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EP 0 216 175 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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24.05.1989 Patentblatt 1989/21 |
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Anmeldetag: 26.08.1986 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: B66C 1/48 |
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Vorrichtung zum Transport von Lasten
Load Transporting Device
Dispositif de Transport de Charges
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Benannte Vertragsstaaten: |
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FR GB |
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Priorität: |
26.09.1985 DE 3534261
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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01.04.1987 Patentblatt 1987/14 |
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Patentinhaber: Rhein-Ruhr Fabrikations- und Handelsgesellschaft mbH |
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D-4000 Düsseldorf 14 (DE) |
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Erfinder: |
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- Rörig, Wilhelm
D-4700 Hamm 1 (DE)
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Vertreter: Bergen, Klaus, Dipl.-Ing. et al |
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Patentanwälte Dr.-Ing. Reimar König,
Dipl.-Ing. Klaus Bergen,
Wilhelm-Tell-Strasse 14 40219 Düsseldorf 40219 Düsseldorf (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 414 495 FR-A- 1 198 186 US-A- 2 263 857 US-A- 2 654 629 US-A- 4 491 358
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DE-B- 1 077 409 FR-A- 1 320 218 US-A- 2 327 005 US-A- 3 163 457
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Transport von Lasten, die unterhalb eines
mittleren, zum Einhängen in ein Hubgerät dienenden Aufhängegliedes mindestens zwei
auf Querbolzen lagernde, schwenkbare Klemmhebel aufweist, die mit dem Aufhängeglied
durch ein beide Klemmhebel koppelndes Kraftübertragungs- und Zugelement verbunden
sind.
[0002] Eine Vorrichtung dieser Art ist durch die DE-B 1 077 409 bekanntgeworden. Eine Haltezange
besteht dort aus zwei mittels eines Bolzens gelenkig miteinander verbundenen Zangenarmen.
Die Zangenarme sind an ihren unteren Enden als Klauen ausgebildet; diese wirken mit
außerdem in den Zangenarmen angeordneten, schwenkbaren Hebeln zusammen. Zugfedern
halten die Hebel in Abstand von den Klauen. Die äußeren, von den Klauen entfernten
Enden der Hebel sind durch ein Seil miteinander gekoppelt. Das sich kreuzend geführte
Seil umschlingt eine außerhalb der Zange in einer Aufhängevorrichtung gelagerte Seilrolle
und gegebenenfalls zwei weitere, lose auf dem Gelenkbolzen der beiden Zangenarme gelagerte
Seilrollen. Zum Erfassen und Transportieren einer Last, wie insbesondere eines Trägers,
wird die Haltezange so angesetzt, daß sich der Trägerflansch zwischen den Klauen und
den schwenkbaren Hebeln befindet. Beim Anheben der Haltezange wird das Seil gestrafft
und entsprechend der Trägerflansch zwischen den Klauen der Zangenarme und den Hebeln,
die als Klemmbacken wirken, fest eingespannt. Mit dieser bekannten Haltezange lassen
sich jedoch keine breiten Gegenstände ergreifen und transportieren; außerdem vergrößern
die in den Zangenarmen gelagerten Hebel die Bauhöhe der Haltezange.
[0003] Zum Befördern eines sperrigen, breiten Gegenstandes in horizontaler Lage sind aus
der US-A 2 654 629 zweisträngige Seilgehänge mit einer Klemmhalterung an jedem Seilende
bekannt. Die Klemmhalterungen bestehen aus zwei mit Abstand parallel nebeneinander
angeordneten, starr miteinander verbundenen, auf einer Schwenkachse befestigten Klemmhebeln.
Die Schwenkachse wird von einer als Gegenfläche für die Klemmhebel ausgebildeten Plattform
aufgenommen. Das Transportgut wird von zwei Seiten mittels einander gegenüberliegenden
Klemmhalterungen erfaßt und zwischen den Klemmhebeln und den Gegenflächen eingespannt.
Die bekannten Kettengehänge benötigen allerdings sehr viel Platz, so daß sich ihr
Einsatz überall dort ausschließt, wo niedrige Bauhöhen und gedrängte Platzverhältnisse
vorliegen, wie insbesondere in Grubenausbauten von Bergwerken.
