[0001] Die Erfindung betrifft ein galvanisches Bad mit üblichen galvanisch abscheidenden
Metallen sowie Feststoffschmiermittelteilchen und einem wasserlöslichen, grenzflächenaktiven
Mittel, welches bei dem pH-Wert des besonderen, angewandten galvanischen Bades kationische
Eigenschaften aufweist, zum gemeinsamen Abscheiden von Metall und einem dauerschmierenden
Feststoffschmiermittel.
[0002] Ein galvanisches Bad dieser Art ist aus der DE-AS 21 64 050 bekannt. Als kationische
Eigenschaften aufweisendes, grenzflächenaktives Mittel werden Verbindungen, die Fluor-Kohlenstoff-Bindungen
im Molekül besitzen - perfluorierte Verbindungen -, vorgeschlagen. Im Zusammenhang
mit der Abscheidung von Nickel-Polytetrafluorethylen-Dispersionsschichten sind mehrere
Patente bekannt (z.B. CH-PS 623 851, GB-PS 1 366 823, US-PS 3 677 907), bei denen
ebenfalls als Kationentenside perfluorierte Verbindungen eingesetzt werden.
[0003] Die benannten Bäder haben den Nachteil, dass die perfluorierten Verbindungen nur
in einem engen Konzentrationsbereich einsetzbar und wenig wirksam sind. Ferner müssen
die Produktekonzentrationen sehr genau eingehalten werden, was die Bäderführung schwierig
gestaltet. Desweiteren zeigen die abgeschiedenen Produkte häufig Poren, Anbrennungen
und unerwünschte Oberflächenrauhigkeiten. Aufgrund erhöhter Sprödigkeit neigen derartige
Schichten vielfach zu Abplatzungen, wodurch die Anwendung solcher galvanischen Metallüberzüge
begrenzt ist.
[0004] Die Erfinder haben sich daher die Aufgabe gestellt, ein galvanisches Bad der eingangs
genannten Art bereitzustellen, das die erwähnten Nachteile nicht oder wenigstens zum
Teil nicht aufweist.
[0005] Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass das galvanische
Bad ein wasserlössliches, kationisches grenzflächenaktives Mittel vom Typ

enthält, wobei A₁-A₉ H oder ein Alkylrest mit niedriger C-Zahl, R₁-R₉ H, OH oder ein
Alkylrest mit niedriger C-Zahl, X ein Halogen oder SO₄ und n die Wertigkeit von X
ist.
[0006] Als vorteilhaft haben sich Mittel erwiesen, bei welchen A₁-A₇ CH₃ und A₈, A₉ sowie
R₁-R₉ H sind:

Als besonders vorteilhaft haben sich auch Verbindungen

erwiesen. Diese Verbindungen unterscheiden sich gegenüber den vorigen nur dadurch,
dass R₂ eine CH₃-Gruppe statt H enthält. Bei den beiden letztgenannten Verbindungstypen
haben sich als Halogenide besonders die Bromide und Chloride vorteilhaft bewährt.
[0007] Es sollte noch erwähnt werden, dass es praktisch keinen Unterschied macht, ob als
kationische grenzflächenaktive Mittel die bisher genannten Verbindungen oder deren
Monohydrate für die erfindungsgemässen Bäder eingesetzt werden.
[0008] An die Grundzusammensetzung der Galvanisierbäder werden keine besonderen Anforderungen
gestellt. Es können übliche, die gewünschten Metalle enthaltenen Galvanisierbäder
verwendet werden, z.B. ein Sulfamat- oder Watts-Bad.
[0009] Vorteilhafte Wirkung haben erfindungsgemässe Bäder, bei denen neben den erfindungsgemäss
enthaltenden kationischen grenzflächenaktiven Verbindungen zusätzlich Phoshorige Säure
und/oder Hypophosphorige Säure und /oder mindestens eines deren Salze zugesetzt werden.
Es ist dadurch möglich, in der Metallmatrix neben der gleichmässigen Feststoffschmiermittelpartikelabscheidung
auch eine gleichmässige Phosphoreinlagerung zu erzielen. Die Oberfläche der erhaltenen
Dispersionsschicht ist praktisch porenfrei. So können in besonders vorteilhafter Weise
bei Nickel und Kobalt enthaltenden galvanischen Bädern, denen neben den erfindungsgemässen
kationischen grenzflächenaktiven Verbindungen zusätzlich Phosphorige Säure und/oder
Hypophosphorsäure und/oder deren Salz(e) zugesetzt werden, Kobalt-Nickel-Phosphorschichten,
in denen Feststoffschmiermittelteilchen eingelagert sind, hergestellt werden.
[0010] Als dauerschmierende Feststoffschmiermittel kommen vorzugsweise Polyfluorcarbonharze
- insbesondere Polytetrafluorethylen -, Graphit, Graphitfluorid und Molybdändisulfid
in Frage. Um eine ausreichende Einbaurate an Feststoffschmiermittel zu erreichen,
sollte dessen mittlere Teilchengrösse 10 µm nicht überschreiten. Die besten Resultate
wurden bei Teilchengrössen von 3-6 µm erreicht. Bei dieser Teilchengrösse ergaben
die Dispersionsschichten auch die besten Reibungswerte.
[0011] Bei erfindungsgemässen Bädern, bei denen insbesondere die Chloride als grenzflächenaktive
Mittel eingesetzt wurden, konnten praktisch keine der vorgenannten Nachteil mehr beobachtet
werden.
[0012] Darüber hinaus zeigten Schichten, die aus erfindungsgemässen Bädern hergestellt wurden,
vorteilhafte mechanische Eigenschaften. So lag die Dehnung weit über dem üblichen
Wert von etwa 0.3 % und die Innenspannungen weit unter 150 N/mm². Die Schmiereigenschaften
sowie die Verschleissfestigkeit waren beim Einsatz von Polytetrafluorethylen, Graphit,
Graphitfluorid und Molybdendisulfid als dauerschmierende Feststoffschmiermittel durchwegs
von hoher Qualität und in jedem Fall reproduzierbar, was bei den galvanischen Bädern
für den gleichen Zweck nach dem Stand der Technik nicht immer festgestellt werden
konnte. Die Strukturen der Beschichtungen zeigten keine Fehlstellen. Die Einbaurate
der Dispersionsschicht war über die gesamte Zeit konstant - teilweise jedoch erst
nach einer kurzen Anlaufphase - .
[0013] Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus den folgenden
ausgewählten, besonders gute Ergebnisse liefernden Beispielen. Dabei wurde bis auf
die Beispiele 5 und 6 von allgemeinen Galvanisierbädern wie z.B. Sulfamat- oder Sulfatbädern
ausgegangen. Als kationisches grenzflächenaktives Mittel wurde entweder

(Diisobutylcresoxyethoxyethyldimethylbenzylammoniumchloridmonohydrat), im Handel vertrieben
als Hyamin 10-X und so in den Beispielen der Kürze wegen aufgzführt, oder

(Diisobutylphenoxyethoxyethyldimethylbenzylammoniumchloridmonohydrat), im Handel vertrieben
als Hyamin 1622 und so in den Beispielen der Kürze wegen aufgeführt, verwendet.
Beispiel 1
[0014] Es wurde ein galvanisches Bad hergestellt aus:
- Nickelsulfamat Ni(NH₂SO₃)₂
- 300 g/l
- Nickelchlorid NiCl₂.6H₂O
- 18 g/l
- Borsäure H₃BO₃
- 25 g/l
- nichtionisches Netzmittel
- 3 ml/l
kationisches grenzflächenaktives Mittel: Hyamin 10-X
Feststoffschmiermittel:
- Polytetrafluorethylen (PTFE)
- 20 g/l
- pH-Wert:
- 4
[0015] Die verwendete Polytetrafluorethylen-Dispersion enthielt 60 % Feststoffanteil; die
Partikelgrösse lag zwischen 0.2 und 3 µm. Diese Dispersion wurde langsam unter starker
Rührung dem Elektrolyt zugesetzt. Hyamin 10-X wurde separat in warmem Wasser gelöst
und dem Elektrolyt zudosiert. Bei einer Arbeitstemperatur von 50°C und einer Stromdichte
von 4A/dm² wurden je nach Hyamin-Gehalt bei dem Aufbringen der Dispersionsschichten
auf ein Aluminiumblech folgende Polytetrafluorethylen (nachfolgend als PTFE bezeichnet)-Einbauraten
erhalten:

[0016] Durch Erhöhung der PTFE-Konzentration und der Stromdichte konnte die Einbaurate an
PTFE auf über 50 Vol.-% erhöht werden, z.B. bei:
- PTFE-Konzentration:
- 50 g/l
- Hyamin 10-X-Konzentration:
- 25 mg/g PTFE
- Stromdichte:
- 10 A/dm²
- Einbaurate:
- 51.3 %
[0017] Figur 1 zeigt eine mikroskopische Aufnahme einer derartigen Dispersionsschicht quer
zur Schichtebene im Auflicht. Die hellen Punkte stellen die Nickelpartikel und die
dunklen Punkte die PTFE-Partikel dar. Man sieht, dass die Einbaurate des Feststoffschmiermittels
über den ganzen Abscheidungszeitraum konstant war.
Beispiel 2
[0018] Es wurde ein galvanisches Bad hergestellt aus:
- Nickelsulfamat Ni(NH₂SO₃)₂
- 600 g/l
- Kobaltchlorid CoCl₂.6H₂O
- 30 g/l
- Borsäure H₃BO₃
- 40 g/l
- nichtionisches Netzmittel
- 3 ml/l
kationisches grenzflächenaktives Mittel:
- Hyamin 1622
- 30 mg/g PTFE
Feststoffschmiermittel:
- Molybdändisulfid MoS₂
- (Teilchengrösse 4-6 µm)
- 20 g/l
- pH-Wert
- 4
[0019] In analoger Weise wie in Beispiel 1 wurde bei einer Temperatur von 50°C und einer
Stromdichte von 5A/dm² eine Dispersionsschicht abgeschieden, deren Metallmatrix aus
65 % Ni und 35% Co bestand. Die Einbaurate am MoS₂ betrug 14 Vol-%.
Beispiel 3
[0020] Es wurde ein galvanisches Bad hergestellt aus:
- Kobaltsulfat CoSO₄.7H₂O
- 252 g/l
- Kobaltchlorid CoCl₂.6H₂O
- 15 g/l
- Borsäure
- 25 g/l
- nichtionisches Netzmittel
- 3 ml/l
kationisches grenzflächenaktives Mittel:
- Hyamin 10-X
- 0-25 mg/g Graphit
Feststoffschmiermittel:
Graphit (mittlere Teilchengrösse 3 µm) 25 g/l
- pH-Wert:
- 4
[0021] In analoger Weise wie in Beispiel 1 wurden bei einer Temperatur von 50°C und einer
Stromdichte von 4A/dm² Dispersionsschichten bei verschiedenen Konzentrationen des
kationischen grenzflächenaktiven Mittels hergestellt. Folgende Resultate wurden erhalten:

Beispiel 4
[0022] Es wurde ein galvanisches Bad hergestellt aus:
- Kobaltsulfat CoSO₄.7H₂O
- 252 g/l
- Kobaltchlorid CoCl₂.6H₂O
- 15 g/l
- Borsäure HBO₃
- 25 g/l
- nichtionisches Netzmittel
- 3 ml/l
kationisches grenzflächenaktives Mittel:
- Hyamin 10-X
- 25 mg/g CFX
Feststoffschmiermittel:
- Graphitfluorid CFX
- 30 g/l
- (mittlere Teilchengrösse 6 µm)
- pH-Wert:
- 4
[0023] Das Bad entspricht in seinen Basiskomponenten dem Bad aus Beispiel 3. Das verwendete
Graphitfluorid hatte ein Fluor/Graphit-Verhältniss von 0.9, eine Dichte von 2.6 und
eine spezifische Oberfläche von 200-340 m²/g.
[0024] Analog wie in den vorhergehenden Beispielen wurde bei einer Temperatur von 50°C und
einer Stromdichte von 8A/dm² eine Dispersionsschicht hergestellt. Eine mikroskopische
Aufnahme - unter den gleichen Bedingungen wie die Aufnahme aus Figur 1 - zeigt Figur
2. Das Graphitfluorid (dunkle Partikel) ist nach einer kurzen Zeit, in der nur eine
Metallabscheidung erfolgt, in der Schicht gleichmässig verteilt. Die Einbaurate an
Feststoffschmiermittel betrug 11 Vol.-% der Schicht. Die Schicht hatte folgende Eigenschaften:
- interne (Zug-)Spannung :
- 80 N/mm²
- Dehnung :
- 1.5 %
- Mikrohärte :
- 300 Hv
- Reibungskoeffizient :
- 0.14
[0025] Die tribologischen Messungen wurden nach der Pin-Disk-Methode unter folgenden Bedingungen
durchgeführt: Gehärtete Stahlkugel mit Durchmesser 5 mm; 50 Umdrehungen/Minute; Belastung
4 N; Temperatur 20°C; rel. Feuchtigkeit ca. 50 %; Laufzeit 24 Stunden.
Beispiel 5
[0026] Es wurde ein galvanisches Bad wie in Beispiel 2 hergestellt, dem jedoch noch zusätzlich
100 ml/l 30 Gew.-%-ige Phosphorige Säure zugesetzt wurde und das als alleiniges Feststoffschmiermittel
30 g/l Graphitfluorid CF
X (mittlere Teilchengrösse 6 µm) enthielt. Der pH-Wert des Bades betrug 2.5
[0027] Wiederum wurde in analoger Weise wie in Beispiel 1 bei einer Temperatur von 50°C
und einer Stromdichte von 5A/dm² eine Dispersionsschicht abgeschieden, deren Matrix
neben Nickel und Kobalt noch Phosphor enthielt. Die abgeschiedenen Nickel-Kobalt-Phosphor-Schicht,
in der die CF
X-Teilchen gleichmässig verteilt vorlagen, war amorph.
Beispiel 6
[0028] In analoger Weise wie in Beispiel 5 wurde ein Bad der Zusammensetzung von Beispiel
2 hergestellt, dem jedoch statt Phosphoriger Säure zusätzlich 35 g/l Natriumhypophosphit
zugesetzt wurde und das als alleiniges Feststoffschmiermittel 30 g/l Molybdändisulfid
MoS₂ (Teilchengrösse 4-6 µm) enthielt. Der pH-Wert des Bades Betrug 3.
[0029] Die Bedingungen zur Abscheidung der Dispersionsschicht waren mit denen von Beispiel
1 identisch. Es wurde wie in Beispiel 5 eine dichte Kobalt-Nickel-Phosphor-Matrix
im amorphen Zustand erhalten, in der die MoS₂-Teilchen gleichmässig verteilt eingebaut
waren.
[0030] Die Durchführung weiterer Versuche bezogen sich auf die gemeinsame Anwendung von
Phosphoriger Säure, Hypophosphoriger Säure, Phosphit(en), und/oder Hypophosphit(en)
unter Anwendung von Nickel und Kobalt enthaltenden Bädern. Es wurden darüber hinaus
auch die verschiedenen Feststoffschmiermittel im Gemisch zu den Bädern zugegeben.
Dabei zeigte sich, dass in keinem der Versuche weder die Einbaurate der Feststoffschmiermittelgemische
negativ beeinflusst wurde noch die gemeinsame Verwendung der vorgenannten Zusätze
von nachteiligem Einfluss auf die Dispersionsschicht war. Das Gegenteil war eher der
Fall, denn bei einigen Versuchen wurden mit Bädern, die sowohl Phosphorige Säure als
auch Hypophosphit(e) und/oder Phosphit(e) und/oder Hypophosphorige Säure enthielten,
glättere Dispersionsschichtoberflächen erzielt als bei Anwesenheit einer der genannten
Verbindungen allein.
1. Galvanisches Bad mit üblichen galvanisch abscheidbaren Metallen sowie Feststoffschmiermittelteilchen
und einem wasserlöslichen, grenzflächenaktiven Mittel, welches bei dem pH-Wert des
galvanischen Bades kationische Eigenschaften aufweist, zum gemeinsamen Abscheiden
von Metall, und einem dauerschmierenden Feststoffschmiermittel,
dadurch gekennzeichnet,
dass das wasserlösliche, kationische grenzflächenaktive Mittel eine Verbindung des
Typs

ist, wobei A₁-A₉ H oder ein Alkylrest mit niedriger C-Zahl, R₁-R₉ H, OH oder ein
Alkylrest mit niedriger C-Zahl, X ein Halogen oder SO₄ und n die Wertigkeit von X
ist.
2. Galvanisches Bad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das wasserlösliche,
kationische grenzflächenaktive Mittel eine Verbindung des Typs

ist.
3. Galvanisches Bad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das wasserlösliche,
kationische grenzflächenaktive Mittel eine Verbindung des Typs

