[0001] Die Erfindung geht aus von einem Wasserbecken mit Luftsprudelvorrichtung nach der
Gattung des Hauptanspruches. Ein Wasserbecken mit diesen Merkmalen ist aus der GB-A-2
114 021 bekannt. Derartige Wasserbecken mit einer Luftsprudelvorrichtung werden für
Massagezwecke eingesetzt, wobei unter Wasserbecken ein Hand-oder Fußbecken, eine Badewanne
aber auch ein Whirlpool oder ein größeres Becken verstanden wird. Die Massagewirkung
wird durch einen Luft-und/oder Wasserstrahl erzielt, der in das im Wasserbecken befindliche
Wasser durch entsprechende Düsen eingeleitet wird. Hierdurch wird einerseits das im
Wasserbecken befindliche Wasser bewegt und belebt und andererseits die diesem Strahl
ausgesetzten Körperteile massiert. Bei diesen in vielfältiger Weise bekannten gattungsgemäßen
Wasserbecken mit einer Luftsprudelvorrichtung wird das Wasser durch eine Pumpe aus
dem Wasserbecken abgesogen und zur Strahlerzeugung über die Wasserdüsen wieder in
das Beckeninnere eingeführt. Die Luft wird dabei im Prinzip der Wasserstrahlpumpe
mitgeführt oder über ein Gebläse in das Beckeninnere eingeblasen. Bekannte Düsenkonstruktionen
haben den Nachteil, daß Badewasserrückstände und Seifenreste in das Rohr- oder Kanalsystem
eindringen können, was zu äußerst unerwünschten Auswirkungen führt. Als weiterer Nachteil
zeigt sich, daß Düsen bekannter Bauart einen runden, punktförmig auftreffenden Massagestrahl
erzeugen, wodurch natürlich die gewünschte Flächenwirkung einer Massage nicht erreicht
wird. Die Strahlausformeinrichtungen sind nicht tauschbar, beispielsweise zur Ausformung
eines fächerartigen, sternförmigen, rotierenden Strahles usw. Diese Nachteile werden
durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruch 1 beseitigt.
[0002] Das erfindungsgemäße Wasserbecken mit den kennzeichnenden Merkmalen der Ansprüche
hat die Vorteile, daß die Luft- und/oder Wasserführung derart gestaltet werden kann,
daß einmal nur Luft und einmal nur Wasser in das Innenbecken eingestrahlt wird, oder
daß ein Wasser-Luftgemisch innerhalb der Zufuhrleitungen oder innerhalb der Düsen
erzeugt wird und dieses in das Innenbecken eingestrahlt wird. Die dem Zwecke der Wasser-
und/oder Luftzuführung dienenden Kanäle und Leitungen sind vorzugsweise so angeordnet,
daß sich diese nach Benützung selbständig entleeren.
[0003] Die Ausgestaltung des Wasserkanales mit einer Luftzufuhrdüse hat den Vorteil, daß
an nahezu jeder beliebigen Stelle dem Wasserkanal Luft zugeführt werden kann, er braucht
dazu nur mit einem Lufteinlaß versehen zu werden. Die Übergangsstelle, an der das
eine Medium in das andere Medium gelangt, ist dabei als Düse ausgebildet, die im Prinzip
der Wasserstrahlpumpe arbeitet, dabei kann sowohl Wasser wie auch Luft als Treibstrahl
dienen. Das Prinzip der Wasserstrahlpumpe ist bekannt und braucht deshalb hier nicht
behandelt zu werden. Es kann sowohl nach dem Bernoulli, wie auch nach dem VenturiPrinzip
verfahren werden. Die Wirkungen ergeben sich jeweils zwischen einer inneren Düse und
einer zum Wasserbeckeninneren hin angeordneten Ausstrahldüse, die der Strahlausformung
dient.
[0004] Die Weitere Ausgestaltung der Erfindung hat den Vorteil, daß Wasser und/oder Luft
solchen Düsen zugeführt wird, die im Bereich des Beckenbodens angeordnet sind. Die
Erfindung ermöglicht Düsen, die über die Innenfläche der Beckenwandung nicht hinausgehen,
sodaß den Badegast keine aus der Wand herausragenden Düsenkörper stören.
[0005] Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, bei Whirlpools, die mit einer Filter- und Wasseraufbereitungsanlage
ausgestattet sind, die Kanäle und Rohre zum Rückführen des filtrierten Wassers in
das Innenbecken zu nutzen und in die Wasserrückführkanäle Düsenkombinationen einzusetzen,
welche ein Wasser-Luftgemisch erzeugen und dieses in den Bereich des Beckenbodens
in das Innenbecken einstrahlen. Durch die Rückführung des Umlaufwassers in den Bereich
des Beckenbodens oder dessen folgenden vertikalen Randbereich, ist eine bessere Wasserzirkulation
im Innenbecken gegeben, die im Bodenbereich zugeführte Luft bewirkt eine bessere Wasserbelebung
und durchdringt beim Auftrieb das gesamte Beckenwasser. Die Anordnung von Düsenkombinationen
(Wasser-Luft) zur Erzeugung eines Wasser-Luftgemisches, im oder nahe dem Beckenboden
des Wasserbeckens hat den Vorteil, daß ein zusätzliches Gebläse zur Erzeugung eines
Bodensprudels entfällt. Erfindungsgemäß wird daher vorgeschlagen, auch Wasserbecken
der bekannten Art mit Düsen auszustatten, welche im Beckenbodenbereich ein Wasser-Luftgemisch
erzeugen und einstrahlen.
[0006] Die weitere Ausgestaltung der Erfindung hat den Vorteil, daß Düsenkonstruktionen
tauschbare Einsätze aufnehmen können, die einer mehrförmigen Ausstrahlung dienen.
Dabei ist es möglich, neben dem bekannten runden, punktförmig auftreffenden Massagestrahl,
Strahlausformdüsen zu wählen, die eine Ausformung fächerartig, sternförmig, rotierend,
radial abgelenkt oder mehrstrahlig usw. ermöglichen, sodaß vorteilhafterweise, je
nach gewünschter Wirkung vom Innenbecken aus die gewünschte Strahlausformdüse eingesetzt
werden kann. Die Auslaßdüse kann mit einem schlitzartigen Auslaß für Wasser und/ oder
Luft zur Erzeugung eines fächerartigen Strahles ausgebildet sein, wobei der Auslaß
vorzugsweise um 90° drehbar sein kann, vorzugsweise sollte die Strahlausformung auch
richtungsverstellbar sein.
