zufolge der unterschiedlichen Krümmungen von Einsatz und Auftragezylinder
am Rande der Führung eine Stufe, die in gewissen Größenordnungen in Kauf genommen
werden kann. Wesentlich ist lediglich, daß der Bereich der Austrittsöffnungen im Einsatz
mit der gedachten Fortsetzung der Mantelfläche des Auftragezylinders übereinstimmt,
so daß auf die Papierbahn beim Umschlingen des Auftragezylinders keine Impulse einwirken
können.
[0011] Mit den Merkmalen des Unteranspruches 8 kann der Verwendungsspielraum für den einzelnen
Einsatz noch vergrößert werden.
[0012] In den Ansprüchen 9 und 10 sind Lösungen aufgezeigt, wie bei sich ändernden Durchmessern
des Auftragezylinders die Abdichtung der Austrittsöffnungen im Stillstand bewältigt
werden kann. Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der Zeichnung. In ihr ist
die Erfindung schematisch und beispielsweise dargestellt. Es zeigen :
Fig. 1 : eine Stirnansicht auf einen Auftragezylinder mit unterschiedlichen Durchmessern
und einer Anordnung zum Abdichten von Austrittsöffnungen.
Fig. 2: einen Querschnitt durch ein Ausführungsbeispiel eines mehrteiligen Auftragezylinders,
Fig. 3 : eine Draufsicht auf den Auftragezylinder gemäß Fig. 2.
Fig. 4 : einen Querschnitt durch den Auftragezylinder gem. Fig. 3 entlang der Linie
IV-IV,
Fig. 5 : einen Querschnitt durch einen Einsatz mit Fülleisten in vergrößerter Darstellung
und
Fig. 6 : einen Querschnitt durch ein den Einsatz überdeckendes Überbrückungsglied.
[0013] Im Ausführungsbeispiel der Figur 1 ist ganz schematisch ein Auftragezylinder 1 im
Zusammenhang mit Führungsrollen 4,5 für die zu beleimende Bahn 6 in Stirnansicht gezeigt,
wobei davon ausgegangen wird, daß in eine solche Anordnung Auftragezylinder 1 unterschiedlichen
Durchmessers eingesetzt werden sollen. Mit 2 ist ein solcher Auftragezylinder des
größten Umfanges und mit 3 ein solcher des kleinsten Umfanges strichpunktiert gezeichnet.
[0014] Es sei grundsätzlich bemerkt, daß die konstruktive Gestaltung des Auftragezylinders
1 - soweit sie nachfolgend nicht gesondert beschrieben ist - der Offenbarung der DE-PS
32 22 335 entspricht, deren Inhalt zum Gegenstand der Offenbarung der Erfindung gemacht
wird.
[0015] Das Grundprinzip der Erfindung besteht darin, daß eine den Auftragezylinder 1 tragende
Welle 16 mit ihrem in der Zeichnung nicht dargestellten Antrieb, ihrer Lagerung und
den sonstigen Steuermitteln ständig in der Bearbeitungsmaschine verbleiben soll und
daß den Umfang des Auftragezylinders 1 bildende Körper 17 (Figur 1) bzw. 22 (Fig.
2) mit der Welle 16 drehschlüssig und fest verbunden werden können, aber gegeneinander
ausgetauscht werden können. Im Falle der Figur 1 ist diese Austauschmöglichkeit dadurch
geschaffen, daß ein den Zylinderumfang im wesentlichen bestimmender Zylinderkörper
17 eine radiale Aussparung 18 aufweist, deren Breite dem Durchmesser der Welle 16
oder einem mit der Welle 16 verbundenen Zentrierkörper 21 entspricht. Dieser Zylinderkörper
17 wird mit Hilfe eines in die radiale Aussparung 18 passend einsetzbaren Klemmstückes
19 und der Verschraubung 20 fest mit der Welle 16 verbunden. Man braucht also lediglich
das Klemmstück 19 zu lösen, um dann den Zylinderkörper 17 von der Welle 16 abheben
zu können.
