| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 209 739 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
13.09.1989 Patentblatt 1989/37 |
| (22) |
Anmeldetag: 21.06.1986 |
|
|
| (54) |
Auspressbarer Behälter
Squeezable container
Récipient à vidage par pression
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
BE CH DE FR GB IT LI SE |
| (30) |
Priorität: |
22.07.1985 DE 3526112
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
28.01.1987 Patentblatt 1987/05 |
| (73) |
Patentinhaber: BROVITEC AG |
|
CH-4123 Allschwil-Basel (CH) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Brogli, Werner
CH-4202 Duggingen (CH)
|
| (74) |
Vertreter: Schmitt, Hans, Dipl.-Ing. et al |
|
Patentanwälte Dipl.-Ing. H. Schmitt
Dipl.-Ing. W. Maucher
Dreikönigstrasse 13 79102 Freiburg 79102 Freiburg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 078 471 DE-U- 8 127 806
|
WO-A-80/00332
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen auspreßbaren Behälter für insbesondere flüssige Füllgüter,
hergestellt aus einem einzigen, steifen, jedoch biegsamen, flachen Werkstoffzuschnitt
aus beschichtetem Karton, welcher durch Aufwölben und Formen eines Mittelabschnittes
oder Bodens des zunächst flachen Zuschnittes vorzugsweise nach innen und durch gleichzeitiges
Aufrichten und Aufwölben von zwei Seitenabschnitten bis zur Zusammenfügung und dichten
Verbindung der gegenüberliegenden Seitenränder und Flansche dieser Seitenabschnitte
geformt ist, wobei an wenigstens einer Stelle die aufeinanderliegenden Flansche zur
Bildung zumindest eines flachen Durchtrittes oder Austrittes nicht verbunden sind
und flache durch den Auspreßdruck voneinander abhebbare Begrenzungswände für den Durchtritt
bilden, welcher in eine vor Gebrauch geschlossene, abtrennbare Zunge mündet.
[0002] Ein derartiger Behälter ist aus der EP-A-78 471 (DE-OS-3 143 671) bekannt und hat
sich vor allem als mehrfach verwendbare Packung für relativ kleinige Mengen oder als
Einmalpackung insbesondere für pastöse Füllgüter bewährt. Der Inhalt des Behälters
kann nach Abreißen oder Abschneiden der Zunge durch den dann geöffneten Austritt ausgepreßt
werden.
[0003] Beim Auspressen einer Flüssigkeit ergibt sich jedoch aufgrund der Breite des Durchtrittes
sowie einem ungeregelten Abheben der beiden Begrenzungswände voneinander und eventuell
aufgrund einer relativ unregelmäßigen Abreißkante, daß Flüssigkeitsstrahlen unterschiedlicher
und vor allem nicht vorhersehbarer Richtungen entstehen können, so daß ein Benutzer
sich unter Umständen durch eine überraschende nicht erwartete Richtung dieses Strahles
beschmutzen kann oder Flüssigkeit, die aufgrund dieser nahezu beliebigen Austrittsrichtung
ihr Ziel nicht findet, verschwendet wird.
[0004] Es besteht deshalb die Aufgabe, einen Behälter der eingangs erwähnten Art zu schaffen,
bei welchem die Vorteile des vorbekannten Behälters vor allem hinsichtlich einfacher
und preiswerter Herstellung sowie auch einfacher Bedienbarkeit erhalten bleiben, dennoch
aber ein sicheres und gezieltes Ausgeben auch einer Flüssigkeit durch Auspressen des
Behälters möglich ist.
[0005] Die Lösung dieser Aufgabe besteht im wesentlichen darin, daß der Austritt oder Durchtritt
an wenigstens einer seiner flachen Begrenzungswände eine in Austrittsrichtung verlaufende
vorgeformte Aufwölbung in Form eines Führungskanales hat, der bis in den abtrennbaren
Bereich der Zunge verläuft. Dadurch ergibt sich, daß beim Abtrennen der Zunge eine
Mündung dieses Führungskanales freigegeben wird, der einen gezielten Flüssigkeitsstrahl
bewirkt. Die Flüssigkeit wird dann nämlich statt an den mehr oder weniger nah aufeinanderliegenden
Begrenzungswänden an diesem Führungskanal austreten, von welchem sie eine gewünschte
Richtung erhält.
