[0001] Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Walzen mit einer Antriebseinrichtung
für ein zu walzendes Werkstück sowie mit mindestens einem beweglichen Walzgerät, welchjedes
mindestens enthält einen Werkzeugträger mit einem Walzelement und einen Werkzeugträger
mit einem Stützelement, wobei das bewegliche Walzgerät im wesentlichen aus zwei scherenartig
gelenkig miteinander verbundenen Armen besteht, die kinematisch mit einem Kraftbetätigungsmittel
verbunden sind zur Erzeugung der Walzkraft.
[0002] Solche Einrichtungen können eingesetzt werden beispielsweise zum Festwalzen oder
Glattwalzen von Wellen, Wellenschäften, Achsen, Übergangsradien, die beim Übergang
von einem Werkstückbereich auf eine anderen Werkstückbereich anderer Abmessung oder
anderer Lage entstehen und sie sind besonders bekannt geworden und in der Praxis weit
verbreitet und bewährt in der Form sogen. Kurbelwellenwalzmaschinen. Sie sind auch
in der Literatur umfassend beschrieben. Hierzu sei beispielsweise verwiesen auf die
DE-OS 33 33 603. Die genannte Literaturstelle zeigt eine Festwalzmaschine der gen.
Art zum Walzen der Übergangsradien an Kurbelwellen.
[0003] Eine ähnliche Maschine zeigt auch die DE-PS 31 08 746. Beide Einrichtungen weisen
Festwalgeräte auf, die so aufgehängt und angeordnet sind, daß Meisterwellen zur Aufhängung
und Führung dieser Festwalzgeräte nicht erforderlich sind. Diese Art der Aufhängung
hat bei der Anpassung der Geräte auf Kurbelwellen unterschiedlichen Typs mit unterschiedlichen
Lagerzapfenpositionen und unterschiedlicher Hubgröße gewisse Vorteile.
[0004] Es gibt jedoch auch Einrichtungen der gattungsgemäßen Art, die die Festwalzgeräte
über Meisterwellen tragen, wie beispielsweise der DE-PS 32 24 286 oder der DE-PS 31
08 780 entnommen werden kann.
[0005] Die bisher zitierten Einrichtungen des Standes der Technik sind in der Lage, sich
unterschiedlichen Lagepositionen der Pleuellager einer Kurbelwelle anzupassen, so
daß Kurbelwellen unterschiedlichen Typs gewalzt werden können.
[0006] Die in den Einrichtungen jeweils verwendeten Walzwerkzeuge sind konstruktionsbedingt
eng auf die ihnen zugedachte Walzaufgabe spezialisiert, so daß es schon bei geringen
Abmessungsänderungen des Werkstückes im zu walzenden Bereich notwendig wird, die Walzwerkzeuge
zu wechseln. Hierzu muß dann die Maschine stillgesetzt werden und es erfolgt an jedem
Walzgerät manuell ein Austausch der Werkzeuge. Einrichtungen solcher Art sind daher
nur geeignet, mittlere bis große Serien zu fertigen, können hierbei jedoch insbesondere
auf Kurbelwellen unterschiedlichen Typs leicht umgerüstet werden. Die Fertigung von
Kleinserien ist jedoch unwirtschaftlich.
[0007] Der Erfindung liegt damit die Aufgabe zugrunde beim Einsatz von Einrichtungen der
gattungsgemäßen Art eine Steigerung der Wirkschaftlichkeit zu erreichen durch Verringerung
des Zeitbedarfs bei der Bearbeitung eines Werkstücks und/oder bei der Umrüstung der
Maschine, durch einen billigeren Aufbau der hierzu notwendigen Einrichtung sowie durch
eine größere Flexibilität einer solchen Einrichtung.
[0008] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe mit einer Einrichtung der gattungsgemäßen Art
dadurch gelöst, daß an mindestens einem Werkzeugträger ein in mindestens zwei vorgegebene
oder vorgebbare Positionen relativ zum Werkzeugträger lageveränderlicher Werkzeughalter
vorgesehen ist mit mindestens einem Walzelement bzw. Stützelement, das über den Werkzeughalter
in die genannten Positionen bringbar ist, wobei mindestens ein in Arbeitsposition
befindliches Walzelement und/oder mindestens ein zugeordnetes Stützelement kinematisch
mit einem Kraftbetätigungsmittel verbindbar oder verbunden ist.
