[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Abheben der jeweils obersten Stofflage eines
elastisch zusammendrückbaren Stapels mit einem über den Stapel bewegbaren Abnahmeelement
für die oberste Stofflage, welches Abnahmeelement mit der glatten unteren Oberfläche
eines Druckelementes derart auf den Stapel aufgedrückt wird, dass sich mindestens
eine Aufwellung bildet.
[0002] Ein derartiges Verfahren ist bekannt aus EP-A-0 019 543. Gemäss diesem bekannten
Verfahren werden an zwei Stellen welche in Abstand voneinander liegen imgrundegenommen
rechtekkige Druckorgane auf die obere Stofflage gepresst, wobei die Druckorgane eine
zentrale Öffnung haben. Es findet dadurch ein Eindrücken der Stofflage statt, die
zu einer Aufwellung innerhalb der zentralen Öffnung sowie ausserhalb des Druckorganes
führt.
[0003] Innerhalb der zentralen Öffnung des Druckorganes befindet sich ein schmales fingerartiges
Organ, das auf die obere Stofflage angreifen kann und innerhalb der zentralen Öffnung
in bezug auf das rechteckige Druckorgan verschoben werden kann. Findet diese Verschiebung
statt, so wird die sich innerhalb der zentralen Öffnung befindende Aufwellung gegen
die gegenüber dem relativ verschiebbaren Organ liegende innere Kante der zentralen
Öffnung zusammengefaltet und eingeklemmt. Anschliessend kann die in dieser Weise an
zwei Stellen eingeklemmte Stofflage angehoben und abgeführt werden. Ein unerwünschtes
Verschieben der oberen Stofflage wird dabei an der anderen Kante der Stofflage durch
ein von oben herab einpressbares scharfkantiges Druckorgan verhindert.
[0004] Diese Art des Abhebens der oberen Stofflage kann zu Beschädigungen der Stofflagen
führen und bietet keine Gewähr, dass nur die obere Stofflage eingeklemmt wird.
[0005] Ziel der Erfindung ist, ein Verfahren zu schaffen, wobei der die Vereinzelung der
aufeinander gestapelten Stofflagen unabhängig von der Art des Materials sichergestellt
ist, ohne dass das Risiko einer Beschädigung der Stofflagen auftritt.
[0006] Dieses Ziel wird in erster Stelle dadurch erreicht, dass ein Druckelement verwendet
wird dessen die obere Stofflage berührende Fläche in bezug auf jeweils obere Stofflage
einen Reibungswert hat, welcher geringer ist als der Reibungsbeiwert der Stoff lagen
untereinander, dieses Druckelement nach Aufdrücken auf den Stapel die Aufwellung vor
sich herschiebend quer zu seiner Längsachse zu einem Rand des Stapels hinbewegt wird,
wobei die Aufwellung sich vergrössert und anschliessend die oberste Stofflage durch
eine an der Aufwellung angreifende Gre
if-vorrichtung vom Stapel abgenommen und einer Bearbeitungsstation zugeführt wird.
[0007] Während beim bekannten Verfahren die Glätte der unteren Oberfläche des Druckelementes
keine wesentliche Funktion hat, ist erfindungsgemäss eine Glätte der Oberfläche notwendig,
welche ein Verschieben des Druckelementes über die obere Stofflage erlaubt, wodurch
die obere Stofflage in bezug auf die sich darunter befindende Stofflage aufgelockert
wird. Die durch d-Druck erzeugte Aufwellung wird stromab
' von der Bewegungsrichtung des Druckelemei vergrössert und stromaufwärts geglättet,
ohi dass dies Beschädigungen der anzuhebenden Stofflage zur Folge haben kann. Die
sich vergrössernde Aufwellung bildet dann die Angreifstelle für eine Vorrichtung sowie
eine Saugvorrichtung womit die gelockerte obere Stofflage abgehohen werden kann.
