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(11) |
EP 0 209 675 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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24.10.1990 Patentblatt 1990/43 |
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Anmeldetag: 26.05.1986 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: G07D 3/14 |
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Münzsortiermaschine
Coin-sorting apparatus
Dispositif pour trier les pièces de monnaie
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT DE FR GB SE |
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Priorität: |
21.06.1985 CH 2641/86
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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28.01.1987 Patentblatt 1987/05 |
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Patentinhaber: Stöckli, Rudolf |
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CH-4600 Olten (CH) |
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Erfinder: |
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- Stöckli, Rudolf
CH-4600 Olten (CH)
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| (74) |
Vertreter: Patentanwälte
Schaad, Balass, Menzl & Partner AG |
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Dufourstrasse 101
Postfach 8034 Zürich 8034 Zürich (CH) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 200 873 DE-A- 2 800 494 FR-A- 2 268 315
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EP-A- 0 118 909 DE-A- 3 425 030
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Münzsortiermaschine der im Oberbegriff des Anspruchs
1 genannten Art.
[0002] In der DE-A 3 425 030 ist eine Münzsortiermaschine dieser Art beschrieben, bei der
jede Sortierstation mit einem in der Bewegungsbahn der Münzen angeordneten Sensor
ausgerüstet ist. Jeder dieser Sensoren spricht beim Vorbeilaufen einer Münze an und
erzeugt ein Signal, das einer zentralen Steuereinheit zugeführt wird. Die zentrale
Steuereinrichtung erzeugt aufgrund der Signale dieser Sensoren und der Erkennungssignale,
die der Steuereinheit von einer Erkennungsvorrichtung zugeführt werden, Steuersignale
zur Betätigung der den einzelnen Sortierstationen zugeordneten Auslenkorgane zwecks
Auslenkung von Münzen aus der Bewegungsbahn. Die zentrale Steuereinheit stellt dabei
aufgrund der Erkennungssignale fest, an welcher Sortierstation die jeweils identifizierte
Münze auszuscheiden ist und erzeugt dann ein Steuersignal zur Betätigung des Auslenkorganes
dieser Sortierstation, wenn sie aufgrund einer Zählung der von den Sensoren erhaltenen
Signale feststellt, daß diese Münze die ihrem Wert zugeordnete Sortierstation erreicht
hat.
[0003] Wird nun eine Münze vor Erreichen ihrer zugeordneten Sortierstation unabsichtlich
der Bewegungsbahn entnommen, zum Beispiel durch irrtümliches, zu frühes Auslenken,
so geht die Zuordnung zwischen einer identifizierten Münze und der dieser entsprechenden
Sortierstation, an der ein Auslenken erfolgen soll, verloren, da durch eine vorzeitige
Entnahme einer Münze die Folge der von den Sensoren erzeugten und durch die zentrale
Steuereinheit verarbeiteten Signale gestört wird. Das bedeutet, daß die Münzen nicht
mehr am richtigen Ort ausgeschieden werden.
[0004] Der vorliegenden Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine Münzsortiermaschine
der eingangs genannten Art mit geringer Störanfälligkeit des Sortiervorganges zu schaffen.
[0005] Diese Aufgabe wird gemäß kennzeichnendem Teil des Anspruchs 1 gelöst.
[0006] Die Betätigung der Auslenkorgane erfolgt nun durch die von der Erkennungsvorrichtung
erzeugten Erkennungssignale selbst, welche in Übereinstimmung mit der Vorschubbewegung
der Fördereinrichtung und damit der durch letztere festgelegten Fortbewegung der Münzen
jeweils im Zeitpunkt des Eintreffens einer an der entsprechenden Sortierstation auszusortierenden
Münze der entsprechenden Sortierstation zugeführt werden. Die Erkennungssignale erreichen
somit die entsprechende Sortierstation in Abhängigkeit von der Fortbewegung derjenigen
Münze, der diese Sortierstation zugeordnet ist. Da die Fortbewegung der andern Münzen
keinen Einfluß auf das phasenrichtige Zuführen von einer bestimmten Münze zugeordneten
Erkennungssignalen an die entsprechende Sortierstation hat, ist das richtige Aussortieren
auch dann gewährleistet, wenn einmal eine Münze vorzeitig der Bewegungsbahn entnommen
wird.
