[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Überspannungsableiter gemäss dem ersten
Teil des Anspruchs 1 und ein Verfahren zu seiner Herstellung.
[0002] Aus der Patentschrift GB-A-1 603 710 die zur Bildung des Oberbegriffs von Anspruch
1 herangezogen wurde, ist beispielsweise ein Stützer mit Anschlussarmaturen und mit
Elektroden für eine Steuerung der Spannungsverteilung bekannt. Die Elektroden sind
dabei spaltfrei in ein Gehäuse eingegossen, welches aus einer ausgehärteten Kunststoffmatrix
besteht, in welche isolierender, anorganischer, überweigend als Granulat ausgebildeter
Füllstoff eingebettet ist. Mehr als 80 Gewichtsprozent des Gehäuses bestehen dabei
aus Füllstoff. Die Anschlussarmaturen sind als separate Baugruppen mit dem Gehäuse
und den jeweiligen endseitigen Elektroden für die Steuerung der Spannungsverteilung
verbunden.
[0003] Aus der Patentschrift EP 0 004 349 ist ferner ein Überspannungsableiter bekannt,
bei welchem ein Widerstandskörper aus spannungsabhängigem Widerstandsmaterial spaltfrei
von einem Gehäuse umgeben ist. Dieses Gehäuse besteht aus einer Formmasse aus Porzellan,
welche nur wenig unterhalb der Sintertemperatur des Widerstandskörpers mit diesem
zusammengesintert wurde. Die Sintertemperatur lag bei über 1000°C, sie kann nur mit
hohem Energieaufwand erreicht werden. Die Anschlussarmaturen werden nach dem Sintervorgang
mittels eines aufwendigen Klebe- und eines Schraubvorganges angebracht, wobei noch
eine Dichtung eingebaut werden muss, welche die Anschlusszone des Widerstandskörpers
gegen etwaige Verschmutzungen schützt.
[0004] Hier will die Erfindung Abhilfe schaffen. Die Erfindung, wie sie in den Ansprüchen
gekennzeichnet, ist löst die Aufgabe, einen Überspannungsableiter zu schaffen, dessen
Gehäuse mit einfachen Mitteln schneller und billiger hergestellt werden kann, und
ein Verfahren zu seiner Herstellung anzugeben.
[0005] Der Vorteil der Erfindung ist darin zu sehen, dass auf einfache Weise die Massenfertigung
von Überspannungsableitern beschleunigt werden kann. Der Überspannungsableiter bildet
mit seinen Anschlussarmaturen eine einstückige Baugruppe und kann leicht so ausgelegt
werden, dass er auch als Stützer eingesetzt werden kann.
[0006] Die weiteren Ausgestaltungen der Erfindungen sind Gegenstände der abhängigen Ansprüche.
[0007] Im folgenden wird die Erfindung anhand von lediglich einen Ausführungsweg darstellenden
Zeichnungen näher erläutert.
[0008] Es zeigt:
Fig. 1 eine Ausführungsform des erfindungsgemässen Ueberspannungsableiters, und
Fig. 2 eine weitere Möglichkeit dessen Anschlusspartie zu gestalten.
[0009] Bei beiden Figuren sind gleich wirkende Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen.
[0010] In der Figur 1 ist ein aus mehreren zylinderförmigen, an den jeweiligen Stirnflächen
miteinander kontaktierten Widerstandskörpern 1 zusammengesetzter Ueberspannungsableiter
dargestellt. Die Widerstandskörper 1 bestehen aus spannungsabhängigem Widerstandsmaterial.
Auf den beiden Stirnseiten 2 des Stapels von Widerstandskörpern 1 liegt je eine Anschlussarmatur
3 aus Metall auf. Diese Anschlussarmaturen 3 weisen rillenartige Vertiefungen 4 auf.
