| (19) |
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(11) |
EP 0 212 046 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.08.1991 Patentblatt 1991/34 |
| (22) |
Anmeldetag: 28.02.1986 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)5: E05B 49/00 |
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| (54) |
System zum Ver- und/oder Entriegeln einer Sicherheitseinrichtung
System for locking and/or unlocking a security device
Système destiné à verrouiller et/ou déverrouiller un dispositif de sécurité
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT SE |
| (30) |
Priorität: |
21.08.1985 DE 3529882
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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04.03.1987 Patentblatt 1987/10 |
| (73) |
Patentinhaber: Mannesmann VDO AG |
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60326 Frankfurt (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Rössler, Gerhard
D-6000 Frankfurt am Main 90 (DE)
- Rathmann, Klaus
D-6000 Frankfurt am Main (DE)
- Janofske, Ruppert
D-6242 Kronberg (DE)
- Schröder, Hans-Joachim
D-6200 Wiesbaden (DE)
- Allerdist, Heinz
D-6380 Bad Homburg v. d. H. (DE)
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| (74) |
Vertreter: Klein, Thomas, Dipl.-Ing. (FH) |
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Sodener Strasse 9 65824 Schwalbach/Ts. 65824 Schwalbach/Ts. (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 098 437 DE-A- 3 005 890
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WO-A-83/03697
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Ver- und/oder Entriegeln einer fernbedienbaren
Schließvorrichtung, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit einer Sendevorrichtung und
einer Empfangsvorrichtung, je einem sender- und empfängerzeitigen Datenspeicher und
-vergleicher, wobei die Empfangsvorrichtung außerdem einen einschaltbaren Signalerzeuger
und einen Sender und die Sendevorrichtung außerdem einen Empfänger aufweist und wobei
codierte Informationen ausgetauscht, verglichen und bei Übereinstimmung ein Ansteuersignal
für die Schließvorrichtung erzeugt wird.
[0002] Verfahren bei welchen von einem Sender zur Betätigung von Sicherheitseinrichtungen
eine codierte Information ausgestrahlt wird, sind insbesondere als Türverriegelung
von Kraftfahrzeugtüren bekannt und besitzen bereits eine hohe Sicherheit gegen unbefugtes
Öffnen der Kraftfahrzeugtüren.
[0003] Es besteht aber die Möglichkeit mit einem Empfangsgerät während eines Öffnungsvorganges
die codierte Information aufzunehmen und durch späteres Senden dieser Information
das abgestellte und verschlossene Kraftfahrzeug problemlos und ohne Beschädigung zu
öffnen.
[0004] Für ein Verfahren der eingangs genannten Art wurde deshalb bereits eine Steuervorrichtung
zum Ver- und/oder Entriegeln einer Sicherheitsvorrichtung vorgeschlagen, bei welcher
der Empfänger einen Signalerzeuger zur Erzeugung einer weiteren codierten Information
aufweist und die weitere codierte Information in den Speicher der Empfängervorrichtung
einspeicherbar sowie von einem Sender der Empfängervorrichtung ausstrahlbar ist, und
daß die Sendevorrichtung einen Empfänger zum Empfangen der weiteren codierten Information
besitzt und die weitere codierte Information im Speicher der Sendevorrichtung speicherbar
ist. (EP-A-84 116 366.0)
[0005] Damit ist aber noch keine ausreichende Sicherheit gegen das Abhören einer codierten
Information und deren unbefugte Benutzung gegeben, weil es beim Abhören der drahtlos
übermittelten Signale kaum mehr Mühe macht, eine einfache Umcodierung zu entschlüsseln,
wenn man den Code als solchen bereits kennt.
[0006] Es besteht daher die Aufgabe, bei einem Verfahren der eingangs genannten Art die
Sicherheit gegen ein unbefugtes Entriegeln der Sicherheitseinrichtung noch wesentlich
zu verbessern.
[0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß beim Betätigen der Sendevorrichtung
der Signalerzeuger eingeschaltet und mehrere weitere codierte Informationen erzeugt
werden, die nach Löschung der zuvor gespeicherten codierten Informationen in den Datenspeichern
der Sende- und Empfangsvorrichtung gespeichert werden, um bei der nächsten Betätigung
der Schließvorrichtung eine Codewiederholung zu vermeiden.
