[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Nut-Feder-Verbindung zwischen zwei benachbarten
Holzpaneelen zur Verkleidung von Wänden, Decken oder dgl., wobei
(a) die Paneele jeweils eine Vorderfläche und eine Rückfläche haben;
(b) der Rand des einen Paneels rückflächenseitig von der Nut weiter vorspringt als
vorderflächenseitig von der Nut;
(c) die Nut und die Feder auf der rückflächenabgewandten Seite jeweils eine im wesentlichen
zur Rückfläche parallele Oberfläche haben, deren Abstand von der jeweiligen Rückfläche
bei beiden Paneelen im wesentlichen gleich ist, so daß diese Oberflächen Anlageflächen
zwischen der Nut und der Feder bilden.
[0002] Bekannte Nut-Feder-Verbindungen von Holzpaneelen sind üblicherweise derart, daß am
Rand des einen Paneels eine Nut konstanter Weite, gemessen in Richtung der Dicke des
Paneels eingearbeitet ist und daß am Rand des anderen Paneels eine Feder konstanter
Dicke, gemessen in Richtung der Dicke des Paneels, vorragt. Die Weite der Nut und
die Dicke der Feder entsprechen einander, so daß beim Ineinanderschieben von Feder
und Nut zur Verbindung der beiden Paneele eine gegenseitige Festlegung in beiden entgegengesetzten
Richtungen senkrecht zur Rückfläche der Paneele erfolgt. Es wurde festgestellt, daß
bei dieser Art von Nut-Feder-Verbindung das Einführen der Feder in die Nut zuweilen
Schwierigkeiten macht und daß die enge Nut-Feder-Passung ein freies Arbeiten der Paneele
an der Verbindung, insbesondere beim Schwinden des Holzes unter Austrocknung, behindert.
Außerdem gestaltet sich die Befestigung der Paneele am mit Nut versehenen Rand an
einer die Paneele tragenden Unterkonstruktion relativ umständlich.
[0003] Nut-Feder-Verbindungen mit den im Anfangsabsatz genannten Merkmalen sind bekannt
(FR-A- 1 370 782 und FR-A-1 451 772). An dem Randüberstand des einen Paneels rückflächenseitig
von der Nut lassen sich Befestigungsmittel, insbesondere Nägel, bequem anbringen.
Dabei muß jedoch darauf geachtet werden, daß Nagelköpfe oder dgl. nicht vorstehen,
weil sich sonst die Feder des Nachbarpaneels nicht in die Nut einschieben läßt. Durch
die enge Nut-Feder-Passung ist aber auch bei nicht vorstehenden Nagelköpfen das Zusammenschieben
der Nut-Feder-Verbindung nicht leicht und das freie Arbeiten der Paneele im Verbindungsbereich
behindert.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Nut-Feder-Verbindung zwischen zwei
benachbarten Holz-Verkleidungspaneelen verfügbar zu machen, die zu einer wesentlichen
Montageerleichterung der Paneele und zu einem verbesserten Relativbewegungsverhalten
der angebrachten Paneele führt.
[0005] Zur Lösung dieser Aufgabe ist die Nut-Feder-Verbindung erfindungsgemäß durch folgende
Merkmale gekennzeichnet:
(d) die Nut und/oder die Feder verjüngen sich, gemessen senkrecht zur Paneelrückfläche,
in Richtung von der Nutausmündung zum Nutgrund bzw. von der Federwurzel zum Federende;
und
(e) die Weite der Nut ist, im wesentlichen durchgehend, größer als die Dicke der Feder
an der entsprechenden Stelle, jeweils gemessen senkrecht zur Paneelrückfläche, so
daß im zusammengeschobenen Zustand der Paneele ein Spiel zwischen der rückflächenzugewandten
Seite der Nut und der rückflächenzugewandten Seite der Feder besteht.
[0006] Bei hölzernen Fußbodenbelägen sind Nut-Feder-Verbindungen bekannt, bei denen sich
Nut und Feder verjüngen und auf der rückflächenabgewandten Seite rückflächenparallel
sind (US-A-1 374 082 und FR-A-809 481). Rückflächenseitig von der Nut springt das
Holzmaterial nicht weiter vor als vorderflächenseitig von der Nut. Es ist nicht beschrieben,
ein Spiel zwischen der Nut und der Feder auf die rückflächenzugewandte Seite der Nut-Feder-Verbindung
zu konzentrieren.
