| (19) |
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(11) |
EP 0 212 484 B2 |
| (12) |
NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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02.09.1992 Patentblatt 1992/36 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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25.01.1989 Patentblatt 1989/04 |
| (22) |
Anmeldetag: 08.08.1986 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)5: E05F 3/10 |
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| (54) |
Türschliesser
Door closer
Ferme-porte
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI NL SE |
| (30) |
Priorität: |
16.08.1985 DE 8524727 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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04.03.1987 Patentblatt 1987/10 |
| (73) |
Patentinhaber: Gretsch Unitas GmbH
Baubeschläge |
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D-71254 Ditzingen (DE) |
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Erfinder: |
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- Maus von Resch, Julius
D-7000 Stuttgart-1 (DE)
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| (74) |
Vertreter: Schmid, Berthold, Dipl.-Ing. et al |
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Kohler Schmid + Partner
Patentanwälte
Ruppmannstrasse 27 70565 Stuttgart 70565 Stuttgart (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 097 868 DE-A- 1 709 062 DE-B- 1 083 701 US-A- 3 222 709
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DE-A- 1 584 185 DE-A- 2 924 311 GB-A- 138 389
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- GEZE - Prospekt "Der neue GEZE STOP für Ganzglastüren," Form 2295, Juni 1980
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[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Türschließer, dessen Schließerwelle eine Nockenscheibe
trägt, die mit einem an der Schließerwelle geführten Schlitten zusammenwirkt, wobei
der Schlitten über eine Verbindungsstange mit einem Dämpfungskolben verbunden ist,
mit einer am Dämpfungskolben einerseits sowie an einem Türschließer-Gehäuse andererseits
abgestützten Rückstellfeder, wobei außerdem der Schlitten zusätzlich am Gehäuse über
eine Führung geführt ist und die beiden Schiebeführungen des Schlittens in Schieberichtung
versetzt angeordnet sind.
[0002] Ein derartiger Türschließer ist unter der Bezeichnung "Geze Pendulo C mit Dämpfung"
bekanntgeworden.
[0003] Bei dem bekannten Türschließer sind zwei parallele Gleitflächen vorgesehen, zwischen
denen der Schlitten geführt ist. Die Gleitflächen werden von zwei Blättchen gebildet,
die jeweils an den Seiteninnenwandungen des Gehäuses angebracht sind. Eine Längsführung
des Schlittens erfolgt zwischen der linken und der rechten Gehäusewand.
[0004] Weiterhin ist ein selbsttätiger, insbesondere als Bodentürschließerzu verwendender
Türschließer beispielweise durch die DE-OS 29 24 311 bekanntgeworden. Außer dem Dämpfungskolben
verfügt er selbstverständlich über ein entsprechendes hydraulisches System und er
ist auch mit einer hydraulischen Flüssigkeit gefüllt. Hierauf kommt es aber im Zusammenhang
mit der vorliegenden Erfindung im Einzelnen nicht an, weswegen dieser Teil des Türschließers
nicht näher beschrieben ist. Er kann in gleicher oder ähnlicher Weise ausgebildet
sein wie bei der gennanten DE-OS. Wesentlich ist nur, daß durch Drehen der mit der
Schließerwelle verbundenen Tür die auf der Schließerwelle drehfest gehaltene Nockenscheibe
den Schlitten in einer senkrecht zur Schließerwelle verlaufenden Richtung verschiebt.
Diese Verschiebebewegung erfolgt gegen den Widerstand der Rückstellfeder und unter
Mitnahme des in einem entsprechenden Zylinderansatz des Türschließers verschiebbaren
Kolbens. Dabei wird die hydraulische Flüssigkeit von einem vor dem Kolben liegenden
Zylinderraum in einen dahinter befindlichen gedrückt. Beim Rücklaufen des Kolbens
und damit der Rückführung der Tür in ihre Schließlage wird die hydraulische Flüssigkeit
in umgekehrter Weise, jedoch entsprechend gedrosselt, zurückgeleitet.
[0005] Beim vorbekannten Türschließer ist der Schlitten an der Schließerwelle geführt, d.h.
die Schließerwelle durchsetzt zwei zueinander parallele, sich in Längsrichtung der
Verbindungsstange erstreckende Führungsschlitze des Schlittens. Eine zusätzliche Abstützung
der miteinander gekuppelten verschiebbaren Teile erfolgt über den Dämpfungskolben.
Da die Rückstellfeder bei diesem gattungsgemäßen Türschließer die Verbindungsstange
konzentrisch umgibt -sie ist als Schraubendruckfeder ausgebildet-, muß die Verbindungsstange
zwischen Schlitten und Dämpfungskolben nicht zur Zugkräfte, sondern zusätzlich auch
Biegekräfte übertragen. Diese werden über die Nockenscheibe eingeleitet.
[0006] Um diese kombinierte Krafteinwirkung aufnehmen zu können, muß man die Verbindungsstange
insbesondere quer zu ihrer Längsachse, also in Richtung de Nockenscheibenebene, ausreichend
dimensionieren, d.h. sehr breit ausführen. Dadurch wird der Gehäuseinnenraum durch
die Verbindungsstange und die Rückstellfeder in diesem Bereich weitgehend ausgefüllt,
so daß kein Platz für zusätzliche Elemente zur Verfügung steht.