[0006] Besonders zweckmäßig ist es, wenn beide den Austritt begrenzenden Wandungen an einander
entsprechenden Stellen voneinander weggewandte Aufwölbungen haben. Dadurch wird der
Querschnitt des Führungskanales vergrößert.
[0007] Die kanalförmigen Verformungen und Aufwölbungen der Begrenzungswände können durch
im Querschnitt voneinander weggerichtete Rillungen gebildet sein. Diese lassen sich
besonders einfach schon bei der Herstellung des Behälterzuschnittes anbringen.
[0008] Die Rillung kann etwa rechtwinklig zu der Trennkante der abtrennbaren Zunge verlaufen.
Dadurch ergibt sich eine bevorzugte Richtung des austretenden Flüssigkeitsstrahles
praktisch quer zur Behältermündung. Es ist aber auch möglich, daß wenigstens zwei,
gegebenenfalls parallele oder insbesondere bevorzugt in Austrittsrichtung schräg zueinander
gewandte Führungskanäle bzw. Rillungen vorgesehen sind. Die Vergrößerung der Anzahl
der Führungskanäle erlaubt es entweder, bei gleichbleibender Austrittsmenge die entsprechenden
Verformungen kleiner halten zu können oder aber bei gleich großer Ausbildung der Kanalquerschnitte
ein schnelleres Entleeren zu ermöglichen. Letzteres kann vor allem bei größeren Behältern
der eingangs erwähnten Art vorteilhaft sein.
[0009] Eine Ausgestaltung der Erfindung von erheblicher Bedeutung insbesondere zur Erleichterung
der Bedienung kann darin bestehen, daß die abreißbare Zunge über eine Aufreißhilfe
mit dem Behältnis verbunden ist. Als Aufreißhilfe kann dabei eine quer zu dem Führungskanal
verlaufende Rillung vorgesehen sein. Dadurch ergibt sich zwar nach dem Abreissen der
Zunge an der Mündung des Kanales eine Querschnittsverengung dieser Mündung, weil die
Rillung den bis in die Zunge reichenden Kanal zusammendrückt. Diese Querschnittsverengung
kann jedoch dem Innendruck der auszupressenden Flüssigkeit sofort nachgeben. Gleichzeitig
wird erreicht, daß nach dem Abreißen der Zunge die Öffnung des Kanales zunächst noch
wenigstens teilweise verschlossen ist, so daß ein Eindringen von Verunreinigungen
so lange verhindert wird, bis der eigentliche Entleerungsvorgang an dem Behälter durchgeführt
wird, so daß ein solcher Behälter durch Abreißen der Zunge zwar schon für das Entleeren
vorbereitet werden kann, aber nicht sofort entleert werden muß.
[0010] Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung zur Verbesserung der Bedienbarkeit kann
darin bestehen, daß die Zunge zum besseren Fassen und leichteren Abreißen gegenüber
dem Durchtritt und den Randflanschen vergrößert ist. Sie kann dann auch von an den
Händen oder Fingern behinderten Personen oder unter ungünstigen Bedingungen, beispielsweise
von einem Sportler während eines Laufes gut erfaßt und abgerissen werden, was mit
einer Zunge, die gegenüber dem Durchtritt praktisch nur die Breite der Seitenflansche
des Behälters hat, mit verschwitzten oder behinderten Fingern kaum möglich ist.
[0011] Vor allem bei Kombination einzelner oder mehrerer der vorbeschriebenen Merkmale und
Maßnahmen ergibt sich ein auspreßbarer Behälter, mit welchem vor allem Flüssigkeit
gezielt und ohne Verschmutzungs- oder Verschwendungsgefahr entnommen werden kann,
wobei dennoch die Herstellung des Behälters und die Bedienbarkeit einfach bleiben.