[0008] Die mit der Erfindung gewonnene zusätzliche Sicherheit besteht darin, daß erstens
eine Vielzahl von Codierungen bereitgestellt wird und daß die Auswahl der aus dieser
Vielzahl benutzten Codierung für einen Unbefugten nicht nachvollziehbar ist. Verglichen
mit der bekannten Steuervorrichtung wird also nicht nur eine schlichte Vermehrung
der Codiermöglichkeiten vorgesehen, sondern zusätzlich noch eine Umcodiersequenz,
bei der es unmöglich ist, von einer abgehörten und entschlüsselten Codierung auf die
bei der nächsten Betätigung "gültige" Codierung zu schließen.
[0009] Vorteilhafte Ausgestaltungen des Erfindungsgedankens sind in den Unteransprüchen
2 bis 13 beschrieben.
[0010] Die Erzeugung und Übertragung sowie die Speicherung der weiteren codierten Informationen
ist vorzugsweise durch einen Schalter der Empfängervorrichtung einschaltbar. Ist der
Schalter dabei der Zündschalter (Klemme 15) des Kraftfahrzeugs, so erfolgt automatisch
bei jedem Startvorgang oder zu einem späteren Zeitpunkt eine völlig neue Codierung,
die sowohl in der Empfänger- als auch in der Sendevorrichtung gespeichert wird. Dabei
können jeweils mehrere voneinander völlig unabhängige Zufallszahlen als Code dienen.
Es kann jedoch auch neben einer oder mehreren Zufallszahlen ein Algorithmus generiert
werden, welcher ebenfalls mit der oder den Zufallszahlen in der Empfänger- und in
der Sendevorrichtung gespeichert wird. Dadurch erhöht sich die Zahl der bis zur nächsten
Umcodierung anwendbaren Codes, ohne daß in der Sendevorrichtung ein allzu großer Speicher
für die Speicherung einer entsprechend großen Anzahl von Zufallszahlen erforderlich
ist.
[0011] Der Algorithmus und die Zahl seiner Anwendungen können derart gewählt werden, daß
eine Errechnung der als nächstes zu verwendenden Codierung mit den vorher aufgenommenen
codierten Informationen vor Anwendung einer neuen Zufallszahl unmöglich ist. Insbesondere
dann, wenn auch mehrere Zufallszahlen gespeichert werden, wird die Ermittlung des
Algorithmus dadurch erschwert, daß bei einer unberechtigten Aufnahme der von der Sendevorrichtung
ausgesendeten codierten Informationen nicht in Erscheinung tritt, ob jeweils zwei
hintereinander aufgenommene codierte Informationen entweder zwei durch die einmalige
Anwendung des Algorithmus voneinander unterschiedliche codierte Informationen sind,
ob zwei durch eine mehrmalige Anwendung des Algorithmus sich unterscheidende Informationen
vorliegen (das wäre der Fall, wenn eine oder mehrere codierte Informationen nicht
aufgenommen wären) oder ob die eine der aufgenommenen codierten Informationen eine
neue Zufallszahl darstellt.
[0012] Die Speicherung einer entsprechenden Anzahl von Zufallszahlen und/oder die Ableitung
von weiteren Codes mit Hilfe eines Algorithmus ermöglicht eine vielfache Durchführung
des Ent- und des Verriegelungsvorganges, ohne daß zwischendurch in der Empfängervorrichtung
ein neuer Code generiert zu werden braucht, das heißt: der angewandte Code wird von
einem Ent- bzw. Verriegelungsvorgang bis zum nächsten auch dann geändert, wenn keine
Umcodierung erfolgt. So ist es möglich, ein Kraftfahrzeug mehrmals zu öffnen und zu
schließen unter Anwendung eines jeweils anderen Codes, ohne zwischendurch den Zündschalter
zu betätigen. Dieses ist beispielsweise auf Campingplätzen erforderlich, wenn der
Urlauber sein Fahrzeug selten zum Fahren benutzt, jedoch mehrmals täglich die Türen
öffnet und schließt.
[0013] Bei einem praktisch durchgeführten System werden bei einem Umcodierungsvorgang zehn
Zufallszahlen generiert und die Möglichkeit ist vorgesehen mit Hilfe eines Algorithmus
jede der zehn Zufallszahlen neunmal zu variieren. Damit können nacheinander hundert
verschiedene Codes verwendet werden, wenn nicht vorher durch Betätigen des Zündschalters
eine Umcodierung erfolgt.