[0007] Des weiteren wird bei diesem Türschließer bemängelt, daß die Kraft der Feder und
damit die Schließkraft dieses Türschließers nicht einstellbar ist. Aufgrund der beengten
Platzverhältnisse ist aber der Einbau einer Einrichtung zur Veränderung der Schließkraft
nicht möglich.
[0008] Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen Türchließer der eingangs gennanten
Art so weiterzubilden, daß mit geringem baulichen Aufwand eine gute zusätzliche Führung
für den Schlitten geschaffen wird.
[0009] Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß bei einem Türschließer
der im Oberbegriff des Anspruchs 1 beschriebenen Art die Rückstellfeder zwischen den
Dämpfungskolben und den Schlitten geschaltet ist und die zusätzliche Führung durch
einen Führungsschuh, -wagen od. dgl. und eine Führungsleiste, -platte od. dgl. gebildet
ist, wobei der Führungsschuch od. dgl. die Führungsleiste od. gl. übergreift und sich
der Führungsschuch od. dgl. an der Unterseite des Schlittens und die Führungsleiste
od. dgl. abnehmbar am Gehäuse befinden oder umgekehrt.
[0010] Die zusätliche Fürhung aus einer Führungsleiste, -platte od. dgl. ist am Boden des
Gehäuse angebracht und ein Führungsschuch, -wagen od. dgl. ist am Schlitten befestigt.
Denkbar ist auch die umgekehrte Anordnung, d.h. die Anbringung der Führungsleiste
od.dgl. am Schlitten, die dann mit einem ortsfesten Führungsschuch am Gehäuse zusammenarbeitet.
Die Länge der Führungsschuh am Gehäuse zusammenarbeitet. Die Länge der Führungsleiste
od.dgl. richtet sich nach die Länge des Führungsschuhs einerseits und der maximalen
Verschiebestreckte der Verbindungsstange sowie aller damit verschiebefest verbundenen
Teile.
[0011] Eine Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß die Führungssleiste od.dgl. aus
verschleißfestem Material gefertigt und steckbar am Gehäuse befestigt ist. Durch die
Verwengung verschleißfesten Materials errecht man eine lange Lebensdauer der Führungsleiste
und ihre abnehmbare Befestigung gewährleistet gegebenenfalls einen raschen Austausch.
Selbstverständlich wird auch der Führungsschuh od. dgl. verschleißfest ausgeführt.
Er ist bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung durch die vom freien Schließerwellenende
abgewandte Schlittenunterseite und zwei an dieser im Abstand der Führungsleistenbreite
angeordnete, überstehende Ansätze gebildet. In Gebrauchslage übergreift der Führungsschuh
od. dgl. bei einem Boden-Türschließer die Führungsleiste od. dgl. von oben her.
[0012] Bei einem Türchließer mit einem aus zwei, die Nockenscheibe und eines der Verbindungsstangenenden
zwischen sich aufnehmenden Platten gebildeten Schlitten, wobei die Platten und das
Stangenende mittels zweier Niete miteinander verbunden sind, besteht eine Weiterbildung
der Erfindung darin, daß jeder Niet einen Verlängerungsantatz besitzt und die beiden
Verlängerungsansätze an den Längskanten der Führungsleiste od.dgl. anliegen. Insofern
sind für die Schaffung dieses Führungsschuhs keine zusätzlichen Elemente und auch
kein zusätzlicher Herstellungsaufwand erforderlich. Gleichwertig mit der Verwendung
zweier Niete sind selbstverständlich zwei Schrauben mit Kopf, wobei dann die Köpfe
die Verlängerungsansätze bilden. Im übrigen ist die Anbringung weiterer Niete hierdurch
nicht ausgeschlossen.
[0013] Eine weitere Variante der Erfindung kennzeichnet sich dadurch, daß das schlittenseitige
Ende der Rückstellfeder über ein Stützglied im Bereich des Schlittens am Gehäuse abgestützt
ist, wobei das Stützglied zur Veränderung seiner wirksamen Länge, in Federlängsrichtung
gesehen, aus zwei verstell- und feststellbar miteinander verbundenen Teilstücken besteht.
Wird die wirksame Länge des Stützglieds vergrößert, so erhöht sich die Federspannung.
Diese Verstellmöglichkeit zur Veränderung der wirksamen Länge ist sicherlich die beste
Lösung. Hierbei sollte man allerdings darauf achten, daß die Verstellung möglichst
von außen her oder nach Abnahme einer Abdeckung durchgeführt werden kann. Wegen der
hohen Kraft der Rückstellfeder muß man eine Verstellmöglichkeit wählen, die im Falle
der normalerweise vorgesehenen Handverstellung keinen übergroßen Kraftaufwand erfordert.
