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EP 0 213 451 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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25.09.1991 Patentblatt 1991/39 |
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Anmeldetag: 08.08.1986 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: E04F 13/08 |
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Schiene für eine Unterkonstruktion einer Wand- oder Deckenverkleidung
Rail for the supporting construction of a wall or ceiling covering
Rail pour une construction de support d'un bardage de mur ou plafond
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH FR LI |
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Priorität: |
24.08.1985 DE 3530388
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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11.03.1987 Patentblatt 1987/11 |
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Patentinhaber: BWM Dübel + Montagetechnik GmbH |
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D-70771 Leinfelden-Echterdingen (DE) |
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Erfinder: |
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- Reinwarth, Klaus
D-7400 Tübingen (DE)
- Timmermann, Hermann
D-2870 Delmenhorst (DE)
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Vertreter: Schmid, Berthold, Dipl.-Ing. et al |
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Kohler Schmid + Partner
Patentanwälte
Ruppmannstrasse 27 70565 Stuttgart 70565 Stuttgart (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 050 838
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DE-A- 3 332 900
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Schiene für eine Unterkonstruktion einer Wand-
oder Deckenverkleidung. Der Einfachheit halber wird nachstehend lediglich noch von
einer Fassaden- oder Wand-Verkleidung gesprochen, ohne daß dies einschränkend verstanden
werden darf. Bei einer Wandverkleidung werden an der Außenseite der Wand Schienen
der eingangs genannten Art befestigt. Sie dienen zur unmittelbaren Anbringung der
Fassadenplatten und dgl. oder aber zur Befestigung weiterer Schienen, die senkrecht
zu ihnen verlaufen und ihrerseits die Fassadenplatten od. dgl. tragen. Bei den Fassadenplatten
wird Wert darauf gelegt, daß eine durchgehende Fuge von oben nach unten oder umgekehert
entsteht. Das bedeutet, daß links und rechts der Fenster je eine derartige Fuge vom
Dach bis zum Boden oder einem Sockel durchläuft. Im Bereich der Fenster ist an der
fensternahen vertikalen Schiene, ausgehend von der Fuge, nur eine Platte befestigt,
während es an der Brüstung zwischen übereinander angeordneten Fenstern beidseits der
Fugen jeweils Plattenpaare sind. Aus diesem Grunde ist es bisher üblich, über die
Höhe der Brüstung gesehen, sogenannte "ganze" Schienen zu verwenden, an denen man
zwei nebeneinander angeordnete Platten befestigen kann, während es in den Fassadenabschnitten
neben den Fenstern nur sogenannte "halbe" Schienen sind. Insgesamt werden demnach
verhältnismäßig kurze Schienen in Verlängerung voneinander montiert und zwar abwechselnd
"halbe" und "ganze". Bereits bei einem drei- oder vierstöckigen Gebäude, vor allen
Dingen aber bei Hochhäusern, entsteht auf diese Weise ein erheblicher Montageaufwand.
[0002] Durch die DE-A-3 332 900 ist ein "Wandsystem, insbesondere Fassadensystem" bekannt
geworden. Es besitzt ein gitterartiges Tragwerk aus horizontalen und vertikalen Tragleisten,
die in ein und derselben Ebene angeordnet sind. Um dies zu ermöglichen, werden bei
durchlaufenden horizontalen Tragleisten die vertikalen Tragleisten in Teilstücke unterteilt,
wobei sich dann zwischen benachbarten horizontalen Tragleisten jeweils eine Reihe
von vertikalen Tragleistenteilstücken befinden.
[0003] Die Tragleisten bestehen ihrerseits aus zwei gleichen oder ähnlichen Profilhälften
in spiegelbildlicher bzw. vergleichbarer Anordnung zwischen denen sich ein Verbindungsprofil
vorzugsweise aus Hartschaum od. dgl. befindet. Dieses Gitterwerk bzw. seine horizontalen
Tragleisten werden indirekt über Konsolträger an vertikalen Profilschienen gehalten,
die ihrerseits an der zu verkleidenden Wand eines Bauwerks befestigt sind. Bei diesen
Profilschienen handelt es sich um einfache Profile, beispielsweise T-Profile. Sie
müssen gegenüber der Wand sehr genau ausgerichtet werden, weil die Konsolträger an
sich keinen Ausgleich von Unebenheiten oder Winkelfehlern der Wand ermöglichen.
[0004] Die Verkleidungsplatten für die Wand, sogenannte Flächenelemente, werden mit Hilfe
eines Deckprofils gehalten, das mit der horziontalen Tragleiste in verhackender Weise
verbunden ist.
[0005] Es werden verschiedene Ausführungen des Deckprofils vorgeschlagen. Jedes Deckprofil
erfordert aber einen speziellen Tragleistenquerschnitt, um die Verhakung jeweils durchführen
zu können. Ein Austausch des Deckprofils gegen ein andersartiges ist also bei ein
und derselben Tragleiste nicht möglich. Es kommt noch hinzu, daß die Tragleisten selbst
nicht nur aus drei Teilen aufgebaut sind, sondern bei verschiedenen Ausführungsbeispielen
die beiden Umfangsprofile ihrerseits noch unterschiedliche Querschnitte haben.