[0014] Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung kann der Algorithmus insofern veränderlich
ausgeführt werden, als er von der jeweils geltenden Zufallszahl abhängig ist. Dadurch
wird beispielsweise möglich zur Variation der ersten nach einer Umcodierung gespeicherten
Zufallszahl einen ersten Algorithmus und nach der zweiten Zufallszahl einen zweiten
Algorithmus anzuwenden usw.
[0015] Die Übertragung der zur Umcodierung erzeugten Zufallszahl und des Algorithmus ist
gegen unberechtigtes Aufnehmen zu schützen. Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung
erfolgt die Übertragung, wenn der Zündschlüssel, welcher körperlich mit der Sendevorrichtung
vereinigt ist, im Zündschloß steckt. Die Übertragung kann dann auf sehr kurzem Wege
im geschlossenem Kraftfahrzeug erfolgen, so daß ein unberechtigter Empfang der codierten
Informationen von außen praktisch unmöglich wird.
[0016] Gemäß einer Verbesserung dieser Weiterbildung kann die Übertragung der Zufallszahlen
und des Algorithmus zu einem Zeitpunkt erfolgen, welcher ebenfalls aus Zufallszahlen
ermittelt wird und Dritten damit nicht bekannt ist. Dadurch, daß nach einer Umcodierung
eine relativ große Zahl von Codes gespeichert ist, behält das erfindungsgemäße System
seine sichere Funktion auch bei, wenn eine an sich vorgesehene und eingeleitete Umcodierung
letzlich nicht stattfindet, beispielsweise weil der Fahrer eines Fahrzeuges das Kraftfahrzeug
wieder abstellt, bevor der obenerwähnte aus Zufallszahlen ermittelte Zeitpunkt zur
Übertragung der Umcodierung erreicht ist.
[0017] Bei dem erfindungsgemäßen System wird lediglich zu beachten sein, daß in den beiden
Speichern die gleichen Codes vorhanden sind. Dazu ist es erforderlich, eine Übertragung
der neuen Codes nur dann vorzunehmen, wenn durch entsprechende Quittierungssignale
zwischen der Sendevorrichtung und der Empfängervorrichtung festgestellt worden ist,
daß eine einwandfreie Übertragung gewährleistet ist.
[0018] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung an Hand mehrerer Figuren
dargestellt und im folgenden näher beschrieben. Es zeigt:
- Fig. 1
- ein vereinfachtes Schaltbild einer Sendevorrichtung,
- Fig. 2
- ein vereinfachtes Schaltbild einer Empfängervorrichtung,
- Fig. 3
- Flußdiagramme von Programmen für die in der Sendevorrichtung und in der Empfängervorrichtung
enthaltenen Mikrocomputer,
- Fig. 4
- ein Flußdiagramm eines Programms zur Weiterschaltung der Codierung nach einem Ent-
bzw. Verriegelungsvorganges und
- Fig. 5
- eine schematische Darstellung der Übertragungsstrecke für die Umcodierung.
[0019] Gleiche Teile sind in den Figuren mit gleichen Bezugszeichen versehen.
[0020] Die Sendevorrichtung 1 nach Fig. 1 umfaßt einen Mikrocomputer 3, welcher vorzugsweise
als Ein-Chip-Computer ausgebildet ist und welchem ein Schwingquarz 4 zur Takterzeugung
zugeordnet ist. Zur Stromversorgung dient eine Batterie 7, welche zur Erzielung einer
geringen Baugröße der Vorrichtung nach Fig. 1 als Knopfzelle ausgebildet ist. Ein
Tastschalter 6 dient zum Einschalten der Sendevorrichtung. Ein Ausgang 8 des Mikrocomputers
3 führt über einen Verstärker 9 zu einer Leuchtdiode 10. Ein durch einen Phototransistor
gebildeter Empfänger 11 ist über einen weiteren Verstärker 12 mit einem Codiereingang
13 des Mikrocomputers 3 verbunden. Weiterhin ist der Empfänger 11 auch mit einem Aktivierungseingang
14 des Mikrocomputers 3 verbunden. Dieser Aktivierungseingang 14 kann außerdem über
eine Diode 15 von dem Schalter 6 angesteuert werden.
[0021] Die Funktion der Sendevorrichtung 1 sowie der im folgenden Absatz beschriebenen Empfängervorrichtung
nach Fig. 2 wird später im Zusammenhang mit den Figuren 3 und 4 näher erläutert.
