| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 213 081 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
05.12.1990 Patentblatt 1990/49 |
| (22) |
Anmeldetag: 25.08.1986 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)5: A24D 3/04 |
|
| (54) |
Zigarettenfiltereinheit
Cigarette filter unit
Unité de filtre pour cigarette
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE DE FR GB IT NL SE |
| (30) |
Priorität: |
26.08.1985 CH 3664/85
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
04.03.1987 Patentblatt 1987/10 |
| (73) |
Patentinhaber: Baumgartner Papiers S.A. |
|
CH-1023 Crissier (CH) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Veluz, Serge
CH-1111 Echichens (CH)
|
| (74) |
Vertreter: Werffeli, Heinz R., Dipl.-Ing.ETH. |
|
Postfach 275
Waldgartenstrasse 12 8125 Zollikerberg-Zürich 8125 Zollikerberg-Zürich (CH) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 209 763 DE-C- 255 106 US-A- 2 954 786 US-A- 3 809 097
|
DE-A- 2 243 349 FR-A- 2 053 737 US-A- 3 714 949 US-A- 4 197 863
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Zigarettenfiltereinheit mit mindestens einem im Rauchgasdurchströmquerschnitt
angeordneten Umschaltelement zum beim Abrauchen selbsttätigen allmählichen Umschalten
von einem anfänglichen Rauchgasweg auf mindestens einen weiteren Rauchgasweg innerhalb
der Filtereinheit.
[0002] Beim Abrauchen einer ohne ein Zigarettenfilter, mit oder ohne Ventilation, und/oder
mit einem konventionellen Zigarettenfilter versehenen Zigarette nimmt der Kondensatgehalt
während dem Abrauchen derselben im durch das saugseitige Zigarettenende in den Mund
des Rauchers einströmenden Rauch relativ stark zu, was unerwünscht ist.
[0003] Aus der DE-A-2 243 349 ist es bekannt, ein aus einer Scheibe einer dichtgepackten
Schicht kleiner faser- oder kugelförmiger Teilchen eines Rauchfiltermaterials bestehendes
Tabakrauchfilter zu verwenden. Ein solches Scheibenmaterial weist jedoch den Nachteil
auf, dass die Porengrösse und Porenverteilung örtlich zu stark variiert, um bei einer
Grossserienproduktion von aus einem solchen Material herausgearbeiteten Filterscheiben
Filterelemente mit genügend genaue und identische Filterwerten herstellen zu können.
[0004] Aus der DE-A-2 209 763 ist eine Filterzigarette bekannt, bei welcher zwischen dem
Tabakabschnitt und einem Ventilationsgebiet ein mit Oeffnungen versehener Stopfen
angeordnet ist. Diese Öffnungen können dabei entweder durch mechanisches Perforieren
des Stopfenmaterials oder durch Verwendung eines im selben Masse inhärent porösen
Papiermaterials erhalten werden. Werden die Öffnungen durch mechanische Perforation
eines Stopfens erzielt, dann ist der dabei bewirkte Öffnungsquerschnitt und die Dicke
des Stopfens zu gross, da dann beim Abrauchen zu viel Teer benötigt wird, um einen
brauchbaren Umschalteffekt zu erzielen. Wird ein inhärent poröses Papiermaterial verwendet,
dann ist bei einer Grossserienproduktion bei der Herstellung der einzelnen Stopfen
aus einen grossfiächigen hochporösen Papiermaterial infolge der bei solchem Papier
für solche Zwecke zu unregelmässigen Papierfaserstruktur keine für die Zigarettenindustrie
genügend genaue, für alle Stopfen identisch reproduzierbare Porengrösse und Porenverteilung
erzielbar.
[0005] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist insbesondere die Schaffung einer Zigarettenfiltereinheit,
welche es selbst bei Grossserienherstellung ermöglicht, genau definierte Umschaltbedingungen
und damit bei deren Einsatz in Filterzigaretten genau definierte Schadstoffwerte bei
Begrenzung des im Einsatz maximal möglichen Saugwiderstandes auf einen relativ genau
vorbestimmbaren Wert einzuhalten.
[0006] Diese Aufgabe wird bei einer Zigarettenfiltereinheit der eingangs genannten Art erfindungsgemäss
nach dem Patentanspruch 1 gelöst.
[0007] Dabei kann es erwünscht sein, dass in Durchströmrichtung gesehen nach der Membrane
(3) zwischen dem Innern und der Aussenseite der Filtereinheit sich erstreckende Ventilationsöffnungen
(4) vorgesehen sind.