[0016] Im Zylinderkörper 17 befinden sich beim Ausführungsbeispiel zwei Führungen 26 zur
Aufnahme von Einsätzen 7, welche, wie Figur 5 bzw. die DE-PS 32 22 335 deutlicher
zeigen, einen Klebstoffzuführkanal 30, sowie mindestens eine Reihe von Austrittsöffnungen
8 enthalten, die sich längs einer Mantellinie des Auftragezylinders 1 erstrecken.
Diese Austrittsöffnungen 8 sind mit dem Klebstoffzuführkanal 30 in Verbindung, können
aber von innen her durch ein besonderes Verschlußelement 31 versperrt werden. Der
Klebstoffzuführkanal 30 wird an der Stirnseite des einzelnen Einsatzes 7 mit einem
Klebstoffkanal verbunden, der in der Welle 16 axial vorgesehen ist. Die Verbindungsleitung
beider Kanäle wird längs der Stirnfläche des Auftragezylinders angebracht.
[0017] Die Bahn 6 wird mit Hilfe der Führungsrollen 4,5 so geführt, daß sich eine möglichst
große Umschlingung des Auftragezylinders 1 ergibt. Da aber Auftragezylinder unterschiedlichen
Durchmessers eingesetzt werden sollen, ergibt sich die Notwendigkeit, die Führungsrollen
4, 5 verstellbar anzuordnen. Mit 4' und 5' ist die Lage dieser Führungsrollen bei
einem Auftragezylinder 1 mit dem größten Umfang 2 strichpunktiert angedeutet.
[0018] Die Queranleimung der Bahn 6 erfolgt wie beim DE-Patent 32 22 335 in der Weise, daß
die Austrittsöffnungen 8 von innen her geöffnet werden, sobald die Bahn 6 im Bereiche
der Umschlingung des Auftragezylinders die Austrittsöffnungen 8 abgedeckt hat. Während
des Gleichlaufes von Bahn 6 und Zylinder 1 innerhalb dieses Abdeckbereiches bleiben
die Austrittsöffnungen 8 geöffnet. Sie werden verschlossen, bevor die Bahn 6 sich
vom Umfang des Auftragezylinders 1 abzuheben beginnt. Aus der Vielzahl der nebeneinander
angeordneten, im Durchmesser kleinen Austrittsöffnungen 8 ergibt sich eine linienartige
Querverleimung auf der Papierbahn 6, die kurz danach mit einer anderen Bahn zusammengeführt
wird.
[0019] Bei Stillstand des Auftragezylinders 1, insbesondere bei Arbeitspausen, werden Abdichtwalzen
9 von außen her gegen die Austrittsöffnungen 8 angestellt, um das Eintrocknen des
Klebstoffes und das Verschließen der Austrittsöffnungen 8 zu verhindern. Die einzelne
Abdichtwalze 9 ist an einem Winkelhebel 11 gelagert, der um die Schwenkachse 13 schwenkbar
ist. Die Lagerung der Abdichtwalze 9 ist an einem aufrechten Schenkel 12 des Winkelhebels
11 vorgesehen, der so konstruiert ist, daß die Führungsrollen 4, 5 in ihrer weitesten
Stellung 4', 5' nicht die Bewegung des Winkelhebels 11 behindern. Die Lage der Schwenkachse
13 ist dabei so gewählt, daß sie in der Mitte zwischen den beiden Endstellungen der
Abdichtwalze 9, bezogen auf den kleinsten und den größten Umfang 3, 2 des Auftragezylinders
1 zu liegen kommt. Wie aus der Zeichnung der Figur 1 ersichtlich ist, wird die Achse
der Abdichtwalze 9 beim Verschwenken um die Schwenkachse 13 in einem Kreisbogen geführt,
der Relativverschiebung der Austrittsöffnung 8 zur nächstgelegenen Oberfläche der
Abdichtwalze 9 zur Folge hat. Um dennoch eine genaue Abdeckung der Austrittsöffnungen
8 zu erreichen, ist im Winkelhebel 11 ein Langloch 10 vorgesehen, entlang welchem
die Abdichtwalze 9 verstellbar geführt ist.
