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(11) |
EP 0 214 488 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.11.1990 Patentblatt 1990/46 |
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Anmeldetag: 12.08.1986 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: B65D 85/10 |
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Packung für Zigaretten oder dergleichen
Package for cigarettes or the like
Emballage pour cigarettes ou analogues
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
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Priorität: |
04.09.1985 DE 3531566
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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18.03.1987 Patentblatt 1987/12 |
| (73) |
Patentinhaber: Focke & Co. (GmbH & Co.) |
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27283 Verden (DE) |
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Erfinder: |
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- Focke, Heinz
D-2810 Verden (DE)
- Liedtke, Kurt
D-2810 Verden (DE)
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| (74) |
Vertreter: Bolte, Erich, Dipl.-Ing. et al |
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c/o Meissner & Bolte
Patentanwälte
Hollerallee 73 28209 Bremen 28209 Bremen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 007 423 US-A- 4 154 390
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DE-A- 3 410 217
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine quaderförmige Packung für Zigaretten oder dergleichen
mit einer den Packungsinhalt aufnehmenden Innenumhüllung, insbesondere aus Stanniol,
und einer Außenumhüllung aus Papier, Pappe oder dergleichen, insbesondere einem Weichbecher,
wobei die Innenumhüllung unter Bildung einer sich in Längsrichtung auf voller Länge
der Innenumhüllung erstreckenden Längsüberlappung, die durch Verklebung oder Verschweißung
dicht ausgebildet ist, den Packungsinhalt umgibt (bekannt aus EP-A 7423).
[0002] Die gebräuchlichsten Typen von Zigaretten-Packungen sind so aufgebaut, daß der Packungsinhalt,
nämlich eine Zigaretten-Gruppe, von einer Innenumhüllung umgeben in der eigentlichen
Packung Aufnahme findet. Bei dieser kann es sich um eine Klappschachtel (Hinge-Lid-Packung)
aus dünnem Karton oder um eine Weichbecherpackung aus Papier handeln. Eine Außenumhüllung
aus Zellglas-oder Polyfolie soll eine zusätzliche Abdichtung des Packungsinhalts gegen
Aroma- und Feuchtigkeitsverluste bewirken. Da jedoch alle Umhüllungen aufgrund der
Konstruktion derselben keine Dichtigkeit gewährleisten, ist die Aromakonservierung
dieser üblichen Zigaretten-Packungen unbefriedigend.
[0003] Aus der europäischen Patentanmeldung 0 007 423 ist eine Zigaretten-Packung bekannt,
deren Innenumhüllung zur Erzielung einer besseren Dichtigkeit mit Schweißnähten versehen
ist. Bei dieser bekannten Zigaretten-Packung wird die Innenumhüllung zunächst so um
den Packungsinhalt gelegt, daß sie die Vorder- und Rückwand sowie die Stirnflächen
des Packungsinhalts schlauchförmig umgibt. Die einander überlappenden Ränder dieses
Innenumhüllung-Schlauchs werden mittels einer quer zur Packung verlaufenden Schweißnaht
miteinander verbunden. Die noch offenen Längsseitenflächen der Innenumhüllung werden
sodann mit Flossenfaltungen geschlossen, wobei die Flossen dieser Flossenfaltung zur
Abdichtung der Innenumhüllung ebenfalls miteinander verschweißt werden. Von den Stirnflächen
der Innenumhüllung abstehende Zwickel werden an die Längsseitenflächen der Innenumhüllung
angelegt, so daß die bekannte Innenumhüllung letztendlich den Packungsinhalt quaderförmig
umgibt.
[0004] Bei dieser bekannten Innenumhüllung weisen die beiden einander gegenüberliegenden
Stirnwände der Innenumhüllung keine Faltungen auf. Die Stirnwände sind vielmehr glatt
ausgebildet. Ein Aufreißen der oberen Stirnwand zur Entnahme des Packungsinhalts geschieht
bei der bekannten Innenumhüllung entweder durch Reißen an der Schlauchnaht oder durch
Abreißen eines Zwickels.