[0009] Dadurch, daß das jeweilige Walzgerät beweglich ist und mit nur einer Kraftbetätigungseinrichtung
verbunden ist, ist dafür gesorgt, daß nur die Walzkraft als Querkraft am Werkstück
auftritt und sich dort gegenseitig aufhebt. Zusätzliche Querkräfte, die das Werkstück
belasten könnten und die aus der Kraftbetätigungseinrichtung herrühren, werden weitgehend
vermieden. Das Vorhandensein mindestsens eines weiteren Walzelementes und/oder Stützelementes,
das in der beschriebenen Art lageveränderlich ist, macht bei entsprechenden Werkstücken
einen Werkzeugaustausch überflüssig, und es wird hierdurch in der Fertigung größerer
Serien Zeit gewonnen. Gleichzeitig wird hierdurch eine größere Flexibilität der Einrichtung
erreicht, weil innerhalb eines bestimmten Rahmens die erfindungsgemäße Einrichtung
auf die Bauart des Werkstückes mit einer entsprechenden Lageveränderung der Walzelemente
und/oder der Stützelemente reagieren kann. Im mittleren Serienbereich ist es auch
denkbar, weniger Walzgeräte in einer einzigen Einrichtung einzusetzen und diese an
die jeweils am Werkstück zu walzende Stelle heranzufahren und hierbei durch entsprechende
Lageveränderung der Stützelemente und/oder der Walzelemente eine Auswahl zu treffen,
so daß am jeweiligen Werkstückort ein geeignetes Werkzeug zum Einsatz kommt. Auch
eine solche Einrichtung kann auf unterschiedliche Werkstücke reagieren, so daß nicht
für jedes spezielle Werkstück eine Einrichtung vorgesehen sein muß und es ist nicht
mehr erforderlich, für jede zu walzende Stelle am Werkstück ein Walzgerät vorzusehen.
Ein lageveränderlicher Werkzeughalter, ausgerüstet mit entsprechenden Walzelementen
bzw. Stützelementen, ist konstruktiv einfach zu realisieren. Es gelingt hierdurch
gleichzeitig, Walzelemente und Stützelemente zu tragen und zu führen. Dadurch, daß
mindestens ein Walzelement und/oder Stützelement am Werkzeugträger lageveränderlich
angeordnet ist, kann mindestens in bestimmten Einsatzfällen der konstruktive Aufbau
der Einrichtung vereinfacht werden, und es kann durch diese Lageveränderlichkeit gleichzeitig
das Einbringen eines Werkstückes in die Einrichtung erleichtert werden. Durch die
genannte Lageveränderlichkedit gelingt es nicht nur ggfls. unterschiedliche Elemente
zum Einsatzort zu bringen, sondern es gelingt auch, entsprechende Elemente aus dem
Einsatzort zu entfernen und nach Einbringung eines Werkstückes wieder zum Einsatzort
zurückzubringen.
[0010] Eine Ausgestaltung der Erfindung wird darin gesehen, daß jedes Walzelement und jedes
Stützelement Element eines Rollenkopfes ist. Rollenköpfe mit Walzelementen sind schon
bekannt und haben sich bewährt. Die Verwendung solcher Rollenköpfe bei einer Einrichtung
der erfindungsgemäßen Art erhöht weiter die Wirtschaftlichkeit einer Einrichtung der
erfindungsgemäßen Art dadurch, daß die Ersatzteilbevorratung sich verringern kann
und im wesentlichen auf die Rollenköpfe beschränkt werden kann. Außerdem ermöglicht
die Verwendung solcher Rollenköpfe einen einfacheren konstruktiven Aufbau der Einrichtung.
[0011] Eine ergänzende Ausgestaltung wird wiederum darin gesehen, daß für jedes Walzelement
oder Walzelementepaar und/oder für jedes Stützelement oder Stützelementepaar ein unabhängiger
Rollenkopf vorgesehen ist. Hierdurch kann der Aufbau der Rollenköpfe standardisiert
werden, so daß auch bei Maschinen mit unterschiedlicher Anzahl der verwendeten Walzelemente
immer gleiche Rollenköpfe verwendet werden können, so daß die unterschiedliche Anzahl
der Walzelemente einfach durch Variation der Rollenköpfe erreicht wird.
[0012] Eine andere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß jeder Rollenkopf lageveränderlich
am zugeordneten Werkzeugträger angeordnet ist. Dies ist eine einfache Möglichkeit,
den jeweiligen Rollenkopf in eine gewünschte Position zu bringen.
[0013] Nach einer weiteren Ausgestaltung ist vorgeschlagen, daß der Werkzeughalter als Rollenkopf
für das Walzelement und/oder das Stützelement ausgebildet ist. Hierdurch gelingt es,
den Erfindungsgedanken auch bei konstruktiv beengten Verhältnissen zu realisieren.
Der Gesamtaufbau wird hierdurch gleichzeitig vereinfacht.
[0014] Alternativ ist nach der Erfindung vorgeschlagen, daß mindestens ein Werkzeughalter
mindestens einen Rollenkopf trägt. Hierdurch kann einerseits eine unterschiedliche
Ausrüstung der Maschine in Anpassung an bestimmte Produktionsverhältnisse erreicht
werden und es gelingt andererseits mindestens teilweise, bereits vorhandene Rollenköpfe
einzusetzen.
