[0001] Die Erfindung betrifft die Verwendung von Kombinationen aus speziellen polymeren
Verdickungsmitteln und Tensiden als Verdickersysteme für hoch wasserhaltige funktionelle
Flüssigkeiten.
[0002] Unter funktionellen Flüssigkeiten werden im Rahmen der vorliegenden Erfindung Hydraulikflüssigkeiten,
Metallbearbeitungsflüssigkeiten (Kühlschmiermittel) und Metallhärtungsmedien verstanden.
Als "hoch wasserhaltig" werden im Rahmen der vorliegenden Erfindung solche funktionellen
Flüssigkeiten bezeichnet, deren Wassergehalt entweder mehr als 90 Gew.-% beträgt,
falls keine niedermolekularen Glykole mitverwendet werden, oder mehr als 70 Gew.-%,
bevorzugt mehr als 80 Gew.-%, beträgt für den Fall, daß neben dem Wasser als Verdünnungsmittel
größere Anteile an niedermolekularen Glykolen, wie Ethylenglykol, Diethylenglykol,
Propylenglykol oder Dipropylenglykol eingesetzt werden.
[0003] Seit etwa 25 Jahren ist man bemüht, die bislang als funktionelle Flüssigkeiten verwendeten
brennbaren Mineralöle bzw. Mineralölprodukte durch nicht brennbare wäßrige Flüssigkeiten
zu ersetzen. Diese Entwicklung hat inzwischen zu wäßrigen funktionellen Flüssigkeiten
geführt, deren Wassergehalt bereits über 90 Gew.-% beträgt (sog. viscous high water-based
fluids). Für die Herstellung dieser hoch wasserhaltigen funktionellen Flüssigkeiten
wurden als Verdickungsmittel vor allem wasserlösliche polymere Polyether(poly)ole
bzw. Kombinationen dieser polymeren Polyether(poly)ole mit weiteren Hilfsmitteln vorgeschlagen.
So sind z.B. in der US-A-4 481 367, in der EP-A-0 031 777 und der JA-A-41 300/81 polymere
wasserlösliche Urethangruppen aufweisende Polyetherpolyole und in der DE-A-3 302 465
und der US-A-4 288 639 mit langkettigen 1,2-Epoxyalkanen modifizierte Polyethermonoalkohole
für den genannten Zweck beschrieben. Aus den US―A―4 310 436 und 4 395 351 sind Kombinationen
dieser modifizierten Polyethermonoalkohole mit sauren Phosphorsäureestern nichtionischer
Polyethermonoalkohol-Emulgatoren bekannt und in der CA-A-1 163 041 werden Kombinationen
dieser modifizierten Polyethermonoalkohole mit speziellen Polyetherestern, sauren
Phosphorsäureestern nichtionischer Polyethermonoalkohol-Emulgatoren und speziellen
geschwefelten Metallverbindungen beschrieben.
[0004] Mit langkettigen 1,2-Epoxyalkanen modifizierte polymere wasserlösliche Polyetherpolyole
und deren Verwendung als Verdickungsmittel für hoch wasserhaltige funktionelle Flüssigkeiten
sind in der EP-A-61 822, der WO-A1-84/00361 und in den US―A―4 354 956 und 4 411 819
beschrieben. Kombinationen dieser modifizierten wasserlöslichen polymeren Polyetherpolyole
mit weiteren Hilfsmitteln sind aus zahlreichen Patentschriften bekannt. So sind z.B.
Kombinationen dieser modifizierten Polyetherpolyole mit sauren Phosphorsäureestern
nichtionischer Polyethermonoalkohol-Emulgatoren in der EP―B―63 854, mit ethoxylierten
Sorbit-monostearaten in der EP-B-61 823, mit Neocarbonsäuren in der US-A-4 390 439
oder längerkettigen Fettsäuren in der US-A-4 390 440, mit nichtionischen Tensiden
bestimmter Strukturklassen in der EP-A-122 528, mit speziellen Aminen und sauren Phosphorsäureestern
nichtionischer Polyethermonoalkohol-Emulgatoren in der US―A―4 312 775, mit speziellen
Polyetherestern, definierten geschwefelten Metallverbindungen und Korrosionsinhibitoren
in der US―A―4312 768 und mit Schmierfähigkeitsmodifikatoren, Dispergiermitteln und
bestimmten Hochdruckadditiven in der US―A―4481 125 beschrieben.
[0005] Diese bekannten, als Verdickungsmittel bzw. Verdickersysteme für hoch wasserhaltige
funktionelle Flüssigkeiten verwendeten polymeren wasserlöslichen Polyetherpolyole
und deren Kombinationen mit weiteren Hilfsstoffen haben jedoch den Nachteil, daß die
mit ihnen verdickten funktionellen Flussigkeiten nicht scherstabil sind, sondern daß
sich deren Viskosität bei der Einwirkung von Scherkräften (z.B. Druck) verändert.
Scherstabilität ist jedoch eine der wichtigsten Eigenschaften der funktionellen Flüssigkeiten.
