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EP 0 211 136 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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04.01.1989 Patentblatt 1989/01 |
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Anmeldetag: 08.03.1986 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: B65H 19/30 |
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Verfahren und Doppeltragwalzen -Wickelmaschine zum automatischen Einbringen einer
zur Aufnahme einer Warenbahn geeigneten Wickelhülse
Method and winding machine with two supporting rollers for inserting a bobbin adapted
for receiving web material
Procédé et machine d'enroulage à deux rouleaux porteurs pour l'insertion automatique
d'une bobine adaptée à recevoir un matériau en bande
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT FR IT SE |
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Priorität: |
31.07.1985 DE 3527377
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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25.02.1987 Patentblatt 1987/09 |
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Patentinhaber: JAGENBERG Aktiengesellschaft |
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D-40476 Düsseldorf (DE) |
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Erfinder: |
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- Dropczynski, Hartmut
D-4047 Dormagen 5 (DE)
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Vertreter: Pfeiffer, Helmut, Dipl.-Ing. |
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c/o Jagenberg AG
Kennedydamm 15-17 40476 Düsseldorf 40476 Düsseldorf (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 920 707
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GB-A- 2 065 081
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN, Band 7, Nr. 87 (M-206)[1230], 9. April 1983; & JP - A-
58 011 452 (MITSUBISHI JUKOGYO K.K.) 22.01.1983
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum automatischen Einbringen einer zur
Aufnahme einer Warenbahn geeigneten Wickelhülse in Doppeltragwalzen-Wickelmaschinen,
wobei die Warenbahn durchtrennt und der dabei entstehende Warenbahnanfang nach Ausstoß
einer fertigen Wickelrolle an der mit einem Klebemittel versehenen Wickelhülse befestigt
wird, die zunächst in definierter Lage von einer Wartestellung in eine oberhalb des
von den Tragwalzen gebildeten Walzenbetts liegende Übergabestellung gebracht und danach
bis zur Auflage auf den Tragwalzen in einer Anwickelstellung abgegeben wird.
[0002] Bei einem aus der DE-PS 2 920 707 bekanntgewordenen Verfahren zum automatischen Trennen
und Anwickeln einer Materialbahn wird die mit Klebemittel versehene Wickelhülse mit
Hilfe einer Spannzange von der Wartestellung aus in die oberhalb des Walzenbetts liegende
Übergabestellung plaziert. Auf diese Weise kann die Wickelhülse in genau definierter
Lage, zum Beispiel mit nach unten weisender Leimspur oder einem Klebestreifen in die
Übergabestellung gebracht werden. Zum Einbringen der Wickelhülse in die im Walzenbett
befindliche Anwickelstellung wird die Spannzange einfach geöffnet, so daß die Wickelhülse
im freien Fall in das Walzenbett gelangt. Dabei soll die Leimspur bzw. der Klebestreifen
so zwischen die Tragwalzen fallen, daß die Leimspur oder der Klebestreifen die Tragwalzen
nicht berührt bzw. beim neuen Wickeln die Leimspur zuerst die an der als Saugwalze
ausgebildeten Tragwalze haftende Materialbahn anklebt und mitnimmt.
[0003] Bei der Verarbeitung von Wickelhülsen mit großen Außendurchmesser-Unterschieden muß
die Spannzange zwangsläufig höher angeordnet werden, d.h. die Übergabestellung besitzt
einen größeren Abstand von der im Walzenbett befindlichen Anwickelstellung. Das hat
zur Folge, daß die Fallhöhe bei der Verarbeitung von kleinen Wickelhülsen sehr groß
wird. Dies führt wiederum dazu, daß sich die kleinen Wickelhülsen während des Fallens
verdrehen und ihre Lage durch den Aufprall auf die Tragwalzen nochmals verändern.
Hierdurch kommt es zu unerwünschten Störungen beim Anwickeln sowie zu einer Verschmutzung
der Tragwalzen und einer gegebenenfalls vorhandenen Druckwalze durch das auf die Wickelhülse
aufgetragene Klebemittel.
[0004] Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren vorzuschlagen, bei dem
die vorgenannten Störungen vermieden werden, das sich vielmehr durch ein exaktes Einbringen
der Wickelhülsen von der Wartestellung bis in die Übergabe-und Anwickelstellung in
genau definierter Lage auszeichnet. Eine weitere Aufgabe besteht in der Schaffung
einer Doppeltragwalzen-Wickelmaschine mit einer ein exaktes Einlegen der Wickelhülsen
geeigneten Einlegeeinrichtung.
