[0001] Die Erfindung geht aus von einem rohrförmigen Belüfter zum Eintrag von Gasen in Flüssigkeiten
gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.
[0002] Belüfter der vorgenannten Art sind bekannt. Eine durch die Firma Schumacher'sche
Fabrik GmbH & Co. KH, Bietigheim/Württemberg hergestellte Ausführung verwendet porös-keramische
Rohrbelüfter, die zu mehreren zu Belüftungsgittern zusammengefaßt sind. Sie sind für
eine Verwendung in Klärbecken oder dergleichen vorgesehen. Die Belüftungsgitter sind
über Falleitungen schwenkbar am Beckenrand befestigt. Zum Reinigen können die im Betriebszustand
in das Becken hängenden Belüftungsgitter durch ein besonderes Hebegerät über den Beckenrand
hochgeschwenkt werden. Dieses Belüftungssystem eignet sich jedoch nur für den bestimmungsgemäßen
Betrieb.
[0003] Es gibt jedoch eine ganze Reihe von Fällen, wo ein Eintrag von Gasen, vorzugsweise
Luft oder Sauerstoff, in Flüssigkeiten erwünscht ist, bei denen jedoch eine feste
Montage einer Belüftungseinrichtung nicht möglich ist.
[0004] In diesen Fällen ist es üblich, mit relativ großen Löchern versehene Rohre fest auf
dem Grund der Gewässer zu verlegen oder schwebend auf dem Grund zu verankern.
[0005] Es gibt jedoch weitere Anwendungsfälle eines Gaseintrags in Flüssigkeiten, bei denen
eine feste Verlegung einer Belüftungseinrichtung nur sehr schwer möglich und daher
teuer oder unmöglich ist, wie z.B. in tiefen Gewässern oder in Meeresbuchten oder
auf hoher See. Eine feste Verlegung hat zudem den Nachteil, daß die Wartung und Reinigung
sehr erschwert ist.
[0006] Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen rohrförmigen Belüfter endlicher Länge
zu schaffen, der frei verlegbar ist und durch eine feinstporige Oberfläche einen
optimalen Gaseintrag in eine Flüssigkeit gewährleistet.
[0007] Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst. Die Unteransprüche
zeigen vorteilhafte Ausgestaltungen des Erfindungsgegenstandes auf.
[0008] Die durch die Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß das Trägerrohr
stabil und damit relativ schwer sein kann und groß dimensionierte radiale Bohrungen
hat, daß der das Rohr umgebende folienartige Schlauch relativ dünn sein kann und
daher die Möglichkeit einer Feinstperforierung gegeben ist, daß bei einer Beschädigung
und/oder Verstopfung der Poren kostengünstig nur der poröse Schlauch ersetzt zu werden
braucht, daß in Weiterbildung der Erfindung das Fluten des Trägerrohrs ein Absinken
auf den Grund des Gewässers bewirkt und daß durch einen von außen steuerbaren Gasdruck
das Volumen der Flutkammern so einstellbar ist, daß der rohrförmige Belüfter eine
vorbestimmte Wassertiefenposition einnimmt und beibehält oder zum Aufschwimmen gebracht
werden kann. Weiterhin besteht die Möglichkeit die Belüftung auf gewisse Tiefenwasserbereiche
zu beschränken.
[0009] Anhand mehrerer Ausführungsbeispiele wird die Erfindung in Verbindung mit den Zeichnungen
nachfolgend näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 in unmaßstäblicher Darstellung eine erste Ausführung eines rohrförmigen Belüfters
gemäß der Erfindung im Schnitt.
Fig. 2 den Belüfter gemäß Fig. 1 Frontansicht.
Fig. 3 in unmaßstäblicher Darstellung eine zweite Ausführung eines rohrförmigen Belüfters
gemäß der Erfindung im Schnitt.
Fig. 4 den Belüfter gemäß Fig. 3 Frontansicht.
Fig. 5 in unmaßstäblicher Darstellung eine dritte Ausführung eines rohrförmigen Belüfters
gemäß der Erfindung in Teildarstellung und im Schnitt.
