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EP 0 210 945 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.06.1989 Patentblatt 1989/24 |
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Anmeldetag: 22.05.1986 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: H01R 43/01 |
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Vorrichtung zum Anschliessen und Verbinden von Kabeladern
Device for connecting cable cores
Dispositif de raccordement de conducteurs électriques
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
18.06.1985 DE 3522131
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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04.02.1987 Patentblatt 1987/06 |
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Patentinhaber: KRONE Aktiengesellschaft |
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D-14167 Berlin (DE) |
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Erfinder: |
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- Gerke, Dieter
D-1000 Berlin 27 (DE)
- Klaiber, Eberhard
D-1000 Berlin 62 (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 040 307 DE-A- 2 610 461 FR-A- 2 205 756
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EP-A- 0 106 024 DE-A- 2 739 247 US-A- 4 429 451
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Vorschneiden der Isolierstoffhülle
von Kabeladern vor dem Anschließen an Schneid-Klemm-Kontakte gemäß dem Oberbegriff
des Anspruches 1.
[0002] Aus der DE-A-2 610 461 sind Anschlußleisten mit Schneid-Klemm-Anschlußkontakten vorbekannt,
die aus zwei, einen offenen Längsschlitz begrenzenden Kontaktzungen aus dünnem Federblech
gebildet sind. Beim Eindrücken der Kabelader in den Kontaktschlitz wird durch die
relativ scharfen Kanten der Federzungen zuerst die Isolierstoffhülle der Kabelader
zerschnitten. Anschließend dringen die Kanten um einen gewissen Betrag in das Material
des Innenleiters der Kabelader ein, um den gewünschten elektrisch leitenden Kontakt
herzustellen.
[0003] Zum Eindrücken der isolierten Kabelader in den Kontaktschlitz und zum Herausziehen
einer eingedrückten Kabelader aus dem Kontaktschlitz ist ein spezielles Werkzeug aus
dem DE-U-8 013 494 vorbekannt. Mit diesem lassen sich allerdings nur Kabeladern mit
kleinem Kabelquerschnitt an Schneid-Klemm-Anschlußkontakten anschließen. Für das Anschließen
von Kabeladern mit einer im Verhältnis zum Aderquerschnitt dicken Isolierstoffhülle,
wie z.B. Kabeladern der Starkstromtechnik oder Kabeladern von Fernmelde-Freileitungen,
sogenannte Dropwire-Kabel werden bisher üblicherweise Schraub-Klemm-Anschlußkontakte
eingesetzt. Diese erfordern ein Abisolieren der Kabeladern und ferner aufwendige Schraubarbeiten.
[0004] Es ist jedoch aus der DE-A-3 214 896 bereits ein Schneid-Klemm-Anschlußkontakt vorbekannt,
der das abisolierfreie Anschließen von Drähten unterschiedlicher Außen- und Innenleiterdurchmesser
und unterschiedlicher Isolationsmaterialien erlaubt. Ein derartiger Schneid-Klemm-Kontakt
wird in Anschlußleisten gemäß DE-A-3 415 396 eingesetzt. Beim Eindrücken von Kabeladern
mit einer im Verhältnis zum Aderquerschnitt dicken Isolierstoffhülle in diese Schneid-Klemm-Anschlußkontakte
treten allerdings hohe Eindrückkräfte auf, die mit dem bisher bekannten Anlegewerkzeug
nicht immer bewältigt werden können.
[0005] Bei einer aus der DE-A-2 739 247 vorbekannten gattungsgemässen Vorrichtung zum Vorschneiden
der Isolierstoffhülle von Kabeladern vor dem Anschließen an Schneid-Klemm-Kontakte
sind die gegenüberliegenden Messerschneiden an einem Messer ausgebildet, das innerhalb
des Basisteiles des Werkzeuges fest angebracht ist. Ein Schieber mit einer Nut als
Gegenhalterung ist zwischen den Stegen des Basisteiles schiebbar gelagert. Nachteilig
hierbei ist, daß die Isolierstoffhülle der Leiterseele beim Vorschneiden der Kabelader
durch die gegenüberliegenden Messerschneiden hindurchgequetscht wird, wobei die Kabelader
in der als Gegenhalterung dienenden Nut des Schiebers aufgenommen ist.