[0006] Insgesamt liegt also ein wenig flexibles, in der Herstellung und auch in der Montage
sehr aufwendiges System für eine Fassadenverkleidung vor.
[0007] Die Aufgabe der Erfindung besteht nun darin, den eingangs erwähnten Montageaufwand
zu reduzieren.
[0008] Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß eine Schiene für
eine Unterkonstruktion einer Wand- oder Deckenverkleidung entsprechend dem kennzeichnenden
Teil des Anspruchs 1 ausgebildet ist. Aufgrund der Zweiteiligkeit dieser Schiene kann
man bei vertikaler Anordnung an der Wand zunächst ein von oben nach unten durchlaufendes
Tragprofil befestigen. Sofern keine Fertigungs- und Transportprobleme entgegenstehen
und auch behördliche Vorschriften dies nicht verbieten, kann man theoretisch die Länge
des Tragprofils gleich der Gebäudehöhe wählen. In der Praxis wird es allerdings so
sein, daß sich ein Tragprofil, beispielsweise über zwei Vollgeschosse erstreckt. An
diesem Tragprofil kann man nun den örtlichen Verhältnissen entsprechend ausgebildete
Halteprofile unterschiedlicher Ausbildung unmittelbar aneinander anschließend übereinander
befestigen. So kann man ein Halteprofil in Anlehung an ein "Vollprofil" des Standes
der Technik gestalten und ein anderes ähnlich einem "Halbprofil". Abwechselnd befestigt
man dann an ein und demselben Tragprofil im Bereich der Brüstung ein Halteprofil der
einen Art und im Bereich der Fenster ein Halteprofil der anderen Art. Soweit keine
Fenster vorhanden sind, sondern eine große Fläche verkleidet werden muß, kann man
selbstverständlich das Halteprofil so lang ausbilden wie das Tragprofil und nur eine
einzige Art verwenden, nämlich die, welche in Anlehnung an ein "Vollprofil" gestaltet
ist. Man erhält auf diese Weise ein sehr universelles, rasch zu befestigendes und
durchlaufende Fugen gewährleistendes System.
[0009] Aufgrund der besonderen Ausbildung des Tragprofils läßt sich das steckbar damit verbindbare
Halteprofil in besonders einfacher und rascher Weise quer zur Längsachse des Tragprofils
an letzterem anmontieren. Das Tragprofil und das Halteprofil werden in bekannter Weise
miteinander verbunden, wobei in üblicher Weise Wärmeausdehnungen berücksichtigt werden.
[0010] In Weiterbildung dei Erfindung wird vorgeschlagen, daß das Halteprofil parallel zur
Wand oder Decke quer zur Längsachse des Tragprofils auf letzteres aufgesteckt ist.
Die Befestigung des Halteprofils am Tragprofil erfolgt also nicht gegen die Wand hin,
sondern parallel zur letzterer. Dies ermöglicht eine zweckmäßige Ausbildung vor allen
Dingen des Halteprofils und eine günstige Verbindungsmöglichkeit zwischen den beiden
Profilen bzw. Teilstücken der zweiteiligen Schiene.
[0011] Eine besonders bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist durch zwei in Aufsteckrichtung
hintereinander angeordnete Steckverbindungen gekennzeichnet. Man erhält dadurch eine
breite Befestigungsbasis und eine dementsprechend stabile Konstruktion dieser zweiteiligen
Schiene.
[0012] Dabei sieht eine weitere Ausgestaltung der Erfindung vor, daß jede Steckverbindung
aus einer U-förmigen Aufnahme des einen Schienenteils und wenigstens einer zwischen
die U-Schenkel greifenden Leiste des anderen Schienenteils besteht. Die Dicke der
Leiste entspricht dem Abstand der U-Schenkel der Aufnahme unter Berücksichtigung eines
angemessenen Spiels. Letzteres ist so zu wählen, daß die Montage problemlos möglich
ist. Andererseits soll aber ein großes Spiel vermieden werden. Evtl. kann man durch
geeignete Querschnittswahl einen etwas strammeren Sitz im Inneren vorsehen, so daß
das Aufstecken zunächst relativ leichtgängig beginnt, am Ende des Aufsteckvorgangs
aber eine satte Verbindung vorliegt.
[0013] Weitere Ausgestaltungen und Vorteile der erfindungsgemäßen Schiene ergeben sich aus
der nachfolgenden Zeichnungsbeschreibung.
