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(11) |
EP 0 216 951 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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26.07.1989 Patentblatt 1989/30 |
| (22) |
Anmeldetag: 04.10.1985 |
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Vorrichtung zum Verwirbeln von multifilen Fäden
Device to entangle multifilament yarns
Dispositif pour tourbillonner des fils multifilaments
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR GB IT LI |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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08.04.1987 Patentblatt 1987/15 |
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Patentinhaber: Karl Mayer Textilmaschinenfabrik GmbH |
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D-63166 Obertshausen (DE) |
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Erfinder: |
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- Bogucki-Land, Bogdan, Dipl.-Ing.
D-6050 Offenbach (DE)
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| (74) |
Vertreter: Knoblauch, Ulrich, Dr.-Ing. et al |
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Patentanwälte Dr. Knoblauch,
Kühhornshofweg 10 60320 Frankfurt 60320 Frankfurt (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 152 919 DE-B- 1 214 825
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DE-A- 3 328 449 FR-A- 2 344 657
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Verwirbeln von multifilen Fäden,
welche in einer Anzahl parallel nebeneinander angeordneter Gamkanäle geführt sind,
in die je mindestens eine quergerichtete Blasdüse mündet, insbesondere zum Verwirbeln
von Kettfäden während ihres Wegs vom Spulengatter zur Schärmaschine.
[0002] Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art (DE-OS 2 611 547) werden die vom Gatter
kommenden Kettfäden durch eine Kanalplatte geleitet, die in einer Matrixanordnung
übereinander und nebeneinander eine Vielzahl von zylindrischen Gamkanälen, die an
der Austrittsseite jeweils mit einer keramischen Fadenführungsöse kleineren Durchmessers
versehen sind, aufweist. Radiale Bohrungen bilden Blasdüsen. Sie werden von einem
in der Kanalplatte vorgesehenen Hohlraum mit Blasluft versorgt.
[0003] Diese Anordnung erfordert viel Platz. Damit verbunden ist ein unerwünschtes Abwinkeln
der einzelnen Kettfäden in Höhe und Breite. Schwierigkeiten bereitet auch das Einfädeln
der einzelnen Kettfäden in die Garnkanäle. Die Geräuschbildung ist stark. Wenn Garnkanäle
nicht belegt sind, ergibt sich ein unnötiger Luftverbrauch.
[0004] Es ist bei einzeln angeordneten Düsen bekannt (DE-AS 1 214 825), den Garnkanal als
Schlitz auszubilden, die Blasdüse als Bohrung in der Seitenwand vorzusehen und den
Faden mit Hilfe von den Schlitz durchsetzenden Stiften im Einflußbereich der Blasdüsen
zu halten. Nachteilig bei der Einzelfadenverwirbelung ist es vor allem, daß die Fäden,
wenn sie anschließend auf einen Kettbaum geschärt werden sollen, zunächst einzeln
aufgespult werden müssen, was einen erheblichen Kosten-, Platz- und Personalaufwand
mit sich bringt. Außerdem haben die auf einem Kettbaum oder Teilkettbaum aufgeschärten
Fäden eine gewisse Ungleichmäßigkeit.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Verwirbelungsvorrichtung der eingangs
beschriebenen Art anzugeben, bei der die Garnkanäle platzsparend angeordnet sind.
Insbesondere sollen Kettfäden, die beim Aufschären verwirbelt werden, möglichst wenig
aus einer ebenen Kettfadenschar mit parallel laufenden Kettfäden abgewinkelt werden
müssen.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die schlitzartig ausgebildeten
Garnkanäle durch abwechslungsweise angeordnete Platten und Abstandselemente begrenzt
sind, die in ihrer Gesamtheit einen Düsenstab bilden, wobei die Garnkanalseitenwände
des nach außen offenen Schlitzes durch Deck- und Grundfläche zweier benachbarter Platten
und der Grund des Schlitzes durch die Stirnseite eines Abstandselements gebildet sind,
daß zumindest eine der beiden Platten einen mit einem Luftzufuhrkanal in Verbindung
stehenden Hohlraum und mindestens eine hiervon ausgehende, in der Seitenwand mündende
Bohrung als Blasdüse aufweist und daß in Kanalrichtung vor und hinter der Blasdüse
Fadenstützen angeordnet sind, die den Faden mit Abstand vom Schlitzgrund im Einflußbereich
der Blasdüse halten.
[0007] Bei dieser Konstruktion lassen sich die Garnkanäle dicht nebeneinander anordnen.
Ihre Breite ist durch die Dicke der Abstandselemente und ihr Abstand durch die Dicke
der Platten bestimmt. Die Fäden lassen sich leicht einlegen, da die Schlitze nach
außen offen sind. Die Geräusche sind wesentlich niedriger als bei zylindrischen Gamkanälen.