Vor allem durch den vorgeformten Führungskanal im Bereich des Durchtrittes läßt sich
somit der Bedienungskomfort dieses Behälters und seine Eignung vor allem für Flüssigkeit
erheblich steigern. Es können aber auch in dem Behälter befindliche Pasten dadurch
vorgeformt entnommen werden, wie es z. B. bei Zahnpasta oder ähnlichen Pasten häufig
erwünscht ist.
[0012] Nachstehend ist die Erfindung mit ihren ihr als wesentlich zugehörenden Einzelheiten
anhand der Zeichnung in mehreren Ausführungsbeispielen noch näher erläutert.
[0013] Es zeigt:
Fig. 1 Den Mündungsbereich eines erfindungsgemäßen Behälters mit der abtrennbaren
Zunge und einem Führungskanal,
Fig. 2 eine der Fig. 1 entsprechende Teildarstellung eines Behälters mit zwei parallelen
Führungskanälen im Bereich der abtrennbaren Zunge,
Fig. 3 eine der Fig. 2 entsprechende Darstellung des Mündungsbereiches des Behälters
mit zwei in Austrittsrichtung schräg zueinander verlaufenden Führungskanälen,
Fig. 4 eine der Fig. 3 entsprechende Darstellung, bei welcher die abreißbare Zunge
gegenüber den anderen Ausführungsbeispielen vergrößert ist, sowie
Fig. 5 in vergrößerter Darstellung einen Querschnitt des Mündungsbereiches und der
Führungskanäle gemäß Linie V - V in Fig. 4, wobei dieser Querschnitt der Fig. 5 aber
auch zu den Fig. 3 und 2 und in analoger Weise zu Fig. 1 paßt.
[0014] Ein im ganzen mit 1 bezeichneter, jeweils in den verschiedenen Ausführungsbeispielen
nur in seinem einen Boden oder Mittelabschnitt abgewandten Bereich dargestellter auspreßbarer
Behälter, im folgenden auch kurz Behälter 1 genannt, ist aus einem einzigen, steifen,
jedoch biegsam flachen Werkstoffzuschnitt aus beschichtetem Karton hergestellt, welcher
durch Aufwölben und Formen des nicht dargestellten Bodens und durch gleichzeitiges
Aufrichten und Aufwölben von zwei Seitenabschnitten bis zur Zusammenfügung und dichten
Verbindung der gegenüberliegenden Seitenränder und Flansche 2 geformt ist. An einer
Stelle sind die aufeinanderliegenden Flansche 2 zur Bildung eines vor allem in Fig.
5 erkennbaren Durchtrittes oder Austrittes 3 nicht verbunden und bilden hier flache,
durch den Auspreßdruck voneinander abhebbare Begrenzungswände 4 für den Durchtritt
3, die in Fig. 5 der besseren Deutlichkeit wegen mit einem geringfügigen Abstand zueinander
dargestellt sind.
[0015] Man erkennt in Fig. 5 deutlich, daß an den Rändern die Flansche 2 dicht verbunden
sind. Der Durchtritt 3, der im Bereich der Schnittlinie V - V in Fig. 4 und an entsprechender
Stelle der übrigen Figuren angeordnet ist, mündet in eine vor Gebrauch geschlossene
ebenfalls mit umlaufenden Flanschen versehene, abtrennbare Zunge 5.
[0016] Um nach dem Abtrennen der Zunge einen gerichteten und sicher geführten Strahl einer
auspreßbaren Flüssigkeit zu erreichen, hat der Austritt oder Durchtritt 3 an wenigstens
einer seiner flachen Begrenzungswände eine in Austrittsrichtung verlaufende vorgeformte
Aufwölbung 6, die einen Führungskanal 7 für die Flüssigkeit bildet, welcher bis in
den abtrennbaren Bereich der Zunge 5 verläuft.