[0008] Es ist zweckmässig, wenn die Dicke der Membrane im Bereich von 30 bis 100 µm und
die Querschnittsfläche der einzelnen, siebartig vorgesehenen Öffnungen der Membrane
in einem Bereich von 100 bis 2500 pm
2, vorzugsweise in einem Bereich von 100 bis 1800
Jlm
2, liegt.
[0009] Da die Materialien aus denen die Membrane hergestellt werden kann, den für die Tabakindustrie
geltenden Gesetzen entsprechen müssen, ist es vorteilhaft, wenn die Membrane aus natürlichen
Textil- und/oder aus synthetischen Fasern, vorzugsweise in der Form eines Gewebes
oder aus einer perforierten Folie besteht.
[0010] Zur Erzielung einer möglichst gleich hohen Kondensatmenge pro Zug des Rauchers ist
es zweckmässig, wenn ein gegebenenfalls vorgesehener Ventilationsluftweg Ventilationsöffnungen
in einer solchen Anzahl und mit einem solchen Querschnitt aufweist, dass eine Anfangs-Verdünnung
mit Ventilationsluft in einem Bereich von 30 bis 70%, vorzugsweise in einem Bereich
von 45 bis 55%, erreicht wird.
[0011] Zur Erzielung von für den Raucher angenehmen Abraucheigenschaften einer mit der erfindungsgemässen
Zigarettenfiltereinheit versehenen Zigarette ist es ferner vorteilhaft, wenn die Anzahl
der in der Membrane vorgesehenen Membranöffnungen und deren Querschnittsflächen derart
aufeinander abgestimmt sind, dass beim Absaugen einer Luftmenge von 17,5 ml/s vom
saugseitigen Ende der Filtereinheit von der letzteren ein Druckabfall im Bereich von
25 bis 150 mm WS bewirkt wird.
[0012] Um zu starke Variationen in den Filtrierkennwerten zu vermeiden, ist es zweckmässig,
wenn der Abstand zwischen einzelnen Öffnungen der Membrane und die Grösse der Querschnittsflächen
dieser Öffnungen weniger als 10% vom vorgegebenen Wert abweicht.
[0013] Zur Erzielung spezieller Filtercharakteristiken kann es vorteilhaft sein, wenn die
Membrane nach einer genau vorbestimmten Verteilung Öffnungen unterschiedlicher, in
ihrer Grösse genau bestimmter Querschnittsflächen aufweist.
[0014] Es kann zweckmässig sein, dass der Innenquerschnitt der Filtereinheit an der Stelle
der Membrane bis auf die letztere mit einer mit dieser verbundenen, aus mindestens
annähernd gasundurchlässigem Material bestehenden Trenn- und Trägerzwischenwand versehen
ist.
[0015] Zur Erzielung einer Bypass-Strömung ist es zweckmässig, wenn die Trenn- und Trägerwand
und/oder die Membrane mit einer oder mehreren Durchströmöffnungen versehen ist, deren
einzelne Querschnittsflächen grösser als 10
4 p
M2 sind.
[0016] Es kann auch vorteilhaft sein, wenn die Membrane im Durchströmquerschnitt eines aus
mindestens annähernd gasundurchlässigem Material bestehenden Röhrchens angeordnet
und der verbleibende Querschnitt zwischen der Aussenseite des Röhrchens und der Aussenseite
der Filtereinheit mindestens über einen Teil der Röhrchenlänge mit Tabakrauch filtrierendem
Material ausgefüllt ist. Dabei ist es zweckmässig, wenn das zur Bildung von zwei voneinander
getrennten Strömungskanälen dienende Röhrchen in seinem Innern mindestens über einen
Teil seiner Länge mit granulat- und/oder faserförmigem Filtermaterial gefüllt ist.
[0017] Es kann auch zweckmässig sein, wenn in Durchströmrichtung gesehen vor und/oder nach
der Membrane im Durchströmquerschnitt der Filtereinheit ein den Tabakrauch in seiner
Zusammensetzung veränderndes Filterelement angeordnet ist.