[0007] Eine derartige Ausgestaltung hat den Vorteil, daß der schlitzartige Auslaß einen
breiten Massagestrahl erzeugt, der fächerartig wirkt und durch Drehung der Auslaßdüse
einmal in seiner Breite und einmal in seiner Schmalseite austritt. Erfindungsgemäß
wird vorgeschlagen auch diese Düsenkonstruktion mengenregulierbar auszubilden, vorzugsweise
auch rotierend zu lagern und in einem Düsenträger zu führen, der tauschbar ist.
[0008] Die Ausgestaltung von rotierenden Düsen hat den Vorteil, daß auch größere Körperpartiene
einem solchen sich stetig bewegenden Strahl ausgesetzt werden können. Derartige Düseneinsätze
zur unterschiedlichen Strahlausformung können natürlich auch in Wasserbecken der bekannten
Art eingesetzt werden.
[0009] Die Ausgestaltung der Erfindung mit Rückschlagventilen, die der Wasser- und/oder
Luftauslaßdüse und/oder dem Lenkstrahleinsatz zugeordnet sind hat den Vorteil, daß
die Wasser- und oder Luftaustrittsöffnung nur zur Zeit des Massagebetriebes geöffnet
ist und bei anderen Gelegenheiten unerwünschte Seifenreste und sonstige Badewasserreste
in das Zuführungssystem nicht eindringen können. Die Reguliermöglichkeit dient der
individuellen Einstellung.
[0010] Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung hat den Vorteil, daß die Wasser-/ Luftverteilung
intensiver erfolgt, Luftpartikel werden tiefer in das Innenbecken eingetragen, der
Massagestrahl wird daher weicher und angenehmer. Eine besonders bevorzugte Ausgestaltung
der Erfindung hat den Vorteil, insbesondere bei Luftzufuhr, daß anstelle einer Vielzahl
von Einzeldüsen mit vertikalem Auslaß, wenige Einzeldüsen mit Breitenwirkung genutzt
werden können, wobei das Sprudelzentrum eine besonders starke Massagewirkung erzielt.
Anstelle von üblicherweise 40 bis 60 Einzelbohrungen für Einstrahldüsen sind lediglich
6 bis 8 erfindungsgemäße Düsen, jeweils mit radial abgelenkter bzw. gießkannenkopf-ähnlicher
Ausstrahlung weitaus günstiger, es entstehen weniger Dichtstellen, durch Rotation
des Auslaßstrahles wird die Massagewirkung weiter begünstigt, dabei kann ein Deckelventil
als Rotor dienen. Auch ein eigener Rotor bei feststehendem Deckel ist denkbar. Das
Deckelventil kann als Rückflußsicherung dienen. Auch diese erfindungsgemäße Vorrichtung
ist in Wasserbecken der bekannten Art einsetzbar.
[0011] Die Ausgestaltung der Erfindung mit einer Zugabestelle für Chemikalien etc. hat den
Vorteil der Keimfreihaltung der Wasser- und/oder Luftzuführungen.
[0012] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind der nachfolgenden Beschreibung
der Zeichnungen und den Ansprüchen entnehmbar.
[0013] Es zeigen :
Fig. 1 Querschnitt durch ein erfindungsgemäßes Wasserbecken 1 mit Einstrahldüse 7,
Kanälen und Rohren, die der Zuführung von Wasser und/ oder Luft dienen.
Fig. 2 Querschnitt durch einen Zuführkanal für Wasser und Luft.
Fig. 3 Sicht von oben auf ein Wasserbecken mit Bodendüsen und deren Versorgungszuführungen
3,4 , 31.
Fig. 4 Schnitt durch eine Einstrahldüse mit Verteiler und Mündungsverschluß.
Fig. 5 Schnitt durch eine Einstrahldüse mit Düsenträger 14.
Fig. 6 Schnitt durch eine Einstrahldüse mit einer Düsenmündung aus einem Dichtungsmaterial
als Mündungsverschluß 56, 76.
Fig. 7 Schnitt durch eine Einstrahldüse mit schlitzartiger Mündung zur fächerartigen
Ausstrahlung 16.
Fig. 8 Schnitt durch eine Einstrahldüse mit Strahlverteilervorrichtung und Düsenmündungsverschluß
60, Andrückfeder 62 und rundumlaufendem schlitzartigem Auslaß 63.
Fig. 9 Schnitt durch eine Einstrahldüse mit einem beckenrückseitig angebrachten und
abnehmbaren Anschlußteil 57.
Fig. 10 Schnitt durch eine Einstrahldüse mit Verteiler und Mündungsverschluß 56 und
ringartiger Absperrung 10.
Fig. 11 und 15 Schnitt durch eine Einstrahldüse mit zylindrischer und axial beweglicher
Strahlform- und Absperrvorrichtung.
Fig. 12 Schnitt durch eine Einstrahldüse mit Verteilerdeckel 75 zur beckenbodenparallelen
Einstrahlung 9.
Fig. 13 Schnitt durch eine Einstrahldüse mit Strahlablenkdeckel 72 umlaufendem Auslaßschlitz
71 und Ventilsitz 73 zwischen Deckel und Gehäuse 9 und zusätzlichem Ventil 74 innerhalb
des Gehäuses.
Fig. 14 Darstellung einer Zugabestelle für Reinigungsmittel, die bevorzugt vom Beckenrand
aus in das Umlaufsystem mündet.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
[0014] Fig. 1 zeigt ein Wasserbecken im Querschnitt. Die der Wasserführung dienenden Hohlräume
3 werden über eine zentrale Leitung 5 von einer nicht näher dargestellten Pumpe oder
von einem Wasserleitungsnetz mit unter Druck stehendem Wasser versorgt, wobei im ersteren
Fall die Pumpe das Wasser aus dem Innenraum 6 des Wasserbeckens oder aus einem nicht
dargestellten Schwallwasserbehälter entnimmt. Die der Wasserführung dienenden Hohlräume
3 können auch aus mehreren Sektionen bestehen, wobei jeder Sektion mit wenigstens
einer Einstrahldüse für Wasser und/oder Luft, ein eigener Zulaufanschluß zugeordnet
ist. Aus den Hohlräumen 3 wird das unter Druck stehende Wasser über die Düse 13, die
unterhalb des Wasserspiegels des Innenbeckens 6, in der Beckenwandung 1 angeordnet
ist, in das Innenbecken eingestrahlt. Die Düse 13 kann gebildet sein durch eine einfache
Bohrung in der Beckenwand 1, sie kann vielseitig weitergebildet sein, beispielsweise
als Flansch 9, der in den Kanal 3 hineinragt. Der Flansch 9 kann sowohl in der Beckenwand
1, wie auch beispielsweise durch eine Vorrichtung innerhalb des Kanales 3 befestigt
sein. Die Düse 13 kann durch einen Träger 14 gehalten werden, der zum Zwecke der Mengenregulierung
axiale Verstellung bis zur Absperrung ermöglicht, eine Strahlauslenkung in verschiedene
Ausstrahlrichtungen gestattet, sowie die Tauschbarkeit unterschiedlicher Düsen
[0015] zum Zwecke der Strahlausformung (rund, fächer- ärtig, rotierend, sternförmig usw.)
ermöglicht.