[0017] In Fig. 5 sind sogar zwei derartige Führungskanäle 7 nebeneinander dargestellt, wobei
der linke derartige Kanal durch eine einzige Aufwölbung 6 einer der Begrenzungswände
4 gebildet ist. An dem in Fig. 5 rechts befindlichen Führungskanal 7 erkennt man,
daß auch beide den Austritt 3 begrenzenden Wandungen 4 an einander entsprechenden
Stellen voneinander weggewandte Aufwölbungen 6 für einen entsprechend größeren Querschnitt
des Führungskanales 7 haben können. Dabei erkennt man gleichzeitig, daß diese kanalbildenden
Aufwölbungen 6 zweckmäßigerweise durch jeweils im Querschnitt voneinander bzw. von
der gegenüberliegenden Begrenzungswand 4 weggerichtete Rillungen gebildet sein können,
die sehr einfach in einen Kartonzuschnitt eingeformt werden können. Die Aufwölbung
6 bzw. der dadurch gebildete Führungskanal 7 kann gemäß Fig. 1 bzw. auch gemäß Fig.
2 rechtwinklig zu der durch zwei die Zunge 5 begrenzende, einander gegenüberliegende
Kerben markierte Trennkante verlaufen. Dadurch entsteht bei einem Behälter 1 gemäß
Fig. 1 ein einziger gerade gerichteter Austrittsstrahl während bei der Ausführungsform
nach Fig. 2 zwei parallele, jedoch definierte derartige Strahlen beim Auspressen entstehen
können, die sogar unter Umständen durch ein Abheben des zwischen ihnen liegenden Bereiches
der Begrenzungswände 4 ineinander übergehen können.
[0018] Statt der beiden parallel verlaufenden Führungskanäle 7 können gemäß Fig. 3 und 4
auch in Austrittsrichtung schräg zueinander angeordnete Führungskanäle 7 vorgesehen
sein, um ein besseres Zielen auf eine Stelle zu ermöglichen, dennoch aber die Austrittsmenge
erhöhen und /oder die Kanalquerschnitte verkleinern zu können. Dabei ist es möglich,
daß der zwischen den beiden Führungskanälen 7 befindliche Bereich der Begrenzungswände
4 durch den Austrittsdruck etwas aufgespreizt wird, so daß letztlich ein insgesamt
etwa konischer Kanal entsteht, der eine besonders gute gezielte Entnahme erlaubt und
erleichtert.
[0019] Die Bedienung des auspreßbaren Behälters 1 kann dadurch verbessert sein, daß die
abreißbare Zunge 5 über eine Aufreißhilfe mit dem Behälter verbunden ist, die beispielsweise
in Form der Kerben 8 realisiert sein kann. Es besteht aber auch die Möglichkeit, daß
statt dessen oder zusätzlich als Aufreißhilfe eine quer zu dem oder den Führungskanälen
7 verlaufende Rillung vorgesehen ist, entlang welcher die Zunge 5 abgerissen werden
kann.
[0020] In allen Ausführungsbeispielen ist außerdem noch eine Ausgestaltung des Behälters
1 von ganz erheblicher Bedeutung für eine gute und gezielte Entnahmemöglichkeit dargestellt,
die darin besteht, daß der Mündungsbereich mit dem oder den Führungskanälen 7 und
die Zunge 5 an einem gegenüber dem Behälter 1 vorstehenden Vorsprung 9 angeordnet
ist. Dadurch ist es möglich, nach dem Entfernen der Zunge 5 diesen Vorsprung 9 beispielsweise
in eine enge Öffnung oder sogar in den Mund einzuführen und mit Hilfe der Führungskanäle
7 die Flüssigkeit gezielt zu entnehmen. Dies kann vor allem bei der Verwendung des
Behälters 1 als Einmalbehälter zum Trinken während eines Wettkampfes oder zur Einnahme
eines Medikamentes vorteilhaft sein. Ferner kann dadurch der Behälterinhalt, beispielsweise
auch ein Pulver oder eine sonstige Masse bequem in ein größeres Gefäß umgefüllt werden,
das vielleicht aber eine verengte Öffnung hat, weil der Vorsprung 9 dann in diese
Öffnung etwas eingeführt werden kann.