Insbesondere bei Hydraulikflüssigkeiten ist eine von Scherkräften unabhängige Viskosität
unbedingt erforderlich.
[0006] Überraschenderweise wurde nun gefunden, daß man hervorragend scherstabile, hoch wasserhaltige
funktionelle Flüssigkeiten erhält, wenn man als Verdickersystem Kombinationen aus
wasserlöslichen polymeren Polyetherpolyolen, in denen mindestens 50% der Hydroxyl-Endgruppen
durch Umsetzung mit einem einen C
12―C
30-Alkyl- oder C
12―C
30-Alkylenrest aufweisenden Monoisocyanat verkappt sind, und anionische und/oder nichtionische
Tenside verwendet.
[0007] Die Erfindung betrifft daher die Verwendung von Kombinationen aus wasserlöslichen
polymeren Polyetherpolyolen, in denen mindestens 50% der Hydroxyl-Endgruppen durch
Umsetzung mit einem einen C
12-C
30-Alkyl- oder C
12―C
30-Alkylenrest aufweisenden Monoisocyanat verkappt sind, und anionischen und/oder nichtionischen
Tensiden als Verdicker-Systeme für hoch wasserhaltige funktionelle Flussigkeiten.
[0008] Die Erfindung betrifft ferner hoch wasserhaltige funktionelle Flüssigkeiten, enthaltend
außer Wasser Kombinationen aus wasserlöslichen polymeren Polyetherpolyolen, in denen
mindestens 50% der Hydroxyl-Endgruppen durch Umsetzung mit einem einen C
12-C
31-Alkyl- oder C
12―C
30-Alkylenrest aufweisenden Monoisocyanat verkappt sind, und anionischen und/oder nichtionischen
Tensiden und gegebenenfalls Schmierfähigkeitsverbesserer, Metalldesaktivatoren, Korrosionsinhibitoren,
Entschäumer, Stoffe zum Einstellen oder Abpuffern von bestimmten pH-Werten, Alterungsschutzmittel,
Biozide, Kennfarbstoffe und/oder Glykole.
[0009] Mit Hilfe der erfindungsgemäß zu verwendenden Kombinationen werden hoch wasserhaltige
funktionelle Flüssigkeiten erhalten, die sich nicht nur insgesamt durch eine ausgezeichnete
Beständigkeit, sondern auch durch eine hervorragende Scherstabilität auszeichnen.
Außerdem haben die in den erfindungsgemäßen Verdickersystemen verwendeten verkappten
wasserlöslichen polymeren Polyetherpolyole den Vorteil, daß sie wesentlich einfacher
herstellbar sind, als die durch langkettige 1,2-Epoxyalkane modifizierten wasserlöslichen
polymeren Polyetherpolyole.
[0010] In den erfindungsgemäß als Verdickersysteme zu verwendenden Kombinationen aus Monoisocyanat-verkappten
wasserlöslichen polymeren Polyetherpolyolen und bestimmten Tensiden sind die Tenside
in einer solchen Menge enthalten, daß auf 1 Gew.-TI verkapptes Polyetherpolyol 0,1
bis 3 Gew.-Tie, vorzugsweise 0,25 bis 2,5 Gew.-Tie Tensid entfallen.
[0011] Als Tenside werden nichtionische und anionische Tenside verwendet. Bevorzugt sind
nichtionische oder anionische Tenside mit geringer Schaumneigung. Es können sowohl
einzelne Tenside als auch Gemische verschiedener Tenside eingesetzt werden.
[0012] Die in den erfindungsgemäß zu verwendenden Kombinationen anwendbaren anionischen
und nichtionischen Tenside sind z.B. in der Übersichtsarbeit "Tenside", von K. Kosswig
in Ullmann's Enzyklopädie der techn. Chemie, 4. Aufl., Band 22, Seite 468-494 und
498 beschrieben.
[0013] Als anionische Tenside kommen Carboxylate, z.B. carboxymethylierte Oxethylate und
Derivate von Aminosäuren; Sulfonate, z.B. Alkylbenzolsulfonate, Alkylnaphthalin sulfonate,
Alkansulfonate, a-Olefinsulfonate, a-Sulfofettsäureester, Sulfobernsteinsäureester,
Alkoxy-, Acyloxy- und Acylaminoalkansulfonate; als Sulfate, z.B. Alkylsulfate und
Ethersulfate, Phosphonate und Phosphate in Betracht. Bevorzugt werden Alkansulfonate
mit 8 bis 30 Kohlenstoffatomen, Sulfobernsteinsäureester von mit 8 bis 30 Mol Ethylenoxid
ethoxylierten C,2-C,e-Fettalkoholen, von mit 8 bis 70 Mol Ethylenoxid umgesetzten
C
s-C
2o-Alkyl-phenolen, von mit 8 bis 30 Mol Ethylenoxid ethoxylierten C
12-C
18-Fettsäuren oder C
12-C
18-Fettalkoholen; C
12-C
18-n-Alkylsulfate; Sulfate von mit 8 bis 30 Mol Ethylenoxid ethoxylierten C
12―C
18-Fettalkoholen, C
12―C
18-Fettsäuren und Cg-C20-Alkylphenolen.