[0014] In n weiterer Ausgestaltu ng der erfindung wird vorgeschlagen, daß das erste Stützglied-Teilstück
auf der Verbindungsstange drehbar gelagert und an einer Gehäusequerwand abgestützt
ist sowie einen rohrförmigen, mit Außengewinde versehenen Ansatz aufweist, und daß
das zweite Stützglied-Teilstück, an welchem sich das eine Federende abstützt, mit
dem Gewinde-Ansatz verschraubbar ist. Wenn man zum Verstellen eines dieser beiden
miteinander zu verschraubenden Teilstücke festhält und das andere dreht, so ergibt
eine Drehung im einen Drehsinne eine Vergrößerung der wirksamen Länge des Stützglieds,
während das Verschrauben bzw. Drehen in der Gegenrichtung zu einer Verkürzung der
wirksamen Länge des Stützglieds führt. Selbstverständlich besitzt das zweite Stützglied-Teilstück
ein Innengewinde.
[0015] Eine besonders bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet,
daß das erste Stützglied-Teilstück als Scheckenrad ausgebildet ist und mit einer im
Gehäuse gelagerten Schnecke zusammenwirkt, wobei die Schneckendrehachse antreibbar,
insbesondere von Hand drehbar ist. Letzteres bedeutet natürlich, daß die Schnecknachse
entsprechend zugänglich gemacht wird oder auch ist. Mittels eines Schnekkengetriebes
läßt sich eine hohe Übersetzung schaffen, so daß mit verhältnismäßig geringer Handkraft
die starke Rückstellfeder problemlos gespannt werden kann. Dabei ist es besonders
vorteilhaft, daß das freie Ende der Schnecken-Drehachse mit einer Aufnahme für ein
Drehwerkzeug versehen ist, beispielsweise einen Schraubendreherschlitz oder einen
Innensechskant aufweist. Mit Hilfe eines Schraubendrehers oder bekannten Sechskantshlüssels
kann man die Verstellung rasch und sicher vornehmen.
[0016] Eine weitere Ausbildung der erfindung sieht vor, daß die Drehachse der Schnecke parallel
zur Schließerwelle verläuft und sich ihr freies Ende in gleicher Richtung wie das
freie, mit der Tür verbindbare Ende der Schließerwelle erstreckt. Im Falle eines Boden-Türschließers
ragt also die Drehachse der Schnecke von unten nach oben, wie dies auch bei der Schließerwelle
der Fall ist.
[0017] Wie bereits erläutert, muß beim Verschrauben des einen Stützglied-Teilstücks gegen
das andere eines festgehalten werden, um die wirksame Länge zu verändern. Man erreicht
dies in besonders zweckmäßiger weise dadurch, daß das zweite Stützglied-Teilstück
drehfest, aber parallel zu sich verschiebbar, im Gehäuse gelagert ist. Das erste Stützglied-Teilstückwird
durch die Kraft der Druckfeder stets gegen eine entsprechende Gehäusewand od. dgl.
gedrückt. Wenn dann es mit Hilfe der Antriebsschnecke dreht, so führt dies zu einer
Entfernung des zweiten Stützgleid-Teilstücks von dieser Stützfläche bzw. in Gegendrehrichtung
zu einer Annäherung. Im ersteren Falle wird die Feder verkürzt und damit gespannt,
während im weiten Falle eine Reduzierung der Federkraft erreicht wird.
[0018] Das zweite Stützglied-Teilstück greift bei einer anderen Ausführungsform der Erfindung
mit einem gleitsteinartigen ersten Ansatz in eine sich parallel zur Verbindungsstange
erstreckende Gehäusenut ein. Bei einem Boden-Türschließer befindet sich diese Gehäusenut
vorzugsweise innen am Gehäuseboden und die kann dort angeformt sein. Eine weitere
bevorzugt Variante der Erfindung ist durch einen zweiten, radial vorstehenden, ein
Anzeideglied bildenden Ansatz des zweiten Stützglied-Teilstücks gekennzeichnet, der
einem Sichtfenster zugeordnet ist. Aus der Stellung dieses zweiten Ansatzes am Fenster
kann man von außen her den Grad der Federvorspannung erkennen bzw. die Einstellung
unter Bobachtung des Anziege-Ansatzes vornehmen.
[0019] Der zweite Ansatz des zweiten Stützglieds-Teilstücks erstreckt sich zweckmäßigerweise
in gleicher Richtung wie das freie Ende der Schließerwelle. Dadurch ist diese Einstellung
für die Federspannung besonders leicht zu beobachten. Im Falle eines Gehäusedeckels
befindet sich das Sichtfenster an diesem. Über dem Gehäusedeckel befindet sich bei
einem Bodentürschließervorzugsweise noch eine Abdeckplatte, welche alle Einstellorgane
überdeckt.
[0020] Schließlich ist es noch besonders vorteilhaft, daß das Sichtfenster mit einer Einstellskala
od.dgl. versehen ist, die ein besonders genaues Einstellen ermöglicht und in Verbindung
mit einer entsprechenden Skalenbeschriftung Irrtümer bei der Einstellung ausschließt.
Das Sichtfenster besteht vorzugsweise aus Acrylglas oder einem anderen geeigneten
durchsichtigen oder zumindest gut durchscheinenden Kunststoff.
[0021] Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert. Die Zeichnung
zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Hierbei stellen dar:
Fig. 1 eine abgebrochene Darstellung eines Längsschnitts durch einen Boden-Türschließer
entlang der Linie I-I der Fig. 2,
Fig. 2 einen Schnitt gemäß der Linie 11-11 der Fig. 1 -ebenfalls abgebrochen-,
Fig. 3 einen Schnitt entlang der Linie 111-111 der Fig. 2.
