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EP 0 212 458 A1 |
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EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG |
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Veröffentlichungstag: |
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04.03.1987 Patentblatt 1987/10 |
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Anmeldetag: 06.08.1986 |
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
10.08.1985 DE 8523151 U
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Anmelder: Parker Hannifin NMF GmbH |
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D-50735 Köln (DE) |
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Erfinder: |
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- Gaidzik, Ekkehard
D-5000 Köln (DE)
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Vertreter: Köhne, Friedrich, Dipl.-Ing. |
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Rondorferstrasse 5a D-50968 Köln D-50968 Köln (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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(57) Es gibt Magnetventile mit einem Kunststoffgehäuse, in welchem ein Elektromagnet und
ein durch den Elektromagneten betätigter Schieber angeordnet sind, wobei seitlich
aus dem Kunststoffgehäuse quer zur Bewegungsrichtung des Schiebers eine elektrische
Anschlußschiene herausragt. Um bei solchen Magnetventilen eine sichere störungsunempfindliche
elektrische Verbindung mit einem Stecker und einem Anschlußkabel zu ermöglichen, und
bei geringem Bauaufwand allen in den Praxis vorkommenden mechanischen Beanspruchungen
gerecht zu werden, wird vorgeschlagen, daß zu beiden Seiten der Anschlußschiene (7)
und mit Abstand von dieser je ein Kunststoffsteg (8,9) einstückig mit dem Kunststoffgehäuse
(1) angeformt ist und daß die beiden Kunststoffstege (8,9) einander zugekehrte Führungsflächen
(10,11) für einen Flachstecker aufweisen.
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[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Magnetventil mit einem Kunststoffgehäuse, in welchem
ein Elektromagnet und ein durch den Elektromagneten betätigter Schieber angeordnet
sind, wobei seitlich aus dem Kunststoffgehäuse quer zur Bewegungsrichtung des Schiebers
eine elektrische Anschlußschiene herausragt.
[0002] Magnetventile der vorbezeichneten Art werden in der Praxis sehr vielseitig angewendet,
beispielsweise an landwirtschaftlichen Maschinen, Baumaschinen, Baggern und dgl. ,
d.h. überall dort, wo es darum geht, durch hydraulische Steuerungen irgendwelche Maschinenteile
zu bewegen. Bei derartigen Maschinen herrscht vielfach ein sehr rauher Betriebseinsatz.
Bei den bekannten Magnetventilen ragt die elektrische Anschlußschiene frei aus dem
Gehäuse des Magnetventiles heraus und wird von einem elektrischen Stecker überdeckt.
Diese elektrische Verbindung ist in Anbetracht des rauhen Betriebes im praktischen
Einsatz sehr unsicher. Die Anschlußschiene kann schon bei verhältnismäßig geringen
von außen einwirkenden Kräften verbogen werden. Der Stecker kann sich lockern oder
sogar abrutschen. Ferner kann Wasser, Schlamm, Schmutz oder dgl. in die elektrische
Verbindung eindringen und zu einer Korrosion führen, zumindest aber die Kontaktsicherheit
gefährden. Es hat sich demgemäß in der Praxis gezeigt, daß die bekannten Magnetventile
recht störungsanfällig sind.
[0003] Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, ein Magnetventil zu schaffen,
welches bei geringem Bauaufwand eine sichere störungsunempfindliche elektrische Verbindung
mit einem Stecker und einem Anschlußkabel ermöglicht und welches allen in der Praxis
vorkommenden mechanischen Beanspruchungen standhält.
[0004] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zu beiden Seiten der Anschlußschiene
und mit Abstand von dieser je ein Kunststoffsteg einstückig mit dem Kunststoffgehäuse
angeformt ist und daß die beiden Kunststoffstege einander zugekehrte Führungsflächen
für einen Flachstecker aufweisen.
[0005] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0006] In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung im Schema dargestellt,
und zwar zeigen Fig. 1 eine Frontalansicht auf ein Magnetventil und Fig. 2 eine Seitenansicht
hierzu.
[0007] Das erfindungsgemäße Magnetventil nach dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel
weist ein Kunststoffgehäuse 1 auf, in welchem sich in bekannter Weise ein nicht gezeichneter
Elektromagnet und ein durch den Elektromagneten betätigter Schieber 2 befinden. Der
Elektromagnet betätigt den Schieber 2 in Axialrichtung des dargestellten Schraubansatzes
3, so daß die von einer hydraulischen Flüssigkeit durchströmten Bohrungen 4, 5 mittels
nicht gezeichneter Anschlüsse wahlweise beaufschlagt werden können. Wie Fig. 2 deutlich
zeigt, besitzt das Kunststoffgehäuse einen seitlichen etwa recht eckigen Ansatz
6. Seitlich aus dem Kunststoffgehäuse 1 und dem Ansatz 6 ragt eine elektrische Anschlußschiene
7 quer zur Bewegungsrichtung des Schiebers 2 heraus. Diese elektrische Anschlußschiene
ist im Innern des Gehäuses mit dem einen Spulenende des Elektromagneten verbunden.