[0018] Nachstehend wird die Erfindung anhand der Zeichnung beispielsweise erläutert. Es
zeigt
Fig. 1 schematisch im Längsschnitt eine erste beispielsweise Ausführungsform einer
erfindungsgemässen, an einem Tabakteil befestigten Zigarettenfiltereinheit;
Fig. 2 schematisch im Längsschnitt eine zweite beispielsweise Ausführungsform einer
erfindungsgemässen, an einem Tabakteil befestigten Zigarettenfiltereinheit;
Fig. 3 schematisch im Längsschnitt eine dritte beispielsweise Ausführungsform einer
erfindungsgemässen, an einem Tabakteil befestigten Zigarettenfiltereinheit;
Fig. 4 schematisch im Längsschnitt eine vierte beispielsweise Ausführungsform einer
erfindungsgemässen, an einem Tabakteil befestigten Zigarettenfiltereinheit;
Fig. 5 schematisch im Längsschnitt eine weitere beispielsweise Ausführungsform einer
erfindungsgemässen, an einem Tabakteil befestigten Zigarettenfiltereinheit;
Fig. 6 und 7 mögliche Verläufe der Kondensatmenge C pro Zug B bei Verwendung von weiteren
möglichen Ausführungsformen von erfindungsgemässen Zigarettenfiltereinheiten; und
Fig. 8, 9 und 10 verschiedene mögliche Membranstrukturen.
[0019] Bei allen nachfolgend beschriebenen Ausführungsbeispielen sind zueinander analoge
Teile mit gleichen Ueberweisungszeichen versehen, so dass sich eine mehrfache Beschreibung
der gleichen Teile erübrigt.
[0020] Wie aus Fig. 1 ersichtlich, weist die dort sehr schematisch dargestellte, auf übliche
Weise mittels einem sogenannten Tippingpapier an einem Tabakteil 1 befestigte Zigarettenfiltereinheit
2' eine in ihrem Rauchgasdurchströmquerschnitt angeordnete, siebartig ausgebildete
Membrane 3 auf. Bei dieser Membrane 3 ist zur Erzielung genau reproduzierbarer Einsatzverhalten
die räumliche Verteilung der Membranöffnungen über der gesamten Membranfläche sowie
die Querschnittsflächen der Membranöffnungen in Grösse und Form genau vorbekannt,
und sie besteht aus einem aus synthetischen Fasern, z.B. Polymerfasern, hergestellten
Gewebe.
[0021] Die in der Filtereinheit 2' angeordnete Membrane 3 ist nicht dazu bestimmt, Aerosole
aus einem durch sie hindurchströmenden Rauchgasstrom heraus zu filtrieren. Das Filtriervermögen
der Membrane 3 für die Partikularphase des durchströmenden Rauchgasstromes ist zwar
messbar, jedoch in der Praxis sehr klein und vernachlässigbar.
[0022] Die Membrane 3 ist daher nicht dazu bestimmt, als Filterelement zu dienen, sondern
als Umschaltelement. Dazu muss die Dicke der Membrane 3 sehr klein sein, so dass die
letztere einen verhältnismässig kleinen Anfangs-Strömungswiderstand bewirkt. Die Wirkung
der Membrane 3 in der Filtereinheit 2' ist derart, dass wenn die Membrane 3 von einem
Rauchgas-Aerosol durchströmt wird, ein sehr kleiner Anteil der Aerosolteilchen auf
der Membrane 3 haften bleibt, dieser Anteil jedoch genügend gross ist, um eine merkliche
Verringerung der freien Querschnitte der Membranöffnungen und dadurch eine starke
Erhöhung des durch die derart beladene Membrane 3 bewirkten Strömungswiderstandes
zu verursachen. Dazu befindet sich die Dicke der Membrane 3 in einem Bereich von 30
bis 100 µm, die Anzahl der Membranöffnungen in einem Bereich von 500 bis 25,000, und
der Querschnitt der einzelnen Membranöffnungen in einem Bereich von 100 bis 2500 pm
2.
[0023] Um sicher zu sein, dass bei der Grossserienproduktion derartiger Zigarettenfiltereinheiten
2' genau reproduzierbare Kennwerte der letzteren erreicht werden, darf die Membrane
3 nicht aus einem Material bestehen, bei dem die räumliche Verteilung der Rauchgas-Durchtrittsöffnungen
sowie deren Durchtrittsquerschnitte und Querschnittsformen zufällig ist, wie dies
z.B. bei Verwendung einer dünnen, hochporösen Papiermembrane der Fall wäre, wo die
lockere Papierfaseranordnung und damit die Verteilung und Grösse der derart gebildeten
Durchtrittsöffnungen örtlich sehr stark unterschiedlich ist.
[0024] Dazu hat es sich als zweckmässig erwiesen, wenn der Abstand zwischen einzelnen Oeffnungen
der Membrane 3 und die Grösse der Querschnittsflächen dieser Oeffnungen weniger als
10% vom vorgegebenen Wert abweicht.
