(19)
(11) EP 0 211 160 A3

(12) EUROPEAN PATENT APPLICATION

(88) Date of publication A3:
16.03.1988 Bulletin 1988/11

(43) Date of publication A2:
25.02.1987 Bulletin 1987/09

(21) Application number: 86106621

(22) Date of filing: 15.05.1986
(84) Designated Contracting States:
BE CH DE FR GB LI NL SE

(30) Priority: 31.07.1985 DE 3527397

(71) Applicant: GESELLSCHAFT FÜR STRAHLEN- UND UMWELTFORSCHUNG M.B.H.
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(72) Inventors:
  • Kessels, Winfried, Dr.
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  • Müller, Klaus
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  • Telgmann, Martinus
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(54) Method and device for a detectable gas discharge


(57) Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur nachprüfbaren Frei­setzung von Gasen, das im Innenraum eines ersten Behälters aufbewahrt ist, in den Innenraum eines nach außen hin abge­schlossenen weiteren Behälters (4) sowie eine Einrichtung zur Durchführung desselben (5, 9, 15, 8).
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und Einrichtungen zu bieten, mit denen ein verschlossener Be­hälter (4), der in einem unzugänglich und uneinsehbaren weiteren Behälter (4) angeordnet ist, nachweisbar geöffnet werden kann.
Die Lösung ist dadurch gekennzeichnet, daß in einer Verbin­dungsstrecke in der Wandung des Behälters ein thermisch indu­zierbarer Öffnungsmechanismus (15) betätigt wird und daß das durch die Verbindungsstrecke (14, 16) abströmende Gas akustisch nachgewiesen wird (8).
Die Erfindung kann insbesondere bei Behältern mit radioaktivem Inventar eingesetzt werden, die nur in Heißen Zellen zu hand­haben, zu verschweißen und auf Dichtigkeit zu prüfen sind. Besonders geeignet ist die Methode zur Dichtigkeitsüberprüfung von Brennelementbehältern oder Kokillen mit hochradioaktivem verglastem Waste, da das Verschlußorgan der Kartusche aus einem Weichlot-Pfropfen (15) besteht und dieser Pfropfen durch örtl. Erwärmung (9) ausgeschmolzen werden kann.







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