| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 216 015 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
11.10.1989 Patentblatt 1989/41 |
| (22) |
Anmeldetag: 03.06.1986 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)4: F41C 21/22 |
|
| (54) |
Gewehr mit einer Laufhalterung für Wechselläufe
Rifle having mounting means for replaceable barrels
Fusil comportant un dispositif de montage pour canons échangeables
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE DE FR GB IT SE |
| (30) |
Priorität: |
20.06.1985 DE 3522027
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
01.04.1987 Patentblatt 1987/14 |
| (73) |
Patentinhaber: Dynamit Nobel Aktiengesellschaft |
|
53839 Troisdorf (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Rieger, Benedikt
D-8901 Altenmünster-Hegnenbach (DE)
|
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 3 342 059 DE-C- 264 479 FR-A- 1 053 708 FR-E- 25 739
|
DE-C- 232 971 FR-A- 507 219 FR-A- 1 394 566 US-A- 2 365 306
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Gewehr mit einer Laufhalterung für Wechselläufe und einem
mit einem Schaft verbundenen Verschlußgehäuse, wobei das hintere Laufende in einem
den Lauf umschließenden Hülsenteil steckt und an dem Hülsenteil ein zum Schaft hinweisender
Ansatz vorhanden ist, durch den Lauf und Schaft wiederlösbar verbindbar sind, und
bei dem die Kammer eines Zylinderverschlusses in eine Verriegelung am Laufende eingreift.
[0002] Bei einem derartigen bekannten Gewehr mit Laufhalterung für Wechselläufe (DE-A-3
248 620) weist das Verschlußgehäuse eine Quernut auf, in die der Ansatz des Hülsenteiles
eingreift. Als weiteres Befestigungsteil ist eine Schraube vorgesehen, die in eine
Querbohrung des Verschlußgehäuses eingeschoben und in ein im Ansatz vorgesehenes Gewinde
eingeschraubt wird. Durch diese Schraube soll der Ansatz senkrecht zur Laufachse auf
dem Nutboden festgespannt werden. Bei diesem bekannten Gewehr kann die Verbindung
zwischen dem Lauf und dem Verschlußgehäuse zwar relativ einfach, jedoch immer nur
mit einem Schraubenschlüssel (Innensechskantschlüssel) gelöst bzw. wieder hergestellt
werden. Das Lösen bzw. Anziehen der Schraube erfordert einen gewissen Zeitaufwand.
Wird die Schraube nicht sehr sorgfältig und sehr fest angezogen, so besteht die Gefahr,
daß sich .die Verbindung zwischen Hülsenteil und Verschlußgehäuse bei Abgabe mehrerer
Schüsse lockert. Des weiteren können die Schraube und auch der Schraubenschlüssel
leicht verloren gehen. Dadurch, daß alle Verbindungsteile zwischen dem Hülsenteil
und dem Verschlußgehäuse, also der Ansatz, die Nut und die Schraube, auf verhältnismäßig
kurzer axialer Länge und an der gleichen Stelle ineinandergreifen, wird auch keine
besonders stabile Verbindung zwischen beiden Teilen geschaffen.
[0003] Bei einem in der DE-C-323971 beschriebenen Rohrrücklaufgeschütz trägt ein Schlitten
das Rohr auf seiner ganzen Breite. Ein Repetiervorgang ist nicht möglich. Das vordere
Abstützlager ist direkt am Lauf befestigt, wodurch Schwingungen des Laufes behindert
sind. Der Lauf ist mittels eines Bajonettverschlusses in den Mantel hineingedreht.
Sowohl Lauf als auch Mantel sind mit dem Schlitten verbunden, also werkstoffmäßig
und funktionell verschiedene Teile. Bei einem heiß gewordenen Rohr treten thermische
Spannungen auf. Eine präzise Lauflagerung ist dadurch sehr in Frage gestellt.
[0004] Bei der in der FR-E-25 739 beschriebenen Pistole ist das Rohr nur über einen Fortsatz
am Lauf eingehängt. Eine Hülse ist ebenso wenig vorhanden wie ein Freiraum für ein
Repetiersystem.
[0005] Bei der FR-A-507219 ist eine Laufentnahme nur in Laufrichtung möglich. Die Lauflagerung
ist nicht ausreichend präzise ; es ist nicht erkennbar, wie bei dieser Büchse eine
Repetiereinrichtung angebracht sein müßte. Es sind keine Gegenlager und keine Keilverspannung
vorhanden, so daß ein Anzug nach einem Verschleiß nicht möglich ist.
[0006] Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, ein Gewehr mit einer Laufhalterung
für Wechselläufe der eingangs erwähnten Art zu schaffen, bei dem die Verbindung zwischen
dem Hülsenteil und dem Verschlußgehäuse besonders stabil und exakt sowie ohne jegliches
Werkzeug und ohne die Gefahr des Verlierens von Verbindungsteilen rasch lösbar bzw.
wieder herstellbar ist.