[0005] Herkömmliche Innenumhüllungen, bei denen keine Maßnahmen zur Konservierung des Packungsinhalts
getroffen werden, weisen in der Regel an ihrer oberen Stirnwand und ihrer unteren
Bodenwand trapezförmige, einwärtsgefaltete Faltlappen auf, die zum Öffnen der Innenumhüllung
an einer Stirnwand an ihren schräg verlaufenden Rändern erfaßt werden können. Derartige,
trapezförmige Faltlappen finden sich insbesondere an Zigaretten-Packungen, bei denen
sich die Innenumhüllung in eine Weichbecher befindet.
[0006] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrund eine Packung der eingangs genannten
Art dahing hend weiterzuentwickeln und zu verbessern, da unter weitgehender Beibehaltung
des konventione len Aufbaus der Packung ein höherer Grad an Ko servierung gegen Aroma-
und Feuchtigkeitsverl ste des Packungsinhalts gewährleistet wird, wob die Packung,
insbesondere beim Öffnen, leicl weitgehend in konventioneller Weise, zu handhabe ist.
[0007] Zur Lösung dieser Aufgabe ist die erfindungsg mäße Packung dadurch gekennzeichnet,
daß weni stens eine der beiden Stirnflächen der Innenumhi lung als Faltwand durch
Einwärtsfalten von Faltla pen ausgebildet ist und daß wenigstens bei ein Faltwand
die Faltlappen durch Verschweißung od Verklebung miteinander verbunden sind.
[0008] Die Erfindung kommt vorzugsweise bei de Packungstyp "Weichbecher" zur Anwendung.
C Zigaretten-Gruppe ist durch eine herkömmliche I nenumhüllung, insbesondere aus Stanniol,
umg ben. Diese ist so gefaltet, daß wenigstens ei Längsüberlappung - in Längsrichtung
der Zigare ten verlaufend - entsteht und Faltungen mindeste im Bereich einer Stirnfläche.
Vorzugsweise ist c Innenumhüllung (Stanniol-Zuschnitt) so gefalt, daß die Längsüberlappung
im Bereich einer Vorde wand verläuft und außer der Stirnwand auch ei Bodenwand aus
Bodenlappen gebildet ist.
[0009] Nach der Lehre der Erfindung werden ausg wählte Bereiche der Überlappungen und Faltung,
der Innenumhüllung durch Verklebung oder Ve schweißung abgedichtet. Bereits eine beträchtlic
Erhöhung der Dichtigkeit wird durch ei (durchgehende) Verklebung der Längsüberlappu
bewirkt. Die Dichtigkeit wird gemäß der Erfindu durch .Verklebung oder Verschweißung
vorhanc ner Faltlappen, wenigstens im Bereich einer Stit fläche, weiter erhöht.
[0010] Weiterentwicklungen der Erfindung betreffen ne modifizierte Ausbildung bzw. Faltung
von Bode lappen zur Bildung der Bodenwand, derart, daß e äußerer, die Fläche der Bodenwand
im wesentlich abdeckender Bodendecklappen längs randseitic Verklebungsstreifen mit
den übrigen Bodenlapp verklebt bzw. verschweißt ist. Dadurch wird (auc im Bereich
der Bodenwand eine gegenüber konve tionellen Ausbildungen der Innenumhüllung erhö
Dichtigkeit bewirkt.
[0011] Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung auch die Stirnwand hinsichtlich der Ausbildung
c Stirnlappen umgestaltet, derart, daß ein Teilberei der Stirnwand durch Verklebungsstreifen
eines ßeren Stlrndecklappens abgedichtet ist. Ledigli ein zum Öffnen der Innenumhüllung
dienender E reich - üblicherweise neben einer quer über ( Stirnwand verlaufenden Steuer-
oder Verschl
L marke - ist in konventioneller Weise ausgebild nämlich mit trapezförmigen Längsstirnlappen,
( nicht miteinander verklebt sind und deshalb ein A reißen bzw. Öffnen der Innenumhüllung
in diese Bereich in herkömmlicher Weise ermöglichen.