[0025] Wie ferner aus Figur 1 ersichtlich, sind in Durchströmrichtung der Filtereinheit-2'
gesehen nach der Membrane 3 zwischen dem Innern und der Aussenseite der Filtereinheit
2' sich erstrekkende Ventilationsöffnungen 4 vorgesehen. Die letzteren sind dabei
in einer solchen Anzahl und mit solchen Querschnitten vorgesehen, dass zum Beispiel
eine Anfangs-Verdünnung des aus dem Tabakteil 1 abgesogenen Tabakrauches von 50% erreicht
wird.
[0026] Der Innenquerschnitt der Filtereinheit 2' ist an der Stelle der Membrane 3 bis auf
die letztere mit einer mit dieser verbundenen, aus mindestens annähernd gasundurchlässigem
Material bestehenden Trenn- und Trägerzwischenwand 5 versehen.
[0027] Bei diesem Ausführungsbeispiel ist die Trenn-und Trägerzwischenwand 5 zur Erzielung
einer Rauchgasumleitung mit einer Mehrzahl von Durchströmöffnungen 6 versehen, deren
Querschnitte jedoch viel grösser als jene der Membranöffnungen, zum Beispiel mindestens
zehnmal grösser, sind. Eine solche Ausbildung erlaubt die Aufrechterhaltung einer
Rauchgasdurchströmung auch dann, wenn die Membrane 3 beinahe oder ganz verstopft ist,
und begrenzt den im Einsatz maximal möglichen Saugwiderstand auf einen relativ genau
vorbestimmten Wert.
[0028] Wird nun eine mit einem solchen wie aus Figur 1 ersichtlichen Zigarettenendstück
2' versehene Zigarette geraucht, dann strömt beim ersten Zug des Rauchers an dieser
entzündeten Zigarette der Tabakrauchstrom mit einem verhältnismässig kleinen, durch
die Membrane 3 verursachten Anfangs-Druckabfall von beispielsweise 30mm WS durch die
letztere, wobei im Tabakrauch sich befindende Aerosolteilchen auf der Membrane 3 haften
bleiben und den freien Querschnitt der einzelnen Membranöffnungen mit jedem Zug an
der Saugseite der Filtereinheit 2' zunehmend verkleinern und damit den durch die Membrane
3 verursachten Druckabfall zunehmend vergrössern, so dass über die Abrauchdauer des
Tabakteiles 1 gesehen mit zunehmender Verstopfung der Membrane 3 durch Rauchaerosolteilchen
dem vom Raucher eingesogenen Rauch über die Ventilationsöffnungen 4 zunehmend mehr
Luft beigemischt wird. Dadurch wird erreicht, dass die mit zunehmender Verkürzung
des Tabakteiles 1 zunehmende Konzentration des in die Filtereinheit 2' einströmenden
Tabakrauches nachfolgend nach der Membrane 3 in der Filtereinheit 2' wiederum zunehmend
mit Luft verdünnt wird, und so die Konzentration des bei den aufeinanderfolgenden
Zügen des Rauchers eingesogenen Rauches im Gegensatz zu früher in relativ engen Grenzen
konstant gehalten werden kann, und das Aroma des durch den Raucher eingesogenen Tabakrauches
über die ganze Abrauchzeit des Tabakteiles 1 praktisch unverändert bleibt.
[0029] Bei dem in Figur 2 dargestellten Ausführungsbeispiel sind im Gegensatz zu dem in
Figur 1 dargestellten Beispiel die Durchströmöffnungen anstatt in der die Membrane
3 haltenden Trenn-und Trägerwand 5 durch zusätzliche perforation 6' der Membrane 3
in der letzteren vorgesehen.
[0030] Bei dem in Figur 3 dargestellten Ausführungsbeispiel ist zur Erzielung von zwei voneinander
getrennten internen Strömungskanälen 10 und 11 die Membrane 3 im Durchströmquerschnitt
eines aus praktisch gasundurchlässigem Material bestehenden Röhrchens 7 angeordnet
und der verbleibende, den zweiten Strömungskanal 11 bildende Querschnitt zwischen
der Aussenseite des Röhrchens 7 und der Innenseite der Aussenumhüllung der Filtereinheit
(2''') mit den durchströmenden Tabakrauch filtrierendem Filtermaterial 9 das mit mindestens
einer Durchströmöffnung deren Querschnitt mindestens zehnmal grösser ist als der Querschnitt
der grössten Membranöffnung versehen ist, ausgefüllt.
[0031] Bei dieser Ausführungsform gelangt der Tabakrauch anfänglich unfiltriert über den
ersten Strömungskanal 10 und durch die Membrane 3 hindurch in den Mund des Rauchers.