[0007] Die Lösung dieser Aufgabe besteht nach der Erfindung darin, daß an dem Hülsenteil
zwei in axialer Richtung ausreichend weit auseinander liegende Ansätze vorhanden sind,
und zwar ein hinten an dem Hülsenteil angebrachter Ansatz, bestehend aus zwei seitlich
an dem Hülsenteil angebrachten Elementen, die sich an gekrümmten Widerlagerflächen
an dem Verschlußgehäuse abstützen, wobei durch Überschneidungen am Verschlußgehäuse
ein unmittelbares Abheben des Hülsenteiles vom Verschlußgehäuse verhindert ist, und
ein vorne an der Hülse angebrachter vorderer Ansatz, der eine Riegelausnehmung aufweist,
und das Verschlußgehäuse bis in den Bereich des vorderen Ansatzes verlängert ist und
dort einen mit der Riegelausnehmung zusammenwirkenden Riegel trägt.
[0008] Diese Ausgestaltung des Gewehrs ermöglicht ein rasches Lösen und Wiederverbinden
des Laufes mit dem Verschlußgehäuse ohne jegliches Werkzeug. Zum Lösen des Laufes
wird lediglich der Riegel aus seiner Sperrstellung in seine Freigabestellung gedrückt,
worauf der vordere Teil des Laufes gegenüber dem Verschlußgehäuse und dem Schaft hochgeschwenkt
werden kann. Nach etwa 20 bis 30° Schwenkwinkel kann der hintere Ansatz herausgezogen
werden. Zur Montage wird umgekehrt der hintere Ansatz in die Ausnehmung eingesetzt,
so daß sein hinteres Ende an der Widerlagerfläche der Ausnehmung anliegt. Das vordere
Ende des Laufes wird nunmehr gegenüber dem Verschlußgehäuse und dem Schaft um etwa
20 bis 30° nach unten geschwenkt, wobei der vordere Ansatz in den Bereich des Riegels
gelangt. Es braucht dann nur noch der Riegel in seine Sperrstellung gedrückt werden
oder ein federbelasteter Riegel rastet selbsttätig in der Riegelausnehmung des vorderen
Ansatzes ein. Die Montage ist damit beendet. Da alle Verbindungsteile fest mit dem
Lauf bzw. dem Verschlußgehäuse verbunden sind und auch kein Werkzeug erforderlich
ist, besteht nicht die Gefahr, daß irgendwelche zur Herstellung der Verbindung erforderlichen
Teile verloren gehen. Die rasche Montage und Lösbarkeit ermöglicht es nicht nur einen
Lauf gegen einen Lauf anderen Kalibers auszutauschen, sondern der Lauf kann zu Transport-,
Aufbewahrungs- und Reinigungszwecken jeweils leicht vom Verschlußgehäuse und den übrigen
Schaft getrennt werden. Da das Hülsenteil eine verhältnismäßig große axiale Länge
auf weist und an seinen beiden Enden Ansätze vorgesehen sind, die zur Verbindung mit
dem. Verschlußgehäuse dienen, wird auch eine sehr stabile und exakte Verbindung zwischen
dem Lauf und dem Verschlußgehäuse geschaffen, die eine hohe Treffgenauigkeit auch
unmittelbar nach der Verbindung beider Teile sicherstellt. Der große axiale Abstand
der beiden Ansätze und der mit ihnen zusammenwirkenden Teile des Verschlußgehäuses
gibt dem Lauf größtmögliche Richtungsstabilität. Ferner ermöglicht das verhältnismäßig
lange Hülsenteil die Anbringung eines ebenfalls verhältnismäßig langen Aufnahmeprismas
zur Montage eines Zielfemrohres, welches Zielfernrohre verschiedener Fabrikate und
der verschiedensten Längen aufnehmen kann. Das Zielfernrohr kann beim Lösen des Laufes
vom Verschlußgehäuse mit dem Lauf verbunden bleiben.
[0009] Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß der Lauf
an seinem hinteren Laufende einen an den Lauf angearbeiteten Verschlußkopf mit mehreren
radial nach innen ragenden mit der Kammer zusammenwirkenden Verriegelungsvorsprüngen
aufweist, daß der Lauf vor dem Verschlußkopf im vorderen Bereich des Patronenlagers
einen kleineren Durchmesser aufweist als der Verschlußkopf, daß der Lauf von hinten
in eine Längsbohrung des Hülsenteiles mit seinem im Durchmesser kleineren Teil-eingeschoben
und mit dem Hülsenteil verlötet oder verklebt ist. Durch diese Ausgestaltung wird
die Herstellung des Laufes und des Hülsenteiles vereinfacht. Der Lauf ist nämlich
im wesentlichen nur ein Drehteil. Das Hülsenteil kann, da es bei dieser Ausgestaltung
keinen Teil des Zylinderverschlusses bildet, als Feingußteil hergestellt werden und
bedarf keiner Nachbearbeitung. Im übrigen kann dann das Hülsenteil mit Läufen unterschiedlichen
Kalibers verbunden werden. Der Lauf kann im Bereich vor dem Verschlußkopf einen verhältnismäßig
kleinen Durchmesser aufweisen, wodurch auch das Hülsenteil in seinem Außendurchmesser
kleiner wird und das Gesamtgewicht des Gewehrs verringert wird.