Fig. 6 in schematischer Darstellung eine vierte Ausführung eines rohrförmigen Belüfters
gemäß der Erfindung in Teildarstellung und im Schnitt.
Fig. 7 ein Logik-Diagram zur Tiefeneinstellung des rohrförmigen Belüfters gemäß Fig.
6.
Fig. 8 in schematischer Darstellung einen rohrförmigen Belüfter gemäß der Erfindung
mit einer Einrichtung zur Tiefenwasserbelüftung.
[0010] Fig. 1 und 2 zeigen in unmaßstäblicher, vereinfachter Darstellung eine erste Ausführung
eines rohrförmigen Belüfters 1 im Schnitt. Er besteht im wesentlichen aus einem starren
Trägerrohr 2 endlicher Länge, über das ein mit feinsten Poren versehener folienartiger
Schlauch 4 gezogen ist. Der Schlauch 4 ist an den Rohrenden nach innen umgeschlagen.
Verschlußdeckel 5 verschließen endseitig das so präparierte Trägerrohr 2, das in
Ringnuten 6 der Deckel 5 greift, die nicht dargestellte Dichtungsringe enthalten,
die das Trägerrohr 2 mit übergezogenem Schlauch 4 druckdicht verschließen. Das Trägerrohr
2 hat beispielsweise in der Mitte rundum radiale Bohrungen 3. Das Material des Schlauches
4 kann z. B. nach dem Verfahren gemäß der älteren deutschen Patentanmeldung P 33 16
118.6 mit feinsten Poren versehen sein. Die Deckel 5 haben jeweils eine Mittelbohrung
7, in der eine Flanschbuchse 8 mit Außengewinde druckdicht angeordnet ist und durch
eine Mutter 9 gehalten wird. Der herausragende Teil der Gewindebuchsen 8 dient zum
Anschluß einer Druckleitung 12 und bei einem endseitigen Belüfter 1 zur Aufnahme einer
Verschlußkappe 10.
[0011] Wird dem vorbeschriebenen Belüfter 1 über die Leitung 12 unter Druck ein Gas zugeführt,
so tritt dieses durch die radialen Bohrungen 3 im Trägerrohr 2 aus und verteilt sich
aufgrund des Druckes am gesamten Umfang unter dem Schlauch 4. Bei ausreichendem Druck
tritt das Gas in feinster Verteilung durch die Poren aus. Ein derartiger Belüfter
1 ist aufgrund seines großen Hohlraumes schwimmfähig. Aus diesem Grunde ist es erforderlich,
daß er auf dem Boden eines Behälters mit der zu belüftenden Flüssigkeit oder auf dem
Grund eines Gewässers verankert werden muß.
[0012] Fig. 3 und 4 zeigen eine zweite Ausführung eines rohrförmigen Belüfters 1, der nach
dem gleichen Prinzip aufgebaut ist, aber durch Fluten des größten Teiles des Hohlraumes
des Trägerrohres 2 in einer Flüssigkeit absinkt. Hierbei wird unterstellt, daß das
für das Trägerrohr und die Deckel verwendete Material schwerer als die Flüssigkeit
ist. Vorzugsweise ist dieses PVC-hart, das die Eigenschaft hat, nicht mit Wasser zu
reagieren.
[0013] Gegenüber der vorbeschriebenen Ausführung ist das Trägerrohr 2 durch zwei voneinander
beabstandete Trennwände 13 in zwei Hälften unterteilt. Die Rohrenden sind durch scheibenförmige
Deckel 15 verschlossen, die ebenfalls eine Mittelbohrung 7 haben. Durch diese ragt
jeweils eine Rohrleitung 14, die mit ihrem anderen Ende durch die jeweilige Trennwand
14 hindurchgeführt und druck- und zugfest mit dieser verbunden ist. Das jeweils freie
Ende der Rohrleitungen 14 ist mit einem Gewinde versehen. Muttern 9 sichern den druckfesten
Sitz der Deckel 15 und die Abdichtung der Rohrleitungsdurchführung. Die herausragenden
Gewindeenden dienen, wie vorbeschrieben, zum Anschluß der Druckleitung 12 oder zur
Aufnahme einer Verschlußkappe 10.Die Deckel 15 sind im Bereich des Trägerrohres 2
mit im Kreis angeordneten Löchern 16 versehen, wie Fig. 4 gut erkennen läßt. Durch
diese sind die durch die Trennwände 13 gebildeten Kammern 17 von außen zugänglich.
