| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 214 428 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
31.03.1993 Patentblatt 1993/13 |
| (22) |
Anmeldetag: 23.07.1986 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)5: D01G 15/02 |
|
| (54) |
Verfahren und Krempel zur Vliesherstellung aus Fasermaterial
Method and carding machine for producing a fibrous web
Procédé et machine de cardage pour la production de voile de matière fibreuse
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE CH DE FR GB IT LI |
| (30) |
Priorität: |
07.09.1985 DE 3532021
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
18.03.1987 Patentblatt 1987/12 |
| (73) |
Patentinhaber: Spinnbau GmbH |
|
D-28777 Bremen (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Bernhardt, Siegfried
D-2820 Bremen 71 (DE)
- Schmiedgen, Hans
D-2820 Bremen 70 (DE)
- Menzel, Dietrich
D-2820 Bremen 70 (DE)
- Müller, Dieter, Dr.
D-2807 Achim (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Knoblauch, Ulrich, Dr.-Ing. et al |
|
Patentanwälte Dr. Knoblauch,
Kühhornshofweg 10 60320 Frankfurt 60320 Frankfurt (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 099 482 FR-A- 1 084 720 GB-A- 1 075 444
|
DE-C- 3 315 839 GB-A- 898 977
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Krempel zur Vliesherstellung aus Fasermaterial mit den
Merkmalen des Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Aus der DE-GM 82 18 526 ist eine Krempel mit den Merkmalen des ersten Teils des Anspruchs
1 bekannt, bei der die der Vorwalze nachgeordneten Arbeitstrommeln als Hauptwalzen
ausgebildet sind, denen jeweils eine Wirrwalze nachgeordnet und ferner, wie dies bei
Krempeln der hier in Rede stehenden Art allgemein üblich ist, jeweils mindestens ein
Paar von Arbeiter- und Wenderwalzen zugeordnet ist. Die Arbeiterwenderwalzen, die
bei der gattungsgemäßen Vorrichtung in allgemein üblicher Art einen kleineren Durchmesser
als die Haupt- bzw. Wirrwalze(n) aufweisen, dienen dabei dem Zweck, für eine ausreichende
Kardierung des Fasermaterials Sorge zu tragen, während die Wirrwalze(n) den Zwecke
verfolgt bzw. verfolgen, über die gesamte Breite des herzustellenden Vlieses eine
möglichst große Gleichmäßigkeit der Wirrvliesstruktur zu erreichen, in Übereinstimmung
mit dem allgemein angestrebten Ziel, über die gesamte Vielerstreckung das Verhältnis
von Längs zu Querfestigkeit möglichst im Bereich von 1 : 1 zu halten.
[0003] Aus der DE-PS 23 42 064 ist eine Krempel bekannt, bei der anders als bei der gattungsgemäßen
Vorrichtung die jeweils aufeinanderfolgenden Arbeitstrommeln gegensinnig laufen, wobei
ebenfalls Arbeiterwenderwalzen der bereits beschriebenen Art, die geringeren Durchmesser
als die Arbeitstrommeln haben, vorgesehen sind. Dabei ist es nachteilig, daß die einzelnen
Arbeitstrommeln jeweils steigende Drehzahl aufweisen müssen, so daß der erzielbare
Kardiereffekt bzw. die Anzahl der möglichen, hintereinander angeordneten Arbeitstrommeln
naturgemäß begrenzt ist, da sich natürlich beliebig hohe Drehzahlen nicht realisieren
lassen.
[0004] Das gattungsgemäße Verfahren hat sich ebenso wie die diesbezügliche Krempel im Prinzip
durchaus bewährt. Es hat sich aber gezeigt, daß infolge der allgemein beobachteten
Tendenz, die Arbeitsbreite derartiger Krempel immer mehr zu steigern, die Verwendung
der Arbeiter- und Wenderwalzen mit notwendigerweise verhältnismäßig geringem Durchmesser,
verglichen mit den Hauptwalzen, immer stärkere Schwierigkeiten mit sich bringt, da
beispielsweise bei Arbeitsbreiten von 4 m oder mehr Durchbiegungen der betreffenden
Walzen unvermeidbar sind. Außerdem ist der konstruktive Aufwand infolge der erforderlichen
zahlreichen unterschiedlichen Umfangsgeschwindigkeiten der Walzen verschiedenen Durchmessers,
wie Hauptwalzen, Wirrwalzen sowie Arbeiter- und Wenderwalzen, verhältnismäßig aufwendig.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren sowie eine Krempel der gattungsgemäßen
Art zu schaffen, welche bei verringertem konstruktiven Aufwand bei hohen Arbeitsgeschwindigkeiten
die Erzielung höherer Arbeitsbreiten bei Gewährleistung einer weitestgehenden Gleichmäßigkeit
der Wirrvliesstruktur über die gesamte Vliesbreite ermöglicht.