[0022] Beim Ausführungsbeispiel handelt es sich um einen Boden-Türschließer, dessen Gehäuse
1 in eine entsprechende Bodenöffnung eingesetzt wird, so daß sich seine Schließerwelle
2 von unten nach oben erstreckt. Dabei verläuft in der Regel der auf das Gehäuse 1
aufgesetzte Deckel 3 bündig mit der Bodenoberfläche. Aus verschiedenen Gründen, insbesondere
aber um den Türschließer während der Bauzeit von Beschädigungen zu schützen, wird
das Gehäuse 1 nicht unmitellbar in den Boden eingelassen, vielmehr setzt man es in
ein bei der Erstellung des Rohbaus montiertes Außengehäuse 4 ein. Das nach außen über
den Deckel 3 überstehende freie Ende der Schließerwelle wird drehfest mit der zu schließenden
Tür verbunden. Wird letztere geöffnet, so führt dies zu einem Drehen der Schließerwelle
2, beispielsweise im Sinne des Pfeils 5.
[0023] Mit der Schließerwelle 2 ist eine Nockenscheibe 6 drehfest verbunden. Sie ist in
der Ausganslage symmetrisch zur Längsmittelachse 7 des Türschließers ausgebildet,
jedoch muß dies nicht notwendigerweise so ein. Die symmetrische Form erlaubt jedoch
die Verwendung für links oder rechts zu öffnende Türen und für Pendeltüren. Die Ausbildung
der Nockenflanken bzw. des Nockenumfangs ist vorzugsweise so gewählt, daß die Rückstellkraft
mit zunehmenden Drehöffnungswinkel der Tür bis zu einer 90°-Stellung zunimmt. Größere
Öffnungswinkel sind relativ selten. Sollte jedoch eine Größere Öffnung der Tür möglich
bzw. gewünscht sein, so verändert sich bei einem Öffnungswinkel von mehr als 90° die
Rückstellkraft nicht mehr wesentlich.
[0024] Eine exakte "O-Stellung" und leichte Fixierung ist dadurch gewährleistet daß die
Nockenscheibe eine symmetrisch angeordnete Vertiefung 8 aufweist, in welche bei geschlossener
Tür ein als drehbare Rolle ausgebildetes Rastglied 9 eines Schlittens 10 eingreift.
[0025] Der Schlitten 10 ist mit dem einen, in der Zeichnung dargestellen Ende 11 einer Verbindungsstange
12 fest verbunden. Das andere, in der Zeichnung nicht dargestellte rechte ende der
Verbindungstange 12 ist in bekannter Weise mit einem Hydraulikkolben verbunden, der
in einem Hydraulikzylinder bzw. einer zylindrischen Bohrung der Gehaüse 1 verschiebbar
gelagert ist.
[0026] Das gemäß Fig. 2 gegabelte Ende 11 der Verbindungsstange 12 greift zwischen zwei
wesentlichen den Schlitten 10 bildende Platten 13 und 14. Letztere und das Stangenende
11 sind mit Hilfe wenigstens zweier Verbindungsbolzen 15 und 16 zusammengehalten,
denen, wie nachstehend noch erläutert wird, aufgrund ihrer besonderen Formgebung noch
eine spezielle Aufgabe zukommt. Die Rolle 9 wird mit Hilfe eines Niets oder Bolzens
17 gehalten. Ein weiterer Niet oder Bolzen 18 dient zur Befestigung einer zweiten
drehbaren Rolle 19 zwischen den Platten 13 und 14 am in der Zeichnung rechten Ende
der Platten 13 und 14. Sie wird von dem gegabelten Ende 11 der Verbindungsstange 12
umfaßt. Zwischen den Rollen 9 und 19 befindet sich die Nokkenscheibe 6, wie Fig. 2
deutlich zu entnehmen ist.
[0027] Die Platten 13 und 14 sind je mit einem sich in Längsrichtung der Verbindungsstange
12 erstreckenden, symmetrisch zur Längsmittelachse 7 angeordneten Schlitz 20 bzw.
21 versehen. Die Schlitzbreite entspricht dabei dem Durchmesser des diesen Schlitz
durchsetzenden Teils 22 bzw. 23 der Schließerwelle 2. Diese Schließerwellteile und
die Schlitze 20, 21 bilden eine erste Führung für den Schlitten 10 in Richtung des
Doppelpfeils 22, d.h. der Verschieberichtung von Schlitten, Verbindungsstange 12 und
Dämpfungskolben. Der Schlitten befindet sich gemäß Fig. 1 in seiner rechten Verschiebeendlange.
Man erreicht dies mit Hilfe einer Rückstellfeder 23, deren nicht dargestelltes rechtes
Federende am Dämpfungskolben abgestützt ist und auf die nachstehend noch näher eingegangen
wird.
[0028] Beim Drehöffnen der Tür, also bei einer Drehung der Nockenschreibe 6, beispielsweise
im Sinne des Pfeils 5, wird auf die Verbindungsstange 12 außer der von der Kraft der
Rückstellfeder 23 herrührenden Zugkraft, noch eine erhebliche Biegekraft aufgegeben.