[0016] Bei der Vielzahl der Ausgestaltungsmöglichkeiten der Düse 13 weisen die Verschiedenen
Varianten stets das gemeinsame Merkmal auf, mit dem rückseitigen Ende 13 A in wenigstens
einen Kanal 3 oder 4 oder Zufuhrleitung hineinzuragen. Koaxial zu der Düse 13 zeigt
die das zweite Medium führende Düse 11 die Innendüse ist und vorzugsweise als Luftdüse
dient, in den mit Wasser gefüllten Kanal 3 hinein. Die Düse 13 wirkt zusammen mit
der Düse 11 in der Art einer Wasserstrahlpumpe. Es ist jedoch auch denkbar, eine Düsenkonstruktion
zu nutzen, welche nur dem Auslaß von Luft dient, wobei natürlich nur eine Medium-Zuführleitung
als Kanal, Schlauch oder Rohr erforderlich ist.
[0017] In Fig. 1 sind nebeneinander zwei Varianten eines Ausführungsbeispieles gezeigt.
In der rechts dargestellten Varianten ist die Luftzuführdüse 11 in ihrer Verlängerung
über einen Schlauch 26 mit dem Zuluftventil 27 verbunden, das in den oberen Rand 28
des Wasserbeckens eingesetzt ist. Das Luftansaugventil 27 kann als Regulierventil
ausgebildet sein, um Ansaugluft mehr oder weniger zu drosseln oder die Luftzufuhr
zu unterbrechen. An die Zuleitung 26 kann natürlich auch ein Gebläse angeschlossen
sein, welches der Düse 11 Druckluft zuführt. Das Gebläse kann dabei entweder unter
dem Wasserbeckenboden angeordnet sein oder an Stelle des Zuluftventiles 27 also am
oberen Beckenrand oder im Randbereich 33 angeordnet sein. Das Regulierventil 27 kann
vorzugsweise als Rückschlagventil- oder Magnetventil ausgebildet sein. In der linken
Hälfte der Fig. 1 ist eine Variante dargestellt, bei der das Begrenzungsventil 2 einen
wasserführenden Hohlraum 3 und einen luftführenden Hohlraum 4 abdeckt. Grundsätzlich
arbeitet diese Variante so wie die andere.
[0018] In Fig. 1 ist unterhalb des Wasserbeckens eine Leitung 32 angedeutet, die einen Hinweis
auf eine weitere Variante der Luftführung gibt. Es kann nämlich die Luftzuführung
auch über ein luftdruckerzeugendes Gebläse bewirkt werden und dann von dieser zentralen
Stelle 32 der Luftzuführdüse 11 oder in den Hohlraum 4, in den weitere Luftauslaßöffnungen
eingesetzt sind, eingeführt werden. Hierdurch können wesentlich größere Luftmengen
in das Wasserbecken eingestrahlt werden, als dies beim Wasserstrahlpumpenprinzip möglich
ist. Natürlich kann auch dem Luftauslaß eine einfache Bohrung in der Beckenwand 1
dienen, auch ein Flansch mit Anschluß eines Verbindungsschlauches oder Verbindungsrohres
sind zur Luftzuführung denkbar. Auch ist es denkbar, daß als Pumpmedium unter Druck
eingeblasene Luft dient und Wasser mitgerissen wird, nämlich nach dem Venturiprinzip,
wie es beispielsweise bei Flüßigkeitszerstäubern verwendet wird.
[0019] Es kann Luft axial und die Wasserführung koaxial erfolgen oder umgekehrt.
[0020] Fig. 2 zeigt einen Querschnitt durch einen auf die Beckenwand 1 aufgesetzte geschlossene
Kanaleinheit, die über die gemeinsame Öffnung 47 in der Beckenwand und in der aufgesetzten
Einheit 77, mit dem Innenbecken 6 in Verbindung steht. Der Düsenkörper 35 spannt vorzugsweise
die Einheit 77 an die Beckenwand 1 über ein Schraubgewinde fest. Die Einheit 77 trägt
rückseitig Anschlußstutzen 5, 32 für die Medien. Die Einheit 77 ist mit wenigstens
zwei Auslaßöffnungen 7 mit dem Wasserbecken verbunden, dabei können die Auslaßöffnungen
in jeder beliebigen Form (kreisförmig, in einer geraden Richtung nebeneinander oder
übereinander, auch zweireihig und parallel) erfolgen.
[0021] Fig. 3 zeigt unter dem Beckenboden flach ausgebildete Kanäle 3 und/oder 4. In diesem
Beispiel sind für die Wasserzuführung zwei Kanäle 3 und dazwischen der Kanal 4 für
die Luftzuführung vorgesehen, wobei über Verbindungsstücke 31 die über den wasserführenden
Hohlräumen angeordneten Wasser- und/oder Luftaustrittsöffnungen 7 aus dem Kanal 4
mit Luft versorgt werden. Der Kanal 4 kann über eine Leitung 26 zum Wannenrand hin
belüftet sein. Natürlich können derartige Bodendüsen auch mit Rohrleitungen und Schläuchen
26 gemäß Fig. 1 rechte Variante einzeln angeschlossen werden.
[0022] Fig. 4 zeigt eine Düsenkombination, der durch den Kanal 3 Wasser zugeführt wird.
Am Düsenausgang ist eine Vorrichtung 56 vorgesehen die als Rückschlagventil wirkt.
Das Rückschlagventil öffnet durch Pumpendruck und schließt selbsttätig, dabei kann
die Rückstellung erfolgen durch die Kraft einer Feder oder durch die Rückflutung des
Badewassers, welche wirkt, sobald der Pumpendruck abgeschaltet ist.
[0023] Das Rückschlagventil 56 kann derart ausgestaltet sein, daß es sowohl den Wasserauslaß
aus Kanal 3, wie auch den Luftauslaß aus Kanal 4 oder wenigstens einen der Ausläße
sperrt. Die Zuführung der Medien Wasser und/oder Luft kann bei dieser Konstruktion
natürlich über eine Rohr-oder Schlauchleitung erfolgen. Auch die Durchflußmenge kann
mittels der Vorrichtung 56 reguliert werden, indem mehr oder weniger Querschnitt freigegeben
wird. Die Vorrichtung 56 wirkt auch als Prallscheibe und verbreitert den austretenden
Wasserstrahl, wodurch die Vermischung von Luft und Wasser verbessert wird und Luftblasen
verkleinert werden. Die Vorrichtung 56 kann durch einen Trägerflansch gehalten werden,
bevorzugt ist die Vorrichtung 56 an einem zum Zwecke der verschiedenen Strahlausformung
tauschbaren Lenkstrahleinsatz befestigt.