[0032] Mit zunehmender Rauchzeit wächst der Strömungswiderstand der Membrane 3 wie bereits
weiter oben beschrieben, und der dabei aus dem Tabakteil 1 ausströmende, zunehmend
konzentriertere Tabakrauch wird dadurch zunehmend über den zweiten Strömungskanal
11 durch das den durchströmenden Tabakrauch filtrierende Filtermaterial 9 geleitet,
so dass auch mittels einer solchen Ausbildung der Filtereinheit 2"' die Konzentration
der verschiedenen Rauchgasbestandteile und damit das vom Raucher empfundene Aroma
über die gesamte Abrauchdauer des Tabakteiles 1 relativ konstant gehalten werden kann,
ohne dass sich der durch den Raucher beim Rauchen festgestellte Saugwiderstand wesentlich
beziehungsweise in unangenehmer Weise verändert.
[0033] Bei dem in Figur 4 dargestellten Ausführungsbeispiel ist im Gegensatz zu dem in Figur
3 dargestellten Beispiel das den ersten Strömungskanal 10 bildende Innere des Röhrchens
7 mit einem granulatförmigen Filtermaterial 12, das auch mit einem Aromastoff beladen
sein kann, gefüllt, und auf der Aussenseite des Röhrchens 7, im zweiten Strömungskanal
11 ein Kammerfilter 9' angeordnet, bei dem zwischen einem kreisringförmigen Zellulose-
und einem kreisringförmigen Azetatstöpsel eine kreisringförmige Kammer 16 zur Aufnahme
eines rieselfahigen Filter- und/oder Aromaträgermaterials gebildet wird.
[0034] Die mit zunehmendem Abrauchen des Tabakteiles 1 durch die Membrane 3 bewirkte zunehmende
Strömungsumleitung durch den zweiten Strömungskanal 11 ist analog zu dem in Figur
3 dargestellten Ausführungsbeispiel.
[0035] Mit einer solchen Filtereinheit ist es möglich, den durchströmenden Tabakrauch über
die gesamte Abrauchdauer sehr differenziert zu filtrieren und/oder mit Aroma anzureichern,
da in der ersten Rauchphase praktisch nur der erste Strömungskanal 10 und dann zunehmend
der zweite Strömungskanal 11 vom Tabakrauch durchströmt wird.
[0036] Bei dem in Figur 5 dargestellten Ausführungsbeispiel ist im Gegensatz zu dem in Figur
1 dargestellten Beispiel in Durchströmrichtung gesehen vor und nach der Membrane 3
im Durchströmquerschnitt der Filtereinheit 2"" analog zu einem herkömmlichen Dualfilter
ein Zellulosebeziehungsweise ein Azetatfilterstöpsel 13 bzw. 14 angeordnet.
[0037] Die mit zunehmendem Abrauchen des Tabakteiles 1 und zunehmender Erhöhung des durch
die zunehmend verstopfende Membrane 3 bewirkten Strömungswiderstandes wird über die
Ventilationsöffnungen 4 durch den Raucher zunehmend mehr den angesogenen Tabakrauch
verdünnende Ventilationsluft angesogen, die über Kanäle 15 in den Mund des Rauchers
gelangt.
[0038] Wie aus den Figuren 6 und 7 ersichtlich, ist es in vollständigem Gegensatz zu den
bisher auf dem Markt sich befindlichen Zigaretten möglich, ein solches erfindungsgemässes
Zigarettenendstück herzustellen, mit dessen Hilfe eine Abrauchcharakteristik erzielt
werden kann, gemäss welcher nach anfänglicher Erhöhung des Kondensatgehaltes/Zug derselbe
mit fortschreitendem Abrauchen der Zigarette abnimmt (Fig. 6) oder abnimmt und nachher
annähernd etwa konstant bleibt (Fig. 7).
[0039] In den Figuren 8, 9 und 10 sind prinzipiell unterschiedliche Membransiebe dargestellt.
[0040] Bei dem in Figur 8 dargestellten Membransieb ist die geometrische Verteilung der
Membranöffnungen und deren Querschnitte vollkommen gleichmässig.
[0041] Bei den in den Figuren 9 und 10 dargestellten Membransieben ist die geometrische
Verteilung der Membranöffnungen und deren Querschnitte variierend, jedoch nicht zufällig,
sondern nach einer genau vorbestimmten Verteilungsanordnung.
[0042] Selbstverständlich sind auch andereAusbildungen von Maschensieben denkbar.