[0008] Aus der NL-A-295 100 ist ebenfalls ein Verfahren bekannt zum Abheben der jeweils
obersten Stofflage eines elastisch zusammendrückbaren Stapels unter Verwendung eines
Unterdrukkes, der durch einen Luftstrahl erzeugt wird, der auf eine sich oberhalb
des Stapels befindende schräg nach aufwärts verlaufende Platte gerichtet wird, derart,
dass die oberste Stofflage durch den unterhalb der Platte erzeugten Unterdruck angehoben
wird. Von Bedeutung sind hier insbesondere die Figuren 3a bis einschl. 3c, gemäss
welcher eine gekrümmte Schale gegen die obere Stofflage gehalten wird und ein Luftstrahl
derart über die Oberfläche der Schale geblasen wird, dass unterhalb der aufwärts gerichteten,
stromabwärts liegenden Kante der Schale sich ein Unterdruck bildet, welcher die obere
Stofflage anheben soll. Die angehobene Stofflage kann dann gemäss den Figuren 9 und
10 mit Hilfe von scharfen Stiften angefasst und verlegt werden. Auch bei diesem bekannten
Verfahren besteht keine Gewähr, dass nur die obere Stofflage angehoben wird. Das Weiterfördern
der angehobenen Stofflage mit Hilfe von scharfen Stiften führt zu Beschädigung des
Materials. Auch die in den Figuren 4 bis 8 gezeigte Möglichkeit des Anhebens der durch
Unterdruck gelockerten oberen Stofflage durch Ansaugen und Einklemmen bietet keine
Gewähr des guten Abtransportes und enhäft die Gefahr der Beschädigung der Stofflage.
[0009] Erfindungsgemäss können nun diese Nachteile ebenfalls behoben werden, indem ein Druckelement,
dessen die oberen Stofflagen berührende glatte Fläche einen Reibungsbeiwert in bezug
auf die jeweils oberste Stofflage hat, welcher geringer ist als der Reibungsbeiwert
der Stoff lagen unter einander, über den und in Druckkontakt mit dem Stapel aus einer
Ausgangsposition oberhalb des Stapels unter Bildung einer Aufwellung zu dessen Rand
hinbewegt wird, wobei die Platte mit dem Druckelement in Richtung des genannten Randes
mitbewegt wird, wobei der schräg aufwärts gerichtete Teil der Platte in Richtung des
genannten Randes verläuft, und dass das Druckelement danach ohne Druckausübung in
den Bereich der Ausgangsposition zurückbewegt wird, während über den Stapel der Unterdruck
erzeugt wird, wodurch die oberste Stofflage, welche durch die erzeugte Aufwellung
gelockert und verschoben ist, durch den Unterdruck vom Stapel angehoben wird.
[0010] Auch hierbei wird also ein Druckelement, dessen Oberfläche eine vorgeschriebene Glätte
hat, auf den Stapel aufgedrückt und über den Stapel verschoben, wobei die sich bildende
Aufwellung in Richtung der Kante des Stapels bewegt wird. In der Nähe der Kante des
Stapels wird die Aufwellung verloren gehen und wird die Kante der oberen Stoff lage
etwas über die Kante des Stapels hinausragen. Die mit Hilfe des Druckelementes sich
fortpflanzende Aufwellung hat aber zu einer Auflockerung der oberen Stofflage geführt,
wodurch diese unter Einfluss des über den Stapel erzeugten Unterdruckes abgehoben
werden kann und abtransportiert werden kann, ohne dass die Gefahr besteht, dass eine
weitere Stofflage mitgerissen wird.
[0011] Die Erfindung betrifft ebenfalls eine Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach
Anspruch 1 welche Vorrichtung ein Druckelement besitzt, welches als quer zur Längsachse
bewegbarer Hohlkörper mit Saug-und Blasöffnungen ausgebildet ist.
[0012] Weist das als Hohlkörper ausgebildete, quer zu seiner Längsachse bewegbare Druckelement
Saugdüsen auf, so wird die Aufwellung vor dem Druckelement an den Hohlkörper angesaugt,
und die Abnahme und Wegführung der obersten Stofflage wird auf diese Weise bewerkstelligt.
Bei Verwendung von Blasdüsen wird die Aufwellung der Stofflage durch Ausnutzung des
Coanda-Effektes an den Hohlkörper angesaugt, abgenommen und weggeführt.