Die rillenartigen Vertiefungen 4 müssen nicht kantig ausgeführt sein, wie dies dargestellt
ist, ihre Konturen können auch gut abgerundet sein, um etwaige Kerbwirkungen sicher
zu vermeiden. Ferner können in diesem Bereich Anflächungen vorgesehen werden, welche
ein Verdrehen der Anschlussarmatur 3 verbindern. Ein isolierendes Gehäuse 5 umgibt
spaltfrei den Stapel von Widerstandskörpern 1 und den jeweiligen Kontaktierungsbereich
zwischen den Anschlussarmaturen 3 und den Stirnseiten 2.
[0011] Des Gehäuse 5 besteht aus einer ausgehärteten Kunststoffmatrix, in welche elektrisch
isolierender anorganischer Füllstoff eingebettet ist. Der Füllstoffanteil im Gehäuse
5 beträgt, mehr als 80 Gewichtsprozent. Das Gehäuse 5 kann, wie auf der linken Seite
dargestellt, mit Rippen 6 für Freiluftanwendung versehen werden. Für Innenraumverhältnisse
genügt die Ausführung ohne Rippen, wie sie auf der rechten Seite dargestellt ist.
[0012] Der isolierende Füllstoff besteht überwiegend aus handelsüblichem granuliertem Quarzgut.
Im Füllstoff ist zusätzlich ein Gemenge aus Kugelkörpern enthalten, deren überwiegende
Menge eine kleinere Teilchengrösse aufweist als die kleinsten Teilchen des granulierten
Quarzgutes. Die Kugelkörper sind aus E-Glas gefertigt. Im Füllstoff beträgt das Verhältnis
zwischen Granulat aus Quarzgut und den Kugelkörpern aus E-Glas in Gewichtsprozenten
nahezu 2:1.
[0013] Die Anschlussarmaturen 3 werden vorteilhaft aus Stahl gefertigt. Die Ausdehnungskoeffizienten
der Anschlussarmaturen 3, der Widerstandskörper 1 und des Gehäuses 5 sind dann einander
so angeglichen, dass bei betriebsbedingter Erwärmung des Ueberspannungsableiters kleine
Rissbildung im Gehäuse 5 auftreten kann. Ferner können keine Ablösungserscheinungen
zwischen dem Gehäuse 5 und den Widerstandskörper 1 und auch zwischen dem Gehäuse 5
und den Anschlussarmaturen 3 auftreten. Ebenso wird die zwischen den Anschlussarmaturen
3 und den Stirnseiten 2 der Widerstandskörper 1 nötige Kontaktkraft über das Gehäuse
5 stets aufrechterhalten. Die Haftung zwischen den Anschlussarmaturen 3 und dem Gehäuse
5 wird durch diese rillenartigen Vertiefungen 4 verbessert, welche zudem die Aufnahmefähigkeit
des Gehäuse 5 für axiale Kräfte steigern.
[0014] In Figur 2 ist eine Anschlusspartie eines Ueberspannungsableiters für den Innenraumbereich
dargestellt, bei welcher die Anschlussarmatur 3 konusartig ausgebildet ist. Diese
Form der Anschlussarmatur 3 gewährleistet eine besonders gute Uebertragung der axialen
Kräfte von Gehäuse 5 auf die Widerstandskörper 1. Eine Anflächung 7 an der Anschlussarmatur
3 ist als Verdrehsicherung gedacht; es können auch mehrere Anflächungen angebracht
werden.
[0015] Bei der Herstellung diese Ueberspannungsableiters wird der Stapel von Widerstandskörpern
1 gemeinsam mit dem Kontaktierungsbereich der diesen Stapel an den Stirnseiten 2 kontaktierenden
Anschlussarmaturen 3 mit einer Formmasse umgossen. Diese Formmasse ist aus dem Füllstoff
und Giessharz im Verhältnis von mindestens 4:1 Gewichtsprozenten gemischt.
