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EP 0 216 085 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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17.10.1990 Patentblatt 1990/42 |
| (22) |
Anmeldetag: 01.08.1986 |
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Vorrichtung zum kernlosen Aufwickeln von von einer Materialbahn längs einer Querperforation
abgerissenen Bahnabschnitten
Device for the coreless winding of web sections severed from a web along cross-perforations
Dispositif pour enrouler sans noyau des segments de bandes séparés de la bande le
long de perforations transversales
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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BE FR GB IT |
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Priorität: |
18.09.1985 DE 3533321
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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01.04.1987 Patentblatt 1987/14 |
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Patentinhaber: Windmöller & Hölscher |
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D-49525 Lengerich (DE) |
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Erfinder: |
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- Mundus, Friedhelm, Dipl.-Ing.
D-4540 Lengerich (DE)
- Voss, Hans-Ludwig, Dipl.-Ing.
D-4542 Tecklenburg (DE)
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| (74) |
Vertreter: Lorenz, Eduard et al |
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Lorenz-Seidler-Gossel,
Widenmayerstrasse 23 D-80538 München D-80538 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
CH-A- 487 791
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DE-B- 2 400 016
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum kernlosen Aufwickeln von Bahnabschnitten
nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1. Bei einer aus DE-B-21 27 128 bekannten
Vorrichtung dieser Art sind die in der Wickelstellung über die Breite der Materialbahn
frei auskragenden Wickelstifte an den freien Enden von schwenkbar in einem Wickelkopf
gelagerten Hebeln befestigt, die beispielsweise durch Federn in ihrer inneren, zusammengeschobenen
Stellung gehalten und durch einen axial verschieblichen Dorn mit kegeligem Endteil,
das an entsprechenden Leitflächen der Hebel angreift, in ihre gespreizte Stellung
verschwenkbar sind.
[0002] Eine ähnliche, aus DE-B-24 00 016 bekannte Wickelmaschine weist ebenfalls Wickelstifte
auf, die über die volle Breite der aufzuwickelnden Materialbahn zwischen Wickelköpfen
und Antriebsköpfen vor- und zurückgezogen werden müssen, um diese in Eingriff mit
der aufzuwikkeinden Materialbahn bringen zu können. Da die Wickelstifte eine beträchtliche
,Länge aufweisen, können sie von den federnd überdeckten Lagen der wickelten Rolle
elastisch zusammengedrückt werden, so daß sie auch dann noch die zwischen diesen Wickelstiften
liegende Bahn einklemmen können, wenn diese von dem diese spreizenden Antriebskopf
abgezogen werden.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Vorrichtung der eingangs angegebenen Art
zu schaffen, mit der sich die Vorratsrollen mit geringeren axialen Verschiebewegen
und radialen Spreizbewegungen der Wickelstifte wickeln lassen.
[0004] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bei einer Vorrichtung der gattungsgemäßen Art
durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.
[0005] Da beidseits der Bahn Wickelstellen oder Wikkelköpfe mit Wickelstiften vorgesehen
sind, brauchen diese nur kurze axiale Ausfahr- und Rückzugsbewegungen auszuführen,
um die Bahn sicher zu erfassen und freizugeben, weil bereits durch das beidseitige
Erfassen nur der Randbereiche der Bahn eine gute Wicklung gewährleistende Winkelachsen
definiert sind. Da die Wickelstifte relativ zueinander bereits einen ausreichend großen
Querabstand aufweisen, um einen störungsfreien Durchlauf der Materialbahn sicherzustellen,
müssen diese nach dem Ausfahren in ihre Wickelstellung nur relativ geringe Spreizbewegungen
ausführen, weil eine ausreichende Lockerung der Wickelstifte vor dem Herausziehen
in der fertiggewickelten Rolle erfolgt, wenn diese in ihre ungespreizte Stellung zurückgeführt
werden. Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung brauchen die Wickelstifte nur eine Spreizbewegung
auszuführen, die nach Rückführung in ihre ungespreizte Stellung zur Lockerung der
Wickelstifte in dem fertigen Rollenwickel ausreicht und daher nur sehr gering zu sein
braucht, während bei der bekannten Vorichtung die Wickelstifte über eine größere radiale
Strecke, als sie an sich zur Lockerung erforderlich wäre, gespreizt werden zu müssen,
um zwischen den Wickelstiften so große Abstände zu schaffen, daß die bahn zwischen
diesen störungsfrei hindurchlaufen kann.
