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EP 0 215 366 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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26.10.1988 Patentblatt 1988/43 |
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Anmeldetag: 01.09.1986 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: B65D 51/00 |
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Reinigungsmittelbehälter
Container for a cleaning product
Récipient pour moyen de nettoyage
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI NL |
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Priorität: |
09.09.1985 DE 3532041 16.01.1986 DE 3601016
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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25.03.1987 Patentblatt 1987/13 |
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Patentinhaber: Henkel Kommanditgesellschaft auf Aktien |
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40191 Düsseldorf (DE) |
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Erfinder: |
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- Kittscher, Peter
D-4046 Buettgen (DE)
- Bücheler, Herbert
D-4006 Erkrath 2 (DE)
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Reinigungsmittelbehälter oder dergleichen, mit einem
Schmeizverschluss, welcher aus einem in einem Verschlussloch des Behälters, insbesondere
in dessen Deckel, befindlichen Stopfen aus bei vorgegebener Temperatur schmelzendem
und das Verschlussloch für den Austritt von im Behälter befindlichem Produkt freigebendem
Material, vorzugsweise aus Paraffin, besteht, wobei an die Umfangsfläche des.Verschlusslochs
ein in Richtung auf die Achse des Verschlusslochs erhabener Ring zum Festhalten des
noch ungeschmolzenen Stopfens angeformt ist (EP-A-32 682).
[0002] Flüssigkeitsdichte Schmelzverschlüsse werden bei Produktbehältern eingesetzt, die
in einem geschlossenen Raum während eines Verfahrensablaufs bei einer bestimmten Temperatur
geöffnet werden sollen. Beispielsweise werden Behälter mit Schmelzverschluss zur Aufnahme
von in Spülmaschinen einzusetzenden Maschinenpflegern verwendet. In diesem Fall wird
der ungeöffnete Behälter in den Maschinenraum eingebracht. Daraufhin wird die Maschine
nach Schliessen des Maschinenraums in Gang gesetzt. Um zu vermeiden, dass das zum
Pflegen der Maschine vorgesehene Produkt vorzeitig aus dem Behälter austritt, wird
das Material des Schmelzverschlusses so ausgewählt, dass der fragliche Stopfen erst
bei der für die Anwendung des Produkts günstigsten Temperatur schmilzt, das Produkt
also erst in diesem Moment in den Maschinenraum eintritt. Der Stopfen darf auch nicht
ohne zu schmelzen, aus seiner Lage im Verschlussloch des Behälters herausgleiten können,
daher wurde an die Umfangsfläche des Verschlusslochs ein in Richtung auf die Lochachse
vorspringender Wulst zum Festhalten des Stopfens ringförmig umlaufend angeformt.
[0003] Bei Lagerung von verschlossenen Produktbehältern vorgenannter Art kann es, in Folge
von Temperaturschwankungen, zu einem unerwünschten Kriechen des Produkts zwischen
der Umfangsfläche des Verschlusslochs und dem Stopfen kommen. Dieser Effekttritt besonders
bei stark benetzendem, kriechfreudigem Produkt auf. Eine Ursache für den Produktsaustritt
besteht darin, dass durch Temperaturschwankungen winzige Spalte zwischen der Wandung
bzw. Umfangsfläche des Verschlusslochs und dem darin eingesetzten, inbesondere eingegossenen,
Schmelz-Stopfen entstehen, durch die das Produkt, gegebenenfalls über den Wulst hinweg,
hindurchwandern kann.
[0004] Dieses Problem könnte durch Angleichen derTemperatur-Ausdehnungskoeffizienten der
im Stopfenbereich aneinander grenzenden Materialien behoben werden. Da jedoch die
Materialauswahl für den Behälter und den Schmelzverschluss bereits durch eine Vielzahl
anderer Forderungen, z.B. nach Temperaturbeständigkeit bzw. Schmelzpunkt, mechanische
Beständigkeit, chemische Beständigkeit und dergleichen, bestimmt wird, kann bei Anpassung
der Ausdehnungskoeffizienten immer nur ein mehr oder weniger akzeptabler Kompromiss
geschlossen werden.
[0005] Wenn nach dem Vorangehenden ein durch den Schmelzschluss gut abgedichteter Produktbehälter
erhalten wird, ist bei durch Temperaturerhöhung gasenden Produkten unterhalb der Schmelzemperatur
des Stopfens, mit Überdruck im Behälterinnern zu rechnen. Gegebenenfalls wirkt der
Überdruck auch auf den Stopfen. Das Material des Stopfens ist bei erhöhter Temperatur
in der Regel schon relativ weich, da es bei weiterer Temperaturerhöhung schmelzen
soll. Es kann etwa bei starken Temperaturschwankungen (z.B. Tag/Nacht) der Fall eintreten,
dass der Stopfen durch wechselnden Über- und Unterdruck wie eine Pumpe wirkt und an
der Innenfläche anhaftendes Produkt nach aussen befördert.