[0014] Als nichtionische Tenside kommen Oxethylate, endständig blockierte Oxethylate und
Fettsäureester von Polyhydroxyverbindungen, ferner Blockpolymere des Propylenoxids
und Ethylenoxids in Betracht. Bevorzugt werden als nichtionische Tenside mit 8 bis
50 Mol Ethylenoxid umgesetzte C
12-C
18-Fettsäuren, mit 8 bis 40 Mol Ethylenoxid ethoxylierte C
12―C
18-Fettsäureamide, mit 8 bis 30 Mol Ethylenoxid ethoxylierte C
12-C
18-Fettalkohole, mit 8 bis 50 Mol Ethylenoxid ethoxylierte Cg-C
20-Alkylphenole und mit 8 bis 60 Mol Ethylenoxid ethoxylierte, styrolisierte oder benzylierte
Phenole verwendet. Bevorzugt werden nichtionische Tenside mit einem HLB-Wert <18 verwendet.
[0015] Die in den erfindungsgemäß zu verwendenden Kombinationen einzusetzenden Monoisocyanat-verkappten
wasserlöslichen polymeren Polyetherpolyole sind Umsetzungsprodukte von an sich bekannten
polymeren wasserlöslichen Polyetherpolyolen, die eine mittlere Molmasse von 5.000
bis 70.000 (ermittelt durch Bestimmung der OH-Endgruppen; aus der Zahl der OH-Endgruppen
wird die mittlere Molmasse nach folgender Formel berechnet:

aufweisen, mit einem einen C
12-C
30-Alkyl- oder C12-C30-Alkylenrest aufweisenden Monoisocyanat.
[0016] Als C
12-C
30-Alkylreste kommen vor allem der Dodecyl-, Hexadecyl-, Octadecyl- und der Behenyl-Rest,
als C
12―C
30-Alkylenrest vor allem der Oleylrest in Betracht. Diese aliphatischen Kohlenwasserstoffreste
müssen nicht unbedingt unmittelbar an die Isocyanatgruppe gebunden sein, sondern können
auch über andere Gruppen, z.B. aromatische Ringe und/oder Urethangruppen an die Isocyanatgruppe
gebunden sein. Solche Monoisocyanate, in denen die langkettigen aliphatischen Kohlenwasserstoffreste
nicht unmittelbar an die Isocyanatgruppe gebunden sind, sind beispielsweise die Additionsprodukte
aus 1 Mol eines C
12―C
30-n-Alkanols, z.B. Lauryl-, Myristyl-, Cetyl-, Stearyl- oder Behenylalkohols oder des
Oleylalkohols an 1 Mol eines aliphatischen, cycloaliphatischen, aromatischen oder
heterocyclischen Diisocyanates.
[0017] Für die Herstellung der mit den Monoisocyanaten verkappten wasserlöslichen polymeren
Polyetherpolyole wird die Menge an Monoisocyanat so bemessen, daß mindestens 50%,
vorzugsweise 70 bis 100%, besonders bevorzugt 85 bis 100% der im Wasser löslichen
polymeren Polyetherpolyole vorliegenden Hydroxyl-Endgruppen verkappt sind.
[0018] Die Verkappung der OH-Endgruppen der polymeren wasserlöslichen Polyetherpolyole mit
den einen C
12-C
30-Alkyl- oder C
12―C
30-Alkylenrest aufweisenden Monoisocyanaten ist eine im Prinzip bekannte Reaktion (siehe
z.B. Ullmann's Enzyklopädie der techn. Chemie, 4. Aufl., Band 19, Seiten 309-310).
Das Ende der Umsetzung läßt sich IR-spektroskopisch an Hand des Verschwindens der
für Isocyanate typischen Absorptionsbande bei etwa 2.270 cm-
1. bestimmen. Diese Additionsreaktion läßt sich in bekannter Weise durch die Mitverwendung
bekannter Katalysatoren beschleunigen.
[0019] Die den verkappten wasserlöslichen Polyetherpolyolen zugrunde liegenden wasserlöslichen
polymeren, gegebenenfalls Urethan- oder Estergruppen aufweisenden Polyetherpolyole
der mittleren Molmasse 5.000 bis 70.000 sind bekannt oder nach an sich bekannten Verfahren
erhältlich, z.B. durch Polymerisation von Ethylenoxid oder Copolymerisation von Ethylenoxid
mit anderen Alkylenoxiden in Gegenwart von Verbindungen, die mindestens zwei aktive
Wasserstoffatome aufweisen, und gegebenenfalls Modifizierung der so erhaltenen wasserlöslichen
polymeren Polyetherpolyole durch Umsetzung mit Diisocyanaten oder Dicarbonsäuren zu
wasserlöslichen, Urethan- bzw. Estergruppen aufweisenden polymeren Polyetherpolyolen
oder durch Polymerisation von Ethylenoxid oder Copolymerisation von Ethylenoxid und
anderen Alkylenoxiden in Gegenwart von Verbindungen, die zwei aktive Wasserstoffatome
aufweisen und Umsetzung der erhaltenen wasserlöslichen Polyetherdiole mit Polyisocyanaten,
unter Einhaltung eines Verhältnisses von Isocyanat-Gruppen/OH-Gruppen von höchstens
0,5:1, zu wasserlöslichen polymeren Urethangruppen aufweisenden Polyetherpolyolen.
