[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zur Ansteuerung von elektrischen
Verbrauchern in Backöfen unter Verwendung einer Funktionssteuereinrichtung, welche
zur Steuerung von Funktionsabläufen durch eine manuell betätigbare Funktionswählvorrichtung
über eine Binärcode-Verbindung mit der Funktionssteuereinrichtung zur Bereitstellung
von Binärsignalen gemäß Funktionsauswahl angesteuert wird, wobei die Funktionssteuereinrichtung
zusätzlich unmittelbar durch eigene manuell betätigbare Eingabeorgane zur Eingabe
von Funktionsbefehlen für Einstellzeiten und/oder Back-/Bratprogrammen eingestellt
wird.
[0002] Anordnungen dieser Art finden in Herden zur vollautomatischen und teilautomatischen
Steuerung von Funktionsabläufen Anwendung. Eine einfache Form dieser Anwendung ist
die rein zeitliche Begrenzung eines Koch-, Brat- oder Backvorgangs über eine Zeitschaltung,
wobei über gesonderte Schaltelemente die Einstellung der Heizleistungen, sei es durch
Temperaturwahl-Schalter oder durch Energiewahl-Schalter, erfolgt, und zwar gleichartig
wie bei Inbetriebnahme des Herdes ohne die Anwendung der Zeitschaltautomatik. Dies
bedeutet, daß die Zeitschaltautomatik zusätzlich zu den Eingabeorganen für Einschaltzeit,
Ausschaltzeit und/ oder Betriebszeit mit einem Eingabeorgan ausgestattet sein muß
über das ausgewählte Funktionsbereiche und Funktionsarten des Herdes von reinem Handbetrieb
auf zeitgeschalteten Betrieb umstellbar ist.
[0003] Zusätzlich sind derartige Zeitsteuereinrichtungen für Herde durch einen Betriebsartenwähler
ergänzt, so daß die Zeitschalteinrichtung unterschiedlichen Funktionsabläufen zugeordnet
werden kann (FR-A 2 550 680). Es kann nun mal vorkommen, daß der Funktionsauswahl-Schalter,
sei es eine Tastenreihe, ein Schiebeschalter oder ein Drehschalter, bewußt oder unbewußt
verstellt wird. Die Folge davon ist, daß die eingeschaltete Zeitschaltautomatik automatisch
neuen Betriebsbedingungen zugeordnet wird. Wenn diese neuen Betriebsbedingungen gleich
noch stärker als die eigentlich für die Zeitschaltautomatik zugeordnete Betriebsfunktion
ist, können Störungen in erheblichem Maße hervorgerufen werden und Gefahrensituationen
entstehen.
[0004] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung zur wahlweisen
Ansteuerung von elektrischen Verbrauchern in Backöfen unter Verwendung einer Funktionssteuer-Einrichtung
bereitzustellen, bei welcher in dem dargelegten Umfeld eine möglichst hohe Funktionssicherheit
gegeben ist und die Gefahrenquellen weitestgehend vermieden werden. Der zusätzliche
Aufwand soll möglichst gering sein.
[0005] Eine Anordung, die diesen Anforderungen genügt, ist erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet,
daß in der Funktionssteuereinrichtung eine Auswerteschaltung angeordnet ist, welcher
die von der Funktionswählvorrichtung bereitgestellten Binärsignale zugeführt werden
und welche bei Änderung zumindest eines der Binärsignale die durch die unmittelbar
der Funktionssteuerung zugeordneten Eingabeorgane eingegebenen Funktionsbefehle löscht.
[0006] In Abhängigkeit von der Verstellung der Funktionswählvorrichtung wird dadurch der
Funktionssteuereinrichtung ein Signal zugeleitet, welches als Rücksetzkriterium für
etwaig durch die unmittelbar der Funktionssteuereinrichtung zugeordneten Eingabeorgane
eingegebenen Funktionsbefehle bewirkt. Die Anordnung gemäß der Erfindung erspart zusätzlichen
Aufwand insoweit, als die ohnehin vorhandenen Steuerbefehle, durch die die Funktionssteuereinrichtung
von der Funktionswählvorrichtung aus zur Durchführung bestimmter Funktionsabläufe
beaufschlagt ist, dazu genutzt werden, um einen Wechsel der Funktionszuordnung zu
signalisieren und die Rückstellung der Funktionsbefehle zu bewirken, welche etwaig
durch die unmittelbar der Funktionssteuereinrichtung zugeordneten Eingabeorgane ursprünglich
eingegeben worden sind. Diese Funktionsbefehle sind normalerweise Zeitsteuerungsbefehle,
welche zugeordnete Bereiche des Herdes für bestimmte Zeitspannen aktivieren.