[0010] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den übrigen Unteransprüchen
gekennzeichnet.
[0011] Die Erfindung wird in folgendem anhand von mehreren in der Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen :
Fig. 1 eine Seitenansicht eines ersten Ausführungsbeispieles, teilweise im Schnitt,
Fig. 2 einen Längsschnitt nach der der Linie 11-11 der Fig. 1,
Fig. 3 einen Querschnitt nach der Linie 111-111 der Fig.1,
Fig. 4 ein zweites Ausführungsbeispiel im Längsschnitt.
[0012] Das Verschlußgehäuse 1 ist mittels der Schrauben 2 mit dem Schaft 3 verbunden. Am
Verschlußgehäuse 1 ist ein Gehäuseteil 4, welches die Kammer 5 mit den Verriegelungsvorsprüngen
6 trägt, in Richtung der Laufachse A verschiebbar geführt. Das Gehäuseteil 4 weist
zu diesem Zweck zwei Führungsleisten 7, 8 auf, die in zwei nach oben offenen Führungsnuten
9 des Verschlußgehäuses 1 verschiebbar sind.
[0013] Es ist ferner ein Hülsenteil 10 vorgesehen, welches eine Längsbohrung 11 aufweist.
Das Hülsenteil 10 ist an seinem hinteren Ende mit einem ersten Ansatz 12 und an seinem
vorderen Ende mit einem zweiten Ansatz 13 versehen. Um Platz für einen Magazinschacht
14 zu schaffen und die Entnahme von nichtdargestellten Patronen aus dem Magazinschacht
zu ermöglichen, weist der erste Ansatz 12 eine sich in Richtung der Laufachse A erstreckende
Aussparung 15 auf. Durch diese Aussparung verlaufen auch die beiden Führungsschienen
7, 8. Der Lauf 16 weist an seinem hinteren Ende einen angearbeiteten, d. h. mit dem
Lauf aus einem Stück bestehenden Verschlußkopf 16a auf, der mit mehreren radial nach
innen ragenden Verriegelungsvorsprüngen 17 versehen ist. Diese Verriegelungsvorsprünge
17 arbeiten mit den Verriegelungswarzen 6 der Kammer 5 nach Art eines Bajonettverschlusses
zusammen. Vor dem Verschlußkopf 16a weist der Lauf 16 im Bereich des Patronenlagers
ein zylindrisches Teil 16b auf, dessen Durchmesser D2 kleiner ist als der Durchmesser
D1 des Verschlußkopfes 16a. Der Lauf 16 ist von hinten in die Längsbohrung 11 eingesteckt
und mit dem Hülsenteil 10 zweckmäßig verlötet oder ggf. auch verklebt. In letzterem
Fall kann-aus Sicherheitsgründen ein nicht dargestellter Querstift vorgesehen sein,
der teilweise in das Hülsenteil 10 und teilweise in das Teil 16b des Laufes 16 eingreift.
[0014] Das Hülsenteil 10 weist in axialer Richtung eine größere Länge L auf, die mindestens
dreimal so groß, wie der vom Hülsenteil umschlossene Durchmesser D2 des Laufteiles
16b sein sollte. Der Ansatz 12 erstreckt sich vom Hülsenteil 10 nach unten und auch
nach hinten bis zum hinteren Ende des Verschlußkopfes 16a.
[0015] Das Verschlußgehäuse 1 ist mit einer in Querrichtung durchgehenden und nach oben
offenen Ausnehmung 18 versehen, in welche der erste Ansatz 12 passend eingreift. Diese
Ausnehmung 18 weist hinten eine Widerlagerfläche 19 und vorne eine der Widerlagerfläche
gegenüberliegende Gegenfläche 20 auf, die schräg nach vorne oben gerichtet ist. Die
Widerlagerfläche 19 weist eine Hinterschneidung auf, die die hintere Abstützfläche
21 des Ansatzes 18 teilweise übergreift. Vorne stützt sich der Ansatz 12 mit einer
vorderen Abstützfläche 22 an der Gegenfläche 20 ab, wobei der Abstand zwischen beiden
Abstützflächen 21, 22 so bemessen ist, daß der Ansatz 12 klemmend in die Ausnehmung
18 paßt.
