| (19) |
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(11) |
EP 0 210 531 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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18.04.1990 Patentblatt 1990/16 |
| (22) |
Anmeldetag: 15.07.1986 |
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| (54) |
Vorrichtung zum Fördern von Zigaretten-Gruppen
Device for conveying batches of cigarettes
Dispositif pour transporter des séries de cigarettes
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
| (30) |
Priorität: |
02.08.1985 DE 3527741
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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04.02.1987 Patentblatt 1987/06 |
| (73) |
Patentinhaber: Focke & Co. (GmbH & Co.) |
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27283 Verden (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Focke, Heinz
D-2810 Verden (DE)
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| (74) |
Vertreter: Bolte, Erich, Dipl.-Ing. |
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c/o Meissner & Bolte
Patentanwälte
Hollerallee 73 28209 Bremen 28209 Bremen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
FR-A- 1 550 379 FR-A- 2 404 582 GB-A- 2 074 966 US-A- 3 126 999
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FR-A- 2 187 611 GB-A- 1 571 497 US-A- 1 466 451 US-A- 3 800 937
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Fördern von Zigaretten-Gruppen im Zusammenhang
mit einer Verpackungsmaschine, wobei die Zigaretten-Gruppen je in Taschen eines angetriebenen
endlosen Förderers Aufnahme finden, dessen Taschen an einer Vorderwand sowie an einer
Rückwand mit einer bzw, mehreren starren Gelenklaschen versehen sind, die mit versetzt
liegenden Gelenklaschen einer benachbarten Tasche auf einer gemeinsamen, quergerichteten
Gelenkachse gelagert sind.
[0002] Der Transport von jeweils dem Inhalt einer Zigaretten-Packung entsprechenden Zigaretten-
Gruppen im Zusammenhang mit der Verpackung derselben bildet ein besonderes Problem
der Verpackungstechnik, Einerseits sollen die Zigaretten-Gruppen in einer vorgegebenen
Formation ohne Beeinträchtigung der Zigaretten gefördert werden. Andererseits soll
das Förderorgan exakte Relativstellungen für den Einschub und den Ausschub der Zigaretten-Gruppen
in bzw, aus Taschen des Förderers gewährleisten.
[0003] Die FR-A-2 187 611 zeigt eine Fördervorrichtung für Zigaretten-Gruppen, bei der einzelne
Taschen von oben befüllt werden. Zu diesem Zweck werden die Wandungen der Taschen
auseinandergeklappt. Die Verbindungen der Taschen sind durch Gelenkbolzen gebildet,
ohne daß eine besondere Präzision erkennbar wäre.
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, den Transport von Zigaretten-Gruppen mit
Hilfe von Taschen zu verbessern, so daß einerseits die Flexibilität der Transportwege
wie bei einer Taschenkette, andererseits aber die Exaktheit der Relativstellungen
der Taschen auch nach längerer Betriebsdauer gewährleistet sind.
[0005] Zur Lösung dieser Aufgabe ist die erfindungsgemäße Vorrichtung dadurch gekennzeichnet,
daß die an der einen Seite der Tasche angeordneten Gelenklaschen fest und unverdrehbar
auf dem Gelenkbolzen befestigt und die Gelenklaschen der anderen Seite mit Wälzlagern
(Kugellager) drehbar sowie spiel- und verschleißfrei auf dem gemeinsamen Gelenkbolzen
gelagert sind.
[0006] Es hat sich gezeigt, daß es mit Hilfe einer so ausgebildeten Gelenkverbindung möglich
ist, auch bei hoher Beanspruchung eines Taschenförderers Zigaretten-Gruppen über einen
längeren Weg kontinuierlich zu transportieren und zu gewährleisten, daß die Taschen
stets eine exakte Relativstellung einhalten.
[0007] Ein im Sinne der Efindung ausgebildeter Taschenförderer ist spiel- und verschleißfrei
unddeshalb als gleichwertiges Förderorgan für Zigaretten-Gruppen neben einem umlaufenden
Revolver einsetzbar. Der Taschenförderer ermöglicht eine Vielzahl von komplexen Pörderwegen
für die Zigaretten-Gruppen. Bei der Erfindung wird der endlose Taschenförderer über
zwei Umlenkrollen geführt, die (gemeinsam) in einer (horizontalen) Ebene hin- und
herbewegbar sind. Dadurch ist es möglich, einzelne Förderabschnitte des Taschenförderers
kontinuierlich, andere Förderabschnitte hingegen taktweise anzutreiben. Die Bewegungsdifferenzen
werden dabei durch die in abgestimmter Weise hin- und herbewegten Umlenkrollen ausgeglichen.
[0008] Bei einem bevorzugten Anwendungsbeispiel des erfindungsgemäßen Taschenförderers werden
im Bereich eines horizontalen Fördertrums, insbesondere im Bereich eines Untertrums,
während einer Stillstandsphase Zigaretten-Guppen in mehrere zugeordnete Taschen gleichzeitig
eingeschoben. Ein anderer Förderabschnitt, insbesondere ein Obertrum des Taschenförderers,
ist einem kontinuierlich bewegten Organ der Verpackungsmaschine zugeordnet, z.B. einem
kontinuierlich umlaufenden Falt-Revolver. Der Obertrum des Taschenförderers wird an
den Umfang des Falt-Revolvers herangeführt, so daß bei übereinstimmender kontinuierlicher
Bewegung die Zigaretten-Gruppen aus den Taschen des Taschenförderers durch Axialverschiebung
auf den Falt-Revolver übertragen werden können, insbesondere unter Einführung in Taschen
des Falt-Revolvers zur Einhüllung in einen Inneneinschlag (Stanniol-Zuschnitt).