[0007] Bevorzugte Weiterausgestaltungen der erfindungsgemäßen Münzsortiermaschine bilden
Gegenstand der abhängigen Ansprüche 2 bis 10.
[0008] Anhand der Zeichnungen wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert.
Es zeigt:
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer Münzsortiermaschine mit nach vorn bewegbaren
Münzauswerfern,
Fig. 2 eine Anordnung mit einem nach vorn bewegbaren Münzauswerfer nach der Fig. 1,
in Frontansicht,
Fig. 3 eine Draufsicht nach der Fig. 2 und
Fig. 4 ein Blockschaltbild.
[0009] Die in der Fig. 1 schematisch dargestellte Münzsortiermaschine weist einen Auffangbehälter
10 zum Einwerfen der zu sortierenden Münzen auf. In den Auffangbehälter 10 greift
eine in Drehrichtung 12 rotierend angetriebene, mit Ladeöffnungen 14 versehene Förderscheibe
16 als Vereinzelungsvorrichtung ein, um aus dem Auffangbehälter 10 entnommene Münzen
18 in eine Bewegungsbahn 20 zu fördern. Die Bewegungsbahn 20 besteht im vorliegenden
Ausführungsbeispiel aus einer horizontal angeordneten Schiene 22, die ein ein Gefälle
aufweisendes Einlaufstück 24 im Bereich der Förderscheibe 16 aufweist. Auf der Schiene
22 werden die Münzen 18 aufrechtstehend durch an einer endlosen Förderkette 26 angeordnete
Mitnehmer 28 in Pfeilrichtung 39 gefördert.
[0010] Entlang der Bewegungsbahn 20 sind eine Erkennungsvorrichtung 32 und acht den unterschiedlichen
Münzwerten zugeordnete Sortierstationen 34 bis 34' angeordnet. Jede der acht Sortierstationen
34 weist einen Sammelbehälter 36 bis 36' und einen betätigbaren Münzauswerfer 48.
bis 48' auf. Die Auswerfer 48 bis 48
' sind alle in gleichem Abstand von der Lauffläche 40 der Schiene 22 angeordnet und
zwar derart, daß durch sie sowohl die größten als auch die kleinsten zu sortierenden
Münzen erfaßt werden. Die Auswerfer 48 bis 48' werden anhand der Figuren 2 und 3 noch
näher beschrieben werden.
[0011] Zwischen der Erkennungsvorrichtung 32 und der ersten Sortierstation 3 ist an der
Bewegungsbahn 20 eine Fremdgeldsammelstelle 42 mit einem Fremdgeldsammelbehälter F
und einen Fremdmünzauswerfer 51 angeordnet. Der Fremdmünzauswerfer 51 weist ein nicht
dargestelltes Betätigungsglied, beispielsweise in Form eines Elektromagneten, auf
und ist durch die Erkennungsvorrichtung 32 steuerbar. Wird durch die Erkennungsvorrichtung
32 eine Fremdmünze festgestellt, dann erfolgt eine Betätigung des Fremdmünzenauswerfers
51 in dem Moment, in welchem die Fremdmünze an der Fremdgeldsammelstelle 42 vorbeigeführt
wird.
[0012] Durch die Fremdmünzenausscheidung vor den Sortierstationen 34 bis 34' ist gewährleistet,
daß sich auf diesem Teil der Bewegungsbahn 20 nur solche Münzen befinden, die von
der Erkennungsvorrichtung 32 als zu sortierende Münzen erkannt wurden.
[0013] Die Sammelbehälter F und 36 bis 36' sind üblicherweise mit einem Griff auf der Frontseite
versehene, oben offene, einschiebbare Behälter. Die in der Fig. 1 auf den Sammelbehältern
36 bis 36' angegebenen Münzwerte dienen lediglich zur Symbolisierung einer Abstufung.