[0022] Die Empfängervorrichtung 2 weist ebenfalls einen Mikrocomputer 16 mit einem Schwingquarz
17 auf. Über den Anschluß 18 ist der Mikrocomputer 16 an die Stromquelle des Kraftfahrzeugs
(Klemme 30) angeschlossen. Der Anschluß 19 ist mit dem Zündschalter (Klemme 15) des
Kraftfahrzeugs verbunden, so daß bei jedem Startvorgang eine Ansteuerung des Mikrocomputers
16 erfolgt.
[0023] Die Eingänge 20 des Mikrocomputers 16 sind jeweils einer in einer Tür des Kraftfahrzeugs
angeordneten Schließvorrichtung zugeordnet und können durch mechanische Betätigungen
mittels eines Schlüssels zu einer Ansteuerung des Mikrocomputers 16 benutzt werden,
wenn die Normalfunktion der Steuervorrichtung gestört ist.
[0024] An einem weiteren Eingang 21 des Mikrocomputers 16 ist ein eine Zufallsimpulsfolge
erzeugender Generator 22 angeschlossen. Über einen Verstärker 23 ist ein durch eine
Leuchtdiode gebildeter Sender 24 an einen Ausgang des Mikrocomputers 16 angeschlossen.
Weiterhin ist ebenfalls bei einem Verstärker 25 ein durch eine weitere Leuchtdiode
gebildeter weiterer Sender 26 an einen Ausgang des Mikrocomputers 16 angeschlossen.
[0025] Durch einen Phototransistor gebildete Empfangsmittel 27 sind über einen Verstärker
28 mit einem Eingang des Mikrocomputers 16 verbunden. Jeder der drei Eingänge 29 des
Mikrocomputers 16 führt zu einer Schließvorrichtung der Zentralverriegelung des Kraftfahrzeugs
und überträgt das vom Mikrocomputer 16 abgegebene Ansteuersignal.
[0026] Das im Mikrocomputer 3 der Sendevorrichtung gespeicherte Programm wird bei 31 (Fig.
3) gestartet, wenn durch die Betätigung des Tastschalters 6 der Mikrocomputer 3 einen
entsprechenden Befehl erhält. Daraufhin wird bei 33 eine codierte Information ausgesendet
(mit Hilfe der Leuchtdiode 10 in Fig. 1). Nach dem Empfang der codierten Information
in der Empfängervorrichtung 2 mit Hilfe des Phototransistors 27 und des Verstärkers
28 (Fig. 2). Bei 34 erfolgt eine Fortsetzung des Programms in der Empfängervorrichtung.
Solange keine Information empfangen wird, geht dieses Programm über das Programmteil
36 in eine Warteschleife.
[0027] Bei 35 wird aus der empfangenen codierten Information abgeleitet, welche Sendevorrichtung
(Schlüssel) die Information ausgesendet hat. Hierzu ist der codierten Information
eine zusätzliche Information beigegeben. Für jeden der zu verwendeten Schlüssel ist
der gleiche Programmablauf, jedoch mit verschiedenen Variablen vorgesehen. Anderenfalls
müßte bei einer Weiterschaltung von einem Code zum anderen oder bei einer Umcodierung
sämtliche Schlüssel mit umcodiert werden, was wegen der verschiedenen Aufbewahrungsorte
der Schlüssel unmöglich ist.
[0028] Nachdem bei dem in Fig. 3 gezeigten Beispiel festgestellt wurde, daß es sich um den
Hauptschlüssel (HS) handelt, wird bei 37 entschieden, ob die ausgesendete codierte
Information einen Befehl darstellt, welcher mit dem Code codiert wurde, der als nächstes
für die Betätigung der Verriegelungseinrichtungen vorgesehen ist (aktueller Code).
Ist dies nicht der Fall wird bei 38 entschieden, ob es sich um den zuletzt verwendeten
Code handelt. Ist dies auch nicht der Fall, so geht das erfindungsgemäße System davon
aus, daß hier ein nicht berechtigter Code verwendet wurde und geht über den Programmteil
36, welcher im wesentlichen verzögert, um ein systematisches Probieren zu erschweren,
wieder auf Empfangsbereitschaft.
[0029] Wurde jedoch bei 38 festgestellt, daß der zuletzt verwendete Code von der Sendevorrichtung
ausgesendet wurde, wird bei 39 über die Leuchtdiode 24 (Fig. 2) zur Sendevorrichtung
ein Quittungssignal B übertragen, welches von dem Phototransistor 11 (Fig. 1) empfangen
wird.