[0009] Die Taschen sind so ausgebildet, daß der Taschenförderer mindestens in Teilbereichen
der Bewegungsbahn in vertikaler sowie in horizontaler Richtung geführt ist (gegen
Durchhang und Seitenbewegungen). An der Ober- und/Unterseite der Taschen sind Zahnstege
angebracht, die einerseits als Organ zur Führung des Taschenförderers und andererseits
zur formschlüssigen Verzahnung mit Antriebsorganen, mit dem Falt-Revolver etc. dienen.
[0010] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnungen näher
erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine Vorrichtung als Teil einer Verpakkungsmaschine mit Förderer für Zigaretten-Gruppen
in Seitenansicht,
Fig. 2 eine Darstellung analog zu Fig. 1 für ein anderes Ausführungsbeispiel der Vorrichtung,
Fig. 3 ein drittes Ausführungsbeispiel in einer Darstellung entsprechend Fig. 1 und
2,
Fig. 4 einen Abschnitt eines Taschenförderers in Seitenansicht bei vergrößertem Maßstab,
Fig. 5 den Abschnitt des Taschenförderers gemäß Fig. 4 im Grundriß, teilweise geschnitten,
Fig. 6 ein anderes Ausführungsbeispiel eines Taschenförderers, ebenfalls in schematischer
Seitenansicht,
Fig. 7 einen Grundriß zu Fig. 6, teilweise mit Horizontalschnitt,
Fig. 8 einen Abschnitt des Taschenförderers im Bereich eines Umlenkrades in Seitenansicht,
Fig. 9 einen Radialschnitt im Bereich des Umlenkrades der Einzelheit gemäß Fig. 8,
Fig. 10 einen Querschnitt bzw. Vertikalschnitt im Bereich einer Einführungsstation
für Zigaretten-Gruppen in den Taschenförderer,
Fig. 11 einen (versetzten) Vertikal- bzw. Radialschnitt im Bereich der Einführungsstation
der ZigarettenGruppen unter Einschluß des Falt-Revolvers (zu Fig. 3),
Fig. 12 eine Einzelheit der Führung des Taschenförderers, nämlich eine Andrückrolle
im Radialschnitt.
[0011] Die in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele betreffen den Transport
von Zigaretten-Gruppen 20 im Bereich bzw. im Zusammenhang mit einer Zigaretten-Verpackungsmaschine.
Jede Zigarettengruppe 20 entspricht hinsichtlich der Anzahl und der Formation (Relativlager)
der Zigaretten dem Inhalt einer herzustellenden Zigarettenpackung. Die Zigaretten-Gruppen
20 werden durch einen Förderer in Gestalt eines Taschenförderers 21 von einer Einführungsstation
22 einem Organ der Verpackungsmaschine, nämlich einem Falt-Revolver 23, zugefördert.
[0012] Im Vordergrund steht die Ausbildung des (endlosen) Taschenförderers 21, Aus formbeständigem
Material, insbesondere Metall, bestehende Taschen 24 sind an gegenüberliegenden Enden
bzw. Seiten über verschleiß- und spielfrei ausgebildete Verbindungsgelenke 25 mit
unmittelbar benachbarten Taschen 24 verbunden. Die Verbindungsgelenke 25 sind bei
den gezeigten Ausführungsbeispielen mit Wälzlagern, nämlich Kugellagern ausgestattet.
Zu diesem Zweck sind an jeder (vorderen und rückwärtigen) Seite einer Tasche 24, nämlich
an einer Vorderwand 92 und einer Rückwand 93, starre, nämlich aus dem Material der
Tasche 24 geformte Gelenklaschen 26 und 27 bzw, 28 und 29 angebracht. Je zwei Gelenklaschen
26..29 benachbarter Taschen 24 sind auf einer gemeinsamen Gelenkachse, im vorliegenden
Falle auf einem sich quer erstreckenden Gelenkbolzen 30 gelagert. Bei dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 4 und 5 sind zwei (außen liegende) Gelenklaschen 26
und 27 jeweils mit Kugellagern 31 drehbar auf dem gemeinsamen Gelenkbolzen 30 gelagert.
Die sich zwischen den Gelenklaschen 26 und 27 erstrekkenden, der benachbarten Tasche
zugeordneten Gelenklaschen 28 und 29 sind im vorliegenden Fall unverdrehbar mit dem
Gelenkbolzen 30 verbunden. Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 6 und 7 ist die innen
liegende, besonders breit ausgebildete Gelenklasche 28 ebenfalls unverdrehbar auf
dem Gelenkbolzen 30 befestigt. Durch diese Ausgestaltung der Verbindungsgelenke 25
sind die Taschen 24 leichtgängig relativ zueinander bewegbar. Verschleißerscheinungen
und damit Längungen der Taschenförderer 21 sind auch nach längerer Betriebsdauer nicht
gegeben.
[0013] Vorzugsweise sind Taschenöffnungen 32 zur Aufnahme jeweils einer Zigaretten-Gruppe
20 in den Taschen 24 mittig angeordnet, nämlich symmetrisch in bezug auf die horizontale
und vertikale Mittelebene angeordnet. Die Taschenöffnungen 32 liegen demnach unmittelbar
in der Längsebene des Taschenförderers 21. Dies ermöglicht eine einfache Gestaltung
der Tasche 24 mit einer geringen Bauhöhe.