[0006] Der Erfindung liegt allgemein die Aufgabe zugrunde, eine das vorzeitige Austreten
des im Behälter befindlichen Produkts verhindernde Abdichtung zu schaffen, die auch
bei unterschiedlichem Temperatur-Ausdehnungsverhalten von Behälter- bzw. Dekkelwandung
einerseits und dem im Verschlussloch des Behälters befindlichen Stopfen andererseits
wirksam ist. Insbesondere soll verhindert werden, dass der Stopfen durch temperaturbedingte
Änderung des Behälterinnendrucks in seiner Lage relativ zum Verschlussloch verändert
werden kann.
[0007] Für den eingangs genannten Reinigungsmittelbehälter und dergleichen mit einem in
einem Verschlussloch vorgesehenen stopfenförmigen Schmeizverschluss und mit einem
an die Umfangsfläche des Verschlusslochs in Richtung auf die Lochachse angeformten,
erhabenem Ring besteht die erfindungsgemässe Lösung darin, dass der Ring im Verlaufe
seiner radialen Erstreckung von der Umfangsfläche radial nach innen in Richtung auf
die Lochachse eine Dickenzunahme aufweist.
[0008] Vorzugsweise soll der Ring eine zu der senkrecht zur Lochachse etwa durch die Lochmitte
gehenden Ebene spiegelsymmetrische Dickenzunahme besitzen. Insbesondere kommt ein
Ring mit Schwalbenschwanz-Profil oder mit T-Profil in Frage.
[0009] Gemäss weiterer Erfindung können zum Stabilisieren des Verschlussstopfens gegenüber
temperaturbedingten Druckänderungen des Behälterinnern folgende Massnahmen vorgesehen
werden: Zunächst kann der Verschlussstopfen selbst dadurch stabilisiert werden, dass
auf der Aussenseite des Behälters, insbesondere des Deckels, um das Verschlussloch
herum eine ringförmige Erhöhung zum besonders sicheren Aufsiegeln einer Verschlussfolie
vorgesehen wird. Ausserdem wird die das Verschlussloch auf der Behälteraussenseite
abdeckende Folie besonders stabil, wenn sie aus mit Polypropylenlack beschichtetem,
fein geprägtem Aluminium, insbesondere mit einer Dicke von etwa 40 Mikrometern, besteht.
Wenn die Folie mit einer frei stehenden Lasche ausgestattet wird, lässt sie sich vor
Einsatz leicht abziehen.
[0010] Zusätzlich zu den Massnahmen zum Stabilisieren des Stopfens mittels der Siegelfolie
kann es auch günstig sein, den Produktbehälter bei Ausbildung als Polyäthylenflasche,
vorzugsweise mit Viereckquerschnitt, so auszulegen, dass bei einer vorgegebenen Stapelhöhe
eine noch ausreichende Stauchlast erreicht wird und dass zugleich die Wandungen so
nachgiebig bleiben, dass der Dampfdruck des Behälterinhalts bei zeitweise auftretenden
höheren Aussentemperaturen ansteigen kann, ohne den relativ weichen Stopfen in der
Form oder Position störend zu beeinträchtigen. Vorzugsweise soll hiernach die Wandstärke
im Bereich zwischen einem der vorgegebenen Stapelhöhe entsprechenden Mindestwert,
insbesondere von wenigstens etwa 0,7 mm, einerseits und einem ein elastisches Dehnen
und Schrumpfen bei temperaturbedingter Druckänderung, insbesondere von mindestens
etwa 0,05 bar, im Behälterinnern zulassenden Maximalwert andererseits liegen.
[0011] Im übrigen wird durch die erfindungsgemässe Ausbildung der inneren Umfangsfläche
des Verschlusslochs - also des vollständig von dem zu schmelzenden Stopfmaterial umgebenden
Ringprofils - erreicht, dass sich ein relativ zum Behältermaterial schrumpfender Schmelzverschluss
bei dem Schrumpfen sogar enger an den Ring anschliesst als ursprünglich beim Eingiessen
in das Verschlussloch. Wenn der Querschnitt des Rings von der Umfangsfläche des Verschlusslochs
in Richtung auf die Lochachse in erfindungsgemässer Weise zunimmt, ergibt sich auch
bei relativ zum Material der Verschlusslochwand geschrumpften Stopfen ein vollkommen
dichter Verschluss, der - gegebenenfalls bei Vermeidung übermässiger Druckeinwirkung
- erst durch Abschmelzen des Stopfens zu öffnen ist. Dieser Vorteil wird noch dadurch
verstärkt, dass der Weg, den das in dem Behälter befindliche Produkt - am Stopfen
vorbei - zurücklegen müsste, um aus dem Behälter zu gelangen, durch die erfindungsgemässe
Form des Rings labyrinthartig vergrössert wird.