[0007] Bei der patentgemäßen Nut-Feder-Verbindung ist durch den rückflächenseitig von der
Nut vorspringenden Rand des einen Paneels dort ein Überstand hinter der Nut gebildet,
der zur bequemen Anbringung von Befestigungsmitteln genutzt werden kann, insbesondere
beim Annageln oder Anschrauben oder Anheften an die Unterkonstruktion. Die Verjüngung
der Nut und/oder der Feder im Verein mit dem Spiel zwischen der Nut und der Feder
sowohl zu Beginn des Einführens der Nut in die Feder als auch im gänzlich zusammengeschobenen
Zustand führt dazu, daß sich das Nachbarpaneel mit seiner Feder besonders einfach
in die Nut eines bereits angebrachten Paneels einführen läßt, wobei das auch im zusammengeschobenen
Zustand vorhandene Spiel mindestens im Bereich der Federwurzel bzw. der Nutausmündung
Raum zur Unterbringung des Endes einer entsprechenden Kralle zur Befestigung des Paneels
an der Unterkonstruktion oder der Köpfe anderer Befestigungsmittel bietet. Bei genügend
großem Übermaß der Nut im Vergleich zu der Feder ist sogar ein Einführen unter einem
anfänglichen Winkel des gerade zu montierenden Paneels relativ zu dem entsprechenden
Nachbarpaneel, woran sich ein Einkippen in die Anbringungslage anschließt, möglich.
Die Feder gleitet spielend leicht in die entsprechende Nut. Dies alles gilt auch für
Paneele, die - wie es in der Praxis häufiger vorkommt - durch Verziehen nicht mehr
ganz eben sind. Der genannte Überstand hilft als untere Führungsfläche beim Einführen
der Feder in die Nut. Ferner sind Bewegungen der Paneele relativ zueinander, beispielsweise
durch Temperaturschwankungen,oder das Arbeiten der Paneele insbesondere durch Feuchtigkeitsänderungen,
erleichert. Schließlich werden die Feder und/oder die rückflächenseitige Nutwange
stabiler, da sie gerade im kritischen Übergangsbereich zu dem restlichen Paneel eine
größere Dicke haben. Die Paneele bestehen aus einem Holzwerkstoff, insbesondere aus
Massivholz, das an der Sichtfläche bzw. Vorderfläche des Paneels gebürstet sein kann.
Es handelt sich in der Regel um insgesamt rechteckige, häufig langgestreckte, Verkleidungspaneele.
Als Federwurzel wird derjenige Bereich der Feder bezeichnet, der bei montierten Paneelen
in den Bereich der Nutausmündung des Nachbarpaneels kommt. Diese Federwurzel stellt
in der Regel das hintere Federende am Übergang in das restliche Paneel normaler Dicke
dar, kann aber auch, beispielsweise bei einer im Vergleich zur Nuttiefe größeren Federhöhe
ein Stück von dem geschilderten Übergang entfernt liegen. Daß die Weite der Nut im
wesentlichen durchgehend größer als die Dicke der Feder an der entsprechenden Stelle
ist, läuft darauf hinaus, daß die Nut im wesentlichen über ihre gesamte Tiefe von
der Nutausmündung zum Nutgrund eine größere Weite als die Dicke der Feder an der entsprechenden
Stelle hat, wodurch sich das geschilderte Spiel praktisch über die gesamte Nuttiefe
bzw. Federhöhe ergibt. Die durch die rückflächenparallelen Oberflächen von Nut und
Feder gebildeten Anlageflächen behalten auch bei Relativverschiebungen benachbarter
Paneele ihre Lage bezüglich der Paneelrückflächen bzw. der Unterkonstuktion bei. Aufgrund
der rückflächenseitigen Anlage der Paneele an der Unterkonstruktion ist die Feder
einseitig zumindest im wesentlichen in Anlagekontakt mit einer Nutwand, wodurch trotz
des genannten Spiel eine saubere Festlegung der Relativlage benachbarter Paneele senkrecht
zu deren Rückfläche erfolgt. Wenn man bei der Befestigung der Holzpaneele an der Unterkonstruktion
mit Krallen arbeitet, die die rückfächenseitige Nutwange umgreifen, ergibt sich der
weitere Vorteil, daß die Krallen an der sich nach außen verjüngenden bzw. nach innen
dicker werdenden Nutwange infolge elastischer Aufspreizung exakt halten. Man kann
auch die Krallen vor dem Positionieren des jeweiligen Holzpaneels schon an der Nutwange
anklemmen, ohne daß sie leicht abfallen würden, und dann das Holzpaneel mit seiner
Feder in die Nut des Nachbarpaneels einführen und an der Unterkonstruktion positionieren
und mittels der Krallen befestigen.