[0014] Die Taschenöffnung 32 selbst, nämlich der Hoh-Iraum zur Aufnahme der Zigaretten-Gruppe
20, wird bei den gezeigten Ausführungsbeispielen durch eine Kassette 33 gebildet,
die aus geeignetem Material, auch aus Kunststoff, bestehen kann. Die Kassette 33 hat
die Innenabmessungen der Taschenöffnung 32, und zwar jeweils angepaßt an die Größe
und Gestalt der Zigaretten-Gruppe 20. Die Außenabmessungen der Kassetten 33 sind stets
gleich groß, derart, daß sie passend in eine quergerichtete Ausnehmung 34 der Taschen
24 eingesetzt, nämlich eingeschoben werden kann. Bei Formatwechsel wird die Kassette
33 gegen eine andere ausgetauscht mit den gleichen Außenabmessungen, jedoch anderer
Dimension bzw, Gestaltung der Taschenöffnung 32 durch entsprechende Ausbildung von
Kassettenwandungen 35. Die Kassetten 33 können auch in der axialen Abmessung unterschiedlich
gestaltet sein, z.B. mit einer Verlängerung 36 einseitig aus der Tasche 24 herausragen
bei der Verarbeitung besonders langer Zigaretten. Auf der Einschubseite der Kassetten
33 bzw, Taschenöffnungen 32 ist ein konisches Einlaufmundstück 37 gebildet. Hier liegt
im übrigen die Kassette 33 mit einem Bund 38 an der Tasche 24 an.
[0015] Der Taschenförderer 21 ist mindestens in Teilbereichen abstützbar gegen Vertikalbewegungen,
insbesondere gegen Durchhängen. Zu diesem Zweck ist der Gelenkbolzen 30 an einem oder
an beiden Enden durch entsprechende Verlängerung mit einem Stützende 39 versehen.
Auf diesem ist jeweils eine Führungsrolle 40 angeordnet in der Ausführung als Kugellager
und zur Abstützung auf entsprechenden Führungsbahnen. An den äußeren Enden der Gelenkbolzen
30 sind Endscheiben 41 angebracht, die Axialverschiebungen des Gelenkbolzens 30 bzw.
der Lagerteile verhindern. Wie weiter insbesondere aus Fig. 5 ersichtlich, sind die
Führungsrollen 40 gegenüber den benachbarten Kugellagern 31 durch Distanzringe 42
abgestützt. Gleichermaßen sind Distanzringe 43 im Bereich zwischen den Kugellagern
31 benachbarter Gelenklaschen 26..29 angeordnet, Dadurch wird in Querrichtung eine
spielfreie Lagerung der Gelenklaschen 26..29 auf dem gemeinsamen Gelenkbolzen 30 gewährleistet.
[0016] Anstelle von zwei versetzten bzw. im Abstand voneinander liegenden Gelenklaschen
26..29 kann, wie in Fig. 7 gezeigt, eine einzelne, besonders breite Gelenklasche 28
vorgesehen sein.
[0017] Die Taschen 24 sind weiterhin so ausgebildet, daß eine Führung gegen Seitwärtsbewegung
des Taschenförderers 21 möglich ist. Zu diesem Zweck sind auf der Oberseite (und gegebenenfalls
Unterseite) Erhöhungen vorgesehen, Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig, 4 und 5 ist
auf jede Tasche 24 ein Zahnsteg 44 aufgesetzt, Dieser ist bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
mit kreisbogenförmigen Flanken 45 gestaltet und über eine Schwalbenschwanzverbindung
46 in Verbindung mit Verankerungsbolzen 47 auf einem Befestigungssockel 94 der Tasche
24 befestigt. Der Zahnsteg 44 besteht zweckmäßigerweise aus Kunststoff.
[0018] Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 6 und 7 ist die Tasche 24 in der vertikalen
Längsmittelebene geteilt unter Bildung von zwei Taschenhälften. Im Bereich einer Teilungsebene
48 sitzt in einer entsprechenden Ausnehmung eingespannt ein als Scheibe ausgebildeter
Zahnsteg 49. Dieser erstreckt sich an der Ober- und Unterseite der Tasche 24 und ist
kreisförmig ausgebildet (mit einer Öffnung für die Bildung der quer durchgehenden
Taschenöffnung 32 bzw. für den Durchtritt der Kassette 33). Die Taschenhälften werden
durch die in Längsrichtung belastbaren Gelenkbolzen 30 zusammengehalten.
[0019] Der in der beschriebenen Weise ausgebildete Taschenförderer 21 ist endlos über Umlenkrollen
50 und 51 geführt. Dadurch entstehen ein Obertrum 52 und ein Untertrum 53 mit unterschiedlichen
Bewegungscharakteristiken des Taschenförderers 21.
[0020] Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Fig. 1 befindet sich die Einführungsstation
22 für die Zigaretten-Gruppen 20 im Bereich des Untertrums 53. Dadurch wird vermieden,
daß in diesem Bereich anfallender Feintabak, Staub etc. in darunterliegende Bereiche
des Taschenförderers 21 gelangen.
[0021] Bei diesem Ausführungsbeispiel werden Zigaretten über ein Zigaretten-Magazin 54 der
Einführungsstation 22 zugeleitet. Der untere Bereich des Zigaretten-Magazins 54 besteht
hier aus vier Austrittsorganen, nämlich Schachtgruppen 55, je zur Bildung einer Zigaretten-Gruppe
20. Die Schachtgruppen 55 bestehen in üblicher Weise aus aufrechten, durch Schachtwände
voneinander abgeteilten Schächten, je zur Aufnahme einer Reihe von übereinander angeordneten
Zigaretten. Im unteren Bereich werden jeweils durch quergerichtete Schieber 56 Zigaretten-Gruppen
20 ausgestoßen und über einen Zigaretten-Kanal 57 dem Taschenförderer 21 zugeführt
(z.B. Fig. 12). Im Bereich des Zigaretten-Magazins 54 sind in üblicher Weise ausgebildete
und angeordnete Auflockerungsorgane 58 vorgesehen.