[0007] Es können aber zusätzlich weitere Funktionsabläufe durch die Funktionswählvorrichtung
durchführbar sein, wie beispielsweise die Anwendung der Bratautomatik oder der Selbstreinigung.
Aufbautechnisch kann es sich als zweckmäßig erweisen, als Funktionswählvorrichtung
einen Drehschalter einzusetzen. Den möglichen Einstellpositionen entspricht jeweils
eine Funktionszuordnung, wobei aus Sicherheitsgründen eine definierte NullStellung
vorgesehen sein sollte.
[0008] Bevorzugterweise ist die erfindungsgemäße Anordnung dahingehend ausgestaltet, daß
die Auswerteschaltung in der Funktionssteuereinrichtung bei Änderung eines der von
der Funktionswählvorrichtung zugeführten Binärsignalwerte die Auslösung eines optischen
und/oder akustischen Warnsignals veranlaßt. Dieses Signal kann optisch in einfacher
Weise dadurch zum Ausdruck gebracht werden, daß einzelne oder sämtliche Anzeigefelder
der Funktionssteuereinrichtung zum Blinken veranlaßt werden. Bei Verstellen der Funktionswählvorrichtung
wird somit die Bedienungsperson darauf aufmerksam gemacht, daß diese Verstellung während
der Bereitschaftsphase oder der Betriebsphase einer vollautomatischen oder zeitgesteuerten
Betriebsform stattgefunden hat. Gleichzeitig wird die Automatik-Betriebsweise zwar
ausgeschaltet, die alternativ mögliche Betriebsweise ohne die Zeitschaltsteuerung
bleibt aber blockiert. Eine neuerliche Inbetriebnahme von Funktionen ist entweder
dann gegeben, wenn eine weitere Eingabe für die Programm- bzw. Zeitsteuerung direkt
durch die Eingabeorgane der Funktionssteuereinrichtung erfolgt oder aber wenn die
Funktionswählvorrichtung zuvor auf seine Nullstellung zurückgeschaltet wurde bzw.
über ein Eingabeorgan der Funktionssteuereinrichtung, deren Rücksetzung gezielt hervorgerufen
wurde.
[0009] Nach einer bevorzugten Ausgestaltung ist die erfindungsgemäße Anordnung dadurch gekennzeichnet,
daß die Verstellung des Drehschalters um eine Einstellposition eine Wertänderung in
einem vorgegebenen der Binärwerte bewirkt und daß der Auswerteschaltung lediglich
dieser Binärwert zugeführt wird. Damit kann die Auswerteschaltung vereinfacht ausgeführt
sein.
[0010] Nach einer Weiterbildung ist die erfindungsgemäße Anordnung dadurch gekennzeichnet,
daß besondere Programmabläufe, wie z.B. Bratautomatik und Selbstreinigung, ein charakteristischer
Binärwert zugeordnet ist. Diese besonderen Funktionsabläufe sind in Herden der gehobenen
Preisklasse realisierbar. Herde, welche nicht dieser Ausstattungsstufe zuzuordnen
sind, bieten dagegen nicht die Möglichkeit, so daß auf eine entsprechende Steuerspur
von der Funktionswählvorrichtung zur Funktiionssteuereinrichtung verzichtet werden
kann.
[0011] Ein nach den Merkmalen der Erfindung ausgestaltetes Ausführungsbeispiel ist anhand
der Zeichnung im folgenden beschrieben. Es zeigt:
Fig. 1 eine Teilansicht einer Herdbedienfront, mit einer Funktionssteuereinrichtung
und einem als Funktionswählschalter ausgebildeten Funktionswählvorrichtung,
Fig. 2 eine Schalterkonfiguration und
Fig. 3 ein Belegungsschema der Ansteuerbahnen für die Funktionssteuereinrichtung durch
einen Funktionswählschalter,
Fig. 4 eine Schaltung einer Herdsteuerung mit einer elektronischen Funktionssteuereinrichtung,
Fig. 5 eine Schaltung der Funktionssteuereinrichtung,
Fig. 6 eine Auswerteschaltung.