[0020] Wenn, wie im Falle der Figur 1, zwei Einsätze 7 je Auftragezylinder 1 zur Verwendung
kommen, sind demgemäß auch zwei Winkelhebel 11 mit Abdichtwalzen 9 vorgesehen, die
zweckmäßigerweise über eine gemeinsame Hubeinrichtung 14 und über die Laschen 15 verstellt
werden können.
[0021] Es sei aber darauf hingewiesen, daß die Erfindung auch solche Queranleimwerke umfaßt,
bei denen nur ein Einsatz 7 je Auftragezylinder 1 zur Verwendung kommt. In diesem
Fall erübrigt sich die doppelte Anordnung der Winkelhebel 11 und Abdichtwalzen 9.
Denkbar sind auch Anwendungen, wo mehr als zwei Einsätze 7 je Auftragezylinder 1 zur
Verwendung kommen. In diesem Fall erhöht sich die Anordnung der Winkelhebel 11 und
Abdichtwalzen 9 entsprechend.
[0022] Im Ausführungsbeispiel der Figur 2 ist ein im Aufbau anders gestalteter Auftragezylinder
1 gezeigt. Danach weist die Welle 16 drehschlüssig einen Zentrierkörper 21 auf, der
fester Bestandteil der Welle 16 bleibt, wenn Auftragezylinder 1 unterschiedlicher
Größe mit der Welle 16 verbunden werden sollen. Der Zentrierkörper 21 kann mit der
Welle verschraubt, verschweißt, aufgeschrumpft, oder in sonstiger Weise fest verbunden
sein.
[0023] Mit dem Zentrierkörper 21 werden nun zwei Zylinderkörper 22 (Zylinderhalbschale)
verbunden, die folglich die gleiche prismatische, dem Zentrierkörper 21 angepaßte
Führung aufweisen. Es werden folglich paarweise solche Zylinderkörper 22 mit den verschiedensten
Durchmesser-Abstufungen, aber den gleichen Zentrierflächen bereitgehalten, um das
Querleimwerk auf die gewünschten Abstände der Querverleimungen einstellen zu können.
[0024] Wegen der hohen Rotationsgeschwindigkeiten ist beim Ausführungsbeispiel der Figuren
2-4 eine spezielle Verschraubung gewählt, die außerdem die Montage und Demontage der
Auftragezylinder 1 erleichtern sollen. Die Radialverschraubung 23 gemäß Figur 2 verspannt
zunächst die beiden Zylinderkörper 22 gegeneinander und läßt diese zur festen Anlage
mit den längeren Seiten des im Querschnitt rechteckigen Zentrierkörpers 21 kommen.
Wie die Figur 3 zeigt, sind zwei solcher Radialverschraubungen 23 an beiden Endbereichen
des Auftragezylinders 1 vorgesehen. In der Mitte befindet sich die in Figur 4 im Querschnitt
gezeigte Montageverschraubung 29, welche den Sinn hat, den einzelnen Zylinderkörper
22 noch fest mit dem Zentrierkörper 21 zu verbinden, während der andere Zylinderkörper
22 nach Lösen der Verschraubungen 23 und 29 vom Zentrierkörper 21 abgehoben wird.
[0025] Damit eine praktisch unlösbare und unter der hohen Fliehkraft unbeeinflußbare Verbindung
zwischen den Zylinderkörpern 22 und dem Zentrierkörper 21 zustandekommt, sind die
Zylinderkörper 22 durch die periphere Verschraubung 24 unmittelbar und durch die Querverschraubung
25 noch zusätzlich mit dem Zentrierkörper 21 verschraubt.