[0020] Die erfindungsgemäß zu verwendenden Kombinationen aus speziellen Monoisocyanat-verkappten
wasserlöslichen polymeren Polyetherpolyolen und anionischen und/oder nichtionischen
Tensiden werden hergestellt, indem man beide Komponenten in flüssigem Zustand miteinander
zu einer homogenen Flüssigkeit vermischt. Da sie bei Raumtemperatur vielfach fest
sind, werden die Komponenten im allgemeinen auf Schmelztemperatur, das sind Temperaturen
von 60 bis 100°C, erwärmt und bei dieser Temperatur so lange verrührt, bis eine homogene
Flüssigkeit entstanden ist. Bei der Verwendung von Tensid-Gemischen kann es vorteilhaft
sein, zunächst nur ein Tensid mit dem verkappten Polyetherpolyol in flüssigem Zustand
zu vermischen und anschließend in die homogene Schmelze das zweite bzw. die restlichen
Tenside einzurühren.
[0021] Die so erhaltenen Kombinationen aus speziellen verkappten wasserlöslichen polymeren
Polyetherpolyolen und anionischen und/oder nichtionischen Tensiden werden zur besseren
Handhabbarkeit bei der Herstellung der funktionellen Flüssigkeiten durch Zugabe von
Wasser zu flüssigen Konzentraten verdünnt, deren Wassergehalt etwa 30 bis 70 Gew.-%,
vorzugsweise 40 bis 60 Gew.-% beträgt, bezogen auf das Gewicht des Konzentrates.
[0022] Aus diesen Konzentraten werden durch weiteres Verdünnen mit Wasser die gebrauchsfertigen
Hydraulikfluide, Metallbearbeitungsflüssigkeiten (Kühlschmiermittel) und Metallhärtungsmedien
hergestellt.
[0023] Die Konzentrate, bzw. die aus ihnen durch Verdünnen hergestellten funktionellen Flüssigkeiten
können zusätzlich zum Wasser und dem Verdicker-System noch in diesen funktionellen
Flüssigkeiten üblicherweise verwendete Zusätze enthalten. Das sind Schmierfähigkeitsverbesserer,
Metalldesaktivatoren, Korrosionsinhibitoren, Entschäumer, Stoffe zum Einstellen oder
Abpuffern bestimmter pH-Werte, Alterungsschutzmittel, Biozide, Kennfarbstoffe in den
für diese Zusätze üblichen Mengen, sowie monomere und/oder oligomere Glykole enthalten.
[0024] Die erfindungsgemäß verdickten, hoch wasserhaltigen funktionellen Flüssigkeiten enthalten
vorzugsweise außer Wasser und gegebenenfalls monomeren und/oder oligomeren Glykolen
3 bis 7 Gew.-% der erfindungsgemäß als Verdickersystem zu verwendende Kombination
und gegebenenfalls zusätzlich 0,5 bis 3, vorzugsweise 1 bis 3 Gew.-%, der vorstehend
genannten in funktionellen Flüssigkeiten üblicherweise verwendeten Zusätze, sowie
gegebenenfalls bis zu 25 Gew.-%, z.B. 0,5 bis 20 Gew.-% monomere und/oder oligomere
Glykole.
[0025] Beschreibung der in den Beispielen verwendeten Tenside (1), mit Monoisocyanaten verkappten
wasserlöslichen polymeren Polyetherpolyole (11) und der zur Herstellung dieser verkappten
Polyetherpolyole verwendeten wasserlöslichen Polyetherpolyole (lll).
1. Tenside:
[0026]
Tensid A: Mit 19 Mol Ethylenoxid ethoxylierter Oleylalkohol
Tensid B: Mit 50 Mol Ethylenoxid ethoxyliertes Bis-(1-phenylethyl)-phenol
Tensid C: Mit 14 Mol Ethylenoxid ethoxyliertes 3-Benzyl-4-hydroxybiphenyl
Tensid D: Mit 12 Mol Ethylenoxid ethoxylierter Oleylalkohol
Tensid E: N,N-Bis-(2-hydroxyethyl)-oleylamin
Tensid F: Trinatriumsalz des Phosphonosuccinatesters des mit 30 Mol Ethylenoxid ethoxylierten
p-Nonylphenols
Tensid G: Dinatriumsalz des Sulfosuccinatesters des mit 30 Mol Ethylenoxid ethoxylierten
p-Nonylphenols
Tensid H: Natriumsalz des C14-C18-n-Alkylsulfonats
Tensid I: Natriumsalz eines Arylalkylsulfonats mit 50% Mono- und 50% Disulfonatanteil
Tensid J: Kokosfettsäure-diethanolamid
Tensid K: saures Phosphat, erhalten durch Umsetzung von 1 Mol Phosphorpentoxid mit
4 Mol Octadecanol-1 und 2 Mol Octadecyl-1-decaethoxylat, nachträglich neutralisiert
mit Diethanolamin
Tensid L: Mit 50 Mol Ethylenoxid ethoxylierter Oleylalkohol.
