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EP 0 214 088 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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03.10.1990 Patentblatt 1990/40 |
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Anmeldetag: 07.07.1986 |
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Holzbauelement für die Herstellung flächiger Konstruktionen
Wood construction element for the realisation of plane constructions
Elément de construction en bois pour la réalisation de constructions planes
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
02.09.1985 CH 3764/85
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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11.03.1987 Patentblatt 1987/11 |
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Patentinhaber: BSB Holzkonstruktionen AG |
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CH-9104 Waldstatt (CH) |
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Erfinder: |
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- Blumer, Hermann
CH-9104 Waldstatt (CH)
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Vertreter: Wenger, René et al |
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Hepp, Wenger & Ryffel AG
Friedtalweg 5 9500 Wil 9500 Wil (CH) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 115 371 CH-A- 643 025 FR-A- 2 486 569 GB-A- 1 245 463
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CH-A- 184 815 DE-C- 661 763 FR-A- 2 542 026
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Holzbauelement für die Herstellung flächiger Konstruktionen
gemäss dem Oberbegriff von Anspruch 1. Derartige Bauelemente sind an sich bereits
seit Jahrzehnten bekannt. Sie haben den Vorteil, dass sie vorfabriziert werden können
und erst unmittelbar am Bauwerk zusammengefügt werden, was eine rationelle Arbeitsweise
ermöglicht. Viele der bekannten Bauelemente wurden für Wandkonstruktionen eingesetzt.
[0002] Durch die EP-A 115 371 ist ein Holzbauelement bekanntgeworden, das aus zwei parallelen,
durch Seitenwände verbundenen Planken besteht. Die Verbindung einzelner Elemente erfolgt
ohne Leim oder Schrauben und dergleichen, einzig mit Hilfe von zwischen die Elemente
eingeschobenen Profilstäben. Die Planken selbst bleiben dabei an ihren Längsseiten
ohne stabile Verbindung, so dass sich diese Elemente für den Bau belastbarer und kompakter
Platten nicht gut eignen. Ausserdem können sich durch Materialschwund, usw. Zwischenräume
zwischen den einzelnen Planken bilden, welche die statischen Eigenschaften beeinträchtigen
und welche bezüglich Wärme- und Schalldämmung sehr ungünstig sind.
[0003] Es ist daher eine Aufgabe der Erfindung, ein vorfabrizierbares Holzbauelement zu
schaffen, mit dem sowohl Wand- als auch Bodenkonstruktionen auf einfachste Weise rationell
gebaut werden können, wobei das Element optimale Eigenschaften bezüglich Statik, Wärmedämmung
und Schalldämmung aufweisen soll. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss mit einem Holzbauelement
gelöst, das die Merkmale von Anspruch 1 aufweist. Dieses Element ist besonders verwindungssteif
und die einzelnen Hohlkörper lassen sich nach der Art einer Bodenkonstruktion aneinander
reihen und miteinander verbinden, so dass sie ein äusserst stabiles Flächengebilde
mit beidseitig sichtbarer Schalung bilden. Dieses Flächengebilde kann statisch als
Scheibe oder als Platte eingesetzt werden.
[0004] Die zwischen den äusseren Planken liegende innere Planke mit den versetzten Seitenwänden
ergibt optimale Eigenschaften bezüglich Wärme- und Schalldämmung. Durch die so erzwungene
Umlenkung der Schallwellen kann sich der Schall nicht geradlinig in tragenden Bauteilen
fortsetzen, was sich auf die Schalldichtigkeit günstig auswirkt. Der unterschiedliche
Faserverlauf einer äusseren Planke im Vergleich zu den übrigen Planken bewirkt ein
vorteilhaftes Verhalten bezüglich Materialschwund und Steifigkeit.
[0005] Die Verbindungsmittel sind an den Längsseiten der Planken angeordnet, wobei die Planken
mit wenigstens einer Nut und/oder mit wenigstens einem Kamm versehen sein können.
Die einzelnen Planken der Hohlkörper sind dadurch über konventionelle Brettverbindungen
miteinander verbunden, so dass die flächige Konstruktion kräftemässig eine kompakte
Oberfläche aufweist.