[0006] Aus CH-A-487 781 ist eine nur intermittierend arbeitende Wickelvorrichtung mit nur
einer gestellfesten Wickelstelle bekannt, die aus zwei gegenüberliegenden Paaren von
mit einem Drehantrieb versehenen Wickelstiften bestehen, die zum Erfassen einer abschnittweise
kernlos aufzuwickelnden Materialbahn aufeinander zu vorschiebbar sind, so daß die
jeweils beiden Wickelstifte die Bahn zwischen sich einfassen, und die zur Freigabe
eines Wickels über die Seitenkante der Bahn hinaus zurückziehbar sind. In ihrer ausgefahrenen
Stellung werden die Wickelstifte durch einen Spreizkeil gespreizt und durch Zurückziehen
des Spreizkeils federn sie in ihre ungespreizte Stellung zurück. Die bekannte Vorrichtung
dient zum intermittierendenAutwickeln von Bafnabschnitten, die von einer endlosen
Bahn abgetrennt werden, bei der die in einer gemeinsamen Ebene aufeinander zu und
voneinander weg verschiebbaren Wickelstifte bei ihrem Vorschieben eine zangenartige
Öffnungsbewegung zum Erfassen der Bahn und bei ihrem Zurückziehen eine entsprechende
Schließbewegung ausführen, so daß der Reibschluß der Wikkelstifte mit dem Wickel verringert
wird und sich der gebildete Wickel leicht von diesem abstreifen läßt. Der noch mit
der Bahn verbundene Wickel fällt dann in eine Auffangwanne. Zum Abtrennen der Bahn
von dem Wickel sind beidseits der Wickelstelle die Bahn festklemmende Klemmbakkenpaare
und zwischen diesen ein Trennmesser vorgesehen. Vor dem Durchtrennen wird die zwischen
den Backen festgeklemmte Bahn durch eine Spanneinrichtung gestrafft, so daß die entsprechend
ausgerichteten und gespreizter Wickelstifte zum Erfassen der Bahn wieder aufeinander
zu vorgeschoben werden können. Die bekannte Wickelvorrichtung ermögkicht keine Aufwickung
und Trennung einer kontinuierlich zugeführten Bahn. Die Bahn muß nicht nur zum Abtrennen
der jeweils gebildeten Wickel mit vorherbestimmter Abschnittlänge angehalten werden,
sie muß auch beidseits der Wickelstelle durch besondere Klemmeinrichtungen festgeklemmt
und durch eine besondere Schneideinrichtung durchtrennt werden, was nicht nur die
Wickelleistung beschränkt, sondern auch einen zusätzlichen konstruktiven Aufwand bedingt.
[0007] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Wickelstellen Tragplatten
mit in diesen drehbar gelagerten und mit den Drehantrieben versehenen Buchsen aufweisen,
daß die Wickelstifte aus Winkelhebeln bestehen, die scherenartig auf einer gemeinsamen
Querachse eines Tragstücks schwenkbar gelagert sind, das drehbar am vorderen Ende
einer mit der Mittelachse der Buchse fluchtenden Kolbenstange einer gestellfest gehaltenen
Druckmittelkolbenzylindereinheit gelagert ist, daß die längeren, die Wickelstifte
bildenden scherenartigen Schenkel der Buchse längsverschieblich geführt und durch
Federn in Richtung auf ihre ungespreizte Stellung beaufschlagt sind und daß sich die
etwa rechtwinkelig abgewinkelten kürzeren Schenkel der Winkelhebel auf gegenüberliegenden
Seiten der nach außen weisenden Stirnflächen der Buchsen gegen Ende der Vorschubbewegung
derart abstützen, daß deren längeren, die Buchsen durchsetzenden Schenkel gespreizt
werden.
[0008] Um sicherzustellen, daß sich die Wickelstifte beim Vorschieben aus ihrer zurückgezogenen
Stellung in einer Lage befinden, in der sie die zu der anderen Wickelstelle laufende
Bahn störungsfrei gabelartig zwischen sich einzufassen vermögen, ist in weiterer Ausgestaltung
der Erfindung vorgesehen, daß das Tragstück mit einem radialen Arm versehen ist, der
beim Einfahren der Kolbenstange mit einer gestellfesten Steuerkurve zusammenwirkt
und dadurch die längeren Schenkel derart dreht, daß deren zwischen deren Schwenkebene
liegenden Mittelebenen in der Ebene der von diesen beim Ausfahren einzufassendenBahn
liegt.
[0009] Zweckmäßigerweise ist das Tragstück mit zwei um 180° zueinander versetzten radialen
Armen versehen, die mit einer gestellfest gehaltenen, die Kolbenstange konzentrisch
einfassenden Steuerkurve zusammenwirken, die ausgehend von einem Scheitelpunkt zwei
symmetrische, etwa elliptisch gekrümmte, nach außen verlaufende Äste besitzt.
[0010] Nach einer erfinderischen Weiterbildung sind die Wickelstellen dadurch revolverartig
in dem Maschinengestell angeordnet, daß die beiden Tragplatten kreisscheibenförmig
ausgebildet sind und mindestens eine mit einer Außenverzahnung versehen ist, die mit
einem Antriebsritzel kämmt, und daß die Tragplatten um 180° versetzt mit den Wickelstellen
versehen sind. Ein Wechsel der Wickelstellen läßt sich durch Drehen oder Hin- und
Herdrehen der Tragplatten bewerkstelligen.