[0012] Die Fig. 1 zeigt die Funktionssteuereinrichtung 1 sowie den zugeordneten Funktionswählschalter
2 von der Bedienseite her. Über das Anzeigedisplay 3 sind Zeitabläufe, welche die
Funktionssteuereinrichtung beeinflußt, sowie unter anderem auch die Uhrzeit darstellbar.
Über einen Drehknopf 4 sind Zeitwerte einstellbar, welche durch gleichzeitige Betätigung
eine der Tasten 5, 6, 7, 8 eingegeben. Dabei ist die Taste 5 einer Kurzzeiteingabe
zugeordnet. Bei deren Betätigung kann der Funktionswahlschalter 2 eine beliebige Stellung
einnehmen. Die Zeiteingabe über den Drehschalter 4 erfolgt in Minutenschritten. Das
Ziffernsymbol 1, welches dieser Taste 5 zugeordnet ist, leuchtet im Anzeigedisplay
vor den Zeitwerten auf. Die Zeitwerte werden in Stunden und Minuten angezeigt. Nach
Loslassen der Taste 5 beginnt die Kurzzeit abzulaufen; nach Loslassen der Taste 5
erscheint die Anzeige der Tagesuhrzeit wieder. Nach Ablauf der eingegebenen Kurzzeit
wird Signal über einen Summer gegeben.
[0013] Der Backofenbetrieb ist für die Betriebsarten "Flachgrill", "Aerogrill", "Ober-/Unterhitze"
und "Umluft" sowohl ohne die Nutzung der Zeitsteuerung als auch mit Nutzung der Zeitsteuerung
möglich. Die Symbolzuordnung ist der Fig. 3 zu entnehmen. Soll die Zeitsteuerung in
Anspruch genommen werden, so ist die Taste 8 zu betätigen, so leuchtet das zugeordnete
Symbol im Anzeigedisplay stetig auf. Die Symbolziffern für die Tasten 6 und 7 blinken
im Sekundenrhythmus. Es können nunmehr Werte für eine Betriebsdauer und ein Betriebsende
über den Drehschalter 4 eingegeben werden, wenn gleichzeitig die zugeordnete Taste
6 bzw. 7 gedrückt wird. Die Abarbeitung der eingestellten Zeitwerte erfolgt unmittelbar.
[0014] Die Nutzung der Bratautomatik bzw. der Selbstreinigung wird ebenfalls durch Betätigung
der Taste 8 vorbereitet. Für den Bratautomat-Betrieb ist jedoch die Mindestzeit auf
eine Stunde begrenzt, während für die Selbstreinigung drei Stunden festgelegt sind.
Das Ende der Betriebszeit dagegen kann darüber hinausgehend beliebig festgelegt werden.
Zur Durchführung der unterschiedlichen Betriebsarten muß der Funktionswählschalter
2 in die erforderliche Einstellage gebracht werden. Dieser Funktionswählschalter 2
steuert über Kontakte S1, S2, S3 die Funktionssteuereinrichtung 1 an. Darüber hinaus
werden über den Funktionswählschalter 2 die entsprechenden Heizbereiche durchgeschaltet.
Die Einstellung auf Temperaturwerte bzw. auf Leistungswerte erfolgt durch weitere
Eingabeschalter in bekannter Weise.
[0015] Wie aus der Fig. 3 hervorgeht, werden die unterschiedlichen Betriebsarten durch die
Stellungen der Schalter S1, S2, S3 als Binärwerte realisiert, welche der Funktionssteuereinrichtung
zugeleitet werden. Aus dieser Darstellung geht hervor, daß der Schalter S1 ein typisches
Kriterium dafür abgibt, ob die Betriebsweise "Bratautomatik" oder "Selbstreinigung"
durchgeführt werden soll. Der Schalter S1 und die entsprechende Anschlußverbindung
ist entbehrlich, wenn die Ausführungsform eines Herdes diese Betriebsarten nicht beinhaltet.