Die radialen Bohrungen 3 im Trägerrohr 2 münden in den Zwischenraum zwischen den
beiden Trennwänden 13. Die scheibenförmigen Dekkel 15 haben einen Durchmesser, der
ein Mehrfaches des Trägerrohrdurchmessers beträgt. Dieses hat den Zweck, daß das
Trägerrohr 2 bzw. der die Gasbläschen abgebende Schlauch 4 beim Aufsitzen des Belüfters
1 auf dem Grund keine Bodenberührung hat. Wird ein Belüfter 1 der vorbeschriebenen
Art in eine Flüssigkeit eingesetzt, so werden durch die Löcher 16 die Kammern 17
geflutet und der Belüfter 1 sinkt allmählich auf den Grund. Das unter Druck über die
Leitung 12 zugeführte Gas wird über die Rohrleitungen 14 in den Raum zwischen die
Trennwände 13 geleitet, von wo es durch die radialen Bohrungen 3 nach außen zum Schlauch
4 gelangt und durch dessen Poren austritt. Der einmal abgesenkte Belüfter 1 kann
nicht ohne weiteres geborgen werden.
[0014] Dieses ermöglicht die dritte Ausführung, die Fig. 5 zeigt. Da der Prinzipaufbau
dem der Fig. 3 und 4 entspricht, ist in Fig, 5 im wesentlichen nur die rechte Hälfte
des Belüfters 1 im Schnitt dargestellt, da die linke Hälfte spiegelbildlich gleich
ist. Die nachfolgende Beschreibung gilt daher entsprechend.
[0015] Der Unterscheid zur vorbeschriebenen Ausführung besteht darin, daß die Trennwände
13 Bohrungen 18 haben, in denen einstellbare Auslaßventile 19 angeordnet sind. In
den Kammern 17 sind gegenüber der Trägerrohrinnenwand und den Rohrleitungen 14 je
eine Kolbenscheibe 20 druckdicht verschiebbar angeordnet. Zwischen dem jeweiligen
Deckel 15 und der betreffenden Kolbenscheibe 20 ist eine Druckfeder 21 angordnet.
Diese hat die Kraft und Tendenz die Kolbenscheibe 20 zur Trennwand 13 zu drängen.
Ohne Gegenwirkung wird die Kolbenscheibe 20 bis zur Anlage an der Trennwand 13 verschoben.
Damit können sich beim Einsetzen des Belüfters 1 in die Flüssigkeit die Kammern 17
füllen und der Belüfter 1 sinkt auf den Grund.
[0016] Die Ventile 19 sind so eingestellt, daß sie bei normalem Belüftungsgasdruck nicht
öffnen. Dadurch ist gewährleistet, daß während des Belüftungsbetriebs der Belüfter
1 nicht aufschwimmen kann. Wird jedoch der Gasdruck erhöht, so öffnen die Ventile
19 und durch Gasdruck werden die Kolbenscheiben 20 gegen die Kraft der Federn 21
und des Drucks der Flüssigkeit zum Deckel 15 hin verschoben. Die Flüssigkeit wird
durch die Löcher 16 herausgedrückt, der Hohlraum in dem Kammern 17 nimmt stetig zu,
bis der Auftrieb groß genug ist, den Belüfter 1 aufschwimmen zu lassen. Hier kann
er leicht gereinigt oder zur Reparatur einfach herausgehoben werden. Zum erneuten
Absenken ist ein nicht dargestelltes Handventil vorhanden, durch das das Gas in dem
Kammern 17 abgelassen werden kann.