Der Düsenstab ergibt auch eine stabile Konstruktion, die sich leicht handhaben läßt.
[0008] Besonders günstig ist es, wenn der Luftzufuhrkanal im Düsenstab verläuft. Dies ergibt
eine kompakte Bauweise.
[0009] Bei einer bevorzugten Ausführungsform haben die Platten planparallele Stimflächen
und sind die Abstandselemente durch zwischengelegte Zwischenscheiben gebildet. Die
Bestandteile des Düsenstabes sind einfach aufgebaut.
[0010] Insbesondere kann die Zwischenscheibe eine den Schlitz vom Luftzufuhrkanal trennende
Dichtung sein. Solche Doppelfunktions-Zwischenscheiben können beispielsweise aus Folien
ausgestanzt werden.
[0011] Bei einem anderen Ausführungsbeispiel sind die Abstandselemente durch einstückige
Vorsprünge an den Platten gebildet. Die Vorsprünge können insbesondere in Vertiefungen
geringer Tiefe der benachbarten Platte eingreifen. Man kommt mit einer einzigen Form
von aufeinander zu schichtenden Elementen aus.
[0012] Insbesondere kann dafür gesorgt sein, daß der Luftzufuhrkanal durch Durchbrüche in
den Platten und Abstandselementen gebildet ist und die Hohlräume von Platten-Durchbrüchen
ausgehende Taschen sind die beidseitig bis auf die Blasdüsen von Plattenmaterial abgedeckt
sind. Es genügen flache Taschen, um die Blasdüsen zu versorgen, so daß auch die Platten
lediglich eine geringe Dicke zu haben brauchen.
[0013] Besonders vorteilhaft ist es, daß der Düsenstab zwei gleichartige Schlitzreihen auf
einander gegenüberliegenden Seiten des Luftzufuhrkanals aufweist. Auf diese Weise
lassen sich bei einer gegebenen Plattendicke zwei Schlitze mit nur geringer Versetzung
unterbringen, was die Behandlung einer doppelt so großen Fadenzahl ermöglicht, obwohl
nur geringe Abwinklungen der Fäden notwendig sind.
[0014] Die Platten sollte möglichst aus Kermamik, insbesondere Oxidkeramik, bestehen. Hierdurch
ergibt sich eine hohe Lebensdauer. Die Keramikplatten können mit Hilfe der üblichen
Formverfahren erzeugt und anschließend gebrannt werden.
[0015] Günstig ist es, wenn die Fadenstützen durch teilweise in die Schlitze ragende Stäbe
gebildet sind, welche den Düsenstab durchsetzen. Jeweils ein Stab bildet viele Fadenstützen.
[0016] Insbesondere können die Stäbe als Spannbolzen dienen. Die Doppelfunktion der Spannbolzen
vereinfacht den Gesamtaufbau.
[0017] In vielen Fällen ist es zweckmäßig, daß die Schlitze an ihrer offenen Seite mit einer
Austrittssperre versehen sind. Insbesondere kann die Austrittssperre durch mindestens
einen Draht gebildet sein, der durch miteinander ausgerichtete Bohrungen in den Platten
verläuft. Eine solche Austrittssperre verhindert das Herausblasen des Fadens. Sie
läßt sich aber leicht lösen, wenn ein Faden in den Schlitz eingelegt werden soll.
[0018] Als vorteilhaft hat es sich erwiesen, daß der Düsenstab einseitig an einem Träger
befestigt ist, wobei der im Inneren des Düsenstabes verlaufende Luftzufuhrkanal mit
einer Luftzuleitung im Träger verbunden ist. Da mechanische Verbindung und Luftzufuhr
miteinander gekoppelt sind, ergibt sich ein einfacher Aufbau.
[0019] Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist im Luftzufuhrkanal ein Dichtkolben axial
verschiebbar. Der Dichtkolben vermag diejenigen Blasdüsen vom Rest des Luftzufuhrkanals
zu trennen, deren Schlitze nicht mit Fäden belegt sind. Auf diese Weise wird ein unnötiger
Luftverbrauch verhindert.
[0020] Konstruktiv ist es günstig, wenn der Kolben auf einer Stellspindel gehalten ist,
die am freien Ende aus dem Düsenstab austritt und dort mit einer Betätigungsvorrichtung
versehen ist. An dieser Stelle ist die Betätigungsvorrichtung, beispielsweise ein
Drehknopf, bequem zugänglich.
[0021] In weiterer Ausgestaltung können zwei Düsenstäbe in etwa der gleichen Höhe an einander
gegenüberliegenden Seiten des Trägers angeordnet sein. Hierdurch vergrößert sich die
Breite einer zu behandelnden Kettfadenschar auf das Doppelte, ohne daß dies konstruktive
Schwierigkeiten macht.