[0006] Die Verwindungssteifheit des Hohlkörpers kann weiter verbessert werden, wenn er mit
im Abstand angeordneten Querwänden im Innern versteift ist. Je nach Anzahl und Dimensionierung
dieser Querwände können die statischen Eigenschaften erheblich verbessert werden,
so dass annähernd die statischen Werte eines massiven Balkens mit gleichem Querschnitt
erreicht werden können.
[0007] Quer zum Hohlkörper verlaufende Biegekräfte sowie Schubkräfte zwischen den einzelnen
Hohlkörpern können besonders vorteilhaft aufgenommen und übertragen werden, wenn an
den Seitenwänden der Hohlkörper Oeffnungen für die Aufnahme von mehrere Hohlkörper
durchdringende Querverbindungsmittel vorgesehen sind. Diese Querverbindungsmittel
sind vorzugsweise eingeschobene oder eingeleimte Profile aus Holz, Metall oder Kunststoff.
Mit den Querverbindungsmitteln können die einzelnen Hohlkörper gegeneinander gespannt
werden, so dass zwischen den Planken auch unter Kräfteeinfluss keine Verschiebung
mehr entstehen kann. Ausserdem entsteht dadurch eine orthotrope Tragwirkung.
[0008] Besonders vorteilhaft haben die Oeffnungen die Kontur eines Kreises oder sich überlappender
Kreise. Derartige Oeffnungen können auf einfachste Weise ausschliesslich durch Bohren
hergestellt werden, was eine rationelle Fertigung erlaubt. Je nach der Höhe des Hohlkörpers
können zur Bildung einer Oeffnung mehrere sich überlappende Bohrungen angebracht werden.
Die Fertigung passender Profile aus Holz oder Metall ist vergleichsweise einfach und
preiswert, zumal derartige Profile in grösseren Mengen benötigt werden. Die Oeffnungen
können im übrigen auch Leitungen aller Art, wie z.B. Wasserleitungen, Stromleitungen
usw. aufnehmen.
[0009] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden in den Zeichnungen dargestellt und nachstehend
näher erläutert. Es zeigen:
Figur 1 den Endabschnitt eines einzelnen Hohlkörpers mit teilweise aufgeschnittener
Seitenwand,
Figur 2 eine Ansicht der Stirnseite mehrerer verbundener Hohlkörper,
Figur 3 eine Draufsicht auf die Konstruktion gemäss Figur 2 mit teilweise aufgeschnittenen
Planken,
Figur 4 einen Schnitt durch die Längsseite eines Hohlkörpers,
Figur 5 einen Querschnitt durch ein abgewandeltes Ausführungsbeispiel der Erfindung,
Figur 6 eine Draufsicht auf eine Konstruktion mit Stossverbindungen,
Figur 7 einen Querschnitt durch abgewandelte Ausführungsbeispiele mit inneren Planken
und Dämmstoffüllung, und
Figur 8 einen Querschnitt durch ein weiteres Ausführungsbeispiel mit innerer Planke.
[0010] Wie in Figur 1 dargestellt, besteht ein einzelner Hohlkörper 1 im wesentlichen aus
zwei parallelen Planken 2, die über Seitenwände 3 miteinander verbunden sind. Die
Planken 2 weisen an den Längsseiten je eine Nut 4 bzw. einen Kamm 5 auf. Die so gebildeten
kastenförmigen Hohlkörper können eine Baulänge von mehreren Metern aufweisen. Zur
Verbesserung der statischen Eigenschaften sind im Innern Querwände 6 vorzugsweise
in regelmässigen Abständen angeordnet. Zur Aufnahme von durchgehenden Querverbindungsmittein
sind in den Seitenwänden 3, wie strichpunktiert angedeutet, Oeffnungen 7 vorgesehen.
Im Bereich dieser .Oeffnungen ist im Innern jeweils ein Versteifungsklotz 9 angeordnet,
wobei sich die Oeffnungen 7 auch durch diesen Versteifungsklotz erstrecken.
[0011] Die einzelnen Holzteile werden vorzugsweise miteinander verleimt. Je nach Bestimmungszweck
der Hohlkörper können verschiedene Materialien eingesetzt werden. Besonders vorteilhaft
können Biegekräfte in der X-Achse aufgenommen werden, wenn die Seitenwände 3 aus Schichtholz
gefertigt sind, wobei die Schichtung ersichtlicherweise quer zu den Planken 2 verlaufen
muss. Wenn beispielsweise bei einer Bodenkonstruction die Planken in der Z-Achse nicht
schwinden dürfen, wird vorzugsweise ein Sperrholz eingesetzt, welches sowohl eine
Furnierplatte als auch eine Tischlerplatte sein kann. Es ist auch ohne weiteres möglich,
das Holzbauelement in der X-Achse zu biegen, um z.B. ein bogenförmiges Gebilde bauen
zu können.