[0012] Anhand der schematischen Darstellung eines Ausführungsbeispiels werden Einzelheiten
der Erfindung erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivisch dargestellte Viereckflasche mit Deckel; und
Fig. 2 einen Schnitt durch einen Behälterdeckel.
[0013] In Fig. 1 wird eine insgesamt mit 1 bezeichnete Flasche aus Polyäthylen mit Viereckquerschnitt
schematisch dargestellt. Die Flasche 1 besitzt auf der Schulter bzw. Oberseite 2 einen
Hals 3 mit Deckel 4. Der Viereckquerschnitt der Flasche 1 bedingt eine relativ hohe
Stauchlast beim Stapeln. Für ein sicheres Stapeln kann die Deckeloberseite 5 grossflächig
sowie eben bzw. parallel zum Flaschenboden 6 ausgebildet werden. Die Stauchlast kann
bei relativ geringer Wandstärke des Flaschenkörpers durch kuppelartige Ausbildung
der Oberseite 2 zusätzlich erhöht werden.
[0014] Vorzugsweise wird die viereckige Polyäthylenflasche 1 nach Fig. 1 so ausgelegt, dass
bei vorgegebener Stapelhöhe eine noch ausreichende Stauchlast erreicht wird, aber
die Wandungen so elastisch bleiben, dass sie einer temperaturbedingten Druckänderung
im Flascheninnern nachgeben können. Die Wände der Flasche 1 sollen insbesondere so
leicht aufzublähen oder zusammenzuziehen sein, dass Druckänderungen im Flascheninnern
nicht zu einer Beeinträchtigung des im Flaschenhals 3 vorgesehenen Stopfens nach Fig.
2 führen können.
[0015] Einzelheiten des Deckels 4 und des darin vorgesehenen Schmelzverschlusses werden
anhand von Fig. 2 erläutert. Diese zeigt einen Schnitt durch den Deckel 4 eines Reinigungsmittelbehälters,
z.B. der Flasche 1 nach Fig. 1. Im Ausführungsbeispiel handelt es sich um einen Schraubdeckel
4 mit Innengewinde 8 und mit einer ein insgesamt mit 9 bezeichnetes Verschlussloch
aufweisenden Deckeloberseite 5. Das Verschlussloch 9 wird vorzugsweise symmetrisch
zur Lochachse 10 angeordnet und in Richtung der Lochachse 10 so lang gemacht, dass
in das Loch 9 eingefülltes Schmelzmaterial, wie Paraffin, bis zu einer vorgegebenen
Temperatur einen auch für eine Lagerung ausreichend sicheren Verschlussstopfen 7 bildet.
Ein vorzeitiges Lösen des Verschlussstopfens 7 aus dem Verschlussloch 9 wird durch
einen auf der Innenfläche bzw. auf der inneren Umfangsfläche 11 des Verschlusslochs
9 symmetrisch zur Lochachse 10 umlaufend angeformten Ring 12 verhindert.
[0016] Der Stopfen 7 kann beispielsweise durch Eingiessen des Schmelzmaterials in das Verschlussloch
9 hergestellt werden. Hierzu wird das Verschlussloch 9 auf der Deckeloberseite 5 mit
einer Siegelfolie 13 verschlossen, und das Schmelzmaterial wird in das Verschlussloch
9 bei auf dem Kopf, also auf der Deckeloberseite 5, stehendem Deckel 4 eingegossen.
Dabei kann auf der Deckelinnenseite ein konkaver Meniskus 14 im erstarrten Stopfen
7 entstehen.
[0017] Vorzugsweise weist der an die innere Umfangsfläche 11 des Verschlusslochs 9 angeformte
Ring 12 eine zu der senkrecht zur Lochachse 10 in der Ringmitte verlaufenden Ebene
15 spiegelsymmetrische Dikkenzunahme, z.B. mit einem Schwalbenschwanz-Profil oder
T-Profil, auf.