[0013] Die Erfindung betrifft ebenfalls eine Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach
Anspruch 2, wobei erfindungsgemäss die Platte mit dem Druckelement in einem spitzen
Winkel zur Oberfläche des Stapels schräg nach aufwärts verläuft und wobei über der
Platte eine oder mehrere auf die Oberfläche der Platte gerichtete Blasöffnungen vorgesehen
sind. Diese erzeugen unterhalb der Platte einen Unterdruck, wodurch die gelockerte
obere Stofflage gegen die untere Seite der Platte angehoben wird.
[0014] Die Erfindung ist nachfolgend anhand der beigefügten Zeichnungen näher erläutert.
[0015] Es zeigt:
Fig. 1 die Bildung der Aufwellungen in der obersten Stoff lage eines Stofflagenstapels
durch statische Belastung des Druckelementes in Seitenansicht,
Fig. 2 die Vergrößerung der Aufwellung der obersten Stofflage des Stapels vor dem
als Hohlkörper mit Blas- oder Saugdüsen versehenen Druckelement bei dessen Querbewegung,
Fig. 3a, 3b, 3c zeigen das Trennen und Anheben der obersten Stofflage eines Teilestapels
durch eine mit einem Luftstrahl beaufschlagte, schräggestellte, über den Stapel bewegbare
Platte mit dem daran vorgesehenen Druckelement, wobei in Fig. 3a ein Ausschnitt des
Druckelementes und einiger Stofflagen vergrößert herausgezeichnet sind.
Fig. 1 zeigt nur die beiden oberen Stofflagen (1 und 2) eines Stapels (3) aus Zuschnitteilen
von Bekleidungsstücken. Über ein Druckelement (4) mit glatter Oberfläche wird eine
Kraft in Richtung des Pfeiles (5) auf den Stapel (3) ausgeübt, so daß der Stapel (3)
örtlich eingedrückt wird. Dabei bilden sich beiderseits des Druckelementes (4) Aufwellungen
(6 und 7), die aber in der Praxis nicht ausreichen, um die oberste Stofflage (1) vom
Stapel (3) zu entfernen, weil durch die statische Belastung die oberste Stofflage
auch gestreckt wird und dies die Faltenbildung beeinträchtigt.
[0016] Wird dem Druckelement (4), wie in Fig. 2 am Beispiel eines als Hohlkörper (8) ausgebildeten
mit in einer Reihe angeordneten Blas- oder Saugöffnungen (9) oder einem Luftschlitz
versehenen Druckelementes gezeigt, außer der in Richtung des Pfeiles (5) gerichteten
Kraft eine durch den Pfeil (10) in horizontaler Richtung gerichtete Kraft erteilt,
dann erfolgt eine quer zur Längsachse des Druckelementes (8) gerichtete Bewegung zum
Rand des Stapels (3) hin. Dabei wird die Aufwellung (7) vor dem Druckelement (8) wesentlich
stärker aufgewölbt, also erheblich vergrößert, während die Aufwellung (6) hinter dem
Druckelement (8) glattgezogen wird. Die oberste Stofflage (1) kann dann einfach und
sicher an der vergrößerten Aufwellung (7) beispielsweise durch ein parallel zum Druckelement
(8) verlaufendes Saugrohr (11) einer Abnahmevorrichtung erfaßt und vom Stapel (3)
abgenommen werden.
[0017] Wird das als Hohlkörper (8) mit einem Luftschlitz oder Luftöffnungen ausgebildete
Druckelement an eine Unterdruckquelle angeschlossen, die während der Querverschiebung
eingeschaltet ist, dann wird die oberste Stofflage (1) im Bereich der vergrößerten
Aufwellung (7) an die Oberfläche des Hohlkörpers (8) angesaugt, falls erforderlich
unterstützt durch Drehung des Hohlkörpers (8).