[0012] Die Bildung einer flächigen Konstruktion aus den einzelnen Hohlkörpern ist aus den
Figuren 2 bis 4 ersichtlich. Wie Bohlen werden die Hohlkörper aneinander geschichtet,
wobei sowohl tragfähige Bodenkonstruktionen als auch Wände gebaut werden können. Die
einzelnen Planken 2 greifen an den Längsseiten ineinander, wobei selbstverständlich
alle bekannten Brettverbindungen wie z.B. Dübeln, Spunden, Fälzen oder Federn eingesetzt
werden können. Zur Erzielung eines dekorativen Effekts beispielsweise an einer Aussenwand
können die Planken auf einer Seite eine bestimmte Oberfiächenkonfiguration aufweisen.
Zum gleichen Zweck kann an den Verbindungsstellen auf einer Seite eine Auskehlung
vorhanden sein, so dass die einzelnen Planken deutlich sichtbar voneinander abgesetzt
sind.
[0013] Quer durch die einzelnen Hohlkörper sind in bestimmten Abständen Profile 8 durchgeführt
und in die Oeffnungen 7 in den Seitenwänden 3 bzw. in den Versteifungsklötzen 9 eingeleimt.
Wie aus Figur 2 ersichtlich ist, können die Profile 8 über Keilverbindungen 11 in
Längsrichtung miteinander verbunden werden. Das Profil 8 kann in der entsprechenden
Kontur aus einem Massivholzstab herausgefräst sein, oder es kann auch beispielsweise
aus Aluminium gezogen werden. Die Kontur sich überlappender Kreise der Oeffnungen
7 erlaubt ein Bohren der Oeffnungen, womit das Fräsen von Schlitzen usw. vermieden
wird.
[0014] Figur 5 zeigt einen Querschnitt durch ein abgewandeltes Ausführungsbeispiel, bei
dem beide Längsseiten der Planken eine Nut 4 aufweisen und die Verbindung über eine
Feder 12 erfolgt. Auf einer Planke ist zusätzlich eine wärmedämmende Schicht 10 angeordnet,
die selbstverständlich auch eine schall- oder feuerhemmende oder einfach eine dekorative
Schicht sein kann. Dadurch werden die Montagearbeiten am Bauwerk selbst ersichtlicherweise
auf ein Minimum reduziert. Die Fertigung der Elemente erfolgt kostengünstig auf industrielle
Weise und die Handwerksarbeiten reduzieren sich praktisch auf die Montage. Auch der
Transport auf die Baustelle kann dadurch wesentlich erleichtert werden. Es hat sich
erwiesen, dass beispielsweise Bodenkonstruktionen aus den erfindungsgemässen Hohlkörpern
bei gleichen statischen Eigenschaften kostengünstiger sind als Betonkonstruktionen.
Bei einer Bodenkonstruktion können beispielsweise die oberen Planken unmittelbar geschliffen
und versiegelt werden, ohne dass ein zusätzliches Parkett aufgelegt werden muss. Weitere
Vorteile mit den erfindungsgemässen Hohlkörpern können erzielt werden, wenn die Hohlräume
mit einem Dämmstoff gefüllt werden. Es wäre z.B. möglich, die Hohlräume mit Kunststoff
auszuschäumen. Dadurch können die ohnehin schon guten Wärmedämmeigenschaften des Holzes
am Bauelement noch verbessert werden. Die Hohlräume können auch mit einer an sich
bekannten Latent-Wärmespeichermasse gefüllt werden, was besonders für den Bau von
Aussenwänden vorteilhaft wäre. Derartige Latent-Wärmespeichermassen wie z.B. auf der
Basis von Glaubersalz haben bekanntlich die Eigenschaft, bis zu einem bestimmten Temperaturniveau
Wärme zu speichern und beim Absinken der Temperatur wieder abzugeben, wobei in der
Regel eine Aenderung des Aggregatzustandes erfolgt.