[0024] Fig. 5 zeigt einen Trägerflansch 9, der mit einem Innengewinde 19 ausgestattet, über
welches ein axial verstellbarer Düsenträger 14 geführt wird und durch welchen die
Düse 13 mengenregulierbar und strahlauslenkbar gehalten wird. Die Düse 13 ist mit
kugelartiger Oberfläche 23 ausgebildet und schwenkbar in dem Düsenträger gelagert.
Durch Drehen an dem Düsenträger 14 wird die Duse 13 axial gegen die Luftzuführdüse
11 bewegt, was eine Querschnittsveränderung im Ringkanal 29 bewirkt. Der Düsenträger
14 kann soweit in den Trägerflansch 9 eingeschraubt werden, bis düsenrückseitig der
Zulauf unterbrochen wird. Selbstverständlich ist auch bei dieser Konstruktion möglich,
die Absperrung sowohl für Wasser, wie auch für Luft über ein Rückschlagventil oder
eine Dichtung zu gestalten.
[0025] Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, die Düse 13 durch einen Dichtring zu gestalten,
der auf Pumpendruck öffnet und bei abgeschaltetem Pumpendruck zwischen Düse 13 und
Luftzufuhrrohr 11 abdichtet. Zur Rückstellung kann Federkraft dienen. Auch der Einsatz
einer federbelasteten Prallplatte 56 (Fig. 4, 6, 8, 10) mit Rückschlagventil ist denkbar.
[0026] Vorteilhaft ist die tangentiale Wasserzuführung rückseitig des Trägerflansches 9.
Durch tangentiale Wasserzuführung wird der Wasserstrahl gedrallt. Auch diese Ausgestaltung
einer erfindungsgemäßen Düsenkonstruktion ermöglicht den Austauch der Strahlausformeinrichtung.
[0027] Fig. 6 zeigt eine weitere Variante der Düse 13 die der Strahlauslenkung, der Mengenregulierung
und der Strahlausformung dient.
[0028] Die Düseneinheit ist tauschbar, sie kann in einem Tragerflansch geführt werden oder
direkt in der Beckenwand 1 eingesetzt sein. Die Düse 13 ist über ein Schraubgewinde
in einer Teilkugel geführt. Anstelle des Gewindes kann natürlich auch ein auf Druck
verstellbares Düsenteil Verwendung finden, welches vorzugsweise durch einen 0-Ring
abgedichtet ist. Durch Verdrehen oder Verschieben des verlängerten Stutzens der Düse
13, der gleichzeitig als Auslenkstutzen dient, gegen die Luftzuführdüse 11, wird der
freie Querschnitt im Ringkanal 29 verändert.
[0029] Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, den engsten Querschnitt der Düse 13 durch einen
Dichtring 76 zu bilden und durch eine Druckfeder gegen die Luftzuführdüse 11 zu drücken.
Die Öffnung dieser als Rückschlagventil wirkenden Einrichtung erfolgt durch Pumpendruck.
Auch der Einbau einer Prallscheibe 56 (Fig. 4, 6, 8, 10) die auch als Rückschlagventil
wirkt, sowie eine andere Ausgestaltung als Rückschlagventil ist denkbar.
[0030] Fig. 7 zeigt eine Variante der Düse 13, die eine fächerartige Strahlausformung ermöglicht,
starr oder richtungsverstellbar gelagert sein kann und zudem tauschbar ist. Der Wasserauslaß
kann durch axiale Verlängerung regulierbar gestaltet sein.
[0031] Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, die Düse 13 mit einem schlitzartigen Auslaß 16
auszustatten, wobei der schlitzartige Auslaß an eine Kugel angeformt sein kann, es
ist jedoch auch denkbar, sowohl die in Fig. 6, wie die in Fig. 7 gezeigte Düse anstelle
mit einer kugelartigen Oberfläche 15 mit einer Scheibe 17 auszustatten, mit welcher
die Düse 13 gehalten und geführt wird. Die Scheibe 17 kann in einem hohlkugelartigen
Lager gehalten und geschwenkt werden. Vorzugsweise trägt die Scheibe 17 an ihrem äußeren
Umfang eine O-Ringdichtung. Auch bei dieser Düsenkonstruktion ist der Einsatz eines
Rückschlagventiles wie vorausgehend beschrieben möglich.
[0032] Fig. 8 zeigt eine erfindungsgemäße Verteiler-und Absperrvorrichtung 60, die insbesondere
Düsenkonstruktionen mit axialem Wasserauslaß und radialer oder koaxialer Luftführung
dient. Der Verteiler 60 dient gleichzeitig als Rückschlagventil, das vorzugsweise
den Wasseraustritt und den Luftaustritt gleichzeitig sparrt. Der Ventilrückstellung
kann eine Druckfeder 62 dienen, die Rückstellung kann jedoch auch durch das Rückflutwasser
bewirkt werden. Natürlich kann die Rückstellung auch manuell erfolgen. Vorzugsweise
dient der Verteiler 60 auch der Strahlregulierung und der Absperrung der Auslaßdüse
11 und/oder 13.
[0033] In der Fortgestaltung wird vorgeschlagen, den Verteiler 60 durch ein Schraubgewinde
mit Einstellmöglichkeit 65 gegen den Wasserauslaß 63 verstellbar zu führen. Der Verteiler
kann sowohl innerhalb des Düsenträgers 9, wie auch an einer der Düsen 11 oder 13 befestigt
sein. Der Verteiler 60 ist in seiner Fortgestaltung erfindungsgemäß als Diffusor 61
ausgebildet, vorzugsweise mit einer siebartigen Einrichtung, mit einer Vielzahl von
kleinen Öffnungen (Poren) 61 ausgestattet, die eine Vielzahl von Venturiwirkungen
hervorrufen. Der Verteiler 60 mit Diffusor 61 kann starr (ohne Rückstellung) gelagert
sein, er ist selbstverständlich auch einsetzbar bei Düsenkonstruktionen mit axialer
Luft und koaxialer Wasserführung, auch kann diese erfindungsgemäße Einrichtung eingebaut
werden in jede Art von Strahlauslenkvorrichtungen.