[0011] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß in den Tragplatten eine
zentrale, mit einem Drehantrieb versehene Welle gelagert ist, die über Kupplungs-Brems-Kombinationen
wechselweise mit zwei zu dieser parallelen, in den Tragplatten gelagerten Zwischenwellen
in Antriebsverbindung steht, von denen über Zahnräder, Riemen oder Ketten der Drehantrieb
der Buchsen der Wickelstellen abgeleitet ist.
[0012] Um die Wickelvorrichtung auf unterschiedliche Formate einstellen zu können, sind
die Führungsringe auf Traversen des Gestells querverschieblich geführt und zur gegensinnigen
Verstellung relativ zueinander mit Spindelmuttern versehen, in die eine gestellfeste
Spindel eingeschraubt ist, wobei in an den Tragplatten drehbar gelagerten Antriebselementen
die zentrale Welle und die Zwischenwellen, die als Vielkeilwellen ausgebildet sind,
axial verschieblich geführt sind.
[0013] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung näher
erläutert. In dieser zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht der Wickelvorrichtung,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Wickelvorrichtung nach Fig. 1,
Fig. 3 einen Schnitt durch einen Wickelkopf einer Wickelstelle in vergrößerter Darstellung
und
Fig. 4 einen Schnitt durch die Kolbenstange und das Tragstück längs der Linie IV-IV
in Fig. 3.
[0014] Die Seitenwände 1, 2 des Maschinengestells sind durch eine Quertraverse 3 miteinander
verbunden, die eine Führung für auf dieser querverschieblich gelagerte Tragringe 4,
5 bildet. Die Tragringe 4, 5 sind zusätzlich mit Spindelmuttern 6, 7 versehen, in
die zur gegensinnigen Verstellung der Tragringe 4, 5 mit gegenläufigen Gewinden die
Spindel 8 eingeschraubt ist. Die Spindel 8 ist in den Gestellwänden 1, 2 drehbar aber
axial unverschieblich gelagert und mit einem Handrad 9 versehen.
[0015] Die Tragringe 4, 5 sind mit miteinander fluchtenden kreisringförmigen inneren Rändern
10, 11 versehen, auf denen mit Umfangsnuten versehene Rollen 12 laufen, die an den
Außenseiten von kreisförmigen Scheiben 13, 14 gelagert sind, deren äußeren Ränder
mit Verzahnungen 15 versehen sind. Die scheibenförmigen Platten 13 sind um 180° versetzt
mit einander gegenüberliegenden Wickelköpfen 16, 17 und 18, 19 versehen. Die Wickelköpfe
sind identisch ausgebildet, so daß nachstehend anhand der Fig. 3 nur die Ausgestaltung
des Wickelkopfes 16 erläutert wird.
[0016] In einer Bohrung der scheibenförmigen Platte 13 ist der mit einem Flansch versehene
Lagerring 20 gehaltert. In diesem Lagerring ist über zwei Wälzlager die Buchse 21
drehbar gelagert. Auf die Buchse 21 ist auf der Außenseite der scheibenförmigen Platte
13 die Zahnriemenscheibe 22 aufgekeilt. Die Buchse 21 dient der Führung der in dieser
axial verschieblich angeordneten scherenartigen Wickelstifte 23, 24.
[0017] Die Wickelstifte 23, 24 sind durch die längeren Schenkel von Winkelhebeln gebildet,
die um die gemeinsame Achse 25 in einem endseitig gegabelten Tragstück Z6 um kleine
Schwenkwinkel schwenkbar gelagert sind. Im Bereich der Lagerbohrungen sind mit den
die Wickelstifte 23, 24 bildenden Schenkeln kürzere Schenkel 27, 28 verbunden, die
endseitig Rollen 29, 30 tragen, über die sich diese auf der äußeren Seitenfläche 31
der verzahnten Riemenscheibe 22 abstützen.
[0018] Das Tragstück 26 ist durch das Wälzlager 33 in einer axialen Bohrung 34 der Kolbenstange
35 drehbar gelagert.
[0019] Die zugehörigen Pneumatikzylinder 36 sind in nicht dargestellter Weise jeweils fest
mit den scheibenförmigen Platten 13, 14 verbunden. Hierzu weisen die Pneumatikzylinder
36 an ihren äußeren Enden Flanschplatten auf, die durch zu den Pneumatikzylindern
parallele Stehbolzen mit den scheibenförmigen Platten 13, 14 verbunden sind.
[0020] Durch Ein- und Ausfahren der Kolbenstange 35 werden die Wickelstifte 23, 24 über
die Vorderseite der Buchse 21 hinausgeschoben und in deren Bereich zurückgezogen.