1. Zigarettenfiltereinheit mit mindestens einem im Rauchgasdurchströmquerschnitt angeordneten
Umschaltelement zum beim Abrauchen selbsttätigen allmählichen Umschalten von einem
anfänglichen Rauchgasweg auf mindestens einen weiteren Rauchgasweg innerhalb der Filtereinheit,
wobei das einen Teil des Querschnittes der letzteren bedeckende Umschaltelement als
siebartige Membrane (3) ausgebildet ist, bei der die räumliche Verteilung der Membranöffnungen
sowie deren Querschnittsflächen in Grösse und Form einer vorbestimmten Verteilung
entspricht, dass die Dicke dieser Membrane (3) in einem Bereich von 10 bis 150 µm,
die Anzahl der in der Membrane (3) vorgesehenen Öffnungen in einem Bereich von 500
bis 25,000, und die Querschnittsfläche dieser Öffnungen in einem Bereich von je 80
bis 3000 gM2 liegt, und dass mindestens eine Durchströmöffnung (6, 6', 11), deren
Querschnitt mindestens zehnmal grösser ist als der Querschnitt der grössten Membranöffnung
im Bereich der Membrane (3) im übrigen Teil des Querschnittes der Filtereinheit angeordnet
ist.
2. Filtereinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in Durchströmrichtung
gesehen nach der Membrane (3) zwischen dem Innern und der Aussenseite der Filtereinheit
sich erstreckende Ventilationsöffnungen (4) vorgesehen sind.
3. Filtereinheit nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
die Dicke der Membrane (3) im Bereich von 30 bis 100 pm und die Querschnittsfläche
der einzelnen, siebartig vorgesehenen Öffnungen der Membrane in einem Bereich von
100 bis 2500 µm2, vorzugsweise in einem Bereich von 100 bis 1800 µm2, liegt.
4. Filtereinheit nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
die Membrane (3) aus natürlichen Textil- und/oder aus synthetischen Fasern, vorzugsweise
in der Form eines Gewebes, oder aus einer perforierten Folie besteht.
5. Filtereinheit nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
der Ventilationsluftweg Ventilationsöffnungen (4) in einer solchen Anzahl und mit
einem solchen Querschnitt aufweist, dass eine Anfangs-Verdünnung mit Ventilationsluft
in einem Bereich von 30 bis 70%, vorzugsweise in einem Bereich von 45 bis 55%, erreicht
wird.
6. Filtereinheit nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
die Anzahl der in der Membrane (3) vorgesehenen Öffnungen und deren Querschnittsflächen
derart aufeinander abgestimmt sind, dass beim Absaugen einer Luftmenge von 17,5 ml/s
vom saugseitigen Ende der Filtereinheit von der letzteren ein Druckabfall im Bereich
von 25 bis 150 mm WS bewirkt wird.
7. Filtereinheit nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
der Abstand zwischen einzelnen Öffnungen der Membrane (3) und die Grösse der Querschnittsflächen
dieser Öffnungen weniger als 10% vom vorgegebenen Wert abweicht.
8. Filtereinheit nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
die Membrane (3) nach einer genau vorbestimmten Verteilung Öffnungen unterschiedlicher,
in ihrer Grösse genau bestimmter Querschnittsflächen aufweist.
9. Filtereinheit nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
ihr Innenquerschnitt an der Stelle der Membrane (3) bis auf die letztere mit einer
mit dieser verbundenen, aus mindestens annähernd gasundurchlässigem Material bestehenden
Trenn- und Trägerzwischenwand (5) versehen ist.
10. Filtereinheit nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Trenn- und Trägerzwischenwand (5) und/oder die Membrane (3) mit einer oder
mehreren Durchströmöffnungen (6,6', 11) versehen ist, deren einzelne Querschnittsflächen
grösser als 104 Jlm2 sind.
11. Filtereinheit nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Membrane (3) im Durchströmquerschnitt eines aus mindestens annähernd gasundurchlässigem
Material bestehenden Röhrchens (7) angeordnet und der verbleibende Querschnitt zwischen
der Aussenseite des Röhrchens (7) und der Aussenseite (8) der Filtereinheit (2''')
mindestens über einen Teil der Röhrchenlänge mit Tabakrauch filtrierendem Material
(9) ausgefüllt ist. -
12. Filtereinheit nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das zur Bildung von
zwei voneinander getrennten Strömungskanälen (10, 11) dienende Röhrchen (7) in seinem
Innern mindestens über einen Teil seiner Länge mit granulat-und/oder faserförmigem
Filtermaterial (12) gefüllt ist.