[0016] Der Füllstoff besteht überwiegend aus Granulat, welches Teilchen verschiedener Grösse
in verschiedenen Fraktionen enthält. Ferner enthält der Füllstoff ein Gemenge aus
Kugelkörpern in welchem ebenfalls Teilchen verschiedener Grössen in verschiedenen
Fraktionen enthalten sind. Die Grössenbereich der Teilchen der verschiedenen Fraktionen
des Füllstoffes überlappen sich. Insbesondere sind die grössten Teilchen der Fraktion
mit den grössten Kugelkörpern grösser als die kleinsten Teilchen der Fraktion mit
den kleinsten Granulatteilchen. Die überwiegende Menge der Kugelkörper weist jedoch
eine kleinere Teilchengrösse auf das die kleinsten Granulatteilchen. Beim Ausführungsbeispiel
besteht das Granulat aus drei Fraktionen Quarzgut, wobei sich die mittleren Teilchengrössen
dieser drei Fraktionen etwa verhalten wird 1:2:2,5. Das Gemenge aus Kugelkörpern besteht
aus zwei Fraktionen E-Glas-Kugeln, deren mittlere Teilchengrössen sich etwa verhalten
wie 1:4,5. Für die mechanische Festigkeit des Gehäuses ist es vorteilhaft, wenn die
E-Glas-Kugelkörper mit einem Haftvermittler beschichtet werden.
[0017] Die Füllstoffkomponenten werden vor dem Mischen des Giessharzes mit dem Füllstoff
gemischt, aufgeheizt und vorgetrocknet. Während des Mischens der Formmasse aus Giessharzes
und Füllstoff wird diese bereits entgast.
[0018] Das für die Formmasse vewendete Giessharz kann aus einer der folgenden vier Gruppen
stammen: anhydridgehärtete Epoxidharze, ungesättigte Polyesterharze, Acrylharze und
Polyurethanharze. Besonders günstig lassen sich hier ungesättigte Polyesterharze und
Acrylharze einsetzen, da diese Harze aus ohne zusätzliche Wärmezufuhr schnell aushärten.
[0019] Die Anschlussarmaturen 3 und die Widerstandskörper 1 werden in eine Giessform eingelegt
und beispielsweise mittels Federn gegenseitig mechanisch vorgespannt, um eine gute
und sichere Kontaktierung untereinander zu erreichen. Ferner wird durch dieses mechanische
Verspannen erreicht, dass beim nachfolgenden Vergiessen mit der Formmasse keine Spalte
zwischen den Widerstandskörpern 1 selbst und zwischen den Widerstandskörpern 1 und
den Anschlussarmaturen 3 auftreten, in welche die Formmasse hineinfliessen könnte.
Für den Vorgang des Umgiessens wird die Giessform mit senkrecht gestellter Längsachse
in eine Vakuumkammer eingebracht. Der Unterdruck in dieser Kammer unterstützt das
Einfliessen der Formmasse in die Giessform. Zusätzlich wird die Giessform mechanischen
Vibrationen ausgesetzt, welche einerseits das Einfliessen der Formmasse unterstützen
und andererseits das Ausfüllen aller Hohlräume der Giessform sicherstellen.
[0020] Beim Ausführungsbeispiel wird die Formmasse aus folgenden Bestandteilen in Gewichtsprozent
gemischt:
6,5% Epoxidharz, 6,5% Härter, 0,01 % Beschleuniger,
26,7% Quarzgut mit der Teilchengrösse 0,355 bis 2 mm,
17,4% Quarzgut mit der Teilchengrösse 0,25 bis 0,71 mm,
13,4% Quarzgut mit der Teilchengrösse 0,125 bis 0,355 mm,
4,4% E-Glas-Kugelkörper mit der Teilchengrösse 0,075 bis 0,15 mm, und 26,1% E-Glas-Kugelkörper
mit der Teilchengrösse 0 bis 0,05 mm. Hierbei werden zunächst die Füllstoffkomponenten
gemischt, auf 120°C bis 140°C aufgeheizt und vorgetrocknet. Während des Mischens der
Formmasse aus dem aufgeheizten Füllstoff, dem Epoxidharz, dem Härter und dem Beschleuniger
für den Härtungsvorgang wird diese mindestens zehn Minuten entgast. Der Unterdruck
in der Vakuumkammer beträgt 600 bis 1000 Pascal, und die dort auf die Giessform einwirkenden
mechanischen Vibrationen liegen in einem Frequenzbereich von 100 bis 200 Hz und weisen
Amplituden im Bereich von 0,1 bis 1 mm auf.