[0022] Desweiteren bietet es Vorteile, wenn zwei Düsenstäbe übereinander am Träger angebracht
sind. Wenn es sich um Düsenstäbe mit jeweils zwei Schlitzreihen handelt, lassen sich
vier Kettfäden auf der einer Platte und einer Zwischenscheibe zugeordneten Breite
behandeln, ohne daß wesentliche Abwinklungen in Vertikalrichtung in Kauf genommen
werden müssen. In Horizontalrichtung sind bei dieser Schlitzvervielfachung in den
meisten Fällen überhaupt keine Abwinklungen vorzunehmen.
[0023] In diesem Zusammenhang sollte der Abstand der Platten-Mittelebenen voneinander höchstens
5 mm betragen und vorzugsweise kleiner als 4 mm sein. Pro Fader benötigt man daher
lediglich eine Breite von etwa 1 mm oder weniger.
[0024] Die Konstruktion der Verwirbelungsvorrichtung ist besonders empfehlenswert, wenn
der mindestens eine Düsenstab einer Kettfaden-Behandlungsvorrichtung nachgeschaltet
ist, auf der die Kettfäden als ebene Kettfadenschar behandelt worden sind. Wenn nämlich
die Kettfäden zum Zwecke der Behandlung bereits in eine Ebene zusammengeführt worden
sind und deshalb eine gleichmäßige Behandlung erfahren haben, ist es von großen Interesse,
die Fäden möglichst wenig voneinander zu trennen und vor allen Dingen keine ungleichmäßig
starken Abwinklungen vorzusehen, weil andernfalls das einheitliche Bild der Kettfadenschar
verlorengeht.
[0025] Dies gilt insbesondere, wenn die Kettfaden-Behandlungsvorrichtung eine Warmstreckanlage
ist, die für ein gleichmäßiges Strecken der Fäden sorgt. Wenn die Fäden anschließend
mechanisch stark unterschiedlich belastet werden würden, ginge die Gleichmäßigkeit
der Kettfadenschar verloren.
[0026] Die besten Ergebnisse zeigen sich, wenn die beiden Stützreihen eines Düsenstabes
etwa symmetrisch oberhalb und unterhalb der Verbindungsebene zwischen einer Verteilervorrichtung
und einer Sammelvorrichtung angeordnet sind.
[0027] In gleicher Weise sollte dafür gesorgt sein, daß die übereinanderliegenden Düsenstäbe
etwa symmetrisch oberhalb und unterhalb der Verbindungsebene zwischen einer Verteilervorrichtung
und einer Sammelvorrichtung angeordnet sind.
[0028] Die Erfindung wird nachstehend anhand in der Zeichnung dargestellter, bevorzugter
Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 den die erfindungsgemäße Verwirbelungsvorrichtung aufweisenden Teil einer Streck-SchärAnlage,
Fig. 2 die Verwirbelungsvorrichtung in perspektivischer Darstellung,
Fig. 3 eine Seitenansicht einer Platte,
Fig. 4 eine Seitenansicht eines Abstandselements,
Fig. 5 einen Schnitt längs der Linie A-B in Fig. 3,
Fig. 6 eine Draufsicht auf einen Düsenstab mit einem verstellbaren Kolben,
Fig. 7 einen Schnitt entsprechend Fig. 5 durch eine andere Ausführungsform und
Fig. 8 eine Seitenansicht einer Platte.
[0029] In Fig. 1 ist eine größere Anzahl von Spulen 1 in einem mit Fadenbremsen versehenen
Spulengatter 2 dargestellt. Von den Spulen werden Kettfäden 3 abgezogen, die zunächst
ein Ösenriet 4 und dann ein Sammelriet 5 durchlaufen, ehe sie in eine Warmstreckanlage
6 eintreten. Diese kann beispielsweise einen Aufbau gemäß DE-OS 33 28 449 haben. Die
Kettfäden 3 werden mit einem Satz Zugwalzen 7 eingeführt, mit Hilfe von Heizvorrichtungen
8 beheizt, über eine Walze 9, auf der das Strecken erfolgt, umgelenkt, mittels einer
weiteren Heizvorrichtung 10 zusätzlich erwärmt und schließlich mit einem Walzensatz
11 mit größerer Geschwindigkeit abgezogen, als die Zufuhr mit Hilfe des Walzensatzes
7 erfolgt. Die letzte Walze 12 des Walzensatzes 11 dient als Verteilervorrichtung
für die Kettfäden, die nunmehr in eine Vorrichtung 13 zur Verwirbelung der Fäden eintreten.