13. Filtereinheit nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass in Durchströmrichtung gesehen vor und/oder nach der Membrane (3) im Durchströmquerschnitt
der Filtereinheit (2"") ein den Tabakrauch in seiner Zusammensetzung veränderndes
Filterelement (13, 14) angeordnet ist.
1. Unité de filtre pour cigarettes comprenant au moins un élément inverseur disposé
dans la section transversale de l'écoulement de la fumée, cet élément étant destine
lors du fumage, au passage automatique progressif d'une voie empruntée initialement
par les gaz de fumée à au moins une autre voie destinée aux gaz de fumée, au sein
de l'unité de filtre, l'élément inverseur qui recouvre une partie de la section transversale
de cette dernière étant réalisé sous forme d'un diaphragme (3) de type filtrant, unité
dans laquelle la répartition spatiale des ouvertures du diaphragme, ainsi que leurs
surfaces de section, correspondent, quant à leur dimension et à leur forme, à une
répartition prédéterminée; en ce que l'épaisseur du diaphragme (3) se situe dans un
domaine allant de 10 à 150 pm; le nombre des ouvertures pratiquées dans le diaphragme
(3) se situe dans un domaine allant de 500 à 25,000; et la surface de section de ces
ouvertures se situe dans un domaine allant, chaque fois, de 80 à 3.000 itm2; et en ce qu'au moins une ouverture d'écoulement (6, 6', 11) dont la section transversale
est au moins dix fois supérieure à la section transversale de la plus grande ouverture
pratiquée dans le diaphragme, est disposée dans la zone du diaphragme (3) dans la
partie restante de la section transversale de l'unité de filtre.
2. Unité de filtre selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'on prévoit, après
le diaphragme (3) (vu en direction de l'écoulement), des ouvertures de ventilation
(4) s'étendant entre le côté interne et le côté externe de l'unité de filtre.
3. Unité de filtre selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée
en ce que l'épaisseur du diaphragme (3) se situe dans le domaine allant de 30 à 100
µm et la surface de section de chacune des ouvertures pratiquées dans le diaphragme
et prévues sous la forme de filtres, se situe dans le domaine allant de 100 à 2500
pm", de préférence, dans un domaine allant de 100 à 1.800 um2.
4. Unité de filtre selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée
en ce que le diaphragme (3) est constitué de fibres synthétiques et/ou de fibres de
textile naturelles, de préférence, sous forme d'un tissu ou bien d'une feuille mince
perforée.
5. Unité de filtre selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée
en ce que la voie réservée à l'air de ventilation présente des ouvertures de ventilation
(4) selon un nombre et une section transversale, tels que l'on obtient un apport initial
d'air de ventilation, qui se situe dans un domaine allant de 30 à 70%, de préférence,
dans un domaine allant de 45 à 55%.
6. Unité de filtre selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé
en ce qu'on détermine successivement le nombre des ouvertures prévues dans le diaphragme
(3), ainsi que leurs surfaces de section, de telle sorte que, lors d'une aspiration
d'une quantité d'air de 17,5 ml/s, depuis l'extrémité côté aspiration de l'unité de
filtre, par l'intermédiaire de cette dernière, on obtient une chute de pression qui
se situe dans le domaine allant de 25 à 150 mm WS.
7. Unité de filtre selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée
en ce que la distance entre chacune des ouvertures pratiquées dans le diaphragme (3)
et la dimension des surfaces de section de ces ouvertures, s'écartent de moins de
10% de la valeur prédéfinie.
8. Unité de filtre selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée
en ce que le diaphragme (3) présente des ouvertures à répartition prédéfinie avec
précision, dont la dimension des surfaces de section différentes est définie avec
précision.
9. Unité de filtre selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée
en ce que sa section transversale interne à l'endroit du diaphragme (3), est munie,
à l'exception de ce dernier, d'une paroi intermédiaire de séparation et de support
(5) reliée au diaphragme et constituée d'une matière au moins approximativement imperméable
aux gaz.
10. Unité de filtre selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée
en ce que la paroi intermédiaire de séparation et de support (5) et/ou le diaphragme
(3) est (sont) muni(s) d'une ou de plusieurs ouvertures d'écoulement (6, 6', 11) dont
les surfaces de section sont, chaque fois, supérieures à 104 Jlm2.
11. Unité de filtre selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée
en ce que le diaphragme (3) est disposé dans la section transversale d'écoulement
d'un petit tube (7) constitué d'une matière au moins approximativement imperméable
aux gaz, la section transversale restante comprise entre le côté externe du petit
tube (7) et le côté externe (8) de l'unité de filtre (2"'), est remplie au moins sur
une partie de la longueur du petit tube, d'une matière (9) filtrant la fumée de tabac.