Um diese vom Dämpfungskolben fernzuhalten, ist gemäß der vorliegenden Erfindung eine
zusätzliche Führung 24 vorgesehen. Sie besteht aus einer Fürhungsleiste 25 oder einer
kleiner Führungsplatte und einem sie in Gebrauchslage von oben her, also im Sinne
des Pfeils 26, übergreifenden Führungsschuh 27. Dieser wiederum wird durch die Unterseite
28 des Schlittens 10 bzw. der unteren Platte 14 und zwei über die Unterseite vorstehende
Ansätze 29 und 30 gebildet. Vorteilhafterweise handelte es sich dabei um die verdickten
Enden der beiden Verbindungsbolzen 15 und 16. Der seitliche Abstand der beiden Ansätze
29 und 30 entspricht dabei der Breite der Führungsleite 25, quer zur Bewegungsrichtung
22 gemessen. Zumindest die Mitten der beiden Führungen sind in Verschieberichtung
gegeneinander versetzt.
[0029] Weil die Kräfte -wie gesagt- verhältnismäßig hoch sind, besteht die Führungsleiste
25 aus besonders verschleißfestem Material. Dies ist auch der Grund, weswegen man
sie nicht am Boden 31 des Gehäuse 1 anformt, sondern separat fertigt und mit Hilfe
zweier im Boden 31 gehaltener Bolzen 32 und 33, welche in entsprechende Bohrungen
der Führungsleiste 25 eingreifen, festhält. Dies ermöglicht im Falle eines Verschleisses
später auch den Austausch. Fig. 3 entnimmt man, daß die Höhe der Ansätze 29 und 30
etwa der Dicke der Führungsleiste 25 entspricht und daß die Ansätze lediglich mit
den erforderlichen Spiel an den Längskanten 34 und 35 der Führungsleiste 25 anliegen,
an denen sie entlangbewegt werden, wenn die Tür geöffnet bzw. geschlossen wird.
[0030] Das schlittenseitige Ende 36 der Rückstellfeder 23 ist über ein Stützglied 37 im
Bereich des Schlittens 10 am Gehäuse 1, genauer gesagt an einer Gehäuse-Querwand 38,
abgestützt, die gemäß Fig. 1 einen nach oben hin offenen vertikalen Schlitz zum Durchtritt
der Verbindungsstange 12 aufweist. Die wirksame Länge des Stützglieds 37 kann in Federlängsrichtung,
also in Richtung der Längsmittelachse 7, dadurch verändert werden, daß es aus zwei
Teilstücken 39 und 40 besteht, die in der genannten Richtung 22 gegeneinander verstell-und
feststellbar sind.
[0031] Das erste Stützglied-Teilstück 39 ist auf dem zugeordneten Ende der Verbindungsstange
12 drehbar gelagert. Außerdem stützt es sich unmittelbar auf einerentsprechend bearbeiteten
Fläche 41 der Gehäuse-Querwand 38 ab. Es besitzt einen rohrförmigen Ansatz 42 und
ist mit einem Außengewinde 43 versehen. Im übrigen ist es als Schneckenrad ausgebildet.
Das zweite Teilstück 40 des Stützglieds 37 besitzt dementsprechend ein Innengewinde
44, so daß es gegenüber dem ersten Teilstück verschraubt werden kann. Es ist undrehbar,
jedoch im Sinne des Doppelpfeils 22 verschiebbar im Gehäuse 1 gelagert. Das Verdrehen
des zweiten Teilstücks 40 wird durch einen radial abstehenden ersten Ansatz 45 verhindert,
der in eine sich parallel zur Verbindungsstange 12 erstreckende Gehäusenut 46 am Gehäuseboden
31 eingreift. Somit bewirkt ein Drehen des ersten Teilstücks 39 des Stützglieds 37
ein Verschieben des zweiten Teilstücks 40, beispielsweise im sinne des Pfeils 47,
während eine gegenlaüfige Drehung des ersten Teilstücks 39 eine umgekehrte Verschiebung
des zweiten Teilstücks zur Folge hat. Im letzteren Falle wird die wirksame Länge des
Stützgleids 37 verkürzt, während im ersteren Falle, also bei einer Verschiebung des
zweiten Teilstücks 40 in Pfeilrichtung 47, die wirksame Länge vergrößert und dadurch
die Federspannung der Rückstellfeder 23 erhöht wird.
[0032] Das Drehen des als Schneckenrad ausgebildeten ersten Teilstücks 39 des Stützglieds
37 erreicht man über eine im Gehäuse 1 drehbar gelagerte Schnecke 48, die parallel
zur Schließerwelle 2 verläuft und deren freies Ende in gleicher Richtung weist, wie
das freie, gemäß Fig. 1 den Deckel 3 überragende Ende der Schließerwelle 2. Somit
ist die Schnecke von der Oberseite des Türschließers aus sehr bequem zu drehen. Zu
diesem Zwecke befindet sich an ihrem freien Drehachsende eine entsprechende Aufnahme
fürein Drehwerkzeug, beispielsweise ein Schlitz oder Innensechskant zum Einsetzen
eines Schraubendrehers oder Sechskantschlüssels.