[0018] Wenn das Verschlussloch 9 an seiner inneren Umfangsfläche 11 mit einem angeformten
Ring 12 mit Schwalbenschwanz-Profil ausgestattet und das Profil voll von dem eingegossenen
Stopfenmaterial umschlossen wird, ergibt sich beim Schrumpfen des Stopfens 7 ein zunehmend
dichterer Verschluss, da das schrumpfende Material sich noch enger als ursprünglich
beim Giessen an die der Umfangsfläche 11 zugewandten äusseren, von der Lochachse 10
weggewandten Flanken 16 des SchwalbenschwanzProfils anlegt. Ausserdem wird bei dieser
Ausbildung des Rings 12 der Weg, den das im jeweiligen Behälter enthaltene Produkt
am noch festen Stopfen 7 vorbei zurücklegen müsste, um durch das Verschlussloch 9
hindurch zu kommen, labyrinthartig vergrössert.
[0019] Zum Stabilisieren des Stopfens 7 innerhalb des Verschlusslochs 9 wird ausserdem die
Siegelfolie 13 vorgesehen. Diese kann aus mit Polypropylenlack beschichtetem Aluminium
von etwa 40 Mikrometer Dicke bestehen sowie eine freistehende Lasche 17 zum Erleichtern
des Abziehens besitzen.
[0020] Das stabile Aufbringen durch Heisssiegelung der Folie 13 auf die Deckeloberseite
5 wird vereinfacht, wenn um das Verschlussloch 9 herum auf der Dekkeloberseite 5 eine
ringförmige Erhöhung 18 zum Aufsiegeln der Verschlussfolie 9 vorgesehen wird. Das
Mass der Erhöhung 18 relativ zur restlichen, vorzugsweise ebenen, Deckeloberseite
5 kann in der Grössenordnung der Dicke der Siegelfolie 13 liegen. Wenn die Siegelfolie
13 auf diese Weise relativ fest auf der Deckeloberseite 5 verankert wird, kann sie
die Stabilität des Stopfens 7 gegenüber vom Behälterinnern her wirkenden Über-oder
Unterdrücken unterstützen. Eine in diesem Sinne günstige Versteifung der Siegelfolie
13 kann durch Feinprägung des Folienmaterials erreicht werden.
1. Reinigungsmittelbehälter oder dergleichen mit einem Schmelzverschluss, welcher
aus einem in einem Verschlussloch (9) des Behälters (1), insbesondere in dessen Deckel
(4), befindlichen Stopfen (7) aus bei vorgegebener Temperatur schmelzendem und das
Verschlussloch (9) für den Austritt für im Behälter (1) befindliches Produkt freigebendem
Material, vorzugsweise aus Paraffin, besteht, wobei an die Umfangsfläche (11) des
Verschlusslochs (9) ein in Richtung auf die Achse (10) des Verschlusslochs (9) erhabener
Ring (12) zum Festhalten des noch ungeschmolzenen Stopfens (7) angeformt ist, dadurch
gekennzeichnet, dass der Ring (12) im Verlaufe seiner radialen Erstreckung von der
Umfangsfläche (11 ) radial nach innen in Richtung auf die Lochachse (10) eine Dickenzunahme
aufweist.
2. Behälter nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine zu der senkrecht zur Lochachse
(10) durch die Ringmitte gehenden Ebene (15) spiegelsymmetrische Dickenzunahme des
Rings (12).
3. Behälter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Ring (12) ein
Schwalbenschwanz-Profil besitzt.
4. Behälter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Ring (12) ein
T-Profil besitzt.
5. Behälter nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
dass auf der Aussenseite des Behälters (1), insbesondere Deckels (4), um das Verschlussloch
(9) herum eine ringförmige Erhöhung (18) zum Aufsiegeln einer Verschlussfolie (13),
insbesondere mit freistehender Abziehlasche (17), vorgesehen ist.
6. Behälter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die das Verschlussloch (9)
abdeckende Folie (13) aus mit Polypropylenlack beschichtetem, im Sinne einer Steifigkeitserhöhung
feingeprägtem Aluminium, insbesondere mit etwa 40 Mikrometern Dicke, besteht.
7. Behälter nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch die
Ausbildung als Polyäthylenflasche (1), vorzugsweise mit Viereckquerschnitt, deren
Wandstärke im Bereich zwischen einem einer vorgegebenen Stapelhöhe entsprechenden
Mindestwert, insbesondere von wenigstens etwa 0,7 mm, einerseits und einem ein elastisches
Dehnen und Schrumpfen bei temperaturbedingter Druckänderung, insbesondere von mindestens
etwa 0,05 bar, im Flascheninnern zulassenden Maximalwert andererseits liegt.