[0034] Fig. 9 zeigt eine Variante einer erfindungsgemäßen Düse, welche
' in einem bevorzugten Ausführungsbeispiel wasserbeckenrückseitig ein Anschlußteil 57
besitzt, das mit dem Düsenträger 9 in Verbindung steht und wie ein Schraubverschluß
die Beckenwandung 1 einklemmt. Das Anschlußteil 57 ist ausgebildet mit wenigstens
einem Anschluß für die Wasserzuführung 59. Die Anschlüße 58 und 59 liegen ineinander,
sie sind zum Anschluß eines Rohr-in Rohrsystemes ausgebildet. Die Rohr-in Rohranschlüße
können sowohl einseitig, wie auch mehrseitig in Art einer Verteilung an dem Anschlußteil
57 ausgebildet sein. Innseitig trägt das Anschlußteil 57 axial zu dem Düsenträger
9 eine Düse 11 über die Wasser oder Luft zugeführt werden kann. Radial oder koaxial
wird das zweite Medium eingeführt, das nicht durch die Düse 11 eingeführt wird. Das
Herausführen des Innenrohres 58 kann vorzugsweise am rückseitigen Ende des Anschlußstückes
67 erfolgen (gestrichelte Darstellung).
[0035] In der weiteren Fortgestaltung kann die Auslaßdüse 11 mit einer Verteilervorrichtung
60 mit Öffnungen 61 versehen sein. Auch die Düse 13 kann eine solche Vorrichtung tragen.
Natürlich kann auch bei dieser Düsenkonstruktion ein Rückschlagventil eingebaut werden,
ebenso können Lenkstrahl- und Strahlausformeinrichtungen der verschiedensten Art eingesetzt
werden.
[0036] Fig. 10 zeigt die Ausgestaltung einer Düsenkombination, welche sowohl mengen verstellbar,
absperrbar, wie auch richtungsverstellbar ist, vorzugsweise ein selbständiges Rückschlagventil
56 trägt und/oder auch manuell abgestellt werden kann. Zusätzlich ist der Austausch
des Düseneinsatzes für unterschiedliche Strahlausformung denkbar. In den luftführenden
Kanal 4 ragt die Verlängerung der Luftzuführdüse 11 ein, koaxial zu der Luftzuführdüse
ist in der Beckenwandung 1 ein Trägerflansch 9 eingesetzt, der einen axial verstellbaren
Ring 10 mit konischer Innenbohrung trägt, die zusammen mit der Luftzuführdüse 11 einen
Ringkanal 29 bildet, dessen freier Querschnitt sich durch verstellen des Ringes 10
verändern lässt.
[0037] Die Verstellung des Ringes 10 erfolgt vorzugsweise vom Innenbecken aus, wobei beispielsweise
die Lenkstrahldüse 22 über zapfen auf Druck gegen die Feder 25 in Bohrungen greifen.
Dabei kann nicht nur Mengenregulierung vorgenommen werden sondern auch Absperrung
der Zufuhr eines Mediums. Dazu braucht der Ring 10 nur soweit eingeschraubt zu werden,
bis dieser an einem Anschlag 64 ansteht. Die Auslenkung des Strahles erfolgt durch
eine Lenkstrahldüse 22 die vorzugsweise eine kugelartige Oberfläche besitzt. Vorzugsweise
ist die Lenkstrahldüse, die auch der Strahlausformung dient, durch einen Schraubring
12 gehalten. Als Gegenlager für die Lenkstrahldüse dient vorzugsweise die Druckfeder
25. Neben der vorausgehend beschriebenen Regulier- und Absperrmöglichkeit kann die
Düsenkonstruktion jedoch zusätzlich ein Rückschlagventil besitzen, vorzugsweise gemäß
Fig. 8 welches auch als Prallscheibe 56 dient und bei abgeschaltetem Pumpendruck den
Düsenausgang verschließt, vorteilhaft ist der Einbau eines Rückschlagventiles 56 direkt
in die Lenkstrahldüse 22.
[0038] Zusätzlich ist es jedoch denkbar, auch den Ring 10 als selbständiges Rückschlagventil
zu gestalten, dabei kann die Rückstellkraft einer Feder 25 genutzt werden oder aber
die Rückstellkraft des zurückströmenden Badewassers. Zur Ausbildung als Rückschlagventil
braucht der Ring 10 nur frei gelagert zu sein, bei Rückstellung . dichtet er an dem
Anschlag 64 ab. Selbstverständlich kann der Einbau eines Rückschlagventiles auch in
Form einer Rückschlagkugel, einer Klappe oder in Form einer Lippendichtung erfolgen.
[0039] Die Fig. 11 zeigt eine weitere Variante einer Lenkstrahldüse, wobei die Düse 13 nunmehr
selbst zur Strahlausformung dient. Der Trägerflansch 9 besitzt ein Innengewinde 19
und nimmt ein zylindrisches Düsenteil 18 mit Außengewinde 19 A auf, das Düsenteil
18 besitzt einerseits eine koaxiale Bohrung als Düse 13 und andererseits eine exzentrische
Bohrung 20, die der Strahlablenkung und der Strahlausformung dient. Das Düsenteil
18 ist tauschbar. Es ist jedoch auch denkbar, das Düsenteil 18 federnd zu lagern,
wobei bei eingeschaltetem Pumpendruck automatisch die Öffnung der Zuleitungen erfolgt
und bei abgeschaltetem Pumpendruck durch Rückstellung Abschluß der Zuleitungen erfolgt.
[0040] Die Strahlablenkung und Mengenregulierung erfolgt vom Innenbecken aus durch Verdrehen
des Düsenteiles 18. Die Verdrehung bewirkt wieder eine Veränderung der Strömungsverhältnisse
im Ringkanal 29 zwischen der Luftzuführdüse 11 und der Düse 13. Das Düsenteil 18 kann
natürlich soweit in den Trägerflansch 9 eingeschraubt werden, bis eine Absperrung
des Wasserzuflusses bewirkt wird. Auch bei dieser Ausführung ist der Einbau eines
Rückschlagventiles 56 wie vorausgehend beschrieben möglich (Fig. 4). Auch der Einbau
einer anderen Rückschlagventilausgestaltung ist möglich.
[0041] Die Fig. 12 zeigt eine erfindungsgemäße Düsenvariante, die insbesondere der Einstrahlung
von Luft dient, wobei die Einstrahlung weitgehend parallel zur Wasserbeckenwandung
oder Wasserbeckenbodenfläche erfolgt. Diese insbesondere für den Beckenboden geeignete
Konstruktion ermöglicht eine sternförmige Einstrahlung mit großflächiger Verteilung.
Natürlich kann über diese Düse auch Wasser oder ein Wasser-/Luftgemisch eingestrahlt
werden. Selbstverständlich kann auch diese ausgestattet sein mit Details vorausgehend
beschriebener Düsen, sie kann eingesetzt werden in ein Kanalsystem oder in ein Rohranschlußsystem.