[0006] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Die Unteransprüche geben vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung an.
[0007] Der Erfindung liegt die überraschende Erkenntnis zugrunde, daß es gelingt, die gestellte
Aufgabe auf einfache Weise dadurch zu lösen, daß unter völligem Verzicht auf die bislang
als unerläßlich angesehenen Arbeiterwenderwalzen eine befriedigende Kardierwirkung
und Gleichmäßigkeit des herzustellenden Vlieses über die gesamte Vliesbreite auch
bei größtmöglichen Maschinenbreiten zu erzielen, wenn eine Anzahl von Arbeitstrommeln
gleichen Durchmessers vorgesehen wird, die in der beanspruchten Art zusammenwirken.
Hiermit läßt sich, verbunden mit der erfindungsgemäß vorgeschlagenen Einstellbarkeit
der Relativgeschwindigkeiten sowie der Relativpositionen der einzelnen Arbeitstrommeln,
bei entsprechender Gestaltung der Oberflächenstruktur, nämlich in Form von Sägezahngarnituren
oder dergleichen, auf jeder einzelnen Arbeitstrommel eine steuerbare Rückspeichermöglichkeit
schaffen, wobei also je nach Wunsch ein bestimmter Anteil des Fasermaterials auf der
betreffenden Arbeitstrommel nochmals zurückgeführt und erneut der Kardierung unterworfen
und der andere Anteil auf die nächstfolgende Arbeitstrommel übertragen wird. Natürlich
können dabei nicht nur, wie erfindungsgemäß als Mindestanzahl vorgesehen, vier Arbeitstrommeln
der beanspruchten Art zusammengeschaltet werden, sondern auch, wie dies Gegenstand
einer vorstehend angegebenen bevorzugten Ausführungsform ist, dieser Vierergruppe
von Arbeitstrommeln zwei weitere Arbeitstrommeln, aber gegebenenfalls auch weitere
Vierergruppen sowie einzelne Arbeitstrommeln etc., nachgeschaltet werden, wobei allen
Ausführungsformen gemeinsam ist, daß die Arbeitstrommeln jeweils gleichen Durchmesser
haben und jeweils über einen eigenen Antrieb verfügen, wobei natürlich auch ein Zentralantrieb
denkbar ist, solange nur gewährleistet ist, daß die einzelnen Arbeitstrommeln, in
ihren gegenseitigen Relativpositionen verstellbar, jeweils mit steuerbarer Drehzahl
unabhängig voneinander antreibbar sind.
[0008] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung,
in der Ausführungsbeispiele anhand der Zeichnung im einzelnen erläutert sind. Dabei
zeigt:
- Fig. 1
- ein Ausführungsbeispiel einer Krempel nach der Erfindung im schematischen Schnitt
senkrecht zur Drehachse der Maschinenwalzen bzw. -trommeln;
- Fir. 2
- ein anderes Ausführungsbeispiel in Fig. 1 entsprechender Darstellung.