[0026] Im Beispiel der Figur 2 ist ferner gezeigt, daß die gekrümmte Außenseite 34 des Einsatzes
7 durchaus eine größere Krümmung als die Mantelfläche des Auftragezylinders 1 aufweisen
kann, sofern sichergestellt ist, daß der die Austrittsöffnungen 8 umgebende Bereich
die gedachte Verlängerung der Mantellinie des Auftragezylinders 1 tangiert. Auf diese
Weise ist es nämlich möglich, ein- und denselben Einsatz 7 für im Durchmesser unterschiedlich
große Auftragezylinder 1 zu verwenden. Es ergibt sich am Übergang des Einsatzes 7
zur Führung 26 für den Einsatz ein Versatz 27, der - falls er nicht zu groß ist -
keine schädlichen Einwirkungen auf die Führung der Bahn 6 am Auftragezylinder 1 besitzt.
[0027] Dieser Versatz 27 läßt sich noch reduzieren, wenn man gemäß Ausführungsbeispiel der
Figur 5 die gekrümmte Außenseite des Einsatzes 7 mit stufenförmigen Absetzungen 33
versieht, in welche Fülleisten 35 eingesetzt werden. Diese Fülleisten 35 haben eine
gewölbte Außenfläche 37, die völlig mit der Krümmung des Auftragezylinders 1 übereinstimmt.
Folglich ist der Versatz 36 gegenüber dem Versatz 27 in Figur 2 wesentlich reduziert.
[0028] Figur 5 zeigt im übrigen die Lage der Austrittsöffnungen 8 im Verhältnis zum Klebstoffzuführkanal
30, der im wesentlichen durch eine Steuerwelle 32 verschlossen ist, deren Durchmesser
geringer als derjenige des Klebstoffzuführkanals 30 ist. In dem verbleibenden Spalt
wird ein an der Steuerwelle 32 befestigtes Verschlußelement 31 bewegt, das die Austrittsöffnungen
8 innenseitig abdeckt und damit den Klebstoff, der sich im Spalt zwischen der Kanalwandung
und der Steuerwelle 32 befindet, daran hindert, durch die Austrittsöffnung 8 zu treten.
[0029] Eine noch einfachere Möglichkeit der Anpassung des Querleimwerkes an unterschiedliche
Durchmesser des Auftragezylinders 1 ist aus Figur 6 ersichtlich. Der Einsatz 7 weist
ebenfalls stufenförmige Absetzungen 33 auf, in die anstelle der Füllleisten 35 der
Figur 5 ein den Einsatz 7 abdeckendes Überbrückungsglied 40 eingepaßt wird. Dieses
Überbrückungsglied 40 weist an seiner Außenseite 42 die gleiche Krümmung wie der Auftragezylinder
1 auf. Ändert sich der Durchmesser des Auftragezylinders 1, dann braucht nur das Überbrückungsglied
40 angepaßt zu werden, wohingegen der Einsatz 7 unverändert bleibt. Der Einsatz 7
weist eine zurückversetzte Anschlagfläche 39 auf, welche die Austrittsöffnungen 8
enthält und gegen die das Überbrücküngsglied 40 gespannt wird. In ihm befinden sich
Fortsetzungen 41 der Austrittsöffnungen 8.
[0030] Das Verschlußelement 31 befindet sich entsprechend der Wanddicke des Einsatzes 7
und des Überbrückungsgliedes 40 in einer zurückversetzten Lage, was sich aber nicht
nachteilig auf das Auftrageverhalten des Querleimwerkes auswirkt.
[0031] Man kann nun die Fortsetzung 41 der Austrittsöffnung 8 innenseitig erweitern und
damit Raum für Stöpsel 43 schaffen. Mit deren Hilfe läßt sich das Auftragebild für
den Klebstoffauftrag, insbesondere dessen Breite, nach Wunsch verändern, denn wo ein
Stöpsel ist, kann kein Klebstoff aufgetragen werden.
[0032] Dieser Gedanke läßt sich auch bei anderen Gestaltungen des Querleimwerkes verwirklichen.