11. Monoisocyanat-verkappte wasserlösliche polymere Polyetherpolyole
Verkapptes Polyetherpolyol 1:
[0027] Eine Mischung aus 1346,4 g Polyetherpolyol A (0,06 Mol), 0,15 g 1,4-Diazabicycio-2,2,2-octan
(DABCO) und 500 g trockenem Dioxan wird unter Rühren auf Rückflußtemperatur erhitzt.
Innerhalb einer Stunde wird 50,6 g Dodecylisocyanat (0,24 Mol) zugetropft. Anschließend
wird das Reaktionsgemisch solange bei Rückflußtemperatur gerührt, bis im Infrarotspektrum
einer Reaktionsgemischprobe keine Isocyanatbande mehr nachweisbar ist. Nach dem Abdestillieren
des Dioxans bei etwa 130°C/15 hPa bleibt ein bei erhöhten Temperaturen viskoses, bei
tiefen Temperaturen erstarrendes Reaktionsprodukt zurück.
[0028] Verkappungsgrad der Hydroxylendgruppen im Reaktionsprodukt: 100%.
Verkapptes Polyetherpolyol 2:
[0029] 1346,4 g Polyetherpolyol A (0,06 Mol) werden mit 64,1 g Hexadecylisocyanat (0,24
Mol) in der in Beispiel 1 beschriebenen Weise umgesetzt.
Verkappungsgrad der Hydroxylendgruppen im Reaktionsprodukt: 100%.
[0030] Verkapptes Polyetherpolyol 3:
897,6 g Polyetherpolyol A (0,04 Mol) werden in 500 g trockenem Dioxan mit 87,7 g (0,16
Mol) eines Behenylalkohol-Isophorondiisocyanat (IPDI) (1:1)-Adduktes solange bei Rückflüßtemperatur
umgesetzt, bis die Isocyanatbande im IR-Spektrum verschwunden ist. Die Aufarbeitung
des Reaktionsgemisches erfolgt, wie im Beispiel 1 beschreiben. Verkappungsgrad der
Hydroxylendgruppen im Reaktionsprodukt: 100%.
[0031] Verkapptes Polyetherpolyol 4:
897,6 g Polyetherpolyol A (0,04 Mol) werden, wie in Beispiel 3 beschrieben, mit 45,8
g (0,155 Mol) Stearylisycyanat umgesetzt.
Verkappungsgrad der Hydroxylendgruppen im Reaktionsprodukt: 97%.
[0032] Verkapptes Polyetherpolyol 5:
1240 g Polyetherpolyol B (0,08 Mol), werden wie in Beispiel 3 beschrieben (unter Verwendung
von 500 g getrocknetem Dioxan), mit 94,4 g (0,32 Mol) Stearylisocyanat umgesetzt.
Verkappungsgrad der Hydroxylendgruppen im Reaktionsprodukt: 100%.
[0033] Verkapptes Polyetherpolyol 6:
775 g Polyetherpolyol B (0,05 Mol) werden, wie in Beispiel 3 beschrieben (unter Verwendung
von 500 g absolutem Dioxan), mit 29,5 g Stearylisocyanat (0,1 Mol) umgesetzt.
Verkappungsgrad der Hydroxylendgruppen im Reaktionsprodukt: 50%.
[0034] Verkapptes Polyetherpolyol 7:
775 g Polyetherpolyol B (0,05 Mol) werden unter den in Beispiel 3 beschriebenen Bedingungen
mit 44,3 g Stearylisocyanat (0,15 Mol) umgesetzt.
Verkappungsgrad der Hydroxylendgruppen im Reaktionsprodukt: 75%.
[0035] Verkapptes Polyetherpolyol 8:
1346,4 g Polyetherpolyol A (0,06 Mol) werden zunächst in 500 g wasserfreiem Dioxan
in Gegenwart von 0,12 g DABCO mit 5,2 g 2,4-Toluylendiisocyanat (TDI) (0,03 Mol) durch
einstündiges Rühren bei Rückflüßtemperatur umgesetzt (mittlere Molmasse des so erhaltenen
Urethangruppenhaltigen Polyetherpolyols: 45.000). Anschließend wird das Reaktionsgemisch
ebenfalls bei Rückflußtemperatur innerhalb von 1 h mit 53,1 g Stearylisocyanat (0,18
Mol) versetzt und anschließend unter Rühren weiter erhitzt, bis die Isocyanatbande
im IR- Spektrum verschwunden ist. Das Reaktionsgemisch wird, wie in Beispiel 3 beschrieben
aufgearbeitet.