Da das Tragstück 26 in der Kolbenstange 35 drehbar gelagert ist, kann sich dieses
mit der Buchse 21 drehen.
[0021] Auf jeden der scherenartig gelagerten Wickelstifte 23, 24 stützt sich ein Druckstück
38, 39 ab. Die Druckstücke 38, 39 sind von den Druckfedern 40, 41 beaufschlagt, die
zwischen diesen und den mit der Buchse 21 verbundenen Widerlagern 42, 43 eingespannt
sind. Die federbelasteten Druckstücke 38, 39 trachten, die Wickelstifte 23, 24 in
ihre relativ zueinander eingeschwenkte Stellung zu verschwenken. Wird durch die Kolbenstange
35 das Tragstück 26 in Richtung der Buchse 21 verschoben, stoßen am Ende dieser Vorschubbewegung
die kürzeren mit den Wickelstiften 23, 24 verbundenen Schenkel 27, 28 über die Rollen
29, 30 auf die äußere Seitenfläche 31 der verzahnten Riemenscheibe 22, so daß die
Spreizstifte 23, 24 durch weiteren Vorschub des Tragstücks 26 in ihre aus Fig. 3 ersichtliche
gespreizte Stellung verschwenkt werden.
[0022] In der Halte- und Führungsplatte für die Druckstücke 38,39 sind Führungsschlitze
für die Wickelstifte 23, 24 vorgesehen, die diese quer zu ihren Schwenkebenen in einem
so großen Abstand voneinander halten, daß in deren ausgefahrenen Stellung die abschnittweise
aufzuwickelnde Bahn 46 störungsfrei zwischen diesen hindurchlaufen kann.
[0023] Das am vorderen Ende zur Lagerung der Wikkelstifte 23, 24 gegabelte Tragstück 26
weist um 180° versetzte, radial abstehende Arme 50, 51 auf, deren Endbereiche mit
Führungskurven 52, 53 zusammenwirken, die an der dem Wickelkopf 6 zugewandten Stirnseite
einer die Kolbenstange 35 konzentrisch einfassenden Hülse 54 vorgesehen sind. Wie
aus Fig. 4 ersichtlich ist, besteht die Führungskurve aus zwei von einem oberen Scheitelpunkt
55 ausgehenden Ästen 52, 53, die symmetrisch zu dem Scheitelpunkt 55 angeordnet sind
und einen etwa elliptischen Verlauf aufweisen. Stößt beim Zurückziehen der Kolbenstange
35 einer der radialen Arme 50, 51 auf einen der Äste 52, 53 der Führungskurve, gleitet
dieser unter Drehung des Tragstücks 26 so lange auf diesem Ast ab, bis auch der gegenüberliegende
Arm 50 oder 51 auf den gegenüberliegenden Ast 52, 53 der Führungskurve zur Anlage
kommt. In dieser Lage ist eineweitere Rückzugsbewegung blockiert und die Wickelstifte
23, 24 sind derart zu der von diesen einzufassenden Materialbahn ausgerichtet, daß
sie diese bei ihrem erneuten Vorschieben zwischen sich einfassen.
[0024] Zum Antrieb der Wickelköpfe 16 bis 19 ist an die Gestellwand 2 der Motor 60 angeflanscht.
Die Abtriebswelle des Motors 60 steht über einen Zahnriementrieb 61 mit einer zentralen
Vielkeilwelle 62 in Antriebsverbindung. Die Vielkeilwelle 62 durchsetzt Naben 63,
64 von Kupplungs-Brems-Kombinationen 65, 66, die wechselweise die verzahnten Riemenscheiben
67, 68 an die Vielkeilwelle 62 ankuppeln. Parallel zu der zentralen Vielkeilwelle
62 sind Vielkeilzwischenwellen 70, 71 vorgesehen, die in den scheibenförmigen Platten
13, 14 drehbar gelagerte Naben 72 bis 75 durchsetzen, auf denen verzahnte Riemenscheiben
befestigt sind, die in der aus Fig. Z ersichtlichen Form über endlose Zahnriemen die
Wickelköpfe 16 bis 19 antreiben.
[0025] Den Kupplungs-Brems-Kombinationen 65, 66 wird über Schleifringe 77 der erforderliche
Schaltstrom zugeführt.
[0026] Um den Pneumatikzylindern 36 die erforderliche Druckluft zuführen zu können, ist
die zentrale Vielkeilwelle 62 in nicht dargestellter Weise mit einer axialen Bohrung
und einer Drehdurchführung versehen, von der die Druckluft durch ebenfalls nicht dargestellte
Leitungen den Pneumatikzylindern 36 zugeführt wird.