[0021] Nach dem Füllen der Giessform mit der Formmasse wird die Giessform aus der Vakuumkammer
entnommen und in einen Ofen eingebracht. Während rund 20 Stunden bei wechselnden Temperaturen
im Bereich von 80° bis 140°C erfolgt nun der Aushärtevorgang der Formmasse. Nach dem
Abschluss dieses Vorganges ist aus der Formmasse das Gehäuse 5 entstanden, welches
nach dem Oeffnen der Giessform den Ueberspannungsableiter zusammenhält.
1. Überspannungsableiter mit zwei Anschlussarmaturen (3), mit mindestens einem, mit
den Anschlussarmaturen (3) kontaktierten Widerstand, mit einem elektrisch isolierenden,
spaltfrei um den Widerstand gegossenen Gehäuse (5) aus einer ausgehärteten Kunststoffmatrix
in welche isolierender, anorganischer, überwiegend als Granulat ausgebildeter Füllstoff
eingebettet ist, wobei mehr als 80 Gewichtsprozent des Gehäuses (5) aus diesem Füllstoff
bestehen, dadurch gekennzeichnet,
dass der mindestens eine Widerstand als mindestens ein Stapel von Widerstandskörpern
(1) aus spannungsabhängigem Widerstandsmaterial ausgebildet ist,
dass das Gehäuse (5) den mindestens einen Stapel von Widerstandskörpern (1) und den
diesen kontaktierenden Bereich der Anschlussarmaturen (3) umgibt,
dass im Füllstoff zusätzliche ein Gemenge aus Kugelkörpern enthalten ist, und
dass die überwiegende Menge der Kugelkörper eine kleinere Teilchengrösse aufweist
als die kleinsten Teilchen des Granulates.
2. Überspannungsableiter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass das Granulat aus Quartzgut gebildet wird,
dass die Kugelkörper aus E-Glas gefertigt sind, und
dass das Verhältnis von Granulat aus Quarzgut zu den Kugelkörpern aus E-Glas in Gewichtsprozenten
nahezu 2:1 beträgt.
3. Überspannungsableiter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussarmaturen
(3) aus Stahl gefertigt sind und an den Verbindungsstellen mit dem Gehäuse (5) mindestens
eine rillenartige Vertiefung (4) aufweisen.
4. Verfahren zur Herstellung des Überspannungsableiters nach einem der Ansprüche 1
bis 3, wobei aus dem Füllstoff und Giessharz im Verhältnis von mindestens 4:1 Gewichtsprozenten
eine Formmasse gemischt wird, mit welcher der mindestens eine Wiederstand umgossen
wird, dadurch gekennzeichnet,
dass vor dem Mischen der Formmasse der Füllstoff aus einem Granulat, in welchem Teilchen
verschiedener Grösse in verschiedenen Fraktionen enthalten sind, und einem Gemenge
aus Kugelkörpern, in welchem verschiedene Teilchengrössen in verschiedenen Fraktionen
enthalten sind, gemischt wird, wobei die grössten Teilchen der Fraktion mit den grössten
Kugelkörpern grösser sind als die kleinsten Teilchen der Fraktion mit den kleinsten
Granulatteilchen, und die überwiegende Menge der Kugelkörper eine kleinere Teilchengrösse
aufweist als das Granulat.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Granulat aus mindestens
drei Fraktionen Quarzgut besteht, deren mittlere Teilchengrössen sich etwa verhalten
wie 1:2:2,5 und
dass das Gemenge aus Kugelkörpern aus mindestens zwei Fraktionen E-Glas-Kugeln besteht,
deren mittlere Teilchengrössen sich etwa verhalten wie 1:4,5.
6. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
dass vor dem Mischen des Giesharzes mit dem Füllstoff die Füllstoffkomponenten gemischt,
ausgeheizt und vorgetrocknet werden, und
dass während des Mischens des Giessharzes mit dem Füllstoff die Formmasse entgast
wird.
7. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
dass das für die Formmasse verwendete Giessharz aus einer der Gruppen der anhydridgehärteten
Epoxidharze, der ungesättigten Polyesterharze, der Acrylharze und der Polyurethanharze
stammt.
8. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
dass der mindestens eine Widerstand ausgebildet als mindestens ein Stapel von Widerstandskörpern
(1) gemeinsam mit dem diesen kontaktierenden Bereich der Anschlussaramturen (3) mit
der Formmasse umgossen wird.
9. Verfahren nach den Ansprüchen 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
dass der mindestens eine Stapel von Widerstandskörpern (1) vor dem Umgiessen mit der
Formmasse gemeinsam mit den Anschlussarmaturen (3) unter gegenseitiger mechanischer
Vorspannung in eine Giessform eingelegt wird,
dass danach die Giessform mit senkrecht gestellter Längsachse in eine Vakuumkammer
eingebracht wird, und
dass deren Unterdruck und ein Vibrieren der Giessform das Einfliessen der Formmasse
in die Giessform unterstützen.
10. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
dass die Formmasse etwa aus folgenden Bestandteilen in Gewichtsprozent gemischt wird:
6,5% Epoxidharz,
6,5% Härter,
0,01% Beschleuniger,
26,7% Quarzgut mit der Teilchengrösse 0,355 bis 2 mm,
17,4% Quarzgut mit der Teilchengrösse 0,25 bis 0,71 mm,
13,4% Quarzgut mit der Teilchengrösse 0,125 bis 0,355 mm
4,4% E-Glas-Kugelkörper mit der Teilchengrösse 0,075 bis 0,15 mm, und
26,1% E-Glas-Kugelkörper mit der Teilchengrösse 0 bis 0,05 mm,
dass die Füllstoffe auf 120°C bis 140°C aufgeheizt und heiss weiterverarbeitet werden,
dass die Formmasse mindestens zehn Minuten entgast wird,
dass der Unterdruck beim Vergiessen der Formmasse 600 bis 1000 Pascal beträgt,
dass die auf die Giessform einwirkenden Vibrationen im Bereich von 100 bis 200 Hz
bei einer Amplitude von 0,1 bis 1 mm liegen, und
dass die Aushärtung der Formmasse während rund 20 Stunden bei wechselnden Temperaturen
im Bereich von 80°C bis 140°C erfolgt.
1. Dériveur de surtension avec deux armatures de raccordement (3), avec au moins une
résistance connectée aux armatures de raccordement (3), avec un boîtier électriquement
isolant (5) moulé sans espacement autour de la résistance, en une matrice synthétique
durcie dans laquelle est noyé un matériau de remplissage inorganique isolant, essentiellement
sous forme de granulat, plus de 80% en poids du boîtier (5) étant constitués par ce
matériau de remplissage, carctérisé en ce que:
ladite au moins une résistance est constituée par au moins en empilement de corps
résistants (1) en un matériau résistant dépendant de la tension,
le boîtier (5) entoure ledit au moins un empilement de corps résistants (1) et la
zone des armatures de raccordement (3) connectée à celui-ci,
dans le matériau de remplissage est contenu en plus un mélange de corps sphériques,
et
la plus grande partie des corps sphériques présente une granulométrie inférieure à
celle des plus petites particules dun granulat.
2. Dériveur de surtension suivant la revendication 1, caractérisé en ce que
le granulat est constitué de silice vitreuse,
les corps sphériques sont réalisés en verre non alcalin, et
le rapport du granulat en silice vitreuse aux corps sphériques en verre non alcalin
est, en pourcents en poids, d'environ 2:1.