1. Cleansing agent container or the like with a fusion closure which consists of a
plug (7), which is disposed in a closure hole (9) of the container (1), in particular
in its lid (4), and of a material, preferably of paraffin wax, melting at predetermined
temperature and freeing the closure hole (9) for the exit of the product disposed
in the container (1), wherein a ring (12), which is raised in the direction of the
axis (10) of the closure hole (9), for the tetention of the still un- molten plug
(7) is shaped on at the circumferential surface (11) of the closure hole (9), characterised
thereby, that the ring (12) displays an increase in thickness in the course of its
radial extent from the circumferential surface (11) radially inwards in the direction
of the hole axis (10).
2. Container according to claim 1, characterised by an increase in thickness of the
ring (12) in mirror symmetry to the plane (15) passing through the ring centre perpendicularly
to the hole axis (10).
3. Container according to claim 1 or 2, characterised thereby, that the ring (12)
possesses a dovetail profile.
4. Container according to claim 1 or 2, characterised thereby, that the ring (12)
possesses a T-profile.
5. Container according to one or more of the claims 1 to 4, characterised thereby,
that an annular protrusion (18) for the sealing-on of a closure film (13), in particular
with exposed pull tag (17), is provided around the closure hole (9) on the outward
side of the container (1), in particular of the lid (4).
6. Container according to claim 5, characterised thereby, that the film (13) covering
the closure hole (9) consists of aluminium, in particular of a thickness of about
40 micrometres, which is finely embossed in the sense of an increase in stiffnes and
coated by polypropylene varnish.
7. Container according to one or more of the claims 1 to 6, characterised by the construction
as polyethylene bottle (1), preferably of quadrangular cross-section, the wall thickness
of which lies in the range between on the one hand a minimum value, in particular
of at least about 0.7 millimetres, corresponding to a predetermined stacking height
and on the other hand a maximum value permitting an elastic expansion and shrinkage
in the case of a pressure change, in particular of at least about 0.05 bars, in the
interior of the bottle caused by temperature.
1. Bidon pour produits de nettoyage ou récipient similaire comportant une fermeture
à fondre, constituée par un bouchon (7) situé dans un orifice de fermeture (9) du
bidon (1), plus particulièrement dans son couvercle (4), et étant fabriqué dans un
matériau qui fond à une température donnée, en paraffine de préférence, et libère
l'orifice de fermeture (9) pour laisser passer le produit qui se trouve dans le bidon
(1), cet orifice de fermeture comportant une bague convexe (12) qui épouse son pourtour
(11) dans le sens de son axe vertical (10) afin de maintenir le bouchon (7) avant
qu'il ne soit fondu; cet ensemble de fermeture étant caractérisé par le fait que la
bague (12), au cours de son extension radiale sur le pourtour (11), s'épaissit radialement
vers l'intérieur dans le sens de l'axe 10 de l'orifice de fermeture (9).
2. Bidon selon la revendication 1, caractérisé par le fait que l'augmentation d'épaisseur
de la bague (12) est symétrique par rapport à un plan (15) passant par le milieu de
la bague et perdendiculaire par rapport à l'axe (10).
3. Bidon selon l'une ou l'autre des revendications 1 ou 2, caractérisé par le fait
que la bague (12) a un profil en queue d'aronde.
4. Bidon selon l'une ou l'autre des revendications 1 ou 2, caractérisé par le fait
que la bague (12) a un profil en T.
5. Bidon selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé par le fait
que sur la partie externe du bidon (1 et plus particulièrement du couvercle (4), une
protubérance annulaire est prévu tout autour de l'orifice de fermeture (9) pour sceller
une feuille de fermeture (13), et plus particulièrement une feuille comportant une
patte d'arrache isolée (17).
6. Bidon selon la revendication 5, caractérisé par le fait que la feuille (13) qui
recouvre l'orifice de fermeture (9) est fabriquée en aluminium à grain fin recouvert
d'une couche de laque en polypropylène ayant une épaisseur d'environ 40 microns et
destinée à renforcer sa rigidité.
7. Bidon selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé par le fait
qu'il est conçu sous forme d'une bouteille en polyéthylène (1), ayant de préférence
une section transversale quadrangulaire, dont l'épaisseur des parois se situe, d'une
part, entre une valeur minimale correspondante à une hauteur d'empilement déterminée,
plus précisement d'environ 0,7 mm minimum et d'autre part, une valeur maximale à l'interieur
de la bouteille permettant une dilatation et une retractation élastiques en cas de
modification de pression due à la température, plus précisément d'environ 0,05 bar
minimum.