Die Schalterstrecke S3 dient ausschließlich der Signalisierung, ob der Funktionswählschalter
sich in der Nullstellung oder in einer der Betriebsartenstellungen befindet.
[0016] Wie aus der Belegung des Funktionswählschalters 2 in der Fig. 1 zu entnehmen ist,
sind den Betriebsarten "Flachgrill", "Umluft", "Aerogrill" und "Ober-/Unterhitze"
benachbarten Stellungen des Funktiosnwählschalters zugeordnet. Eine gewollte, insb.
aber eine ungewollte Umschaltung zwischen diesen Betriebsarten am Funktionswählschalter
würde ohne zusätzliche Maßnahmen beim Zeitautomatikbetrieb für diese Funktiosnarten
zu Störungen und zu Gefahrensituationen führen. Die Gefahrensituation ist dadurch
gegeben, daß die eingestellte Zeitdauerfür die jeweilige Betriebsart und bei Umschaltung
der Betriebsart erhalten bleibt. Um dies zu verhindern, wird der Schalter S2 durch
den Funktionswählschalter 2 über dessen Betätigungsnokken gemäß der in Fig. 3 dargestellten
Tabelle beeinflußt. Zumindest bei einer Umschaltung zwischen diesen benachbarten Funktionen
wird eine Potentialänderung an die Funktionssteuereinrichtung signalisiert. Dadurch
wird die Zeitschaltsteuerung außer Betrieb gesetzt; gleichzeitig werden die Anzeigefelder
des Displays 3 zum Blinken veranlaßt, so daß die Bedienperson darauf aufmerksam gemacht
wird, daß nunmehr eine neue Eingabe in die Funktionssteuereinrichtung erfolgen muß
bzw. diese generell für die weitere Durchführung von reinen Handbetrieben abgeschaltet
werden muß.
[0017] Die Schaltung der Herdsteuerung weist drei Heizwiderstände R1, R2, R3 auf, von denen
R1 und R2 der Unterhitze einer Backofenheizung und R3 der Grillheizung bzw. Oberhitze
zugeordnet sind. Der Motor MU dient zum Antrieb des Umluft-Gebläses. Ein weiterer
Motor ML dient zum Antrieb des Kühlgebläses für die Bauelemente. Über die Kontakte
S4 bis S15, die durch Nocken des Funktionswählschalters 2 in dessen verschiedenen
Einstelllagen entsprechend der durchzuführenden Betriebsart betätigt sind, sind die
Heizwiderstände R1, R2, R3, der Umluftmotor MU sowie Beleuchtungs-und Anzeigeelemente
entsprechend anschaltbar. Die Schalteinheit TV dient der Sicherung der Backofentür
bei der Betriebsart "Selbstreinigung", die nicht unterbrochen werden darf und bei
der die Backofentür auch nicht geöffnet werden darf. Die Betriebsarten Bratautomatik
und Selbstreinigung als auch die Zeitsteuerung für die übrigen Betriebsarten werden
durch die Funktionssteuereinrichtung 1 durchgeführt, die über den Schaltkontakt Sr
des von der Funktionssteuereinrichtung angesteuerten Relais R1 den Leistungsstrom
der Schaltungsanordnung gemäß Fig. 4 steuert.