3. Dériveur de surtension suivant la revendication 1, caractérisé en ce que les armatures
de raccordement (3) sont fabriquées en acier et présentent au moins un creux (4) en
forme de nervure aux points de liaison avec le boîtier (5).
4. Procédé de fabrication d'un dériveur de surtension suivant l'une des revendications
1 à 3, dans lequel le matériau de remplissage et une résine de moulage sont mélangés
dans un rapport pondéral d'au moins 4:1 en une matière à mouler avec laquelle ladite
au moins une résistance est enrobée par moulage, caractérisé en ce que, avant de mélanger
la matière à mouler, on mélange le matériau de remplissage sous forme d'un granulat,
dans lequel sont continues des particules de différentes granulométries en différentes
fractions, et un mélange de corps sphériques, dans lequel sont présentes différentes
granulométries en différentes fractions, les plus grosses particules de la fraction
avec les plus gros corps sphériques étant plus grosses que les plus petites particules
de la fraction avec les plus petites particules du granulat, et la plus grande partie
des corps sphériques présentant une granulométrie inférieure à celle du granulat.
5. Procédé suivant la revendication 4, caractérisé en ce que
le granulat se compose d'au moins trois fractions de silice vitreuse dont les granulomètries
moyennes sont environ dans les rapports 1:2:2,5, et
le mélange de corps sphériques se compose d'au moins deux fractions de billes de verre
non alcalin dont les granulométries moyennes sont environ dans le rapport 1:4,5.
6. Procédé suivant la revendication 4, caractérisé en ce que
avant le mélange de la résine de moulage avec le matériau de remplissage, les constituants
du matériau de remplissage sont mélangés, chauffés et préséchés, et
pendant le mélange de la résine de moulage avec le matériau de remplissage, on dégaze
la matière à mouler.
7. Procédé suivant la revendication 4, caractérisé en ce que la résine de moulage
utilisée pour la matière à mouler provient de l'un des groupes des résines époxy durcies
à l'anhydride, des résines polyester insaturées, des résines acryliques et des résines
de polyuré- thane.
8. Procédé suivant la revendication 4, caractérisé en ce que ladite au moins une résistance
constituée par au moins un empilement de corps résistants (1) est enrobée par la matière
à mouler, ainsi que la zone des armatures de raccordement (3) en contact avec celui-ci.
9. Procédé suivant l'une des revendications 4 à 8, caractérisé en ce que
ledit au moins un empilement de corps résistants (1) est, avant l'enrobage par la
matière à mouler avec les armatures de raccordement (3) placé dans un moule sous une
précontrainte mécanique réciproque,
le moule est ensuite introduit dans une chambre sous vide, avec son axe longitudinal
en position verticale, et
la dépression de celle-ci et la mise en vibration du moule favorisent l'écoulement
de la matière à mouler dans le moule.
10. Procédé suivant la revendication 9, caractérisé en ce que
la matière à mouler est obtenue en mélangeant environ les constituants suivants en
poids:
6,5% de résine époxy,
6,5% de durcisseur,
0,01 % d'accélérateur,
26,7% de silice vitreuse avec une granulomè- trie de 0,355 à 2 mm,
17,4% de silice vitreuse avec une granulomè- trie de 0,25 à 0,71 mm,
13,4% de silice vitreuse avec une granulomè- trie de 0,125 à 0,355 mm,
4,4% de corps sphériques en verre non alcalin avec une granulométrie de 0,075 à 0,15
mm,
26,1% de corps sphériques en verre non alcalin avec une granulométrie de 0 à 0,05
mm, les matériaux de remplissage sont chauffés à 120°C-140°C et sont ensuite mis en
oeuvre à chaud,
la matière à mouler est dégazée pendant au moins dix minutes,
la dépression lors de la coulée de la matière à mouler atteint 600 à 1000 Pascal,
les vibrations appliquées au moule ont une fréquence de 100 à 200 Hz avec une amplitude
de 0,1 à 1 mm,
le durcissement de la matière à mouler est effectué pendant environ 20 h à des températures
variant dans un domaine de 80°C à 140°C.