[0009] Wie Fig. 1 erkennen läßt, weist die erfindungsgemäße Krempel bei dem dort gezeigten
Ausführungsbeispiel eine Einzugswalze 10 auf, die gegebenenfalls, wie auch bei der
gattungsgemäßen Krempel, mit einer Einzugsmulde oder dergleichen zusammenwirken kann;
natürlich können auch mehrere Einzugswalzen bzw. -mulden vorgesehen sein. Die Einzugswalze
10, die beispielsweise mit einer Umdrehungsgeschwindigkeit von 10 m/min. laufen kann,
beaufschlagt eine gleichsinnig hiermit laufende Vorwalze 12, deren Umdrehungsgeschwindigkeit
beispielweise bei ca. 300 m/min. liegen kann. Der Vorwalze 12, die also gleichsinnig
mit der Einzugswalze 10 läuft und deren Oberfläche wie diejenige der Einzugswalze
10 und auch, bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel, bei allen nachgeschalteten Walzen
bzw. Trommeln, mit einer entsprechend gestalteten Sägezahngarnitur versehen ist, ist
eine gegensinnig laufende erste Arbeitstrommel 14 nachgeordnet, die ihrerseits wiederum
mit einer zweiten Arbeitstrommel 16 sowie einer dritten Arbeitstrommel 18 zusammenwirkt.
Die zweite Arbeitstrommel und Gleichmäßigkeit des herzustellenden Vlieses über die
gesamte Vliesbreite auch bei größtmöglichen Maschinenbreiten zu erzielen, wenn eine
Anzahl von Arbeitstrommeln gleichen Durchmessers vorgesehen wird, die in der beanspruchten
Art zusammenwirken. Hiermit läßt sich, verbunden mit der erfindungsgemäß vorgeschlagenen
Einstellbarkeit der Relativgeschwindigkeiten sowie der Relativpositionen der einzelnen
Arbeitstrommeln, bei entsprechender Gestaltung der Oberflächenstruktur, nämlich in
Form von Sägezahngarnituren oder dergleichen, auf jeder einzelnen Arbeitstrommel eine
steuerbare Rückspeichermöglichkeit schaffen, wobei also je nach Wunsch ein bestimmter
Anteil des Fasermaterials auf der betreffenden Arbeitstrommel nochmals zurückgeführt
und erneut der Kardierung unterworfen und der andere Anteil auf die nächstfolgende
Arbeitstrommel übertragen wird. Natürlich können dabei nicht nur, wie erfindungsgemäß
als Mindestanzahl vorgesehen, vier Arbeitstrommeln der beanspruchten Art zusammengeschaltet
werden, sondern auch, wie dies Gegenstand einer vorstehend angegebenen bevorzugten
Ausführungsform ist, dieser Vierergruppe von Arbeitstrommeln zwei weitere Arbeitstrommeln,
aber gegebenenfalls auch weitere Vierergruppen sowie einzelne Arbeitstrommeln etc.,
nachgeschaltet werden, wobei allen Ausführungsformen gemeinsam ist, daß die Arbeitstrommeln
jeweils gleichen Durchmesser haben und jeweils über einen eigenen Antrieb verfügen,
wobei natürlich auch ein Zentralantrieb denkbar ist, solange nur gewährleistet ist,
daß die einzelnen Arbeitstrommeln, in ihren gegenseitigen Relativpositionen verstellbar,
jeweils mit steuerbarer Drehzahl unabhängig voneinander antreibbar sind.
[0010] 16 und die dritte Arbeitstrommel 18 beaufschlagen eine vierte Arbeitstrommel 20,
der wiederum eine fünfte Arbeitstronmel 22 sowie eine sechste Arbeitstrommel 24 nachgeschaltet
sind, wobei der fünften Arbeitstrommel 22 und der sechsten Arbeitstrommel 24 wiederum
gemeinsam eine siebte Arbeitstrommel 25 nachgeordnet ist. Die Arbeitstrommeln 14,
16, 18, 20, 22, 24 und 25 haben jeweils eine Umdrehungsgeschwindigkeit von beispielsweise
ca. 1400 m/min., wobei die Relativgeschwindigkeiten der Arbeitstrommeln jedoch ebenso
wie ihre relativen Abstände, d.h. die Breite der jeweiligen Walzenspalte, einstellbar
sind. Den Arbeitstrommeln 14, 16, 18, 20, 22, 24, 25 sind in der aus der Zeichnung
ersichtlichen Weise zwei Abnehmerwalzen 26, 27 nachgeschaltet, die gegensinnig zu
sämtlichen gleichsinnig laufenden Arbeitstrommeln mit einer Umfangsgeschwindigkeit
von beispielsweise ca. 116 m/min. laufen.