Verkappungsgrad der Hydroxylendgruppen im Reaktionsprodukt: 100%.
[0036] Verkapptes Polyetherpolyol 9:
897,6 g Polyol A (0,04 Mol) werden unter den in Beispiel 3 beschriebenen Reaktionsbedingungen
(unter Verwendung von 500 g wasserfreiem Dioxan) mit 4,5 g IPDI (0,02 Mol) und 33,6
g Stearylisocyanat (0,114 Mol) umgesetzt. (Mittlere Molmasse des dem verkappten Polyetherpolyol
zugrunde liegenden Urethangruppen-haltigen Polyetherpolyols: 45.000).
Verkappungsgrad der Hydroxylendgruppen im Reaktionsprodukt: 95%.
[0037] Verkapptes Polyetherpolyol 10:
1240 g Polyol B (0,08 Mol) werden unter den in Beispiel 3 beschriebenen Bedingungen
(unter Verwendung von 500 g wasserfreiem Dioxan) mit 8,9 g IPDI (0,04 Mol) und 70,8
g Stearylisocyanat (0,24 Mol) umgesetzt. (Mittlere Molmasse des dem verkappten Polyetherpolyol
zugrunde liegenden Urethangruppen-haltigen Polyetherpolyols: 31.200).
Verkappungsgrad der Hydroxylendgruppen im Reaktionsprodukt: 100%.
[0038] Verkapptes Polyetherpolyol 11:
1300 g Polyetherpolyol C (0,234 Mol) werden bei 90 bis 100°C aufgeschmolzen und mit
73 mg Eisenacetylacetonat, gelöst in 2 ml Toluol, versetzt. Die Mischung wird bei
125 bis 130°C gleichzeitig mit 54,5 g Stearylisocyanat (0,185 Mol) und 24,4 g eines
Gemisches aus 65 Gew.-% 2,4- und 35 Gew.-% 2,6-Toluylendiisocyanat (0,14 Mol) tropfenweise
versetzt. (Mittlere Molmasse des dem verkappten Polyetherpolyol zugrunde liegenden
Urethangruppen-haltigen Polyetherpolyols: 14.000). Nach einer Reaktionszeit von 2
h ist die Umsetzung beendet.
Verkappungsgrad der Hydroxylendgruppen im Reaktionsprodukt: 100%.
Verkapptes Polyetherpolyol 12 (nicht erfindungsgemäß, Vergleichsverbindung):
[0039] Eine Mischung aus 1346,4 g Polyetherpolyol A (0,06 Mol) und 500 g wasserfreies Dioxan
werden unter Rühren auf Rückflußtemperatur (etwa 110°C) in Gegenwart von 0,15 g DABCO
erhitzt. Dann tropft man innerhalb 1 h 30,0 g Cyclohexylisocyanat (0,24 Mol) zu und
rührt die Reaktionsmischung solange bei Rückflußtemperatur bis im Infrarotspektrum
einer Probe keine Isocyanatbande mehr nachweisbar ist. Die Reaktionsmischung wird,
wie in Beispiel 1 beschrieben, aufgearbeitet.
Verkappungsgrad der Hydroxylendgruppen im Reaktionsprodukt: 100%.
[0040] Verkapptes Polyetherpolyol 13 (nicht erfindungsgemäß, Vergleichspolyetherpolyol):
1346,4 g Polyetherpolyol A (0,06 Mol) werden mit 36,2 g Norborn-2-yl-methylisocyanat
(0,24 Mol) unter den Polyetherpolyol 12 beschriebenen Reaktionsbedingungen umgesetzt.
Verkappungsgrad der Hydroxylendgruppen im Reaktionsprodukt: 100%.
111. Zur Herstellung der verkappten Polyetherpolyole 1 bis 13 verwendete wasserlösliche
polymere Polyetherpolyole:
Polyetherpolyol A:
[0041] Umsetzungsprodukt von Pentaerythrit, Ethylenoxid und Propylenoxid. Die Polyetherkette
enthält 25 Gew.-% Propylenoxid- und 75 Gew.-% Ethylenoxid-Einheiten in statistischer
Verteilung. Mittlere Molmasse: 22.400.
Polyetherpolyol B:
[0042] Umsetzungsprodukt von Pentaerythrit, Ethylenoxid und Propylenoxid. Die Polyetherketten
enthalten 25 Gew.-% Propylenoxid- und 75 Gew.-% Ethylenoxid-Einheiten in statistischer
Verteilung. Mittlere Molmasse: 15.500.
Polyetherpolyol C:
[0043] Polyethylenglykol mit einer mittleren Molmasse von 5555.