Diese Vorrichtung weist zwei Düsenstäbe 14 und 15 auf, die jeweils zwei der Verwirbelung
dienende Schlitzreihen 16 und 17 beziehungsweise 18 und 19 aufweisen. Der Verteilung
der Kettfäden dienen Verteilerriete 20 und 21. Dem Sammeln der Kettfäden dienen Sammelriete
22 und 23 sowie eine Sammelvorrichtung 24 ebenfalls in Gestalt eines Riets. Hieran
schließen sich weitere Aggregate 35 an, beispielsweise eine optische Kettfadenüberwachung,
eine Öleinrichtung usw. Danach werden die Kettfäden einer Schärmaschine M zugeführt,
wo sie auf Kettbäumen aufgewickelt werden.
[0030] Fig. 2 zeigt einen Träger 26, der auf einem Fuß 27 ruht. Der Träger 26 ist hohl.
Der Hohlraum steht über ein Reduzierventil 28 mit einer Blasluft-Versorgungsleitung
29 in Verbindung. Auf der einen Seite des Trägers 26 sind die Düsenstäbe 14 und 15
angebracht, auf der gegenüberliegenden Seite in gleicher Höhe entsprechende Düsenstäbe
14a und 15a. Diese Düsenstäbe werden mit der Blasluft aus dem Hohlraum des Trägers
26 versorgt.
[0031] Jeder Düsenstab setzt sich, wie die Fig. 3 bis 5 zeigen, aus mehreren Platten 30
und als Zwischenscheiben ausgebildeten Abstandselementen 31 zusammen, die abwechselnd
aneinanderliegen. Die Abstandselemente 31 (Fig. 4) haben eine geringere Höhe als die
Platten 30 (Fig. 3), so daß sich im zusammengebauten Zustand nach außen offene, als
Gamkanal dienende Schlitze 36 und 37 ergeben, die zwei zueinander parallele Schlitzreihen
16, 17 bilden. Fadenstützen 32 bis 35 werden durch den Düsenstab in Längsrichtung
durchsetzende und in die Schlitze 36, 37 ragende Stäbe gebildet, die hier gleichzeitig
Spannbolzen bilden, mit denen die Platten und Abstandselemente miteinander und mit
dem Träger 26 verbunden sind. Bohrungen 38 und 39 in den Platten 30 nehmen Drähte
auf, welche je eine Austrittssperre 40, 41 bilden und verhindern, daß Kettfäden 3
aus den Schlitzen 36 und 37 austreten.
[0032] Jede Platte 30 besitzt einen kreisrunden Durchbruch 42 und jedes Abstandselement
31 einen kreisrunden Durchbruch 43, die zusammen einen Luftzufuhrkanal 44 bilden.
Inmitten einer jeden Platte 30 geht von diesem Luftzufuhrkanal 44 ein taschenförmiger
Hohlraum 45 und auf der gegenüberliegenden Seite ein weiterer taschenförmiger Hohlraum
46 radial nach außen. Er ist beidseitig von Plattenmaterial abgedeckt und führt zu
Bohrungen, die als Blasdüse 47 bzw. 48 in einer Seitenwand des Schlitzes 36 bzw. 37
münden.
[0033] Fig. 6 zeigt, wie im Innern eines Düsenstabes 14 ein Kolben 49 im Luftzufuhrkanal
44 angeordnet ist und diesen absperrt. Der Kolben 49 ist auf einer Stellspindel 50
axial verschiebbar, wenn man eine Betätigungsvorrichtung 51 am freien Ende des Düsenstabes
14 betätigt. Beispielsweise hat der Kolben 49 ein Gewinde, das mit dem Gewinde der
Stellspindel in Eingriff steht. Auf diese Weise sind alle Hohlräume 45, 46 und Blasdüsen
47, 48, die sich zwischen dem Kolben 49 und dem freien Ende des Düsenstabes befinden,
von der Luftzufuhr abgetrennt. Nicht mit Fäden belegte Schlitze können daher von der
Luftzufuhr ausgeschlossen werden.
[0034] Wie Fig. 1 zeigt, ist der Düsenstab 14 so angeordnet, daß die beiden Schlitzreihen
16 und 17 etwa symmetrisch oberhalb und unterhalb einer Verbindungsebene zwischen
dem Verteilerriet 20 und dem Sammelriet 22 angeordnet sind. Das gleiche gilt für den
Düsenstab 15, dessen Schlitzreihen 18 und 19 symmetrisch zu der Verbindungsebene zwischen
dem Verteilerriet 21 und dem Sammelriet 23 angeordnet sind. Die beiden Düsenstäbe
14 und 15 ihrerseits sind etwa symmetrisch oberhalb und unterhalb der Verbindungsebene
zwischen der als Verteilervorrichtung dienenden Walze 12 und dem als Sammelvorrichtung
dienenden Riet 24 angeordnet. Die Kettfäden 3 werden daher so wenig wie möglich aus
der gemeinsamen Ebene abgewinkelt. Sie liegen daher mit einer gewissen Spannung auf
den Fadenstützen 32 bis 35 auf. Die verwirbelten Kettfäden haben somit ein hohes Maß
an Gleichmäßigkeit. Die Blasdüsen 47 und 48 strahlen Luft jeweils etwa auf die Fadenmitte.