[0018] Die Fig. 5 zeigt den prinzipiellen Aufbau dieser Funktionssteuereinrichtung 1, deren
zentrale Einheit ein Mikroprozessor wP (z.B. TMS 1070 von Texasinstruments) ist. Die
Eingänge K1, K2, K3, K4 sind sowohl durch die Schalterkontakte T5, T6, T7, T8 der
Tasten 5, 6, 7, 8 (gemäß Fig.1) als durch die Kontakte S1, S2, S3 des Funktionswählschalters
2 über die Ausgänge R1 bzw. RO gemuldiplext abgeschaltet. Ober den Ausgang R8 steuert
der Mikroprozessor µP ein Relais R1, dessen Kontakt Sr die Ofenheizung und gegebenenfalls
den Umluftmotor steuert. Durch Taktung über diesen Relais-Kontakt Sr ist auch - analog
der Energieregelung bei Kochstellen - die Heizleistung während der eingestellten Gesamtgarzeit
steuerbar. Zur Anzeige von Zeit-und Betriebswerten sowie von Betriebszuständen wird
ein Display (z.B. 4-LT-13 von Futuba) über die Ausgänge RO bis R6 und 00 bis 07 in
bekannter Weise angesteuert. Über die Schaltkontakte S1, S2, S3 ist der Mikroprozessor
in die Betriebsarten "Bratautomatik" und "Selbstreinigung" einstellbar, so daß diese
Betriebsarten automatisch ablaufen. Die übrigen Betriebsarten erfordern die Mikroprozessorsteuerung
nicht, es sei denn, diese sollen in einem vorgegebenen Zeitrahmen erfolgen. Für diesen
Fall ist gleichzeitig zur Betätigung der Kontakte T4 über den Drehknopf 4, je nachdem
ob die Zeitdauer oder das Zeitende eingegeben werden soll, der Kontakt T6 der Taste
6 oder der Kontakt T7 der Taste 7 zu drücken. Wird während eines eingestellten Zeitablaufes
der Funktionswählschalter 2 verstellt, so findet nach dem Muster gemäß Fig. 2 am Kontakt
S2 ein Schaltwechsel statt. Dieser Schaltwechsel wird als Kriterium genutzt, um die
Zeitsteuerung außer Funktion zu setzen. Diese muß für die neue Betriebslage neu eingestellt
werden.
[0019] Die erforderliche Einrichtung für die Stromversorgung ist, da sie nicht erfindungswesentlich
ist und nach allgemein bekannter Art aufgebaut werden kann, nicht dargestellt und
beschrieben. Für die verwendeten Bauelemente sind Spannungen UO = 0 V, UC = 24 V,
UV = 8, 5 V und eine zu der Spannung UC symetrierte Wechselstrom-Spannung von 3, 5
V zur Anoden-Heizung der Leuchtsegmente des Displays 3 erforderlich. Der Taktimpuls
T wird in bekannter Weise aus dem Betriebs-Wechselstrom generiert.
[0020] Die Fig. 6 zeigt eine entsprechende Auswerteschaltung 9 unter Verwendung eines Flip-flops
FF mit nachgeschalteten Differenziergliedern. Findet ein Schaltstellungswechsel des
Schalters S2 statt, so wird je nach Richtung des Schaltwechsels das Flipflop FF entweder
nach oben bzw. nach unten gesetzt. Dabei entsteht am entsprechenden Ausgang über die
Differenzierglieder der auswertbare Rücksetzimpuls.
1. Anordnung zur Ansteuerung von elektrischen Verbrauchern in Backöfen unter Verwendung
einer Funktionssteuereinrichtung, welche zur Steuerung von Funktionsabläufen durch
eine manuell betätigbare Funktionswählvorrichtung über eine Binärcode-Verbindung mit
der Funktionssteuereinrichtung zur Bereitstellung von Binärsignalen gemäß Funktionsauswahl
angesteuert wird, wobei die Funktionssteuereinrichtung zusätzlich unmittelbar durch
eigene manuell betätigbare Eingabeorgane zur Eingabe von Funktionsbefehlen für Einstellzeiten
und/oder Back-/Bratprogrammen eingestellt wird, dadurch gekennzeichnet, daß in der
Funktionssteuereinrichtung (1) eine Auswerteschaltung (9) angeordnet ist, welcher
die von der Funktionswählvorrichtung (2) bereitgestellten Binärsignale zugeführt werden
und welche bei Änderung zumindest eines der Binärsignale die durch die unmittelbar
der Funktionssteuerung (1) zugeordneten Eingabeorgane (6, 7, 8) eingegebenen Funktionsbefehle
löscht.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Funktionswählvorrichtung
(2) ein Drehschalter angeordnet ist.
3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswerteschaltung in
der Funktionssteuereinrichtung (1) bei Änderung eines der vom Funktionswahlschalter
zugeführten Werte des Binärcodes die Auslösung eines optischen und/oder akustischen
Warnsignals veranlaßt.
4. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Löschen
der Funktionsbefehle der Funktionssteuereinrichtung (1) bei Veränderung der Einstellung
der Funktionswählvorrichtung (2) die Funktionssteuereinrichtung in eine Eingabe-Bereitschaft
versetzt.
5. Anordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellung
des Drehschalters (2) um eine Einstellposition eine Wertänderung in einem vorgegebenen
der Binärwerte (S2) bewirkt und daß der Auswerteschaltung lediglich dieser Binärwert
zugeführt wird.
6. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß besonderen
Programmabläufen, wie z.B. Bratautomatik und Selbstreinigung ein charakteristischer
Binärwert (S1) zugeordnet ist.
1. Arrangement for the control of electrical loads in baking ovens with the use of
a function control equipment which for the control of functional sequences is driven
through a manually actuable function selector device by way of a binary code connection
with the function control equipment for making binary signals available according
to function selection, wherein the function control equipment is additionally set
for setting times and/or baking or roasting programs directly through own manually
actuable input organs for the input of function commands, characterised thereby, that
an evaluating circuit (9), to which the binary signals made available by the function
selector device (2) are fed and which on a change in at least one of the binary signals
clears the function commands entered through the input organs (6, 7, 8) associated
directly with the function control (1), is arranged in the function control equipment
(1).
2. Arrangement according to claim 1, characterised thereby, that a rotary switch is
arranged as function selector device (2).
3. Arrangement according to claim 2, characterised thereby, that the evaluating circuit
in the function control equipment (1) causes the triggering of an optical and/or acoustic
warning signal on a change of one of the values of the binary code supplied by the
function selector switch.
4. Arrangement according to one of the claims 1 to 3, characterised thereby, that
the clearing of the function commands of the function control equipment (1) on a change
in the setting of the function selector device (2) sets the function control equipment
into a state of readiness for inputs.
5. Arrangement according to one of the claims 2 to 4, characterised thereby, that
the resetting of the rotary switch (2) through one setting position causes a value
change in a preset one of the binary values (S2) and that merely this binary value
is fed to the evaluating circuit.
6. Arrangement according to one of the claims 1 to 5, characterised thereby, that
a characteristic binary value (S1) is allocated to particular program sequences, such
as for example automatic roasting and self-cleaning.
1. Dispositif de commande de récepteurs électriques dans des fours de cuisson, utilisant
un dispositif de commande de fonction, qui est mis en action pour la commande des
déroulements de fonction au moyen d'un dispositif de sélection de fonction actionnable
manuellement, - par l'intermédiaire d'une liaison, à code binaire, avec le dispositif
de commande de fonction pour l'élaboration de signaux binaires en fonction de la sélection
de la fonction, le dispositif de commande de fonction étant en plus directement réglé
au moyen d'organes d'introduction propres à commande manuelle pour l'introduction
d'ordres de fonction concernant des durées de réglage et/ou des programmes de cuisson/de
rôtissage, caractérisé en ce qu'il est disposé dans le dispositif de commande de fonction
(1) un circuit d'évaluation (9) auquel sont amenés les signaux binaires élaborés par
le dispositif de sélection de fonction (2) et qui, en cas de modification d'au moins
l'un des signaux binaires, efface les ordres de fonction introduits par les organes
d'introduction (6, 7, 8) directement associés à la commande de fonction (1).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un commutateur tournant
sert de dispositif de sélection de fonction (2).
3. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que le circuit d'évaluation
situé dans le dispositif de commande de fonction (1 ) provoque le déclenchement d'un
signal d'alarme optique et/ou acoustique en cas de modification de l'une des valeurs
du code binaire amenées par le commutateur de sélection de fonction.
4. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que l'effacement
des ordres de fonction du dispositif de commande de fonction (1) lors d'une modification
du réglage du dispositif de sélection de fonction (2) décale le dispositif de commande
de fonction pour le placer en disponibilité d'introduction.
5. Dispositif selon l'une des revendications 2 à 4, caractérisé en ce que le réglage
du commutateur tournant (2) autour d'une position de réglage, provoque une modification
de valeur dans une prédéterminée des valeurs binaires (S2) et en ce que seule cette
valeur binaire est amenée au circuit d'évaluation.
6. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce qu'une valeur
binaire (S1) caractéristique est associée à des déroulements de programmes particuliers,
tels que par exemple le rôtissage automatique et l'auto-nettoyage.