[0042] In die Beckenwandung 1 ist der Düsenträger 9 eingesetzt, der vorzugsweise ein Kugelrückschlagventil
74 trägt. Auch ein Klappenrückschlagventil ist denkbar. Parallel oder annähernd parallel
zur Beckenwandung 1 ist wenigstens eine Auslaßöffnung 69 vorgesehen, durch die das
jeweilige Medium in das Beckeninnere 6 austreten kann. Zusätzlich kann natürlich auch
wenigstens eine axial wirkende Austrittsöffnung 70 vorgesehen sein. Der Düsenträger
9 hält vorzugsweise einen abnehmbaren Deckel 75 der verdrehbar seitliche Unterbrechungen
aufweisen kann, welche dem Austritt wenigstens eines Mediums dient und die vorzugsweise
durch Drehbewegung geöffnet und geschlossen bzw. reguliert werden können. Der Düsenträger
kann selbstverständlich auch über Schlauchleitungen 26 angeschlossen sein, über welche
der Anschluß zu einem Druckerzeuger erfolgt.
[0043] Die Mediumauslaßöffnungen 69, 70 in sternförmiger Anordnung ermöglichen eine Rotation
der Rückschlagkugel 74 welche rotierend in dem Gehäuse abwechselnd die Auslaßöffnungen
verdeckt und somit eine Pulsation des Mediums bewirkt.
[0044] Es ist erfindungsgemäß jedoch auch möglich, unterhalb des Deckels 75 einen Rotoradzuordnen,
der getrieben durch ein Medium (Luft oder Wasser oder einem Gemisch) das Medium zu
den Austrittsöffnungen hin radial ablenkt und schraubenartig drallt. Durch seitliche
Unterbrechungen des Austrittes erfolgt Pulsierung des Mediums.
[0045] Fig. 13 zeigt eine weitere Variante einer erfindungsgemäßen Düsenkonstruktion, die
ebenfalls sowohl für Wasser-, Luft- oder Gemischeinstrahlung geeignet ist. Sie kann
eingesetzt werden in ein Kanalsystem, sie kann auch über Rohrleitungen oder Schläuche
angeschlossen werden.
[0046] Der Düsenträger 9 ist in die Beckenwandung 1 eingespannt. Ein Deckelventil 72, wie
dies von der Form her beispielsweise als Stopfenventil bekannt ist, ist in der umlaufenden
Auslaßöffnung 71 des Düsenträgers 9 gelagert. Die Auslaßöffnungen können auch aus
einer Vielzahl von Bohrungen gebildet sein, wie dies von der Form her beispielsweise
bei Gasbrennern bekannt ist. Das Deckelventil 72 sitzt im Ruhezustand vorzugsweise
in dem Sitz 73 etwa höhengleich mit der Einbauebene 1. Bei anstehendem Pumpendruck
wird das Deckelventil 72 aus seinem Sitz 73 abgehoben und der Austrittsweg für das
Medium wird frei. Bei nachlassendem Druck durch das Medium wird das Deckelventil 72
durch den Druck des Beckenwassers in seinen Sitz zurückgestellt, dabei dient es vorzugsweise
als Rückschlagventil, zusätzlich kann jedoch auch ein Kugelrückschlagventil 74 vorhanden
sein. Für die Rückstellung kann neben dem Wasserdruck im Becken natürlich auch Eigengewicht
der Federkraft dienen. Das Deckelventil 72 ist tauschbar in dem Trägerflansch 9 gelagert,
der Mediumauslaß kann das Deckelventil unterbrechungslos umlaufen, der Mediumauslaß
kann jedoch auch Unterbrechungen aufweisen, was zu einer strahlen- oder sternförmigen
Strahlausformung führt.
[0047] Das Deckelventil kann auch wenigstens eine axial wirkende Mediumauslaßöffnung 70
besitzen. Erfindungsgemäß und bevorzugt wird vorgeschlagen, den seitlichen Auslaß
71 derart zu gestalten, daß seitliche Bohrungen radial-tangential abgelenkt die Rotation
des Deckelventiles 72 bewirken.
[0048] Fig. 15 zeigt eine erfindungsgemäße Ausgestaltung einer Düsenvariante 13, welche
gebildet wird durch einen Rotor 21 der auf der Luftzuführdüse 11 gelagert ist und
der kreiszeichnenden Strahlausformung dient. Der Trägerflansch 9 ist als Halterung,
wie bei den vorausgegangenen Varianten ausgebildet. Der Rotor 21 ist vorzugsweise
stirnseitig durch die Auslaßkulisse (44) gehalten. Die Auslaßkulisse kann an vorgesehene
Stellen Unterbrechungen 45 aufweisen, die den austretenden Wasser- und/oder Luftstrahl
unterbricht und pulsiert. Es ist ebenso möglich, den Rotor radial zu lagern oder der
Düsenkombination das treibende Medium axial oder radial zuzuführen. Der Rotor ist
tauschbar gegen eine andere Strahlausformeinrichtung, selbstverständlich kann der
Rotor selbst als Rückschlagventil dienen und Abdichtung zwischen Düse 13 und der Luftzuführdüse
11 bewirken, auch ein Rückschlagventil 56 gemäß Fig. 4 ist denkbar. ebenso eine Rückschlagkugel,
Klappenvorrichtung oder Lippendichtung. Durch Drehen an der Auslaßkulisse 44 kann
der Rotor 21 in axialer Richtung bewegt werden, was eine Veränderung im Ringkanal
29 bewirkt und Mengenreguliermöglichkeit bewirkt.
[0049] Fig. 14 zeigt einen Querschnitt einer erfindungsgemäßen Zusatzstoff-Zugabestelle
50, die vorzugsweise auf dem Beckenrand 51 beginnend in das Umlaufsystem 52 mündet.
Die Einfüllöffnung 53 ist mit einer siebartigen Rückhaltevorrichtung 54 bestückt und
mit einem dichtenden Verschluß 55 versehen. Die Rückhaltevorrichtung 54 entleert sich
zwangsläufig, wenn der Wasserbeckeninhalt entleert wird, die Lösung ergibt sich dabei
in das Kanal- oder Rohrsystem. Die Zugabestelle kann als selbständiges Formstück (Standrohr,
Behälter) gebildet sein. Vorzugsweise kann auch ein Schwimmerventil eingesetzt werden.
Auch der Einsatz eines Magnetventiles ist denkbar, wobei die Entleerung über die Ventile
gesteuert werden kann.
1. Wasserbecken mit Luftsprudelvorrichtung, für Badezwecke, mit wenigstens einer Einstrahldüse
(7) deren axialem Auslaß in Flußrichtung ein Verteiler (56) vorgesetzt ist, der den
Strahl von axial nach außen ablenkt, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslaßöffnung
(en) zwischen dem Verteiler (56, 72) einerseits und dem Düsengehäuse (9) andererseits
verschließbar ist (sind) und die Öffnung der Auslaßöffnung (en) durch den Druck eines
strömenden Mediums bewirkt wird infolge der Bewegung des Verteilers in axialer Richtung
zum Innenbecken (6) hin, bzw. in umgekehrter Richtung oder infolge axialer Bewegung
eines hinter dem Verteiler und innerhalb des Düsengehäuses (9) angeordneten Verschlußkörpers,
der als ring- (10) oder zylinder- (18, 21) formiger Kolben ausgebildet ist und wenigstens
eine, vorzugsweise zentrale, Mediumzuführung besitzt.
