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EP 0 216 332 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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18.01.1989 Patentblatt 1989/03 |
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Anmeldetag: 19.09.1986 |
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Messerblock für Trockenrasierapparate
Blade unit for a dry shaver
Bloc de couteaux pour rasoirs à sec
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE FR GB LI NL |
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Priorität: |
25.09.1985 DE 3534166
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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01.04.1987 Patentblatt 1987/14 |
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Patentinhaber: Braun Aktiengesellschaft |
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Frankfurt am Main (DE) |
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Erfinder: |
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- Trölltsch, Karl
D-6000 Frankfurt am Main (DE)
- Messinger, Werner
D-6242 Kronberg (DE)
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 617 332 JP-U-48 042 301
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DE-B- 1 156 336
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Messerblock für Trockenrasierapparate mit quer zu seiner
Längsachse auf einem Träger angeordneten Messerblättern kreisrunden Umfangs.
[0002] Bei den bisher bekannten Messerblöcken dieser Art ist ein Hohlzylinder als Träger
der ringförmiger Messerblätter vorgesehen, die - im jeweils gleichen Abstand zueinander
- in den aus Kunststoff oder Metall, beispielsweise Aluminium bestehenden Hohlzylinder
eingebettet sind. Je ein axialer Bund an beiden Stirnseiten des Hohlzylinders dient
dem Einsetzen des so ausgebildeten Messerblocks in kreisrunden Ausnehmungen einer
mit dem Antrieb des Trockenrasierapparates verbundenen, in Längserstreckung des Klingenblockes
hin- und herschwingender Kupplungsbrücke (JP-G M 48-42301).
[0003] Zum gezielten Umsetzen des zylindrischen Messerblockes zwecks In-Stellung-Bringens
von wenigstens zwei diametral gegenüberliegenden Umfangsbereichen des Schermessers
nach Abnutzung jeweils einer Hälfte oder eines Drittels des wirksamen Messerumfangs
sind am Tragkörper stirnseitig ein dreikantiger Bund oder entsprechendeAusnehmungen
vorgesehen, die mit ebensolchen Ausnehmungen oder Vorsprüngen an der den Messerblock
aufnehmenden Kupplungsbrükke zusammenwirken (JP-GM 49-200).
[0004] Bei dem bisher bekannten Aufbau der zylindrischen Messerblöcke hat sich die Ausbildung
des Trägers als problematisch erwiesen, insbesondere bei kleineren Messerblöcken,
deren Durchmesser im Bereich unterhalb 10 mm liegen. Um ein Durchbiegen des Messerblocks
unter Rasierdruck zu vermeiden und die nötige Einbettungstiefe für die Messerblätter
zu erreichen, die für ihre standfeste Befestigung auf dem Träger unerlässlich ist,
muss der Träger einerseits hinreichend dick gehalten werden, andererseits wird er
aber durch diese Massnahme, insbesondere bei einer Ausbildung aus Metall, zu schwer,
so dass der Anwendungsbereich solcher Messerblöcke eingeschränkt ist.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es nun, einen Messerblock der eingangs genannten Art zu
schaffen, der bei geringem Gewicht gegen Durchbiegung mechanisch stabil gehalten werden
kann, bei dem eine standfeste Halterung der Messerblätter mit guter Wärmeabfuhr gewährleistet
und der insbesondere bei kleinen Messerblatt-Durchmessern kostengünstig herstellbar
ist.
[0006] Gelöst wird diese Aufgabe gemäss der Erfindung dadurch, dass die Messerblätter von
einem zylindrischen Metall-Kunststoff-Träger aufgenommen sind, der einen metallischen
Kern und einen ihn eng umhüllenden und mit diesem eine kompakte Einheit bildenden
zylindrischen Kunststoff-Körper umfasst.
[0007] Ein solcher Metall-Kunststoff-Träger für die kreisrunden Messerblätter des Messerblocks
zeichnet sich durch gute Stabilität aus, denn er bildet infolge der engen stofflichen
Verbindung seines metallischen Kernes mit dem durch Spritzgiessen aufgebrachten Material
des Kunststoffkörpers eine äusserst biegesteife und verzugsfreie Trägereinheit. Darüber
hinaus besitzen die auf diesem Metall-Kunststoff-Träger optimal zu verankernden kreisrunden
Messerblätter infolge ihrer allseitigen Festlegung im Trägermaterial eine stets gleich
gute Flexibilität in jeder Richtung und Schergüte an jedem Punkt ihrer Schneidkanten.