[0030] In der Zwischenzeit ist das Programm der Sendevorrichtung vom Senden der codierten
Information bei 33 über eine Verzögerung bei 40, welche die Dauer der Empfangsbereitschaft
festlegt, zu einer Verzweigung 41 gelangt, bei welcher in Abhängigkeit vom Empfang
eines Quittungssignals entschieden wird, ob bei 42 eine Wiederholung der ausgesandten
codierten Information oder bei 43 eine Fortschaltung des Codes erfolgt. Ist keine
Quittung bei der Sendevorrichtung eingegangen, so wird der ausgesandte Code viermal
wiederholt, was in einer Verzweigung 45 registriert wird. Ist jedoch eine Quittung
eingegangen, so wird der Code bei 43 weitergeschaltet, was im Zusammenhang mit Fig.
4 noch näher erläutert wird. Bei einer weiteren Verzweigung 44 wird das Programm zum
Programmteil 42 geführt, wenn von der Empfängervorrichtung ein Quittungssignal B ausgesandt
wurde, welches den Empfang des bisherigen Codes anzeigten. Wurde jedoch, was weiter
unten genauer beschrieben wird, von der Empfängervorrichtung ein Ent- bzw. Verriegeln
der Türen durch Aussendung eines Quittungssignals A quittiert, so wird von der Verzweigung
44 das Programm zur Verzweigung 46 weitergeleitet, welche davon abhängt, ob die Türen
ver- oder entriegelt wurden. Bei 47 und 48 wird jeweils ein entsprechend verschiedenes
akustisches Signal ausgelöst, worauf das Programm über den Punkt 49 und über einen
Programmteil 50, welcher den Mikrocomputer 3 ausschaltet, zum Ende 51 geführt.
[0031] Wurde bei 37 festgestellt, daß der aktuelle Code ausgesendet wurde, wird bei 52 geprüft,
ob die Zentralverriegelung ent- oder verriegelt ist. Sind die Türen verriegelt (zu),
so wird das Programm bei 54 mit der Aussendung eines Quittungssignals A an die Sendevorrichtung
fortgesetzt und bei 56 ein Befehl an die Zentralverriegelung zum Entriegeln gegeben.
Sind die Türen beim Eintreffen der codierten Information jedoch entriegelt, wird bei
53 ein Quittungssignal A an die Sendevorrichtung ausgesendet und bei 55 ein Befehl
zum Verriegeln gegeben. Danach wird bei 57 der Code weitergeschaltet, worauf das Programm
in der Warteschleife 34, 36 bis zum Empfang eines nächsten Signals verharrt. Das Flußdiagramm
gemäß Fig. 4 ist eine detailliertere Darstellung der Programmteile 43 und 57 des Flußdiagramms
nach Fig. 3. Es wird davon ausgegangen, daß bei einer Umcodierung N Zufallszahlen
(Z₁ bis Z
N) und ein Algorithmus A generiert und in der Sendevorrichtung und in der Empfängervorrichtung
gespeichert werden. Ferner wird der Algorithmus A jeweils K-mal angewendet. Der Codierung
liegen dann folgende Zahlen Z
i,k zugrunde:
Z
1,0, Z
1,1, Z
1,2 bis Z
1,K,
Z
2,0, Z
2,1, Z
2,2 bis Z
2,K bis
Z
N,0, Z
N,1, Z
N,2 bis Z
N,K.
[0032] Bei Erreichen des Programmteils 43 bzw. 57 wird zunächst festgestellt, ob der nächste
Code durch die Anwendung des Algorithmus A oder durch Auslesen der nächsten Zufallszahl
Z
n aus dem Speicher erfolgen soll. Ist k kleiner als K, so ist der Algorithmus noch
nicht so oft wie vorgesehen angewendet worden, so daß bei 62 der Algorithmus angewendet
wird und darauffolgend bei 63 der Index k um 1 erhöht wird. Ist jedoch k gleich K,
so wird mit Hilfe des Programmteils 64 eine neue Zufallszahl Z
n,0 aus dem Speicher ausgelesen, bei 65 der Index n um 1 erhöht und bei 66 der Index
k gleich 0 gesetzt. Die Programmteile 67 bis 71 werden angesprochen, wenn von der
Sendevorrichtung eine Umcodierung erfolgt, bei welcher neue Zufallszahlen Z₁ bis Z
N und ein neuer Algorithmus ermittelt und in die Speicher der Sende- und Empfängervorrichtung
übertragen werden. Bei 68 werden die ermittelten Zufallszahlen und der Algorithmus
gespeichert. Bei 69 wird die im Programm als Variable vorhandene laufende Zufallszahl
(Code) gleich der ersten Zufallszahl gesetzt, und bei 70 und 71 werden die Indices
k und n auf ihre Anfangswerte gebracht.