12. Unité de filtre selon la revendication 11, caractérisée en ce que le petit tube
(7) servant à constituer deux canaux d'écoulement (10, 11) séparés l'un de l'autre,
est rempli en son sein d'une matière filtrante (12) fibreuse et/ou granuleuse, au
moins sur une partie de sa longueur.
13. Unité de filtre selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée
en ce qu'on dispose (vu dans le sens de l'écoulement), avant et/ou après le diaphragme
(3), dans la section transversale d'écoulement de l'unité de filtre (2" "), un élément
filtrant (13, 14) modifiant la composition de la fumée du tabac.
1. Cigarette filter unit with at least one change-over member disposed in the smoke
throughflow cross section for the automatic gradual change-over from an initial smoke
path to at least a further smoke path within the filter unit, at the time of smoking,
the change-over member covering part of the cross section of the latter being constructed
as a screen-like membrane (3), in which the spatial distribution of the membrane openings
and of their cross sectional areas in size and shape corresponds to a predetermined
distribution, that the thickness of this membrane (3) lies within a range of 10 to
150 pm, the number of openings provided in the membrane (3) lies within a range of
500 to 25000 and the cross sectional area of these openings lies within a range of
80 to 3000 µm2 respectively, and that at least one throughflow opening (6,6',11), whereof the cross
section is at least ten times larger than the cross section of the largest membrane
opening, is located in the region of the membrane (3) in the remaining part of the
cross section of the filter unit.
2. Filter unit according to Claim 1, characterized in that seen in the flow direction,
ventilation openings (4) extending between the inside and outside of the filter unit
are provided after the membrane (3).
3. Filter unit according to one of the preceding claims, characterized in that the
thickness of the membrane (3) lies within the range of 30 to 100 um and the cross
sectional area of the individual openings in the membrane, which are provided in the
manner of a screen, lies in a range of 100 to 2500 µm2, preferably in a range of 100 to 1800 µm2.
4. Filter unit according to one of the preceding claims, characterized in that the
membrane (3) consists of natural textile and/or of synthetic fibres, preferably in
the form of a woven material, or of a perforated foil.
5. Filter unit according to one of the preceding claims, characterized in that the
ventilation air path comprises ventilation openings (4) in such a number and with
such a cross section that an initial dilution with ventilation air is achieved in
a range of 30 to 70%, preferably in a range of 45 to 55%.
6. Filter unit according to one of the preceding claims, characterized in that the
number of openings provided in the membrane (3) and their cross sectional areas are
coordinated with respect to each other so that when sucking a quantity of air of 17.5
mls/sec from the suction end of the filter unit, a pressure drop in the range of 25
to 150 mm WS is brought about by the latter.
7. Filter unit according to one of the preceding claims, characterized in that the
spacing between individual openings of the membrane (3) and the size of the cross
sectional areas of these openings varies by less than 10% from the predetermined value.
8. Filter unit according to one of the preceding claims, characterized in that according
to an exactly predetermined distribution, the membrane (3) comprises openings of different
cross sectional area determined exactly in their size.
9. Filter unit according to one of the preceding claims, characterized in that its
internal cross section at the point of the membrane (3), apart from on the latter,
is provided with a separating and supporting intermediate wall (5) connected to the
membrane and consisting of a material which is at least approximately impermeable
to gas.
10. Filter unit according to one of the preceding claims, characterized in that the
separating and supporting intermediate wall (5) and/or the membrane (3) is provided
with one or more through- holes (6, 6', 11), whereof the individual cross sectional
areas are greater than 104 pm2.
11. Filter unit according to one of the preceding claims, characterized in that the
membrane (3) is located in the flow cross section of a small tube (7) consisting of
material which is at least approximately impermeable to gas and the remaining cross
section between the outer side of the small tube (7) and the outer side (8) of the
filter unit (2"') is filled at least over part of the length of the small tube with
material (9) filtering tobacco smoke.
12. Filter unit according to Claim 11, characterized in that the small tube (7) serving
for the formation of two separate flow passages (10, 11) is filled in its inside with
granular and/or fibrous filter material (12), at least over part of its length.
13. Filter unit according to one of the preceding claims, characterized in that seen
in the flow direction, in front of and/or behind the membrane (3), a filter member
(13, 14) altering the composition of the tobacco smoke is disposed in the flow cross
section of the filter unit (2"").