Schliesslich lassen sich diese Messerblätter relativ einfach durch Rundschleifen äusserst
massgerecht herstellen. Dieser Rundschliff erlaubt auch die Fertigung zu Messerblättern
relativ kleinen Durchmessers, was die Herstellung von ebensolch kleinen Messerblöcken
erlaubt. Sonach sind mit den erfindungsgemässen Messerblöcken Schersysteme relativ
kleinen Umfangs realisierbar, die sich durch besonders gute Anpassung an die als Problemzonen
bezeichneten Gesichtspartien des Rasierenden auszeichnen.
[0008] In näherer Ausführung der Erfindung sind die Messerblätter durch in vorgegebenen
Abständen zueinander angeordnete umfangsseitige Aufnahmemittel im metallischen Kern
des Metall-Kunststoff-Trägers verankert.
[0009] Dieser Anordnung ergibt eine dauerhafte Festlegung und Abstützung und eine exakte
Positionierung der Messerblätter unmittelbar am metallischen Kern des Metall-Kunststoff-Trägers
des Klingenblockes.
[0010] Der gleiche Erfolg ist jedoch erzielbar, wenn die Messerblätter mit ihnen zugeordneten
konzentrischen Innenrändern auf den metallischen Kern des Metall-Kunststoff-Trägers
unmittelbar aufgesetzt und auf diesem in einem der Herstellung des Messerblockes dienenden
Formnest vor dem Umspritzen des Kernes mit dem den Kunststoffkörper bildenden Material
positioniert werden.
[0011] Auch diese Anordnung gewährleistet eine sichere Festlegung und Abstützung der Messerblätter
am metallischen Kern des Metall-Kunststoff-Trägers, wobei hier infolge der seitlichen
Abstützung dieser Blätter durch das Material des den Kern umhüllenden Kunststoffkörpers
gesonderte Aufnahmemittel im metallischen Kern entbehrlich werden.
[0012] Eine darüber hinaus besonders gute Festlegung der einzelnen Messerblätter des Messerblockes
in seinem Metall-Kunststoff-Träger erzielt man, wenn die Messerblätter symmetrisch
zu ihren den metallischen Kern unmittelbar umgebenden konzentrischen Innenrändern
angeordnete, vorzugsweise kleeblattartige Ausschnitte aufweisen, durch die beim Spritzgiessen
des Kunststoffkörpers das flüssige Kunststoffmaterial hindurchtreten und die von den
Messerblättern abgeteilten Räume bis zur gewünschten Dicke des Kunststoffkörpers auffüllen
kann.
[0013] Der metallische Kern des Messerblockes kann unterschiedlich ausgebildet sein. So
ist es insbesondere im Hinblick auf seine drehsichere Festlegung im ihn umhüllenden
Kunststoffkörper vorteilhaft, wenn der metallische Kern des Messerblockes als im Querschnitt
mehrkantiger Profilstab mit durchgehenden Längsmulden konzipiert ist, dessen Stege
mit den Innenrändern der Messerblätter korrespondieren. Im Formnest kann dann auch
hier das den Kunststoffkörper bildende flüssige Material- mit dem Profilstab eineformschlüssige
Verbindung bildend - über die Längsmulden in die Räume zwischen den Messerblättern
eindringen.
[0014] Mit besonderem Vorteil ist gemäss einer die Messerblätter am metallischen Kern verankerten,
praxisgerechten Variante des Gegenstandes der Erfindung der metallische Kern des Messerblockes
aus einem Rohr gebildet, dessen Mantel in stets gleichen Abständen angeordnete ringförmige
Aufnahmenuten zum Einsetzen und Positionieren der einzelnen Messerblätter aufweist.
[0015] Zur sicheren Festlegung der so am metallischen Kern verankerten Messerblätter im
gesamten Metall-Kunststoff-Träger des Messerblockes weisen die in dem rohrartigen
metallischen Kern mittels der seinem Mantel zugeordneten Aufnahmenuten formschlüssig
festgelegten positionierten Messerblätter Ausnehmungen auf, die von im Formnest flüssigen
Material des dieses Rohr umhüllenden Kunststoffkörpers durchdrungen werden.
[0016] Schliesslich liegt es im Rahmen der Erfindung, den Metall-Kunststoff-Träger des Messerblockes
dadurch zu erzeugen, dass der metallische Kern beim Fertigungsprozess im Formnest
nach dem Spritzvorgang in den eine konzentrische Axialbohrung aufweisenden Kunststoffkörper
eingepresst wird.