Die Münzen 18, 18' werden auf der Führungsschiene 22 wie erwähnt aufrechtstehend gefördert,
wobei jedoch die Schiene von der Frontseite aus gesehen oben nach hinten geneigt ist,
um ein Herausfallen der Münzen zu verhindern.
[0014] Die Auswerfer 48 bis 48' sind durch die Erkennungsvorrrichtung 32 in Abhängigkeit
von der jeweils erkannten Münze über nicht dargestellte Verzögerungsglieder selektiv
steuerbar, um jeweils dann betätigt zu werden, wenn sich die auszuwerfende Münze über
dem dieser Münze zugeordneten Sammelbehälter befindet. Da die Münzen der Bewegungsbahn
20 entlang in wahlloser Reihenfolge gefördert werden, kann es vorkommen, daß Münzen
an verschiedenen Sortierstationen gleichzeitig auszuwerfen sind. Demzufolge ist es
erforderlich, die von der Erkennungsvorrichtung 32 erhaltenen Erkennungssignale so
lange zu speichern, bis der Auswurf der erkannten Münze erfolgt ist. Zur Synchronisierung
der Betätigungssignale mit der Weiterleitung der Münzen entlang der Bewegungsbahn
20 sind die der Erkennungsvorrichtung 32 zugeordneten, nicht dargestellten Verzögerungsglieder
in Abhängigkeit von der Weiterleitung der Münzen beeinflußbar. Anders ausgedrückt
ist es erforderlich, die von der Erkennungsvorrichtung 32 abgegebenen Auswurfsignale
an eine bestimmte Sortierstation zu adressieren, ihr aber erst dann zuzuführen, wenn
die entsprechende Münze die zugehörige Sortierstation erreicht hat. Durch gestrichelte
Linien 50 sind in der Fig. 1 die Steuerleitungen von der Erkennungsvorrichtung 32
zu den Münzauswerfern 48 bis 48' dargestellt. Ebenfalls in die vorstehend beschriebene
Steuerung einbezogen ist der Münzauswerfer 51.
[0015] Die Figuren 2 und 3 zeigen ein Detail aus der Fig. 1. Aus der Fig. 2 ist ersichtlich,
daß der Münzauswerfer 48 durch eine Öffnung in der Schiene 22 aus der Bewegungsbahn
der Münzen 18 und 18' zurückziehbar ist. Zur Betätigung des Münzauswerfers 48 ist
in der Fig. 3 ein Betätigungsmagnet 62 dargestellt, der über die Steuerleitung 50
mit der Erkennungsvorrichtung 32 gemäß Fig. 1 verbunden ist. In der dargestellten
Stellung ist der Auswerfer 48 durch die Wirkung einer Zugfeder 64 aus der Bewegungsbahn
20 zurückgezogen. Die gestrichelte Darstellung des Auswerfers 48 gibt die Stellung
bei erregtem Betätigungsmagneten 62 an, in der die in der Bewegungsbahn 20 geförderte
Münze 18 durch die Abweisfläche 49 abgewiesen wird.
[0016] Wird der Betätigungsmagnet, wie im dargestellten Ausführungsbeispiel nach der Fig.
3 erregt, bevor die Münze 18 die Auswerfstelle erreicht hat, dann wirkt die Abweisfläche
49. Wird der Betätigungsmagnet 62 jedoch in dem Moment erregt, indem sich die Münze
18 unmittelbar vor dem Auswerfer 48 befindet, dann erhält die Münze 18 einen Schlag
vom Auswerfer 48, durch den sie weggeschleudert wird. Es ist demnach möglich, mit
dem Auswerfer 48 zwei verschiedenartige Funktionen zu erfüllen.