[0004] Einen großen Platz beansprucht auch die durch die US-A 2 327 005 bekanntgewordene
Lasttraverse. Diese besteht aus einem horizontalen Rohr mit an den Rohrenden angeordneten
Klauen. Die Klauen wirken mit Klemmhebeln zusammen, die mit ihren den Klauen abgewandten
Enden an Auslegern einer Hülse angelenkt werden, die gleitbeweglich auf einem in der
Mitte des horizontalen Rohres befestigten vertikalen Rohr lagert und mit einer Aufhänge-
öse versehen ist. Sobald ein Hubgerät an der Aufhängeöse angreift, verschiebt sich
die Hülse auf dem Vertikalrohr, so daß sich die freien Klemmhebelenden in Richtung
der Klauen bewegen und den zu transportierenden Gegenstand zwischen den Hebeln und
den Klauen festklemmen.
[0005] Vor allem in Bergwerken werden in Anbetracht der beengten Platzverhältnisse insbesondere
zum Transportieren von Panzer- bzw. Panzerförderrinnen, die dort als Hilfsmittel für
den Abbau und die Förderung der Kohle verwendet werden und ggf. mit seitlichen Schuhen
als Führung für einen Hobel oder einen Triebstock bestückt sind, Schlingenketten eingesetzt,
die jedoch erhebliche Anschlagzeiten benötigen und während des Transports außerdem
nachteilig leicht schwingen. Das Schwingen und das davon bewirkte Verrutschen bzw.
Herausrutschen des Transportgutes, insbesondere beim Bremsen, ist jedoch mit den Unfallverhütungsvorschriften
und den berufsgenossenschaflichen Vorschriften nicht in Einklang zu bringen.
[0006] Durch den Einsatz von Lasttraversen auch Untertage läßt sich die Sicherheit erheblich
verbessern und die Anschlagzeit demgegenüber merklich reduzieren. Eine hierzu verwendete
Traverse weist neben einem mittleren Aufhängeglied (Öse) an beiden Enden der Traverse
angeordnete Befestigungselemente, d.h. Klemmhalterungen, auf, die ebenfalls mit Ösen
ausgebildet sind und die Traverse durchdringende Lagerbolzen umschließen. Mit der
mittleren Ose wird die Traverse in den Haken eines Transportfahrzeuges eingehängt,
beispielsweise einer Laufkatze, während die außenliegenden Ösen mit Hebelklemmen bestückt
sind. Als störend haben sich, insbesondere bei den häufig kilometerlangen Transportstrecken
in teilweise abschüssigen Wegabschnitten, starke Pendelbewegungen um die Traversenlängsachse
sowie beim Bremsen starke Schwingbewegungen mit dem Effekt einer nachlassenden Klemmwirkung
der Hebelklemmen herausgestellt, so daß ein Herausgleiten der Last nicht auszuschließen
ist.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Lasttraverse mit endseitigen, selbstklemmenden
Befestigungselementen so zu gestalten, daß eine kompakte Einheit vorliegt, die selbst
bei beengten räumlichen Verhältnissen, insbesondere im Untertagebau verwendet werden
kann, und bei der sich zum sicheren Befördern, insbesondere auch bei über weite Strecken
reichenden Transporten von schweren Gütern, beispielsweise von im Bergbau benötigten
Panzerförderrinnen, das Gewicht des Transportgutes sowie auf das Transportgut einwirkende
Einflüsse, wie Bremsverzögerungen, mit einfachen mechanischen Mitteln in eine erhöhte
Haltekraft umsetzen lassen, d.h. es soll eine entsprechende Krafterhöhung durch größeren
Reibschluß herbeigeführt werden.