[0006] Nachteilig ist ferner, daß die Isolierstoffhülle nur mit zwei gegenüberliegenden
Einschnitten versehen wird, welche anschließend zwischen die Schenkel des Schneid-Klemm-Elementes
in den Klemmschlitz eingedrückt werden müssen. Dabei kann es leicht zu einer axialen
Verschiebung der Kabelader kommen, so daß diese nicht - wie gewünscht - mit den durch
die Messerschneiden hergestellten Einschnitten, sondern mit ihrer massiven Isolierstoffhülle
in den Klemmschlitz eingeführt wird.
[0007] Insbesondere bei Kabeladern mit einer im Verhältnis zum Aderquerschnitt dicken Isolierstoffhülle
werden hierbei hohe Eindrückkräfte erforderlich, die mit den üblichen Werkzeugen zum
Eindrücken der Kabeladern in die Schneid-Klemm-Kontakte nicht aufgebracht werden können.
[0008] Der Erfindung liegt von daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der gattungsgemäßen
Art zum Vorschneiden der Isolierstoffhülle von Kabeladern vor dem Anschließen an Schneid-Klemm-Kontakte,
insbesondere von Kabeladern mit einer im Verhältnis zum Aderquerschnitt dicken Isolierstoffhülle,
zu schaffen, mit welcher der Querschnitt der dicken Kabelader um ein solches Mass
verringerbar ist, daß diese mit Sicherheit nur mit geringen Eindrückkräften in die
Schneid-Klemm-Kontakte eindrückbar ist.
[0009] Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich aus den kennzeichnenden Merkmalen des Patentanspruches
1. Die Erfindung sieht einerseits ein Basisteil mit einer Kabelmulde zur Aufnahme
der Kabeladern vor, so dass diese für ein Einwirken der Messerschneiden gut gelagert
sind. Durch die bogenförmige Ausbildung der Messerschneiden werden in Axialrichtung
der Kabeladern längere bzw. breitere Einschnitte geschaffen, so daß die vorgeschnittenen
Kabeladern mit nur geringen Eindrückkräften anschließend in die Schneid-Klemm-Kontakte
eingedrückt werden können. Da schließlich die bogenförmigen Messerschneiden an den
gegenüberliegenden Innenseiten eines am Basisteil schwenkbar angelenkten im Querschnitt
U-förmigen Hebels angeordnet sind, wird zum Vorschneiden der Isolierstoffhülle der
Kabeladern ein echter Schneidvorgang ausgeführt, der gegenüber dem im Stand der Technik
durchgeführten Quetschvorgang zu einem sauberen und sichern Anschneiden der Kabeladern
führt. Bei den mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung vorgeschnittenen Kabeladern ist
sichergestellt, daß diese - selbst wenn diese in Axialrichtung gegenüber den Schneid-Klemm-Kontakten
etwas verschoben werden - sicher in die Klemmkontakte eingedrückt werden können, zumal
die bogenförmigen Einschnitte der Isolierstoffhülle eine leichte Zentrierung der Kaberader
zum Schneid-Klemm-Kontakt ermöglichen.
[0010] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Hierbei ist zu berücksichtigen, daß die erfindungsgemässe Vorrichtung sowohl an Anschlußleisten
selbst angebracht als auch als Handwerkzeug in Form eines sogenannten Anlegewerkzeuges
ausgebildet werden kann.
[0011] Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich aus den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruches
1 für das Verfahren und des Anspruches 3 für die Vorrichtung. Durch vor dem Eindrückvorgang
erfolgendes, mindestens teilweises Wegschneiden der Isolierstoffhülle der Kabelader
im vorgesehenen Kontaktierungsbereich können die beim Eindrücken der dicken Kabelader
in die Schneid-Klemm-Anschlußkontakte auftretenden Eindrückkräfte erheblich verringert
werden, insbesondere dann, wenn im Kontaktierungsbereich für die Kontaktschenkel des
Schneid-Klemm-Anschlußkontaktes zwei einander gegen- überliegendeteileausderlsolierstoffhüllederdicken
Kabelader weggeschnitten werden. Dies erfolgt bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung
durch eine Vorschneideeinrichtung mit zwei bogenförmigen Schneidemessern. Beim Anschaltevorgang,
d.h. beim Eindrücken des erfindungsgemäß ausgebildeten Kontaktierungsbereichs der
Kabelader in den Kontaktschlitz des Schneid-Klemm-Anschlußkontaktes müssen die Schneidkanten
des Kontaktschlitzes weniger Isolierstoffmaterial durchdringen, so daß die Eindrückkräfte
erheblich verringert werden. Beschädigungen der Federzungen des Anschlußkontaktes
sind somit nicht mehr zu befürchten.