[0014] Die Erfindung wird anhand der Zeichnung näher erläutert. Die Zeichnung zeigt drei
Ausführungsbeispiele der Erfindung. Hierbei steilen dar:
- Fig. 1
- Eine Vorderansicht einer Fassade mit zwei daran befestigten Tragprofilen und bei einem
der letzteren die zugehörigen Halteprofile für diese Fassadenausbildung kurz vor dem
Zusammenstecken,
- Fign. 2 u. 3
- abgebrochene perspektivische Darstellungen des Endes zweier Ausführungsformen des
Tragprofils,
- Fign. 4 u. 5
- abgebrochene perspektivische Darstellungen zweier Ausführungsformen des Halteprofils,
- Fign. 6 u. 7
- zwei Befestigungsmöglichkeiten der Schiene bzw. ihres Tragteils an einer Wand oder
Decke -schematisch-,
- Fig. 8
- perspektivisch das Ende eines Tragprofils einer dritten Ausführungsform der Erfindung,
- Fig. 9
- eine abgewandelte Form des Halteprofils der Fig. 4.
[0015] Die Schiene für eine Unterkonstruktion einer Wand- oder Deckenverkleidung ist erfindungsgemäß
zweiteilig ausgebildet. Sie besteht aus einem Tragprofil und einem damit steckbar
verbundenen, befestigten Halteprofil. Das Tragprofil ist in den Figuren 1 und 2 mit
1, in Figur 3 mit 2 und in Figur 9 mit 3 bezeichnet. Die beiden Ausführungsformen
des Halteprofils tragen die Bezugzahlen 4 (Fig. 4) und 5 (Fig. 5). Gemäß Fig. 1 ist
es durchaus möglich mit ein und demselben Tragprofil unterschiedliche Halteprofile
zu verbinden, jedoch ändert dies nichts an der " Zweiteiligkeit" der Schiene im Sinne
des Anspruchs 1. In diesem Falle ist nämlich die Gesamtlänge aller Halteprofile gleich
derjenigen des Tragprofils. Der Übersichtlichkeit wegen wurden die Halteprofile des
rechten Tragprofils der Fig. 1 nicht eingezeichnet. Die Länge des Tragprofils entspricht
vorzugsweise derjenigen zweier Vollgeschosse. Demnach sind mit den Bezugszahlen 6
und 7 zwei im Abstand nebeneinander angeordnete Fenster eines Gebäudes bezeichnet.
Unter dem Fenster 6 liegt das Fenster 8, während das Fenster 9 unterhalb des Fensters
7 angeordnet ist. Aus den Figuren 4 und 5 ersieht man, daß die Breite 10 des Halteprofils
4 geringer ist als die Breite 11 des Halteprofils 5. Dies kommt auch in der Schemazeichnung
der Fig. 1 deutlich zum Ausdruck. Im Bereich zwischen zwei Fenstern verwendet man
vorzugsweise die schmale Bauform 4, während man zwischen den beiden Brüstungen die
breite Bauform 11 einsetzt. Das hängt damit zusammen, daß die Brüstungen auch verkleidet
werden, während sich natürlich vor den Fenstern keine Fassadenplatten od. dgl. befinden.
[0016] Zum besseren Verständnis der Fig. 1 ist unterhalb des Tragprofils 1 dessen Querschnitt
12 eingezeichnet und unterhalb des unteren Halteprofils 5 dessen Querschnitt 13. Der
Pfeil 14 symbolisiert die Montagerichtung des Halteprofils bzw. beim Ausführungsbeispiel
der Fig. 1 der verschiedenen Halteprofilteile. Sie werden demnach parallel zur Wandebene,
beispielsweise von rechts nach links, auf das Tragprofil 1 aufgeschoben. Zwischen
den einzelnen Ausführungsformen der Halteprofilteile der Fig. 1 sind Zwischenräume
gelassen, auf die man in der Praxis verzichten kann.
[0017] Beispielsweise den Figuren 2 und 4 entnimmt man, daß in Aufsteckrichtung 14 hintereinander
angeordnete Steckverbindungen vorhanden sind. Jede besteht aus einer U-förmigen Aufnahme
15 bzw. 16 des einen Schienenteils, insbesondere des Tragprofils 1, 2, 3 und einer
zwischen die U-Schenkel 17 und 18 bzw. 19 und 20 greifenden Leiste 21 bzw. 22 des
anderen Schienenteils, insbesondere des Halteprofils 4, 5. An eine der Leisten, beispielsweise
die Leiste 22, schließt sich eine hierzu senkrecht verlaufende Befestigungsleiste
23 bzw. 24 an. Dabei verlauft bei den Ausführungsbeispielen der Figuren 4 und 5 eine
gedachte Ebene durch die Befestigungsleiste 23 durch das freie Ende der Steckverbindungsleiste
22. Infolgedessen sind bei diesen Ausführungsbeispielen die beiden Leisten über eine
im Querschnitt winkelförmige Leiste 25 miteinander verbunden.
[0018] Im Gegensatz dazu ist die Befestigungsleiste 24 beim Ausführungsbeispiel der Fig.
9 an das befestigte Ende der Steckverbindungsleiste 22 unmittelbar angesetzt, weswegen
dort die im Querschnitt winkelförmige Leiste entfällt.