[0012] Weitere Merkmale der Erfindung beziehen s auf die Gestaltung der Stirnwand und Bodenwand
sowie auf Zuschnitte für derartige Innenumhüllungen.
[0013] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnungen näher
erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine (Weichbecher-)Packung für Zigaretten in perspektivischer Ansicht,
Fig. 2 den oberen, stirnwandseitigen Bereich der Packung gemäß Fig. 1 beim öffnen
derselben,
Fig. 3 eine Zigaretten-Gruppe mit Innenumhüllung (Stanniol-Block) in Vorderansicht,
Fig. 4 den Stanniol-Block gemäß Fig. 3 in Seitenansicht,
Fig. 5 eine Unteransicht des Stanniol-Blocks gemäß Fig. 3 und 4,
Fig. 6 eine Draufsicht des Stanniol-Blocks gemäß Fig. 3 und 4,
Fig. 7 einen (Stanniol-)Zuschnitt für eine Innenumhüllung gemäß Fig. 3, 4 und 5,
Fig. 8 einen (Stanniol-)Zuschnitt für eine Innenumhüllung gemäß Fig. 2 bis 6.
[0014] In den Zeichnungen ist als bevorzugtes Ausführungs- bzw. Anwendungsbeispiel eine
Zigaretten- Packung gezeigt, und zwar gemäß Fig. 1 und 2 eine Weichbecher-Packung.
Diese besteht aus einem oben offenen Weichbecher 10 aus Papier oder dergleichen. Der
Weichbecher 10 ist in herkömmlicher Weise ausgebildet, insbesondere gefaltet. In dieser
eigentlichen Packung findet ein Zigarettenblock, nämlich ein Stanniol-Block 11 Aufnahme.
Die Abmessungen sind so gewählt, daß der Stanniol-Block 11 geringfügig aus dem Weichbecher
10 herausragt. Der Stanniol-Block 11 ist aus einer Zigaretten-Gruppe 12 als Packungsinhalt
und einer diese umgebenden Innenumhüllung, nämlich einem Stanniol-Zuschnitt 13, gebildet.
Dieser besteht in herkömmlicher Weise aus einer vorzugsweise innenliegenden Papierschicht
und einer Aluminiumschicht.
[0015] Der Stanniol-Block 11 ist quaderförmig ausgebildet mit einer Vorderwand 14, einer
Rückwand 15, Seitenwänden 16 und 17 sowie einer oberen Stirnwand 18 und einer unteren
Bodenwand 19.
[0016] Die Innenumhüllung, nämlich der Stanniol-Zuschnitt 13, umgibt die Zigarettengruppe
12 in der Weise, daß sich im Bereich von Vorderwand 14 oder Rückwand 15 - im vorliegenden
Falle im Bereich der Vorderwand 14 - eine sich über die gesamte Länge des Stanniol-Zuschnitts
13 erstreckende Längsüberlappung 20 ergibt. Stirnwand 18 und Bodenwand 19 sind durch
einander ebenfalls teilweise überdeckende, im einzelnen noch zu beschreibende Stirnlappen
und Bodenlappen gebildet.
[0017] Die Längsüberlappung 20 ist bei dem vorliegenden Stanniol-Block 11 hermetisch abgedichtet,
und zwar durch einen im Bereich der Überlappung angebrachten Randstreifen 21 und 22
des Stanniol-Zuschnitts 13 miteinander verbindenden Verklebungsstreifen 23. Dieser
kann aus geeignetem Werkstoff bestehen, z. B. einem unmittelbar bei der Herstellung
der Innenumhüllung angebrachten Leimstreifen oder aus einem bereits vorher auf eine
Materialbahn zur Fertigung der Stanniol-Zuschnitte 13 aufgetragenen aktivierbaren
Klebestreifen aus Melt. Der Heißleim wird nach Durchführung der F tung mit Hilfe von
Druck und Wärme aktiviert, daß es zu der dichten Verklebung der Randstreif 21 und
22 kommt. Die so ausgebildete Längsüb< lappung 20 erstreckt sich auch in den Bereich
c Stirnwand 18 sowie der Bodenwand 19.