[0016] Zweckmäßig ist die Widerlagerfläche 19, wie es in Fig. 1 dargestellt ist, halbkreisförmig
konkav gekrümmt und die hintere Abstützfläche 21 ist passend hierzu halbkreisförmig
konvex gekrümmt. Die Widerlagerfläche 19 dient dann beim Verschwenken des Laufes 16
gegenüber dem Verschlußgehäuse 1 als Lagerpfanne.
[0017] Die Anordnung könnte auch in umgekehrter Weise, wie es in Fig. 4 dargestellt ist,
getroffen sein, wobei die Widerlagerfläche 19' halbkreisförmig konvex gekrümmt ist
und die Abstützfläche 21' hierzu passend halbkreisförmig konkav ausgestaltet ist.
[0018] Der am vorderen Ende des Hülsenteiles 10 vorgesehene, nach unten vorstehende Ansatz
13 weist eine Riegelausnehmung 23 auf. Mit dieser Riegelausnehmung wirkt ein Riegel
24 zusammen, der im Verschlußgehäuse 1 quer zur Laufachse A verschiebbar ist. Der
Riegel 24 wird zweckmäßig durch eine Feder 25 in Sperrstellung gedrückt. Damit er
beim Einschwenken des Laufes durch den Ansatz 13 selbsttätig zur Seite gedrückt wird;
weist der Ansatz 13 eine Schrägfläche 26 und der Riegel eine Schrägfläche 27 auf.
[0019] Das Hülsenteil 10 ist mit einer ebenen Bodenfläche 28 versehen, die an einer oberen
Anlagefläche 29 des Verschlußgehäuses 1 anliegt. Damit beide Flächen 28, 29 spielfrei
aneinandergehalten werden, weist der Riegel 24 eine gegenüber seiner Verschieberichtung
B geringfügig geneigte Keilfläche 30 auf, die mit einer entsprechend geneigten Keilfläche
31 der Riegelausnehmung 23 des Ansatzes 13 zusammenwirkt. Die Keilflächen 30, 31 sind
in einem Winkel von etwa 3° gegenüber der Verschieberichtung B des Riegels 24 geneigt.
[0020] Um den zweiten Ansatz 13 in Querrichtung zur Laufachse gegenüber dem Verschlußgehäuse
1 sicher zu führen, weist das Verschlußgehäuse 1 im Bereich des zweiten Ansatzes 13
eine sich in Richtung der Laufachse A erstreckende Ausnehmung 32 auf, deren sich in
Richtung der Laufachse A erstreckenden Seitenflächen seitlich an dem zweiten Absatz
13 anliegen.
[0021] Wie weiterhin aus Fig. 3 ersichtlich ist, weist der Riegel 24 eine sich in Richtung
der Laufachse A erstreckende Nut 33 auf, in welche die Führungsleiste 7 des Gehäuseteiles
4 eingreift. Auf diese Weise wird eine ungewollte Verschiebung des Riegels 24 aus
seiner in Fig.3 dargestellten Sperrstellung verhindert. Nur wenn das Gehäuseteil 4
bei geöffnetem Verschluß vollständig nach hinten gezogen wird, kommt eine am vorderen
Ende der Führungsleisten 7 vorgesehene Ausnehmung 34 im Bereich des Riegels 24 zu
liegen. Die Führungsleiste 7 greift dann nicht mehr in die Nut 33 ein und der Riegel
24 kann entgegen der Feder 25 in seine Entriegelungsstellung verschoben werden.
[0022] In dieser Stellung gibt der Riegel 24 den vorderen Ansatz 13 frei und der Lauf 16
kann mit seinem vorderen Ende über dem Verschlußgehäuse 1 nach oben geschwenkt werden.
Die Widerlagerfläche 19 dient dabei als Lagerpfanne für die hintere Abstützfläche
21 des Ansatzes 12. Wenn der Lauf um etwa 20 bis 30° gegenüber dem Verschlußgehäuse
1 nach oben in die strichpunktierte Lage geschwenkt wurde, kann er in Richtung der
Laufachse A nach vorne herausgezogen werden, wobei der Ansatz 12 aus der Ausnehmung
18 heraustritt.
[0023] Da die Führungsnuten 9 im Verschlußgehäuse 1 nach oben offen sind und nach Abnahme
des Laufes 16 zusammen mit dem Hülsenteil 10 nicht mehr von letzterem abgedeckt werden,
kann nunmehr im Bedarfsfalle das Gehäuseteil 4 zusammen mit seinen Führungsleisten
7, 8 nach oben abgenommen werden.