[0005] Die verfahrensmäßige Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Wickelhülse während ihrer
Bewegung von der Ubergabestellung in die Anwickelstellung unverdrehbar gehalten wird.
Auf diese Weise wird sichergestellt, daß sich die Wickelhülse nicht mehr in unkontrollierter
Weise verdrehen kann, sondern in genau der gleichen Lage, wie sie von der Wartestellung
in die Übergabestellung gelangt ist, bis in die Anwickelstellung abgegeben wird. Dadurch
wird eine Verschmutzung der Tragwalzen vermieden und ein einwandfreies Anwickeln des
Anfangs der Warenbahn gewährleistet.
[0006] Das erfindungsgemäße Verfahren eignet sich insbesondere dann, wenn es sich um die
Verarbeitung von mehreren nebeneinanderliegenden Wickelhülsen bzw. Hülsenstücken handelt,
d.h. in solchen Fällen, wo andere Mittel, wie z.B. an den Hülsenenden angreifende
Haken od. dgl. nicht verwendet werden können.
[0007] In zweckmäßiger Weise ist vorgesehen, daß die unverdrehbare Halterung der Wickelhülse
durch Unterdruck bereits beginnt, während sie in der Übergabestellung noch in definierter
Lage, z.B. durch eine Spanneinrichtung gehalten wird. Hierdurch ist in jedem Fall
sichergestellt, daß die einmal eingenommene Lage der Wickelhülse von der Wartestellung
aus bis in die Anwickelstellung genau eingehalten wird.
[0008] Das erfindungsgemäße Verfahren läßt sich auf einer Doppeltragwalzen-Wickelmaschine
mit einer Einrichtung zum automatischen Einbringen einer mit einem Klebemittel, wie
Klebestreifen, Leimspur od. dgl., längs einer Mantellinie zum Ankleben des Anfangs
der Warenbahn versehenen Wickelhülse aus einer Wartestellung in eine oberhalb des
von den Tragwalzen gebildeten Walzenbetts liegende Übergabestellung und eine im Walzenbett
liegende Anwickelstellung und mit einer Einrichtung zum Ausstoßen einer fertigen Wickelrolle
durchführen, bei der erfindungsgemäß die Einrichtung zum Einlegen der Wickelhülse
eine zumindest im Bereich zwischen der Übergabestellung und der Anwickelstellung wirksame
Haltevorrichtung aufweist. Mittels der Haltevorrichtung lassen sich im Außendurchmesser
unterschiedliche Wickelhülsen in genau definierter Lage von der Übergabestellung in
die Anwickelstellung bringen. Ein unkontrolliertes Verdrehen der Wickelhülsen mit
einer Beeinträchtigung des Anwickelvorgangs ist damit ausgeschlossen.
[0009] In zweckmäßiger Ausgestaltung der Erfindung ist die Haltevorrichtung von einer Saugvorrichtung
gebildet, die aus einer Leiste mit daran mit Abstand befestigten Saugnäpfen besteht,
die an eine Unterdruckquelle angeschlossen sind. In der Übergabestellung können die
Saugnäpfe bis auf die Wickelhülse abgesenkt werden, dabei durch Unterdruck die Wickelhülse
gehalten und dann die gesamte Haltevorrichtung bis in die Anwickelstellung der Wickelhülse
abgesenkt werden. Zu diesem Zweck hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn die Leiste
in Führungen verschiebbar gelagert und durch ein Verstellelement beaufschlagbar ist.
Das Verstellelement kann dabei von Teleskopzylindern gebildet sein.
[0010] Von besonderer Bedeutung ist, daß die Teleskopzylinder an einem um die Achse der
einen Tragwalze von einer der Wartestellung der Wickelhülse bis in deren Übergabestellung
entsprechenden Stellung verschwenkbaren Ausstoßbalken der Ausstoßeinrichtung befestigt
sind. Hierdurch ergibt sich eine sehr gedrängte Bauweise.
[0011] Dazu trägt auch bei, wenn der Ausstoßbalken zugleich als Träger einer die Wickelhülse
zwischen der Wartestellung und der Übergabestellung in definierter Lage haltenden
Spannzange ausgebildet ist, zu deren Spannbacken die Teleskopzylinder zentrisch angeordnet
sind.