[0018] Bei der Herstellung der Innenumhüllung mit h
l metisch dichter Längsüberlappung 20 werden c Randstreifen 21 und 22 während einer
schlauchfi migen Zwischenfaltstellung miteinander verbunde Danach können Stirnwand
18 und Bodenwand durch Einfalten von Stirnlappen und Bodenlappen üblicher Weise gebildet
werden ohne Verbindu derselben miteinander.
[0019] Eine weitere Erhöhung der Dichtigkeit der Inr numhüllung kann dadurch erreicht werden,
d; (zusätzlich) die Bodenwand 19 (verhältnismäß dicht ausgebildet ist.Zu diesem Zweck
ist hier ei besondere Faltung vorgesehen. Wie insbesonde aus Fig. 7 und 8 ersichtlich,
ist ein im Bereich c Rückwand 15 anschließender Bodendecklappen : durch Seitentrennschnitte
25 und 26 von den t nachbarten Bereichen der Bodenlappen abgete Dadurch ist eine Faltung
möglich, bei der als erst Bodenseitenlappen 27 und 28 und sodann ein E denlängslappen
29 auf den Packungsinhalt bzw. c Bodenseitenlappen 27, 28 gefaltet werden. Der E denlängslappen
29 erhält eine trapezförmige G stalt, und zwar durch Ein- bzw. Zwischenfalten v
' dreieckförmigen Faltzwickeln 30 und 31 zwisch, den Bodenseitenlappen 27 und 28 einerseits
u; dem Bodenlängslappen 29 andererseits.
[0020] Als äußere Abdeckung ist der rechteckige E dendecklappen 24 auf die voranstehend
beschri benen Bodenlappen gefaltet und deckt nahezu c gesamte Fläche der Bodenwand
19 ab. Durch ei sprechende Anordnung und Bemessung der Seite trennschnitte 25 und
26 hat der Bodendecklappi 24 eine geringere Länge und eine geringere Bre als die Fläche
der Bodenwand 19. Dadurch entsi hen an den der Rückwand 15 zugekehrten Eck Eckdichtungen
32 und 33.
[0021] Der Bodendecklappen 24 ist mit den übrigen E denlappen durch Klebung oder Schweißung
die verbunden. Bei dem gezeigten Ausführungsbeisp ist an der Innenseite (Papierlage)
ein U-förmig Verklebungsstreifen 34 angebracht, der sich den freien Rändern des Bodendecklappens
24 streckt und einen weitgehend dichten Verschl der Bodenwand 19 durch Verklebung
bzw. V
I schweißung mit dem Bodenlängslappen 29 und d Bodenseitenlappen 27 und 28, bewirkt.
[0022] Die Stirnwand 18 kann bei diesem Ausführung beispiel (Fig. 7) in konventioneller
Weise gefal sein als mit zwei trapezförmigen, einander teilwei überdeckenden Längslappen.
[0023] Alternativ kann gemäß einer Weiterentwicklu auch die Stirnwand 18 mit einer erhöhten
Dichtigk ausgebildet sein. Zu diesem Zweck ist ein ebenfa an die Rückwand 15 anschließender
Stirndeckla pen 35 einseitig durch einen Seitentrennschnitt von benachbarten Stirnlappen
abgeteilt. Dadur ist dieser Bereich rechteckig ausgebildet und erg eine Abdeckung
eines Teilbereichs der Stirnwa 18. Der gegenüberliegende Bereich des Stirndecklappens
35 bleibt mit einem angrenzenden Stirnseitenlappen 37 verbunden. Beim Einfalten dieses
Stirnseitenlappens 37 sowie des zweiten gegenüberliegenden Stirnseitenlappens 38 entstehen
dreieckförmige Faltzwickel 39 und 40 als Verbindung zu einem innenliegenden, trapezförmigen
Stirnlängslappen 41. Der äußere Stirndecklappen 35 ist aufgrund des Fehlens eines
Trennschnitts über einen ebenfalls nach innen gefalteten dreieckförmigen Faltzwickel
42 mit dem zugeordneten Stirnseitenlappen 37 verbunden, so daß auf dieser Seite sowohl
der Stirnlängslappen 41 als auch der Stirndecklappen 35 schräg verlaufende Faltkanten
43 und 44 bilden. Diese sollen das Öffnen der Innenumhüllung (Stanniol-Zuschnitt 13)
bei Ingebrauchnahme der Zigarettenpackung ermöglichen, wobei in üblicher Weise die
Faltkante 44 erfaßt und ein Teil der Stirnlappen in diesen Bereich von dem Stanniol-Zuschnitt
13 abgetrennt wird.