Allgemeine Beschreibung der in der nachstehenden Tabelle zusammengestellten Beispiele
[0044] Herstellung der erfindungsgemäß als Verdickersystem zu verwendenden Kombinationen
aus Monoisocyanat verkapptem wasserlöslichem polymerem Polyetherpolyol und Tensid:
a) Bei Verwendung eines Tensides:
[0045] Die in der nachstehenden Tabelle angegebenen Gew.-Teile an verkapptem Polyetherpolyol
und Tensid werden durch Erwärmen auf etwa 90°C verflüssigt und zu einer homogenen
Flüssigkeit verrührt. Diese wird anschließend durch Zugabe von Wasser auf ein 50 Gew.-%
Wasser enthaltendes Konzentrat verdünnt.
b. Bei Verwendung von zwei oder mehr Tensiden:
[0046] In diesem Fall wird die in der Tabelle angegebenen Menge an verkapptem Polyetherpolyol
zunächst nur mit einem der zu verwendenden Tenside in der für dieses Tensid in der
Tabelle angegebenen Menge durch Erwärmen auf etwa 90°C verflüssigt und zu einer homogenen
Flüssigkeit verrührt. In diese wird anschießend ebenfalls noch bei erhöhter Temperatur
das andere bzw. die anderen Tenside in der für dieses bzw. diese Tenside in der Tabelle
angegebenen Menge eingerührt, bis ebenfalls wieder eine homogene Flüssigkeit entstanden
ist. Auch diese wird wieder durch Zugabe von Wasser auf ein 50 Gew.-% Wasser enthaltendes
Konzentrat verdünnt.
1. Verwendung von Kombinationen aus wasserlöslichen polymeren Polyetherpolyolen, in
denen mindestens 50% der Hydroxyl-Endgruppen durch Umsetzung mit einem einen C12-C30-Alkyl- oder C12-C30-Alkylenrest aufweisenden Monoisocyanat verkappt sind, und anionischen und/oder nichtionischen
Tensiden als Verdicker-Systeme für hoch wasserhaltige funktionelle Flüssigkeiten.
2. Verwendung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den Kombinationen auf
1 Gew.-Teil verkapptes Polyetherpolyol 0,1 bis 3 Gew.-Teile Tensid entfallen.
3. Verwendung gemäß Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß man in den Kombinationen
solche wasserlöslichen polymeren Polyetherpolyole einsetzt, die gegebenenfalls Urethan-
oder Estergruppen enthalten, eine mittlere Molmasse von 5.000 bis 70.000 aufweisen
und in denen 70 bis 100% der Hydroxyl-Endgruppen durch Umsetzung mit einem einen C12-C30-Alkyl- oder C12-C30-Alkylenrest aufweisenden Monoisocyanat verkappt sind.
4. Verwendung gemäß Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kombinationen
in Form von Konzentraten angewendet werden, deren Wassergehalt 30 bis 70 Gew.-% bezogen
auf das Gewicht des Konzentrates, beträgt.
5. Verwendung gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Konzentrate außer
Wasser und Verdicker-System noch Schmierfähigkeitsverbesserer, Metalldesaktivatoren,
Korrosionsinhibitoren, Entschäumer, Stoffe zum Einstellen oder Abpuffern von bestimmten
pH-Werten, Alterungsschutzmittel, Biozide, Kennfarbstoffe und/oder Glykole enthalten.
6. Hoch wasserhaltige funktionelle Flüssigkeiten, enthaltend außer Wasser, Kombinationen
aus wasserlöslichen polymeren Polyetherpolyolen, in denen mindestens 50% der Hydroxyl-Endgruppen
durch Umsetzung mit einem einen C12-C30-Alkyl- oder C12-C30-Alkylenrest aufweisenden Monoisocyanat verkappt sind und anionischen und/oder nichtionischen
Tensiden und gegebenenfalls Schmierfähigkeitsverbesserer, Metalldesaktivatoren, Korrosionsinhibitoren,
Entschäumer, Stoffe zum Einstellen oder Abpuffern von bestimmten pH-Werten, Alterungsschutzmittel,
Biozide, Kennfarbstoffe und/oder Glykole.
7. Hoch wasserhaltige funktionelle Flüssigkeiten gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß sie außer Wasser 3 bis 7 Gew.-% der angegebenen Kombinationen und 0,5 bis 3 Gew.-%
Schmierfähigkeitsverbesserer, Metalldesaktivatoren, Korrosionsinhibitoren, Entschäumer,
Stoffe zum Einstellen oder Abpuffern von bestimmten pH-Werten, Alterungsschutzmittel,
Biozide und/oder Kennfarbstoffe enthalten, sowie gegebenenfalls bis zu 25 Gew.-% monomere
und/oder oligomere Glykole.
1. Utilisation d'associations de polyétherpolyols polymériques hydrosolubles, dans
lesquels au moins 50% des groupes hydroxyle terminaux sont protégés par réaction avec
un mono-isocyanate porteur d'un reste alkyle en C12 à C30 ou alkylène en C12 à C30, et des agents tensio-actifs anioniques et/ou non ioniques comme systèmes épaississants
pour des liquides fonctionnels à haute teneur en eau.