[0033] Stückliste
1 Auftragezylinder
2 größter Umfang
3 kleinster Umfang
4 Führungsrolle
4'Führungsrolle
5 Führungsrolle
5' Führungsrolle
6 Bahn
7 Einsatz
7'Einsatz
8 Austrittsöffnung
9 Abdichtwalze
10 Langloch
11 Winkelhebel
12 aufrechter Schenkel
13 Schwenkachse
14 Hubeinrichtung
15 Lasche
16 Welle
17 Zylinderkörper (einteilig)
18 radiale Aussparung
19 Klemmstück
20 Verschraubung
21 Zentrierkörper
22 Zylinderkörper (mehrteilig), Zylinderhalbschale
23 Radialverschraubung
24 periphere Verschraubung
25 Querverschraubung
26 Führung für Einsatz
27 Versatz
28 Einsatzverschraubung
29 Montageverschraubung
30 Klebstoffzuführkanal
31 Verschlußelement
32 Steuerwelle
33 stufenförmige Absetzung
34 gekrümmte Außenseite
35 Fülleiste
36 Versatz
37 gewölbte Außenfläche
38 Gestell
39 Anschlagfläche
40 Überbrückungsglied
41 Fortsetzung der Öffnung 8
42 Außenseite
43 Stöpsel
1. Vorrichtung zum Auftragen eines Klebstoffes in Form einer Queranleimung auf eine
Bahn, insbesondere zur Verklebung von zwei sehr schnell laufenden Bahnen in Rotationsdruckmaschinen,
bei der ein wesentlicher Teilbereich des Mantels eines um seine Achse rotierend angetriebenen
Auftragezylinders (1) von der anzuleimenden Bahn umschlungen und der Umfang des Mantels
entsprechend dem Abstand der Queranleimung oder einem ganzen Vielfachen hiervon bemessen
ist, wobei der Klebstoff von einem ortsfesten, axialen Klebstoffanschluß bis zu mindestens
einem längs einer Mantellinie sich erstreckenden, mit dem Auftragezylinder (1) umlaufenden
und in einem Einsatz (7) befindlichen Klebstoffzuführkanal (30) geführt ist, von dem
aus mindestens eine Reihe von in der Zylinderwandung befindlichen Austrittsöffnungen
(8) mit dem Klebstoff gesteuert versorgt werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Auftragezylinder
(1) in der Weise baugruppenmäßig unterteilt ist, daß eine mit ihrem Antrieb und ihrer
Lagerung in der Bearbeitungsmaschine verbleibende Welle (16) mit einem Zentrierkörper
(21) drehschlüssig versehen ist, an dem den Zylinderumfang bildende Körper (17, 22)
wählbaren Durchmessers mit den darin befindlichen Einsätze (7) austauschbar verschraubt
sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zentrierkörper (21)
prismatischen, insbesondere rechteckigen Querschnitt aufweist, an dem die den Zylinderumfang
bildenden Körper (22) aus unterschiedlichen Richtungen angeschraubt sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die den Zylinderumfang
bildenden Körper (22) als Zylinderhalbschalen mit prismatischer Innenzentrierung ausgebildet
sind, von denen mindestens eine Zylinderhalbschale eine Führung (26) für die Aufnahme
eines Einsatzes (7) aufweist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß beide Zylinderhalbschalen
(22) über die Welle (16) und den Zentrierkörper (21) durchsetzende Schrauben (23)
gegeneinander verspannt und außerdem peripher unmittelbar miteinander (24), sowie
im rechten Winkel hierzu (25) mit dem Zentrierkörper (21) verschraubt sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der den Zylinderumfang
im wesentlichen bildender Körper (17), der eine dem Wellendurchmesser entsprechende
radiale Aussparung (18) aufweist, mit Hilfe eines anstelle des Zentrierkörpers die
Aussparung (18) ausfüllenden Klemmstückes (19) an der Welle (16) drehschlüssig befestigt
ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß
der im Einsatz (7) vorhandene Klebstoffzuführkanal (30) an einem in der Welle (16)
befindlichen axialen Klebstoffkanal über ein längs der Stirnfläche des Auftragezylinders
(1) sich erstreckendes Verbindungselement angeschlossen ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß
ein Einsatz (7) für die Verwendung von im Durchmesser unterschiedlich großen Auftragezylindern
(1) vorgesehen ist, wobei die gekrümmte Außenseite (34) des Einsatzes (7) der Krümmung