[0011] Die insoweit unter Bezugnahme auf Fig. 1 beschriebene Krempel arbeitet in folgender
Weise:
Die Einzugswalze 10 fördert in bekannter Weise Fasermaterial in gleichmäßiger Zuführung
auf die Vorwalze 12. Von der Vorwalze 12 nimmt die mit erheblichem Verzug, wie dargestellt,
gegensinnig hierzu laufende erste Arbeitstrommel 14 das Fasermaterial ab und kardiert
es in einem ersten Schritt im Zusammenwirken mit der zweiten Arbeitstrommel 16 und
der dritten Arbeitstrommel 18. Dabei wird nicht das gesamte von der ersten Arbeitstrommel
14 von der Vorwalze 12 übernommene Fasermaterial sogleich auf die zweite Arbeitstrommel
16 bzw. die dritte Arbeitstrommel 18 übertragen, vielmehr lediglich der in einem Übertragungsbereich
28, wie aus der Zeichnung ersichtlich, vorhandene Teil, während der in einem Speicherbereich
30 vorhandene Anteil des Fasermaterials nochmals ein- oder mehrmals rückgeführt und
einer weiteren Kardierung unterworfen wird. Dieselben Verhältnisse herrschen auch
zwischen den den Arbeitstrommeln 16, 18 nachgeschalteten weiteren Arbeitstrommeln
20, 22, 24, 25,wobei die Menge der Anteile des jeweils übertragenen und des jeweils
rückgespeicherten Fasermaterials durch entsprechende Steuerung der Relativabstände
der jeweiligen Arbeitstrommeln bzw. der Relativgeschwindigkeiten derselben einstellbar
ist. Die Abnehmerwalze 26 schließlich, an deren Stelle natürlich auch in bekannter
Weise ein Mehrfach-Walzenabzug oder dergleichen vorgesehen sein könnte, wie er auch
bei der gattungsgemäßen Vorrichtung vorgesehen ist, gegebenenfalls auch mit einem
dort beschriebenen Stauchwalzenabzug verbunden, läuft erheblich langsamer als die
Arbeitstrommeln, so daß hierauf ein verhältnismäßig stark "zusammengeschobenes" Vlies
aufgeschoben wird. Das erhaltene Vliesmaterial ist über die gesamte Arbeitsbreite
der Maschine gleichmäßig und hat ein Verhältnis von Längs- zur Querfestigkeit von
ca. 1 : 1, wie dies erwünscht ist. Die Arbeitstrommeln gleichen Durchmessers sind
auch bei sehr großen Arbeitsbreiten der Maschine durchbiegungsfrei herstellbar. Neben
der Behebung des Problems der Walzendurchbiegung gewährleistet der Verzicht auf Arbeiter-
und Wenderwalzen einen erheblich einfacheren konstruktiven Aufbau.
[0012] Bei dem in Fig. 2 gezeigten Ausführungsbeispiel wirken mit der Vorwalze 12 zwei Arbeitstrommeln
14, 16 zusammen, denen in der aus der Zeichnung ersichtlichen Weise weitere Arbeitstrommeln
18, 20, 22, 24 und 25 nachgeschaltet sind, die insgesamt einander so zugeordnet sind,
daß das mittels der Einzugswalze 10 herangeführte Fasermaterial durch die einzelnen
Arbeitstrommeln in gewünschtem Maße weiterübertragen bzw. rückgespeichert wird, wobei
natürlich die Vorwalze 12 an der Rückspeicherung nicht beteiligt ist. Die Umdrehungsgeschwindigkeiten
der Einzugswalze 10, der gleichsinnig hiermit laufenden Vorwalze 12 sowie der gegensinnig
hierzu laufenden Arbeitstrommeln 12, 14, 16, 20, 22, 24 und 25 sowie auch der Abnehmerwalzen
26, 27 stimmen mit dem in Verbindung mit Fig. 1 angebenen Werten ggf. überein. Im
übrigen arbeitet die Vorrichtung in der weiter oben in Bezugnahme auf das Ausführungsbeispiel
Fig. 1 erläuterten Weise.