Das andere Ende der Spule liegt an Masse.
[0008] Zu beiden Seiten der Anschlußschiene 7, also gemäß den Zeichnungen oberhalb und unterhalb
sind mit Abstand von der Anschlußschiene je ein Kunststoffsteg 8 bzw. 9 einstückig
mit dem Kunststoffgehäuse 1 angeformt. Die beiden Kunststoffstege 8 und 9 weisen
einander zugekehrte, also innenliegende Führungsflächen 10 und 11 auf, die eine sichere
Führung und Halterung eines nicht gezeichneten aufgeschobenen Flachsteckers gewährleisten.
Wie Fig. 2 ferner verdeutlicht, liegen die Stirnenden der beiden Kunststoffstege etwa
in gleicher Ebene mit dem Stirnende der Anschlußschiene 7. Um die Führung und Halterung
für den Flachstecker zu verbessern und eine Verdrehsicherheit zu gewährleisten, ist
die Führungsfläche 10 des einen Kunststoffsteges 8 eben und die Führungsfläche 11
des anderen Kunststoffsteges 9 teilzylindrisch ausgebildet, wie Fig. 1 verdeutlicht.
[0009] Um eine weitere Stabilisierung der Anschlußschiene 7 und der beiden Kunststoffstege
8 und 9 zu erzielen, sind die Kunststoffstege 8, 9 in einem gehäuseseitigen Bereich,
also nahe dem Ansatz 6, durch eine Verstärkungsrippe 12 miteinander verbunden. Diese
Verstärkungsrippe 12 umgibt in einem entsprechenden gehäuseseitigen Teil die Anschlußschiene
7 und ist gemäß Fig. 1 in diesem Bereich 13 bzw. 14 zu beiden Seiten verbreitert.
Um die Halterung des Flachsteckers weiterhin zu verbessern, kann man diesen stirnseitig
mit einem Zapfen versehen. Zu diesem Zweck ist die Verstärkungsrippe 12 im Bereich
zwischen der Anschlußschiene 7 einerseits und dem Kunststoffstege 9 andererseits,
der die teilzylindrische Führungsfläche 11 aufweist, mit einem Führungsloch 15 versehen,
welches etwa bis zur Ebene der Stirnfläche des Ansatzes 6 reicht.
[0010] Die erfindungsgemäße Gestaltungsweise kann nicht nur bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel
des Magnetventiles, sondern auch bei anderen Magnetventilen sinngemäß angewendet
werden.
1. Magnetventil mit einem Kunststoffgehäuse (1), in welchem ein Elektromagnet und
ein durch den Elektromagneten betätigter Schieber (2) angeordnet sind, wobei seitlich
aus dem Kunststoffgehäuse (1) quer zur Bewegungsrichtung des Schiebers (2) eine elektrische
Anschlußschiene (7) herausragt,
dadurch gekennzeichnet,
daß zu beiden Seiten der Anschlußschiene (7) und mit Abstand von dieser je ein Kunststoffsteg
(8,9) einstückig mit dem Kunststoffgehäuse (1) angeformt ist und daß die beiden Kunststoffstege
(8, 9) einander zugekehrte Führungsflächen (10, 11) für einen Flachstecker aufweisen.
2. Magnetventil nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Stirnenden der beiden Kunststoffstege (8,9) etwa in gleicher Ebene mit dem
Stirnende der Anschlußschiene (7) liegen.
3. Magnetventil nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Führungsfläche (10) des einen Kunststoffsteges (8) eben und die Führungsfläche
(11) des anderen Kunststoffsteges (9) teilzylindrisch ausgebildet sind.
4. Magnetventil nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kunststoffstege (8, 9) in einem gehäuseseitigen Bereich durch eine Verstärkungsrippe
(12) miteinander verbunden sind, und daß die Verstärkungsrippe (12) einen gehäuseseitigen
Teil der Anschlußschiene (7) umgibt und in diesem Bereich (13, 14) verbreitert ist.
5. Magnetventil nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verstärkungsrippe (12) im Bereich zwischen der Anschlußschiene (7) und dem
Kunststoffsteg (9). der die teilzylindrische Führungsfläche (11) aufweist, mit einem
Führungsloch (15) versehen ist.