des kleinsten vorgesehenen Auftragezylinders (1) entspricht.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die gekrümmte Außenseite
(34) des Einsatzes (7) an beiden Längsrandbereichen stufenförmig abgesetzt und in
die einzelne Stufe (33) eine Fülleiste (35) eingesetzt ist, die eine der Krümmung
des jeweiligen Auftragezylinders (1) angepaßte, gewölbte Außenfläche (37) besitzt.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß
der den Klebstoffzuführkanal (30) enthaltender Einsatz (7) eine gegenüber der Mantelfläche
des Auftragezylinders (1) zurückversetzte Anschlagfläche (39) mit in ihr befindlicher
Austrittsöffnung (8) aufweist, gegen welche von außen her ein den Einsatz (7) überdeckendes
Überbrückungsglied (40) gespannt ist, dessen Außenfläche (42) der Krümmung des Auftragezylinders
(1) entspricht und das Fortsetzungen (41) der Austrittsöffnungen (8) des Einsatzes
(7) bis in die Außenfläche (42) enthält.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Fortsetzungen (41)
der Austrittsöffnungen (8) auf der Innenseite des Überbrückungsgliedes (40) einen
vergrößerten Durchmesser aufweisen und zur Aufnahme von Stöpseln (43) zum Verschließen
der Fortsetzungen (41) der Austrittsöffnungen (8) bestimmt sind.
11. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet,
daß zum Abdichten der Austrittsöffnungen (8) bei Ruhestellung des Auftragezylinders
(1) eine an einem Winkelhebel (11) verstellbar angeordnete Abdichtwalze (9) vorgesehen
ist, die an einem aufrechten Schenkel (12) des Winkelhebels (11) derart gelagert ist,
daß sie dichtend gegen unterschiedlich große Auftragezylinder (1) angestellt werden
kann.
12. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anordnung von zwei
Einsätzen (7) je Auftragezylinder (1) deren zugeordnete Winkelhebel (11) an eine gemeinsame
zwischen ihnen angeordnete Hubeinrichtung (14) angeschlossen sind.
1. Apparatus for the application of an adhesive, in the form of a transverse gluing,
to a web, in particular for the bonding of two very fast-running webs in rotary printing
machines, in which apparatus a substantial partial area of the outer surface of an
application cylinder (1), rotationally driven about its axis, is surrounded by the
web to be glued and the periphery of the outer surface is dimensioned to correspond
to the spacing of the transverse gluing or to a whole multiple thereof, the adhesive
being guided from a fixed axial adhesive connection to at least one adhesive supply
channel (30) which extends along a generatrix, rotates with the application cylinder
(1) and is located in an insert (7), and from which at least one series of outlet
openings (8) located in the cylinder wall are provided in controlled manner with the
adhesive, characterized in that the application cylinder (1) is sub-divided into components
in such a manner that a shaft (16) whereof the drive and the mounting remain in the
processing machine is provided rotationally fast with a centering body (21) to which
cylinder periphery-forming bodies (17, 22) of selectable diameter and having the inserts
(7) located therein are exchangeably screwed.
2. Apparatus according to claim 1, characterized in that the centering body (21) has
a prismatic, in particular right-angled cross section, to which the cylinder periphery-forming
bodies . (22) the are screwed from different directions.
3. Apparatus according to claim 1 or 2, characterized in that the cylinder periphery-forming
bodies (22) are constructed as cylinder halves having prismatic internal centering,
whereof at least one cylinder half has a guide (28) for receiving an insert (7).
4. Apparatus according to claim 3, characterized in that both cylinder halves (22)
are tensioned with respect to one another by means of screws (23) passing through
the shaft (16) and the centering body (21), and are moreover screwed directly to one
another (24) at their periphery and to the centering body (21) at right angles thereto
(25).