[0015] Es ist nach der Erfindung noch vorgeschlagen, daß mindesetns zwei Rollenköpfe mit
mindestens zwei Positionen lageveränderlich angeordnet sind, wovon mindestens eine
Position die Arbeitsposition ist. Mit einer einfachen Anordnung dieser Art läßt sich
bereits eine Vielzahl unterschiedlicher Werkstückabmessungen beherrschen.
[0016] Eine ergänzende Alternative der Erfindung sieht vor, daß die Rollenköpfe zur Lageveränderung
auf einer Führung angeordnet sind. Dies ist eine platzsparende und einfache Konstruktion
zur Durchführung einer Lageveränderung. Mit den Rollenköpfen werden dann gleichzeitig
die Walzelemente und/oder Stützelemente in ihrer Lage verändert.
[0017] Ergänzend ist dann nach der Erfindung noch vorgeschlagen, daß zur Durchführung der
Lageveränderung eine Betätigungseinrichtung vorgesehen ist, wobei dann weiter vorgeschlagen
ist, daß als Betätigungseintichtung mindestens eine strömungsmittelbetätigte Kolben-Zylinder-Einheit
vorgesehen ist. Betätigungseinrichtungen speziell auf die Durchführung der Lageveränderung
abgestimmt und entsprechend ausgebildet und angeordnet, sind einfach realisierbar
und erleichtern die Durchführung der Lageveränderung.
[0018] Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist vorgeschlagen, daß für den
Werkzeughalter mindestens eine Position mehr vorgegeben und vorgebbar ist, als er
Rollenköpfe trägt. Hierdurch gelingt es, auch bei einer Mehrfachanordnung von Rollenköpfen
noch eine solche Position zu erreichen, in der keiner der vorhandenen Rollenköpfe
in Arbeitsposition ist. Dadurch wird der Gesamtaustausch der Werkzeuge und insbesondere
der Austausch gebrochener Festwalzrollen erleichtert und es kann hierdurch ggf. auch
die Einlegearbeit für das Einlegen der Werkstücke erleichtert werden.
[0019] Eine weitere Ausbildung der Erfindung sieht vor, daß das bewegliche Walzgerät im
wesentlichen aus zwei scherenartig gelenkig miteinander verbundenen Armen besteht,
die kinematisch mit einem Kraftbetätigungsmittel verbunden sind, zur Erzeugung der
Walzkraft. Eine solche Ausgestaltung erlaubt es, bei kleinem Bauraum hohe Walzkräfte
auf das Werkstück auszuüben, wobei sich diese Walzkräfte am Werkstück selbst gegenseitig
aufheben, so daß eine aus der Walzkraft herrührende zusätzliche unerwünschte Radialbelastung
des Werkstückes verhindert wird. Hierbei muß betont werden, daß der scherenartige
Verbund der Arme nicht bedeuten muß, daß ein Gelenkpunkt etwa in der Mitte der Arme
vorhanden ist. Es ist durchaus möglich, den Gelenkpunkt auch z. B. an ein Ende der
Arme zu legen und so die Enden der Arme miteinander zu verbinden. Die anderen Enden
tragen dann die Werkzeuge und es ist dann möglich, diesseits oder jenseits der Werkzeuge
Kraftbetätigungsmittel kinematisch mit diesen Armen zur Erzeugung der Walzkraft zu
verbinden. Eine solche Konstruktion schafft günstige Hebelverhältnisse zur Erzeugung
der Walzkraft.
Es muß also, hierauf sei ausdrücklich hingewiesen, die scherenartige Verbindung, die
die Arme gelenkig miteinander verbindet, nicht unbedingt so wie gezeichnet ausgebildet
sein, wenngleich eine solche Ausbildung auch besonders zweckmäßig sein kann. Grundsätzlich
muß natürlich überhaupt keine scherenartige Verbindung vorgesehen sein, sondern es
ist auch möglich, die Werkzeugträger beispielsweise parallel zueinander zu führen
und zu bewegen und kinematisch mit einem Kraftbetätigungsmittel zu verbinden, so daß
die Werkzeugträger parallel aufeinander zu und voneinander weg bewegt werden können.
[0020] Schließlich ist nach der Erfindung noch vorgeschlagen, daß mindestens ein Walzgerät
vorgesehen ist, mit mindestens einem Walzelement und/oder mindestens einem Stützelement,
daß jeweils ist fester Position zum zugeordneten Werkzeugträger angeordnet ist. Es
kann für bestimmte Einsatzfälle günstig sein, Walzelemente und/oder Stützelemente
zu wechseln oder in bzw. aus Arbeitsposition zu bringen durch eine entsprechende Lageveränderung
des gesamten Walzgerätes. Die Walzelemente und/oder Stützelemente müssen dann in fester
Position zum zugeordneten Werkzeugträger angeordnet sein.