[0012] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den weiteren
Unteransprüchen. Hierbei ist noch zu berücksichtigen, daß die erfindungsgemäße Vorrichtung
sowohl an Anschlußleisten selbst angebracht als auch als Handwerkzeug in Form eines
sogenannten Anlegewerkzeuges ausgebildet sein kann.
[0013] Die Erfindung ist nachfolgend anhand eines als Anlegewerkzeug ausgebildeten Ausführungsbeispieles
näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Ansicht des Anschaltewerkzeuges von der mit einem Ziehhaken versehenen
Seite mit einer darunter befindlichen, mit Schneid-Klemm-Kontakten versehenen Anschlußleiste,
Fig. 2 eine etwas verkleinerte Ansicht des Anlegewerkzeuges von der mit einer Vorschneideeinrichtung
versehenen Seite,
Fig. 3 eine Stirnansicht auf das Anschaltewerkzeug gemäss Pfeil X in Fig. 2,
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht auf das Anlegewerkzeug mit ausgeklapptem Ziehhaken
und
Fig. 5 die Ansicht eines mittels des Ziehhakens aufgeteilt werdenden zweiadrigen Kabels.
[0014] Das Anlegewerkzeug besteht aus einem Schaft 14 (Basisteil) mit einem Griffteil 15
an einem Ende sowie mit einem Führungssteg 17, einem Hebel 18 und Eindrückstegen 32
am anderen Ende. Sämtliche Bauteile 14, 15, 17, 18 und 32 sind einstückig aus Kunststoff
von für ein Handwerkzeug notwendiger Festigkeit hergestellt. Der bogenförmig gerundete
Griffteil 15 dient zum manuellen Aufbringen einer Eindrückkraft, mit welcher die Eindrückstege
32 beaufschlagt werden können, um Kabeladern 20 mit einer im Verhältnis zum Aderquerschnitt
des Innenleiters 22 dicken Isolierstoffhülle 21 in Schneid-Klemm-Anschlußkontakte
44 von Anschlußleisten 40 eindrücken zu können. Der Führungssteg 17 dient hierbei
der Einführungssicherung der Eindrückstege 32. Der Hebel 18 dientzum Herausnehmen
von in die Anschlußleiste 40 eingesteckten, nicht dargestellten Überspannungsableitermagazinen.
[0015] An dem Schaft 14 des Anlegewerkzeuges ist eine Vorschneideeinrichtung 11 für die
dicke Kabelader 20 angebracht. Diese besteht aus einem U-förmigen Hebel 23, der in
der Schwenkachse 27 angelenkt ist. Der U-förmige Hebel 23 trägt auf den Innenseiten
33 seiner beiden Seitenflächen 56, 57 je ein bogenförmiges Schneidemesser 12, 13.
Diese sind unter Freilassung eines Freiraumes von mindestens der Breite des Durchmessers
des Innenleiters 22 der Kabelader 20 gegeneinander gerichtet, wie es insbesondere
in Fig. 2 dargestellt ist. Die offene Seite des U-förmigen Hebels 23 ist in Richtung
des Schaftes 14 angeordnet, so daß der Hebel 23 im niedergedrückten Zustand mit seinen
Seitenflächen 56, 57 den Schaft 14 umschließt, wie es in Fig. 3 mit durchgezogenen
Linien dargestellt ist. Aus dem Kunststoffmaterial des Schaftes 14 ist eine Führungsmulde
26 zur Aufnahme und Lagerung der Kabelader 20 ausgeformt.