[0033] Das zweite Stützglied-Teilstücks 40 ist mit einem zweiten, radial vorstehenden Ansatz
50 versehen, der einem Sichtfenster 51 zugeordnet ist. Letzteres befindet sich an
der Oberseite des Gehäuses bzw. im Deckel 3. Damit läßt sich die Spannung der Rückstellfeder
23 in günstiger Weise von oben her einstellen und gleichzeitig überwachen bzw. genau
festlegen. Letzteres ist insbesondere dann möglich, wenn das Sichtfenster mit einer
entsprechenden Skala versehen ist.
[0034] Die Lagerung der Schließerwelle 2 erfolgt über zwei Kugellager 52 und 53. Nach außen
hin erfolgt eine Abdichtung über einen O-Ring 54. Da es sich um einen hydraulischen
Türchließer handelt, ist das Gehäuse mit Hydraulikflüssigkeit gefüllt und es befinden
sich im Bereich des Kolbens und seines Zylinders entsprechende Ventile, wobei die
Ausbildung in diesem Bereich von bekannter Bauart sein kann, weswegen sie hier nicht
näher erläutert ist.
1. Türschließer, dessen Schließerwelle (2) eine Nockenscheibe (6) trägt, die mit einem
an der Schließerwelle (2) geführten (Schlitze 20, 21) Schlitten (10) zusammenwirkt,
wobei der Schlitten über eine Verbindungsstange (12) mit einem Dämpfungskolben verbunden
ist, mit einer am Dämpfungskolben einerseits sowie an einem Türschließer-Gehäuse (1)
andererseits abgestützten Rückstellfeder (23), wobei außerdem der Schlitten (10) zusätlich
am Gehäuse geführt (Fürhung 24) ist und die beiden Schiebeführungen (20, 21 und 24)
das Schlittens (10) in Schibereichtung (22) versetzt angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet,
daß die Rückstellfeder (23) zwischen den Dämpfungskolben und den Schlitten (10) geschaltet
ist und die zusätliche Führung (24) durch einen Führungsschuh (27), -wagen od. dgl.
und eine Führungsleiste (25), -platte od. dgl. gebildet ist, wobei der Führungsschuh
od. dgl. die Führungsleiste od. dgl. übergreift und sich der Führungsschuh (27) od.
dgl. an der Unterseite des Schlittens (10) und die Führungsleiste (25) od. dgl. abnehmbar
am Gehäuse (1) befinden oder umgekehrt.
2. Türschließer nach Anspruch 1 mit einer am Gehäuse (1) angebrachten Führungsleiste
(25) od. dgl. dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsleiste (25) od. dgl. aus verschleißfestem
Material gefertigt und steckbar am Gehäuse (1) befestigt ist.
3. Türschließer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungsschuh
(27) od. dgl. durch die vom freien Schließerwellenende abgewandte Schlittenunterseite
(28) und zwei an dieser im abstand der Führungsleistenbreite angeordnete, über stehende
Ansätze (29, 30) gebildet ist.
4. Türschließer nach Anspruch 3, mit einem aus zwei, die Nockenscheibe (6) und eines
der Verbindungsstangenenden zwischen sich aufnehmen Platten (13,14) gebildeten Schlitten
(10), wobei die Platten und das Stangenende (11) mittels zweier Niete (15,16) miteinander
verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Niet (15, 16) einen Verlängerungsansatz
(29, 30) besitzt und die beiden Verlängerungsansätze an den Längskanten (34,35) der
Führungsleite (25) od. dgl. anliegen.
5. Türschließer nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das schlittenseitige Ende (36) der Rückstellfeder (23) über ein Stützglied (37)
im Bereich des Schlittens (10) am Gehäuse (1) abgestützt ist, wobei das Stützglied
(37) zur Veränderung seiner wirksamen Länge in Federlängsrichtung gesehen aus zwei
versteil- und festellbar miteinander verbundenen Teilstücken (39, 40) besteht.
6. Türschließer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Stützglieds-Teilstücks
(39) auf der Verbindungsstange (12) drehbar gelagert und an einer Gehäuse-Querwand
(38) abgestützt ist sowie einen rohrförmigen, mit Außengewinde (43) versehenen Ansatz
(42) aufweist und daß das zweite Stützglieds-Teilstücks (40), an welchem sich das
eine Federende abstützt, mit dem Gewinde-Ansatz (42) verschraubbar ist.
7. Türschließer nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Stützglieds-Teilstücks
(39) als Schneckenrad ausgebildet ist und mit einer im Gehäuse gelagerten Schnecke
(48) zusammenwirkt, wobei die Schnecken-Drehachse (49) antreibbar ist.
8. Türschließer nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende der Schnecken-Drehachse
(49) mit einer Aufnahme für eine Drehwerkzeug versehen ist.
9. Türschließer nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse
(49) der Schnecke (48) parallel zur Schließerwelle (2) verläuft und sich ihr freies
Ende in gleicher Richtung wie das freie, mit der Tür verbindbare Ende der Schließerwelle
(2) erstreckt.
10. Türschließer nach wenigstens einem der Anspruch 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß das zweite Stützglieds-Teilstücks (40) drehfest aber parallel zu sich verschiebbar
im Gehäuse (1) gelagert ist.