1. Auspreßbarer Behälter für insbesondere flüssige Füllgüter, hergestellt aus einem
einzigen, steifen, jedoch biegsamen, flachen Werkstoffzuschnitt aus beschichtetem
Karton, welcher durch Aufwölben oder Formen eines Mittelabschnittes oder Bodens des
zunächst flachen Zuschnittes vorzugsweise nach innen und durch gleichzeitiges Aufrichten
und Aufwölben von zwei Seitenabschnitten zur Zusammenfügung und dichten Verbindung
der gegenüberliegenden Seitenränder und Flansche dieser Seitenabschnitte geformt ist,
wobei an wenigstens einer Stelle die aufeinanderliegenden Flansche zur Bildung eines
flachen Durchtrittes oder Austrittes (3) nicht verbunden sind und flache, durch den
Auspreßdruck voneinander abhebbare Begrenzungswände (4) für den Austritt oder Durchtritt
bilden, welcher in eine vor Gebrauch geschlossene, abtrennbare Zunge (5) mündet, dadurch
gekennzeichnet, daß der Austritt oder Durchtritt (3) an wenigstens einer seiner flachen
Begrenzungswände (4) eine in Austrittsrichtung verlaufende vorgeformte Aufwölbung
(6) zur Bildung eines Führungskanales (7) hat, der bis in den abgetrennten Bereich
der Zunge (5) verläuft.
2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beide den Austritt (3) begrenzenden
Wandungen (4) an einander entsprechenden Stellen voneinander weggewandte Aufwölbungen
(6) haben.
3. Behälter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die kanalförmigen
Verformungen oder Aufwölbungen (6) der Begrenzungswände (4) durch im Querschnitt voneinander
weggerichtete Rillungen gebildet sind.
4. Behälter nach einem der Anspruche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der oder
die Führungskanäle (7) etwa rechtwinklig zu der Trennkante der abtrennbaren Zunge
(5) verlaufen.
5. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens
zwei, gegebenenfalls parallele oder insbesondere in Austrittsrichtung schräg zueinander
angeordnete Führungskanäle (7) vorgesehen sind.
6. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die abreißbare
Zunge (5) über eine Aufreißhilfe, z. B. Kerben (8) mit dem Behälter (1) verbunden
ist.
7. Behälter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß als Aufreißhilfe eine quer
zu dem oder den Führungskanälen (7) verlaufende Rillung vorgesehen ist.
8. Behälter nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Zunge (5) zum besseren Fassen und leichteren Abreißen gegenüber dem Durchtritt (3)
und/oder den Randflanschen (2) vergrößert ist.
9. Behälter nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Mündungsbereich mit dem oder den Führungskanälen (7) und die Zunge (5) an einem gegenüber
dem Behälter (1) vorstehenden Vorsprung (9) angeordnet sind.
1. A squeezable container particularly for liquid filling matter, produced from a
single stiff but pliant, flat piece of material cut to size consisting of coated cardboard
and formed by a centre portion or base of the initially flat cut-out being arched
and shaped preferably inwardly and by two side portions being simultaneously raised
and arched until the opposed side edges and flanges of said side portions are joined
and tightly connected, the mating flanges not being connected at at least one place
to compose a flat passage or outlet (3) and compose flat defining walls (4) for the
passage or outlet which are capable of being cleared from one another through the
pressure of squeezing, said passage ending in a removable tongue (5) closed prior
to use, characterized in that the outlet or passage (3) has at at least one of its
flat defining walls (4) a pre-formed arch (6) which extends in the direction of discharge
and forms a guide channel (7) extending into the removed area of the tongue (5).