[0027] Der durch die drehbaren und in axialer Rüchtune verstellbaren scheibenförmigen Platten
13, 14 gebildete Revolver mit den Wickelköpfen 16 bis 19 ist über den Getriebemotor
80, dessen Antriebsritzel 81 mit der Verzahnung der Scheibe 13 kämmt, verdrehbar.
[0028] Zur Bildung der Wickelrollen wird die Bahn 46 in der aus Fig. 1 ersichtlichen Weise
über Leitrollen 85, 86 zu der beispielsweise aus den Wickelköpfen 16, 17 bestehenden
Wickelstelle geleitet. Dabei läuft die zugeführte Bahn 46 zwischen den im Abstand
voneinander angeordneten Wickelstiften 23, 24 der Wickelköpfe 18, 19 hindurch. Ist
ein genügend langer Abschnitt mit einer vorbestimmten Anzahl beispielsweise von durch
Querperforationslinien voneinander getrennten Müllsäcken aufgewickelt worden, werden
die Kupplungs-Brems-Kombinationen umgeschaltet, so daß die Wickelköpfe 16, 17 gestoppt
werden und die Wickelköpfe 18, 19 der anderen Wickelstelle, zwischen denen die Materialbahn
hindurchläuft, anlaufen. Durch diesen Anlauf wird die Bahn längs einer Querperforationslinie,
die sich gerade zwischen den beiden Wickelstationen befindet, durchgerissen, so daß
die fertig gewickelte Rolle durch Einfahren der Wickelstifte abgestriffen werden kann,
während in der anderen Wickelstelle die folgende Rolle gewickelt wird.
[0029] Während des Wickelns einer Rolle wird durch Drehen der scheibenförmigen Platten 13,
14 die Lage der Wickelstellen gewechselt, so daß sich dann beispielsweise die Wickelköpfe
16,17 in Fig. 1 in der unteren Stellung befinden. Die während des Wechsels der Wickelstellen
eingezogenen Wickelstifte werden sodann wieder ausgefahren, so daß sie die zwischen
diesen hindurchlaufende Materialbahn 46 einfassen und sich in ihrer Bereitschaftsstellung
für den folgenden Wickelvorgang befinden.
1. Vorrichtung zum kernlosen Aufwickeln von Bahnabschnitten, die von einer kontinuierlich
zugeführten und im Abstand voneinander mit Querperforationen versehenen Materialbahn
(46) längs Querperforationslinien abreißbar sind, zu Vorratsrollen mit zwei in einem
Maschinengestell angeordneten Wickelstellen (16, 17; 18, 19), die drehbar gelagerte
und mit einem Drehantrieb versehene, frei auskragende, in ihre relativ zueinander
gespreizte Wickelstellung ausfahrbare und in ihre ungespreizte Stellung zurückziehbare
Wikkelstifte (23, 24) aufweisen, wobei während des Wickelns an einer Wickelstelle
die Bahn (46) zwischen den Wickelstiften der anderen Wickelstelle hindurchgeführt
ist und die Wickekstifte nach dem Umschalten der Bahna auf die neue Wickelstelle aus
ihrer zirückgezogenen Stellung in ihre die Bahn zwischen sich einfassende Stellung
ausgefahren werden, dadurch gekennzeichnet, daß jede Wickelstelle (16,17; 18,19) beidseits
der Bahn (46) jeweils zwei Wickelstifte (23, 24) besitzt, die gegenüberliegend paarweise
miteinander im wesentlichen fluchten und nur die Randbereiche der Bahn (46) erfassen
und ihre Spreizbewegungen relativ zueinander in zueinander parallelen Ebenen ausführen
und die in Querrichtung dieser Ebenen mindestens einen Abstand voneinander aufweisen,
der zum störungsfreien Durchlauf der Materialbahn (46) erforderlich ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wickelstellen (16,
17; 18, 19) Tragplatten (13, 14) mit in diesen drehbar lagerten und mit den Drehantrieben
(22) versehene Buchsen (21) aufweisen, daß die Wickelstifte (23, 24) aus Winkelhebeln
bestehen, die scherenartig auf einer gemeinsamen Querachse (25) eines Tragstücks (26)
schwenkbar gelagert sind, das drehbar am vorderen Ende einer mit der Mittelachse der
Buchse (21) fluchtenden Kolbenstange (35) einer gestellfest gehaltenen Druckmittel-Kolben-Zylindereinheit
gelagert ist, daß die längeren, die Wickelstifte (23, 24) bildenden scherenartigen
Schenkel in der Buchse (21) längsverschieblich geführt und durch Federn (40, 41) in
Richtung auf ihre ungespreizte Stellung beaufschlagt sind und daß sich die etwa rechtwinkelig
abgewinkelten kürzeren Schenkel (27, 28) der Winkelhebel auf gegenüberliegenden Seiten
der nach außen weisenden Stirnflächen der Buchsen gegen Ende der Vorschubbewegung
derart abstützen, daß deren längeren, die Buchse (21) durchsetzenden und die Wickelstifte
(23, 24) bildenden Schenkel gespreizt werden.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an den inneren Stirnseiten
der Buchsen (21) auf den längeren Schenkeln (23, 24) abgestützte Druckstücke (38,
39) querverschieblich geführt sind, zwischen denen und an der Buchse (21) befestigten
Widerlagern (42, 43) Druckfedern (40, 41) eingespannt sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich die kürzeren
Schenkel (27, 28) auf der äußeren Stirnseite (31) einer auf die Buchse (21) aufgekeilten
Antriebsscheibe (32) abstützen.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die kürzeren
Schenkel an ihren freien Enden Abstützrollen (29, 30) tragen.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5 dadurch gekennzeichnet, daß das Tragstück
(26) mit einem radialen Arm versehen ist, der beim Einfahren der Kolbenstange (35)