[0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Klemmhebel zwischen starr
miteinander zu einem Rahmen verbundenen Längswänden einer Lasttraverse angeordnet
sind und die Lasttraverse Gegenflächen für die Klemmhebel sowie innen an den Längswänden
einander gegenüberliegend befestigte Leisten aufweist, die mit mehreren im Abstand
voneinander angeordneten Ausnehmungen versehen sind. Auf diese Weise läßt sich eine
starre Rahmenverbindung der Hebel bzw. Kloben erreichen, wobei sämtliche beweglichen
Bauteile, d.h. sowohl die Kettenstränge als auch etwaige Kettennüsse von den Längswänden
eingeschlosen werden. Die Längswände stellen einen Bedienungsschutz dar und schützen
außerdem die beweglichen Bauteile gegen äußere Einflüsse. Darüber hinaus bieten die
Stirnseiten des Rahmens noch - üblich als "Gegenschläge" bezeichnet - Gegenflächen
für die schwenkbaren Hebel, so daß die Traverse als Basisrahmen für die darin integrierten
Spannelemente, d.h. Klemmhalterungen, dient. Das waagerechte Befördern des Transportgutes,
insbesondere auch bei steigenden und fallenden Strecken, wird durch die mit Ausnehmungen
versehenen, innen an den Längswänden angeordneten Leisten unterstützt. Je nach gewünschter
Lastverteilung kann nämlich der Anschlagpunkt des Traversenrahmens durch Versetzen
der das Kraftübertragungs- und Zugelement führenden Bauteile in den Leisten-Ausnehmungen
soweit verändert werden, bis sich das Transportgut im Gleichgewicht befindet. Das
Transportgut kann auch seitlich vom Anschlagpunkt aufgenommen werden.
[0009] Das Aufhängeglied der Lasttraverse kann als Loselement mit einer Führung für die
Gliederkette ausgebildet sein, wobei die Kette die Führung schlaufenartig umschlingt
und ihre beiden dadurch gebildeten Kettenstränge von Umlenkstücken in eine horizontale
Ebene umgelenkt und mit ihren Enden jeweils an einen Klemmhebel der Klemmhalterungen
befestigt werden. Das gegenläufige Umlenken der Kettenstränge in die Horizontale begünstigt
die Kompaktbauweise der Lasttraverse, so daß sich trotz des gemeinsamen Kopplungsgliedes
eine gegenüber herkömmlichen Geräten niedrigere Bauhöhe ergibt.
[0010] Der Abstand des losen, mittleren Aufhängegliedes von der Traverse kann dann auf ein
Mindestmaß reduziert werden, wenn die Umlenkstücke hintereinander angeordnet sind
und auf einer gemeinsamen Achse lagern. Allerdings läßt sich eine ausreichend niedrige
Bauweise auch durch separate, parallel mit Abstand voneinander angeordnete Achsen
für jedes Umlenkstück erreichen.
[0011] Es empfiehlt sich, daß die Führung des mittleren Aufhängegliedes und die Umlenkstücke
als vorzugsweise lose gelagerte Ketten-Nüsse ausgebildet sind, die eine sichere Kettenführung
bewirken. Durch die losen Kettennüsse läßt sich ein selbsttätiger Längenausgleich
der Kettenstränge erreichen, beispielsweise bei unterschiedlichen Dicken des Transportgutes
an den Klemmstellen.
[0012] Anstelle einer Gliederkette kann auch ein Seil als Kraftübertragungsglied verwendet
werden, wobei dann die Kettennüsse vorteilhaft durch Bolzen mit spiralförmigen Nuten
als Führungs- und Umlenkelemente ersetzt werden (Spillwinden Prinzip). Bei im Bereich
der Umlenkstücke vorteilhaft angeordneten Kettenführungen, z.B. Schutzgehäusen, läßt
sich auch unter Extrembedingungen ein Herausspringen der Kette aus den Umlenkstücken,
d.h. den Kettennüssen verhindern.
[0013] Die Sicherheit des Bedienungspersonals kann durch ein die Führung des mittleren Aufnahmegliedes
einkapselndes Gehäuse weiter erhöht werden, da der Kettenlauf auf diese Weise abgeschirmt
wird.
[0014] Zum Vorarretieren des Transportgutes an der Traverse können an den schwenkbaren Hebeln
der Klemmhalterungen angreifende vorgespannte Exzenter im Rahmen der Lasttraverse
angeordnet sein. Die beispielsweise mittels Federn auf ca. 50 Kp vorgespannten Exzenter
drücken die Klemmhalterungen schon vor dem Anheben der Last fest auf das Transportgut,
womit ein sicheres Halten von Anfang an gewährleistet ist. Wenn das Transportgut nach
dem Absetzen auf den Boden nicht mehr unter dem Einfluß der lastbedingten wechselnden
Kräfte steht, wirken die Exzenter solange auf das Transportgut ein, bis die Vorspannung
manuell aufgehoben wird.