[0024] Der Bereich des Stirndecklappens 35 außerhalb der Faltkante 44 ist mit den darunter
liegenden Bereichen der Stirnlappen durch Verklebung oder Verschweißung verbunden.
Zu diesem Zweck ist ein L-förmiger Verklebungsstreifen 45 längs des freien Randes
des rechteckigen Teils des Stirndecklappens 35 angeordnet mit einem quergerichteten
Schenkel 46. Dadurch wird auch in diesem Bereich eine weitgehende Abdichtung der Stirnwand
18 bewirkt, ohne daß die Handhabung der Zigaretten- packung oder deren äußeres Erscheinungsbild
beeinträchtigt bzw. verändert sind. Der Schenkel 46 des Verklebungsstreifens ist so
bemessen, daß eine Verbindung des Stirndecklappens 35 in diesem Bereich mit dem darunterliegenden
Stirnlängslappen 41 gegeben ist.
[0025] Ein üblicher Verschlußstreifen bzw. eine Steuermarke 47 ist in der üblichen Weise
quer über die Stirnwand 18 des Stanniol-Blocks 11 gelegt und erstreckt sich in den
Bereich von Vorderwand und Rückwand des Weichbechers 10. Diese Steuermarke 47 überdeckt
den mittleren Bereich der Stirnlappen bzw. der Stirnwand, läßt jedoch auch bei dem
Ausführungsbeispiel der Fig. 6 und 8 den nicht verklebten Teil des Stirndecklappens
35 und des Stirnlängslappen 41 (mit den schrägen Faltkanten 43 und 44) frei. Dadurch
kann auch diese Ausführung der Innenumhüllung bzw. Verpackung in herkömmlicher Weise
geöffnet werden, nämlich durch Erfassen der oberen schrägen Faltkante 44 des Stirndecklappens
35 und Abreißen desselben längs einer Seitenkante der Steuermarke 47 (Fig. 2).
[0026] Alle Verklebungsstreifen können, wie beispielsweise aus Fig. 7 und 8 ersichtlich,
an dem ausgebreiteten Zuschnitt durch Aufdrucken angebracht werden, insbesondere bei
Hot-Melt-Streifen. Die Verklebungsstreifen sind zweckmäßigerweise ausschließlich auf
der Seite der Papierschicht bei Stanniol-Zuschnitten angebracht.
1. Quaderförmige Packung für Zigaretten oder dergleichen mit einer den Packungsinhalt
aufnehmenden Innenumhüllung, insbesondere aus Stanniol, und einer Außenumhüllung aus
Papier, Pap oder dergleichen, insbesondere einem Weichb cher, wobei die Innenumhüllung
unter Bildung ein sich in Längsrichtung auf voller Länge der Innenui hüllung erstreckenden
Längsüberlappung, c durch Verklebung oder Verschweißung dicht aL gebildet ist, den Packungsinhalt umgibt, dadurch g kennzeichnet, daß wenigstens eine
der beiden Stir flächen der Innenumhüllung (Stirnwand 18, Bode wand 19) als Faltwand
durch Einwärtsfalten v Faltlappen ausgebildet ist und daß wenigstens bei ner Faltwand
die Faltlappen durch Verschweißui oder Verklebung miteinander verbunden sind.