5. Apparatus according to claim 1, characterized in that the body (17) substantially
forming the cylinder periphery and having a radial recess (18) corresponding to the
diameter of the shaft is rotationally fast with the shaft (16) with the aid of a clamping
piece (19) filling the recess (18) instead of the centering body.
6. Apparatus according to claim 1 or to one of the following, characterized in that
the adhesive supply channel (30) present in the insert (7) is connected to an axial
adhesive channel in the shaft (16) by means of a connecting element extending along
the end face of the application cylinder (1).
7. Apparatus according to claim 1 or to one of the following, characterized in that
an insert (7) is provided for use in application cylinders (1) of differing diameter,
the curved outer side (34) of the insert (7) corresponding to the curvature of the
smallest application cylinder (1) provided.
8. Apparatus according to claim 7, characterized in that the curved outer side (34)
of the insert (7) is set back in stepped manner on both longitudinal edge regions
and is inserted into the separate step (33) of a filler strip (35) which has a curved
outer surface (37) adapted to the curvature of the respective application cylinder
(1).
9. Apparatus according to claim 1 or to one of the following, characterized in that
the insert (7) containing the adhesive supply channel (30) has a stop face (39) which
is set back with respect to the outer surface of the application cylinder (1) and
which has an outlet opening (8) located therein, against which there is stretched
from the outside a bridge member (40) which covers the insert (7) and whereof the
outer surface (42) corresponds to the curvature of the application cylinder (1), and
which contains extensions (41) of the outlet openings (8) of the insert (7) into the
outer surface (42).
10. Apparatus according to claim 9, characterized in that the extensions (41) of the
outlet openings (8) on the inside of the bridge member (40) have an enlarged diameter
and are intended for receiving plugs (43) for closing the extensions (41) of the outlet
openings (8).
11. Apparatus according to claim 1 or to one of the following, characterized in that,
for sealing the outlet openings (8) when the application cylinder (1) is in the rest
position, a sealing roller (9) which is adjustably arranged on a bent lever (11) is
provided, which sealing roller (9) is mounted on an upright leg (12) of the bent lever
(11) such that it can be placed in sealing manner against application cylinders (1)
of differing size.
12. Apparatus according to claim 10, characterized in that, when two inserts (7) are
arranged per application cylinder (1), bent levers (11) associated therewith are connected
to a common lifting apparatus (14) arranged between them.
1. Dispositif d'application d'un adhésif sous forme d'une collure transversale sur
une bande, notamment pour coller deux bandes passant très rapidement dans des presses
rotatives à imprimer, dans lequel une partie importante de la surface latérale d'un
cylindre encolleur (1) entraîné en rotation autour de son axe est entourée de la bande
à encoller et le pourtour de la surface latérale est égal à la largeur de la collure
transversale ou à un multiple entier de celle-ci, l'adhésif passant d'un raccord.
axial fixe pour l'adhésif jusqu'à au moins un canal d'amenée de l'adhésif (30), qui
s'étend le long d'une génératrice, qui tourne avec le cylindre encolleur (1), qui
se trouve dans une pièce rapportée (7) et à partir duquel au moins une rangée d'orifices
de sortie (8) se trouvant dans la paroi du cylindre sont alimentés en adhésif de manière
commandée, caractérisé en ce que le cylindre encolleur (1) est subdivisé en sous-groupes,
un arbre (16), restant avec son dispositif d'entraînement et ses paliers dans la machine
de traitement, est solidaire en rotation d'une pièce de centrage (21) sur laquelle
sont vissées, avec possibilité d'échange, avec les pièces rapportées qui s'y trouvent,
les pièces (17, 22) formant le pourtour du cylindre et dont les diamètres peuvent
être choisis à volonté.
2. Dispositif suivant la revendication 1, caractérisé en ce que la pièce de centrage
(21) a une section transversale prismatique, notamment rectangulaire, sur laquelle
sont vissées, dans des directions différentes, les pièces (22) formant le pourtour
du cylindre.