[0015] Eine Lasttraverse mit einem in seiner Breite einstellbaren Rahmen, beispielsweise
bei zweigeteilten und durch eine Steckerverbindung gekoppelten Längswänden, läßt sich
variabel an unterschiedlich breite Transportgüter anpassen.
[0016] Die Erfindung wird nachfolgend anhand einer in der Zeichnung dargestellten, im Rahmen
der Erfindung bevorzugten Ausführung einer Lasttraverse näher beschrieben. In der
Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine Lasttraverse, in der Seitenansicht dargestellt; und
Fig. 2 den Gegenstand gemäß Fig. 1 entlang der Linie 11-11 geschnitten.
[0017] Die Lasttraverse 1 besteht aus zwei zu einem starren Rahmen miteinander verbundenen
Längswänden 2, von denen aus Gründen der Übersichtlichkeit in der Zeichnung die vordere
Längswand weggelassen worden ist. Die Traverse 1 weist ein mittleres, in der dargestellten
Betriebsposition, d.h. bei eingehängter Last, von den Längswänden 2 abgehobenes loses
Aufhängeglied 3 sowie an den Stirnseiten - als integriertes Bestandteil - Klemmhalterungen
4 auf. Diese setzen sich jeweils aus einem schwenkbar auf einen Bolzen 5 gelagerten
Klemmhebel 6 und damit zusammenarbeitenden Gegenflächen 7 zusammen. Die Gegenflächen
7 sind als um eine Achse schwenkbare, sogenannte Klemmpilze ausgebildet; sie passen
sich selbsttätig an unterschiedliche Neigungen des Profils des Transportgutes an,
und werden von stirnseitigen Vorsprüngen der miteinander verbundenen Längswände 2
aufgenommen. Im dargestellten Ausführungsbeispiel halten die Klemmhalterungen 4 eine
Panzerförderrinne 8 mit sigma-förmigen Außenwänden; solche Rinnen werden insbesondere
im Bergbau zum Fördern und Abbauen von Kohle eingesetzt.
[0018] Die schwenkbaren Hebel 6 der Klemmhalterungen 4 und das mittlere Aufhängeglied 3
sind durch eine Gliederkette 9 miteinander gekoppelt. Die Kette 9 umschlingt dazu
eine von einem Gehäuse 10 eingekapselte Führung 11 und verläuft von da aus in zwei
Kettensträngen. Jedem Kettenstrang ist ein Umlenkstück 12, 13 zugeordnet, die koaxial
hintereinander angeordnet sind und lose auf einer den Abstand zwischen den Längswänden
2 überbrückenden Achse 14 lagern. Sowohl die Führung 11 des Aufhängegliedes 3 als
auch die Umlenkstücke 12, 13 sind als Kettennüsse ausgebildet. Die Kettenstränge umschlingen
jeweils die Führung 11 und die zugeordneten Umlenkstücke 12, 13 und werden mit ihren
Endgliedern 15 an den schwenkbaren Hebeln 6 festgelegt, so daß sie nach der Umschlingung
der Umlenkstücke 12, 13 in einer horizontalen Ebene verlaufen. Unterhalb der Umlenkstücke
12, 13 angeordnete Kettenführungen 16 verhindern, daß die Kette unbeabsichtigt aus
den Umlenkstücken 12, 13 herausspringt.
[0019] An den Innenseiten der Längswände 2 sind Leisten 17 befestigt, die jeweils mehrere
einander fluchtend gegenüberliegende Ausnehmungen 18 aufweisen, die sich bedarfsweise
auf der Achse 14 einrasten lassen. Zum Vorarretieren des Transportgutes, d.h. der
Panzerförderrinne 8, ist jedem schwenkbaren Hebel 6 ein beispielsweise mittels einer
Feder 19 vorgespannter Exzenter 20 zugeordnet, wie für den in Fig. 1 linken Hebel
6 dargestellt, mit dem sich der Hebel gegen das Transportgut klemmen oder öffnen läßt.