[0018] Wenn während der Querverschiebung des Hohlkörpers (8) Druckluft durch den Luftschlitz
oder die Öffnungen (9) geblasen wird, strömt sie entlang der Umfangsfläche des Hohlkörpers
(8), wobei aufgrund des Coanda-Effektes ein Unterdruck zwischen dem Hohlkörper (8)
und der vergrößerten Aufwellung (7) der obersten Stofflage (1) erzeugt wird. Wenn
die Aufwellung (7) über den Rand des Stapels (3) hinausgeschoben wird, zieht der Unterdruck
den Randbereich der obersten Stofflage (1) nach aufwärts und die Kante kann durch
eine bekannte Abnahmevorrichtung zum Weitertransport der Stofflage (1) ergriffen werden.
Vorzugsweise ist das Druckelement (4 bzw. 8) breiter als die gestapelten Stofflagen.
Die Öffnungen (9) können so Saug- oder Blasöffnungen sein.
[0019] In den Fig. 3a, 3b und 3c ist das Druckelement als abgebogener Rand (12) mit einer
abgerundeten Kante (13) einer Platte (14) ausgebildet, die vom Rand (12) zum Rand
des Stapels (3) schräg nach aufwärts gerichtet ist. Durch die glatte abgerundete Kante
(13) kann eine Verschiebung über die oberste Stofflage (1) des Stapels (3) unter Druckkontakt
(Kraft gemäß Pfeil 16, Fig. 3a) durch eine in Richtung des Pfeiles (15), Fig. 3a gerichtete
Kraft stattfinden.
[0020] Fig. 3a zeigt, daß bei der Verschiebung in Richtung des Pfeiles (15) zuerst das Aufwellen
bzw. Aufwölben der Stofflagen stattfindet. Aus Fig. 3b geht hervor, daß dann, wenn
sich der Rand (12) dem Rand des Stapels (3) nähert, die Aufwellung (7) sich entspannt
und der Randbereich der Stofflagen bewegt sich schuppenförmig über die Randkante des
Stapels (3) hinaus. Die Platte (14) wird dann etwas angehoben, so daß die in Richtung
des Pfeiles (16) wirkende Kraft nicht mehr auf den Stapel (3) einwirkt und die Platte
(14) in Richtung des Pfeiles (17) in ihre Ausgangsstellung oder in die Nähe davon
zurückbewegt wird. Während dieser Bewegung wird Druckluft durch eine oberhalb der
Platte (14) angeordnete Leitung (18) auf die Oberseite der Platte (14) geblasen. Durch
den dabei auftretenden Bernoulli-Effekt - die Umgebungsluft strömt in Richtung des
Pfeiles (19) - wird zwischen der Platte (14) und der obersten Stofflage (1) Unterdruck
erzeugt, wodurch die oberste Stofflage (1) an die Unterseite der Platte angehoben
wird. Diese Stofflage (1) kann dann durch bekannte Abnahmetechniken ergriffen und
einer gewünschten Stelle zugeführt werden.
[0021] Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren ist es somit möglich, eine Stofflage von einem
Stapel abzunehmen, ohne die unter der obersten Stofflage liegende zweite Stofflage
mit anzuheben oder eine Stofflage zu beschädigen durch das Trennen der obersten Stofflage
von den darunterliegenden Stofflagen mit einer Gleitbewegung unter sanftem Druck auf
den Stapel, die mit einem Blassystem kombiniert sein kann.
1. Verfahren zum Abheben der jeweils obersten Stofflage (1) eines elastisch zusammendrückbaren
Stapels (3) mit einem über den Stapel (3) bewegbaren Abnahmeelement (4, 14) für die
oberste Stofflage, welches Abnahmeelement mit der glatten unteren Oberfläche eines
Druckelementes (4, 8, 12) derart auf den Stapel (3) aufgedrückt wird, dass sich mindestens
eine Aufwellung (7) bildet, dadurch gekennzeichnet, dass ein Druckelement (4, 8, 12)
verwendet wird, dessen die obere Stofflage (1) berührende Fläche (13) in bezug auf
die jeweils obere Stofflage einen Reibungsbeiwert hat, welcher geringer ist als der
Reibungsbeiwert der Stofflagen unter einander, dieses Druckelement nach Aufdrücken
auf den Stapel, die Aufwellung (7) vor sich herschiebend, quer zu seiner Längsachse
zu einem Rand des Stapels (3) hinbewegt wird, wobei die Aufwellung (7) sich vergrössert,
und anschliessend die oberste Stofflage (1) durch eine an der Aufwellung (7) angreifende
Greifvorrichtung (11) vom Stapel (3) abgenommen und eine Bearbeitungsstation zugeführt
wird.
