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EP 0 211 377 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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22.05.1991 Patentblatt 1991/21 |
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Anmeldetag: 28.07.1986 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: B41F 13/54 |
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Falzapparat zum Querfalzen zugeschnittener Druckexemplare
Device for transversally folding printed products
Dispositif pour plier transversalement des produits imprimés
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Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR GB IT LI SE |
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Priorität: |
02.08.1985 DE 3527710
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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25.02.1987 Patentblatt 1987/09 |
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Patentinhaber: M.A.N.-ROLAND Druckmaschinen
Aktiengesellschaft |
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63012 Offenbach (DE) |
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Erfinder: |
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- Köbler, Ingo
D-8901 Anhausen (DE)
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Entgegenhaltungen: :
DE-C- 35 034 DE-C- 721 761 US-A- 3 614 087
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DE-C- 449 118 FR-A- 2 549 026 US-A- 4 050 686
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Falzapparat nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Ein derartiger Falzapparat ist z.B. aus dem Fachbuch "Atlas des Zeitungs- und Illustrationsdruckes"
von A. Braun, 1960, Seite 89 bekannt.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es, einen Falzapparat mit zwei Querfalzmöglichkeiten für
eine universelle Produktion, insbesondere für zweistromige Produktion von zwei Teilbahnen
zu schaffen.
[0004] Diese Aufgabe wird durch die Anwendung der Merkmale des kennzeichnenden Teils des
Patentanspruchs 1 gelöst.
[0005] Aus der DE-PS 4 49 118 ist es zwar bekannt, einem Falzklappenzylinder mehrere Falzmesserzylinder
zuzuordnen, jedoch erfolgt von diesem die gemeinsame Auslage auf ein Band. Des weiteren
zeigt die DE-PS 35 034 allgemein eine Sammelwalze zum Übereinanderlegen zweier quergefalzter
Exemplare.
[0006] Es zeigen:
- Fig. 1
- ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Falzapparates mit einer ersten Sammelvorrichtung,
- Fig. 2
- ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung mit einer anderen Ausführungsform der
Sammelleitung und
- Fig. 3 bis 5
- Falzprodukte.
[0007] Wie Fig.1 schematisch zeigt, wird vorzugsweise eine Druckträgerbahn 1 über einen
Falztrichter 2 zugeführt, wobei die Druckträgerbahn 1 längsgeschnitten wird. Die schematisch
angedeutete Längsschneidevorrichtung 3 besteht üblicherweise aus einem am Falztrichter
2 angesetzten, rotierenden Schneidmesser. Die Druckträgerbahn 1 wird über nicht näher
bezeichnete Trichtereinlaufwalzen Zugwalzen 4, 5 zugeführt, hinter denen die längsgeschnittene
Druckträgerbahn 1 in Form einer Teilbahn 1a und einer Teilbahn 1b weitergeführt wird.
Die Teilbahn 1b läuft zwischen einer Perforiervorrichtung, gebildet durch Perforierzylinder
6, 7, hindurch und gelangt über weitere Zugwalzen 8, 9 zu einem Falzmesserzylinder
12, an den ein Schneidmesserzylinder 11 angestellt wird, um die Druckexemplare A1
in einer gewünschten Länge zu erzeugen.
[0008] Mit Hilfe von Punkturen 12'am Falzmesserzylinder 12 ist auch ein Sammeln möglich.
Durch die Falzmesser 12" des Falzmesserzylinders 12 werden die gesammelten oder nicht
gesammelten Falzexemplare A1 unter Bildung des sogenannten zweiten Falzes (erster
Querfalz) in entsprechende Falzklappen 13' des Falzklappenzylinders 13 gestoßen. Es
ist bekannt, daß zur Bildung eines zweiten Querfalzes auf dem Falzklappenzylinder
13 ein weiterer Falzmesserzylinder 14 an den Falzklappenzylinder 13 angestellt wird.
In erfindungsgemäßer Weise wird dieser zweite Falzmesserzylinder 14, der mit entsprechenden
Punkturen 14' auszugestalten ist, zur Zuführung der Teilbahn 1a verwendet. Es bedarf
lediglich eines weiteren Schneidmesserzylinders 15 am Falzmesserzylinder 14, um von
der Teilbahn 1a Druckexemplare A2 einer bestimmten Länge abzuschneiden. In vorteilhafter
Weise ist es nunmehr möglich, von dem an sich bekannten zweiten Falzmesserzylinder
14 die Druckexemplare A2 von der Teilbahn 1a zur Bildung eines Querfalzes (dies ist
ebenfalls der sogenannte zweite Falz) in entsprechende Falzklappen 12' des Falzklappenzylinders
13 zu stoßen. Die Druckexemplare A1, A2 können von unterschiedlicher Art sein, beispielsweise
kann es sich bei den Druckexemplaren A1 um Prospekte der Damenmode und bei den Druckexemplaren
A2 um Prospekte der Herrenmode handeln, die gemeinsam in eine Tageszeitung eingelegt
werden sollen. Wie in Fig.1 gestrichelt angedeutet, sind am Falzklappenzylinder 13
zwei Systeme mit jeweils drei Falzklappen zueinander verschiebbar vorhanden oder es
sind zusätzliche Falzklappen eingebaut, falls die Zylinderteile nicht weit genug verschiebbar
sind. Dadurch ist es möglich, die Druckexemplare A1, bezogen auf die Druckexemplare
A2, in leicht überlappter Weise von dem Falzklappenzylinder 13 an die nachfolgende
Transportvorrichtung in Form von Bandleitungen 17, 17' zu übergeben.