Der Exzenter 20 wird beim Betätigen eines Griffes 21 verschwenkt und die Verstellung
überträgt sich über ein Gestänge 22 auf den Hebel 6; der Klemmhebel 6 wird entweder
festgesetzt oder gegen die Vorspannung durch die Feder 19 geöffnet. Unterhalb der
auf der Achse 14 gelagerten Umlenkstücke 12, 13 und der Kettenführung 16 sind zwei
ständig gegen die Achse mit den Umlenkstücken wirkende Blattfedern 23 angeordnet,
die zum Umsetzen der Achse 14 in eine andere Ausnehmung 18 niedergedrückt und in einer
Führung in die neue Position verschoben werden.
1. Vorrichtung zum Transport von Lasten, die unterhalb eines mittleren, zum Einhängen
in ein Hubgerät dienenden Aufhängegliedes (3) mindestens zwei auf Querbolzen (5) lagernde,
schwenkbare Klemmhebel (6) aufweist, die mit dem Aufhängeglied (3) durch ein beide
Klemmhebel (6) koppelndes Kraftübertragungs- und Zugelement verbunden sind, dadurch
gekennzeichnet, daß die Klemmhebel (6) zwischen starr miteinander zu einem Rahmen
verbundenen Längswänden (2) einer Lasttraverse (1) angeordnet sind und die Lasttraverse
(1) Gegenflächen (7) für die Klemmhebel (6) sowie innen an den Längswänden (2) einander
gegenüberliegend befestigte Leisten (17) aufweist, die mit mehreren im Abstand voneinander
angeordneten Ausnehmungen (18) versehen sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Gliederkette (9) als Kraftübertragungs-und
Zugelement.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufhängeglied
(3) als Loselement mit einer Führung (11) für die Gliederkette (9) ausgebildet ist,
wobei die Kette (9) die Führung (11) schlaufenartig umschlingt und ihre beiden dadurch
gebildeten Kettenstränge von Umlenkstücken (12, 13) in eine horizontale Ebene umgelenkt
und mit ihren Enden jeweils an dem Klemmhebel (6) der Klemmhalterungen (4) befestigt
werden.
4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Führung (11) des Aufhängegliedes (3) und die Umlenkstücke (12, 13) als Kettennüsse
ausgebildet sind.
5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch
lose gelagerte Kettennüsse.
6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Umlenkstücke (12, 13) hintereinander angeordnet sind und auf einer gemeinsamen
Achse (14) lagern.
7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch
ein Seil als Kraftübertragungs- und Zugelement.
8. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3 und 7, gekennzeichnet
durch Bolzen mit spiralförmigen Nuten als Führungs- und Umlenkelemente.
9. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch
Kettenführungen (16) im Bereich der Umlenkstücke (12, 13).
10. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, gekennzeichnet durch
ein die Führung (11) des Aufhängegliedes (3) einkapselndes Gehäuse (10).
11. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, gekennzeichnet durch
an den Klemmhebeln (6) der Klemmhalterungen (4) angreifende, vorgespannte Exzenter
(19).
12. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11, gekennzeichnet durch
einen in seiner Breite einstellbaren Rahmen (2).
13. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 und 10 bis 12, gekennzeichnet
durch ein Gestänge als Kraftübertragungs- und Zugelement.
1. A load transporting device which has beneath an intermediate suspending member
(3) for suspending in a lifting device at least two pivotable clamping levers (6)
mounted on crossbolts (5), which are connected to the suspending member (3) by a force
transmitting and pulling element coupling the two clamping levers (6), characterised
in that the clamping levers (6) are arranged between longitudinal walls (2) of a load
crossbeam (1) connected to one another rigidly to form a frame and the load crossbeam
(1) has counter surfaces (7) for the clamping levers (6) and opposed rails (17) fixed
on the inside on the longitudinal walls which are provided with a plurality of recesses
(18) spaced apart from one another.
2. A device according to claim 1, characterised by a link chain (9) as a force transmitting
and pulling element.
3. A device according to claim 1 or claim 2, characterised in that the suspending
element (3) is formed as a loose element having a guide (11) for the link chain (9),
and the chain (9) is wrapped around the guide (11) like a noose and its two chain
strands formed thereby are turned by deflector pieces (12, 13) into a horizontal plane
and are fixed at their ends to the clamping lever (6) of the clamping supports (4).
4. A device according to any one or more of claims 1 to 3, characterised in that the
guide (11) of the suspending member (3) and the deflector pieces (12, 13) are formed
as sprocket wheels.