[0017] Die Fig. 4 zeigt als Beispiel in einem Blockschaltbild einzelne Elemente der Erkennungsvorrichtung
32. Die Erkennungsvorrichtung 32 weist für die Erfassung der einzelnen Kenngrößen
je eine Meß-oder Abtastanordnung 71, 72, 73, 74 auf, die auf an sich bekannte Weise
die vorbeilaufenden Münzen 18, 18' abtastet bzw. auf die entsprechenden Kenngrößen
hin untersucht. Die Meß- oder Abtastanordnungen 71, 72, 73, 74 erzeugen den einzelnen
Münzen zugeordnete Istwertsignale, die einer Speicher- und Vergleichsschaltung 75
zugeführt werden. In letzterer sind die den einzelnen Sortierstationen zugeordneten
Sollwerte der erwähnten Kenngrößen eingespeichert. Die Sollwerteingabe ist durch den
Pfeil 76 angedeutet.
[0018] In dieser Speicher- und Vergleichsschaltung 75 findet ein Vergleich zwischen den
eingespeicherten Sollwerten und den von den Meß- und Abtastanordnungen 71, 72, 73,
74 erzeugten Istwerten statt. Wird dabei Gleichheit zwischen eingespeicherten Sollwerten
und den Istwerten festgestellt, so wird ein Steuersignal erzeugt, das jeweils demjenigen
Steuerkreis 78, 79, 80, 81 zugeführt wird, der derjenigen Sortierstation 34 bis 34'
zugeordnet ist, für die Gleichheit zwischen ermitteltem Istwert und entsprechendem
Sollwert festgestellt wurde. Diese Steuersignale sind den Steuerkreisen 78, 79, 80,
81 phasengleich mit der entsprechenden Münze 18, 18' zuzuführen. Hierzu dient ein
Taktgeber 77, der mit der Förderkette 26 zum Fördern der Münzen 18, 18' bzw. deren
Antrieb gekoppelt ist und der z.B. in der Zeichnung nicht dargestellte, als Schieberegister
ausgeführte Verzögerungsglieder weiterschaltet.
[0019] Erreicht nun eine Münze 18, 18' auf der Bewegungsbahn 20 die ihrem Wert entsprechende
Sortierstation 34, so wird bei der in der Fig. 1 dargestellten Münzsortiermaschine
ein symbolisch als Schaltkontakt 82, 83, 84, 85 dargestellter Stromkreis geschlossen.
Steht im Zeitpunkt des Schließens des Stromkreises 82, 83, 84, 85 am zugeordneten
Steuerkreis 78, 79, 80, 81 ebenfalls ein von der Speicher- und Vergleichsschaltung
75 erzeugtes Steuersignal an, so erscheint am Ausgang 86, 87, 88, 89 des entsprechenden
Steuerkreises 78, 79, 80, 81 ein Auslössignal für den Betätigungsmagneten 62, um den
zugeordneten Münzauswerfer 48 zu betätigen.
[0020] In Abweichung von der in der Fig. 1 dargestellten Ausführungsform ist es auch möglich,
auf den Fremdmünzensammelbehälter F zu verzichten und einen Fremdmünzenauswerfer vorzusehen,
der die Fremdmünzen wegschleudert. Zum Auffangen derselben kann irgend ein beliebiger
Behälter oder Kasten vorgesehen werden, der nicht den sonst üblichen Sammelbehältern
für die zu sortierenden Münzen entspricht.
[0021] Statt die Auswerfer 48 bis 48' wie beschrieben aus der zurückgezogenen Ruhestellung
nach vorn in die Wirkstellung zu bewegen, ist es auch denkbar, die Auswerfer 48 bis
48' in der Ruhestellung in die Bewegungsbahn 20 hineinragen zu lassen und durch den
Betätigungsmagneten 62 zurückzuziehen, sofern die vorbeilaufende Münze an der betreffenden
Sortierstation 34 bis 34' nicht abgelenkt werden muß.
[0022] Es ist weiter möglich, anstelle des den Sortierstationen 34 bis 34' vorangestellten
Fremdmünzauswerfers 51 einen feststehenden Fremdmünzenausscheider vorzusehen, der
nach der letzten Sortierstation 34' angeordnet ist.
[0023] Unter den durchwegs verwendeten Begriff "Fremdmünzen" sollen nicht nur Münzen fremder
Währungen sondern auch Falschmünzen und auch andere auszuscheidende Münzen fallen.