3. Dispositif suivant la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les pièces formant
le pourtour du cylindre sont constituées sous forme de demi-coquilles de cylindre
avec un centrage intérieur prismatique, l'une au moins des demi-coquilles de cylindre
comportant une glissière (26) de réception d'une pièce rapportée (7).
4. Dispositif suivant la revendication 3, caractérisé en ce que les deux demi-coquilles
de cylindre (22) sont bloquées mutuellement par des vis (23) traversant l'arbre (16)
et la pièce de centrage (21) et sont en outre vissées périphériquement directement
l'une à l'autre (24), ainsi qu'à angle droit (25) à la pièce de centrage (21).
5. Dispositif suivant la revendication 1, caractérisé en ce que la pièce (17) formant,
pour l'essentiel, le pourtour du cylindre, et comportant un évidement (18) radial
correspondant au diamètre de l'arbre, est fixée à l'arbre (16) de manière à en être
solidaire en rotation, à l'aide, au lieu de la pièce de centrage, d'une pièce de serrage
(19) remplissant l'évidement (18).
6. Dispositif suivant la revendication 1 ou l'une des suivantes, caractérisé en ce
que le canal d'amenée de l'adhésif (30), qui est présent dans la pièce rapportée (7),
communique, en passant par un élément de mise en communication s'étendant le long
de la surface frontale du cylindre encolleur (1), avec un canal axial pour l'adhésif
se trouvant dans l'arbre (16).
7. Dispositif suivant la revendication 1 ou l'une des suivantes, caractérisé en ce
qu'il est prévu une pièce rapportée (7) pour l'utilisation de cylindres encolleurs
(1) de diamètres différents, le côté extérieur (34) incurvé de la pièce rapportée
(7) correspondant à la courbure du cylindre encolleur (1) le plus petit qui est prévu.
8. Dispositif suivant la revendication 7, caractérisé en ce que le côté extérieur
(34) incurvé de la pièce rapportée (7) est en décrochement en forme de palier le long
des deux régions marginales longitudinales et dans le palier (33), est insérée une
réglette de remplissage (35) qui a une surface extérieure (37) voûtée adaptée à la
courbure du cylindre encolleur (1).
9. Dispositif suivant la revendication 1 ou l'une des suivantes, caractérisé en ce
que la pièce rapportée (7) comportant le canal d'amenée de l'adhésif (30) comporte
une surface de butée (39), dans laquelle se trouve l'orifice de sortie (8), qui est
en retrait par rapport à la surface latérale du cylindre encolleur (1) et sur laquelle
est bloqué de l'extérieur un élément de pontage (40) qui recouvre la pièce rapportée
(7), dont la surface extérieure (42) correspond à la courbure du cylindre encolleur
(1) et qui comporte des prolongements (41) des orifices de sortie (8) de la pièce
rapportée (7) allant jusqu'à la surface extérieure (42).
10. Dispositif suivant la revendication 9, caractérisé en ce que les prolongements
(41) des orifices de sortie (8) présentent, du côté intérieur de l'élément de pontage
(40), un diamètre agrandi et sont destinés à recevoir des bouchons (43) pour fermer
les prolongements (41) des orifices de sortie (8).
11. Dispositif suivant la revendication 1 ou l'une des suivantes, caractérisé en ce
que, pour obturer les orifices de sortie (8) en la position de repos du cylindre encolleur
(1), il est prévu un rouleau d'étanchéité (9) qui est monté réglable sur un levier
coudé (11) et qui est monté sur une branche verticale (12) du levier coudé (11) de
façon à s'appliquer de manière étanche sur des cylindres encolleurs (1) de dimensions
différentes.
12. Dispositif suivant la revendication 10, caractérisé en ce que, lorsqu'il est prévu
deux pièces rapportées (7) pour chaque cylindre encolleur (1), leurs leviers coudés
(11) associés sont reliés à un dispositif de levage (14) commun qui est disposé entre
eux.