[0022] Die Schachtgruppen 55 enden mit dem unteren Ausstoßbereich jeweils exakt benachbart
zu einer zugeordneten Tasche 24 bzw. Taschenöffnung 32. Es werden dadurch bei diesem
Ausführungsbeispiel gleichzeitig vier Taschen 24 des währenddessen stillstehenden
Taschenförderers 21 beschickt. Nach der Befüllung wird der Taschenförderer 21 im Bereich
des Untertrums 53 um einen vier Taschen 24 entsprechenden Abschnitt weiterbewegt,
wodurch die nächste Gruppe von vier Taschen 24 in Beschickungsposition zu den Schachtgruppen
55 gelangt.
[0023] Die mit Zigaretten-Gruppen 20 versehenen Taschen 24 gelangen in den Bereich eines
ersten Zigaretten-Prüforgans 59 und danach in den Bereich eines zweiten Zigaretten-Prüforgans
60. Diese dienen zur Kontrolle der Zigaretten im Bereich der Enden derselben (Kopfkontrolle).
Die Zigaretten-Prüforgane 59, 60 sind von geeigneter, bekannter Bauart.
[0024] Die Taschen 24 werden sodann über die Umlenkrolle 50 in den Bereich des Öbertrums
52 bewegt. Dieser wird kontinuierlich angetrieben, also ununterbrochen bewegt. Der
Taschenförderer 21 läuft im Bereich des Obertrums 52 an den Umfang des Falt-Revolvers
23. Die Zigaretten- Gruppen 20 werden im Bereich desselben in Axialrichtung aus den
Taschenöffnungen 32 ausgestoßen und Organen zum Einhüllen derselben in einen Innenzuschnitt
(Stanniol-Zuschnitt) zugeführt.
[0025] Die unterschiedliche Bewegungscharakteristik von Obertrum 52 (fortlaufende Bewegung)
und Untertrum 53 (taktweise Bewegung) wird durch eine hin- und hergehende Bewegung
der Umlenkrollen 50 und 51 in horizontaler Ebene erreicht. Die Umlenkrollen 50 und
51 sind zu diesem zweck durch ein starres Organ miteinander verbunden, nämlich durch
eine Schubstange 61. Über diese werden die Bewegungen der Umlenkrollen 50, 51 so gesteuert,
daß ein Bewegungsausgleich zwischen Obertrum 52 und Untertrum 53 geschaffen wird.
[0026] Die Schubstange 61 wird im vorliegenden Falle durch ein Kurvengetriebe 62 bewegt,
welches aus einem dreiarmigen Winkelhebel 63, diesem zugeordneten Kurvenscheiben 64,
65 und einem Übertragungshebel 66 besteht. Die Kurvenscheiben 64, 65 werden durch
ein zentrisch zum Falt-Revolver 23 angeordnetes und durch diesen angetriebenes Zahnrad
67 in Umlauf versetzt.
[0027] Der Taschenförderer 21 kann in verschiedener Weise an den Umfang des Falt-Revolvers
23 herangeführt werden. Bei dem vorteilhaften Ausführungsbeispiel der Fig. 1 wird
der Taschenförderer 21 längs eines unteren Kreisbogens an den Umfang des Falt-Revolvers
23 herangeführt, und zwar etwa längs eines Viertels des Gesamtumfangs. Im Bereich
des Zulaufs an den Umfang sowie des Ablaufs von diesem sind jeweils Andrückrollen
68 und 69 angeordnet. Diese liegen bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1 unterhalb
des Obertrums 52.
[0028] Der Taschenförderer 21 wird im vorliegenden Fall durch den Falt-Revolver 23 angetrieben.
Zu diesem Zweck ist eine Revolverscheibe 70 als Teil des sich in axialer Richtung
fortsetzenden Falt-Revolvers längs des Umfangs mit schmalen, nutartigen Vertiefungen
71 versehen. Diese bewirken eine Art Verzahnung der Revolverscheibe 70. Die ebenfalls
scheibenförmigen Zahnstege 44 der Taschen 24 treten passend, formschlüssig in die
Vertiefungen 71 ein, die als teilkreisförmige Schlitze mittig längs des Umfangs der
Revolverscheibe 70 mit den Taschen 24 entsprechenden Abständen voneinander angeordnet
sind. Durch die Gestaltung der Vertiefungen 71 wird auch zugleich eine gewisse Seitenführung
und Stabilisierung des Taschenförderers 21 in diesem Bereich gewährleistet. Außerhalb
des Bereichs der Vertiefungen 71 und der Zahnstege 44 sind die Taschen 24 mit kreisbogenförmigen
Einwölbungen 72 versehen, bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 4 und 5 lediglich an
der Unterseite, bei dem Beispiel der Fig. 6 und 7 an Oberseite und Unterseite. Diese
Einwölbungen 72 legen sich passend an den kreisförmigen Umfang bzw. an die Mantelfläche
der Revolverscheibe 70.
[0029] Während der Anlage der Taschen 24 an der Revolverscheibe 70 erfolgt die Übergabe
der Zigaretten-Gruppen 20 an den in axialer Richtung an die Revolverscheibe 70 anschließenden,
in den Zeichnungen im einzelnen nicht dargestellten Falt-Revolverabschnitte.
[0030] Bei der Ausführung des Taschenförderers 21 gemäß Fig. 4 und 5 bzw. 8 und 9 sind die
an der Innenseite der Taschen 24 gebildeten kreisbogenförmigen Einwölbungen 72 so
bemessen, daß sich die Taschen 24 mit diesem Bereich formschlüssig an den Umfang bzw.