[0024] Zur Verbindung des Laufes 16 mit dem Verschlußgehäuse 1 wird der Lauf 16 in strichpunktierter
Stellung in Richtung der Laufachse verschoben, bis die Abstützfläche 27 des hinteren
Ansatzes 12 an der Widerlagerfläche 19 anliegt. Nunmehr wird der Lauf 16 gegenüber
dem Verschlußgehäuse 1 nach unten geschwenkt, wobei der vordere Ansatz 13 in die Aussparung
32 eintritt. Kurz bevor die Bodenfläche 28 mit der oberen Anlagefläche 29 des Verschlußgehäuses
1 in Berührung kommt, legt sich die vordere Abstützfläche 22 an der Schrägfläche 20
an, wodurch der Ansatz 12 mit seiner hinteren Abstützfläche 21 fest gegen die Widerlagerfläche
19 gepreßt wird. Durch die Schrägfläche 26 am vorderen Ansatz 13 und die Schrägfläche
27 am Riegel 24, wird dieser entgegen der Kraft der Feder 25 zur Seite gedrückt und
schnappt dann selbsttätig in seine in Fig. 3 dargestellte Sperrsteilung, sobald die
Bodenfläche 28 an der Anlagefläche 29 anliegt. Der Riegel 24 läßt eine Funktion des
Zylinderverschlusses nicht zu, wenn der Lauf nicht korrekt eingesetzt wurde. Erst
wenn der Riegel 24 wieder seine in Fig. 3 dargestellte Sperrstellung erreicht hat,
liegt seine Nut 33 wieder im verschiebebereich der Führungsleiste 7 und erst dann
läßt sich das Gehäuse 4 des Zylinderverschlusses wieder nach vom verschieben. Der
Laufwechsel kann also nur bei geöffnetem Verschluß durchgeführt werden und es ist
sichergestellt, daß der Lauf bei Abgabe eines Schusses in exakter Weise fest mit dem
Verschlußgehäuse 1 verbunden ist und diese Verbindung auch nicht versehentlich gelöst
werden kann.
[0025] Das Hülsenteil 10 weist femer in seinem oberen Bereich ein Aufnahmeprisma 35 für
die Halterung eines nicht dargestellten Zielfernrohres auf.
[0026] Als weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Anordnung sei erwähnt, daß Verbindungsteile
nur zwischen dem Verschlußgehäuse 1 und dem Hülsenteil 10 vorgesehen sind. Auf den
Lauf werden also durch die Verbindungs- und Befestigungsteile keine Querkräfte ausgeübt.
Da letztere nur auf das Hülsenteil und nicht auf irgendwelche ballistischen Elemente
einwirken, kann die Treffgenauigkeit in keiner Weise beeinträchtigt werden.
[0027] In Fig. 4 ist ein zweites Ausführungsbeispiel dargestellt. Bei diesem Ausführungsbeispiel
weist das Hülsenteil 10' an seinem hinteren Ende einen Verschlußkopf 36 mit mehreren
radial nach innen ragenden Verriegelungsteilen 37 auf, die mit der Kammer zusammenwirken.
Der Lauf 16' ist in diesem Fall von vorne in die Längsbohrung 11' des Hülsenteiles
eingesteckt und kann entweder eingelötet sein oder über ein Gewinde 38 mit dem Hülsenteil
10' verbunden sein. Die Verbindungsteile zu dem Verschlußgehäuse 1 sind in gleichartiger
Weise ausgebildet, wie bei dem vorhergehend beschriebenen Ausführungsbeispiel, so
daß sich eine nochmalige Beschreibung erübrigt.
1. Gewehr mit einer Laufhalterung für Wechselläufe und einem mit einem Schaft (3)
verbundenen Verschlußgehäuse (1), wobei das hintere Laufende in einem den Lauf (16)
umschließenden Hülsenteil (10) steckt und an dem Hülsenteil (10) ein zum Schaft (3)
hinweisender Ansatz (13) vorhanden ist, durch den Lauf (16) und Schaft (3) wiederlösbar
verbindbar sind, und bei dem die Kammer (5) eines Zylinderverschlusses in eine Verriegelung
(16a) am Laufende eingreift, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Hülsenteil (10) zwei
in axialer Richtung ausreichend weit auseinander liegende Ansätze (12, 13) vorhanden
sind, und zwar ein hinten an dem Hülsenteil (10) angebrachter Ansatz (12), bestehend
aus zwei seitlich an dem Hülsenteil (10) angebrachten Elementen, die sich an gekrümmten
Widerlagerflächen (19) in einer Ausnehmung (18) an dem Verschlußgehäuse (1) abstützen,
wobei durch Überschneidungen am Verschlußgehäuse (1) ein unmittelbares Abheben des
Hülsenteils (10) vom Verschlußgehäuse (1) verhindert ist, und ein vorne an der Hülse
angebrachter vorderer Ansatz (13), der eine Riegelausnehmung (23) aufweist, und das
Verschlußgehäuse (1) bis in den Bereich des vorderen Ansatzes (13) verlängert ist
und dort einen mit der Riegelausnehmung (23) zusammenwirkenden Riegel (24) trägt.