[0016] Vor dem Eindrücken einer Kaberlader 20 mit im Verhältnis zum Aderquerschnitt des
Innenleiters 22 dicker Isolierstoffhülle 21 in die Schneid-Klemm-Anschlußkontakte
44 einer Anschlußleiste 40 wird die Kabelader 20 in die Führungsmulde 26 eingelegt,
wobei der Hebel 23 hochgeschwenkt ist, wie es in Fig. 3 dargestellt ist. Die Führungsmulde
26 verläuft in Längsrichtung des Schaftes 14. Durch Niederdrücken des Hebels 23 wird
die Isolierstoffhülle 21 der Kabelader 20 mittels der auf den Innenseiten 33 der Seitenflächen
56, 57 des Hebels 23 angeordneten bogenförmigen Schneidemesser 12, 13 an zwei Stellen
im vorgesehenen Kontaktierungsbereich 37 angeschnitten, wobei zwei Isolierstoffteile
34, 35 abgeschnitten werden, wie es in Fig. 2 dargestellt ist. Nach dem erneuten Hochschwenken
des Hebels 23 wird die Kabelader 20 aus der Führungsmulde 26 herausgenommen und mit
dem vorgesehenen Kontaktierungsbereich 37 in die Schneid-Klemm-Anschlußkontakte 44
der Anschlußleiste 40 eingelegt, wobei der Kontaktierungsbereich 37 in den Kontaktschlitz
45 eingedrückt wird. Das Eindrücken erfolgt mittels der Eindrückstege 32, welche an
die Form des Schneid-Klemm-Anschlußkontaktes 44 angepaßt sind.
[0017] Im Mittelpunkt des kreisscheibenförmigen Griffteiles 15 ist ein Ziehhaken 24 drehbar
gelagert, der mit seinem hakenartigen Ende 36 zum Herausziehen und Entfernen von fest
in die Schneid-Klemm-Anschlußkontakte 44 eingedrückten Kabeladern 20 dient. Es ist
eine Rasteinrichtung 30 für den Ziehhaken 24 vorgesehen, welche aus zwei am Griffteil
15 5 ausgeformten Rastnasen 29 und einer Raste 30 im Ziehhaken gebildet ist. Hierdurch
kann der Ziehhaken 24 zwei Positionen einnehmen, nämlich die in Fig. 1 mit ausgezogenen
Linien dargestellte Ruhestellung, bei weicher der Ziehhaken 24 parallel zum Schaft
14 liegt, und die in Fig. 1 mit gestrichelten Linien und in Fig. 4 dargestellte Arbeitsstellung,
bei welcher der Ziehhaken 24 etwa rechtwinklig vom Schaft 14 abgewinkelt ist.
[0018] Das Griffteil 15 besitzt ferner drei Durchgangsöffnungen 19 für Kabeladern 20, welchen
am Ziehhaken 24 eine Trenneinrichtung 25 zugeordnet ist. Diese besteht aus zwei bogenförmigen
Ausschnitten 58, 59, die einen spitzen Zacken 39 zwischen sich bilden. Ein zweiadriges
Kabel (Fig. 5) wird durch eine Durchgangsbohrung 19 hindurchgeführt, anschließend
wird der Ziehhaken 24 mit seinem spitzen Zacken 39 so in den Bereich dieser Durchgangsöffnungen
19 verschwenkt, daß der spitze Zacken 39 zwischen die beiden Kabeladern 20 des zweiadrigen
Kabels kommt, so daß diese beim Durchziehen durch die Durchgangsöffnung 19 vom spitzen
Zacken 39 in zwei einzelne Kabeladern 20 aufgetrennt werden.
1. Vorrichtung zum Vorschneiden der Isolierstoffhülle von Kabeladern vor dem Anschließen
an Schneid-Klemm-Kontakte, insbesondere von Kabeladern mit einer im Verhältnis zum
Aderquerschnitt dicken Isolierstoffhülle, aus einem Basisteil, aus zwei gegenüberliegenden
Messerschneiden und aus einer Gegenhalterung für die Kabeladern, dadurch gekennzeichnet,
daß das Basisteil (14) mit einer als Gegenhalterung dienenden Kabelmulde (26) zur
Aufnahme der Kabeladern (20) versehen ist und daß die Messerschneiden (12, 13) an
den gegenüberliegenden Innenseiten (33) eines am Basisteil (14) schwenkbar angelenkten,
im Querschnitt U-förmigen Hebels (23) angeordnet und bogenförmig ausgebildet sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der beiden
bogenförmigen Schneidmesser (12, 13) voneinander mindestens der Breite des Durchmessers
des Innenleiters (22) der Kabelader (20) entspricht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Basisteil (14)
den Schaft eines Handwerkzeuges bildet, dessen Griffteil (15) bogenförmig gerundet
ist und dessen freies Schaftende Führungsstege (17, 32) zum Eindrücken der Kabeladern
(20) in die Schneid-Klemm-Anschlußkontakte (44) von Anschlußleisten (40) aufweist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß am Schaft des Handwerkzeuges
zusätzlich ein Hebel (18) zum Herausnehmen von in die Anschlußleiste (40) eingesteckten
Überspannungsableiter-Magazinen angeordnet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Griffteil (15)
des Handwerkzeuges mit mehreren Bohrungen (19) sowie mit einem, eine in den Bereich
der Bohrungen (19) schwenkbare Trenneinrichtung (25) ausweisenden Ziehhaken (24) versehen
ist, um so zweiadrige Kabel durch die Bohrung (19) führen und mittels der Trenneinrichtung
(25) in einzelne Kabeladern trennen zu können.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Ziehhaken (24) mit
einer Rasteinrichtung (30) und der Griffteil (15) mit zwei Rastnasen (29) versehen
sind, so daß der Ziehhaken (24) in zwei Positionen einrastbar ist.