2. Wasserbecken nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschluß der Auslaßöffnung
(en) (7, 16, 20, 63, 69, 71) durch die Kraft einer Feder (25, 62) bewirkt wird.
3. Wasserbecken nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslaßöffnung
(en) den Verteiler (56, 72) unterbrechungslos umläuft.
4. Wasserbecken nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der
Verschlußkörper (10, 18, 21) frei beweglich gelagert ist und vorzugsweise Axialer-
und Rotationsbewegung folgt.
5. Wasserbecken nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der
Verteiler (56, 72) ein Deckelventil ist.
6. Wasserbecken nach einem der Ansprüche 1 bis 5,-dadurch gekennzeichnet, daß die
Auslaßöffnung (en) (61, 69) durch eine Vielzahl von radialen Bohrungen, vorzugsweise
in radial-tangentialer Anordnung, in dem Verteiler (56, 60, 72 75) angeordnet sind.
7. Wasserbecken nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
zwischen dem Verteiler (56, 60, 72, 75) und dem Düsengehäuse (9) gebildete (n) und
verschließbare (n) Auslaßöffnung (en) annähernd parallel zur Montageebene in das Innenbecken
(6) mündet (münden).
8. Wasserbecken nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zur
annähernd beckenbodenparallelen Einstrahlung von Luft ein Wasser-Luftgemisch genutzt
wird.
9. Wasserbecken nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die
Zuleitungen (3, 4, 52, 68, 77) die zu der. (den) Auslaßöffnung (en) hinführen, unterhalb
des Wasserbeckens ein festes oder lösbares Umlaufsystem bilden in das eine Zugabestelle
(50) hineinmündet und wenigstens eine wasserführende und wenigstens eine luftführende
Zuleitung (3, 4) zumindest stellenweise parallel verlaufen und durch Verbindungen
(31) zwischen den wasserführenden und der luftführenden Zuleitung Druckluft oder Saugluft
in die wasserführende Zuleitung (3) übergeleitet wird und die Zuleitungen (3, 4) und
die Beckenwandung (1) wenigstens eine verbindende Öffnung (47) besitzen, durch die
direkt oder indirekt Wasser und/oder Luft oder ein Gemisch aus Wasser und Luft in
das Innenbecken (6) eingestrahlt wird und wenigstens eine der Zuleitungen (3, 4, 26,
52, 68, 77) an eine Versorgungsleitung (5, 32, 33) mit Druckerzeuger angeschlossen
ist und die zwischen dem Düsengehäuse (9) und dem Verteiler (56, 60, 72, 75) gebildete
(n) Auslaßöffnung (en) zum Innenbecken (6) hin in drucklosem Zustand geschlossen und
in Druck beaufschlagtem Zustand geöffnet sind und sich die dem Zwecke der Wasser-
und Luftzuführung dienenden Kanäle und Leitungen nach Benützung selbständig von Restwasser
entleeren.
10. Wasserbecken nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß in
das Umlaufsystem (52) eine Zusatzstoff-Zugabestelle (50) einmündet, die vorzugsweise
am oberen Beckenrand (51) beginnend, eine Einfüllöffnung (53) mit dichtendem Verschluß
(55) trägt und als selbständiges Formstück gebildet, vorzugsweise mit einer siebartigen
Rückhaltevorrichtung (54) ausgestattet, bei Entleerung des Wasserbeckens zwangsläufig
oder gesteuert über ein Ventil (Schwimmer- oder Magnetventil) Zugabestoffe in das
Umlaufsystem entleert.
11. Wasserbecken nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb
des Düsengehäuses (9) unterhalb des Verteilers (56, 72) und unterhalb des Ventilsitzes
(73) ein zweites Ventil (74, 64) angeordnet ist.
12. Wasserbecken nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der
Verteiler (56, 72) tauschbar an dem Düsengehäuse (9) gehalten ist und gegen eine andere
Strahlausformeinrichtung tauschbar ist.
13. Wasserbecken nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die
Auslaßöffnung (en) zum Innenbecken (6) hin schlitzartig ausgebildet ist (sind).
1. Watertub with air-bubble forming device, for bathing purposes, with at least one
nozzle (7) whose axial outlet is positioned in the direction of flow behind a distributor
(56), which deflects the axial jet radially outwards, characterized by the outlet
opening (s) between the distributor (56, 72) on one side and the nozzle body (9) on
the other side being closable and the outlet opening (s) being opened by the pressure
of the flowing medium as a result of either the movement of the distributor in the
axial direction towards the inner tub (6), or in reverse direction, respectively,
or of the axial movement of a sealing element placed behind the distributor and within
the nozzle body (9), which is designed as a ring-shaped (10) or cylindrical piston
(18, 21) and provided with at least one, preferrably a central, medium inlet.
2. Watertub according to claim 1, characterized by the closing of the outlet opening
(s) (7, 16, 20, 63, 69, 71) being effected by the force of a spring (25, 62).
3. Watertub according to one of the claims 1 or 2, characterized by the outlet opening
(s) being continuously arranged around the distributor (56, 72).
4. Watertub according to one of the claims 1 through 3, characterized by the sealing
element (10, 18, 21) being freely suspended and performing preferrably axial or rotational
motions.
5. Watertub according to one of the claims 1 through 4, characterized by the distributor
(56, 72) being a cover valve.
6. Watertub according to one of the claims 1 through 5, characterized by the outlet
opening (s) (61, 69) representing a multitude of radial boreholes, preferrably in
radial-tangential arrangement, in the distributor (56, 60, 72, 75).
7. Watertub according to one of the claims 1 through 6, characterized by the closable
outlet opening (s) formed between the distributor (56, 60, 72, 75) and the nozzle
body (9) leading in the inner tub (6) approximately in parallel to the mounting plane.
8. Watertub according to one of the claims 1 through 7, characterized by a mixture
of water and air being used for feeding in air approximately in parallel to the tub
bottom. -
9. Watertub according to one of the claims 1 through 8, characterized by the feeding
pipes (3, 4, 52, 68, 77) which are leading to the outlet opening (s), result in a
fixed or detachable circulation system below the tub with an introduction point (50)
leading in and with at least one water supply pipe and at least one air supply pipe
(3, 4) at least partly running in parallel and feeding compressed air or suction air
into the water supply pipe (3) through connections (31) between the water and air
supply pipes ; and the supply pipes (3, 4) and the tub wall (1) having at least one
connecting opening (47), through which water and/or air or a mixture of water and
air is directly or indirectly fed into the inner tub (8) and at least one of the supply
pipes (3, 4, 26, 52, 68, 77) being connected to a pipe (5, 32, 33) with a pressure
generator and the outlet opening (s) formed between the nozzle body (9) and the distributor
(56, 60, 72, 75) towards the inner tub (8), being closed when unpressurized and opened
when pressurized and with the channels and the pipes provided for water and air supply
being automatically emptied of water residues.