[0008] Bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Ansprüchen 2 und 3 angegeben.
[0009] Die Erfindung bezieht sich ferner auf die Holzpaneele an sich, die so ausgebildet
sind, daß sie die Erstellung von Nut-Feder-Verbindungen vorstehend beschriebenen Art
mit entsprechenden Nachbarpaneelen ermöglichen, vgl. Anspruch 4.
[0010] Die Erfindung und Weiterbildungen der Erfindung werden im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen
noch näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- im Schnitt die Ränder von zwei Verkleidungspaneelen im Zustand der Annäherung bei
der Montage;
- Fig. 2
- im Schnitt die Ränder von zwei im einzelnen etwa anders gestalteten Verkleidungspaneelen
im fertig montierten Zustand.
[0011] Das in Fig. 1 rechte Paneel 2 hat in seinem linken Rand eine Nut 4, die senkrecht
zur Zeichenebene entlang des Randes des Paneels 2 verläuft. Die in Fig. 1 obere Wand
bzw. Begrenzungsfläche 6 der Nut 4 ist parallel zur Rückfläche 8 und zur Vorderfläche
10 des Paneels. Der im Schnitt halbkreisförmige Nutgrund ist mit 12, und die nach
links weisende Nutausmündung ist mit 14 bezeichnet. Die in Fig. 1 untere Wand bzw.
Begrenzungsfläche 16 der Nut 4 verläuft unter einem Winkel im Bereich von 8 bis 15°
derart geneigt zu der Rückfläche 8, daß sich die Weite w der Nut 4, gemessen senkrecht
zur Rückfläche 8, von der Nutausmündung 14 kontinuierlich in Richtung auf den Nutgrund
12 zu verringert. In der Fig. 1 unterhalb der Nut 4, also rückflächenseitig von der
Nut 4, ragt der Rand des Paneels 2 weiter nach links als oberhalb der Nut 4, also
vorderflächenseitig von der Nut 4. Dadurch ist ein Überstand 18 gebildet. Oberhalb
der Nut 4 verläuft der Rand des Paneels 2 für ein Stück der Paneelhöhe rechtwinklig
zur Rückfläche 8 und zur Vorderfläche 10. Dann folgt eine zunächst konkave und dann
konvexe Krümmung zum optisch ansprechenden, glatten Übergang in die Vorderfläche 10.
[0012] Das in Fig. 1 linke Paneel 2 hat an seinem in Fig. 1 rechten Rand eine Feder 20,
deren obere Oberfläche bzw. Begrenzungsfläche 22 ebenfalls parallel zur Rückseite
8 und zur Vorderseite 10 dieses Paneels 2 ist. Die untere Oberfläche bzw. Begrenzungsfläche
24 verläuft im wesentlichen unter dem gleichen Winkel wie die untere Begrenzungsfläche
16 der Nut 4 relativ zur Rückfläche 8 des zugeordneten Paneels 2. Die Höhe der Feder
22, gemessen waagerecht in Fig. 1, von der Federwurzel 26 zum freien Federende 28
ist im wesentlichen gleich der in Fig. 1 waagerecht gemessenen Tiefe der Nut 4 vom
Nutgrund 12 zur Nutausmündung 14. Die in Fig. 1 vertikal, also senkrecht zur Rückfläche
8 und zur Vorderfläche 10, gemessene Dicke d der Feder 20 ist allerdings geringer
als die Weite w der Nut 4, wobei man bei dieser Ausdrucksweise Stellen der Feder 20
und der Nut 4 miteinander vergleicht, die jeweils mit gleichem Abstand von Nutgrund
12 und vom freien Federende 28 bzw. von der Nutausmündung 14 und von der Federwurzel
26 haben. Die obere Begrenzungsfläche 6 der Nut 4 hat den gleichen Abstand von der
Rückfläche 8 des rechten Paneels 2 wie die obere Begrenzungsfläche 22 der Feder 20
des linken Paneels 2. Oberhalb der Feder 20 ist das linke Paneel 2 spiegelbildlich
zum rechten Paneel 2 gestaltet. Unterhalb der Feder 20 springt der Rand des linken
Paneels 2 weiter zurück als oberhalb der Feder 20, entsprechend dem Überstand 18 am
rechten Paneel 2.
