(19)
(11) EP 0 213 439 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
22.05.1991  Patentblatt  1991/21

(21) Anmeldenummer: 86110825.6

(22) Anmeldetag:  05.08.1986
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)5B41F 33/00

(54)

Bogenoffsetmaschine mit Kettenausleger und einem Steuerpult

Offset-printing machine for sheets with a chain-delivery device and a control desk

Machine d'impression offset pour feuilles avec dispositif de sortie à chaîne et pupitre de commande


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT CH DE FR GB IT LI NL SE

(30) Priorität: 04.09.1985 DE 3531523
10.04.1986 DE 3612067

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
11.03.1987  Patentblatt  1987/11

(73) Patentinhaber: Heidelberger Druckmaschinen Aktiengesellschaft
D-69019 Heidelberg (DE)

(72) Erfinder:
  • Jeschke, Willi
    D-6900 Heidelberg (DE)

(74) Vertreter: Stoltenberg, Heinz-Herbert Baldo 
c/o Heidelberger Druckmaschinen AG Kurfürsten-Anlage 52-60
69115 Heidelberg
69115 Heidelberg (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-A- 2 728 738
DE-U- 8 318 009
DE-A- 3 015 103
FR-A- 2 507 541
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Bogenoffsetmaschine gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

    [0002] Zur Ausrüstung einer Qualitäts-Offsetdruckmaschine gehört in aller Regel ein Steuerpult, das zumindest mit einer Fernsteuereinrichtung, wenn nicht gleichzeitig auch mit einer Meßeinrichtung für die Qualitätskontrolle versehen ist. Eine solche Bogenoffsetdruckmaschine ist aus der DE-OS 27 28 738 bekannt. Diese Fernsteuereinheit ist so angeordnet, daß sie die Entnahme des vollen Bogenstapels aus dem Kettenausleger in Bogenförderrichtung nicht behindert. Ein dem Kettenausleger entnommener Probebogen muß bei der bekannten Ausführung in umständlicher und zeitraubender Weise von Hand jedes Mal auf den Tisch der Bogenablage des Steuerpults befördert werden. Darüber hinaus ist die Anordnung des Steuerpults in einem gewissen Abstand von der Maschine sperrig und platzraubend.

    [0003] Bekannt ist ferner aus der japanischen GBM-Offenlegung Nr. Sho 58-55941, die Auslagestapel eines Doppelstapelauslegers seitlich zu entnehmen. Am Ende des Kettenauslegers ist ein Auffangtisch offensichtlich zur Aufnahme von Probebögen vorgesehen. Diesem Auffangtisch müssen ebenfalls noch die einzelnen ausgeworfenen Probebögen entnommen und in umständlicher Weise auf die Bogenablage eines Steuerpults befördert werden, um diese auswerten zu können.

    [0004] Aufgabe der Erfindung ist es, die Probebogenentnahme sowie die sich daran unmittelbar anschließende Bogenqualitätskontrolle zu vereinfachen.

    [0005] Die Lösung dieser Aufgabe besteht in den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1. Die erfindungsgemäße Probebogenentnahme kann voll automatisiert sein. Ein Transportieren der ausgeworfenen Probebogen von Hand entfällt völlig. Das Steuerpult läßt sich kompakt und in raumsparender Weise am Ende des Kettenauslegers anbringen. Der schräg abwärts verlaufende Tisch der Bogenablage ist auf den Probebogenausgang abgestimmt. Alle Bedien-, Anzeige-, Steuer-, Speicher- und Ausdruckelemente können im Steuerpult zusammengefaßt sein, auch jene Bedienelemente, die ohnehin üblicherweise am hinteren Ende des Kettenauslegers vorgesehen sind. Vorteilhaft ist auch, daß der Bedienende die Druckmaschine während der Qualitätskontrolle stets im Auge behält, wobei sowohl der auf den Tisch geförderte Probebogen als auch die zonalen Bedienelemente des Steuerpults den Farbzonen der Druckwerke genau zugeordnet bleiben. Auf Einfärbe- und Feuchtungsfehler sowie auf sonstige Störungen kann der Drucker schneller reagieren,als wenn er den Probebogen erst zum abseits stehenden Steuerpult transportieren müßte. Das schnelle Reagieren auf Fehleinstellungen macht sich besonders in der Anlaufphase der Bogenoffsetdruckmaschine günstig bemerkbar.