5. A device according to any one or more of claims 1 to 4, characterised by loosely
mounted sprocket wheels.
6. A device according to any one or more of claims 1 to 5, characterised in that the
deflector pieces (12, 13) are arranged one behind the other and are mounted on a common
axis (14).
7. A device according to any one or more of claims 1 to 3, characterised by a rope
as force transmitting and pulling element.
8. A device according to any one or more of claims 1 to 3 and 7, characterised by
bolts having spiral-shaped grooves as guide and deflector elements.
9. A device according to any one or more of claims 1 to 6, characterised by chain
guides (16) in the region of the deflector pieces (12, 13).
10. A device according to any one or more of claims 1 to 9, characterised by a housing
(10) encapsulating the guide (11) of the suspending member (3).
11. A device according to any one or more of claims 1 to 10, characterised by a prestressed
eccentric (19) engaging with the clamping levers (6) of the clamping supports (4).
12. A device according to any one or more of claims 1 to 11, characterised by a frame
(2) that can be adjusted in width.
13. A device according to any one or more of claims 1 and 10 to 12, characterised
by a rod as force transmitting and pulling element.
1. Dispositif pour le transport de charges qui, au-dessous d'un organe de suspension
médian (3) servant à la suspension dans un appareil de levage, comporte au moins deux
leviers de serrage (6) pivotants montés sur deux traverses (5) qui sont reliées à
l'organe de suspension (3) par un élément de traction et de transmission des forces
qui accouple les deux leviers de serrage (6), caractérisé en ce que les leviers de
serrage (6) sont intercalés entre des parois longitudinales (2) d'une traverse porteuse
(1) qui sont reliées rigidement entre elles pour former un cadre et en ce que la traverse
porteuse (1) comporte des contre-surfaces (7) pour les leviers de serrage (6) et des
parties de forme allongée (17) qui sont montées à l'intérieur de manière à être en
face l'une de l'autre au niveau des parois longitudinales (2) et comportent plusieurs
évidements (18) ménagés à une certaine distance les uns des autres.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé par une chaîne articulée (9) constituant
l'élément de traction et de transmission des forces.
3. Dispositif selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que l'organe
de suspension (2) est un élément séparé comportant un dispositif de guidage (11) pour
la chaîne articulée (9), la chaîne (9) entourant par une ganse le dispositif de guidage
(11) et les deux brins de chaîne ainsi formés étant dirigés dans un plan horizontal
par des pièces de renvoi (12, 13) et étant fixés à leurs extrémités au levier de serrage
(6) des dispositifs (4) de maintien par serrage.
4. Dispositif selon une ou plusieurs des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que
le dispositif de guidage (11) de l'organe de suspension (3) et les pièces de renvoi
(12, 13) sont des pignons à chaîne.
5. Dispositif selon une ou plusieurs des revendications 1 à 4, caractérisé par des
pignons à chaîne montés librement sur paliers.
6. Dispositif selon une ou plusierus des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que
les pièces de renvoi (12, 13) sont placées l'une à la suite de l'autre et sont montées
sur un axe commun.
7. Dispositif selon une ou plusieurs des revendications 1 à 3, caractérisé par un
câble constituant l'élément de traction et de transmission des forces.
8. Dispositif selon une ou plusieurs des revendications 1 à 3 et 7, caractérisé par
des boulons à rainures hélicoïdales constituant les pièces de guidage et de renvoi.
9. Dispositif selon une ou plusieurs des revendications 1 à 6, caractérisé par des
dispositifs (16) de guidage de la chaîne situés dans la zone des pièces (12, 13) de
renvoi.
10. Dispositif selon une ou plusieurs des revendications 1 à 9, caractérisé par une
enveloppe (10) entourant le dispositif de guidage (11) de l'organe de suspension (3).
11. Dispositif selon une ou plusieurs des revendications 1 à 10, caractérisé par un
excentrique (19) précontraint agissant sur les leviers de serrage (6) des dispositifs
(4) de maintien par serrage.
12. Dispositif selon une ou plusieurs des revendications 1 à 11, caractérisé par un
cadre (2) de largeur réglable.
13. Dispositif selon une ou plusieurs des revendications 10 à 12, caractérisé par
une tringlerie constituant l'élément de traction et de transmission des forces.

