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EP 0 216 056 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.03.1990 Patentblatt 1990/11 |
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Anmeldetag: 19.07.1986 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: H01B 17/14 |
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Isolierstützer
Supporting insulator
Isolateur de support
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
25.09.1985 DE 3534126
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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01.04.1987 Patentblatt 1987/14 |
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Patentinhaber: Felten & Guilleaume Energietechnik AG |
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D-51058 Köln (DE) |
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Erfinder: |
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- Mooz, Dietrich, Dipl.-Ing.
D-4150 Krefeld (DE)
- Dirks, Rolf
D-4156 Willich 4 (DE)
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Entgegenhaltungen: :
CH-A- 578 778
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DE-A- 3 121 795
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Isolierstützer gemäß dem Oberbegriff des einzigen Anspruchs
und geht aus von der DE-A 3121 795.
[0002] Die DE-A 3 121 795 betrifft einen Koppelstützisolator, insbesondere für Hochspannungsschalter.
In den Hohlräumen des Isolators ist ein kapazitiver Spannungsteiler angeordnet.
[0003] Es stellt sich daher die Aufgabe, einen Isolierstützer der eingangs geschilderten
Art weiterzuentwickeln, daß er neben seiner Stützfunktion gleichzeitig die Funktion
eines induktiven Gebers für eine Überstromauslösung erfüllen kann.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Kennzeichen des einzigen Anspruchs
angegebene Kombination von Merkmalen gelöst.
[0005] Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen darin, daß der für den induktiven
Geber benötigte Platz in dem erfindungsgemäßen Isolierstützer zur Verfügung gestellt
wird, ohne dabei die Stützfunktion zu beeinträchtigen. Daher eignet sich der Einsatz
dieses Isolierstützers vorteilhafterweise für kleinere Schaltanlagen.
[0006] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird in der Zeichnung dargestellt und im folgenden
näher beschrieben.
[0007] Es zeigt:
Fig. 1 einen Isolierstützer mit einem induktiven und kapazitiven Geber, in Seitenansicht
und teilweise im Schnitt.
[0008] Nach Fig. 1 besteht der lsollerstützer aus einem Isolierkörper 1, in dessen Fuß eine
axiale Bohrung 2 eingebracht ist. Diese Bohrung dient der Aufnahme eine Befestigungsbuchse
3, die aus einem hochpermeablen Werkstoff besteht. Der Isolierstützer besitzt im Fuß
einen hohlzylindrischen Raum, der von einer Spule 4 eingenommen wird. Die Spule 4
und die Befestigungsbuchse 3 bilden zusammen den induktiven Geber. Die Spule ist über
Anschlüsse 5 mit nachgeschalteten Funktionselementen verbunden. Im Kopf des Isolierkörpers
ist eine weitere axiale Bohrung 6 eingebracht, die der Aufnahme einer Befestigungsbuchse
7 dient, wobei die Bohrung 6 im Kopf des Isolierkörpers soweit eingebracht ist, daß
die zugehörige Befestigungsbuchse 7 bis auf die Isolierdistanz A an die Befestigungsbuchse
3 herangebracht wird. Damit entsteht ein kapazitiver Geber, der über einen Anschluß
8 an weitere Funktionselemente angeschlossen ist. Mit Hilfe dieses Isolierstützers
läßt sich sowohl die Funktion des induktiven, als auch des kapazitiven Gebers erfüllen.
Isolierstützer, bestehend aus einem Isolierkörper (1), mit jeweils einer im Kopf und
im Fuß des lsolierkörpers (1) eingebrachten axialen Bohrung (2, 6) zur Aufnahme je
einer Befestigungsbuchse (3, 7), wobei die Bohrung (2) im Fuß des Isolierkörpers für
die Befestigungsbuchse (3) eine Länge aufweist, die gleich oder größer als die halbe
Länge des lsolierkörpers ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsbuchse (3)
im Fuß des Isolierkörpers (1) als Kern aus einem hochpermeablen Werkstoff für eine
Spule (4) ausgebildet ist, und daß der Raum um den Kern radial derart erweitert ist,
daß in den freien Raum zwischen dem Kern und dem Isolierkörper (1) die Spule (4) eingesetzt
ist, die mit einer nachgeschalteten Auswerteeinrichtung verbunden ist, und daß die
Bohrung (6) im Kopf des Isolierkörpers (1) gegebenenfalls soweit eingebracht ist,
daß sich der Kem der Spule (4) und die aus ebenfalls einem hochpermeablen Werkstoff
bestehende Befestigungsbuchse (7) im Kopf bis auf die Isolierdistanz (A) gegenüberstehen.
Supporting insulator comprising an insulating body (1) having a respective axial bore
(2, 6) made in the head and in the foot of the insulating body (1) for receiving a
respective fastening bush (3, 7), the bore (2) in the foot of the insulating body
for the fastening bush (3) having a length which is equal to or greater than half
the length of the insulating body, characterized in that the fastening bush (3) in
the foot of the insulating body (1) is constructed as the core, of highly permeable
material, for a coil (4), and in that the space around the core is radially enlarged
such that the coil (4) is inserted in the free space between the core and the insulating
body (1) and the coil (4) is connected to a downstream evaluating apparatus, and in
that the bore (6) in the head of the insulating body (1) penetrates where necessary
so far that the core of the coil (4) and the fastening bush (7) in the head, similarly
comprising highly permeable material, are opposite one another such that they leave
the insulating spacing (A).
Support isolant, se composant d'un corps isolant (1), avec dans la tête et le pied
de ce dernier un alésage axial (2, 6) pratiqué pour recevoir chacun un manchon de
fixation (3, 7) et dans lequel l'alésage (2) dans le pied du corps isolant (1) pour
le manchon de fixation (3) présente une longueur qui est égale ou plus grande que
la demi-longueur du corps isolant, caractérisé en ce que le manchon de fixation (3)
est constitué d'un matériau à haute perméabilité comme noyau d'une bobine (4) et en
ce que l'espace autour du noyau va en s'évasant radialement, de façon que, dans l'espace
libre entre le noyau et le corps isolant (1), on introduise la bobine (4) qui est
reliée à un dispositif d'exploitation de l'information placé en aval, et en ce que
l'alésage (6) dans la tête du corps isolant (1) est pratiquée le cas échéant assez
loin de façon que le noyau de la bobine et le manchon de fixation (7) constitué également d'un matériau à haute perméabilité se trouvent placé en face
l'un de l'autre dans la tête jusqu'à la distance d'isolation A.