2. Gewehr nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Lauf (16) an seinem hinteren
Ende einen an den Lauf angearbeiteten Verschlußkopf (16a) mit mehreren radial nach
innen ragenden, mit der Kammer (5) zusammenwirkenden Verriegelungsvorsprüngen (17)
aufweist, daß der Lauf (16) vor dem Verschlußkopf (16a) im vorderen Bereich des Patronenlagers
(16c) einen kleineren Durchmesser (D2) aufweist als der Verschlußkopf (16a), daß der
Lauf (16) von hinten in eine Längsbohrung (11) des Hülsenteiles (10) mit seinem -im
Durchmesser kleineren Teil (16b) eingeschoben und mit dem Hülsenteil (10) verlötet
oder verklebt ist.
3. Gewehr nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die axiale Länge (L)
des Hülsenteiles (10, 10') mindestens dreimal so groß ist wie der von dem Hülsenteil
(10, 10').umschlossene Durchmesser (D2) des Laufes (16, 16').
4. Gewehr nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet daß die Ausnehmung (18)
für den Ansatz (12, 12') vorne eine der Widerlagerfläche (19, 19') gegenüberliegende
Gegenfläche (20) aufweist, die schräg nach vorne oben gerichtet ist, und daß der erste
Ansatz (12, 12') eine an der Widerlagerfläche (19, 19') anliegende hintere Abstützfläche
(21, 21') und eine an der Gegenfläche (20) anliegende vordere Abstützfläche (22) aufweist,
wobei der Abstand zwischen beiden Abstützflächen (21, 22) so bemessen ist, daß der
Ansatz nach dem Einschwenken seines vorderen Endes geringfügig klemmend in die Ausnehmung
(18) paßt.
5. Gewehr nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Widerlagerfläche (19) halbkreisförmig
konkav gekrümmt ist und die hintere Abstützfläche (27) passend hierzu halbkreisförmig
konvex gekrümmt ist (Fig. 1).
6. Gewehr nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Widerlagerfläche (19')
halbkreisförmig konvex gekrümmt ist und die hintere Abstützfläche (21') passend hierzu
nalbkreisförmig konkav gekrümmt ist (Fig. 4).
7. Gewehr nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
der erste Ansatz (12) eine sich in Richtung der Laufachse (A) erstreckende Aussparung
(15) aufweist, innerhalb der ein Magazinschacht (14) angeordnet ist.
8. Gewehr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschlußgehäuse (1) im
Bereich des zweiten Ansatzes (13) eine sich in Richtung der Laufachse (A) erstreckende
Ausnehmung (32) aufweist, deren sich in Richtung der Laufachse (A) erstreckenden Seitenflächen
seitlich an dem zweiten Ansatz (13) anliegen.
9. Gewehr nach Anspruch 1 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegel (24) quer
zur Laufachse (A) verschiebbar ist.
10. Gewehr nach Anspruch 9, dadurch gekenn- .zeichnet, daß der zweite Ansatz (13)
unten eine Schrägfläche (26) und der Riegel (24) oben eine Schrägfläche (27) aufweisen
und daß der Riegel (24) durch Federkraft (25) in Sperrstellung gedrückt wird.
11. Gewehr nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß
der Riegel (24) eine sich in Richtung der Laufachse (A) erstreckende Nut (33) aufweist,
in welche eine der Führungsleisten (7, 8) des die Kammer (5) tragenden Gehäuseteiles
(4) eines Zylinderverschlusses eingreift.
12. Gewehr nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegel
(24) und die Riegelausnehmung (23) gegenüber der Verschieberichtung (B) des Riegels
(24) geringfügig geneigte, in Sperrstellung aneinanderliegende Keilflächen (30, 31)
aufweisen.
13. Gewehr nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Keilflächen (30, 31)
unter einem Winkel von etwa 3° gegenüber der Verschieberichtung (B) des Riegels (24)
geneigt sind.
14. Gewehr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsleisten (7, 8)
des Gehäuseteiles (4) in nach oben offenen Führungsnuten (9) des Verschlußgehäuses
(1) verschiebbar sind, die durch eine Bodenfläche (28) des Hülsenteiles (10) abgedeckt
sind.
1. Rifle having mounting means for replaceable barrels and a breech block housing
(1) connected with a stock (3), with the rear end of the barrel being inserted into
a housing part (10) surrounding the barrel (6) and a projection (13) which is directed
to the stock (3) being present at the housing part (10) by means of which projection
barrel (16) and stock (3) are releasable, and in which the bolt (5) of a cylinder
breech block engages a locking mechanism (16a) at the end of the barrel, characterised
in that two projections (12, 13) lying sufficiently far off from one another in the
axial direction are present on the casing part (10), one projection (12) being attached
to the end of the casing part (10), the projection (12) consisting of two elements
attached laterally to the casing part (10), which elements are supported on curved
support surfaces (19) in a recess (18) on the breech block housing (1), with a direct
removal of the casing part (10) from the breech block housing (1) being prevented
by means of overlappings on the breech block housing (1), and a forward projection
(13) attached at the front of the casing, which projection (13) has a lock bolt recess
(23), and the breech block housing (1) being extended into the region of the forward
projection (13) and there supporting a lock bolt (24) cooperating with the lock bolt
recess (23).