[0033] Gegenüber der im Zusammenhang mit den Figuren 3 und 4 beschriebenen Veränderung der
Zufallszahlen durch einen bis zur nächsten Umcodierung konstanten Algorithmus kann
eine weitere Sicherheit gegenüber einer unberechtigten Ermittlung des Codes dadurch
erreicht werden, daß der Algorithmus veränderbar ist. So können beispielsweise bei
einer Umcodierung mehrere Algorithmen abgespeichert werden, die in einer vorgegebenen
Reihenfolge zur Anwendung gelangen. Die Anwendung der Algorithmen kann jedoch auch
von der jeweiligen Zufallszahl abhängig gemacht werden. So kann beispielsweise ein
erster Algorithmus angewandt werden, wenn ein bestimmtes Bit der Zufallszahl 0 ist,
und ein zweiter Algorithmus, wenn dieses Bit 1 ist.
[0034] Fig. 5 zeigt in schematischer Darstellung ein Ausführungsbeispiel einer Sendevorrichtung
1, welche im Griffteil 80 eines Zündschlüssels 81 untergebracht ist. Nach dem Einführen
des Schlüssels 81 in das Zündschloß 82 kann in an sich bekannter Weise die Zündung
eingeschaltet und der Motor des Kraftfahrzeugs gestartet werden. Damit werden in der
Empfängervorrichtung (Fig. 2) Zufallszahlen und ein Algorithmus generiert, welche
über die Leuchtdiode 26 ausgesendet und von einem Phototransistor 11 in der Sendevorrichtung
empfangen werden.
[0035] Die Übertragung der weiteren codierten Informationen gemäß der Erfindung kann beispielsweise
dadurch noch "abhörsicherer" gemacht werden, daß sie nach einer zufälligen Zeitspanne
nach Betätigung des Zündschlosses gesendet wird. Die Erfindung ist auch nicht darauf
beschränkt, daß die Übertragung der weiteren codierten Informationen durch die Betätigung
des Zündschlosses ausgelöst wird. So kann beispielsweise die Überschreitung einer
vorgegebenen Geschwindigkeit die Übertragung auslösen. Außerdem kann ein erfindungsgemäßes
System so ausgeführt sein, daß die Übertragung durch den Benutzer willentlich - beispielsweise
durch Betätigung einer Taste am Schlüssel - ausgelöst werden kann. Bei dieser Ausführung
kann ggf. der zweite Sender der Empfängervorrichtung entfallen und der erste - beispielsweise
an der Fahrzeugseite angebrachte - Sender die Übertragung durchführen. Der Benutzer
kann dann gelegentlich eine Neucodierung vornehmen, wenn er vor einer unberechtigten
Aufnahme sicher ist.
1. Verfahren zum Ver- und Entriegeln einer fernbedienbaren Schließvorrichtung, insbesondere
für Kraftfahrzeuge, mit einer Sendevorrichtung (1) und einer Empfangsvorrichtung (2),
je einem sender- und empfängerseitigen Datenspeicher und -vergleicher, wobei die Empfangsvorrichtung
(2) außerdem einen einschaltbaren Signalerzeuger und einen Sender und die Sendevorrichtung
(1) außerdem einen Empfänger aufweist und wobei codierte Informationen ausgetauscht,
verglichen und bei Übereinstimmung ein Ansteuersignal für die Schließvorrichtung erzeugt
wird, dadurch gekennzeichnet, daß beim Betätigen der Sendevorrichtung (1) der Signalerzeuger
eingeschaltet und mehrere weitere codierte Informationen erzeugt werden, die nach
Löschung der zuvor gespeicherten codierten Informationen in den Datenspeichern der
Sende- und Empfangsvorrichtung (1, 2) gespeichert werden, um bei der nächsten Betätigung
der Schließvorrichtung eine Codewiederholung zu vermeiden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die weiteren codierten Informationen
aus Zufallszahlen gebildet werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die weiteren codierten Informationen
aus einer oder mehreren Zufallszahlen und einem Algorithmus zur Abwandlung der Zufallszahl
bzw. der Zufallszahlen gebildet werden.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Algorithmus zur mehrmaligen
Abwandlung einer Zufallszahl angewendet wird.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Algorithmus von Zufallszahl
zu Zufallszahl geändert wird.