mit einer gestellfesten Steuerkurve zusammenwirkt und dadurch die längeren, die Wickelstifte
bildenden Schenkel derart dreht, daß deren zwischen deren Schwenkebenen liegenden
Mittelebenen in der Ebene der von diesen beim Ausfahren einzufassenden Bahn liegen.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Tragstück
(26) mit zwei um 180° zueinander versetzten radialen Armen (50, 51 ) versehen ist,
die mit einer gestellfest gehaltenen, die Kolbenstange (35) konzentrisch einfassenden
Steuerkurve zusammenwirken, die ausgehend von einem Scheitelpunkt (55) zwei symmetrische,
etwa elliptisch gekrümmte, nach außen verlaufende Äste (52, 53) besitzt.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden
Tragplatten (13, 14) kreisscheibenförmig ausgebildet sind und mindestens eine mit
einer Außenverzahnung (15) versehen ist, die mit einem Antriebsritzel (81) kämmt,
und daß die Tragplatten (13, 14) um 180° versetzt mit den Wickelstellen (16,17; 18,
19) versehen sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß in den Tragplatten (13,
14) eine zentrale, mit einem Drehantrieb (60, 61) versehene Welle (62) gelagert ist,
die über Kupplungs-Brems-Kombinationen (65, 66) wechselweise mit zwei zu dieser parallelen,
in den Tragplatten (13, 14) gelagerten Zwischenwellen (70, 71) in Antriebsverbindung
steht, von denen über Zahnräder, Riemen oder Ketten der Drehantrieb der Buchsen (21)
der Wickelstellen abgeleitet ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die scheibenförmigen
Tragplatten (13, 14) mit mindestens drei seitlichen, mit Umfangsnuten versehenen Rädern
(12) versehen sind, die in ringförmigen Führungen von gestellfesten Führungsringen
(4, 5) laufen.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die
Führungsringe (4, 5) auf Traversen (3) des Gestells (1, 2) querverschieblich geführt
und zur gegensinnigen Verstellung relativ zueinander mit Spindelmuttern (6, 7) versehen
sind, in die eine gestellfest gelagerte Spindel (8) eingeschraubt ist, und daß in
an den Tragplatten (13, 14) drehbar gelagerten Antriebselementen die zentrale Welle
(62) und die Zwischenwellen (70, 71), die als Vielkeilwellen ausgebildet sind, axial
verschieblich geführt sind.
1. Dispositif pour enrouler sans noyau des segments de bandes, qui peuvent être arrachés,
le long de lignes de perforations transversales, d'une bande de matériau (46) amenée
en continu et pourvue de perforations transversales espacées les unes des autres,
en rouleaux de réserve, comportant deux points d'enroulement (16, 17; 18, 19) disposés
dans le bâti de machine, qui comportent des tiges d'enroulement (23, 24) montées en
rotation, pourvues d'une commande rotative, librement saillantes, pouvant être sorties
dans la position angulaire d'écartement mutuel et être rentrées dans leur position
non écartée, dans lequel, pendant l'enroulement sur un point d'enroulement, la bande
(46) est introduite entre les tiges d'enroulement de l'autre point d'enroulement et
les tiges d'enroulement, après le passage de la bande sur le nouveau point d'enroulement,
sont sorties de leur position de retrait pour venir dans la position dans laquelle
elles enveloppent la bande, caractérisé en ce que chaque point d'enroulement (16,17;
18,19) possède deux tiges d'enroulement (23, 24) respectivement des deux côtés de
la bande (46), qui sont essentiellement alignées entre elles par paires les unes en
face des autres, saisissent uniquement les zones de bord de la bande (46), exécutent
leur mouvements d'écartement mutuel sur des plans parallèles entre eux et présentent
entre elles, dans la direction perpendiculaire à ces plans, au moins un intervalle
qui est nécessaire au passage sans problème de la bande de matériau (46).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que les points d'enroulement
(16, 17; 18, 19) présentent des plaques d'appui (13, 14) dans lesquelles des douilles
(21) pourvues des commandes rotatives (22) sont montées en rotation, que les tiges
d'enroulement (23, 24) consistent en des leviers coudés qui sont logés de manière
à pouvoir pivoter à la manière de ciseaux sur un axe transversal commun (25) d'une
pièce d'appui (26) qui est montée en rotation à l'extrémité avant d'une tige de piston
(35), alignée sur l'axe médian de la douille (21), d'une unité de pression piston-cylindre
maintenue de manière fixe au bâti de machine, que les branches les plus longues, à
la manière de ciseaux, formant les tiges d'enroulement (23,24) sont guidées dans la
douille (21) selon un déplacement longitudinal et sont frappées par des ressorts (40,
41) en direction de leur position non écartée, et que les branches les plus courtes
(27, 28) des leviers coudés, lesquelles branches sont coudées approximativement à
angle droit, s'appuient sur des côtés opposés des côtés frontaux, orientés vers l'extérieur,
des douilles vers la fin de l'avancement de manière telle que les branches les plus
longues, traversant la douille (21) et formant les tiges d'enroulement (23, 24), soient
écartées.
3. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que des éléments de pression
(38, 39) s'appuyant sur les branches les plus longues (23, 24) sont guidés le long
des côtés frontaux internes des douilles (21) de manière à se déplacer transversalement,
des ressorts de pression (40, 41) étant encastrés entre lesdits éléments de pression
(38, 39) et des butées (42, 43) fixées à la douille (21).
4. Dispositif selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que les branches les
plus courtes (27, 28) s'appuient sur le côté frontal externe (31) d'un disque d'entraînement
(32) calé sur la douille (21).
5. Dispositif selon l'une des revendications 2 à 4, caractérisé en ce que les branches
les plus courtes portent des rouleaux d'appui (29, 30) à leur extrémité libre.
6. Dispositif selon l'une des revendications 2 à 5, caractérisé en ce que l'élément
d'appui (26) est pourvu d'un bras radial qui, lors du retrait de la tige de piston
(35), coopère avec une came de commande fixée au châssis et, de ce fait, fait tourner
les branches les plus longues, formant les tiges d'enroulement, de manière telle que
leur plan médian situé entre leur plan de pivotement se trouve sur le plan de la bande
compris entre celles-ci lorsqu'elles sont sorties.
7. Dispositif selon l'une des revendications 2 à 6, caractérisé en ce que l'élément
d'appui (26) est pourvu de deux bras (50, 51) désaxés de 180° l'un par rapport à l'autre,
qui coopèrent avec une came de commande fixée au châssis et entourent concentriquement
la tige de piston (35), laquelle came de commande possède, à partir d'un sommet (55),
deux branches (52, 53) symétriques, recourbées de manière approximativement elliptique
et s'étendant vers l'extérieur.
8. Dispositif selon l'une des revendications 2 à 7, caractérisé en ce que les deux
plaques d'appui (13,14) sont conformées en disque circulaire et au moins l'une d'entre
elles est pourvue d'une denture externe (15) qui s'engrène dans un pignon d'entraînement
(81) et que les plaques d'appui (13, 14), décalées de 180°, comportent les points
d'enroulement (16, 17; 18, 19).
9. Dispositif selon la revendication 8, caractérisé en ce qu'un arbre central (62),
pourvu d'une commande rotative (60, 61), est logé dans les plaques d'appui (13, 14),
qui est en contact d'entraînement, au moyen de combinaisons embrayage-frein (65, 66),
alternativement avec deux arbres intermédiaires (70, 71) parallèles audit arbre central
et logés dans les plaques d'appui (13, 14), par lesquels la commande rotative des
douilles (21) des points d'enroulement est détournée au moyen de roues dentées, de
courroies ou de chaînes.
10. Dispositif selon la revendication 8 ou 9, caractérisé en ce que les plaques d'appui
(13, 14) en forme de disque sont pourvues d'au moins trois roues latérales (12) pourvues
de rainures périphériques, qui tournent dans des guidages annulaires de bagues de
guidage (4, 5) fixées au châssis.
11. Dispositif selon l'une des revendications 8 à 10, caractérisé en ce que les bagues
de guidage (4, 5) sont guidées sur des traverses (3) du châssis (1, 2) de manière
à se déplacer transversalement et sont pourvues d'écrous de broche (6, 7), pour le
déplacement à contre-sens l'une par rapport à l'autre, dans lesquels est vissée une
broche (8) fixée au châssis et que l'arbre central (62) et les arbres intermédiaires
(70, 71 qui sont conformés en arbres à cannelures multiples, sont guidés en déplacement
axial dans des éléments d'entraînement montés en rotation sur les plaques d'appui
(13, 14).