1. Münzsortiermaschine, mit einem zum Einwerfen der zu sortierenden Münzen (18) dienenden
Auffangbehälter (10), einer Vereinzelungsvorrichtung (14, 16) zum Vereinzeln der Münzen
(10), einer Fördereinrichtung (26) zum Weiterleiten der vereinzelten Münzen (18),
entlang einer der Vereinzelungsvorrichtung (14, 16) nachgeschalteten Bewegungsbahn
(20), entlang derer hintereinander eine Anzahl von Sortierstationen (34 bis 34') ohne
eigene Erkennungsfunktion zum Sortieren von Münzen unterschiedlicher Werte angeordnet
sind, wobei für jeden Münzwert eine Sortierstation vorgesehen ist, von denen jede
ein betätigbares Auslenkorgan (48, 48') zum Auslenken der Münzen (18) aus ihrer Bewegungsbahn
(20) sowie einen Sammelbehälter (36, 36') für die ausgelenkten Münzen (18) aufweist,
und einer einzigen vor der ersten Sortierstation (34) angeordneten Erkennungsvorrichtung
(32) zum Erkennen der zu sortierenden Münzen (18) und zum Unterscheiden der letzteren
von auszuscheidenden Münzen (18), welche für die einzelnen Münzen (18) kennzeichnende
Erkennungssignale erzeugt, aufgrund derer jeweils im Zeitpunkt des Eintreffens einer
an der entsprechenden Sortierstation (34 bis 34') auszusortierenden Münze (18) das
dieser Sortierstation (34 bis 34') zugeordnete Auslenkelement (48 bis 48') betätigbar
ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Erkennungsvorrichtung (32) mit den einzelnen
Sortierstationen (34 bis 34') über in Abhängigkeit von der Förderbewegung der Fördereinrichtung
(26) beeinflußbare Verzögerungsglieder verbunden ist, über die den Sortierstationen
(34 bis 34') synchron mit der Fortbewegung der Münzen (18) die zugeordneten Erkennungssignale
zuführbar sind.
2. Münzsortiermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Erkennungsvorrichtung
(32) eine Steuerschaltung (75) zum Speichern und Zuführen der Erkennungssignale zu
den entsprechenden Sortierstationen (34 bis 34') phasengleich mit den Münzen (18)
aufweist.
3. Münzsortiermaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Erkennungsvorrichtung
(32) Speicherglieder zum Speichern der Erkennungssignale aufweist.
4. Münzsortiermaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch einen
durch die Fördereinrichtung (26) gesteuertem Taktgeber (77).
5. Münzsortiermaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Taktgeber
(77) mit der vorzugsweise eine mit Mitnehmern (28) ausgerüstete, antreibbare, endlose
Kette aufweisenden Fördereinrichtung (26) gekoppelt ist.
6. Münzsortiermaschine nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Speicherglieder ein Schieberegister aufweisen, welches durch die vom Taktgeber (77)
erzeugten Taktsignale weiterschaltbar ist.
7. Münzsortiermaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
die Erkennungsvorrichtung (32) für alle zu sortierenden Münzwerte mindestens zwei
Kenngrößen als Sollwerte eingespeichert enthält und eine die entlang der Bewegungsbahn
(20) bewegten Münzen (18, 18') abtastende Kenngrößenmeßvorrichtung (71 bis 74) sowie
eine Vergleichseinrichtung (75) aufweist, in der die durch die Kenngrößenmeßvorrichtung
(71 bis 74) als Istwerte abgetasteten Kenngrößen mit den Sollwerten verglichen und
daraufhin die Erkennungssignale erzeugt werden.
8. Münzsortiermaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß
an der Bewegungsbahn (20) zwischen der Erkennungsvorrichtung (32) und der ersten Sortierstation
(34) ein durch von der Erkennungsvorrichtung (32) erzeugte Erkennungssignale betätigbarer
Fremdmünzenausscheider (51) angeordnet ist, um Fremdmünzen aus der Bewegungsbahn (20)
auszuscheiden.
9. Münzsortiermaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß
an der Bewegungsbahn (20) nach der letzten Sortierstation (34) ein feststehender Fremdmünzenausscheider
angeordnet ist.
10. Münzsortiermaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Erkennungsvorrichtung (32) zum Zählen der erkannten Münzen nach Münzwerten
eingerichtet ist.
1. Coin sorting machine, with a receiving container (10) serving for the insertion
of the coins (18) to be sorted, a separating device (14, 16) for separating the coins
(18), a conveyor device (26) for guiding the separated coins (18) onwards along a
movement path (20) downstream of the separating device (14, 16), along which movement
path a number of sorting stations (34 to 34') without their own identification function
are arranged one behind the other for the sorting of coins of different values, one
sorting station being provided for each coin value, of which stations each one has
an actuable deflection member (48, 48') for deflecting the coins (18) from their movement
path (20) and a collecting container (36, 36') for the deflected coins (18), and a
single identification device (32) arranged before the first sorting station (34) for
identifying the coins (18) to be sorted and for distinguishing the latter from coins
(18) to be rejected, which identification device (32) generates characteristic identification
signals for the individual coins (18), as a result of which identification signals,
in each case at the time when a coin (18) to be sorted arrives at the appropriate
sorting station (34 to 34'), the deflection element (48 to 48') allocated to this
sorting station (34 to 34') is actuable, characterized in that the identification
device (32) is connected to the individual sorting stations (34 to 34') via delay
elements which can be affected as a function of the conveyor movement of the conveyor
device (26) and via which delay elements the allocated identification signals can
be supplied to the sorting stations (34 to 34') in synchrony with the progressive
movement of the coins (18).
2. Coin sorting machine according to Claim 1, characterized in that the identification
device (32) has a control circuit (75) for storing and supplying the identification
signals to the appropriate sorting stations (34 to 34') in phase with the coins (18).
3. Coin sorting machine according to Claim 1 or 2, characterized in that the identification
device (32) has storage elements for storing the identification signals.
4. Coin sorting machine according to one of Claims 1 to 3, characterized by a timing
generator (77) controlled by the conveyor device (26).
5. Coin sorting machine according to Claim 4, characterized in that the timing generator
(77) is coupled to the conveyor device (26) which preferably has a drivable, endless
chain equipped with carriers (28).
6. Coin sorting machine according to Claims 3 and 4, characterized in that the storage
elements have a shift register which can be advanced by the timing signals generated
by the timing generator (77).
7. Coin sorting machine according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the
identification device (32) contains for all coin values to be sorted at least two
characteristic parameters stored as intended values, and has a parameter-measurement
device (71 to 74) scanning the coins (18, 18') moved along the movement path (20)
and a comparison device (75) in which the characteristic parameters scanned as actual
values by the parameter-measurement device (71 to 74) are compared to the intended
values, and the identification signals are then generated.
8. Coin sorting machine according to one of Claims 1 to 7, characterized in that,
on the movement path (20) between the identification device (32) and the first sorting
station (34), a foreign-coin rejector (51) actuable by the identification signals
generated by the identification device (32) is arranged in order to reject foreign
coins from the movement path (20).
9. Coin sorting machine according to one of Claims 1 to 7, characterized in that a
stationary foreign-coin rejector is arranged on the movement path (20) after the last
sorting station (34).
10. Coin sorting machine according to one of Claims 1 to 9, characterized in that
the identification device (32) is adapted for counting the identified coins on the
basis of coin values.