Mantel der Umlenkrollen 50, 51 anlegen, wodurch eine besondere Führung und Ausrichtung
der Taschen 24 in diesem Bereich erfolgt.
[0031] Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 2 wird der Taschenförderer 21 im Bereich des
Obertrums 52 an der Oberseite des Falt-Revolvers 23 bzw. der Revolverscheibe 70 geführt.
Dadurch ergibt sich ein längerer Umschlingungsbereich, der bei entsprechenden Betriebsbedingungen
vorteilhafter sein kann. Notwendigerweise sind bei dieser Lösung die Andrückrollen
68, 69 an der Oberseite des Taschenförderers 21 angebracht.
[0032] Fig. 3 zeigt eine Alternative dahingehend, daß das Zigaretten-Magazin 54 im Bereich
des Obertrums 52 und der Falt-Revolver 23 im Bereich des Untertrums 53 angeordnet
sind. Entsprechend sind die Bewegungscharakteristiken von Obertrum 52 und Untertrum
53.
[0033] Dem Taschenförderer 21 sind in ausgewählten Bereichen Führungen zugeordnet, um Seitwärtsbewegungen
ebenso wie Vertikalbewegungen, insbesondere Durchhang, zu vermeiden. Im Bereich des
Untertrums 53 sind bei den Ausführungsbeispielen nach Fig. 1 und 2 über die volle
Länge, nämlich zwischen den Umlenkrollen 50, 51 seitliche Führungen in Gestalt einer
Oberschiene 73 und einer Unterschiene 74 angeordnet. Die seitlichen Führungsrollen
40 treten während der Bewegung der Taschen 24 im Bereich dieser Oberschiene 73 und
Unterschiene 74 in den zwischen diesen gebildeten Führungsschlitz 75 ein. In analoger
Weise ausgebildete Führungen 76, 77, 78 und 79 sind im Bereich des Obertrums 52 angeordnet.
Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 2 auch im Bereich des Zulaufs des Taschenförderers
21 an den Umfang der Revolverscheibe 70 sowie im Bereich des Ablaufs von dieser. Bei
dem Ausführungsbeispiel der Fig. 3 sind die beschriebenen Führungen analog angeordnet.
Die Führungen können beidseits des Taschenförderers 21 gebildet sein (Fig. 4 und 5)
oder lediglich einseitig (Fig. 6 und 7).
[0034] Eine Sicherung gegen Seitwärtsbewegungen wird in einzelnen Bereichen der Bewegungsbahn
des Taschenförderers 21 durch Seitenführungen 80, 81 bewirkt, die vorweigend im Bereich
der Umlenkung des Taschenförderers 21 sich erstrecken (Fig. 8). Die Seitenführungen
80, 81 sind ebenfalls mit einem Führungsschlitz 82 ausgerüstet, in den der Zahnsteg
44 eintritt. Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 6 und 7 mit sich an Oberseite und
Unterseite der Taschen 24 erstreckenden Zahnstegen 49 treten diese im Bereich der
Umlenkrollen 50, 51 in entsprechende Rollenschlitze 83 derselben ein, wodurch ebenfalls
eine Seitenführung in diesem Umlenkbereich gegeben ist. Wie aus Fig, 9 entnehmbar,
sind in diesem Umlenkbereich des Taschenförderers 21 sowohl seitliche Führungsschlitze
75 als auch den Zahnstegen 49 zugeordnete Führungsschlitze 82 im Bereich einer mit
den Umlenkrollen 50, 51 hin-und herbewegbaren Seitenwange 84 gebildet. In dieser ist
auch ein Drehzapfen 85 für die Umlenkrolle 50, 51 gelagert. Die Seitenwange 84 ist
auf Gleitstangen 86 des Maschinengestells 87 verschiebbar geführt.
[0035] Die Andrückrollen 68, 69 sind ebenfalls so gestaltet, daß sie - je nach der Relativstellung
- einen Schlitz zur Aufnahme der Zahnstege 44 aufweisen. Im übrigen sind die Andrückrollen
68, 69 federnd gelagert, nämlich auf einem an einer Druckfeder 88 abgestützten winkelförmigen
Tragarm 89, der auf einem feststehenden, nämlich mit dem Maschinengestell 87 verbundenen
Tragzapften 90 gelagert. Bei Ausführung des Taschenförderers 21 gemäß Fig. 6 und 7,
also mit sich beidseits erstreckenden Zahnstegen 49, sind, wie in Fig, 1 bis 3 sowie
beispielsweise in Fig. 10 gezeigt, die Umlenkrollen 50, 51 mit einem ringsherumlaufenden
Umfangsschlitz 91 versehen, in den der Zahnsteg 49 im Bereich der Umlenkung eintritt.
1. Vorrichtung zum Fördern von Zigaretten- Gruppen (20) im Zusammenhang mit einer
Verpackungsmaschine, wobei die Zigaretten-Gruppen (20) je in Taschen (24) eines angetriebenen
endlosen Förderers (21) Aufnahme finden, dessen Taschen (24) an einer Vorderwand (92)
sowie an einer Rückwand (93) mit einer bzw. mehreren starren Gelenklaschen (26, 27)
versehen sind, die mit versetzt liegenden Gelenklaschen (28, 29) einer benachbarten
Tasche (24) auf einer gemeinsamen, quergerichteten Gelenkachse (Gelenkbolzen 30) gelagert
sind, dadurch gekennzeichnet, daß die an der einen Seite der Tasche (24) angeordneten
Gelenklaschen (28, 29) fest und unverdrehbar auf dem Gelenkbolzen (30) befestigt und
die Gelenklaschen (26, 27) der anderen Seite mit Wälzlagern (Kugellager 31) drehbar
sowie spiel- und verschleißfrei auf dem gemeinsamen Gelenkbolzen (30) gelagert sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Taschen (24) an der
Oberseite und/oder Unterseite kreisbogenförmige Einwölbungen (72) aufweisen, die sich
passend an einen kreisbogenförmigen Umfang bzw. an eine Mantelfläche eines Falt-Revolvers
(23) oder dergleichen anlegen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 sowie einem oder mehreren der weiteren Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß eine Taschenöffnung (32) innerhalb der Tasche (24) angeordnet
ist, vorzugsweise als im Querschnitt geschlossene, an den Seiten offene Ausnehmung
symmetrisch zur Längs- und Quermittelebene der Tasche (24).