Die Luft wird von der gegenüberliegenden Platte nach Art des Prallplattenprinzips
zurückgeworfen. Sie kann dann seitlich und nach oben ohne große Lärmerzeugung austreten.
[0035] Die Platten 30 haben beispielsweise eine Breite von 3,5 mm und die Abstandselemente
31 eine Breite von 0,5 mm. auf diese Weise ergeben sich pro 4 mm insgesamt vier Schlitze
36 und 37, so daß pro Faden etwa 1 mm Platz vorhanden ist. Dies ist ein für Kettfäden
sehr günstiger Abstand.
[0036] Die Platten können auch so ausgestaltet sein, daß von dem Hohlraum 45, 46 nach beiden
Seiten hin Blasdüsen 47, 48 anschließen. In diesem Fall kann jede zweite Platte aus
vollem Material, also ohne Blasdüsen und Hohlräume, bestehen.
[0037] Bei der Ausführungsform der Fig. 7 und 8 werden für entsprechende Teile um 100 erhöhte
Bezugszeichen verwendet. Unterschiedlich ist gegenüber den Fig. 3 bis 5 im wesentlichen,
daß die Abstandselemente 131 als einstückige Vorsprünge an den Platten 130 ausgebildet
sind und in Vertiefungen 152 der Nachbarplatte greifen. Die Vertiefung 152 hat eine
geringere Höhe als der Vorsprung, so daß zwischen den Platten die Schlitze 136, 137
verbleiben. Außerdem sind zusätzliche Spannbolzen 153, 154 vorgesehen, so daß die
Fadenstützen 132 bis 135 durch unbelastete Stäbe gebildet sind. Wenn die Platten aus
Keramikmaterial bestehen, läßt sich eine ausreichende Abdichtung des Luftzufuhrkanals
144 erreichen, auch wenn der Druck 4 bar und mehr beträgt.
1. Vorrichtung zum Verwirbeln von multifilen Fäden (3), welche in einer Anzahl parallel
nebeneinander angeordneter Garnkanäle geführt sind, in die je mindestens eine quergerichtete
Blasdüse (47, 48) mündet, insbesondere zum Verwirbeln von Kettfäden während ihres
Wegs vom Spulengatter zur Schärmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß die schlitzartig
ausgebildeten Garnkanäle durch abwechslungsweise angeordnete Platten (30; 130) und
Abstandselemente (31; 131) begrenzt sind, die in ihrer Gesamtheit einen Düsenstab
(14, 15; 14a, 15a; 114) bilden, wobei die Garnkanalseitenwände des nach außen offenen
Schlitzes (36, 37) durch Deck-und Grundfläche zweier benachbarter Platten (30, 130)
und der Grund des Schlitzes durch die Stirnseite eines Abstandselements (31, 131)
gebildet sind, daß zumindest eine der beiden Platten (30, 130) einen mit einem Luftzufuhrkanal
(44; 144) in Verbindung stehenden Hohlraum (45, 46; 145, 146) und mindestens eine
hiervon ausgehende, in der Seitenwand mündende Bohrung als Blasdüse (47, 48; 147,
148) aufweist und daß in Kanalrichtung vor und hinter der Blasdüse Fadenstützen (32
bis 35; 132 bis 135) angeordnet sind, die den Faden (3; 103) mit Abstand vom Schlitzgrund
im Einflußbereich der Blasdüse (47, 48; 147, 148) halten.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Luftzufuhrkanal (44)
im Düsenstab (14, 15; 14a, 15a) verläuft.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten (30)
planparallele Stirnflächen haben und die Abstandselemente (31) durch zwischengelegte
Zwischenscheiben gebildet sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenscheibe eine
den Schlitz (36, 37) vom Luftzufuhrkanal trennende Dichtung ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandselemente
(131) durch einstückige Vorsprünge an den Platten (130) ausgebildet sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge in Vertiefungen
geringer Tiefe der benachbarten Platte eingreifen.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Luftzufuhrkanal
(44; 144) durch Durchbrüche (42, 43) in den Platten (30; 130) und Abstandselementen
(31; 131) gebildet ist und die Hohlräume (45, 46; 145, 146) von Platten-Durchbrüchen
ausgehende Taschen sind, die beidseitig bis auf die Blasdüsen (47, 48; 147, 148) von
Plattenmaterial abgedeckt sind.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Düsenstab
(14, 15; 14a, 15a) zwei gleichartige Schlitzreihen (16 bis 19) auf einander gegenüberliegenden
Seiten des Luftzufuhrkanals (44) aufweist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten
(30; 130) aus Keramik, insbesondere Oxidkeramik, bestehen.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die
Fadenstützen (32 bis 35; 132 bis 135) durch teilweise in die Schlitze (36, 37; 136,
137) ragende Stäbe gebildet sind, welche den Düsenstab durchsetzen.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Stäbe (32 bis 35)
als Spannbolzen dienen.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schlitze (36, 37) an ihrer offenen Seite mit einer Austrittssperre (40, 41) versehen