[0017] Der Gegenstand der Erfindung ist nachstehend anhand der Zeichnung in einem mehrere
Varianten umfassenden Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 den Scherkopf eines Trockenrasierapparates mit von einer hin- und herschwingenden
Kupplungsbrücke angetriebenen zylindrischen Messerblock,
Fig. 2 einen Längsschnitt durch den Messerblock,
Fig. 3 denselben Messerblock in stirnseitiger Draufsicht,
Fig. 4 eine Variante des Messerblocks in Draufsicht auf die Stirnseite und
Fig. 5 eine weitere Variante des erfindungsgemässen zylindrischen Messerblocks.
[0018] Die Fig. 1 zeigt als generelle Übersicht den Scherkopf 1 eines Trockenrasierapparates,
der mit einem zylindrischen Messerblock 2 ausgestattet ist, dessen kreisrunde Messerblätter
3 mit einer Scherfolie 4 zusammenwirken, die in einem Scherkopfrahmen 5 gehaltert
ist, welcher auf ein Sims des Gehäuses 6 des Trockenrasierapparates aufsetzbar ist.
[0019] Im Gehäuse 6 ist ein nicht dargestellter Schwingankermotor untergebracht, der über
einen Schwinghebel 7, eine elastische Kupplung 8 eine U-förmige Kupplungsbrücke 9
antreibt, die den Messerblock 2 aufnimmt. Dies geschieht hier durch je einen den Stirnseiten
des Messerblockes 2 angeformten Bund 10, der in je eines der gabelförmigen Enden 11
der Kupplungsbrücke 9 eingreift. Derso in der Kupplungsbrücke 9 festgelegte Messerblock
2 wird von einer der elastischen Kupplungen 8 zugeordneten und auf sie einwirkenden
Druckfeder 12 gegen die im Scherkopfrah - men 5 beispielsweise durch Druckknopfverschlüsse
festgelegten Scherfolie 4 elastisch angedrückt.
[0020] Wie aus der den Messerblock 2 im Längsschnitt zeigenden Fig. 2 ersichtlich, umfasst
der Messerblock 2 einen metallischen Kern 13 der von einem rotationssymmetrischen
Körper 14 aus Kunststoff konzentrisch umhüllt ist. Aus diesen so gebildeten Metall-Kunststoff-Träger
15 sind die einzelnen Messerblätter 3 aufgesetzt, und zwar derart, dass deren konzentrische
Innen- bzw. Lochränder 16 unmittelbar auf dem Kern 13aufsitzen. Den Innenrändern 16
der Messerblätter 3 sind, wie Fig. 3 deutlicher zeigt, kleeblattförmige Ausschnitte
17 zugeordnet, durch die während der Herstellung des Messerblocks 2 der den Körper
14 bildende noch flüssige Kunststoff strömen kann, wodurch die Räume zwischen den
Messerblättern 3 aufgefüllt und eine feste Verbindung zwischen dem Körper 14 und den
Messerblättern 3 durch Einbettung geschaffen wird, die sich andererseits direkt auf
dem metallischen Kern 13 abstützen.
[0021] Die Fig. 3 zeigt in einer Draufsicht auf die vom Messerblatt 3 abgeschlossene Stirnseite
des Messerblocks 2 noch anschaulicher das Integrieren jedes einzelnen Messerblattes
3 in den Metall-Kunststoff-Träger 15 durch dessen Einbetten in den Kunststoffkörper
14 mit Hilfe seiner vom Kunststoff beim Fertigungsprozess durch flossenen kleeblattförmigen
Ausschnitte 17, die unmittelbar an den metallischen Kern 13 des Trägers 15 - diesen
symmetrisch umgeben - angrenzen.
[0022] Bei vorher erwähnten Fertigungsprozess wird mit den Messerblättern 3 zugleich auch
der metallische Träger 13 in den Kunststoffkörper 14 eingebettet bzw. von diesem fest
umschlossen, was beispielsweise durch das Zentrieren derselben in einem zur Fertigung
des Messerblockes 2 herangezogenen Formnest geschieht.