1. Lightning arrester with two terminal fittings (3), with at least one resistor,
contacting the terminal fittings (3), with an electrically insulating housing (5),
closely cast around the resistor, consisting of a set resin matrix into which insulating,
inorganic filler, which predominantly takes the form of granules, is embedded, more
than 80% by weight of the housing (5) consisting of this filler, characterized in
that
the at least one resistor is designed as at least one stack of resistor cores (1)
of voltage-dependent resistance material.
the filler additionally contains a quantity of bead substance, and
the majority of the bead substance has a smaller particle size than the smallest particles
of the granules.
2. Lightning arrester according to Claim 1, characterized in that
the granules are formed by synthetic silica,
the bead substance is made of E-glass, and
the ratio of granules of synthetic silica to the bead substance of E-glass in percents
by weight is virtually 2:1.
3. Lightning arrester according to Claim 1, characterized in that the terminal fittings
(3) are made of steel and have at the points of connection with the housing (5) at
least one groove-like indentation (4).
4. Process for the manufacture of the lightning arrester according to one of Claims
1 to 3, in which a moulding compound is mixed from the filler and casting resin at
a ratio of at least 4:1 percent by weight, with which the at least one resistor is
encapsulated, characterized in that,
before the mixing of the moulding compound, the filler is mixed from granules, in
which particles of different sizes are contained in different fractions, and a quantity
of bead substance, in which various particle sizes are contained in various fractions,
the largest particles of the fraction with the largest beads being greater than the
smallest particles of the fraction with the smallest granule particles, and the majority
of the bead substance having a smaller particle size than the granules.
5. Process according to Claim 4, characterized in that the granules consist of at
least three fractions of Synthetic silica, the average particle sizes of which are
approximately in the relation 1:2:2.5 and
the quantity of bead substance consists of at least two fractions of E-glass beads,
the average particle sizes of which are approximately in the relation 1:4.5.
6. Process according to Claim 4, characterized in that
before the mixing of the casting resin with the filler, the filler components are
mixed, heated and pre-dried, and
during the mixing of the casting resin with the filler, the moulding compound is deaerated.
7. Process according to Claim 4, characterized in that the casting resin used for
the moulding compound originates from one of the groups of anhydride-cured epoxy resins,
unsaturated polyester resins, acryl resins and polyurethane resins.
8. Process according to Claim 4, characterized in that the at least one resistor,
designed as at least one stack of resistor cores (1), is encapsulated by the moulding
compound together with the region of the terminal fittings (3) contacting the said
cores.
9. Process according to Claim 4 to 8, characterized in that
before encapsulating with the moulding compound, the at least one stack of resistor
cores (1) is placed together with the terminal fittings (3), under mutual mechanical
pretension, into a casting mould,
thereafter, the casting mould is introduced with vertically positioned longitudinal
axis into a vacuum chamber, and
the negative pressure of the latter and a vibration of the casting mould enhance the
flowing of the moulding compound into the casting mould.
10. Process according to Claim 10 (sic), characterized in that
the moulding compound is mixed for instance from the following constituents in percent
by weight:
6,5% epoxy resin,
6,5% hardener
0,01% accelerator,
26,7% synthetic silica with a particle size of 0.355 to 2 mm,
17.4% synthetic silica with a particle size of 0.25 to 0.71 mm
13.4% synthetic silica with a particle size of 0.125 to 0.355 mm,
4.4% E-glass bead substance with a particle size of 0.075 to 0.15 mm, and
26.1% E-glass bead substance with a particle size of 0 to 0.05 mm,
the fillers are heated to 120°C to 140°C and further processed while hot,
the moulding compound is deaerated for at least 10 minutes,
the negative pressure during casting of the moulding compound is 600 to 1000 Pascal,
the vibrations acting on the casting mould are in the range from 100 to 200 Hz at
an amplitude of 0.1 to 1 mm, and
the setting of the moulding compound takes place for about 20 hours with changing
temperatures in the range from 80°C to 140°C.