2. Packung nach Anspruch 1, dadurch geken zeichnet, daß die Bodenwand (19) aus gegen
dl Packungsinhalt gefalteten Bodenseitenlappen (2 28), einen, gegen diese gefalteten
(trapezförmige Bodenlängslappen (29) und einem äußeren, die FI che der Bodenwand im
wesentlichen abdeckend Bodendecklappen (24) gebildet ist, wobei der dur. Seitentrennschnitte
(25, 26) von benachbarten B denlappen abgeteilte Bödendecklappen (24) dur einen U-förmigen
Verklebungsstreifen längs sein freien Ränder mit den anliegenden Bodenlappi verbunden
ist.
3. Packung nach Anspruch 2, dadurch geken zeichnet, daß der Bodendecklappen (24) durch
A stand der Seitentrennschnitte (25 und 26) voneina der sowie durch deren Länge geringere
Abmessu gen aufweist als die Fläche der Bodenwand (19).
4. Packung nach Anspruch 1 sowie einem od mehrere der weiteren Ansprüche, dadurch
geken zeichnet, daß die Stirnlappen zur Bildung der Stir wand (18) bis auf einen für
die Öffnung der Innenur hüllung dienenden Bereich dicht miteinander ve bunden sind.
5. Packung nach Anspruch 4, dadurch geken zeichnet, daß Stirnseitenlappen (37, 38)
gegen d( Packungsinhalt und ein (trapezförmiger) Stirnläng lappen (41) gegen diese
gefaltet sind und daß e Stirndecklappen (35) durch einen Seitentren schnitt (36) von
dem angrenzenden Stirnseitenla pen (37) abgeteilt und mit den anliegenden Stirnla
pen durch einen L-förmigen VerklebungsstreifE längs seiner freien Ränder verbunden ist.
6. Packung nach Anspruch 5, gekennzeichn durch einen Schenkel (46) als Fortsetzung
bzw. E gänzung des Verklebungsstreifens (45) zur A grenzung eines Öffnungsbereichs
der Stirnwai gegenüber dem abgedichteten Bereich.
7. Packung nach einem oder mehreren der vc hergehenden Ansprüche, insbesondere nach
eine der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichne daß sich die Längsüberlappung (20)
über eine Vc derwand (14) der Innenumhüllung auf voller Läng der Innenumhüllung, einschließlich
Stirnwand (1 und Bodenwand (19) erstreckt, und zwar insbeso dere im Bereich der Stirnwand
(18) quer zu der< Längserstreckung.
1. Cuboid pack for cigarettes or the like, with inner wrapping, especially made of
tin foil, which r ceives the pack contents, and with an outer wra ping made of paper,
cardboard or the like, especially a soft-cup pack, the inner wrapping surrounding
the pack contents to form a longitudinal overlap extending in the longitudinal direction
over the entire length of the inner wrapping which is made leakproof by means of adhesive
bonding or welding, characterized in that at least one of the two end faces of the
inner wrapping (end wall 18, bottom wall 19) is designed as a folding wall as a result
of the inward folding of folding tabs, and in that, at least at one folding wall,
the folding tabs are connected to one another by welding or adhesive bonding.
2. Pack according to Claim 1, characterized in that the bottom wall (19) is formed
from bottom side tabs (27, 28) folded against the pack contents, a (trapezoidal) longitudinal
bottom tab (29) folded against these, and an outer bottom covering tab (24) essentially
covering the surface of the bottom wall, the bottom covering tab (24) divided off
from adjacent bottom tabs by means of lateral severing cuts (25, 26) being connected
along its free edges to the adjacent bottom tabs by means of a U-shaped bonding strip.
3. Pack according to Claim 2, characterized in that, because of the distance between
the lateral severing cuts (25, 26) and their length, the bottom covering tab (24)
has smaller dimensions than the surface of the bottom wall (19).
4. Pack according to Claim 1 and one or more of the further claims, characterized
in that the end tabs forming the end wall (18) are connected in a leakproof manner
to one another, with the exception of a region serving for opening the inner wrapping.