[0023] Der zylindrische Messerblock 2 ermöglicht den wahlweisen Gebrauch unterschiedlicher
Bereiche seiner Messerblätter 3 für das Zusammenwirken mit der Scherfolie 4 des Trockenrasierapparates
durch Verdrehen um seine Längsachse y. Das hierzu erforderliche Umsetzen des Klingenblockes
2 innerhalb der Gabeln 11 der Kupplungsbrücke 9 wird erleichtert durch an den Stirnseiten
des Metall-Kunststoff-Trägers 15 zugeordneten Griffmulden 18, die ein sicheres Erfassen
des umzusetzenden oder auszuwechselnden Messerblockes ermöglichen.
[0024] Zum Fixieren des Klingenblockes 2 nach dem Umsetzen bzw. nach dem Auswechseln in
seine jeweils neue Gebrauchslage sind hier die Metall-Kunststoff-Körper 15 im Aufnahmebereich
durch die Gabeln 11 der Kupplungsbrücke 9 umfangsseitig zwei einander parallele Zentrierflächen
19 angeformt, die mit entsprechenden parallelen Führungsflächen der Gabeln 11 für
den Messerblock 2 zusammenwirken und sonach ein schnelles und problemloses Einstellen
der jeweiligen Scherzone ermöglichen.
[0025] Eine alternative Lösung hinsichtlich der Fertigung und Ausbildung des zylindrischen
Messerblocks zeigt Fig. 4. Hier besteht der Metall-Kunststoff-Träger 15' des Messerblockes
2' aus einem als Profilstab ausgebildeten metallischen Kern 13' und einem mit diesem
eng verbundenen zylindrischen Kunststoffkörper 14'. Auf den so konzipierten Metall-Kunststoff-Träger
15' sind die einzelnen Messerblätter 3 aufgesetzt, deren Innen- bzw. Lochränder 16
an den Stegen 20 des profilierten metallischen Kernes 13' aufliegen und sich dort
abstützen.
[0026] Die Erfindung des so aufgebauten zylindrischen Klingenblockes 2' geschieht ebenfalls
im Spritzverfahren, wobei der als Profilstab konzipierte metallische Kern 13' in einem
Formnest zentriert wird, worauf beim Spritzvorgang der den Kunststoffkörper 14' bildende
Kunststoff durch die Längsmulden 21 des hier im Querschnitt dreikantigen Metallkerns
13' fliesst, wodurch, ebenso wie bei dem vorstehend beschriebenen Beispiel, eine innige
Verbindung desselben mit dem ihn allseitig umgebenden Kunststoffkörper 14' und mit
den unmittelbar auf dem Kern 13'sitzenden Messerblättern 3 erreicht wird. Die Messerblätter
3 zentrieren sich dabei von selbst auf dem profilierten Kern 13' des Metall-Kunststoff-Trägers
15'.
[0027] Die Fig. 5zeigt schliesslich eine weitere Alternative eines erfindungsgemässen Messerblockes.
Hier ist der metallische Kern 13" des Metall-Kunststoff-Trägers 15" aus einem Rohr
gebildet, dessen Umfang in regelmässigen Abständen angeordnete ringförmige Nuten 22
zum Einsetzen und Positionieren der einzelnen Messerblätter 3 des Messerblockes 2"
aufweist. Der metallische Kern 13" ist vom Kunststoffkörper 14" vollständig umspritzt
bzw. in diesen eingebettet und bildet mit ihm einen kompakten Körper, nämlich den
Metall-Kunststoff-Träger 15" für die Messerblätter 3 des Messerblockes2". Die Messerblätter
3 weisen hier in stets gleicher Höhe angeordnete Bohrungen bzw. Ausnehmungen 23 auf,
die vom beim Fertigungsprozess noch flüssigen Kunststoff des Kunststoffkörpers 14"
durchsetzt werden, wodurch neben der unlösbaren Festlegung im Kern 13" des Messerblockes
2" noch eine besonders feste, positionsgerechte Verankerung der Messerblätter im Kunststoffkörper
14" erzielt wird. Es liegt im Rahmen der Erfindung, den den metallischen Kern des
Messerblockes bildenden Profilstab oder das Rohr mehreckig, beispielsweise 4-oder
6-eckig, zu gestalten, was den Vorteil hat, dass damit der gesamte Messerblock in
vorgegebene unterschiedliche Positionen gebracht werden kann, um einen unterschiedlichen
Gebrauch mehrerer Umfangsbereiche der Messerblätter zu ermöglichen und zwar durch
Verdrehen und Einsetzen innerhalb entsprechend geformter Ausnehmungen in der den Messerblock
tragenden Kupplung 8.