    [0006] Vorzugsweise ist der Kettenausleger seitlich entsorgbar ausgebildet, insbesondere dann, wenn die Verarbeitung von dickem Karton eine Doppelbogenauslage fordert. Im Bedarfsfalle besteht aber auch die Möglichkeit, das Steuerpult vom Kettenauslegerende entweder abfahrbar, hochfahrbar oder wegschwenkbar anzuordnen, so daß der Stapel in Bogenförderrichtung entsorgbar ist.

    [0007] Zur sicheren und schnellen Förderung der von einer Probebogen-Entnahmevorrichtung vom Kettenausleger abgenommenen Bogen auf die Bogenablage des Steuerpults können zwischen dem Kettenausleger bzw. zwischen einer Probebogen-Entnahmevorrichtung und der Bogenablage des Steuerpults Bogenführungselemte vorgesehen sein. Vorteilhafterweise lassen sich solche Bogenführungselemente als Greifertransportvorrichtungen ausführen, die den dem Kettenausleger entnommenen Bogen der Bogenablage des Steuerpults zwangsläufig zuführen. Aber auch ein als Saugwalze ausgebildetes Bogenführungselement, das unterhalb des Kettenauslegerendes angeordnet wird, ermöglicht eine ruhige und exakte Bogenzuführung zur Bogenablage des Steuerpults. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen niedergelegt.

    [0008] Die Erfindung wird im folgenden durch zwei Ausführungsbeispiele anhand der Zeichnung erläutert.

    [0009] Es zeigt:
    Fig. 1
    einen Normalbogenausleger nach der Erfindung,
    Fig. 2
    eine Draufsicht auf die Ausführungsform nach Fig. 1 sowie
    Fig. 3
    einen Doppelstapelausleger nach der Erfindung.


    [0010] Die Fig. 1 und 2 zeigen schematisch einen Kettenausleger 1, dessen Auslagestapel 2 zur Bedienungsseite hin herausgezogen werden kann. Die Entsorgung eines vollen Auslagestapels sowie das Einführen von leeren Stapeltischen erfolgt somit von der Bedienungsseite aus. An das Ende des Kettenauslegers 1 schließt sich das Steuerpult 3 an. Es kann mit den Seitenwänden 4 und 5 der Bogenrotationsdruckmaschine fest verbunden sein. Unterhalb der Kettenräder 6 der Auslegerkette 7 ist in den Seitenwänden 4 und 5 eine Probebogen- Entnahmevorrichtung vorgesehen, die jedoch nicht dargestellt ist. Sie kann beispielsweise ausgebildet sein, wie in dem deutschen Gebrauchsmuster G-83 18 009.5 dargestellt.

    [0011] Das Steuerpult 3 hat eine Bogenablage 10, deren Tisch 11 schräg abwärts verläuft. Das obere Ende des Tisches 11 befindet sich unmittelbar vor dem Probebogenausgang. Nach unten hin ist der Tisch 11 der Bogenablage 10 durch eine Auffangschiene 12 begrenzt, gegen die sich die Vorderkante des ankommenden Probebogens anlegt.

    [0012] In dem Steuerpult 3 sind alle zur Steuerung der Druckmaschine erforderlichen Steuer- und Speicherelemente vorgesehen. Das Bedienertableau 13 des Steuerpults 3 weist neben einem Display 14 eine Reihe von verschiedenartigen Bedienelementen 15 auf. Die Bogenablage 10 kann doppelt breit ausgeführt sein, um seitlich die hinsichtlich ihrer Qualität bereits kontrollierten Bogen ablegen zu können. Das Steuerpult kann natürlich auch, vor allem wenn es doppelt breit ausgeführt wird, mit einem Bildschirm versehen sein, einen Drucker für Kontrollstreifen aufweisen sowie eine Kassettenabspielvorrichtung beinhalten. Ferner besteht die Möglichkeit, die Bogenablage 10 mit einer Meßvorrichtung zur densitometrischen Qualitätskontrolle auszustatten. In einem solchen Falle bietet sich eine vollautomatische Regelung der Bogenrotations-Offsetdruckmaschine an, indem jeder x-te Bogen der zu druckenden Auflage mit Hilfe der Probebogen-Entnahmevorrichtung auf den Tisch 11 der Bogenablage 10 befördert und dort anschließend densitometrisch ausgemessen wird.