6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verriegelung der Schließvorrichtung
die gleiche codierte Information von der Sendevorrichtung (1) ausgesendet wird, die
zuvor zur Entriegelung ausgesendet wurde.
7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Entriegelung der Schließvorrichtung
von der Sendevorrichtung (1) eine codierte Information aus den gespeicherten weiteren
codierten Informationen abgeleitet, ausgesendet und in der Sendevorrichtung (1) bis
zur nächsten Ableitung gespeichert wird.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Ableitung der auszusendenden
codierten Informationen unterbleibt, bis ein von der Empfangsvorrichtung (2) ausgesendetes
Quittungssignal von der Sendevorrichtung (1) empfangen wird.
9. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Empfangsvorrichtung über
zwei Sender (24, 26) verfügt, von denen ein erster (24) zur Quittierung der von der
Sendevorrichtung (1) empfangenen codierten Information und ein zweiter (26) zur Aussendung
der weiteren codierten Informationen vorgesehen ist.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Sender (26) die
weiteren codierten Informationen derart aussendet, daß ein unbefugtes Aufnehmen verhindert
wird.
11. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl der Codes, welche
jeweils aus einer Zufallszahl durch (mehrfache) Anwendung eines Algorithmus abgeleitet
werden um ein skleiner gewählt wird, als die zur Errechnung des Algorithmus erforderliche
Anzahl von abgeleiteten Codes, und daß danach eine anderen Zufallszahl verwendet wird.
12. Anwendung des Verfahrens nach Anspruch 10, auf die Schließvorrichtung eines Kraftfahrzeugs
mit Zündschluß, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Sender (26) in unmittelbarer
Nähe des Zündschlosses (82) angeordnet ist und daß die weiteren codierten Informationen
nach Betätigung des Zündschlosses (82) erzeugt und danach ausgesendet werden.
13. Anwendung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die weiteren codierten Informationen
nach einer zufälligen Zeitspanne nach Betätigung des Zündschlosses (82) ausgesendet
werden.
1. Method for locking and unlocking a remotely operated closing device, in particular
for motor vehicles, having a transmitting device (1) and a receiving device (2), in
each case one data memory and data comparator on the transmitter and receiver side
respectively, the receiving device (2) having in addition a signal generator, which
can be switched on, and a transmitter and the transmitting device (1) having in addition
a receiver, and coded information being exchanged, compared and, in the event of coincidence,
a drive signal being generated for the closing device, characterised in that, upon
actuation of the transmitting device (1) the signal generator is switched on and a
plurality of further coded items of information are generated which, after deletion
of the previously stored coded information in the data memories of the transmitting
and receiving device (1,2) are stored in order to avoid a repetition of coding at
the next actuation of the closing device.
2. Method according to Claim 1, characterised in that the further coded information is
formed from random numbers.
3. Method according to Claim 1, characterised in that the further coded information is
formed from one or more random numbers and an algorithm for modifying the random number
or random numbers.
4. Method according to Claim 1, characterised in that the algorithm is used for the repeated
modification of a random number.
5. Method according to Claim 1, characterised in that the algorithm is changed from random
number to random number.
6. Method according to Claim 1, characterised in that for the purpose of locking the
closing device, the transmitting device (1) transmits the same coded item of information
which was previously transmitted for the purpose of unlocking.
7. Method according to Claim 1, characterised in that for the purpose of unlocking the
closing device the transmitting device (1) derives and transmits a coded item of information
from the stored further coded information and stores it in the transmitting device
(1) until the next derivation.
8. Method according to Claim 7, characterised in that the derivation of the coded information
to be transmitted does not occur until an acknowledgement signal transmitted by the
receiving device (2) is received by the transmitting device (1).
9. Method according to Claim 1, characterised in that the receiving device has two transmitters
(24, 26), of which a first (24) is provided for acknowledging the coded item of information
received by the transmitting device (1) and a second transmitter (26) is provided
for transmitting the further coded information.
10. Method according to Claim 9, characterised in that the second transmitter (26) transmits
the further coded information in such a way that unauthorised picking up is prevented.