1. A device for precutting the insulating covering of cable wires prior to connection
to cutting/clamping contacts, in particular cable wires having a thick insulating
covering if compared to the wire cross section, comprising a base section, two opposed
knife blades, and a counter support for the cable wires, characterized by that the
base section (14) is provided with a cable depression (26) for receiving the cable
wires (20), and that the knife blades (12, 13) are arranged at the opposed inner sides
(33) of an in cross-section U-shaped lever (23) mounted pivotally at the base section
(14), and are of curved shape.
2. A device according to claim 1, characterized by that the distance of the two curved
cutting knives (12, 13) from each other corresponds at least to the width of the diameter
of the internal conductor (22) of the cable wire (20).
3. A device according to claims 1 or 2, characterized by that the base section (14)
forms the shaft of a tool, the handle section (15) of which is curved and round and
the free end of which is provided with guide pieces (17, 32) for pressing the cable
wires (20) into the cutting/clamping connection contacts (44) of connector banks (40).
4. A device according to claim 3, characterized by that at the shaft of the tool,
in addition a lever (18) for removal of overvoltage suppressor magazines inserted
into the connector bank (40) is arranged.
5. A device according to claims 3 or 4, characterized by that the handle section (15)
of the tool is provided with several boreholes (19) and with a pull hook (24) exhibiting
a separating device (25) swingable into the area of the boreholes (19), in order to
be able to guide, thus, two-wire cables through the borehole (19) and to separate
them by means of the separating device (25) into individual cable wires.
6. A device according to claim 5, characterized by that the pull hook (24) is provided
with a notch device (30), and that the handle section (15) is provided with two latch
detents (29), such that the pull hook (24) is latchable in two positions.
1. Dispositif destiné à précouper la gaine isolante de fils de câbles avant le raccordement
aux contacts de coupure et de serrage, comprenant un élément de base, deux couteaux
opposés et un contre-support pour les fils de câbles, caractérisé en ce que l'élément
de base (14) est pourvu d'une dépression de câble (26) servant de contre-support pour
le logement des fils de câbles 20, et que les couteaux (12, 13) sont disposés aux
côtés intérieurs (3) d'un levier (14) en forme d'U basculé pivotant à l'élément de
base (14), et que ceux-ci sont formés en arc.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que la distance des deux
couteaux (12, 13) en arc l'un de l'autre correspond au moins à la largeur du diamètre
du conducteur intérieur (22) du fil de câble 20.
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'élément de base
(14) forme la tige d'un outil, dont la section de poignée (15) est arrondie en arc
et dont l'extrémité libre de la tige présente des nervures de guidage (17, 32) pour
enfoncer les fils de câbles (20) dans les contacts de coupure et de serrage (44) de
réglettes de raccordement (40).
4. Dispositif selon la revendication 3, caractérisé en ce qu'à la tige de l'outil,
un levier (18) est prévu en addition pour enlever des magasins d'éclateurs déchargeurs
fichés dans la réglette de raccordement (40).
5. Dispositif selon la revendication 3 ou 4, caractérisé en ce que la section de poignée
(15) de l'outil est pourvue de plusieurs orifices (19) et d'un crochet d'étirage (24)
comprenant un dispositif de séparation (25) à tourner dans la zone des orifices (19),
pour pouvoir conduire des câbles à deux fils à travers de l'orifice ( 19) et les séparer
au moyen du dispositif de séparation (25) en fils de câbles individuels.
6. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé en ce que le crochet d'étirage
(24) est pourvu d'un dispositif à encoches (30), et que la section de poignée (15)
est pourvue de deux parties en saillie (29), de sorte que le crochet d'étirage (24)
soit encliqueta- ble en deux positions.