1. An apparatus for the coreless winding into stock rolls of web sections severable
along cross perforation lines, from a continuously fed web (46) of material provided
with cross perforations at a distance from each other, with two winding stations (16,
17; 18, 19), arranged in a machine frame and having rotatably mounted freely projecting
winding pegs (23, 24) provided with a rotary drive, displaceable into their winding
positions, where they are spread out in relation to each other, and retractable into
their non-strad- died position, the web (46) being passed during winding on one winding
station between the winding pegs of the other winding station, and the winding pegs
being displaced, after the web has been switched over to the new winding station,
from their retracted position into their position gripping the web between them, characterized
in that each winding station (16, 17; 18, 19) has two winding pegs each (23, 24) on
both sides of the web (46) which, lying opposite each other, are substantially aligned
in pairs with each other and only grip the edge zones of the web (46), and which perform
their straddling movements relative to each other in planes lying parallel to each
other, and which have in the transverse direction of these planes at least one gap
between them required for the trouble-free passing of the material web (46).
2. An apparatus according to Claim 1, characterized in that the winding stations (16,
17; 18, 19) have supporting plates (13, 14) with bushes (21) mounted for rotation
therein and provided with the rotational drives (22), in that the winding pegs (23,
24) consist of bent levers pivotably mounted in a scissor-type arrangement on a common
transverse pin (25) of a supporting member (26) mounted for rotation at the front
end of a piston rod (35) aligned with the median axis of the bush (21) of a hydraulic
piston-cylinder unit fixed to the frame, in that the longer scissor-type arms forming
the winding pegs (23, 24) are carried in the bush (21) for longitudinal displacement,
and are loaded by springs (40, 41) towards their non- straddled position, and in that
the shorter arms (27, 28) of the angular levers, bent approximately at right angles,
bear towards the end of the advancing movement on opposite sides of the outward front
faces of the bushes in such a way that their longer arms passing through the bush
(21) and forming the winding pegs (23, 24) are being spread out.
3. An apparatus according to Claim 2, characterized in that pressure plates (38, 39)
supported on the longer arms (23, 24), are carried for transverse displacement on
the inner front faces of the bushes (21), between which pressure plates and thrust
bearings (42, 43) mounted on the bush (21) there are inserted compression springs
(40, 41).
4. An apparatus according to Claim 2 or 3, characterized in that the shorter arms
(27, 28) are supported on the outer front face (31) of a drive pulley (32) keyed to
the bush (21).
5. An apparatus according to one of Claims 2 to 4, characterized in that the shorter
arms carry bearing rollers (29, 30) at their free ends.
6. An apparatus according to one of Claims 2 to 5, characterized in that the supporting
plate (26) is provided with a radial arm cooperating with a cam fixed to the frame
as the piston rod (35) is being moved in, and thereby rotating the longer arms forming
the winding pegs in such a way that their median planes lying between the pivoting
planes lie in the plane of the web to be gripped by the arms as they are moving out.
7. An apparatus according to one of Claims 2 to 6, characterized in that the supporting
plate (26) is provided with two radial arms (50, 51) offset by 180° with respect to
each other, which cooperate with a cam that is held on the frame and concentrically
surrounds the piston rod (35), which cam has, starting from an apex (55), two symmetrical
branches (52, 53) curving approximately elliptically and extending outwards.
8. An apparatus according to one of Claims 2 to 7, characterized in that the two supporting
plates (13, 14) have a circular disc design and are provided with at least one external
tooth system (15) meshing with a drive pinion (81), and in that the supporting plates
(13, 14) are provided with the winding stations (16,17; 18,19) in an arrangement offset
at 180°.
9. An apparatus according to Claim 8, characterized in that in the supporting plates
(13, 14) there is mounted a central shaft (62) provided with a rotary drive (60, 61)
which shaft is placed alternately, via clutch-brake combinations, into a drive connection
with two intermediate shafts mounted parallel to the shaft in the supporting plates
(13,14), the rotary drive for the bushes (21) of the winding stations being derived
from the intermediate shafts via gear wheels, belts or chains.
10. An apparatus according to Claim 8 or 9, characterized in that the disc-shaped
supporting plates (13, 14) are provided with at least three lateral wheels (12) provided
with peripheral grooves which wheels run in annular guideways of guide rings (4, 5)
fixed to the frame.
11. An apparatus according to one of Claims 8 to 10, characterized in that the guide
rings (4, 5) are carried on cross members (3) of the frame (1, 2) for transverse displacement
and are provided, for their displacement in opposite directions with respect to each
other, with spindle nuts (6, 7) into which there is screwed a spindle (8) fixed to
the frame, and in that the central shaft (62) and the intermediate shafts (70, 71)
designed as multiple splined shafts are carried for axial displacement in the drive
elements mounted for rotation in the supporting plates (13, 14).