[0021] Eine Einrichtung der erfindungsgemäßen Art kann sowohl mit einem als auch mit mehreren
Walzgeräten ausgerüstet sein. Hierbei können die Walzgeräte auch unterschiedlicher
Art sein. Der Antrieb des Werkstückes kann hierbei zentral über einen separaten Werkstückantrieb
erfolgen. Es ist aber auch möglich, insbesondere bei Kurbelwellen, das Werkstück von
den unterschiedlichen Walzgeräten einerseits tragen und andererseits antreiben zu
lassen. Hierbei wird eine Kurbelwelle vorteilhaft von den Walzgeräten für die Hauptlager
getragen und geführt und von den Walzgeräten für die Pleuellager angetrieben. Zwingen
notwendig sind jedoch Walzgeräte für die Hauptlager als Mittel für die Lagerung und
Führung der Kurbelwelle nicht. Ein Antrieb der Kurbelwelle über die Pleuellager ist
insbesondere dann vorteilhaft, wenn die Walzgeräte über Meisterwellen getragen und
bewegt werden. Ebenfalls ist es möglich innerhalb einer erfindungsgemäßen Einrichtung
Walzgeräte der erfindungsgemäßen Art mit Walzgeräten herkömmlicher Art zu kombinieren.
Weiterhin ist es möglich bei einer Einrichtung der erfindungsgemäßen Art erfindungsgemäß
ausgestaltete Walzgeräte entlang einer Werkstückachse verfahrbar zu gestalten, so
daß die Walzgeräte über entsprechende Antriebs- und Steuermittel, beispielsweise über
programmierbare NC-Steuerungen in gewünschte und vorprogrammierbare Arbeitspositionen
gefahren werden können. Hierbei kann das Programm nicht nur die Positionierung der
Walzgeräte selbst sondern auch die Auswahl der in Position zu bringenden Werkzeuge
bewirken.
[0022] Die Erfindung soll nun anhand der beigefügten Zeichnungen, die Ausführungsbeispiele
zeigen, näher erläutert werden.
[0023] Es zeigen:
- Figur 1
- Festwalzgerät in Seitenansicht
- Figur 2
- Ansicht in Richtung des Pfeils A nach Figur 1
- Figur 3
- Variante zu Figur 1
[0024] Als Beispiel sei eine erfindungsgemäße Einrichtung in Form einer Kurbelwellenwalzeinrichtung
mit einem grundsätzlichen Aufbau, wie er im genannten Stand der Technik bereits bekannt
ist, beschrieben. Diese Einrichtung enthält mindestens ein Festwalzgerät 1, bestehend
im wesentlichen aus zwei Armen 6 und 7. Diese Arme 6 und 7 können in bekannter Weise
über die Laschen 23 und dem Gelenkbolzen 24 scherenähnlich miteinander verbunden sein.
An den sich gegenüberliegenden hinteren Enden 8 und 9 ist eine Kolben-Zylinder-Einheit
10 in ebenfalls bekannter Weise angeordnet, die die Arme 6 und 7 zangenartig oder
scherenartig bewegt. An dem dem Ende 8 gegenüberliegenden Ende 11 und an dem dem Ende
9 gegenüberliegenden Ende 12 ist im Stand der Technik auf einem Arm 6 bzw. 7 der jeweils
erforderliche Rollenkopf angeordnet. Bei dem erfindungsgemäßen Festwalzgerät hingegen
sind dort Gelenkbolzen 25 bzw. 26 vorgesehen, die die gabelförmig ausgebildeten Hebel
19 bzw. 20 gelenkig tragen. Die Hebel 19 bzw. 20 können also um ihre Gelenkbolzen
25 bzw. 26 frei pendeln, wie dies von den Pfeilen 27 und 26' angedeutet ist.
[0025] Über ein Gelenk 28 ist eine Kolben-Zylinder-Einheit 21 über deren Kolbenstange mit
dem Hebel 19 verbunden, während sich der Zylinder der Kolben-Zylinder-Einheit 21 am
Hebel 6 abstützt. In der dargestellten Schaltstellung nach Figur 1 befindet sich der
Hebel 19 in der Winkelposition 15. Am zweiten Ende des Hebels 19 sind an sich bekannte
Festwalzwerkzeuge 13 und 13', im dargestellten Ausführungsbeispiel als Doppelwerkzeug
ausgebildet, angeordnet. In der Winkelposition 15 des Hebels 19 befindet sich der
Festwalzrollenkopf 13 in Arbeitsposition.