    [0013] Die ermittelten Werte bilden Grundlage einer verbesserten Einstellung der Bogenoffsetdruckmaschine. Nach der Qualitätskontrolle wird der auf dem Tisch 11 liegende Bogen mit Hilfe nicht dargestellter Transportmittel zur Seite auf die Ablage befördert. So bietet die erfinderische Anordnung des Steuerpults, falls gewünscht, die Möglichkeit einer vollautomatischen Selbstkontrolle und Regelung der Bogenoffsetdruckmaschine hinsichtlich Farb- und Feuchtgebung, Registereinstellung usw.

    [0014] Die Ausführungsform nach Fig. 3 unterscheidet sich nur unwesentlich von derjenigen nach Fig. 1. Der Kettenausleger 1 ist in diesem Falle mit zwei einander nachgeschalteten Auslagestapeln 2 und 16 versehen. Beide sind zur Bedienungsseite hin entsorgbar; während der eine gespeist wird, kann der andere zwecks Entsorgung herausgenommen werden. Ein Doppelstapelausleger empfiehlt sich dann ganz besonders, wenn dicke Materialien, wie Karton, verarbeitet werden sollen, weil in einem solchen Falle die Auslagestapel sehr schnell ihre Endhöhe erreicht haben. Das Steuerpult 3 ist in genau derselben Weise angeordnet und ausgebildet wie in der Ausführungsform nach Fig. 1. Bei schnellaufenden Maschinen, insbesondere bei der Verarbeitung von Karton, ist ein schnelles Reagieren auf Fehleinstellungen erforderlich. Gerade in einem solchen Fall ist die Anwendung der erfinderischen Anordnung des Steuerpults 3 von großem Nutzen.

    [0015] Die Saugwalze 17 transportiert die Probebogen, die vom letzten Druckwerk 18 mittels der Greiferbrücken 19 an den Transportketten 7 der Kettenauslage 1 zugeführt werden, direkt auf den Tisch 11 der Bogenablage 10. Im nicht dargestellten Antrieb der Saugwalze 17 kann ein an sich bekanntes Verzögerungsgetriebe vorgesehen sein, mit dem die Geschwindigkeit der Saugwalze 17 im Bereich des zu transportierenden Bogenendes stark verringert wird, um eine ruhige Bogenablage zu gewährleisten. Die Geschwindigkeitsverringerung läßt sich in gleicher Weise über die elektrische Steuerung eines separaten Antriebsmotors vorsehen, um den Bogen abzubremsen.


    Ansprüche

    1. Bogenoffsetmaschine mit Kettenausleger (1) und einem Steuerpult (3) in dem eine Fernsteuereinrichtung untergebracht ist, und mit einer Bogenablage (10) für die Qualitätskontrolle der frisch bedruckten Bogen während des Laufs der Maschine,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß dem Kettenausleger (1) zur Probebogen-Entnahme das Steuerpult (3) zugeordnet ist,
    daß das Steuerpult (3) mit der Bogenablage (10), in Bogenlaufrichtung gesehen, unmittelbar am Ende des Kettenauslegers (1) angeordnet ist, und
    daß die Bogenablage (10) in Verlängerung des Kettenauslegers (1) unterhalb der Bogenförderbahn bzw. des Probebogenausgangs vorgesehen ist.
     
    2. Bogenoffsetmaschine nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß der Kettenausleger (1) seitlich entsorgbar ausgebildet ist.
     