2. The container as claimed in claim 1, characterized in that the two walls (4) defining
the outlet (3) have at tallying locations arches (6) averted from one another.
3. The container as claimed in claim 1 or claim 2, characterized in that the channel-like
deformations or arches (6) of the defining walls (4) are formed by scorings directed
away from one another in cross-section.
4. The container as claimed in any one of claims 1 to 3, characterized in that the
guide channel(s) (7) extend approximately at right angles to the separating edge of
the removable tongue (5).
5. The container as claimed in any one of claims 1 to 4, characterized in that provision
is made for at least two guide channels (7) which are possibly parallel or in particular
are disposed at an angle to one another in the direction of discharge.
6. The container as claimed in any one of claims 1 to 5, characterized in that the
detachable tongue (5) is connected to the container (1) by way of an aid for ripping,
e.g. notches (8).
7. The container as claimed in claim 6, characterized in that a scoring extending
at right angles to the guide channel(s) (7) is provided as the aid for ripping.
8. The container as claimed in any one of the preceding claims, characterized in that
the tongue (5) is enlarged relative to the passage (3) and/or the edge flanges (2)
so as to be taken hold of better and torn off more easily.
9. The container as claimed in any one of the preceding claims, characterized in that
the mouth area together with the guide channel(s) (7) and tongue (5) are disposed
on a projection (9) protruding relative to the container (1).
1. Récipient à vidage par pression, pour produits de remplissage notamment liquides,
réalisé à partir d'un seule pièce découpée plate de matériau rigide mais cependant
flexible, en carton enduit, qui est formée en formant en voûte une partie médiane
ou un fond de la pièce découpée initialement plate, de préférence vers l'intérieur
et en redressant et formant simultanément en voûte deux parties latérales afin de
réunir et assembler hermétiquement les bords latéraux et brides en vis-à-vis de ces
parties latérales, les brides superposées n'étant pas assemblées en au moins un point
afin de former un passage ou sortie plat(e) (3), et les brides formant des parois
de délimitation (4), décollables l'une de l'autre par la pression de vidage, pour
la sortie ou passage qui débouche dans une languette détachable (5), fermée avant
l'utilisation, caractérisé en ce que la sortie ou passage (3) possède, sur au moins
une de ses parois de délimitation plates (4), une voussure préformée (6) s'étendant
dans le sens de sortie et destinée à former un canal de guidage (7) qui s'étend jusque
dans la région séparée de la languette (5).
2. Récipient selon la revendication 1, caractérisé en ce que les deux parois (4) délimitant
la sortie (3) possèdent, en des endroits mutuellement correspondants, des voussures
(6) dirigées en éloignement l'une de l'autre.
3. Récipient selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les déformations
ou voussures en forme de canaux (6) des parois de délimitation (4) sont formées par
des rainures qui, vues en coupe transversales, s'étendent en éloignement l'une de
l'autre.
4. Récipient selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que
le ou les canaux de guidage (7) s'étendent approximativement perpendiculairement au
bord de séparation de la languette détachable (5).
5. Récipient selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'il
est prévu au moins deux canaux de guidage (7), disposés éventuellement parallèlement
entre eux, ou notamment en oblique l'un par rapport à l'autre dans le sens de sortie.
6. Récipient selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que
la languette arrachable (5) est assemblée au récipient (1) par l'intermédiaire d'un
auxiliaire de déchirage, par exemple des entailles (8).
7. Récipient selon la revendication 6, caractérisé en ce qu'il est prévu, comme auxiliaire
de déchirage, une rainure s'étendant perpendiculairement au canal ou aux canaux de
guidage (7).
8. Récipient selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé qu'afin
de mieux la saisir et de l'arracher plus facilement, la languette (5) est agrandie
par rapport au passage (3) et/ou aux brides latérales (2).
9. Récipient selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en
ce que la région d'embouchure munie du ou des canaux de guidage (7) et la languette
5 sont disposées sur une partie en saillie (9) qui dépasse du réservoir (1).