[0026] Dem Festwalzrollenkopf 13 gegenüberliegend angeordnet ist in ebenfalls an sich bekannter
Weise ein Stützrollenkopf 14, der auf dem Hebel 20 angeordnet ist. Die Winkelposition
17 des Hebels 20 hält den Stützrollenkopf 14 in Arbeitsposition, so daß die Übergangsradien
2 am Hauptlager 3 gewalzt werden können. Hierzu ist erforderlich, daß über die Kolben-Zylinder-Einheit
10 in an sich bekannter Weise die Hebel 6 und 7 bewegt und damit der Festwalzrollenkopf
13 und der Stützrollenkopf 14 zur Anlage an die entsprechenden Lagerstellen der Kurbelwelle
5 gebracht werden. Auf diese Art und Weise kann natürlich nicht nur das Hauptlager
3 der Kurbelwelle 5, sondern ebensogut das Pleuellager 4 im Bereich der Hohlkehlen
2 festgewalzt werden. Hierzu muß lediglich ein entsprechendes Gerät zusätzlich angeordnet
werden. Die Mehrfachanordnung solcher Geräte ist jedoch aus der bereits zitierten
Literatur zum Stand der Tecknik bekannt. Auf eine eingehende Beschreibung dieser Mehrfachanordnung
kann daher hier verzichtet werden. Hierzu kann auf die zitierte Literatur zum Stand
der Technik verwiesen werden. Es ist aber auch möglich, das Gerät 1 bzw. 1' axial
von Bearbeitungsstelle zu Bearbeitungsstelle zu verfahren, wie dies durch Pfeil 42
in Fig. 2 angedeutet ist.
[0027] Für die Bearbeitung der Kurbelwelle 5 kann diese, wie in Figur 2 dargestellt, zwischen
Spitzen aufgenommen und zentral angetrieben sein, so daß das Festwalzgerät 1 einer
Aufhängung über Meisterwellen nicht bedarf. Es ist jedoch alternativ ebensogut möglich
die Kurbelwelle 5 spitzenlos in den Festwalzgeräten zu lagern und die Festwalzgeräte
1 über Meisterwellen zu führen und anzutreiben.
[0028] Die Bearbeitung der Kurbelwelle kann nun in im Stand der Technik bereits bekannter
Weise durchgeführt werden. Kommt nun eine Kurbelwelle 5 als nächstes Werkstück mit
beispielsweise veränderten Hohlkehlenradien an, so kann hierauf der Festwalzrollenkopf
13' abgestimmt sein. Um dann die Kurbewelle 5 mit den veränderten Übergangsradien
2 festwalzen zu können, wird die Kolben-Zylinder-Einheit 21 betätigt, so daß deren
Kolbenstange einfährt. Hierdurch wird der Hebel 19 von der Winkelposition 15 in die
Winkelposition 16 gefahren. Hierdurch kommt der Festwalzrollenkopf 13' in Arbeitsposition
und die Kurbelwelle 5 mit den veränderten Radien kann mittels der Walzelemente 40
gewalzt werden. Die Schwenkbewegung in Richtung des Pfeiles 27 des Hebels 19 ist natürlich
keineswegs auf die beiden im Ausführungsbeispiel beschriebenen Schaltpositionen beschränkt.
Es können auch mehr als zwei Schaltpositionen vorgesehen sein. Ebenso können mehr
als zwei Festwalzrollenköpfe, auch mit jeweils unterschiedlichen Walzelementen 40,
eingesetzt werden. Aber es ist auch je nach Einsatzfall sinnvoll, nur einen einzigen
Festwalzrollenkopf 13 vorzusehen, z.B. dann, wenn die nunmehr mögliche Ausschwenkbewegung
über den Hebel 19 nur oder vorzugsweise dazu dienen soll, den Werkzeugwechsel für
das Werkzeug 13 zu vereinfachen oder im Falle eines Bruches der Walzelemente 40 den
Wechsel der Walzelemente durch bessere Zugänglichkeit zu vereinfachen. Ebenso kann
jedoch durch eine solche Ausschwenkbewegung auch das Einlegen des Werkstückes vereinfacht
werden.
[0029] Der Stützrollenkopf 14 kann ebenfalls in Richtung des Pfeiles 28 beispielsweise mittels
des Griffes 22 aus der Winkelposition 17, die die Arbeitsposition darstellt, in die
Winkelposition 18 geschwenkt werden. Hierzu wird lediglich der Arretierbolzen 29 herausgenommen,
so daß über den Griff 22 nunmehr der Hebel 20 mühelos geschwenkt werden kann. In der
Winkelposition 18 wird dann der Arretierbolzen 29 wieder eingesetzt und sitzt dann
in der Bohrung 30 des Armes 7. In dieser Schwenkposition kann der Stützrollenkopf
14 mühelos ausgetauscht werden. Es ist jedoch auch denkbar, den Hebel 20 in der Ausführungsform
des Hebels 19 zu gestalten, so daß der Hebel 20 mehrere unterschiedliche Stützrollenköpfe
für unterschiedliche Lagergestaltungen tragen kann.