[0012] Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung schematisch
dargestellt. Eine im einzelnen nicht dargestellte Doppeltragwalzen-Wickelmaschine
besitzt zwei drehbar angetriebene Tragwalzen 1 und 2, zwischen denen von unten her
eine Warenbahn 3 einläuft. Um die Drehachse 4 der Tragwalze 2 sind eine Ausstoßeinrichtung
5 und eine darin integrierte Einlegevorrichtung 6 aus einer mit strichpunktierten
Linien angedeuteten Wartestellung in die in der Zeichnung dargestellte Übergabestellung
für zum Aufwickeln der Warenbahn geeignete Wickelhülsen gezeigt. Mit Hilfe eines Ausstoßbalkens
7 der Ausstoßeinrichtung 5 kann eine auf den Tragwalzen 1, 2 liegende fertige Wickelrolle
an einen nicht dargestellten Übergabetisch abgegeben werden.
[0013] Die Einlegeeinrichtung 6 besitzt eine Spannzange 8, mit deren Spannbacken 9, 11 Wickelhülsen
unterschiedlichen Durchmessers von der Wartestellung in die Ubergabestellung plaziert
werden können. Eine im Durchmesser kleinere Wickelhülse ist mit 12 und eine im Durchmesser
größere Wickelhülse ist mit 13 bezeichnet. Die Wickelhülsen 12, 13 besitzen an einer
bestimmten Stelle, nämlich an ihrer Unterseite, eine Leimspur 14. Mit deren Hilfe
kann in weiter unten näher beschriebener Weise der Anfang einer Warenbahn 3 angeklebt
werden.
[0014] Zentrisch zu den Spannbacken 9, 11 der Spannzange 8 ist eine Haltevorrichtung 15
angeordnet, die im wesentlichen aus einer in nicht dargestellten Führungen in vertikaler
Richtung verschiebbaren Leiste 16 sowie daran mit Abständen befestigten Saugnäpfen
17 und aus als Verstellelement wirkenden Teleskopzylindern 18 besteht. Die Saugnäpfe
17 sind an eine nicht dargestellte Unterdruckquelle angeschlossen.
[0015] Die Doppeltragwalzen-Wickelmaschine arbeitet wie folgt:
[0016] Eine auf den Tragwalzen 1, 2 liegende fertige Wickelrolle wird mit Hilfe des Ausstoßbalkens
7 der Ausstoßeinrichtung 5 auf einen nicht dargestellten Übergabetisch abgegeben.
Zu diesem Zweck wird die Ausstoßeinrichtung 7 von der Wartestellung in die dargestellte
Übergabestellung bewegt. Da die Einlegevorrichtung 6 mit der Ausstoßeinrichtung 5
gekoppelt ist, wird zugleich mit dieser Bewegung ein in der Wartestellung eingegebene
Wickelhülse 12 bzw. 13 durch die Spannzange 8 in genau definierter Lage mitgenommen
und in die dargestellte Übergabestellung gebracht. In der Übergabestellung weist die
Leimspur 14 nach unten. Zur Abgabe der Wickelhülse 12 bzw. 13 in die mit strichpunktierten
Linien dargestellte Anwickelstellung im Walzenbett der Tragwalzen 1, 2 werden die
Spannbacken 9, 11 der Spannzange 8 nach außen bewegt. Kurz vor dem Offnen der Spannzange
8 wird jedoch die Haltevorrichtung 15 wirksam. Zu diesem Zweck werden die Saugnäpfe
17 auf die Wickelhülse 12 bzw. 13 abgesenkt, so daß durch die dann wirksame Saugluft
die Wickelhülse 12 bzw. 13 unverdrehbar gehalten wird. Gleichzeitig werden dann durch
die Teleskopzylinder 18 die Saugnäpfe 17 bzw. die Leiste 16 soweit abgesenkt, daß
die Wickelhülse 12 bzw. 13 in ihre im Walzenbett liegende Anwickelstellung gebracht
wird. Dabei liegt die Leimspur 14 weiterhin genau in der gewünschten Stellung. Somit
kann die durch eine nicht dargestellte Schneideinrichtung abgeschnittene Warenbahn
3 in exakter Weise an die Wickelhülse 12 bzw. 13 angeklebt werden. In der Zeichnung
ist mit a die Senkhöhe einer im Durchmesser großen Wickelhülse 13 und mit b die Senkhöhe
einer im Durchmesser kleinen Wickelhülse 12 dargestellt. Die Saugnäpfe 17 sind in
der Anwickelstellung mit dünnen Linien angedeutet.