5. Pack according to Claim 4, characterized in that end side tabs (37, 38) are folded
against the pack contents and a (trapezoidal) longitudinal end tab (41) is folded
against these, and in that an end covering tab (35) is divided off from the adjacent
end side tab (37) by means of a lateral severing cut (36) and is connected along its
free edges to the adjacent end tabs by means of an L-shaped bonding strip.
6. Pack according to Claim 5, characterized by a leg (46) as a continuation or completion
of the bonding strip (45), for delimiting an opening region of the end wall relative
to the sealed-off region.
7. Pack according to one or more of the previous claims, especially according to one
of Claims 4 to 6, characterized in that the longitudinal overlap (20) extends over
a front wall (14) of the inner wrapping over the entire length of the inner wrapping,
including the end wall (18) and bottom wall (19), especially in the region of the
end wall (18) at right angles to the longitudinal length of the latter.
1. Emballage parallélépipédique pour cigarettes ou objets analogues comportant une
enveloppe intérieure, en particulier en papier d'étain, recevant le contenu de l'emballage,
et une enveloppe extérieure en papier, carton ou matière analogue, en particulier
un godet souple, l'enveloppe intérieure entourant le contenu de l'emballage en formant
un chevauchement longitudinal s'étendant sur toute la longueur de celle-ci qui est
rendu étanche par colla ou soudage, caractérise par le fait qu'au moins u des deux
faces frontales de l'enveloppe intériet (paroi frontale 18, paroi de fond 19) est
constitL d'une paroi formée par rabattement de pattes v< l'intérieur et que dans le cas d'au
moins une telle roi les pattes sont reliées par soudage ou collage.
2. Emballage selon la revendication 1, caractér par le fait que la paroi de fond (19)
est formée pattes latérales de fond (27, 28) rabattues contre contenu de l'emballage,
d'une patte longitudinale fond (trapézoidale) (29) rabattue contre les préc dentes
et d'une patte extérieure de couverture fond (24) couvrant à peu près la surface de
la pa de fond, la patte de couverture de fond (24), séi rée des pattes de fond voisines
par des coupes térales de séparation (25, 26), étant relié, le long ses bords libres,
par une bande de collage en aux pattes de fond contre lesquelles elle est apl quée.
3. Emballage selon la revendication 2, caracte se par le fait que la patte de couverture
de fc (24), par l'écartement des coupes latérales de sép ration (25 et 26) et par
la longueur de celles-ci, de plus petites dimensions que la surface de la pa de fond
(19).
4. Emballage selon la revendication 1 et une plusieurs des revendications suivantes,
caracte sé par le fait que les pattes frontales, pour la forn tion de la paroi frontale
(18), sont reliées entre el de manière étanche à l'exception d'une zone s vant à l'ouverture
de l'enveloppe intérieure.
5. Emballage selon la revendication 4, caractt sé par le fait que des pattes frontales
latérales (, 38) sont rabattues contre le contenu de l'emballa et une patte frontale
longitudinale (trapézoida (41) est rabattue contre les précédentes et qu'u patte frontale
de couverture (35) est séparée de patte frontale latérale voisine (37) par une coupe
térale de séparation (36) et reliée le long de s bords libres, par une bande de collage
en L, a pattes frontales contre lesquelles elle est appliquée
6. Emballage selon la revendication 5, caractE sé par une branche (46) formant prolongement complément de la bande de collage (45)
et délimita une zone d'ouverture de la paroi frontale de la zo rendue étanche.
7. Emballage selon une ou plusieurs des reven cations précédentes, en particulier
selon une c revendications 4 à 6, caractérisé par le fait que chevauchement longitudinal
(20) s'étend sur une f roi avant (14) de l'enveloppe intérieure sur toute longueur de cette dernière, y
compris la paroi fre tale (18) et la paroi de fond (19) et, en particuli dans la zone
de la paroi frontale (18), perpendicul rement à l'étendue longitudinale de celle-ci.