2. Utilisation suivant la revendication 1, caractérisée en ce que les associations
contiennent 0,1 à 3 parties en poids d'agent tensio-actif pour 1 partie en poids de
polyétherpolyol protégé.
3. Utilisation suivant les revendications 1 et 2, caractérisée en ce qu'on utilise
dans les associations des polyétherpolyols polymériques hydrosolubles qui contiennent
le cas échéant des groupes uréthanne ou ester, qui présentent une masse moléculaire
moyenne de 5000 à 70 000 et dont 70 à 100% des groupes hydroxyle terminaux sont protégés
par réaction avec un mono-isocyanate portant un reste alkyle en C,2 à C30 ou alkylène en C,2 à C33.
4. Utilisation suivant les revendications 1 à 3, caractérisée en ce que les associations
sont appliquées sous forme de concentrés dont la teneur en eau s'élève à 30-70% en
poids, par rapport au poids du concentré.
5. Utilisation suivant la revendication 4, caractérisée en ce que les concentrés,
en plus de l'eau et du système épaississant, contiennent en outre des agents améliorant
le pouvoir lubrifiant, des agents de désactivation des métaux, des inhibiteurs de
corrosion, des agents antimoussants, des substances permettant de régler ou de tamponner
des valeurs déterminées de pH, des agents antivieillissement, des biocides, des colorants
d'identification et/ou des glycols.
6. Liquides fonctionnels à haute teneur en eau, contenant, en plus de l'eau, des associations
de polyétherpolyols polymériques hydrosolubles dont au moins 50% des groupes hydroxyle
terminaux sont protégés par réaction avec un mono-isocyanate présentant un groupe
alkyle en C,2 à C30 ou alkylène en C12 à C3o, et des agents tensio-actifs anioniques et/ou non ioniques et, le cas échéant, des
agents améliorant le pouvoir lubrifiant, des désactivateurs des métaux, des inhibiteurs
de corrosion, des agents antimoussants, des substances pour régler ou tamponner des
valeurs déterminées de pH, des agents de protection contre le vieillissement, des
biocides, des colorants d'identification et/ou des glycols.
7. Liquides fonctionnels à haute teneur en eau suivant la revendication 6, caractérisés
en ce qu'ils contiennent, en plus de l'eau, 3 à 7% en poids des associations indiquées
et 0,5 à 3% en poids d'agents améliorant le pouvoir lubrifiant, de désactivateurs
de métaux, d'inhibiteurs de corrosion, d'agents antimoussants, de substances pour
régler ou tamponner des valeurs déterminées de pH, d'agents de protection contre le
vieillissement, de biocides et/ou de colorants d'identification, ainsi que le cas
échéant jusqu'à 25% en poids de glycols monomères et/ou oligomères.
1. Use of combinations of water-soluble polymeric polyether polyols, in which at least
50% of the terminal hydroxyl groups are blocked by reaction with a monoisocyanate
incorporating a Cll-C30-alkyl or C12―C30-alkylene radical, and anionic and/or non-ionic surfactants as thickener systems for
high water content functional fluids.
2. Use according to Claim 1, characterized in that 0.1 to 3 parts by weight of surfactant
are present in the combinations per part by weight of blocked polyether polyol.
3. Use according to Claims 1 and 2, characterized in that such water-soluble polymeric
polyether polyols which, is appropriate, contain urethane groups or ester groups,
have an average molecular weight of 5,000 to 70,000 and in which 70 to 100% of the
terminal hydroxyl groups are blocked by reaction with a monoisocyanate incorporating
an C'2-C30-alkyl or C12―C30-alkylene radical are employed in the combinations.
4. Use according to Claims 1 to 3, characterized in that the combinations are used
in the form of concentrates whose water content is 30 to 70% by weight, relative to
the weight of the concentrate.
5. Use according to Claim 4, characterized in that the concentrates also contain,
in addition to water and thickener system, lubricity improvers, metal deactivators,
corrosion inhibitors, anti-foam agents, substances to adjust or buffer certain pH
values, anti-ageing agents, biocides, identification dyestuffs and/ or glycols.
6. High water content functional fluids containing, apart from water, combinations
of water-soluble polymeric polyether polyols, in which at least 50% of the terminal
hydroxyl groups are blocked by reaction with a monoisocyanate incorporating a Clg-C30-alkyl or C12-C30-alkylene radical, and anionic and/or non-ionic surfactants and, if appropriate, lubricity
improvers, metal deactivators, corrosion inhibitors, anti-foam agents, substances
to adjust or buffer certain pH values, anti-ageing agents, biocides, identification
dyestuffs and/or glycols.
7. High water content functional fluids according to Claim 6, characterized in that
they contain, in addition to water, 3 to 7% by weight of the specified combinations
and 0.5 to 3% by weight of lubricity improvers, metal deactivators, corrosion inhibitors,
anti-foam agents, substances to adjust or buffer certain pH values, anti-ageing agents,
biocides and/or identification dyestuffs, and, if appropriate, up to 25% by weight
of monomeric and/or oligomeric glycols.