1. Krempel zur Vliesherstellung aus Fasermaterial, mit mindestens einer Einzugswalze
oder dgl., einer hierzu gleichsinnig mit einem Verzug zwischen 100 und 200 laufenden
Vorwalze (12), mindestens zwei der Vorwalze (12) nachgeordneten, gleichsinnig miteinander
laufenden Arbeitstrommeln (14, 16, 18, 20) gleichen Durchmessers, deren Drehzahl größer
ist als die der Vorwalze (12), sowie wenigstens einer der wirkungsmäßig am weitesten
von der Vorwalze (12) entfernten Arbeitstrommel zugeordneten Abnehmerwalze (27), dadurch
gekennzeichnet, daß mit der Vorwalze (12) oder einer dieser unmittelbar nachgeordneten
ersten Arbeitstrommel (14) zwei Arbeitstrommeln (14, 16; 16, 18) zusammenwirken, denen
gemeinsam eine weitere Arbeitstrommel (20) nachgeschaltet ist.
2. Krempel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit der der Vorwalze (12) unmittelbar
nachgeordneten ersten Arbeitstrommel (14) eine zweite Arbeitstrommel (16) und eine
dritte Arbeitstrommel (18) zusammenwirken, denen gemeinsam eine vierte Arbeitstrommel
(20) nachgeschaltet ist.
3. Krempel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Vorwalze (12) die erste
Arbeitstrommel (14) sowie eine zweite Arbeitstrommel (16) in Eingriff stehen, wobei
die erste (14) und die zweite Arbeitstrommel (16) sowie ggf. eine dritte, mit der
ersten Arbeitstrommel (14) zusammenwirkende Arbeitstrommel (18) gemeinsam mit einer
vierten Arbeitstrommel (20) zusammenwirken.
4. Krempel nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der vierten
Arbeitstrommel (20) eine fünfte (22) und eine sechste Arbeitstrommel (24) nachgeschaltet
sind, denen mindestens eine weitere Arbeitstrommel (25) und/oder die Abnehmerwalze(n)
(26, 27) folgt bzw. folgen.
5. Krempel nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens
eine der Arbeitstrommeln (14, 16, 18, 20, 22, 24, 25) mit jeweils drei anderen Arbeitstrommeln
zusammenwirkt.
6. Krempel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der Arbeitstrommeln
(14, 16, 18, 20, 22, 24, 25) mit jeweils vier anderen Arbeitstrommeln zusammenwirkt.
7. Krempel nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Relativgeschwindigkeiten
und/oder die gegenseitigen Abstände der Arbeitstrommeln (14, 16, 18, 20, 22, 24, 25)
zur Steuerung des Anteils des auf der jeweiligen Arbeitstrommel rückspeicherbaren
Fasermaterials einerseits sowie des auf die jeweils nachgeschaltete Arbeitstrommel
übertragbaren Fasermaterials andererseits einstellbar sind.
8. Krempel nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeitstrommeln
(14, 16, 18, 20, 22, 24, 25) mit Sägezahngarnituren oder dgl. versehen sind.
9. Krempel nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Relativgeschwindigkeiten
der Arbeitstrommeln (14, 16, 18, 20, 22, 24, 25) das Dreifache der Umfangsgeschwindigkeit
nicht übersteigen.
1. A card for the production of a fleece from fibre material, comprising at least one
feed roller or the like, a taker-in (12) rotating to the same hand and having a draft
of between 100 and 200, at least two workers (14, 16, 18, 20) which are of the same
diameter as one another, are disposed downstream of the taker-in (12) and rotate to
the same hand as one another, their speed being higher than than of the taker-in (12),
and at least one doffer (27) associated with the worker operatively farthest away
from the taker-in (12), characterised in that two workers (14, 16; 16, 18), downstream
jointly of which there is disposed another worker (20), co-operate with the taker-in
(12) or a first worker (14) disposed immediately downstream thereof.
2. A card according to claim 1, characterised in that a second worker (16) and a third
worker (18), downstream jointly of which there is disposed a fourth worker (20), co-operate
with the first worker (14) disposed immediately downstream of the taker-in (12).
3. A card according to claim 1, characterised in that the first worker (14) and a second
worker (16) engage the taker-in (12), the first (14) and second worker (16) and possibly
a third worker (18) which co-operates with the first worker (14) co-operating jointly
with a fourth worker (20).