10. Watertub according to one of the claims 1 through 9, characterized by a point
for introducing additives (50) leading to the circulation system
(52) which, preferrably beginning at the upper tub rim (51), carries a filling opening
with sealing cover (55), and as an independent shaped part, preferrably equipped with
a strainer-type retaining device, which, due to compulsory action or to control by
a valve (float or electrovalve, feeds additives into the circulation system when the
watertub is drained.
11. Watertub according to one of the claims 1 through 10, characterized by a second
valve (74, 64) being accommodated within the nozzle body (9) below the distributor
(56, 72) and below the valve seat (73).
12. Watertub according to one of the claims 1 through 11, characterized by the distributor
(56, 72) being exchangeably attached to the nozzle body (9) and replaceable by a different
jet shaping device.
13. Watertub according to one of the claims 1 through 12, characterized by the outflow
opening (s) towards the inner tube (8) being slot-shaped.
1. Le bassin muni d'un dispositif de bouillonnement à air, prévu pour la baignade,
possède au moins une buse (7) dont l'orifice axial dans le sens direct se trouve derrière
un distributeur (56) qui dévie le jet de sa position axiale vers l'extérieur. Le bassin
se distingue par le fait que l'(les) orifice (s) d'émission entre le distributeur
(56, 72) d'une part et la boîte de la buse (9) d'autre part, peut (peuvent) être fermé(s),
et que l'ouverture de 1'(Ies) orifice (s) d'émission est obtenue par la pression d'un
milieu fluide, en conséquence du déplacement du distributeur en direction axiale vers
l'intérieur du bassin (6), ou en direction opposée, ou bien en conséquence du déplacement
axial d'un obturateur placé derrière le distributeur et a l'intérieur de la boîte
de la buse (9) ; cet obturateur a la forme d'un piston annulaire (10) ou cylindrique
(18, 21) et possède au moins une amenée du milieu, de préférence centrale.
2. Le bassin, conformément à la revendication 1, se distingue par le fait que la fermeture
de l'(les) orifice (s) d'émission (7, 16, 20, 63, 69, 71) est actionnée par la force
d'un ressort (25, 62).
3. Le bassin, conformément à la revendication 1 ou 2, se distingue par le fait que
l'(les) orifice (s) d'émission est (sont) disposé(s) de façon continue autour du distributeur
(56, 72).
4. Le bassin, conformément à l'une des revendications 1 à 3, se distingue par le fait
que l'obturateur (10, 18, 21) est monté de façon à être mobile, et suit de préférence
un mouvement axial et à rotation.
5. Le bassin, conformément à l'une des revendications 1 à 4, se distingue par le fait
que le distributeur (56, 72) est une soupape à couvercle.
6. Le bassin, conformément à l'une des revendications 1 à 5, se distingue par le fait
que l'(les) orifice (s) d'émission (61, 69) comporte (nt) une multitude de perçages
radiaux, de préférence en position radiale-tangentielle, dans le distributeur (56,
60, 72, 75).
7. Le bassin, conformément à l'une des revendications 1 à 6, se distingue par le fait
que l'(les) orifice (s) d'émission à fermeture, formé(s) entre le distributeur (56,
60, 72, 75) et la boîte de la buse (9), débouche (nt) presque parallèlement au plan
de montage à l'intérieur du bassin (6).
8. Le bassin, conformément à l'une des revendications 1 à 7, se distingue par le fait
qu'un mélange eau-air est utilisé pour l'introduction de l'air presque parallèle au
fond du bassin.
9. Le bassin, conformément à l'une des revendications 1 à 8, se distingue par le fait
que les conduites (3, 4, 52, 68, 77) menant à l'(aux) orifice (s) d'émission, forment
un système de circulation fixe ou détachable en dessous du bassin, dans lequel débouche
une amenée (50) ; il y a au moins une conduite d'alimentation en eau et une conduite
d'alimentation en air (3, 4) qui soient parallèles, pour le moins par endroits ; grâce
à des raccords (31) entre la conduite d'alimentation en eau et celle d'alimentation
en air, de l'air comprimé ou de l'air aspiré est amené dans la conduite d'alimentation
en eau (3) ; les conduites (3, 4) et les parois du bassin (1) possèdent au moins une
ouverture communicative (47), à travers laquelle de l'eau et/ou de l'air ou un mélange
d'eau et d'air est introduit directement ou indirectement à l'intérieur du bassin
(8) ; au moins une des conduites (3, 4, 26, 52, 68, 77) est raccordée à une conduite
d'alimentation (5, 32, 33) avec un générateur de pression ; l'(les) orifice (s) d'émission,
formé(s) entre la boîte de la buse (9) et le distributeur (56, 60, 72, 75) vers l'intérieur
du bassin (6), est (sont) fermé(s) lorsqu'il (s) est (sont) exempt (s) de pression
et s'ouvre (nt) sous l'effet de la pression ; les canaux servant à l'amenée d'air
et d'eau, ainsi que les conduites se vident automatiquement de l'eau résiduelle après
utilisation.
10. Le bassin, conformément à l'une des revendications 1 à 9, se distingue par le
fait qu'une amenée d'additifs (50) débouche dans le système de circulation (52), commençant
de préférence au bord supérieur du bassin (51) et possédant une ouverture de remplissage
(53) avec fermeture étanchante (55) ; formée en tant que pièce indépendante et munie
de préférence d'un dispositif de retenue semblable à une passoire (54), elle déverse,
par nécessité ou commandée par une soupape (soupape à flotteur ou électrovanne), des
additifs dans le système de circulation, lors de la vidange du bassin.
11. Le bassin, conformément à l'une des revendications 1 à 10, se distingue par le
fait qu'une deuxième soupape (74, 64) est installée à l'intérieur de la boîte de la
buse (9) et en dessous du distributeur (56, 72) et du siège de soupape (73).
12. Le bassin, conformément à l'une des revendications 1 à 11, se distingue par le
fait que le distributeur (56, 72) est échangeable et attaché à la boîte de la buse
(9) et peut être remplacé par un autre dispositif de façonnement du jet.
13. Le bassin, conformément à l'une des revendications 1 à 12, se distingue par le
fait que 1'(Ies) orifice (s) d'émission vers l'intérieur du bassin (6) a (ont) la
forme d'une fente.