Verfahren zum automatischen Einbringen einer zur Aufnahme einer Warenbahn geeigneten
Wickelhülse in Doppeltragwalzen-Wickelmaschinen, wobei die Warenbahn durchtrennt und
der dabei entstehende Warenbahnanfang nach Ausstoß einer fertigen Wickelrolle an der
mit einem Klebemittel versehenen Wickelhülse befestigt wird, die zunächst in definierter
Lage von einer Wartestellung in eine oberhalb des von den Tragwalzen gebildeten Walzenbetts
liegende Übergabestellung gebracht und danach bis zur Auflage auf den Tragwalzen in
eine Anwickelstellung abgegeben wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Wickelhülse
während ihrer Bewegung von der Übergabestellung in die Anwickelstellung unverdrehbar
gehalten wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die unverdrehbare Halterung
der Wickelhülse bereits beginnt, während sie in der Übergabestellung noch in definierter
Lage gehalten wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die unverdrehbare
Halterung der Wickelhülse durch Unterdruck erfolgt.
4. Doppeltragwalzen-Wickelmaschine mit einer Einrichtung zum automatischen Einbringen
einer mit einem Klebemittel, wie Klebestreifen, Leimspur od. dgl., längs einer Mantellinie
zum Ankleben des Anfangs der Warenbahn versehenen Wickelhülse aus einer Wartestellung
in eine oberhalb des von den Tragwalzen gebildeten Walzenbetts liegende Übergabestellung
und eine in dem Walzenbett liegende Anwickelstellung und mit einer Einrichtung zum
Ausstoßen einer fertigen Wickeirolle, insbesondere zum Durchführen des Verfahrens
nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (6) zum Einlegen
der Wickelhülse (12 bzw. 13) eine zumindest im Bereich zwischen der Übergabestellung
und der Anwickelstellung wirksame Haltevorrichtung (15) aufweist.
5. Doppeltragwalzen-Wickelmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Haltevorrichtung (15) von einer Saugvorrichtung gebildet ist.
6. Doppeltragwalzen-Wickelmaschine nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Saugvorrichtung eine Leiste (16) und daran mit Abstand befestigte Saugnäpfe
(17) aufweist, die an eine Unterdruckquelle angeschlossen sind.
7. Doppeltragwalzen-Wickelmaschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 4 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Leiste (16) in Führungen verschiebbar gelagert und
durch ein Verstellelement (18) beaufschlagbar ist.
8. Doppeltragwalzen-Wickelmaschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 4 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß das Verstellelement von Teleskopzylindern (18) gebildet
ist.
9. Doppeltragwalzen-Wickelmaschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 4 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die Teleskopzylinder (18) an einem um die Achse (4) der
einen Tragwalze (2) von einer der Wartestellung der Wickelhülse (12 bzw. 13) bis in
deren Übergabestellung entsprechenden Stellung verschwenkbaren Ausstoßbalken (7) der
Ausstoßeinrichtung (5) befestigt sind.
10. Doppeltragwalzen-Wickelmaschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 4 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß der Ausstoßbalken (7) zugleich als Träger einer die Wickelhülse
(12 bzw. 13) zwischen der Wartestellung und der Übergabestellung in definierter Lage
haltenden Spannzange (8) ausgebildet ist, zu deren Spannbacken (9, 11) die Teleskopzylinder
(18) zentrisch angeordnet sind.
1. Process for the automatic introduction of a winding tube suitable for receiving
a web of material in two-drum winders, the web of material being severed and the material-web
beginning thus produced being fastened to the winding tube, provided with a means
of adhesion, once a finished wound roll has been ejected, which winding tube is initially
brought, in defined attitude, from a waiting position to a transfer position, lying
above the drum bed formed by the carrier drums, and is subsequently released into
a winding-commencement position until it comes into contact with the carrier drums,
characterized in that the winding tube is held unrotatably during its movement from
the transfer position into the winding-commencement position.
2. Process according to Claim 1, characterized in that the unrotatable holding of
the winding tube already begins while it is still being held in defined attitude in
the transfer position.
3. Process according to Claim 1 or 2, characterized in that the unrotatable holding
of the winding tube takes place under a vacuum.
4. Two-drum winder having a device for the automatic introduction of a winding tube,
provided with a means of adhesion, such as adhesive strips, trace of glue or the like,
along a surface line for adhesively attaching the beginning of the web of material,
out of a waiting position into a transfer position lying above the drum bed formed
by the carrier drums and into a winding-commencement position lying in the drum bed,
and having a device for the ejection of a finished wound roll, in particular for implementation
of the process according to Claims 1 to 3, characterized in that the device (6) for
the introduction of the winding tube (12 and 13) has a holding device (15) effective
at least in the region between the transfer position and the winding-commencement
position.
5. Two-drum winder according to Claim 4, characterized in that the holding device
(15) is formed by a suction device.