11. Türschließer nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Stützglieds-Teilstücks
(40) mit einem gleitsteinartigen ersten Ansatz (45) in eine sich parallel zur Verbindungsstange
(12) erstreckende Gehäusenut (46) eingreift.
12. Türschließer nach Anspruch 11, gekennzeichnet durch einen zweiten, radial vorstehenden,
ein Anzeigeglied bildenden Ansatz (50) des zweiten Stützglied-Teilstücks (40), der
einem Sichtfenster (51) zugeordnet ist.
13. Türchließer nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß sich der zweite Ansatz
(50) des zweiten Stützglied-Teilstücks (40) in gleicher Richtung erstreckt, wie das
freie Ende der Schließerwelle (2).
14. Türchließer nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Sichtfenster
(51) mit einer Einstellskala od. dgl. versehen ist.
1. Door closer, the closer shaft (2) of which carries a cam plate (6) which cooperates
with a slide (10) guided on the closer shaft (2) (slots 20, 21), the slide being connected
to a damping piston via a connecting rod (12), having a return spring (23) which is
braced on the damping piston on the one hand and on a door closer housing (1) on the
other, in addition, the slide (10) also being guided (guide 24) on the housing, and
the two slide guides (20, 21 and 24) of the slide (10) being disposed offset in the
sliding direction (22), characterized in that the return spring (23) is connected
between the damping piston and the slide (10) and the additional guide (24) is formed
by a guide shoe (27), carriage or the like and a guide strip (25), plate or the like,
the guide shoe or the like engaging over the guide strip or the like and the guide
shoe (27) or the like being located on the underside of the slide (10) and the guide
strip (25) or the like being removably located on the housing (1) or vice versa.
2. Door closer according to claim 1, having a guide strip (25) or the like mounted
on the housing (1), characterized in that the guide strip (25) or the like is made
from wear-resistant material and is secured on the housing (1) in a push-in manner.
3. Door closer according to claim 1 or 2, characterized in that the guide shoe (27)
or the like is constituted by the underside (28) of the slide which is remote from
the free end of the closer shaft and two projections (29, 30) provided on this underside
(28) of the slide at a distance corresponding to the width of the guide strips.
4. Door closer according to claim 3 with a slide (10) formed from two plates (13,
14) which accommodate the cam plate (6) and one of the ends of the connecting rod
therebetween, the plates and the rod end (11) being connected to one another by two
rivets (15, 16), characterized in that each rivet (15, 16) has an extension piece
(29, 30) and the two extension pieces bear on the longitudinal edges (34, 35) of the
guide strip (25) or the like.
5. Door closer according to at least one of the preceding claims, characterized in
that the end (36) of the return spring (23) which is towards the slide is braced on
the housing (1) via a bracing member (37) in the region of the slide (10), the bracing
member (37) consisting of two portions (39, 40) which are connected to each other
in an adjustable and lockable manner in order to vary the effective length of the
said member, viewed in the longitudinal direction of the spring.
6. Door closer according to claim 5, characterized in that the first portion (39)
of the bracing member is rotatably mounted on the connecting rod (12), is braced on
a transverse wall (38) of the housing, and comprises a tubular projection (42) on
which there is an external screw thread (43); and in that the second portion (40)
of the bracing member, on which one end of the spring is braced, can be screwed to
the screw threaded projection (42).
7. Door closer according to claim 6, characterized in that the first portion (39)
of the bracing member is constructed as a worm gear and cooperates with a worm (46)
mounted in the housing, the spindle (49) on which the worm rotates being provided
with drive means.
8. Door closer according to claim 7, characterized in that the free end of the worm
spindle (49) is provided with means for receiving a rotating tool.
9. Door closer according to claim 7 or 8, characterized in that the rotor spindle
(49) of the worm (48) extends parallel with the closer shaft (2), its free end extending
in the same direction as the free end of the closer shaft (2) which can be connected
to the door.
10. Door closer according to at least one of claims 6 to 9, characterized in that
the second portion (40) of the bracing member is mounted in the housing (1) in such
a way as to be rotationally rigid but adapted for displacement parallel with itself.
11. Door closer according to claim 10, characterized in that the second portion (40)
of the bracing member engages by means of a first projection (45) resembling a sliding
block in a groove (46) extending in the housing parallel with the connecting rod (12).
12. Door closer according to claim 11, characterized by a second radially projecting
member (50) which forms an indicating member of the second portion (40) of the bracing
member which is associated with a viewing window (51).
13. Door closer according to claim 12, characterized in that the second projection
(50) on the second portion (40) of the bracing member extends in the same direction
as the free end of the closer shaft (2).
14. Door closer according to claim 12 or 13, characterized in that the viewing window
(51) is provided with an adjusting scale or the like.