[0013] Man sieht, daß das linke Paneel 2 mit seiner Feder 20 in die Nut 4 des rechten Paneels
2 eingeführt werden kann, wobei im zusammengeschobenen Zustand zwischen den unteren
Begrenzungsflächen 16 und 22 Spiel verbleibt. Man kann sich ferner unmittelbar vorstellen,daß
dieses Einführen aufgrund des Spiels, unterstützt noch durch die im Schnitt halbkreisförmige
Abrundung des freien Federendes 28 und den als Auflagefläche dienenden Überstand 18,
außerordentlich leicht von statten geht, wobei anfänglich sogar ein Einführen der
Feder 20 schräg von oben hinein in die Nut 4 möglich ist. Erforderlichenfalls kann
man den rechten Rand des linken Paneels 2 zusätzlich am Übergang in die Rückfläche
leicht abrunden oder abschrägen.
[0014] Die in Fig. 2 gezeigten Paneele 2 sind genau wie die Paneele 2 von Fig. 1 gestaltet,
wobei lediglich statt der konkav-konvexen Abrundung am Übergang vom Rand in die Vorderfläche
10 von unten nach oben zunächst eine Abschrägung und dann nur eine konvexe Abrundung
vorgenommen worden ist. Fig. 2 zeigt den zusammengeschobenen Zustand der beiden Paneele
2. Zwischen den Rändern der beiden Paneele 2 ist eine Befestigungskralle 26 zu sehen,
die im Schnitt der Fig. 2 die Form eines liegenden, nach rechts offenen U mit einem
unteren, waagerechten Verlängerungsschenkel nach links hat. Das U der Kralle 26 umgreift
den Überstand 18 von oben, links und unten. Das linke Paneel 2 ruht auf dem nach links
verlängerten, unteren Schenkel der Kralle 26. Die Kralle 26 ist von links her auf
den Überstand 18 aufgeschoben und vor Anbringung des linken Paneels 2 durch den linken
Verlängerungsschenkel hindurch mit einem Nagel 28 an der tragenden Unterkonstruktion
angenagelt. Alternativ ist es möglich, statt mit der Kralle 26 eine Befestigung des
rechten Paneels 2 an der Unterkonstruktion dadurch vorzunehmen, daß man von oben her
vor Anbringung des linken Paneels 2 durch den Überstand 18 mit einem Nagel schräg
hindurchnagelt. Da der Rand des rechten Paneels weiter vorsteht, ist diese Nagelung
sehr einfach möglich. Der obere, nahezu waagerechte Schenkel der Kralle 26 findet
im Freiraum zwischen der Feder 20 und der unteren Begrenzungsfläche 16 der Nut 4 Platz.
[0015] Da die Rückflächen 8 der Paneele 2 an der Unterkonstruktion fixiert sind und die
oberen Begrenzungsflächen 6 und 22 einen gleichen Abstand von den Rückflächen 8 haben,
ist trotz des unteren Spiels zwischen der Feder 20 und der unteren Nutbegrenzungsfläche
eine Festlegung der Relativlage der beiden Paneele 2 in Richtung senkrecht zu den
Rückflächen 8 gegeben. Die Feder 20 und die Nut 4 sind aus dem Material der Paneele
2 herausgefräst. Bei der gezeichneten Gestaltung ist eine Schrägeinführung des linken
Paneels unter einem Winkel von 45° möglich.
[0016] Der beschriebene Überstand 18 hat den weiteren Vorteil, daß überall bei der mit den
Paneelen 2 erstellten Verkleidung Durchblicköffnungen durch die Stoßfugen zwischen
benachbarten Paneelen 2 verhindert sind, auch dort wo dieser Überstand 18 an der Paneelecke
wegen des Übergangs in einen mit Feder 20 versehenen Rand weggefräst ist, weil entweder
eine Feder 20 oder ein Überstand 18 überall die Stoßfugen zwischen benachbarten Paneelen
2 überdecken, und zwar auch bei Schwindungen des Holzes der Paneele 2 und dadurch
größer werdenden Stoßfugen. Zu derartigen Situationen kommt es bei Paneelen, die an
zwei aneinander anschließenden Rändern jeweils mit Nut und an den anderen zwei aneinander
anschließenden Rändern jeweils mit Feder ausqebildet sind.
