(57) Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur nachprüfbaren Freisetzung von Gasen, das
im Innenraum eines ersten Behälters aufbewahrt ist, in den Innenraum eines nach außen
hin abgeschlossenen weiteren Behälters (4) sowie eine Einrichtung zur Durchführung
desselben (5, 9, 15, 8). Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und Einrichtungen zu bieten,
mit denen ein verschlossener Behälter (4), der in einem unzugänglich und uneinsehbaren
weiteren Behälter (4) angeordnet ist, nachweisbar geöffnet werden kann. Die Lösung ist dadurch gekennzeichnet, daß in einer Verbindungsstrecke in der Wandung
des Behälters ein thermisch induzierbarer Öffnungsmechanismus (15) betätigt wird
und daß das durch die Verbindungsstrecke (14, 16) abströmende Gas akustisch nachgewiesen
wird (8). Die Erfindung kann insbesondere bei Behältern mit radioaktivem Inventar eingesetzt
werden, die nur in Heißen Zellen zu handhaben, zu verschweißen und auf Dichtigkeit
zu prüfen sind. Besonders geeignet ist die Methode zur Dichtigkeitsüberprüfung von
Brennelementbehältern oder Kokillen mit hochradioaktivem verglastem Waste, da das
Verschlußorgan der Kartusche aus einem Weichlot-Pfropfen (15) besteht und dieser Pfropfen
durch örtl. Erwärmung (9) ausgeschmolzen werden kann.
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