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 sowie einem oder mehreren der weiteren Ansprüche, gekennzeichnet
durch (seitliche) Führungen (76, 77, 78, 79) für die Taschen (24), insbesondere aus
wenigstens an einem Ende des (verlängerten) Gelenkbolzens (30) (Stützende 39) angeordnete
Führungsrollen(40), die (zeitweilig) in ortsfeste Führungen (Führungsschlitze 74)
eintreten.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 sowie einem oder mehreren der weiteren Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Taschenöffnungen (32) jeweils durch eine Kassette (33) gebildet
sind, die in eine entsprechende Ausnehmung (34) der Tasche (24) eingesetzt ist, wobei
die Größe einer Taschenöffnung (32) durch Form und/oder Abmessung von Kassettenwandungen
(35) bei einheitlichen Außenabmessungen der Kassette bestimmt ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 sowie einem oder mehreren der weiteren Ansprüche, gekennzeichnet
durch (zusätzliche) Führung der Taschen (24) gegen Seitwärtsbewegungen derselben,
insbesondere durch Führungsstege (Zahnstege 44, 49) auf der Ober- und/oder Unterseite
der Taschen (24), wobei die Führungsstege (zeitweilig) in ortsfeste Führungsschlitze
(82) eintreten.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1 sowie einem oder mehreren der weiteren Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Taschen (24) an Ober-und/oder Unterseite mit Vorsprüngen versehen
sind, die eine Verzahnung mit anderen umlaufenden Maschinenorganen, insbesondere mit
dem Umfang eines Falt-Revolvers (23), bewirken.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß an Ober- und/oder Unterseite
der Taschen (24) Zahnstege (44,49) mit nach oben bzw. unten konvergierenden Flanken
angeordnet sind, die in hierzu passend ausgebildete Vertiefungen (71) längs des Umfangs
des Falt-Revolvers (23) eintreten.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die insbesondere aus Kunststoff
bestehenden Zahnstege (44) auf die Oberseite der Taschen (24) aufgesetzt sind, vorzugsweise
durch Schwalbenschwanzverbindung (46).
10. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Taschen (24) in der
Längsmittelebene geteilt sind, wobei vorzugsweise ein sich oberhalb und unterlalb
der Tasche (24) erstreckender Zahnsteg (49) als durchgehende (kreisförmige) Scheibe
im Bereich einer (mittigen) Teilungsebene (48) eingespannt ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb für den Taschenförderer
(21) durch den Falt-Revolver (23) übertragbar ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Taschenförderer (21)
längs eines Teilkreises, insbesondere längs eines im unteren Bereich des Falt-Revolvers
(23) sich erstreckenden Teilkreises in der Größe von annähernd einem Viertelkreis,
am Umfang des Falt-Revolvers (23) anliegt unter Eingriff der Zahnstege (44, 49) in
die Vertiefungen (71) des Falt-Revolvers (23).
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Taschenförderer
(21) durch (elastisch gelagerte) Andrückrollen (68,69), insbesondere im Bereich der
Zuführung an den bzw, des Ablaufs von dem Umfang des Falt-Revolvers (23) an diesen
andrückbar ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der endlose über wenigstens
zwei Umlenkrollen (50,51) geführte Taschenförderer (21) im Bereich des Obertrums (52)
am Umfang des Falt-Revolvers (23) anliegt.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14 sowie einem oder mehreren der weiteren Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Umlenkrollen (50, 51 ) mit längs des Umfangs angeordneten
mittigen Umfangsschlitzen (91) versehen sind, in die die (nach unten bzw, innen gerichteten)
Zahnstege (49) eintreten.
16. Vorrichtung nach Anspruch 1 sowie einem oder mehreren der weiteren Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Taschen (24) des Taschenförderers (21) während
des Stillstands derselben durch gleichzeitigen Einschub von Zigaretten-Gruppen (20)
im Bereich eines horizontalen Förderabschnitts, insbesonders im Bereich eines Untertrums
(53) des Taschenförderers (21), beschickbar sind.
17. Vorrichtung nach Anspruch 1 sowie einem oder mehreren der weiteren Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Umlenkrollen (50,51) des Taschenförderers (21) gleichzeitig
und gemeinsam hin- und herbewegbar sind, derart, daß der Taschenförderer (21) bei
kontinuierlichem Antrieb im übrigen Bereich der Beschickung mit Zigaretten-Gruppen
(20), insbesondere im Bereich des Untertrums (53), zeitweilig stillsteht.
18. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die miteinander durch
eine starre Schubtange (61) miteinander verbundenen Umlenkrollen (50, 51) durch den
Falt-Revolver (23) hin- und hergehend antreibar sind über ein mit der Schubstange
(61) verbundenes Getriebe.