[0017] Die Zeichnungsfiguren sind maßstäblich im Maßstab 2:1 für 19 mm starke Paneele. Wegen
der Abmessungen an den Rändern der Paneele und der Abmessungen der Nut 4 und der Feder
20 wird ausdrücklich auf die Zeichnungsfiguren hingewiesen.
[0018] Die Federn und die Nuten bei dem erfindungsgemäßen Paneel können prägnant als keilförmig,
ggf. am Ende abgerundet, bezeichnet werden.
[0019] Die gezeichneten Ausführungsbeispiele können so abgewandelt sein, daß bei keilförmiger
Feder 20 die Nut 4 die Fläche 16 parallel zur Fläche 6 im Abstand der Nutausmündung
14 hat oder daß bei keilförmiger Nut 20 die Feder 4 die Fläche 24 parallel zur Fläche
22 hat.
1. Nut-Feder-Verbindung zwischen zwei benachbarten Holzpaneelen (2) zur Verkleidung von
Wänden, Decken oder dgl., wobei
(a) die Paneele (2) jeweils eine Vorderfläche (10) und eine Rückfläche (8) haben;
(b) der Rand des einen Paneels (2) rückflächenseitig von der Nut (4) weiter vorspringt
als vorderflächenseitig von der Nut (4);
(c) die Nut (4) und die Feder (20) auf der rückflächenabgewandten Seite jeweils eine
im wesentlichen zur Rückfläche (8) parallele Oberfläche (6; 22) haben, deren Abstand
von der jeweiligen Rückfläche (8) bei beiden Paneelen (2) im wesentlichen gleich ist,
so daß diese Oberflächen (6; 22) Anlageflächen zwischen der Nut (4) und der Feder
(20) bilden,
gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:
(d) die Nut (4) und/oder die Feder (20) verjüngen sich, gemessen senkrecht zur Paneelrückfläche
(8), in Richtung von der Nutausmündung (14) zum Nutgrund (12) bzw. von der Federwurzel
(26) zum Federende (28); und
(e) die Weite (w) der Nut (4) ist, im wesentlichen durchgehend, größer als die Dicke
(d) der Feder (20) an der entsprechenden Stelle, jeweils gemessen senkrecht zur Paneelrückfläche
(8), so daß im zusammengeschobenen Zustand der Paneele (2) ein Spiel zwischen der
rückflächenzugewandten Seite der Nut (4) und der rückflächenzugewandten Seite der
Feder (20) besteht.
2. Nut-Feder-Verbindung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Nut (4) und/oder die Feder (20) auf der rückflächenzugewandten Seite im wesentlichen
ebene Oberflächen (16; 24) haben, die unter einem kleinen Winkel relativ zu der Rückfläche
(8) verlaufen.
3. Nut-Feder-Verbindung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Nut (4) eine Abrundung im Bereich des Nutgrundes (12) und/oder die Feder (20)
eine Abrundung im Bereich des freien Federendes (28) haben.
4. Holzpaneel (2) zur Verkleidung von Wänden, Decken oder dgl., das eine Vorderfläche
(10) und eine Rückfläche (8) aufweist und das an einem Rand eine Nut (4) und am gegenüberliegenden
Rand eine Feder (20) jeweils zur Schaffung einer Nut-Feder-Verbindung mit einem gleich
ausgebildeten, benachbarten Holzpaneel (2) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der
Nutrand und der Federrand so ausgebildet sind, daß sich eine Nut-Feder-Verbindung
gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3 mit einem benachbarten Holzpaneel (2) ergibt.