[0017] Fig. 6 und 7 zeigen in schematischer Darstellung eine vierte Ausführung eines rohrförmigen
Belüfters 1 im Schnitt. Auch hier ist aus den genannten Gründen im wesentlichen nur
die rechte Hälfte des Belüfters 1 gezeigt. Diese Ausführung ermöglicht ein Einstellen
des Belüfters 1 auf eine vorbestimmte Wassertiefe. Da in diesem Fall keine Bodenberührung
auftritt, haben die scheibenförmigen Deckel 22 einen Durchmesser, der nicht viel größer
als der des Trägerrohres 2 ist. Auch in diesem Fall hat der Deckel Löcher 16 zum Fluten
der Kammern 17. Weiterhin ist in jeden Deckel 22 ein Feindruck-Differenzdruckschalter
23 integriert. Schalter dieser Art werden z. B. von der Firma Herion-Werke KG, Fellbach/Württemberg
hergestellt. Der Differenzdruckschalter 23 steht über einen Druckmeßkanal 25 mit
der den Belüfter 1 umgebenden Flüssigkeit in Verbindung. Über ein nach außen geführtes
Stellglied 24 wird der Schalter 23 eingestellt. Die Kolbenscheiben 20 haben je zwei
Bohrungen 27, in denen ein steuerbares Einlaßventil 28 bzw. ein steuerbares Auslaßventil
29 angeordnet sind. An die Bohrung 27 des Einlaßventils 28 ist je ein flexibler Druckschlauch
26 angeschlossen, die von außen druckfest durch den jeweiligen Deckel 22 in die Kammern
17 geführt sind. In den flexiblen Druckschläuchen 27 sind in an sich bekannter Weise
die Stromversorgungs- und Steuerleitungen zu den Schaltern 23 und den Ventilen 28
und 29 verlagt (nicht näher dargestellt).
[0018] Der auf eine vorgegebene Wassertiefe eingestellte Differenzdruckschalter 23 steuert
in Abhängigkeit vom Druck der den Belüfter 1 ungebenden Flüssigkeit in Form eines
Regelkreises gemäß dem Diagramm Fig. 7 derart, daß die Kolbenscheibe 20 genau in die
Stellung gebracht wird, in der der Belüfter 1 in der vorgegebenen Wassertiefe schwebend
verbleibt, wobei der zur Verstellung erforderliche Gasdruck über den Schlauch 26 von
außen zugeführt wird.
[0019] Fig. 8 zeigt in schematischer Darstellung einen rohrförmigen Belüfter 1 mit einer
Vorrichtung zur Tiefenwasserbelüftung. Durch diese kann verhindert werden, daß z.
B. die gesamten Flüssigkeitsschichten vermischt werden. Wie Fig. 8 erkennen läßt,
befindet sich der rohrförmige Belüfter 1 in der Wassertiefe T₂ im Schwebezustand.
An den Außenflächen der Deckel 22 sind Halteseile 31 befestigt, die an den Außenkanten
eines gasdurchlässigen, zeltartigen Fängers 30 eingehängt sind. Die Unterkante des
Fängers 30 befindet sich in der Wassertiefe T₁. Am First des Fängers 30 ist ein einstellbares
Ventil 32 angeordnet, an das eine Rückführleitung 33 angeschlossen ist. In die Druckleitung
12 für die Gaszufuhr ist eine Y-Rohrverbindung 34 gemäß der Darstellung eingefügt,
an deren freiem Y-Rohr die Rückführleitung 33 angleschlossen ist.
[0020] Das aus dem Belüfter 1 in feinster Verteilung ausströmende Gas durchsetzt die Flüssigkeit
des Tiefenbereichs T₂ - T₁. Die in der Flüssigkeit ungelösten Gase werden durch den
zeltförmigen Fänger 30 aufgefangen und über das Ventil 32 und die Leitung 33 der Druckleitung
12 wieder zugeführt und von dieser nach dem Prinzip der kommunizierenden Röhren bei
strömenden Medien trotz der bestehenden Druckdifferenz zwischen den beiden Leitungen
einer neuerlichen Verwertung zugeführt. Das Ventil 32 ist dabei so eingestellt, daß
einerseits keine Flüssigkeit in die Rückleitung gerärt, andererseits zuverlässig
unterbunden wird, daß das aufsteigende Gas an die Flüssigkeitsoberfläche gelangt.