1. Dispositif de transport de groupes de cigarettes (20) en liaison avec une machine
d'empaquetage, les groupes de cigarettes (20) étant reçus chacun dans une poche (24)
d'un transporteur sans fin entraîné (21) dont les poches (2) sont pourvues sur une
paroi avant (92) et sur une paroi arrière (93) d'une ou de plusieurs pattes rigides
d'articulation (26, 27) qui sont montées avec des pattes d'articulation décalées (28,29)
d'une poche (24) voisine sur un axe d'articulation transversal commun (axe d'articulation
30), caractérisé par le fait que les pattes d'articulation (28, 29) situées sur un
côté de la poche (24) sont fixées sans possibilité de rotation relative sur l'axe
d'articulation (30) et les pattes d'articulation (26,27) situées sur l'autre côté
sont montées tournantes et sans - jeu ni usure sur l'axe d'articulation commun (30)
au moyen de roulement (roulement à billes 31).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé par le fait que les poches (24)
présentent sur le dessus et/ou le dessous des creux en arc de cercle (72) qui s'appliquent
sur un pourtour en arc de cercle ou sur une surface latérale d'un revolver de pliage
(23) ou d'un élément semblable.
3. Dispositif selon la revendication 1 et une ou plusieurs des autres revendications,
caractérisé par le fait qu'à l'intérieur de la poche (24) est ménagée une ouverture
(32) qui est de préférence un évidement de section fermée, ouvert sur les côtés et
symétrique par rapport aux plans médians longitudinal et transversal de la poche (24).
4. Dispositif selon la revendication 1 et une ou plusieurs des autres revendications,
caractérisé par des guidages (latéraux) (76, 77, 78, 79) pour les poches (24), constitués
en particulier de galets de guidage (40) placés au moins à une extrémité de l'axe
d'articulation (rallongé) (30) (extrémité d'appui 39) qui entrent (temporairement)
dans des guidages fixes (fentes de guidage 74).
5. Dispositif selon la revendication 1 et une ou plusieurs des autres revendications,
caractérisé par le fait que les ouvertres de poche (32) sont formées chacune par une
cassette (33) placée dans un évidement correspondant (34) de la poche (24), la grandeur
d'une ouverture de poche (32) étant déterminée par la forme et/ou la dimension de
parois (35) de la cassette, qui a des dimensions extérieures standard.
6. Dispositif selon la revendication 1 et une ou plusieurs des autres revendications,
caractérisé par un guidage (supplémentaire) des poches (24) empêchant des mouvements
de côté de celles-ci, en particulier par des nervures de guidage (nervures dents 44,
49) situées sur le dessus et/ou le dessous des poches (24), ces nervures de guidage
entrant (temporairement) dans des fentes fixes de guidage (82).
7. Dispositif selon la revendication 1 et une ou plusieurs des autres revendications,
caractérisé par le fait que les poches (24) sont pourvues sur le dessus et/ou le dessous
de saillies qui assurent un engrènement avec d'autres organes tournants de la machine,
en particulier avec le pourtour d'un revolver de pliage (23).
8. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé par le fait que sur le dessus
et/ou le dessous des poches (24) sont placées des nervures dents (44,49) à flancs
convergeant vers le haut ou le bas qui entrent dans des creux (71) ajustés à elles
situés sur le pourtour du revolver de pliage (23).
9. Dispositif selon la revendication 8, caractérisé par le fait que les nervures dents
(44), en particulier en plastique, sont montées sur le dessus des poches (24), en
particulier par un joint à queue d'aronde (46).
10. Dispositif selon la revendication 8, caractérisé par le fait que les poches (24)
sont divisées dans leur plan médian longitudinal et de préférence une nervure dent
(49), s'étendant au-dessus et au-dessous de la poche (24) et constituée d'un disque
d'une seule pièce, est serrée dans la zone d'un plan (médian) de division (48).
11. Dispositif selon la revendication 8, caractérisé par le fait que l'entraînement
du transporteur à poches (21) peut être transmis par le revolver de pliage (23).
12. Dispositif selon la revendication 8, caractérisé par le fait que le transporteur
à poches (21) est appliqué le long d'une portion de cercle, en particulier le long
d'à peu près un quart de cercle situé dans la partie inférieure du revolver de pliage
(23), sur le pourtour de ce revolver (23) avec engagement des nervures dents (44,
49) dans les creux (71) dudit revolver (23).
13. Dispositif selon la revendication 12, caractérisé par le fait que le transporteur
à poches (21) peut être serré contre le pourtour du revolver de pliage (23) par des
galets presseurs (montés élastiquement) (68,69), en particulier dans la zone où il
arrive à ce pourtour et celle où il en part.
14. Dispositif selon la revendication 10, caractérisé par le fait que le transporteur
à poches (21), sans fin et passant sur au moins deux galets de renvoi (50, 51), est
appliqué dans la zone de son brin supérieur (52) sur le pourtour du revolver de pliage
(23).
15. Dispositif selon la revendication 14 et une ou plusieurs des autres revendications,
caractérisé par le fait que les galets de renvoi (50, 51) ont sur leur pourtour, au
milieu, une fente circonférentielle (91) dans laquelle entrent les nervures dents
(dirigées vers le bas ou l'intérieur) (49).
16. Dispositif selon la revendication 1 et une ou plusieurs des autres revendications,
caractérisé par le fait que plusieurs poches (24) du transporteur à poches (21) peuvent
être chargées pendant leur arrêt par introduction simultanée de groupes de cigarettes
(20) dans la zone d'un tronçon horizontal de transport, en particulier dans la zone
d'un brin inférieur (53) du transporteur à poches (21
17. Dispositif selon la revendication 1 et une ou plusieurs des autres revendications,
caractérisé par le fait que les galets de renvoi (50, 51) du transporteur à poches
(21) sont soumis simultanément et en commun à un mouvement de va-et-vient de façon
telle que le transporteur à poches (21), avec entraînement continu, s'arrête temporairement
dans la zone restante de chargement en groupes de cigarettes (20), en particulier
dans la zone de son brin inférieur (53).