1. Machine à trier les pièces de monnaie, comprenant un bac récepteur (10) dans lequel
sont jetées les pièces (18) à trier, un dispositif d'introduction (14, 16) pour l'introduction
une à une des pièces (18), un dispositif de transport (26) pour acheminer les pièces
(18) disposées l'une à la suite de l'autre le long d'un trajet de mouvement (20) en
aval du dispositif d'introduction (14, 16), le long duquel sont disposés l'un à la
suite de l'autre un certain nombre de postes de triage (34 à 34') sans fonction de
reconnaissance propre pour le triage de pièces de valeurs différentes, avec prévision
d'un poste de triage pour chaque valeur des pièces, chaque poste de triage comportant
un organe de déviation (48, 48') pouvant être commandé pour la déviation des pièces
(18) de leur trajet de mouvement (20), ainsi qu'une boîte collectrice (36, 36') pour
les pièces (18) déviées, et un seul dispositif de reconnaissance (32), installé devant
le premier poste de triage (34) pour reconnaître les pièces (18) à trier et pour distinguer
ces dernières de pièces (18) à éliminer, dispositif de reconnaissance qui génère des
signaux de reconnaissance caractéristiques pour les différentes pièces (18), signaux
d'après lesquels, à l'instant de l'arrivée d'une pièce (18) au poste de triage (34
à 34') par lequel elle doit être séparée aux fins de triage, l'élément de déviation
(48 à 48') coordonné à ce poste peut être actionné, caractérisé en ce que le dispositif
de reconnaissance (32) est relié aux différents postes de triage (34 à 34') à travers
des éléments à retard qui sont influençables en fonction du mouvement d'avance du
dispositif de transport (26) et à travers desquels les signaux de reconnaissance correspondants
peuvent être envoyés aux postes de triage (34 à 34'), en synchronisme avec l'avancement
des pièces (18).
2. Machine à trier les pièces de monnaie selon la revendication 1, caractérisée en
ce que le dispositif de reconnaissance (32) comporte un circuit de commande (75) pour
mémoriser les signaux de reconnaissance et pour envoyer ces signaux aux postes de
triage (34 à 34') adéquats, en phase avec l'arrivée des pièces de monnaie (18) à ces
postes.
3. Machine à trier les pièces de monnaie selon la revendication 1 ou 2, caractérisée
en ce que le dispositif de reconnaissance (32) comporte des éléments de mémoire pour
mémoriser les signaux de reconnaissance.
4. Machine à trier les pièces de monnaie selon une des revendications 1 à 3, caractérisée
par un générateur de rythme ou horloge (77), commandée par le dispositif de transport
(26).
5. Machine à trier les pièces de monnaie selon la revendication 4, caractérisée en
ce que l'horloge (77) est couplée au dispositif de transport (26), comportant de préférence
une chaîne sans fin, commandée, qui est équipée de préférence d'éléments d'entraînement
(28).
6. Machine à trier les pièces de monnaie selon les revendications 3 et 4, caractérisée
en ce que les éléments de mémoire comprennent un registre à décalage qui est commutable
de façon progressive par les signaux de rythme générés par l'horloge (77).
7. Machine à trier les pièces de monnaie selon une des revendications 1 à 6, caractérisée
en ce que le dispositif de reconnaissance (32) contient, en mémoire, pour toutes les
valeurs de pièces à trier, au moins deux grandeurs caractéristiques en tant que valeurs
de consigne, un dispositif (71 à 74) de mesure de grandeurs caractéristiques, lequel
explore les pièces (18, 18') déplacées le long du trajet de mouvement (20), ainsi
qu'un dispositif de comparaison (75) dans lequel les grandeurs caractéristiques explorées
par le dispositif (71 à 74) de mesure des grandeurs caractéristiques et qui servent
de valeurs réelles, sont comparées avec les valeurs de consigne, les signaux de reconnaissance
étant générés à la suite de cette comparaison.
8. Machine à trier les pièces de monnaie selon une des revendications 1 à 7, caractérisée
en ce qu'un dispositif (51) d'élimination de pièces de monnaie étrangère est installé
sur le trajet de mouvement (20), entre le dispositif de reconnaissance (32) et le
premier poste de triage (34) et peut être actionné par des signaux de reconnaissance
générés par le dispositif de reconnaissance (32), pour éliminer des pièces étrangères
du trajet de mouvement (20).
9. Machine à trier les pièces de monnaie selon une des revendications 1 à 7, caractérisée
en ce qu'un dispositif d'élimination de pièces de monnaie étrangère est installé fixe
à la suite du dernier poste de triage (34), sur le trajet de mouvement (20).
10. Machine à trier les pièces de monnaie selon une des revendications 1 à 9, caractérisée
en ce que le dispositif de reconnaissance (32) est agencé pour compter les pièces
reconnues selon les valeurs de ces pièces.