[0019] Die Befestigungsleiste 23, 24 ist mit mehreren in Längsrichtung der Schiene hintereinander
angeordneten Befestigungsdurchbrüchen versehen, von denen zumindest einer, insbesondere
der an einem der Halteprofilenden gelegene, eine runde Bohrung ist. Die übrigen können
auch normale Bohrungen oder auch Langlöcher sein. Lauter Bohrungen nimmt man insbesondere
bei gleichem Material für das Tragprofil und das Halteprofil. Bei ungleichem Ausdehungskoeffizienten
der beiden Profile bildet man beispielsweise den obersten Befestigungsdurchbruch als
Loch und die übrigen als Langlöcher aus.
[0020] Den Figuren 4 und 5 entnimmt man, daß das Halteprofil 4, 5 im wesentlichen eine T-förmige
Gestalt aufweist. Der T-Quersteg 27 bzw. 28 ist dabei ein Befestigungssteg, an dem
entweder die Fassadenplatten oder bei vertikaler Anordnung der Schiene eine horizontale
Querschiene (Konterlattung) befestigt wird, welche dann ihrerseits die Fassadenplatten
od. dgl. trägt. Der T-Längssteg 29 bzw. 30 ist insbesondere beim Ausführungsbeispiel
der Fig. 5 im Vergleich zum T-Quersteg kürzer. Er trägt die Steckverbindungsleiste
21 bzw. 22, die insbesondere einstückig daran ausgebildet ist. Sie erstreckt sich
senkrecht zu ihm und damit auch senkrecht zur Befestigungsleiste 23 bzw. 24. Außerdem
übergreift der T-Längssteg 29, 30 die beiden freien U-Schenkelenden (Fig. 2) der U-förmigen
Aufnahmen 15 und 16. Sinngemäßes gilt für das Ausführungsbeispiel der Fig. 3. Das
bedeutet, daß die Tiefe der Nut dieser U-förmigen Aufnahmen 15 und 16 etwa der Breite
der Leisten 21 und 22 entspricht bzw. diese geringfügig übertrifft. Außerdem entnimmt
man den Figuren 4 und 5, daß der T-Längssteg 29, 30 außermittig am T-Quersteg 27,
28 angesetzt ist. Trotzdem ist der T-Quersteg 27 bzw. 28 etwa mittig zum Tragprofil
1, 2, 3 angeordnet.
[0021] Jeweils am breiten Teil des T-Querstegs 27, 28 befindet sich auf der den T-Längssteg
29, 30 tragenden Seite eine winkelförmige Befestigungsleiste, deren freier Winkelschenkel
21 ist die bereits erwähnte Leiste für die Steckverbindung. Der Abstand der beiden
Leisten 21 und 22 vom T-Quersteg 27, 28 entspricht etwa der Dicke der U-Schenkel 17
bzw. 19.
[0022] Die Tragprofile 1 und 2 weisen einen im wesentlichen U-förmigen Querschnitt auf.
Sie tragen an ihren freien U-Schenkelenden die beiden U-förmigen Aufnahmen 15 bzw.
16. Dabei verlaufen gemäß Figuren 2 und 3 die U-Schenkel 17, 18 bzw. 19, 20 senkrecht
zu den U-Schenkeln 32, 33. Dadurch ist es möglich, daß man das Halteprofil 4 im Sinne
des Pfeils 14 auf das Tragprofil aufschieben kann. Die U-Schenkel 17, 18 der einen
Aufnahme 15 sind auf die Innenfläche des einen U-Schenkels 32 des Tragprofils 1, 2,
3 aufgesetzt und der U-Quersteg dieser Aufnahme ist durch das freie Ende des betreffenden
Tragprofil-U-Schenkels 32 gebildet.
[0023] Der U-Quersteg der anderen U-förmigen Aufnahme 16 verläuft in Verlängerung des anderen
U-Schenkel 33 des Tragprofils 1 (Fig. 2). Bei den anderen Ausführungsformen nach den
Figuren 3 und 8 ist der eine U-Schenkel 20, also gewissermaßen der innere U-Schenkel
der anderen U-förmigen Aufnahme 16 mit seinem freien Ende am freien Ende des zugeordneten
anderen U-Schenkels 33 des Tragprofils 2, 3 angesetzt. Mit anderen Worten ist die
U-förmige Aufnahme 16 der Ausführungsbeispiele der Figuren 3 und 8 gegenüber der Ebene
des U-Schenkels 33 des Tragprofils 2, 3 zurückversetzt, während in Fig. 2 die U-förmige
Aufnahme 16 auf die Ebene des U-Schenkels 33 aufgesetzt ist. Im übrigen ist das Tragprofil
1, 2, 3 und auch das Halteprofil 4, 5 in bevorzugter Weise einstückig mit all seinen
Leisten gefertigt.