[0015] Figur 6 zeigt eine Draufsicht auf einen Boden, bestehend aus einzelnen Hohlkörpern
1, der z.B. einen Ausschnitt 13 für einen Treppenaufgang aufweist. Die einzelnen Stossstellen
14 sind versetzt zueinander angeordnet, womit eine hohe Stabilität erreicht wird.
Besonders deutlich ist hier die Elementbauweise sichtbar, mit der Böden unabhängig
von der Grundfläche mit den gleichen Elementen gebaut werden können.
[0016] Die einzelnen Stösse 14 können ebenfalls Nut und Feder bzw. Nut und Kamm aufweisen
und zusätzlich verleimt sein.
[0017] Gerade bei Ausschnitten 13, welche statisch gewisse Probleme verursachen können,
ist der Einbau der Profile 8 sinnvoll.
[0018] Figur 7 zeigt einen Querschnitt durch zwei abgewandelte Ausführungsbeispiele eines
Hohlkörpers 1 und 1'. In beiden Fällen ist zwischen den äusseren Planken 2 eine innere
Planke 15 angeordnet, die über die Seitenwände 3, 3' mit den äusseren Planken verbunden
ist. Alle Planken sind an den Längsseiten mittels Federn 12 miteinander verbunden,
so dass die Planken benachbarter Hohlkörper eine durchgehende Schicht bilden.
[0019] Sie Seitenwände 3' sind an der inneren Planke 15 gegenüber den Seitenwänden 3 versetzt
angeordnet. Damit werden gute Schalldämmeigenschaften erzielt, da sich der Körperschall
nicht geradlinig ausbreiten kann.
[0020] Beim Hohlkörper 1' ist zwischen der inneren Planke 15 und der äusseren Planke 2 nur
eine etwa quadratische Seitenwand angeordnet.
[0021] Der Faserverlauf der äusseren Planken 2 ist etwa quer zu demjenigen der inneren Planke
15 und der äusseren Planke 2' angeordnet. An einer Aussenwand können die äusseren
Planken 2 beispielsweise einen liegenden Faserveriauf aufweisen, so dass die wetterseitigen
Planken unter den Witterungseinflüssen schwinden können, während die restlichen Planken
mit senkrechtem Faserverlauf praktisch keine Massänderungen erfahren. Durch diese
gesperrte Anordnung wird eine äusserst stabile Konstruktion erreicht, so dass Querverbindungsmittel
ganz entfallen können.
[0022] Die einzelnen Hohlräume sind mit einem geeigneten Dämmaterial 16 gefüllt. Die Lagen
zwischen zwei benachbarten Hohlkörpern werden dabei bei der Montage eingelegt. Beim
Dämmaterial kann es sich um Kork, Steinwolle oder dergleichen handeln.
[0023] Bei Seitenwänden kann eine äussere Planke 2' mit parallelen Leisten 17 zur Aufnahme
von Wandelementen 18 versehen sein. Als Wandelemente können z.B. Spanplatten, Gipsplatten
oder dergleichen dienen. Der Hohlraum 19 zwischen Wandelement 18 und Planke 2' kann
zur Durchführung von Leitungen verwendet werden und zusätzlich ebenfalls isoliert
werden.
[0024] Selbstverständlich kann die Dimension der einzelnen Bauteile sowie deren Distanz
zueinander jeweils den speziellen Bedürfnissen angepasst werden. Alle Teile sind vorzugsweise
miteinander verleimt. Die Länge der Hohlkörper 1 bzw. 1' wird ebenfalls dem Anwendungszweck
angepasst und kann in bestimmten Fällen mehrere Meter betragen. Es wäre auch denkbar,
mehrschichtige Hohlkörper mit mehreren inneren Planken herzustellen.
[0025] Der in Figur 8 dargestellte Hohlkörper unterscheidet sich von den in Figur 7 dargestellten
durch die Anordnung der Seitenwände und die Art der Verbindungsmittel.
[0026] Anders als beim Hohlkörper 1 in Figur 7 sind die Seitenwände 3 gegenüber den Seitenwänden
3' nach innen versetzt. Die äussere Planke 2 mit in der Längsrichtung des Hohlkörpers
verlaufenden Fasern ist mit einem Kamm 20 und mit einer Nut 21 versehen. Benachbarte
äussere Planken 2 können derart ineinandergreifen, werden jedoch nicht kraftschlüssig
verbunden, so dass eine Breitenänderung der Planke möglich ist.