[0030] Ein Festwalzgerät 1' nach Figur 3 ist in seinem wesentlichen Aufbau ganz ähnlich
aufgebaut wie das bisher beschriebene Festwalzgerät. Der Arm 7 mit dem Stützrollenkopf
14, der über den Hebel 20 am Arm 7 über den Gelenkbolzen 26 gelenkig gelagert ist,
kann exakt so aufgebaut sein wie bereits zu Figur 1 beschrieben. Dieser Hebel 7 ist
wiederum mittels des Gelenkbolzens 24 und der Lasche 23 mit einem Arm 6' gelenkig
verbunden, wobei die ersten Enden 8' bzw. 9 der Arme 6' bzw. 7 mit einer Kolben-Zylinder-Einheit
10 verbunden sind, die die Schwenkbewegung der Arme relativ zueinander bewirken soll
und die die notwendige Walzkraft erzeugt.
[0031] Der Arm 6' weicht in seiner Bauart von dem Arm 6 nach Figur 1 ab. Im Bereich des
zweiten Endes 11' des Armes 6' weist dieser an der Unterseite eine Schlittenführung
37 auf, auf der einer oder mehrere Schlitten 35 angeordnet sein können. Der eine oder
die mehreren Schlitten 35 sind in Richtung des Pfeils 36 verschiebbar. Die Schlitten
35 tragen im Ausführungsbeispiel nach Figur 3 Festwalzrollenköpfe 31, 32 und 33, die
ihrerseits Walzelemente 40 enthalten. Da im Ausführungsbeispiel mehrere Schlitten
35 vorgesehen sind, sind die Festwalzrollenköpfe 31 bis 33 über Laschen 38 miteinander
verbunden. Der Festwalzrollenkopf 31 befindet sich hierbei in Arbeitsposition 34,
während die Festwalzrollenköpfe 32 und 33 für einen Rollenkopfwechsel zur Verfügung
stehen.
[0032] Zur Durchführung einer Verschiebebewegung der Rollenköpfe 31 bis 33 auf der Schlittenführung
37, ist der Rollenkopf 33 mit seinem zugehörigen Schlitten 35 über einen Arm 39 mit
der Kolben-Zylinder-Einheit 21' verbunden. Eine Ein- und Ausfahrbewegung der Kolbenstange
dieser Kolben-Zylinder-Einheit 21' bewirkt eine entsprechende Verschiebung der Schlitten
35 und damit der Rollenköpfe 31 bis 33 in Richtung des Pfeils 36. Hierdurch kann jeder
gewünschte Rollenkopf in die Arbeitsposition 34 gebracht werden oder aus dieser entfernt
werden. In der jeweiligen Arbeitsposition kann der in Arbeitsposition befindliche
Rollenkopf mechanisch arretiert werden oder über eine Lageregelung des Kolbens der
Kolben-Zylinder-Einheit 21' in Arbeitsposition 34 gehalten werden.
[0033] Es ist bei dieser Bauart durchaus möglich, den jeweiligen Schlitten 35 als festen
Bestandteil eines zuzuordnenden Rollenkopfes auszubilden. Ebenfalls ist es möglich,
mehrere Rollenköpfe als Baueinheit auszuführen, so daß als Baugruppe nur ein Rollenkopf
vorliegt, der jedoch mehrere Arbeitsstellen aufweist.
[0034] Ebenso ist es natürlich möglich, eine Rollenkopfanordnung wie zum Hebel 6' beschrieben
auch in der Form von Stützrollenköpfen am Arm 7 zu verwenden. Der Arm 7 muß dann an
seinen zweiten Ende 12 lediglich entsprechend dem Ende 11' des Armes 6' ausgebildet
sein.
[0035] Die beschriebenen Festwalzgeräte können sowohl auf Festwalzmaschinen nach dem eingangs
zitierten Stand der Technik eingesetzt werden als auch als Einzelgeräte verwendet
werden.
[0036] Ebenso ist es möglich, die Walzelemente 40 und/oder die Stützelemente 41 in fester
Position zum zugeordneten Werkzeugträger anzuordnen und zur Lageänderung den Werkzeugträger
selbst oder das ganze Gerät zu verschieben oder auf andere Art in seiner Lage entsprechend
zu verändern. Natürlich ist es auch möglich, eine Verschiebbarkeit oder Lageveränderlichkeit
eines Werkzeugträgers oder des ganzen Gerätes zusätzlich vorzusehen.