[0009] Hinter den Bandleitungen 17, 17' ist eine Weiche 16 angedeutet, mit deren Hilfe in
einer Betriebsart in einer vorgegebenen Folge die vorzugsweise bereits jeweils quergefalzten
Druckexemplare A1 und A2 in unterschiedliche weitere Bandleitungen 18, 18' bzw. 19,
20 zu übergeben, um diese zwei dritten Falze vorzugsweise in Form von je einer Längsfalzvorrichtung
21, 22 zu übergeben. Derartige Längsfalzvorrichtungen, wie bei 21, 22 angedeutet ist,
sind allgemein bekannt und bestehen jeweils aus einem Falzwalzenpaar, in das ein Falzmesser
einführbar ist.
[0010] Ist es jedoch erforderlich oder gewünscht, daß z.B. vorgefalzte Druckexemplare unterschiedlicher
Art, beispielsweise Herrenmode und Damenmode, gemeinsam als Falzprodukt ausgegeben
werden sollen und zwar in der Weise, daß ein Druckexemplar das andere umschließt,
aber das innere Druckexemplar leicht entfernbar ist (Fig.3), so bietet die vorliegende
Erfindung die Möglichkeit, vor dem dritten Falz eine Verzögerung in Form einer Sammelvorrichtung
vorzusehen, durch die in einer bestimmten Weise Druckexemplare, beispielsweise A1,
verzögert und einem nachfolgenden Druckexemplar, beispielsweise A2, zugeordnet, d.h.
vorderkantengenau auf dieses aufgelegt werden können. Anschließend werden die beiden
aufeinanderliegenden Druckexemplare A1, A2 gemeinsam dem dritten Falz (vorzugsweise
zweiter Längsfalz) zugeführt und gemeinsam gefalzt. Es entsteht ein Falzprodukt gemäß
Fig.3. Dadurch ergibt sich der wesentliche Vorteil, daß mit einem einzigen Arbeitsvorgang
die beiden Druckexemplare A1, A2 unterschiedlicher Art in eine Zeitschrift, beispielsweise
eine Tageszeitung, eingelegt werden können.
[0011] Die Sammelvorrichtung ist bei der Ausführungsform gemäß Fig.1 als Bandleitung mit
einem inneren und äußeren Band 28, 29 ausgebildet. Dadurch ergibt sich für die durch
die steuerbare Weiche 16 eingeschleusten Druckexemplare A1 ein Umweg, so daß diese
verzögert und auf ein nachfolgendes Druckexemplar A2 gelegt werden können. Durch Betätigen
einer weiteren Weiche 16' am oberen Bereich der Sammelvorrichtung 28, 29 ist es möglich,
die Druckexemplare A1 über die Bandleitung 18, 18' der zweiten dritten Falzvorrichtung
21 zuzuleiten. In diesem Falle würden die Druckexemplare A2 geradeaus direkt zu der
ersten dritten Falzvorrichtung 22 gelangen. Damit lassen sich Produkte nach Fig.5
in doppeltem Nutzen herstellen.
[0012] Die nicht näher bezeichneten Umlenkwalzen für die Bandleitungen 28, 29 sind vorzugsweise
verschieb- bzw. verschwenkbar um die gewünschten Wegverhältnisse einzustellen.
[0013] Fig.2 zeigt eine Variante, bei der für identische Bauteile gleiche Bezugszeichen
wie in Fig.1 verwendet wurden. In vorteilhafter Weise wird bei der Ausführungsform
gemäß Fig.2 der üblicherweise vorhandene Perforierzylinder 7 verschwenkbar an Hebeln
7b gelagert, so daß er an den zweiten Falzmesserzylinder 14 angestellt werden kann.
Dadurch erübrigt sich der zusätzliche Einsatz eines separaten Schneidmesserzylinders,
wie das bei dem Schneidmesserzylinder 15 gemäß Fig.1 der Fall ist.