sind.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Austrittssperre
(40, 41) durch mindestens einen Draht gebildet ist, der durch miteinander ausgerichtete
Bohrungen (38, 39) in den Platten verläuft.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der
Düsenstab (14,15; 14a, 15a) einseitig an einem Träger (26) befestigt ist, wobei der
im Inneren des Düsenstabes verlaufende Luftzufuhrkanal (44) mit einer Luftzuleitung
im Träger verbunden ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß im Luftzufuhrkanal (44)
ein Dichtkolben (49) axial verschiebbar angeordnet ist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtkolben
(49) auf einer Stellspindel (50) gehalten ist, die am freien Ende aus dem Düsenstab
(14) austritt und dort mit einer Betätigungsvorrichtung (51) versehen ist.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß zwei
Düsenstäbe (14,14a; 15,15a) in etwa der gleichen Höhe an einander gegenüberliegenden
Seiten des Trägers (26) angeordnet sind.
18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 14 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß zwei
Düsenstäbe (14, 15; 14a, 15a) übereinander am Träger (26) angebracht sind.
19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß der
Abstand der Platten-Mittelebenen voneinander höchstens 5 mm beträgt, vorzugsweise
kleiner als 4 mm ist.
20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß der
mindestens ein Düsenstab (14, 15; 14a, 15a) einer Kettfaden-Behandlungsvorrichtung
(6) nachgeschaltet ist, auf der die Kettfäden (3) als ebene Kettfadenschar behandelt
worden sind.
21. Vorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Kettfaden-Behandlungsvorrichtung
(6) eine Warmstreckanlage ist.
22. Vorrichtung nach Anspruch 20 oder 21, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schlitzreihen
(16, 17; 18, 19) eines Düsenstabes (14, 15) etwa symmetrisch oberhalb und unterhalb
der Verbindungsebene zwischen einer Verteilervorrichtung (20, 21) und einer Sammelvorrichtung
(22, 23) angeordnet sind.
23. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 20 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß die
übereinanderliegenden Düsenstäbe (14, 15) etwa symmetrisch oberhalb und unterhalb
der Verbindungsebene zwischen einer Verteilervorrichtung (12) und einer Sammelvorrichtung
(24) angeordnet sind.
1. Apparatus for entangling multifilament yarns (3) guided in a plurality of yarn
channels in a parallel arrangement into each of which at least one transversely directed
blow nozzle (47, 48) enters, in particular for entangling warp yarns on their way
from the creel to the sectional warp beaming machine, characterised in that the slotlike
yarn channels are bounded by alternatingly arranged plates (30; 130) and spacer elements
(31; 131) which in their totality form a nozzle rod (14, 15; 14a, 15a; 114), the yarn
channel sidewalls of the outwardly open slot (36, 37) being formed by the top and
bottom surface of two adjacent plates (30, 130) and the base of the slot being formed
by the front end of a spacer element (31, 131), in that at least one of the two plates
(30, 130) has, connected to an air feed channel (44; 144) a void space (45, 46; 145,
146) and at least one bore which starts therefrom and ends in the sidewall, as a blow
nozzle (47, 48; 147, 148), and in that in the channel direction upstream and downstream
of the blow nozzle there are arranged yarn supports (32 to 35; 132 to 135) which keep
the yam (3; 103) at a distance from the slot base within the zone of influence of
the blow nozzle (47, 48; 147,148).
2. Apparatus according to Claim 1, characterised in that the air feed channel (44)
extends in the nozzle rod (14,15; 14a, 15a).
3. Apparatus according to Claim 1 or 2, characterised in that the plates (30) have
plane-parallel front end surfaces and the spacer elements (31) are formed by washers
machined to close tolerances and placed in between.
4. Apparatus according to Claim 3, characterised in that the washer machined to close
tolerances is a seal separating the slot (36, 37) from the air feed channel.
5. Apparatus according to Claim 1 or 2, characterised in that the spacer elements
(131) are formed by integral projections on the plates (130).
6. Apparatus according to Claim 5, characterised in that the projections engage into
shallow-dip recesses in the adjacent plate.