1. Rohrförmiger Belüfter zum Eintrag von Gasen in Flüssigkeiten, bei dem das unter
Druck in den rohrförmigen Belüfter eingebrachte Gas durch über die gesamte Oberfläche
verteilte feine Poren in feinblasiger Form austritt, dadurch gekennzeichnet, daß der rohrförmige Belüfter ein mit feinsten Poren versehener folienartiger Schlauch
(4) endlicher Länge ist, der ein starres Trägerrohr (2) endlicher Länge umgibt, daß
das Trägerrohr (2) rundum radiale Bohrungen (3) hat und daß der Schlauch (4) und das
Trägerrohr (2) endseitig durch Verschlüsse druckdicht abgeschlossen sind, die eine
Mittelbohrung (7) haben, durch die ein- oder beidseitig das unter Druck stehende Gas
über eine angeschlossene Leitung (12) zugeführt wird.
2. Belüfter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Trägerrohr (2) durch zwei beabstandete Trennwände (13) in zwei Hälften unterteilt
ist, daß in beiden Rohrhälften Rohrleitungen (14) angeordnet sind, die jeweils durch
eine der Trennwände (13) druckdicht hindurchgeführt sind und mit ihren anderen Enden
in der Mittelbohrung (7) der Verschlüsse druckdicht geführt sind, daß die radialen
Bohrungen (3) im Trägerrohr (2) im Bereich zwischen den beiden Trennwänden (13) angeordnet
sind, daß die Verschlüsse scheibenförmige Deckel (15,22) sind und daß die Deckel im
Bereich des Trägerrohrs (2) Löcher (16) haben.
3. Belüfter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser der Deckel (15) um ein Mehrfaches größer als der des Trägerrohres
(2) ist.
4. Belüfter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in beiden Trägerrohrhälften Kolbenscheiben (20) druckdicht verschiebbar sind,
daß zwischen den Deckeln (15) und den Kolbenscheiben (20) Druckfedern (21) angeordnet
sind und daß sich in den Trennwänden (13) einstellbare Auslaßventile (19) befinden.
5. Belüfter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in beiden Trägerrohrhälften Kolbenscheiben (20) druckdicht verschiebbar angeordnet
sind, daß die Kolbenscheiben mindestens je ein steuerbares Einlaßventil (28) und ein
steuerbares Auslaßventil (29) haben, daß zur Steuerung der Ventile (28, 29) beidseitig
je ein Differenzdruckschalter (23) vorhanden ist, die so am oder im Trägerrohr (2)
angeordnet sind, daß auf sie der äußere Flüssigkeitsdruck einwirkt und daß an das
jeweilige Einlaßventil (28) ein von außen druckfest durch den zugehörigen Deckel (22)
zugeführter, flexibler Druckschlauch (26) angeschlossen ist.
6. Belüfter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet daß die Differenzdruckschalter (23) in die Deckel (22) eingelassen sind.
7. Belüfter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromversorgungs- und Steuerleitungen zu den Differenzdruckschaltern (23)
und zu den Ventilen (28, 29) im Innern der flexiblen Druckschläuche (26) verlagt sind.
8. Belüfter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in einem vorgegebenen Abstand über dem rohrförmigen Belüfter (1) ein gasundurchlässiger,
zeltartiger Fänger (30) angeordnet ist, an dessen First eine Rückführleitung (33)
angeschlossen ist, die über eine Y-Rohrverbindung (34) an die Druckleitung (12) angeschlossen
ist.
9. Belüfter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Firstanschluß der Rückführleitung (33) ein Differenzdruckventil (33)
angeordnet ist.
10. Belüfter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Fänger (30) über Halteseile (31) an den Verschlußdeckeln des rohrförmigen
Belüfters (1) befestigt ist.