[0014] Anstelle einer Bandleitung wird bei der Ausführungsform gemäß Fig.2 ein Zylinder
25 verwendet, der mit Greifern 25' ausgestattet ist. Durch die steuerbare Weiche 26
kann festgelegt werden, ob die Druckexemplare A1, A2 abwechselnd über die Bandleitungen
18, 18' und 19, 20 den beiden dritten Falzvorrichtungen 21 und 22 zugeleitet werden,
um die gewünschte Produktion zu erhalten, oder ob in einer bestimmten Folge die Druckexemplare
beispielsweise jeweils A1 von einem Greifer 25' des Zylinders 25 erfaßt und einmal
um diesen herumgeführt werden oder wie dargestellt, über ein Bandleitungssystem 27
um den Zylinder geführt wird. Dadurch ist es möglich, vorderkantengenau die vorzugsweise
einmal quergefalzten Druckexemplare unterschiedlicher Art in einer einzigen Vorrichtung
vor dem dritten Falz zu sammeln und vorderkantengerecht übereinanderzulegen. Bei dieser
Sammelbetriebsweise vor dem dritten Falz können gewünschtenfalls die beiden Druckexemplare
A1, A2 gemeinsam im dritten Falz längsgefalzt werden, so daß das Falzprodukt entsteht
wie bei 23 in Fig.3 angedeutet. Wahlweise ist es selbstverständlich möglich, die bereits
quergefalzten Druckexemplare A1, A2 ohne nochmaligen Falz gemeinsam über ein nicht
dargestelltes Schaufelrad, das in Laufrichtung nach dem dritten Falz 22 angeordnet
ist, auszulegen, wodurch das Falzprodukt (24) gemäß Fig.4 entsteht.
[0015] Bisher war eine derartige Produktion nach Fig.3 nur mit Hilfe von zwei Falzapparaten
durchführbar und es mußten aufwendige, manuelle oder maschinelle Arbeitsgänge bei
der Weiterverarbeitung eingeschaltet werden.
1. Falzapparat zum Querfalzen und Zusammenführen aus mindestens einer Bedruckstoffbahn
zugeschnittener Druckexemplare mittels eines Schneid-, Falzmesser- und Falzklappenzylinders
und einer Transportvorrichtung zum Überführen der quergefalzten Druckexemplare zur
Drittefalzvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Bedruckstoffbahn (1) über einen
Falztrichter (2) zuführbar ist, auf dem diese in Teilbahnen längsgeschnitten wird
und die eine Teilbahn (1 b) über den Punkturen (12') aufweisenden Falzmesserzylinder
(12) dem Falzklappenzylinder (13) zuführbar ist, daß die andere Teilbahn (1 a) über
einen weiteren mit Punkturen (14') ausgestatteten Falzmesserzylinder (14), dem ein
Schneidzylinder (15) zugeordnet ist, demselben Falzklappenzylinder (13) zuführbar
ist, daß die aus den Teilbahnen (1 a, 1 b) zugeschnitten und quergefalzten Druckexemplare
(A 1, A 2) von dem Falzklappenzylinder (13) in die Transportvorrichtung (17, 17')
übergebbar sind, daß mittels einer ersten Weiche (16) die Druckexemplare (A 1, A 2)
der Drittefalzvorrichtung (22) oder einer weiteren Drittefalzvorrichtung (21) zuführbar
sind und daß mittels einer weiteren Weiche (16') auf dem Weg zu einer Drittefalzvorrichtung
(z.B. 21) ein Druckexemplar (z.B. A 1) jeweils über eine Umwegleitung (28, 23) zeitlich
versetzt und vorderkantengenau auf das andere Druckexemplar (z.B. A 2) übereinander
legbar ist.
2. Falzapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umwegleitung (28, 23)
einen mit Greifern (25') ausgestatteten Zylinder (25) mit einem Abweiser umfaßt.
3. Falzapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umwegleitung (28, 23)
aus einem oberen und einem unteren Band besteht.
4. Falzapparat nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Falzklappenzylinder (13) zwei zueinander verschiebbare Falzklappensysteme aufweist,
so daß die aus Teilbahnen(1 a, 1 b) zugeschnittenen und quergefalzten Druckexemplare
(A 1, A 2) in überlappter Form paarweise beabstandet von dem Falzklappenzylinder (13)
der Transportvorrichtung (17, 17') zuführbar sind.
5. Falzapparat nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Schneidmesserzylinder
(15) aus dem verschwenkbar gelagerten Perforierzylinder (7) eines Perforierzylinderpaares
(6, 7) gebildet wird.