7. Apparatus according to any one of Claims 1 to 6, characterised in that the air
feed channel (44; 144) is formed by perforations (42, 43) in the plates (30; 130)
and spacer elements (31; 131) and the void spaces (45, 46; 145, 146) are pockets which
extend from plate perforations and are covered up on both sides as far as the blow
nozzles (47, 48; 147, 148) by plate material.
8. Apparatus according to any one of Claims 1 to 7, characterised in that the nozzle
rod (14, 15; 14a, 15a) has two similar rows of slots (16 to 19) on opposite sides
of the air feed channel (44).
9. Apparatus according to any one of Claims 1 to 6, characterised in that the plates
(30; 130) consist of ceramic material, in particular oxide ceramic material.
10. Apparatus according to any one of Claims 1 to 9, characterised in that the yarn
supports (32 to 35; 132 to 135) are formed by rods which project partway into the
slots (36, 37; 136, 137) and pass through the nozzle rod.
11. Apparatus according to Claim 10, characterised in that the rods (32 to 35) serve
as tensioning bolts.
12. Apparatus according to any one of Claims 1 to 10, characterised in that the slots
(36, 37) have at their open side an exit barrier (40, 41
13. Apparatus according to Claim 12, characterised in that the exit barrier (40, 41)
is formed by at least one wire passing through mutually aligned bores (38, 39) in
the plates.
14. Apparatus according to any one of Claims 1 to 13, characterised in that the nozzle
rod (14, 15; 14a, 15a) is attached at one end to a carrier (26), the air feed channel
(44) extending on the inside of the nozzle rod being connected to an air feed line
in the carrier.
15. Apparatus according to Claim 14, characterised in that a sealing piston (49) is
arranged axially displaceably in the air feed channel (44).
16. Apparatus according to Claim 14 or 15, characterised in that the sealing piston
(49) is held on an adjusting spindle (50) which emerges at the free end from the nozzle
rod (14) and is provided there with an actuating device (51).
17. Apparatus according to any one of Claims 14 to 16, characterised in that two nozzle
rods (14, 14a; 15, 15a) are arranged at approximately the same height on mutually
opposite sides of the carrier (26).
18. Apparatus according to any one of Claims 14 to 17, characterised in that two nozzle
rods (14, 15; 14a, 15a) are arranged on top of one another on the carrier (26).
19. Apparatus according to any one of Claims 1 to 18, characterised in that the distance
between the central plate planes is at most 5 mm, preferably less than 4 mm.
20. Apparatus according to any one of Claims 1 to 19, characterised in that the nozzle
rod (14, 15; 14a, 15a), which is at least one, is disposed downstream of a warp yam
treatment apparatus (6) on which the warp yarns (3) have been treated as a planar
sheet of warp yarns.
21. Apparatus according to Claim 20, characterised in that the warp yam treatment
apparatus (6) is a hot-drawing unit.
22. Apparatus according to Claim 20 or 21, characterised in that the two rows of slots
(16, 17; 18, 19) of a nozzle rod (14, 15) are arranged approximately symmetrically
above and below the connection plane between a divider means (20, 21) and a collector
means (22, 23).
23. Apparatus according to any one of Claims 20 to 22, characterised in that the superposed
nozzle rods (14, 15) are arranged approximately symmetrically above and below the
connection plane between a divider means (12) and a collector means (24).
1. Dispositif pour l'enchevêtrement tourbillonnaire de fils multifilaments (3) guidés
dans un certain nombre de canaux guide-fils juxtaposés parallèlement et dans lesquels
débouche, à chaque fois, au moins une buse d'insufflation (47, 48) dirigée transversalement,
en particulier pour l'enchevêtrement tourbillonnaire de fils de chaîne lors de leur
cheminement du cantre à bobines jusqu'à l'ourdissoir, caractérisé par le fait que
les canaux guide-fils, réalisés à la manière de fentes, sont délimités par des plaques
(30; 130) et des éléments d'espacement (31; 131) qui sont disposés en alternance et
forment as- sociativement une réglette d'insufflation (14, 15; 14a, 15a; 114), les
parois latérales du canal guide-fils de la fente (36, 37) ouverte vers l'extérieur
étant formées par des surfaces de recouvrement et de fond de deux plaques voisines
(30, 130), et le fond de la fente étant formé par la face extrême d'un élément d'espacement
(31,131); par le fait qu'au moins l'une des deux plaques (30, 130) présente une cavité
(45, 46; 145, 146) en communication avec un canal (44; 144) d'amenée d'air, et au
moins un perçage qui fait office de buse d'insufflation (47, 48; 147, 148), part de
ladite cavité et débouche dans la paroi latérale; et par le fait que des porte-fils
(32 à 35; 132 à 135), disposés devant et derrière la buse d'insufflation dans la direction
du canal, retiennent le fil (3; 103) dans la zone d'influence de la buse d'insufflation
(47, 48; 147, 148), à distance du fond de la fente.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé par le fait que le canal (44)
d'amenée d'air s'étend dans la réglette d'insufflation (14, 15; 14a, 15a).