2. Rifle according to claim 1, characterised in that the barrel (16) has at its rear
end a breech block head (16a) joined on to the barrel, with several locking projections
cooperating with the bolt (5) extending radially inwardly, that the barrel (16) has
in front of the breech block head (16a) in the forward region of the cartridge chamber
(16c) a smaller diameter (D2) than the breech block head (16a), that the barrel (16)
is inserted from the rear into a longitudinal passage (11) in the casing part (10)
and is soldered or adhered to the casing part (10) at its smaller diameter part (16b).
3. Rifle according to claim 1 or 2, characterised in that the axial length (L) of
the casing part (10, 10') is at least three times as large as the diameter (D2) of
the barrel (16, 16') surrounded by the casing part (10, 10').
4. Rifle according to claim 1, 2 or 3, characterised in that the recess (18) for the
projection (12, 12') has, at the front, a counter-surface (20) lying opposite the
support surface (19, 19'), which counter-surface is directed inclined forwardly upwards
and that the first projection (12, 12') has a rear abutment surface (21, 21') adjoining
the support surface (19, 19') and a forward support surface (22) adjoining the counter-surface
(20), with the distance between the two support surfaces (21, 22) being so measured
that the projection, after pivoting of its forward end, fits in the recess (18) with
insignificant pinching.
5. Rifle according to claim 4, characterised in that the support surface (19) is curved
concavely in a semi-circular shape and the rear abutment surface (21) is curved convexly
in a semi-circular shape corresponding thereto (Figure 1).
6. Rifle according to claim 4, characterised in that the support surface (19') is
curved convexly in a semi-circular shape and the rear abutment surface (21') is curved
concavely in a semi-circular shape corresponding thereto (Figure 4).
7. Rifle according to at least one of claims 1 to 6, characterised in that the first
projection (12) has a recess (15) extending in the direction of the barrel axis (A),
within which is arranged a magazine compartment (14).
8. Rifle according to claim 1, characterised in that the breech block housing (1)
has in the region of the second projection (13) a recess (32) extending in the direction
of the barrel axis (A), the end surfaces of the recess (32) extending in the direction
of the barrel access (A) laterally adjoining the second projection (13).
9. Rifle according to claim 1 or 8, characterised in that the lock bolt (24) is displaceable
transverse to the barrel axis (A).
10. Rifle according to claim 9, characterised in that the second projection (13) has
an inclined surface (26) below and the lock bolt (24) has an inclined surface (27)
above and that the lock bolt (24) is pressed by spring force (25) into the barring
position.
11. Rifle according to at least one of claims 1 to 10, characterised in that the lock
bolt (24) has a groove (33) extending in the direction of the barrel axis (A) in which
groove engages one of the guide fillets (7, 8) of the housing part (4) of a cylinder
breech block carrying the bolt (5).
12. Rifle according to one of claims 1 to 11, characterised in that the lock bolt
(24) and the lock bolt recess (23) have, wedge surfaces (30, 31) insignificantly inclined
with respect to the sliding direction (B) of the bolt (24) lying opposite one another
in the barring position.
13. Rifle according to claim 12, characterised in that the wedge surfaces (30, 31)
are inclined at below an angle of about. 3° with respect to the sliding direction
(B) of the bolt (24).
14. Rifle according to claim 1, characterised in that the guide fillets (7, 8) of
the housing part (4) are slidable in upwardly open guide grooves (9) of the breech
block housing (1) which grooves are covered by a bottom surface (28) of the housing
part (10).
1. Fusil comprenant un dispositif de montage pour canons interchangeables et une boîte
de culasse (1) reliée à une crosse (3), l'extrémité arrière du canon étant emboîtée
dans un élément- douille (10) entourant le canon (16) et l'élément- douille (10) présentant
une saillie (13) qui est orientée en direction de la crosse et par laquelle le canon
(16) et la crosse (3) peuvent être reliés de manière amovible, la chambre (5) d'une
culasse cylindrique pénètre dans un verrouillage (16a) à l'extrémité de canon, caractérisé
par le fait que l'élément-douille (10) présente deux saillies (12, 13) se trouvant
à une distance suffisante l'une de l'autre dans le sens axial, à savoir une saillie
(12) qui est disposée à l'arrière de l'élément-douille (10) et se compose de deux
éléments disposés latéralement sur l'élément-douille (10) et portant contre des surfaces
de contre-appui (19) courbées d'un évidement (18) de la boîte de culasse (1), des
chevauchements sur la boîte de culasse (1) empêchant une séparation directe de l'élément-douille
(10) de la boîte de culasse (1), et une saillie avant (13) disposée à l'avant de la
douille et présentant un évidement de verrou (23), et que la boîte de culasse (1)
est prolongée jusque dans la zone de la saillie avant (14) et porte ici un verrou
(24) coopérant avec l'évidement de verrou (23).