[0024] Der U-Quersteg 34 des Tragprofils 1, 2, 3 ist mit Befestigungs durchbrüchen 35, 36
versehen. Da man für eine derartige Schiene einen "festen" Befestigungspunkt und ansonsten
"bewegliche" Befestigungspunkte benötigt, wäre es im Grunde genommen ausreichend,
lediglich einen als Bohrung ausgebildeten Befestigungsdurchbruch 36, beispielsweise
am im Gebrauchslage oberen Ende, vorzusehen und ansonsten langlochförmige Befestigungsdurchbrüche
35 anzubringen, die in Verlängerung voneinander verlaufen und insbesondere mittig
zum U-Quersteg 34 angeordnet sind. Das Ausführungseispiel der Fig. 2 sieht jedoch
Gruppen aus jeweils einem Langloch und einem runden Loch vor. Dies hat auch fertigungstechnische
Gründe. Von den runden Bohrungen 36 wird lediglich eine beim direkten oder insbesondere
indirekten Befestigen der Schiene an der Wand bzw. Decke benutzt. Die beweglichen
Befestigungspunkte ermöglichen die Ausdehnung unter Wärmeeinfluß.
[0025] Beim Ausführungsbeispiel der Figur 8 sind die beiden U-Schenkel 32 und 33 des Tragprofils
3, insbesondere im Bereich der U-förmigen Aufnahme 15 und 16, mittels eines Zusatzstegs
37 miteinander verbunden. Man erreicht dadurch eine Aussteifung des Tragprofils und
zugleich auch die Bildung eines im Querschnitt rechteckigen Kanals. Man kann ihn zum
Verlegen von Rohren oder auch unmittelbar als Rohrkanal ausnutzen. Bedeutung kommt
dieser Schiene insbesondere bei der Bildung einer sogenannten Energiesparfassade zu.
Da das Tragprofil gemäß Figuren 6 und 7, insbesondere aber gemäß Figur 7, mit einem
weiteren Profil verbunden wird, ist es besonders vorteilhaft, wenn zwischen dem Zusatzsteg
37 und dem U-Quersteg 34 Innenstege 38 und 39 eingesetzt bzw. angeformt sind, so daß
das Kammerinnere in drei Teile unterteilt wird. Der mittlere Teil 40 dient dann als
Rohr oder Rohrkanal, während die Außenwandungen der äußeren Teile gemäß Figur 7 mit
einem Befestigungsprofil 41 verbunden werden. Die Verbindung erfolgt mit Hilfe von
Nietreihen 42 und 43 od. dgl. Man erspart sich dadurch die Verwendung von abdichtenden
Nieten od. dgl. Verbindungselementen.
[0026] Das Befestigungsprofil der Figur 7 hat auch einen U-förmigen Querschnitt und es ist
unmittelbar an der Wand od. dgl. befestigt. Im Bereich der Befestigungselemente -beispielsweise
Dübel mit Schrauben- sind rückwärtige Ausprägungen 44 vorgesehen. Das Befestigungsprofil
41 umfaßt das Tragprofil 1, 2, 3 außen.
[0027] Beim Ausführungsbeispiel der Fig. 6 findet ein anderes Befestigungprofil 45 Anwendung
und der Abstand zur Wand wird mit Hilfe von speziellen Abstandsdübeln eingehalten.
[0028] In bevorzugter Weise wird das Tagprofil 1, 2, 3 aus Aluminium od. dgl. Leichtmetall
hergestellt, während man für das Halteprofil in bevorzugter Weise Edelstahl verwendet.
Statt dessen ist aber auch ein Halteprofil aus Kunststoff denkbar. Auch für das Tragprofil
kann man Kunststoff oder Edelstahl verwenden.
1. Schiene für eine Unterkonstruktion einer Wand- oder Deckenverkleidung, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schiene zweiteilig ausgebildet ist und aus einem unmittelbar oder in an sich
bekannter Weise mittelbar an der Wand oder Decke befestigbaren Tragprofil (1, 2, 3)
sowie einem damit steckbar verbundenen Halteprofil (4, 5) besteht, wobei beide Profile
mittels in Schienenlängsrichtung hintereinander angeordneter Befestigungselemente
zusammengehalten sind, und daß das Tragprofil (1, 2, 3) einen U-förmigen Querschnitt
aufweist und sich die beiden U-förmigen Aufnahmen (15, 16) der Steckverbindungen an
den freien U-Schenkelenden des Tragprofils befinden, wobei die U-Schenkel der Aufnahmen
senkrecht zu den U-Schenkeln (32, 33) des Tragprofils (1, 2, 3) verlaufen.
2. Schiene nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteprofil (4, 5) parallel
zur Wand oder Decke, quer zur Längsachse des Tragprofil (1, 2, 3) auf letzteres aufgesteckt
ist.
3. Schiene nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch zwei in Aufsteckrichtung (14)
hintereinander angeordnete Steckverbindungen (15, 21; 16, 22).
4. Schiene nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß jede Steckverbindung aus einer
U-förmigen Aufnahme (15, 16) des einen Schienenteils (1, 2, 3) und wenigstens einer
zwischen die U-Schenkel (17, 18; 19, 20) greifenden Leiste (21, 22) des anderen Schienenteils
(4, 5) besteht.