6. Two-drum winder according to Claim 4 or 5, characterized in that the suction device
has a bar (16) and suction cups (17) which are attached thereto at intervals and are
connected to a vacuum source.
7. Two-drum winder according to one or more of Claims 4 to 6, characterized in that
the bar (16) is mounted displaceably in guides and can be acted upon by an adjusting
element (18).
8. Two-drum winder according to one or more of Claims 4 to 7, characterized in that
the adjusting element is formed by telescopic cylinders (18).
9. Two-drum winder according to one or more of Claims 4 to 8, characterized in that
the telescopic cylinders (18) are fastened on an ejection beam (7) of the ejection
device (5), which beam can be pivoted about the axis (4) of the one carrier drum (2)
from a position corresponding to the waiting position of the winding tube (12 and
13) into its transfer position.
10. Two-drum winder according to one or more of Claims 4 to 9, characterized in that
the ejection beam (7) is designed at the same time as carrier of a collet chuck (8),
holding the winding tube (12 and 13) in defined attitude between the waiting position
and the transfer position, to the clamping jaws (9, 11) of which chuck the telescopic
cylinders (18) are arranged centrally.
1. Procédé pour l'introduction automatique d'un mandrin propre à recevoir une nappe
de produit dans des bobineuses à deux tambours de support, suivant lequel la nappe
de produit est sectionnée et le début de nappe ainsi obtenu est fixé, après éjection
d'un rouleau achevé, au mandrin pourvu d'un adhésif, qui, est d'abord amené, dans
une attitude définie, depuis une position d'attente, dans une position de transfert
située au-dessus du lit de tambours formé par les tambours de support et est ensuite
déposé sur les tambours de support dans une position de début d'envidage, caractérisé
en ce que le mandrin est maintenu d'une manière l'empêchant de tourner pendant son
déplacement depuis la position de transfert vers la position de début d'envida- ge.
2. Procédé suivant la revendication 1, caractérisé en ce que le maintien sans rotation
du mandrin débute déjà tandis qu'il est encore maintenu, dans la position de transfert
dans une attitude définie.
3. Procédé suivant la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le maintien sans
rotation du mandrin s'effectue par dépression.
4. Bobineuse à deux tambours de support équipée d'un dispositif pour l'introduction
automatique d'un mandrin pourvu d'un adhésif, comme une bande d'adhésif, un trait
de colle ou l'équivalent, le long d'une génératrice, en vue de coller le début de
la nappe de produit, depuis une position d'attente, dans une position de transfert
située au-dessus du lit de tambours formé par les tambours de support et une position
de début d'envidage située dans le lit de tambours et d'un dispositif pour éjecter
un rouleau achevé, en particulier pour exécuter le procédé suivant les revendications
1 à 3, caractérisée en ce que le dispositif (6) pour l'introduction du mandrin (12,
13) comporte un dispositif de retenue (15) opérant au moins dans la zone située entre
la position de transfert et la position de début d'envidage.
5. Bobineuse à deux tambours de support suivant la revendication 4, caractérisée en
ce que le dispositif de retenue (15) est formé par un dispositif d'aspiration.
6. Bobineuse à deux tambours de support suivant la revendication 4 ou 5, caractérisée
en ce que le dispositif d'aspiration comporte une barre (16) avec des ventouses (17)
qui y sont fixées à intervalles et qui sont raccordées à une source de dépression.
7. Bobineuse à deux tambours de support suivant l'une quelconque des revendications
4 à 6, caractérisée en ce que la barre (16) est montée déplaçable dans des guides
et peut être sollicitée par un élément positionneur (18).
8. Bobineuse à deux tambours de support suivant l'une quelconque des revendications
4 à 7, caractérisée en ce que l'élément positionneur est formé par des vérins télescopiques
(18).
9. Bobineuse à deux tambours de support suivant l'une quelconque des revendications
4 à 8, caractérisée en ce que les vérins télescopiques (18) sont fixés à une poutre
d'éjection (7) du dispositif d'éjection (5) pouvant pivoter autour de l'axe (4) d'un
des tambours de support (2) depuis une position correspondant à la position d'attente
du mandrin (12) ou (13) jusque dans une position correspondant à sa position de transfert.
10. Bobineuse à deux tambours de support suivant l'une quelconque des revendications
4 à 9, caractérisée en ce que la poutre d'éjection (7) a en même temps la forme d'un
support d'une pince de serrage (8) retenant le mandrin (12 ou 13) dans une attitude
définie entre la position d'attente et la position de transfert, les vérins télescopiques
(18) étant centrés par rapport aux mâchoires de serrage (9, 11) de la pince.