    3. Bogenoffsetmaschine nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß das Steuerpult (3) vom Kettenauslegerende entweder abfahrbar, hochfahrbar oder wegschwenkbar angeordnet ist.
     
    4. Bogenoffsetmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß zwischen dem Kettenausleger (1) bzw. zwischen einer Probebogen-Entnahmevorrichtung und der Bogenablage (10) des Steuerpults (3) Bogenführungselemente (17) vorgesehen sind.
     
    5. Bogenoffsetmaschine nach Anspruch 4,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß zwischen der Probebogen-Entnahmevorrichtung und der Bogenablage (10) eine Greifertransportvorrichtung vorgesehen ist, die den dem Kettenausleger (1) entnommenen Bogen der Bogenablage (10) des Steuerpults (3) zwangsläufig zuführt.
     
    6. Bogenoffsetmaschine nach Anspruch 4,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß als Bogenführungselement eine Saugwalze (17) unterhalb des Kettenauslegerendes angeordnet ist.
     
    7. Bogenoffsetmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Bogenablage (10) des Steuerpults (3) als Tisch (11) ausgebildet ist, der die doppelte Breite eines Bogens maximalen Formats aufweist.
     
    8. Bogenoffsetmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Bogenablage (10) mit Bogenfang- und Bogenhaltemitteln (12) versehen ist, so daß mehrere Bogen übereinander liegen können, und
    daß die Geschwindigkeit der Saugwalze (17) im Bereich des Bogenendes des Probebogens über ein Verzögerungsgetriebe oder eine Steuerschaltung verzögerbar ist.
     
    9. Bogenoffsetmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Bogenablage (10) mit einer Meßeinrichtung für die Qualitätskontrolle bestückt ist.
     
    10. Bogenoffsetmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß in dem Steuerpult (3) alle Bedien-, Meß-, Steuer-, Speicher-, Anzeige- und Ausdruckelemente untergebracht sind.
     


    Claims

    1. Sheet-fed offset printing machine comprising a chain delivery (1), a control console (3) provided with a remote control device, and a sheet-deposit structure (10) for the quality control of freshly printed sheets during the machine run,
    characterized in
    that said control console (3) is assigned to said chain delivery (1) for test-sheet withdrawal,
    that said control console (3) comprising said sheet-deposit structure (10) is arranged directly at the end of said chain delivery (1), as viewed in sheet-travel direction, and
    that, as an extension to said chain delivery (1), said sheet-deposit structure (10) is provided below the sheet-conveying path or the test-sheet outlet.
     
    2. Sheet-fed offset printing machine according to Claim 1,
    characterized in
    that said chain delivery (1) is designed so that a stack of sheets can be removed laterally.
     
    3. Sheet-fed offset printing machine according to Claim 1,
    characterized in
    that said control console (3) is arranged so that it can be removed or pivoted away from or lifted up with respect to the end of said chain delivery.
     
    4. Sheet-fed offset printing machine according to anyone of Claims 1 through 3,
    characterized in
    that sheet-guiding elements (17) are provided between said chain delivery (1) and a test-sheet withdrawing device respectively and said sheet-deposit structure (10) of said control console (3).
     
    5. Sheet-fed offset printing machine according to Claim 4,
    characterized in
    that between said test-sheet withdrawing device and said sheet-deposit structure (10) there is provided a gripper-conveying device which automatically feeds the sheet taken from said chain delivery (1) to said sheet-deposit structure (10) of said control console (3).
     
    6. Sheet-fed offset printing machine according to Claim 4,
    characterized in
    that below the end of the chain delivery there is arranged a suction roller (17) which is designed as a sheet-guiding element.
     
    7. Sheet-fed offset printing machine according to anyone of Claims 1 through 6,
    characterized in
    that said sheet-deposit structure (10) of said control console (3) is designed as a table-like surface (11) having a width which is double the width of a sheet of maximum size.
     