Liste der verwendeten Bezugszeichen
[0037]
- 1
- Festwalzgerät
- 1'
- Festwalzgerät
- 2
- Übergangsradien
- 3
- Hauptlager
- 4
- Pleuellager
- 5
- Kurbelwelle
- 6
- Arm (Werkzeugträger)
- 6'
- Arm (Werkzeugträger)
- 7
- Arm (Werkzeugträger)
- 8
- erstes Ende
- 8'
- erstes Ende
- 9
- erstes Ende
- 10
- Kolben-Zylinder-Einheit
- 11
- zweites Ende
- 11'
- zweites Ende
- 12
- zweites Ende
- 13
- Festwalzrollenkopf
- 13'
- Festwalzrollenkopf
- 14
- Stützrollenkopf
- 15
- Position
- 16
- Position
- 17
- Position
- 18
- Position
- 19
- Werkzeughalter
- 20
- Werkzeughalter
- 21
- Kolben-Zylinder-Einheit
- 21'
- Kolben-Zylinder-Einheit
- 22
- Griff
- 23
- Lasche
- 24
- Gelenkbolzen
- 25
- Gelenkbolzen
- 26
- Gelenkbolzen
- 26'
- Pfeil
- 27
- Pfeil
- 28
- Gelenk
- 29
- Arretierbolzen
- 30
- Bohrung
- 31
- Festwalzrollenkopf
- 32
- Festwalzrollenkopf
- 33
- Festwalzrollenkopf
- 34
- Arbeitsposition
- 35
- Schlitten
- 36
- Pfeil
- 37
- Schlittenführung
- 38
- Laschen
- 39
- Arm
- 40
- Walzelement
- 41
- Stützelement
- 42
- Pfeil
1. Einrichtung zum Walzen mit einer Antriebseinrichtung für ein zu walzendes Werkstück
(5) sowie mit mindestens einem beweglichen Walzgerät (1,1'), welchjedes enthält einen
Werkzeugträger (6,6') mit einem Walzelement (40) und einen Werkzeugträger (7) mit
einem Stützelement (41), wobei das bewegliche Walzgerät im wesentlichen aus zwei scherenartig
gelenkig miteinander verbundenen Armen besteht, die kinematisch mit einem Kraftbetätigungsmittel
verbunden sind zur Erzeugung der Walzkraft, dadurch gekennzeichnet, daß an mindestens
einem Werkzeugträger (6,7) ein in mindestens zwei vorgegebene oder vorgebbare Positionen
(15-18) relativ zum Werkzeugträger lageveränderlicher Werkzeughalter (19,20) vorgesehen
ist mit mindestens einem weiteren Walzelement (40) bzw. Stützelement (41), das über
den Werkzeughalter (19,20) in die genannten Positionen bringbar ist, wobei mindestens
ein in Arbeitsposition befindliches Walzelement und/oder mindestens ein zugeordnetes
Stützelement kinematisch mit einem Kraftbetätigungsmittel verbindbar oder verbunden
ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Walzelement (40) und
jedes Stützelement (41) Element eines Rollenkopfes (13, 13'; 31-33; 14) ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß für jedes Walzelement (40)
und/oder für jedes Stützelement (41) oder Stützelementepaar oder Walzelementepaar
ein unabhängiger Rollenkopf vorgesehen ist.
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Rollenkopf
(13, 13'; 31-33; 14) lageveränderlich am zugeordneten Werkzeugträger (6, 6', 7) angeordnet
ist.
5. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Werkzeughalter (19,20)
als Rollenkopf für das Walzelement (40) und/oder das Stützelement (41) ausgebildet
ist.
6. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Werkzeughalter
(19, 20) mindestens einen Rollenkopf (13, 13', 14) trägt.
7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens
zwei Rollenköpfe lageveränderlich angeordnet sind, wovon mindestens eine Position
die Arbeitsposition (34) ist.
8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollenköpfe (31-33) zur
Lageveränderung auf einer Führung angeordnet sind.
9. Einrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß zur Durchführung der
Lageveränderung eine Betätigungseinrichtung (21') vorgesehen ist.
10. Einrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß als Betätigungseinrichtung
(21, 21') mindestens eine strömungsmittelbetätigte Kolben-Zylinder-Einheit vorgesehen
ist.
11. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß für den Werkzeughalter (19,20)
mindestens eine Position mehr vorgesehen oder vorgebbar ist, als er Rollenköpfe trägt.
12. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß ein Walzgerät
(1,1') vorgesehen ist mit mindestens einem Walzelement und/oder mindestens einem Stützelement,
das jeweils in fester Position zum zugeordneten Werkzeugträger angeordnet ist.
1. Device for rolling with a drive device for a workpiece (5) to be rolled, as well as
with at least one movable roll device (1,1'), each of which incorporates a toolholder
(6,6') with a roll element (40) and a toolholder (7) with a support element (41),
whereby the movable roll device consists essentially of two arms connected flexibly
to one another in scissor fashion. which are connected kinematically to a means of
power operation for generation of the rolling force, characterized by the fact that
on at least one toolholder (6,7), a toolhead (19,20) is provieded which is displaceable
to at least two specified or specifiable positions (15-18) relative to the toolholder,
with at least one additional roll element (40) or support element (41), which can
be moved to the positions stated by means of the toolhead (19,20), whereby at least
one roll element in working position and/or at least one appropriate support element
is kinematically connectable or connected to a means of power operation.