5. Schiene nach Anspruch 4, mit der U-förmigen Aufnahme (15, 16) am Tragprofil (1, 2,
3), dadurch gekennzeichnet, daß sich an die Leiste (22) der Steckverbindung eine hierzu
senkrecht verlaufende Befestigungsleiste (23, 24) anschließt.
6. Schiene nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine gedachte Ebene der Befestigungsleiste
(23) durch das freie Ende der Steckverbindungsleiste (22) verläuft und diese beiden
Leisten über eine im Querschnitt winkelförmige Leiste (25) miteinander verbunden sind.
7. Schiene nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Befestigungsleiste (24)
an das befestigte Ende der Steckverbindungsleiste (22) anschließt und sie hierzu senkrecht
verläuft.
8. Schiene nach wenigstens einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die
Befestigungsleiste (23, 24) mit mehreren, in Längsrichtung hintereinander angeordneten
Befestigungsdurchbrüchen versehen ist, von denen zumindest einer, insbesondere an
einem der Halteprofilenden gelegene, eine runde Bohrung (26) ist.
9. Schiene nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Halteprofil (4, 5) im wesentlichen eine T-förmige Gestalt aufweist, wobei
der T-Quersteg (27, 28) einen Befestigungssteg, insbesondere für die Verkleidungselemente,
bildet, während der hierzu, insbesondere vergleichsweise kurze T-Längssteg (29, 30)
mit der Steckverbindungsleiste (21, 22) verbunden ist und sich quer dazu erstreckt
sowie die beiden U-Schenkel (17, 18; 19, 20) der U-förmigen Aufnahme (15, 16) an ihren
freien Enden übergreift.
10. Schiene nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der T-Längssteg (29, 30) außermittig
an dem T-Quersteg (27, 28) angesetzt ist.
11. Schiene nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß sich am breiten Teil des T-Querstegs
(27, 28) auf der den T-Längssteg (29, 30) tragenden Seite eine winkelförmige Befestigungsleiste
(31) befindet, deren freier Winkelschenkel (21) sich parallel zum T-Quersteg erstreckt
und in die zugeordnete U-förmige Aufnahme (15, 16) eingreift, wobei der andere Winkelschenkel
den zugeordneten U-Schenkel (17, 19) an seinem freien Ende übergreift.
12. Schiene nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die U-Schenkel (17, 18) der einen Aufnahme (15) auf die Innenfläche des einen
U-Schenkel (32) des Tragprofils (1, 2, 3) aufgesetzt sind und der U-Quersteg dieser
Aufnahme durch das freie Ende des betreffenden Tragprofils U-Schenkels (32) gebildet
ist.
13. Schiene nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der eine U-Schenkel (20) der anderen U-förmigen Aufnahme (16) mit seinem freien
Ende mit dem freien Ende des zugeordneten anderen U-Schenkels (33) des Tragprofils
(2, 3) verbunden ist.
14. Schiene nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der U-Quersteg der anderen U-förmigen Aufnahme (16) in Verlängerung des anderen
U-Schenkels (33) des Tragprofils (1) verläuft.
15. Schiene nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß sich am U-Quersteg (34) des Tragprofils (1, 2, 3) Befestigungsdurchbrüche (35,
36) befinden.
16. Schiene nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsdurchbrüche
aus in gleichen Abständen angebrachten Langlochern (35) und Rundlöchern (36) bestehen.
17. Schiene nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen
parallel zum U-Quersteg (34) verlaufenden Zusatzstegs (37) des Tragprofils (3).
18. Schiene nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt zwischen dem
Zusatzsteg (37) und dem U-Quersteg (34) des Tragsprofils (3) durch wenigstens einen
weiteren Innensteg, insbesondere aber ein Innenstegpaar (38, 39), in zwei bzw. drei
Kammern unterteilt ist.
19. Schiene nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Tragprofil (1, 2, 3) aus Aluminium od. dgl. und das Halteprofil (4, 5) aus
Edelstahl gefertigt sind.
1. Rail for the supporting construction of a wall or ceiling covering, characterised
in that the rail is formed in two parts and consists of a supporting profiled section
(1, 2, 3), which may be secured to the wall or ceiling in a direct manner or in an
indirect manner, known per se, as well as a retaining profiled section (4, 5) which
is connected thereto in a plug-in manner, wherein both profiled sections are held
together by securing elements which are disposed one behind the other in the longitudinal
direction of the rail; and in that the supporting profiled section (1, 2, 3) has a
U-shaped cross-section and the two U-shaped supports (15, 16) of the plug connection
are located on the free legs of the U-shape of the supporting profiled section, wherein
the U-shape legs of the supports are vertical with respect to the U-shape legs (32,
33) of the supporting profile (1, 2, 3).
2. Rail according to claim 1 characterised in that the retaining profile (4, 5) is mounted
on the supporting profiled section parallel to the wall or ceiling, transversly to
the longitudinal axis of the supporting profiled section.
3. Rail according to claim 1 or 2, characterised by two plug connections (15, 21; 16,
22) which are disposed one behind the other in the mounting direction (14).