11. Method according to Claim 3, characterised in that the number of codes which are derived
in each case from a random number by (multiple) use of an algorithm is selected to
be one smaller than the number of derived codes necessary for calculating the algorithm,
and in that after this a different random number is used.
12. Application of the method according to Claim 10 to the closing device of a motor vehicle
having ignition lock, characterised in that the second transmitter (26) is arranged
in the direct vicinity of the ignition lock (82), and in that the further coded information
is generated after the actuation of the ignition lock (82) and then transmitted.
13. Application according to Claim 12, characterised in that the further coded information
is transmitted after a random time period after the actuation of the ignition lock
(82).
1. Procédé de verrouillage et de déverrouillage d'un dispositif de fermeture télécommandé,
en particulier pour véhicules motorisés, comportant un dispositif émetteur (1) et
un dispositif récepteur (2), une mémoire de données et un comparateur de données,
respectivement côté émetteur et côté récepteur, étant précisé que le dispositif récepteur
(2) présente en outre un générateur de signaux qui peut être mis en circuit et un
émetteur et que le dispositif émetteur (1) présente en outre un récepteur et étant
précisé que des informations codées sont échangées, comparées et qu'en cas de coïncidence
est produit un signal d'excitation pour le dispositif de fermeture, procédé caractérisé
par le fait que, lors de la manoeuvre du dispositif émetteur (1), le générateur de
signaux est mis en circuit et que sont produites plusieurs autres informations codées
qui, après effacement des informations codées précédemment mémorisées, sont mémorisées
dans les mémoires de données du dispositif émetteur et du dispositif récepteur (1,2),
pour éviter une répétition du code lors de la manoeuvre suivante du dispositif de
fermeture.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé par le fait que les autres informations
codées sont formées à partir de nombres aléatoires.
3. Procédé selon la revendication 1, caractérisé par le fait que les autres informations
codées sont formées à partir d'un ou plusieurs nombres aléatoires et d'un algorithme
de modification du nombre aléatoire ou des nombres aléatoires.
4. Procédé selon la revendication 1, caractérisé par le fait que l'algorithme est utilisé
pour modifier plusieurs fois un nombre aléatoire.
5. Procédé selon la revendication 1, caractérisé par le fait que l'algorithme est modifié
d'un nombre aléatoire à un autre nombre aléatoire.
6. Procédé selon la revendication 1, caractérisé par le fait que pour le verrouillage
du dispositif de fermeture, c'est la même information codée qui est émise par le dispositif
émetteur (1) que celle qui avait été précédemment émise pour le déverrouillage.
7. Procédé selon la revendication 1, caractérisé par le fait que, pour le déverrouillage
du dispositif de fermeture par le dispositif émetteur (1), une information codée est
extraite des autres informations codées mémorisées, émise et mémorisée dans le dispositif
émetteur (1) jusqu'à l'extraction suivante.
8. Procédé selon la revendication 7, caractérisé par le fait que l'extraction des informations
codées à émettre cesse jusqu'à ce qu'un signal d'accusé de réception, émis par le
dispositif récepteur (2), soit reçu par le dispositif émetteur (1).
9. Procédé selon la revendication 1, caractérisé par le fait que le dispositif récepteur
dispose de deux émetteurs (24,26) dont un premier (24) est prévu pour l'accusé de
réception des informations codées reçues par le dispositif émetteur (1) et un second
(26), pour l'émission des autres informations codées.
10. Procédé selon la revendication 9, caractérisé par le fait que le second émetteur (26)
émet les autres informations codées de façon à en empêcher une saisie non autorisée.
11. Procédé selon la revendication 3, caractérisé par le fait que l'on choisit le nombre
des codes, que l'on dérive respectivement d'un même nombre aléatoire par emploi (multiple)
d'un algorithme, plus petit de un, que le nombre de codes dérivés nécessaire pour
pouvoir calculer l'algorithme et par le fait que l'on emploie ensuite un autre nombre
aléatoire.
12. Application du procédé selon la revendication 10 sur le dispositif de fermeture d'un
véhicule motorisé comportant une serrure d'allumage, caractérisée par le fait que
le second émetteur (26) est disposé au voisinage immédiat de la serrure d'allumage
(82) et par le fait que les autres informations codées sont produites après manoeuvre
de la serrure d'allumage (82) et sont ensuite émises.
13. Application selon la revendication 12, caractérisée par le fait que les autres informations
codées sont émises après un intervalle de temps aléatoire après la manoeuvre de la
serrure d'allumage (82).