1. A groove and tongue joint between two adjoining wooden panels (2) for panelling walls,
ceilings or the like,
(a) the panels (2) each having a front face (10) and a rear face (8),
(b) the edge of the one panel (2) projecting from the groove (4) on the rear face
side to a greater extent than its projecting distance from the groove (4) on the front
face side;
(c) the groove (4) and the tongue (20), on the side facing away from the rear face,
each having a surface (6; 22) substantially parallel to the rear face (8), the spacing
thereof from the respective rear face (8) being substantially the same in case of
both panels (2), so that these surfaces (6; 22) constitute abutting surfaces between
the groove (4) and the tongue (20),
characterized by the following features:
(d) the groove (4) and/or the tongue (20) taper, as measured perpendicularly to the
panel rear face (8), in the direction from the groove mouth (14) towards the groove
bottom (12), and from the tongue root (26) towards the tongue end (28), respectively;
and
(e) the width (w) of the groove (4) is, substantially throughout, greater than the
thickness (d) of the tongue (20) at the corresponding location, each measured perpendicularly
to the panel rear face (8), such that in the mated condition of the panels (2), there
is a clearance between the side of the groove (4) facing the rear face and the side
of the tongue (20) facing the rear face.
2. A groove and tongue joint according to claim 1, characterized in that the groove (4)
and/or the tongue (20), on the side facing the rear face, have substantially planar
surfaces (16; 24) extending at a slight angle relative to the rear face (8).
3. A groove and tongue joint according to claim 1 or 2, characterized in that the groove
(4) has a rounded portion in the region of the groove bottom (12) and/or the tongue
(20) has a rounded portion in the region of the free tongue end (28).
4. A wooden panel (2) for panelling walls, ceilings or the like, comprising a front face
(10) and a rear face (8) and having at one edge a groove (4) and at the opposite edge
a tongue (20), each for providing a groove and tongue joint with an alike adjoining
wooden panel (2), characterized in that the groove edge and the tongue edge are designed
such that a groove and tongue joint according to any one of claims 1 to 3 is established
with an adjoining wooden panel (2).
1. Assemblage à languette et rainure entre deux panneaux de bois (2) voisins pour le
revêtement de murs, de plafonds ou analogues, où
a) les panneaux (2) comportent chacun une surface antérieure (10) et une surface postérieure
(8);
b) le bord inférieur de l'un des panneaux (2), fait davantage saillie du côté de la
rainure (4) situé vers la surface postérieure que du côté de la rainure (4) situé
vers la surface antérieure ;
c) la rainure (4) et la languette (20) ont chacune, du côté opposé à la surface postérieure,
une surface supérieure (6;22) sensiblement parallèle à la surface postérieure (8)
dont la distance de la surface postérieure (8) respective est sensiblement égale pour
les deux panneaux (2), de sorte que ces surfaces supérieures (6;22) constituent des
surfaces de contact entre la rainure (4) et la languette (20),
caractérisé par les caractéristiques suivantes:
d) la rainure (4) et/ou la languette (20) s'amincissent, lorsqu'on mesure perpendiculairement
la surface postérieure (8) du panneau, dans la direction de la sortie (14) vers le
fond de la rainure (12) ou de la base de languette (26) vers l'extrémité de languette
(28) ; et
e) la largeur (w) de la rainure (4) est, pratiquement de bout en bout, supérieure
a l'épaisseur (d) de la languette (20) à l'endroit correspondant, mesurée chaque fois
perpendiculairement à la surface postérieure (8) du panneau, de sorte que, dans l'état
emboîté des panneaux (2), il existe un jeu entre la face de la rainure (4) située
du côté de la surface postérieure et la face de la languette (20) située du côté de
la surface postérieure.
2. Assemblage à languette et rainure selon la revendication 1, caractérisé en ce que
la rainure (4) et/ou la languette (20) ont, du côté de la surface postérieure, des
surfaces supérieures (16;24) sensiblement planes qui s'étendent sous un angle faible
par rapport à la surface postérieure (8).
3. Assemblage à languette et rainure selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce
que la rainure (4) a un arrondissement au voisinage du fond (12) de la rainure et/ou
la languette (20) un arrondissement au voisinage de l'extrémité libre (28) de la languette.
4. Panneau de bois (2) pour le revêtement de murs, de plafond ou analogues, qui comporte
une surface antérieure (10) et une surface postérieure (8) et qui comporte à un bord
une rainure (4) et au bord opposé un languette (20), chacune pour réaliser un assemblage
à languette et rainure avec un panneau de bois (2) voisin de même configuration, caractérisé
en ce que le bord de rainure et le bord de languette sont conformés de telle façon
qu'on obtient un assemblage rainurelanguette selon l'une des revendications 1 à 3
avec un panneau de bois (2) voisin.