2. Fusil selon la revendication 1, caractérisé par le fait que le canon (16) présente
à son extrémité arrière une tête de culasse (16a) réalisée d'une seule pièce avec
le canon et comprenant plusieurs saillies de verrouillage (17) s'étendant radialement
vers l'intérieur et coopérant avec la chambre (5), que le canon (16) présente avant
la tête de culasse (16a), dans la zone avant de la chambre de cartouche (16c), un
diamètre (D2) inférieur à celui de la tête de culasse (16a), et que le canon (16)
est glissé de l'arrière dans un trou longitudinal (11) de l'élément-douille (10) et
est soudé ou collé à l'élément-douille (10) par sa partie (16b) de plus petit diamètre.
3. Fusil selon la revendication 1 ou 2, caractérisé par le fait que la longueur axiale
(L) de l'élément-douille (10, 10') correspond à au moins trois fois le diamètre (D2)
de la partie du canon (15, 16') entourée par l'élément-douille (10, 10').
4. Fusil selon l'une quelconque des revendications 1, 2 ou 3, caractérisé par le fait
que l'évidement (18) présente à l'avant une surface antagoniste (20) opposée à la
surface de contre-appui (19, 19') et orientée en biais vers l'avant et vers le haut,
et que la première saillie (12, 12') présente une surface d'appui (21, 21') arrière
appliquée contre la surface de contre-appui (19, 19') et une surface d'appui (22)
avant appliquée contre la surface antagoniste (20), la distance entre les deux surfaces
d'appui (21, 22) étant dimensionnée de telle manière qu'après l'engagement par pivotement
de son extrémité avant, la saillie s'ajuste avec un léger serrage dans l'évidement
(18).
5. Fusil selon la revendication 4, caractérisé par le fait que la surface de contre-appui
(19) présente une courbure concave en forme de demi-cercle et, de manière correspondante,
la surface d'appui (21) arrière présente une courbure convexe en demi-cercle (fig.
1).
6. Fusil selon la revendication 4, caractérisé par le fait que la surface de contre-appui
(19') présente une courbure convexe en forme de demi-cercle et, de manière correspondante,
la surface d'appui (21') arrière présente une courbure concave en demi-cercle (fig.
4).
7. Fusil selon au moins l'une des revendications 1 à 6, caractérisé par le fait que
la première saillie (12) présente un évidement (15) qui s'étend dans le sens de l'axe
de canon (A) et dans lequel est disposé un passage de magasin (14).
8. Fusil selon la revendication 1, caractérisé par le fait que la boîte de culasse
(1) présente dans la zone de la deuxième saillie (13) un évidement (32) qui s'étend
dans le sens de l'axe de canon (A) et dont les faces latérales s'étendant dans le
sens de l'axe de canon (A) sont appliquées latéralement contre la deuxième saillie
(13).
9. Fusil selon la revendication 1 ou 8, caractérisé par le fait que le verrou (24)
est déplaçable perpendiculairement à l'axe de canon (A).
10. Fusil selon la revendication 9, caractérisé par le fait que la deuxième saillie
(13) présente en bas une surface oblique (26) et le verrou (24) présente en haut une
surface oblique (27) et que le verrou (24) est poussé par la force d'un ressort (25)
en position de verrouillage.
11. Fusil selon au moins l'une des revendications 1 à 10, caractérisé par le fait
que le verrou (24) présente une rainure (33) s'étendant dans le sens de l'axe de canon
(A), dans laquelle pénètre l'une des baguettes de guidage (7, 8) de la partie de la
boîte (4), portant la chambre (5), d'une culasse cylindrique.
12. Fusil selon au moins l'une des revendications 1 à 11, caractérisé par le fait
que le verrou (24) et l'évidement de verrou (23)' présentent des surfaces de coin
(30, 31) qui sont légèrement inclinées par rapport au sens de déplacement (B) du verrou
(24) et appliquées l'une contre l'autre en position de verrouillage.
13. Fusil selon la revendication 12, caractérisé par le fait que les surfaces de coin
(30, 31) sont inclinées sous un angle d'environ 3° par rapport à la direction de déplacement
(B) du verrou (24).
14. Fusil selon la revendication 1, caractérisé par le fait que les baguettes de guidage
(7, 8) de la partie de boîte (4) sont déplaçables dans des rainures de guidage (9),
ouvertes vers le haut, de la boîte de culasse (1), qui sont recouvertes par une surface
de fond (28) de l'élément-douille (10).