4. A card according to claim 2 or 3, characterised in that a fifth worker (22) and a
sixth worker (24), followed by at least one other worker (25) and/or the doffer(s)
(26, 27) are disposed downstream of the fourth worker (20).
5. A card according to any one of the preceding claims, characterised in that at least
one of the workers (14, 16, 18, 20, 22, 24, 25) co-operates with three other workers
in each case.
6. A card according to claim 5, characterised in that at least one of the workers (14,
16, 18, 20, 22, 24, 25) co-operates with four other workers in each case.
7. A card according to any one of the preceding claims, characterised in that the relative
speeds of and/or the distances between the workers (14, 16, 18, 20, 22, 24, 25) are
adjustable on the one hand to control the proportion of fibre material that can be
retained on the associated worker and, on the other hand, the fibre material transferrable
to the associated downstream worker.
8. A card according to any one of the preceding claims, characterised in that the workers
(14, 16, 18, 20, 22, 24, 25) are provided with sawtooth clothing or the like.
9. A card according to any one of the preceding claims, characterised in that the relative
speeds of the workers (14, 16, 18, 20, 22, 24, 25) do not exceed three times the circumferential
speed.
1. Machine de cardage pour la production de voile de matière fibreuse, comportant au
moins un cylindre d'alimentation ou analogue, un cylindre d'entrée (12) tournant dans
le même sens avec un étirage compris entre 100 et 200, au moins deux tambours de travail
(14, 16, 18, 20) de même diamètre, tournant ensemble dans le même sens, qui succèdent
au cylindre d'entrée (12) et dont la vitesse de rotation est supérieure à celle du
cylindre d'entrée (12), ainsi qu'au moins un cylindre peigneur (27) associé au tambour
de travail le plus éloigné du cylindre d'entrée (12), quant à son action, caractérisée
en ce qu'avec le cylindre d'entrée (12) ou un premier tambour de travail (14) lui
succédant directement, coopèrent deux tambours de travail (14, 16; 16, 18) auxquels
succède en commun, un autre tambour de travail (20).
2. Machine de cardage selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'avec le premier
tambour de travail (14) succédant directement au cylindre d'entrée, coopèrent un second
tambour de travail (16) et un troisième tambour de travail (18), auxquels succède
en commun, un quatrième tambour de travail (20).
3. Machine de cardage selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'avec le cylindre
d'entrée (12) coopèrent le premier tambour de travail (14) ainsi qu'un second tambour
de travail (16), le premier (14) et le second tambour de travail (16), ainsi que le
cas échéant un troisième tambour de travail (18) coopérant avec le premier tambour
de travail (14), coopèrent en commun avec un quatrième tambour de travail (20).
4. Machine de cardage selon l'une des revendications 2 et 3, caractérisée en ce qu'au
quatrième tambour de travail (20) succèdent un cinquième (22) et un sixième tambour
de travail (24), auxquels succède ou succèdent au moins un autre tambour de travail
(25) et/ou le ou les cylindres peigneurs (26, 27).
5. Machine de cardage selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce
qu'au moins un des tambours de travail (14, 16, 18, 20, 22, 24, 25) coopère respectivement
avec trois autres tambours de travail.
6. Machine de cardage selon la revendication 5, caractérisée en ce qu'au moins un des
tambours de travail (14, 16, 18, 20, 22, 24, 25) coopère respectivement avec quatre
autres tambours de travail.
7. Machine de cardage selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce
que les vitesses relatives et/ou les espacements réciproques des tambours de travail
(14, 16, 18, 20, 22, 24, 25) peuvent être réglés en vue de commander la part de la
matière fibreuse pouvant être recyclée sur le tambour de travail considéré d'une part,
et la part de la matière fibreuse pouvant être transférée sur le tambour de travail
respectif en aval, d'autre part.
8. Machine de cardage selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce
que les tambours de travail (14, 16, 18, 20, 22, 24, 25) sont munis de garnitures
en forme de dents de scie ou analogues.
9. Machine de cardage selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce
que les vitesses relatives des tambours de travail (14, 16, 18, 20, 22, 24, 25) ne
dépassent pas le triple de la vitesse périphérique.