[0028] Begriffsliste:
1 Scherkopf
2, 2', 2" Messerblock
3 Messerblätter
4 Scherfolie
5 Scherkopfrahmen
6 Gehäuse
7 Schwinghebel
8 Kupplung
9 Kupplungsbrücke
10 Bund
11 Gabelförmige Enden von 9
12 Druckfeder
13,13', 13" Kern
14' 14'' 14'' Kunststoffkörper
15, 15', 15" Metall- Kunststoff-Träger aus 13 u. 14
16 Lochränder
17 Kleeblattförmige Ausschnitte 18 Griffmulden
19 Zentrierflächen
20 Stege
21 Längsmulden
22 Nuten
23 Öffnungen
y Längsachse von 2
1. Messerblock (2, 2', 2") für Trockenrasierapparate mit quer zu seiner Längsachse
(y) auf einem Träger angeordneten Messerblättern (3) kreisrunden Umfangs, dadurch
gekennzeichnet, dass die Messerblätter (3) von einem zylindrischen Metall-Kunststoff-Träger
(15, 15', 15") aufgenommen sind, der einen metallischen Kern (13, 13', 13") und einen
ihn eng umhüllenden und mit diesem eine kompakte Einheit bildenden zylindrischen Kunststoffkörper
(14, 14', 14") umfasst.
2. Messerblock nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Messerblätter (3)
durch in vorgegebenen Abständen zueinander angeordnete umfangsseitige Aufnahmemittel
(Nuten 22) im metallischen Kern (13") des Metall-Kunststoff-Trägers (15") verankert
sind.
3. Messerblock nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Messerblätter (3)
mit ihnen zugeordneten konzentrischen Innenrändern (16) auf den metallischen Kern
(13) des Metall-Kunststoff-Trägers (15) unmittelbar aufgesetzt und auf diesem in einem
der Herstellung des Messerblocks (2) dienenden Formnest vor dem Umspritzen des Kernes
(13) mit dem den Kunststoffkörper (14) bildenden Material positioniert sind.
4. Messerblock nach Anspruch 1,2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Messerblätter
(3) symmetrisch zu ihren konzentrischen Innenrändern (16) angeordnete, vorzugsweise
kleeblattartige Ausschnitte (17) aufweisen.
5. Messerblock nach Anspruch 1,2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der metallische
Kern (13') als im Querschnitt mehrkantiger Profilstab mit durchgehenden Längsmulden
(21) konzipiert ist, dessen Stege (20) mit den Innenrändern (16) der Messerblätter
(3) korrespondieren.
6. Messerblock nach Anspruch 1, 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass der metallische
Kern (13") des Messerblockes (2") aus einem Rohr gebildet ist, dessen Mantel in stets
gleichen Abständen angeordnete ringförmige Aufnahmenuten (22) zum Einsetzen und Positionieren
der einzelnen Messerblätter (3) aufweist.
7. Messerblock nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die in dem rohrartigen
metallischen Kern (13") mittels der seinem Mantel zugeordneten Aufnahmenuten (22)
formschlüssig festgelegten und positionierten Messerblätter (3) Öffnungen (23) aufweisen,
die von im Formnest noch flüssigen Material des umhüllenden Kunststoffkörpers (14")
durchdrungen werden.
8. Messerblock nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass der metallische Kern (13,13') beim Fertigungsprozess im Formnest nach dem Spritzvorgang
in den eine konzentrische Axialbohrung aufweisenden Kunststoffkörper (14, 14') eingepresst
wird.
1. A cutter assembly (2, 2', 2") for dry shaving apparatus, including cutter blades
(3) of circular circumference arranged on a carrier transversely to its longitudinal
axis (y), characterized in that the cutter blades (3) are received by a cylindrical
metal-plastic carrier (15, 15', 15") comprising a metallic core (13, 13', 13") and
a cylindrical plastic body (14, 14', 14") encasing it closely and forming a compact
unit therewith.
2. A cutter assembly as claimed in claim 1, characterized in that the cutter blades
(3) are anchored in the metallic core (13") of the metal-plastic carrier (15") by
retaining means (grooves 22) arranged on the core circumference at predetermined relative
distances.
3. A cutter assembly as claimed in claim 1, characterized in that the cutter blades
(3) have their concentric inner edges (16) directly seated on the metallic core (13)
of the metal-plastic carrier (15) and are positioned thereon in a mold serving for
the manufacture of the cutter assembJy (2) before the material forming the plastic
body (14) is injection-molded around the core (13).