4. Rail according to claim 3, characterised in that each plug connection consists of
a U-shaped support (15, 16) of one section of the rail (1, 2, 3) and at least one
bar (21, 22) of the other rail section (4, 5), this bar engaging between the U-shape
legs (17, 18; 19, 20).
5. Rail according to claim 4, with the U-shaped support (15, 16) on the supporting profile
(1, 2, 3) characterised in that there is connected to the bar (22) of the plug connection
a securing bar (23, 24) which extends vertically thereto.
6. Rail according to claim 5, characterised in that an assumed plane of the securing
bar (23) passes through the free end of the plug connection bar and these two ends
are connected to each other via a bar (25) which is angular in cross-section.
7. Rail according to claim 5, characterised in that the securing bar (24) is connected
to the secured end of the plug connecting bar (22) and extends vertically thereto.
8. Rail according to at least one of claims 5 to 7, characterised in that the securing
bar (23, 24) is provided with a plurality of securing apertures which are positioned
one behind the other in a longitudinal direction and of which at least one, in particular
one which is located on the retaining profiled section ends, is a circular hole.
9. Rail according to at least one of the preceding claims, characterised in that the
retaining profile (4, 5) is essentially T-shaped, wherein the crossbar (27, 28) of
the T-shape is formed as a securing bar, in particular for the covering elements,
while the longitudinal bar (29, 30) of the T-shape, which is in particular shorter
in comparison thereto, is connected to the plug connection bar and extends transversly
thereto whilst engaging over the two bars (17, 18; 19, 20) of the U-shaped support
(15, 16) at the free ends thereof.
10. Rail according to claim 9, characterised in that the vertical bar (29, 30) of the
T-shape is attached eccentrically to the crosspiece (27, 28) of the T-shape.
11. Rail according to claim 10, characterised in that there is, on the wide part of the
crossbar (27, 28) of the T-shape, on the side which supports the longitudinal bar
(29, 30) of the T-shape, an angled securing bar (31), the free angled leg (21) of
which extends parallel to the crossbar of the T-shape and engages in the allocated
U-shaped support (15, 16), wherein the other angled leg engages with the associated
leg (17, 19) of the U-shape at the free end thereof.
12. Rail according to at least one of the preceding claims, characterised in that the
U-shape legs (17, 18) of one support (15) are mounted on the inner surface of one
U-shape leg (32) of the supporting profiled section (1, 2, 3) and the U-shape crossbar
of this support is formed by the free end of the leg (32) of the supporting profile
section in question.
13. Rail according to at least one of the preceding claims, characterised in that the
one U-shape leg (20) of the U-shaped support (16) is connected at its free end with
the free end of the associated other leg (33) of the supporting profiled section (2,
3).
14. Rail according to at least one of the preceding claims, characterised in that the
U-shape crossbar of the other U-shaped support (16) is an extension of the other U-shape
leg (32) of the supporting profiled section (1).
15. Rail according to at least one of the preceding claims, characterised in that securing
apertures (35, 36) are located on the U-shape bar (34) of the supporting profiled
section (1, 2, 3).
16. Rail according to claim 15, characterised in that the securing apertures consist of
elongate holes (35) and circular holes (36) positionned at equal distances.
17. Rail according to at least one of the preceding claims, characterised by an additional
crossbar (37) on the supporting profiled section (3), extending parallel to the U-shape
cross-section (34).
18. Rail according to claim 17, characterised in that the cross-section between the additional
bar (37) and the U-shape crossbar (34) of the supporting profiled section (3) is divided
into two or three chambers by at least one additional interior crossbar, in particular
a pair of interior crossbars (38, 39).
19. Rail according to at least one of the preceding claims, characterised in that the
supporting profiled section (1, 2, 3) is manufactured of aluminium or the like, and
the retaining profile (4, 5) is manufactured of high-grade steel.
1. Rail destiné à une structure porteuse d'un parement de mur ou de plafond, caractérisé
par le fait que le rail est réalisé en deux parties, et qu'il se compose d'un profilé
porteur (1, 2, 3) qui peut être fixé sur le mur ou sur le plafond de manière indirecte
ou, de façon connue, de manière directe, ainsi que d'un profilé de maintien (4, 5)
qui peut lui être relié par enfoncement, les deux profilés étant maintenus ensemble
au moyen d'éléments de fixation disposés les uns derrière les autres dans la direction
longitudinale du rail, et par le fait que le profilé porteur (1, 2, 3) présente une
section transversale en forme de U, et que les deux logements en forme de U (15, 16)
des liaisons par enfoncement se trouvent aux extrémités libres des ailes du U du profilé
porteur, les ailes du U des logements s'étendant perpendiculairement aux ailes (32,
33) du U du profilé porteur (1, 2, 3).
2. Rail selon la revendication 1, caractérisé par le fait que le profilé de maintien
(4, 5) est enfoncé sur le profilé porteur (1, 2, 3) transversalement par rapport à
l'axe longitudinal de ce dernier et parallèlement au mur ou au plafond.