1. Ferme-porte dont l'arbre de fermeture (2) porte un plateau à came (6) qui coopère
avec un chariot (10) guidé par l'arbre de fermeture (2) (fente 20, 21), le chariot
étant relié par une barre de liaison (12) à un piston amortisseur, comprenant un ressort
de rappel (23) prenant appui d'un côté sur le piston amortisseur et de l'autre côté
sur une enveloppe (1) du ferme-porte, le chariot (10) étant guidé en plus par l'enveloppe
(1) (guide 24), les deux guides de déplacement (20, 21 et 24) du chariot étant disposés
décalés les uns par rapport aux autres dans la direction (22) du déplacement du chariot,
caractérisé en ce que le ressort de rappel (23) est agencé entre le piston amortisseur
et le chariot (10) et en ce que le guide supplémentaire (24) est constitué d'un patin
de guidage (27), coulisseau ou organe analogue, et d'une réglette de guidage (25),
plaque ou organe analogue, le patin de guidage ou organe analogue chevauchant la réglette
de guidage ou organe analogue et le patin de guidage (27) ou organe analogue se trouvant
du côté inférieur du chariot (10) et la réglette de guidage (25) ou organe analogue
étant agencé de manière amovible sur l'enveloppe (1) ou inversement.
2. Ferme-porte suivant la revendication 1 comprenant une réglette de guidage (25)
ou organe analogue agencé sur l'enveloppe (1), caractérisé en ce que la réglette de
guidage (25) ou organe analogue, est faite d'une matière résistant à l'usure et est
fixée à l'enveloppe (1) de manière à pouvoir y être enfoncée.
3. Ferme-porte suivant la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le patin de
guidage (27), ou organe analogue, est formé par la face inférieure (28) du chariot,
non tournée vers l'extrémité libre de l'arbre de fermeture, et par deux prolongements
(29, 30) saillants, disposés sur cette face écartés l'un de l'autre de la largeur
de la réglette de guidage.
4. Ferme-porte suivant la revendication 3, comprenant un chariot (10) formé par deux
plaques (13,14) recevant entre elles le plateau à came (6) et l'une des extrémités
de la barre de liaison, les plaques et l'extrémité (11) de la barre étant reliées
entre elles au moyen de deux rivets (15,16), caractérisé en ce que chaque rivet (15,16)
possède un prolongement (29, 30) et en ce que les deux prolongements s'appliquent
aux bords longitudinaux (34,35) de la réglette de guidage (25) ou de l'organe analogue.
5. Ferme-porte suivant l'une au moins des revendications précédentes, caractérisé
en ce que l'extrémité (36), côté chariot, du ressort de rappel (23) s'appuie, par
un organe d'appui (37), dans la région du chariot (10), sur l'enveloppe (1), l'organe
d'appui (37) étant constitué, pour lui permettre de changer sa longueur active dans
la direction de la longueur du ressort, de deux pièces partielles, (39,40) reliées
entre elles de manière réglable et de manière à pouvoir être fixées l'une à l'autre.
6. Ferme-porte suivant la revendication 5, caractérisé en ce que la première pièce
partielle (39) constituant organe d'appui est montée pour pouvoir tourner sur la barre
de liaison (12) et prend appui sur une paroi transversale (38) de l'enveloppe et présente
un prolongement tubulaire (42) pourvu d'un filet extérieur (43), et en ce que la deuxième
pièce partielle (40) constituant organe d'appui, sur laquelle s'appuie une extrémité
du ressort peut être vissée sur le prolongement (42) pourvu d'un filet.
7. Ferme-porte suivant la revendication 6, caractérisé en ce que la première pièce
partielle (39) constituant organe d'appui, est conformée en roue à vis sans fin et
coopère avec une vis sans fin (48), l'axe de rotation (49) de la vis sans fin pouvant
être entraîné en rotation.
8. Ferme-porte suivant la revendication 7, caractérisé en ce que l'extrémité libre
de l'axe de rotation de la vis sans fin (49) est pourvue d'un évidement pour recevoir
un outil permettant de la faire tourner.
9. Ferme-porte suivant la revendication 7 ou 8, caractérisé en ce que l'axe de rotation
(49) de la vis sans fin (48) s'étend parallèlement à l'arbre de fermeture (2) et en
ce que son extrémité libre s'étend dans la même direction que l'extrémité libre, reliable
à la porte, de l'arbre de fermeture (2).
10. Ferme-porte suivant l'une au moins des revendications 7 à 10, caractérisé en ce
que la deuxième pièce partielle (40) formant organe d'appui est montée immobile en
rotation, mais en pouvant coulisser parallèlement à elle-même dans l'enveloppe (1).
11. Ferme-porte suivant la revendication 10 caractérisé en ce que la deuxième pièce
partielle (40) formant organe d'appui pénètre, par un premier prolongement (45) du
genre d'un coulisseau, dans une rainure (46) de l'enveloppe, s'étendant parallèlement
à la barre de liaison (12).
12. Ferme-porte suivant la revendication 11, caractérisé par un deuxième prolongement
(50) s'avançant radialement et formant un organe indicateur de la deuxième pièce partielle
(40) constituant organe d'appui, une fenêtre d'inspection étant associée à cet organe
indicateur.
13. Ferme-porte suivant la revendication 12, caractérisé en ce que le deuxième prolongement
(50) de la deuxième pièce partielle (40) formant organe d'appui, s'étend dans la même
direction que l'extrémité libre de l'arbre de fermeture (2).
14. Ferme-porte suivant la renvendication 12 ou 13, caractérisé en ce que la fenêtre
d'inspection (51) est pourvue d'une graduation de réglage ou d'un dispositif analogue.