    8. Sheet-fed offset printing machine according to anyone of Claims 1 through 7,
    characterized in
    that said sheet-deposit structure (10) is provided with sheet-catching and sheet-holding means (12) so that several sheets can lie on top of each other, and that the speed of said suction roller (17) can be retarded in the area of the end of the test sheet by means of a retarding gear or a control circuit.
     
    9. Sheet-fed offset printing machine according to anyone of Claims 1 through 8,
    characterized in
    that said sheet deposit-structure (10) is equipped with a measuring device for the quality control.
     
    10. Sheet-fed offset printing machine according to anyone of Claims 1 through 9,
    characterized in
    that all operating elements, measuring elements, controlling elements, storing elements, indicating elements and printing elements are provided in said control console (3).
     


    Revendications

    1. Machine d'impression offset de feuilles comportant un dispositif de sortie (1) à chaînes et un pupitre de commande (3), dans lequel est logé un dispositif de télécommande, ainsi qu'un réceptacle de feuilles (10) pour le contrôle de qualité de feuilles fraîchement imprimées pendant la marche de la machine, caractérisée en ce que le dispositif de sortie (1) à chaînes servant à l'enlèvement des feuilles d'épreuve est associé au pupitre de commande (3), en ce que le pupitre de commande (3), avec le réceptacle de feuilles (10), est disposé, en considérant la direction d'entraînement des feuilles, directement à l'extrémité du dispositif de sortie (1) à chaînes, et en ce que le réceptacle de feuilles (10) est situé dans le prolongement du dispositif de sortie (1) à chaînes en dessous de la voie de transport de feuilles ou de la sortie de feuilles d'épreuve.
     
    2. Machine d'impression offset de feuilles selon la revendication 1, caractérisée en ce que le dispositif de sortie (1) à chaînes est agencé de façon à être vidé latéralement.
     
    3. Machine d'impression offset de feuilles selon la revendication 1, caractérisée en ce que le pupitre de commande (3) est disposé de façon à pouvoir être éloigné en translation, déplacé en hauteur ou éloigné en pivotement de l'extrémité du dispositif de sortie à chaînes.
     
    4. Machine d'impression offset de feuilles selon une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce qu'il est prévu entre le dispositif de sortie (1) à chaînes ou bien entre un dispositif d'enlèvement de feuilles d'épreuve et le réceptacle de feuilles (10) du pupitre de commande (3), des éléments (17) de guidage de feuilles.
     
    5. Machine d'impression offset de feuilles selon la revendication 4, caractérisée en ce qu'il est prévu, entre le dispositif d'enlèvement de feuilles d'épreuve et le réceptacle de feuilles (10), un dispositif de transport à griffes qui entraîne de façon forcée les feuilles enlevées du dispositif de sortie (1) à chaînes jusqu'au réceptacle de feuilles (10) du pupitre de commande (3).
     
    6. Machine d'impression offset de feuilles selon la revendication 4, caractérisée en ce qu'il est prévu comme élément de guidage de feuilles un cylindre (17) à effet de succion en dessous de l'extrémité du dispositif de sortie à chaînes.
     
    7. Machine d'impression offset de feuilles selon une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que le réceptacle de feuilles (10) du pupitre de commande (3) est agencé comme une table (11) qui a une largeur double d'une feuille de format maximal.
     
    8. Machine d'impression offset de feuilles selon une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que le réceptacle de feuilles (10) est pourvu de moyens (12) de saisie et de maintien de feuilles de sorte que plusieurs feuilles puissent être situées l'une au-dessus de l'autre et en ce que la vitesse du cylindre (17) à effet de succion peut être ralentie dans la zone de l'extrémité de la feuille d'épreuve par l'intermédiaire d'une transmission de ralentissement ou d'un circuit de commande.
     
    9. Machine d'impression offset de feuilles selon une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que le réceptacle de feuilles (10) est équipé d'un dispositif de mesure pour le contrôle de qualité.
     
    10. Machine d'impression offset de feuilles selon une des revendications 1 à 9, caractérisée en ce que dans le pupitre de commande (3) sont logés tous les éléments de manoeuvre, de mesure, de commande, de mémorisation, d'indication et d'enregistrement.
     




    Zeichnung