1. Folding apparatus for cross-folding and guiding together prints, cut to size from
at least one printed material web, by means of a cutting, folding-blade and folding-jaws
cylinder and a transport device for transferring the cross-folded prints to the third
fold device, characterised in that the printed material web (1) can be conveyed via
a former (2) on which it is longitudinally cut into partial webs, and one partial
web (1b) can be conveyed to the folding-jaws cylinder (13) via the folding-blade cylinder
(12) which has points (12'), in that the other partial web (1a) can be conveyed to
the same folding-jaws cylinder (13) via a further folding-blade cylinder (14) equipped
with points (14') and with which a cutting cylinder (15) is associated, in that the
cross-folded prints (A1, A2) cut to size from the partial webs (1a, 1b) can be transferred
from the folding-jaws cylinder (13) into the transport device (17, 17'), in that the
prints (A1, A2) can be conveyed by means of a first deflector (16) to the third fold
device (22) or to a further third fold device (21) and in that by means of a further
deflector (16') on the path to one third fold device (e.g. 21) one print (e.g. A1)
in each case via a diversion line (28, 33) can be laid on the other print (e.g. A2)
one on top of the other with a time offset with the front edges exactly aligned.
2. Folding apparatus according to claim 1, characterised in that the diversion line (28,
33) includes a cylinder (25), equipped with grippers (25'), with a deflector.
3. Folding apparatus according to claim 1, characterised in that the diversion line (28,
33) comprises an upper and a lower belt.
4. Folding apparatus according to one of the preceding claims, characterised in that
the folding-jaws cylinder (13) has two folding-jaws systems which can be displaced
with respect to each other so that the cross-folded prints (A1, A2), cut to size from
partial webs (1a, 1b), can be conveyed to the transport device (17, 17') in pairs
in overlapping form at a distance from the folding-jaws cylinder (13).
5. Folding apparatus according to claim 4, characterised in that the second cutting blade
cylinder (15) is formed from the pivotably mounted perforating cylinder (7) of a pair
of perforating cylinders (6, 7).
1. Plieuse servant à effectuer le pli en travers et l'assemblage d'exemplaires imprimés
coupés dans au moins une bande de produit imprimé, à l'aide d'un cylindre porte-couteaux
de coupe, d'un cylindre porte-couteaux de pliage et d'un cylindre porte-volets de
pliage, et d'un dispositif transporteur servant à acheminer des exemplaires imprimés
pliés en travers à un dispositif de troisième pli, caractérisée en ce que la bande
de matière imprimée (1) peut être acheminée par l'intermédiaire d'un entonnoir de
pliage (2), sur lequel cette bande est coupée en long pour former des bandes partielles,
et l'une (1b) des bandes partielles peut être acheminée au cylindre porte-volets de pliage (13)
en passant sur le cylindre porte-couteaux de pliage (12) qui présente des picots (12'),
en ce que l'autre bande partielle (la) est acheminée au même cylindre porte-volets de pliage (13) par l'intermédiaire d'un
autre cylindre porte-couteaux de pliage (14) équipé de picots (14'), auquel est associé
un cylindre de coupe (15), en ce que les exemplaires imprimés (A1, A2) découpés dans
les bandes partielles (1a, 1b) et pliés en travers peuvent être transférés du cylindre porte-volets de pliage (13)
dans le dispositif transporteur (17, 17'), en ce qu au moyen d'un premier aiguillage
(16), les exemplaires imprimés (A1, A2) peuvent être acheminés au dispositif de troisième
pli (22) ou à un autre dispositif de troisième pli (21) et en ce qu'au moyen d'un
autre aiguillage (16'), prévu sur le trajet menant à un dispositif de troisième pli
(par exemple 21) un exemplaire imprimé (par exemple A1) peut être déposé en superposition
sur l'autre exemplaire imprimé (par exemple A2), avec décalage dans le temps, en passant
par une déviation (28, 23), et avec mise des bords avant en coïncidence.
2. Plieuse selon la revendication 1, caractérisée en ce que la déviation (28, 23) comprend
un cylindre (25) équipé de pinces (25') et muni d'un déflecteur.
3. Plieuse selon la revendication 1, caractérisée en ce que la déviation (28, 23) est
composée d'une courroie supérieure et d'une courroie inférieure.
4. Plieuse selon une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le cylindre
porte-volets de pliage (13) présente deux systèmes de volets de pliage qui peuvent
être déplacés l'un par rapport à l'autre, de sorte que les exemplaires imprimés (A1,
A2) découpés dans les bandes partielles (1a, 1b) et pliés en travers peuvent être acheminés dans la forme superposée, espacés par
paires, par le cylindre porte-volets de pliage (13) du dispositif transporteur (17,
17').
5. Plieuse selon la revendication 2, caractérisée en ce que le deuxième porte-couteaux
de coupe (15) est formé par le cylindre de perforation (7) monté mobile en mouvement
angulaire, qui fait partie d'une paire de cylindres de perforation (6, 7).