4. A cutter assembly as claimed in claim 1, 2 or 3, characterized in that the cutter
blades (3) are provided with preferably cloverleaf cutouts (17) arranged symmetrically
to their concentric inner edges (16).
5. A cutter assembly as claimed in claim 1, 2 or 3, characterized in that the metallic
core (13') is configured as a profiled bar of polygonal cross section having longitudinal
grooves (21) throughout its length, its ribs (20) corresponding with the inner edges
(16) of the cutter blades (3).
6. A cutter assembly as claimed in claim 1,2 and 4, characterized in that the metallic
core (13") of the cutter assembly (2") is formed of a tube having on its circumferential
surface equidistantly spaced annular mounting grooves (22) for insertion and positioning
of the individual cutter blades (3).
7. A cutter assembly as claimed in claim 6, characterized in that the cutter blades
(3) positioned in, and located in positive engagement with, the mounting grooves (22)
provided on the circumferential surface of the tubular metallic core (13") have openings
(23) which in the mold are penetrated by the still liquid material of the plastic
body (14") encasing said tube.
8. A cutter assembly as claimed in at least one of the preceding claims, characterized
in that the metallic core (13,13') is manufactured in the mold after the injection-molding
process by being pressed into the plastic body (14, 14') having a concentric axial
bore.
1. Bloc de couteaux (2,2', 2") pour rasoirs à sec avec des lames de couteaux (3) à
pourtour circulaire disposées sur un support transversalement à son axe longitudinal
(y), caractérisé en ce que les lames de coutea ux (3) sont supportées par un support
en matière plastique-métal cylindrique (15, 15', 15"), qui comprend une âme métallique
(13, 13', 13") et un corps en matière plastique cylindrique (14, 14', 14") l'enrobant
étroitement et formant avec celui-ci une unité compacte.
2. Bloc de couteaux selon la revendication 1, caractérisé en ce que les lames de couteaux
(3) sont ancrées dans l'âme métallique (13") du support en matière plastique-métal
(15") à l'aide de moyens de réception (rainures 22) aménagés du côté du pourtour et
disposés avec des intervalles prédéterminés entre eux.
3. Bloc de couteaux selon la revendication 1, caractérisé en ce que les lames de couteaux
(3) sont directement appuyées sur l'âme métallique (13) du support en matière plastique-métal
(15) au moyen des bords intérieurs concentriques dont ils sont munis et sont positionnées
sur celui-ci dans un nid de formage servant à la fabrication du bloc de couteaux (2)
avant l'enrobage par injection de l'âme (13) avec la matière constituant le corps
en matière plastique (14).
4. Bloc de couteaux selon la revendication 1,2 ou 3, caractérisé en ce que les lames
de couteaux (3) présentent des échancrures (17), de préférence en forme de feuilles
de trèfle, disposées symétriquement par rapport à leurs bords inférieurs (16) concentriques.
5. Bloc de couteaux selon la revendication 1, 2 ou 3, caractérisé en ce que l'âme
métallique (13') est conçue sous forme d'une barre profilée dont la section présente
plusieurs arêtes avec des dépressions longitudinales (21 ) continues dont les nervures
(20) sont en rapport avec les bords intérieurs (16) des lames de couteaux (3).
6. Bloc de couteaux selon les revendications 1, 2 et 4, caractérisé en ce que l'âme
métallique (13") du bloc de couteaux (2") est constituée par un tube dont l'enveloppe
présente des rainures de réception (22) annulaires disposées à intervalles toujours
égaux pour la mise en place et le positionnement des différentes lames de couteaux
(3).
7. Bloc de couteaux selon la revendication 6, caractérisé en ce que les lames de couteaux
fixées par effet de liaison mécanique et positionnées dans l'âme métallique (13")
de forme tubulaire au moyen des rainures de réception (22) aménagées dans son enveloppe
présentent des ouvertures qui sont traversées dans un nid de formage par la matière
encore liquide du corps en matière plastique (14") enrobant le tube.
8. Bloc de couteaux selon l'une au moins des revendications qui précèdent, caractérisé
en ce que l'âme métallique (13, 13') est, lors du processus de fabrication dans un
nid de formage, enfoncée après l'opération d'injection dans le corps en matière plastique
(14, 14') présentant un alésage axial concentrique.