2. Verfahren zum Abheben der jeweils obersten Stofflage (1) eines elastisch zusammendrückbaren
Stapels (3) unter Verwendung eines Unterdruckes der durch einen Luftstrahl erzeugt
wird der auf eine sich oberhalb des Stapels befindende, schräg nach aufwärts verlaufende
Platte (14) gerichtet wird, derart, dass die oberste Stofflage (1) durch den unterhalb
der Platte (14) erzeugten Unterdruck angehoben wird, dadurch gekennzeichnet dass ein
Druckelement (12), dessen die oberen Stofflagen berührende glatte Fläche (13) einen
Reibungsbeiwert in bezug auf die jeweils oberste Stofflage (1) hat, welcher geringer
ist als der Reibungsbeiwert der Stofflagen untereinander, über den und in Druckkontakt
mit dem Stapel aus einer Ausgangsposition oberhalb des Stapels (3) unter Bildung einer
Aufwellung (7) zu dessen Rand hinbewegt wird, wobei die Platte (14) mit dem Druckelement
(12) in Richtung des genannten Randes mitbewegt wird, wobei der schräg aufwärts gerichtete
Teil der Platte in Richtung des genannten Randes verläuft, und dass das Druckelement
danach ohne Druckausübung in den Bereich der Ausgangsposition zurückbewegt wird, während
über dem Stapel der Unterdruck erzeugt wird, wodurch die oberste Stofflage, welche
durch die erzeugte Aufwellung (7) gelockert und verschoben ist, durch den Unterdruck
vom Stapel angehoben wird.
3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass das Druckelement (4) als quer zur Längsachse bewegbaren Hohlkörper (8) mit Saug-
oder Blasöffnungen (9) ausgebildet ist.
4. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
dass das Druckelement (12) an der Platte (14) angeordnet ist, welche Platte in einem
spitzen Winkel zur Oberfläche des Stapels (3) schräg nach aufwärts verläuft, und über
der Platte (14) eine oder mehrere auf die Oberfläche der Platte (14) gerichtete Blasöffnungen
(18) vorgesehen sind.
1. A method for lifting the each time upper cloth layer (1) of a resiliently compressible
stack (3) by means of a lifting element (4, 14) for the upper cloth layer, which lifting
element can be displaced over the stack (3) and pressed on the stack (3) by means
of the smooth lower surface of a pressure element (4, 8, 12) in such manner that there
is formed at least one surge (7), characterized in that there is used a pressure element
(4, 8, 12) whose surface (13) contacting the upper cloth layer (1) has a friction
coefficient in respect of the each time upper cloth layer which is lower that the
mutual friction coefficient of the cloth layers, after this pressure element has been
pressed onto the stack it is displaced perpendicularly to its longitudinal axis towards
an edge of the stack (3) in such manner that it pushes the surge (7) in front of itself
while the surge (7) increases, and by means of a grasping device which grasps the
surge (7) the upper cloth layer (1) is then removed from the stack (3) and transferred
to a work station.
2. A method for lifting the each time upper cloth layer (1) of a resiliently compressible
stack (3) using a depression produced by an air jet directed at a plate (14) located
over the stack and obliquely oriented upwards, in such manner that the upper cloth
layer (1) is lifted by effect of the depression produced below the plate (14), characterized
in that a element (12) whose smooth surface (13) contacting the upper cloth layers
has a friction coefficient in respect of the each time upper cloth layer which is
lower that the mutual friction coefficient of the cloth layers, is displaced over
the stack and in contact with it from an initial position located over the stack (3)
towards an edge thereof while producing a surge (7), the plate (14) being displaced
together with the pressure element (12) towards said edge, the obliquely upwards oriented
part of the plate extending towards said edge, and in that the pressure element is
then moved back to the vicinity of its initial position without exerting any pressure
while a depression is produced over the stack so as to lift from the stack by effect
of the depression the upper cloth layer which has been freed and displaced by the
produced surge (7).