3. Rail selon la revendication 1 ou 2, caractérisé par deux liaisons par enfoncement
(15, 21 ; 16, 22) disposées l'une derrière l'autre dans la direction de l'enfoncement
(14).
4. Rail selon la revendication 3, caractérisé par le fait que chaque liaison par enfoncement
se compose d'un logement en forme de U (15, 16) de l'une (1, 2, 3) des parties du
rail et d'au moins une nervure (21, 22) de l'autre partie (4, 5) du rail qui pénètre
entre les ailes (17, 18 ; 19, 20) du U.
5. Rail selon la revendication 4, où le logement en forme de U (15,16) est situé sur
le profilé porteur (1, 2, 3), caractérisé par le fait que se raccorde à la nervure
(22) de la liaison par enfoncement une nervure de fixation (23, 24) qui s'étend perpendiculairement
à la première.
6. Rail selon la revendication 5, caractérisé par le fait qu'un plan imaginaire de la
nervure de fixation (23) passe par l'extrémité libre de la nervure de liaison par
enfoncement (22), et que ces deux nervures sont reliées entre elles par une nervure
(25) dont la section transversale est en forme d'angle.
7. Rail selon la revendication 5, caractérisé par le fait que la nervure de fixation
(24) se raccorde à l'extrémité liée de la nervure de liaison par enfoncement (22),
et qu'elle s'étend perpendiculairement à celle-ci.
8. Rail selon l'une au moins des revendications 5 à 7, caractérisé par le fait que la
nervure de fixation (23, 24) est munie de plusieurs ouvertures de fixation qui sont
disposées les unes derrière les autres dans la direction longitudinale et dont l'une
au moins, en particulier située à l'une des extrémités du profilé de maintien, est
un perçage rond (26).
9. Rail selon l'une au moins des revendications précédentes, caractérisé par le fait
que le profilé de maintien (4, 5) présente une configuration pour l'essentiel en forme
de T, la semelle transversale (27, 28) du T constituant une semelle de fixation, en
particulier pour les éléments de parement, tandis que l'aile longitudinale (29, 30)
du T, en particulier relativement plus courte, est reliée à la nervure de liaison
par enfoncement (21, 22) et s'étend perpendiculairement à celle-ci, en s étendant
également au-dessus des deux ailes (17, 18 ; 19, 20) du U du logement en forme de
U (15, 16) à leurs extrémités libres.
10. Rail selon la revendication 9, caractérisé par le fait que l'aile longitudinale (29,
30) du T est placée de manière excentrée sur la semelle transversale (27, 28) du T.
11. Rail selon la revendication 10, caractérisé par le fait que se trouve, sur la partie
large de la semelle transversale (27, 28) du T et sur le côté qui porte l'aile longitudinale
(29, 30) du T, une nervure de fixation (31) en forme de cornière dont l'aile libre
(21) de la cornière s'étend parallèlement à la semelle transversale du T et pénètre
dans le logement en forme de U associé (15, 16), l'autre aile de la cornière s'étendant
au-dessus de l'aile associée (17, 19) du U à son extrémité libre.
12. Rail selon l'une au moins des revendications précédentes, caractérisé par le fait
que les ailes (17, 18) du U de l'un (15) des logements sont placées sur la surface
intérieure de l'une (32) des ailes du U du profilé porteur (1, 2, 3), et que la semelle
transversale du U de ce logement est constituée par l'extrémité libre de l'aile concernée
(32) du U du profilé porteur.
13. Rail selon l'une au moins des revendications précédentes, caractérisé par le fait
que l'une (20) des ailes du U de l'autre logement en forme de U (16) est reliée par
son extrémité libre à l'extrémité libre de l'autre aile associée (33) du U du profilé
porteur (2, 3).
14. Rail selon l'une au moins des revendications précédentes, caractérisé par le fait
que la semelle transversale du U de l'autre logement en forme de U (16) s'étend dans
le prolongement de l'autre aile (33) du U du profilé porteur (1).
15. Rail selon l'une au moins des revendications précédentes, caractérisé par le fait
que des ouvertures de fixation (35, 36) se trouvent sur la semelle transversale (34)
du U du profilé porteur (1, 2, 3).
16. Rail selon la revendication 15, caractérisé par le fait que les ouvertures de fixation
se composent de trous allongés (35) et de trous ronds (36) ménagés à des distances
égales.
17. Rail selon l'une au moins des revendications précédentes, caractérisé par une semelle
supplémentaire (37) du profilé porteur (3) qui s'étend parallèlement à la semelle
transversale (34) du U.
18. Rail selon la revendication 17, caractérisé par le fait que la section transversale
comprise entre la semelle supplémentaire (37) et la semelle transversale (34) du U
du profilé porteur (3) est divisée en deux ou en trois chambres, respectivement, par
au moins une autre nervure intérieure, mais en particulier par une paire de nervures
intérieures (38, 39).
19. Rail selon l'une au moins des revendications précédentes, caractérisé par le fait
que le profilé porteur (1, 2, 3) est fabriqué en aluminium ou similaire et que le
profilé de maintien (4, 5) est fabriqué en acier allie.