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé par le fait que les plaques
(30) comportent des faces extrêmes à plans parallèles, et les éléments d'espacement
(31) sont formés par des disques intercalaires interposés.
4. Dispositif selon la revendication 3, caractérisé par le fait que le disque intercalaire
est matérialisé par une garniture d'étanchement, séparant la fente (36, 37) d'avec
le canal d'amenée d'air.
5. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé par le fait que les éléments
d'espacement (131) sont formés par des saillies d'un seul tenant avec les plaques
(130).
6. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé par le fait que les saillies s'engagent
dans des renfoncements de profondeur modeste, pratiqués dans la plaque voisine.
7. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé par le fait que le
canal (44; 144) d'amenée d'air est formé par des perforations (42, 43) ménagées dans
les plaques (30; 130) et dans les éléments d'espacement (31; 131), les cavités (45,
46; 145, 146) étant constituées par des poches qui partent de perforations des plaques
et sont recouver- tes de part et d'autre par du matériau de ces plaques, à l'exception
des buses d'insufflation (47, 48; 147, 148).
8. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé par le fait que la
réglette d'insufflation (14, 15; 14a, 15a) comprend deux rangées de fentes (16 à 19)
d'un même type, sur des côtés mutuellement opposés du canal (44) d'amenée d'air.
9. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé par le fait que les
plaques (30; 130) consistent en de la céramique, notamment en de la céramique oxydée.
10. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé par le fait que les
porte-fils (32 à 35; 132 à 135) sont formés par des baguettes qui s'engagent partiellement
dans les fentes (36, 37; 136, 137), et traversent de part en part la réglette d'insufflation.
11. Dispositif selon la revendication 10, caractérisé par le fait que les baguettes
(32 à 35) servent de chevilles de tension.
12. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé par le fait que
les fentes (36, 37) sont pourvues d'un barrage de sortie (40, 41) sur leur côté ouvert.
13. Dispositif selon la revendication 12, caractérisé par le fait que le barrage de
sortie (40, 41) est formé par au moins un fil métallique qui traverse des trous (38,
39) mutuellement alignés, pratiqués dans les plaques.
14. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisé par le fait que
la réglette d'insufflation (14, 15; 14a, 15a) est fixée d'un côté à un support (26),
le canal (44) d'amenée d'air, s'étendant dans l'espace interne de cette réglette d'insufflation,
étant relié à un conduit d'amenée d'air situé dans ledit support.
15. Dispositif selon la revendication 14, caractérisé par le fait qu'un piston d'étanchement
(49) peut coulisser axialement dans le canal (44) d'amenée d'air.
16. Dispositif selon la revendication 14 ou 15, caractérisé par le fait que le piston
d'étanchement (49) est retenu sur une broche de réglage (50) qui sort de la réglette
d'insufflation (14) à l'extrémité libre, et est dotée d'un dispositif d'actionnement
(51) à cet endroit.
17. Dispositif selon l'une des revendications 14 à 16, caractérisé par le fait que
deux réglettes d'insufflation (14, 14a; 15, 15a) sont installées, sensiblement à la
même hauteur, sur des côtés du support (26) mutuellement opposés.
18. Dispositif selon l'une des revendications 14 à 17, caractérisé par le fait que
deux réglettes d'insufflation (14, 15; 14a, 15a) sont installées l'une au-dessus de
l'autre sur le support (26).
19. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 18, caractérisé par le fait que
la distance séparant les uns des autres les plans médians des plaques mesure, au maximum,
5 mm et est, de préférence, inférieure à 4 mm.
20. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 19, caractérisé par le fait que
la réglette d'insuffla- fion (14,15; 14a, 15a) prévue au minimum est installée en
aval d'un dispositif (6) de traitement de fils de chaîne, sur lequel les fils de chaîne
(3) ont été traités sous la forme d'une nappe plane de fils de chaîne.
21. Dispositif selon la revendication 20, caractérisé par le fait que le dispositif
(6) de traitement de fils de chaîne est une installation d'étirage à chaud.
22. Dispositif selon la revendication 20 ou 21, caractérisé par le fait que les deux
rangées de fentes (16, 17; 18, 19) d'une réglette d'insufflation (14, 15) sont implantées,
de manière sensiblement symétrique, au-dessus et au-dessous du plan de liaison entre
un dispositif répartiteur (20, 21) et un dispositif collecteur (22, 23).
23. Dispositif selon l'une des revendications 20 à 22, caractérisé par le fait que
les réglettes d'insufflation superposées (14, 15) sont implantées, de manière sensiblement
symétrique, au-dessus et au-dessous du plan de liaison entre un dispositif répartiteur
(12) et un dispositif collecteur (24).