[0027] Dagegen sind die Längsseiten der inneren Planke 15 und der äusseren Planke 2', deren
Faserverlauf quer zu demjenigen der äusseren Planke 2 angeordnet ist, mit einem Doppelkamm
22 bzw. mit einer Doppelnut 23 versehen. An diesen Längsseiten werden die benachbarten
Planken verleimt, wobei die Doppelkamm/Doppelnut-Verbindung eine besonders grosse
Leimfläche ergibt, was die Uebertragung hoher Kräfte erlaubt.
[0028] Zur Verdeutlichung des gesperrten Faserverlaufs zwischen den Planken 2' und 15 einerseits
und der Planke 2 andererseits wurden an der Schnittfläche die Holzfasern schematisch
dargestellt. Alle Einzelkomponenten eines Hohlkörpers sind miteinander verleimt.
1. Holzbauelement für die Herstellung flächiger Konstruktionen, bestehend aus einem
kastenförmigen, prismatischen Hohlkörper mit parallelen, die Oberfläche der Konstruktionen
bildenden äusseren Planken (2, 2'), wobei der Hohlkörper seitlich mit quer zu den
Planken und in ihrer Längsrichtung angeordneten Seitenwänden (3, 3') abgeschlossen
ist, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den äusseren Planken (2, 2') wenigstens
eine, parallel zu diesen angeordnete innere Planke (15) vorgesehen ist, wobei äussere
und innere Planken mittels den Seitenwänden (3, 3') verbunden sind, dass die auf beiden
Seiten an eine innere Planke (15) angrenzenden Seitenwände (3, 3') versetzt zueinander
angeordnet sind, dass der Faserverlauf wenigstens einer äusseren Planke (2) quer zum
Faserverlauf der übrigen Planken (15, 2') angeordnet ist, und dass die Längsseiten der Planken (2, 15) mit wenigstens einer
Nut (4) und/oder mit wenigstens einem Kamm (5) zum formschlüssigen Verbinden mit benachbarten
Hohlkörpern versehen sind.
2. Holzbauelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlkörper (1)
mit im Abstand angeordneten Querwänden (6) im Innern versteift ist.
3. Holzbauelement nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass in den Seitenwänden
(3) Offnungen (7) für die Aufnahme von mehrere Hohlkörper durchdringende Querverbindungsmittel
(8) vorgesehen sind.
4. Holzbauelement nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Öffnungen
(7) der Hohlkörper (1) im Innern mit einem Versteifungsklotz (9) ausgefüllt ist, und
dass sich die Öffnungen durch den Versteifungsklotz fortsetzen.
5. Holzbauelement nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass
die Öffnungen (7) die Kontur eines Kreises oder sich überlappender Kreise aufweisen.
6. Holzbauelement nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die
Querverbindungsmittel (8) in die Öffnungen (7) eingebrachte Profile sind.
7. Holzbauelement nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens
eine äussere Planke mit einer wärme- und/oder schall-und/oder feuerhemmenden Schicht
versehen ist.
8. Holzbaulement nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der
Hohlkörper (1) mit einem Dämmstoff gefüllt ist.
9. Holzbauelement nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die
Seitenwände (3) aus Schichtholz gefertigt sind.
10. Holzbauelement nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass
wenigstens eine der Planke aus Sperrholz gefertigt ist.
11. Holzbaulement nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass
eine äussere Planke mit parallelen Leisten zur Aufnahme von Wandelementen versehen
ist, wobei zwischen Planke und Wandelement ein Hohlraum gebildet wird.
1. Wood construction element for the realisation of plane constructions, comprising
a box-shaped, prismatic, wooden body with parallel outer planks (2, 2') which form the surface of the constructions, whereby the hollow body is closed-off
at the sides with side-walls (3, 3') which are arranged longitudinally and at right
angles to the planks, characterised in that at least one inner plank (15) is provided
between the outer planks (2, 2'), arranged parallel to them, whereby outer and inner
planks are connected by means of the side-walls (3, 3'), that the adjacent side-walls
(3, 3'), arranged on both sides of an inner plank (15), are displaced in relation
to each other, that the fibre orientation of at least one outer plank (2) is arranged
transversely in relation to the fibre orientation of the other planks (15, 2'), and
that the longitudinal edges of the planks (2, 15) are equipped with at least a groove
(4) and/or a tongue (5) in order to interlock with a neighbouring hollow body.