18. Dispositif selon la revendication 16, caractérisé par le fait que les galets de
renvoi (50, 51), réunis par une bielle rigide (61), peuvent être soumis à un mouvement
de va-et-vient par le revolver de pliage (23) par l'intermédiaire d'un mécanisme accouplé
à la bielle (61).
1. Apparatus for conveying cigarette groups (20) in conjunction with a packaging machine,
each of the cigarette groups (20) being received in a pocket (24) of a driven endless
conveyor (21), the pockets (24) of which on a front wall (92) and on a rear wall (93)
are provided with one or more, rigid joint plates (26, 27) which are mounted, together
with offset joint plates (28, 29) of an adjacent pocket (24), on a common transversely
directed joint axle (pivot pin 30), characterized in that the joint plates (28, 29)
arranged on one side of the pocket (24) are fastened firmly and non- rotatably on
the pivot pin (30), and the joint plates (26, 27) on the other side are mounted rotatably
and without play or welding on the common pivot pin (30) by means of rolling bearings
(ball bearings 31).
2. Apparatus according to Claim 1, characterized in that the pockets (24) have, on
the top side and/or underside, concavities (72) in the form of an arc of a circle,
which come positively up against a periphery in the form of an arc of a circle or
against a cylindrical surface of a folding turret (23) or the like.
3. Apparatus according to Claim 1 and one or more of the further claims, characterized
in that a pocket orifice (32) is arranged inside the pocket (24), preferably as a
recess open at the sides which has a closed cross-section and which is symmetrical
relative to the longitudinal and transverse mid-plane of the pocket (24).
4. Apparatus according to Claim 1 and one or more of the further claims, characterized
by (lateral) guides (76,77,78,79) for the pockets (24), especially consisting of guide
rollers (40) which are arranged at least at one end of the (extended) pivot pin (30)
(supporting end 39) and which (periodically) penetrate into fixed guides (guide slots
74).
5. Apparatus according to Claim 1 and one or more of the further claims, characterized
in that the pocket orifices (32) are each formed by a cassette (33) which is inserted
into a corresponding recess (34) in the pocket (24), the size of a pocket orifice
(32) being determined by the shape and/or dimensions of cassette walls (35), the cassette
having uniform external dimensions.
6. Apparatus according to Claim 1 and one or more of the further claims, characterized
by (additional) guidance of the pockets (24) against a lateral movement of the latter,
especially by means of guide webs (toothed webs 44, 49) on the top side and/or underside
of the pockets (24), the guide webs penetrating (periodically) into fixed guide slots
(82).
7. Apparatus according to Claim 1 and one or more of the further claims, characterized
in that the pockets (24) are provided on the top side and/ or underside with projections,
which ensure meshing with other revolving machine members, especially with the periphery
of a folding turret (23).
8. Apparatus according to Claim 7, characterized in that there are arranged on the
top side and/or underside of the pockets (24) toothed webs (44, 49) with respectively
upwardly and downwardly converging flanks which penetrate into depressions (71) matching
these and arranged along the periphery of the folding turret (23).
9. Apparatus according to Claim 8, characterized in that the toothed webs (44) consisting
especially of plastic are attached onto the top side of the pockets (24), preferably
by means of a dovetail joint (46).
10. Apparatus according to Claim 8, characterized in that the pockets (24) are divided
in the longitudinal mid plane, and preferably a toothed web (49) extending above and
below the pocket (24) is clamped, as a continuous (circular) disc, in the region of
a (central) dividing plane (48).
11. Apparatus according to Claim 8, characterized in that the drive for the pocket
conveyor (21) can be transmitted by the folding turret (23).
12. Apparatus according to Claim 8, characterized in that the pocket conveyor (21)
rests against the periphery of the folding turret (23) along a part circle, especially
a part circle extending in the lower region of the folding turret (23) and of the
size of approximately a quarter circle, the toothed webs (44, 49) at the same time
engaging into the depressions (71) of the folding turret (23).
13. Apparatus according to Claim 12, characterized in that the pocket conveyor (21)
can be pressed against the folding turret (23) by (elastically mounted) pressure rollers
(68,69), especially in the region of run-on to and run-off from the periphery of the
folding turret (23).
14. Apparatus according to Claim 10, characterized in that the endless pocket conveyor
(21) guided via at least two deflecting rollers (50, 51) rests against the periphery
of the folding turret (23) in the region of the upper strand (52).
15. Apparatus according to Claim 14 and one or more of the further claims, characterized
in that the deflecting rollers (50, 51) are provided with central peripheral slots
(91) which are arranged along the periphery and into which the (downwardly or inwardly
directed) toothed webs (49) penetrate.
16. Apparatus according to Claim 1 and one or more of the further claims, characterized
in that several pockets (24) of the pocket conveyor (21) can be supplied, during the
standstill of the latter, as a result of the simultaneous insertion of cigarette groups
(20) in the region of a horizontal conveyor portion, especially in the region of a
lower strand (53) of the pocket conveyor (21).
17. Apparatus according to Claim 1 and one or more of the further claims, characterized
in that the deflecting rollers (50, 51) of the pocket conveyor (21) can be moved to
and fro simultaneously and together, in such a way that. the pocket conveyor (21),
whilst being driven continuously, stops temporarily in the remaining region of supply
with cigarette groups (20), especially in the region of the lower strand (53).
18. Apparatus according to Claim 16, characterized in that the deflecting rollers
(50, 51) connected to one another by means of a rigid connecting rod (61) can be driven
to and fro by means of the folding turret (23) via a gear connected to the connecting
rod (61).