2. Device in accordance with claim 1, characterized by the fact that each roll element
(40) and each support element (41) is an element of a roller head (13,13'; 31-33;41).
3. Device in accordance with claim 2, characterized by the fact that an independent roller
head is provieded for each roll element (40) and/or for each support element (41)
or support element pair or roll element pair.
4. Device in accordance with one of claims 1 to 3, characterized by the fact that each
roller head (13,13';31-33;14) is displaceably located on the appropriate toolholder
(6,6',7).
5. Device in accordance with claim 1, characterized by the fact that the toolhead (19,20)
takes the form of a roller head for the roll element (40) and/or the support element
(41).
6. Device in accordance with claim 1, characterized by the fact that at least one toolhead
(19,20) bears at least one roller head (13,13',14).
7. Device in accordance with one of claims 1 to 6, characterized by the fact that at
least two roller heads are displaceably located, at least one of whose positions is
working position (34).
8. Device in accordance with claim 7, characterized by the fact that the roller heads
(13-33) are located on a guideway for displacement.
9. Device in accordance with claim 7 or 8, characterized by the fact that an operating
device (21') is provided to carry out displacement.
10. Device in accordance with claim 9, characterized by the fact that at least one hydraulically
operated piston and cylinder unit is provieded as operating device (21,21').
11. Device in accordance with claim 5, characterized by the fact that at least one position
more is provided or is specifiable for the toolhead (19,20) than it bears roller heads.
12. Device in accordance with one of claims 1 to 11, characterized by the fact that a
roller device (1,1') is provided with at least one roll element and/or at least one
support element, each of which is located in a fixed position in relation to the appropriate
toolholder.
1. Dispositif de brunissage comportant un mécanisme d'entraînement pour une pièce (5)
a brunir ainsi qu'au moins un appareil de brunissage mobile (1,1') dont chacun contient
un porte-outil (6,6') comprenant un élément de brunissage (40) ainsi qu'un porte-outil
(7) comprenant un élément d'appui (41), étant précisé que l'appareil de brunissage
mobile est essentiellement constitué de deux bras qui sont reliés l'un à l'autre par
articulation à la façon d'une paire de ciseaux, et qui sont cinématiquement reliés
à un moyen d'application d'une force pour produire la force de brunissage, dispositif
caractérisé en ce que sur au moins un porte-outil (6,7) est prévu un support d'outil
(19,20) dont la position peut être modifiée par rapport au porte-outil pour venir
dans au moins deux positions (15-18) prescrites ou à prescrire et qui comporte au
moins un autre élément de brunissage (40) ou un autre élément d'appui (41) que l'on
peut amener dans les positions indiquées par l'intermédiaire du support d'outil (19,20),
étant précisé qu'au moins un élément de brunissage qui se trouve en position de travail
et/ou au moins un élément d'appui associé est relié ou peut être relié cinématiquement
à un moyen d'application d'une force.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé par le fait que chaque élément de
brunissage (40) et chaque élément d'appui (41) est un élément d'une tête à galets
(13, 13'; 31-33; 14).
3. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé par le fait que, pour chaque élément
de brunissage (40) et/ou pour chaque élément d'appui (41) ou pour chaque paire d'éléments
d'appui ou pour chaque paire d'éléments de brunissage, est prévue une tête à galets
indépendante.
4. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé par le fait que chaque
tête à galets (13, 13'; 31-33, 14) est disposée, avec liberté de changer de position,
sur le porte-outil associé (6,6'7).
5. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé par le fait que le support d'outil
(19,20) est conçu sous forme d'une tête à galets pour l'élément de brunissage (40)
et/ou pour l'élément d'appui (41).
6. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé par le fait qu'au moins un support
d'outil (19,20) porte au moins une tête à galet (13, 13', 14).
7. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé par le fait qu'au moins
deux têtes à galets sont montées selon des positions modifiables, dont l'une au moins
est la position de travail (34).
8. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé par le fait que les têtes à galets
(31-33) sont, pour changer de position, disposées sur un guidage.
9. Dispositif selon la revendication 7 ou 8, caractérisé par le fait que, pour l'exécution
du changement de position, il est prévu un dispositif de manoeuvre (21').
10. Dispositif selon la revendication 9, caractérisé par le fait que le dispositif de
manoeuvre (21, 21') consiste en au moins un vérin mû par un fluide en écoulement.
11. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé par le fait que, pour le support
d'outil (19, 20), il est prévu, ou il peut être prescrit, au moins une position de
plus qu'il ne porte de têtes à galets.
12. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé par le fait qu'il est
prévu un appareil de brunissage (1,1') comprenant au moins un élément de brunissage
et/ou au moins un élément d'appui, respectivement disposé en position fixe par rapport
au porte-outil correspondant.