3. A device for performing the method according to claim 1, characterized in that
the pressure element (4) is constructed as a hollow body (8) capable of being displaced
perpendicularly to its longitudinal axis and provided with suction or blowing apertures
(9).
4. A device for performing the method according to claim 2, characterized in that
the pressure element (12) is arranged at the plate (14), this plate extending obliquely
upwards while forming a sharp angle with the surface of the stack (3), and in that
there are provided over the plate (14) one or more blowing apertures (18) directed
at the surface of the plate (14).
1. Procédé pour soulever chaque fois la couche supérieure de tissu (1) d'une pile
(3) compressible élastiquement au moyen d'un élément de soulèvement (4, 14) de la
couche supérieure, élément de soulèvement qui peut être déplacé au-dessus de la pile
(3) et qui est pressé sur la pile (3) au moyen de la surface inférieure lisse d'un
élément de pression (4, 8, 12) de telle façon qu'il se forme au moins une ondulation
(7), caractérisé en ce que l'on utilise un élément de pression (4, 8, 12) dont la
surface (13) qui touche la couche supérieure de tissu (1) présente chaque fois par
rapport à la couche supérieure de tissu un coefficient de frottement qui est plus
petit que le coefficient de frottement mutuel des couches de tissu, en ce qu'après
l'avoir pressé sur la pile on déplace cet élément de pression perpendiculairement
à son axe longitudinal en direction d'un bord de la pile (3) de telle façon qu'il
pousse devant soi l'ondulation (7) tandis que l'ondulation (7) s'accroit, et en ce
qu'ensuite au moyen d'un dispositif de saisie (11) qui saisit l'ondulation (7) on
enlève la couche supérieure de tissu (1) de la pile (3) et on l'amène à un poste de
travail.
2. Procédé pour soulever chaque fois la couche supérieure de tissu (1) d'une pile
(3) compressible élastiquement en se servant de dépression produite par un jet d'air
dirigé sur une plaque (14) située au-dessus de la pile et orientée obliquement vers
le haut, de telle façon que la couche supérieure de tissu (1) soit soulevée par la
dépression produite au-des-sous de la plaque (14), caractérisé en ce que l'on déplace
au-dessus de la pile et en contact avec celle-ci un élément de pression (12) dont
la surface lisse (13) qui touche les couches supérieures de tissu présente chaque
fois par rapport à la couche supérieure de tissu (1) un coefficient de frottement
qui est plus petit que le coefficient de frottement des couches de tissu entre elles,
depuis une position initiale située au-dessus de la pile (3) en direction d'un bord
de celle-ci tout en produisant une ondulation (7), la plaque (14) étant déplacée ensemble
avec l'élément de pression (12) en direction du bord précité, la partie de la plaque
orientée obliquement vers le haut s'étendant en direction du bord précité, et en ce
qu'ensuite l'élément de pression est ramené au voisinage de sa position initiale sans
exercer de pression tandis qu'une dépression est produite au-dessus de la pile, de
façon à soulever de la pile, par l'effet de la dépression, la couche supérieure de
tissu qui a été libérée et déplacée par l'ondulation (7) qui s'est produite.
3. Dispositif pour la mise en oeuvre du procédé selon la revendication 1, caractérisé
en ce que l'élément de pression (4) est réalisé comme un corps creux (8) pouvant être
déplacé perpendiculairement à son axe longitudinal et muni d'ouvertures (9) d'aspiration
ou de soufflage.
4. Dispositif pour la mise en oeuvre du procédé selon la revendication 2, caractérisé
en ce que l'élément de pression (12) est disposé attenant à la plaque (14), cette
plaque s'étendant obliquement vers le haut en formant un angle aigu avec la surface
de la pile (3), et en ce qu'au-dessus de la plaque (14) sont prévues une ou plusieurs
d'ouvertures de soufflage (18) dirigées vers la surface de la plaque (14).