2. Wood construction element according to claim 1, characterised in that the hollow
body (1) is stiffened on its inside with transverse walls (6) arranged at a distance
from one another.
3. Wood construction element according to claim 2, characterised in that openings
(7) are provided in the side-walls (3) for the acceptance of a method of transverse
connection (8) through numerous hollow bodies.
4. Wood construction element according to claim 3, characterised in that the inside
of the hollow body is filled with a stiffening block (9) in the area of the openings
(7), and that the openings extend through the stiffening block.
5. Wood construction element according to one of the claims 3 or 4, characterised
in that the openings (7) exhibit the contour of a circle or overlapping circles.
6. Wood construction element according to one of the claims 3 to 5, characterised
in that the transverse connection (8) is by means of profiles introduced into the
openings (7).
7. Wood construction element according to one of the claims 1 to 6, characterised
in that at least one outer plank is equipped with a warmth- and/or a sound- and/or
a fire-inhibiting layer.
8. Wood construction element according to one of the claims 1 to 7, characterised
in that the hollow body (1) is filled with insulation material.
9. Wood construction element according to one of the claims 1 to 8, characterised
in that the sidewall (3) is manufactured from laminated wood.
10. Wood construction element according to one of the claims 1 to 9, characterised
in that at least one of the planks is manufactured from plywood.
11. Wood construction element according to one of the claims 1 to 10, characterised
in that one outer plank is equipped with parallel battens to accept wall elements,
whereby a hollow space is formed between plank and wall element.
1. Elément de construction en bois pour la fabrication de constructions s'étendant
en surface, se composant d'un corps creux prismatique, en forme de caisson, à planches
extérieures (2, 2') parallèles, formant la surface des constructions, le corps creux
étant délimité latéralement par des parois latérales (3, 3'), disposées transversalement
aux planches et dans la direction longitudinale, caractérisé en ce qu'entre les planches
extérieures (2, 2'), il est prévu au moins une planche intérieure (15), disposée parallèlement
à celles-ci, les planches extérieures et intérieures étant reliées au moyen des parois
latérales (3, 3'), en ce que les parois latérales (3, 3'), limitrophes sur les deux
côtés à une planche intérieure (15), sont disposées décalées les unes par rapport
aux autres, en ce que l'allure des fibres d'au moins une planche extérieure (2) est
perpendiculaire à l'allure des fibres des autres planches (15, 2'), et en ce que les
faces longitudinales des planches (2, 15) sont pourvues d'au moins une rainure (4)
et/ou d'au moins d'une languette (5) pour réaliser une liaison par correspondance
de forme avec les corps creux voisins.
2. Elément de construction en bois selon la revendication 1, caractérisé en ce que
le corps creux (1) est raidi intérieurement à l'aide de parois transversales (6) espacées.
3. Elément de construction en bois selon la revendication 2, caractérisé en ce que
des ouvertures (7), servant à recevoir des moyens de liaison transversaux (8) traversant
plusieurs corps creux, sont prévues dans les parois latérales (3).
4. Elément de construction en bois selon la revendication 3, caractérisé en ce que,
dans la zone des ouvertures (7), le corps creux (1) est rempli intérieurement d'un
bloc de rigidification (9) et que les ouvertures se prolongent au travers du bloc
de rigidification.
5. Elément de construction en bois selon l'une des revendications 3 ou 4, caractérisé
en ce que les ouvertures (7) présentent le contour d'un cercle ou de cercles se chevauchant.
6. Elément de construction en bois selon l'une des revendications 3 à 5, caractérisé
en ce que le moyen dé liaison transversal (8) est constitué par des profilés insérés
dans les ouvertures (7).
7. Elément de construction en bois selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé
en ce qu'au moins une planche extérieure est pourvue d'une isolant de la chaleur et/ou
du bruit et/ou du feu.
8. Elément de construction en bois selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé
en ce que le corps creux (1) est rempli d'une substance isolante.
9. Elément de construction en bois selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé
en ce que les parois latérales (3) sont fabriquées en bois stratifié.
10. Elément de construction en bois selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé
en ce qu'au moins d'une des planches est fabriquée en contre- plaqué.
11. Elément de construction en bois selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé
en ce qu'une planche extérieure est pourvue de bandes parallèles servant à recevoir
des éléments de parois, un espace creux étant formé entre planche et élément de paroi.