ist.
4. Galvanisches Bad nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass
X Br ist.
5. Galvanisches Bad nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass
X Cl ist.
6. Galvanisches Bad nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass
das Feststoffschmiermittel Polytetrafluorethylen, Graphit, Graphitfluorid oder Molybdändisulfid
ist.
7. Galvanisches Bad nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Partikelgrösse
des Feststoffschmiermittels 3 bis 6 µm beträgt.
8. Galvanisches Bad nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass
das Bad zusätzlich Phosphorige Säure und/oder mindestens eines ihrer Salze enthält.
9. Galvanisches Bad nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass
das Bad zusätzlich Hypophosphorige Säure und/oder mindestens eines ihrer Salze enthält.
10. Galvanisches Bad nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass
die im Bad enthaltenen üblichen galvanisch abscheidbaren Metalle Kobalt und Nickel
umfassen.
11. Verwendung eines Kobalt und Nickel enthaltenden galvanischen Bades nach den Ansprüchen
8 und 10 oder 9 und 10 zur Herstellung von Kobalt-Nickel-Phosphor-Schichten mit eingelagerten
Feststoffschmiermittelteilchen.
1. Galvanic bath comprising usual metals capable of being galvanically deposited as
well as solid lubricant particles and a hydrosoluble surfactant having cationic properties
at the pH value of the galvanic bath, for the simultaneous deposition of metal and
a lubricant solid having a permanent lubricating effect,
characterized in that
the cationic hydrosoluble surfactant is a compound of the type

in which A₁-A₉ represents H or an alkyl group having a low number of carbon atoms,
R₁-R₉ represents H, OH or an alkyl group having a low number of carbon atoms, X represents
a halogen or SO₄ and n represents the valence of X.
2. Galvanic bath according to claim 1, characterized in that the cationic hydrosoluble
surfactant is a compound of the type
3. Galvanic bath according to claim 1, characterized in that the cationic hydrosoluble
surfactant is a compound of the type
4. Galvanic bath according to one of claims 1 to 3, characterized in that X represents
Br.
5. Galvanic bath according to one of claims 1 to 3, characterized in that X represents
Cl.
6. Galvanic bath according to one of claims 1 to 5, characterized in that the solid
lubricant is polytetrafluoroethylene, graphite, graphite fluoride or molybdenum sulfide.
7. Galvanic bath according to claim 6, characterized in that the particle dimension
of the solid lubricant is of 3 to 6 µm.
8. Galvanic bath according to one of claims 1 to 7, characterized in that the bath
further includes phosphorous acid and/or at least one of its salts.
9. Galvanic bath according to one of claims 1 to 7, characterized in that the bath
further includes hypophosphorous acid and/or at least one of its salts.
10. Galvanic bath according to one of claims 1 to 9, characterized in that the usual
metals capable of being galvanically deposited contained in the bath include cobalt
and nickel.
11. Use of a galvanic bath according to claims 8 and 10 or 9 and 10 containing cobalt
and nickel, for preparing cobalt-nickel-phosphor layers including solid lubricant
particles incorporated therein.
1. Bain galvanique comportant des métaux usuels susceptibles d'être déposés par voie
galvanique ainsi que des particules de lubrifiant solide et un agent tensio-actif
hydrosoluble qui présente des propriétés cationiques à la valeur de pH du bain galvanique,
en vue du dépôt simultané de métal et d'un lubrifiant solide à effet de lubrification
permanent,
caractérisé en ce que
l'agent tensio-actif cationique hydrosoluble est une combinaison du type

dans laquelle A₁-A₉ représente H ou un groupement alkyle à bas nombre d'atomes de
carbones, R₁-R₉ représente H, OH ou un groupement alkyle à bas nombre d'atomes de
carbones, X représente un halogène ou SO₄ et n représente la valence de X.
2. Bain galvanique selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'agent tensio-actif
cationique hydrosoluble est une combinaison du type
3. Bain galvanique selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'agent tensio-actif
cationique hydrosoluble est une combinaison du type
4. Bain galvanique selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que X représente
Br.
5. Bain galvanique selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que X représente
Cl.
6. Bain galvanique selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le
lubrifiant solide est du polytétrafluoroéthylène, du graphite, du fluorure de graphite
ou du sulfure de molybdène.
7. Bain galvanique selon la revendication 6, caractérisé en ce que la dimension des
particules du lubrifiant solide est de 3 à 6 µm.
8. Bain galvanique selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que le
bain contient en outre de l'acide phosphoreux et/ou au moins un des sels de celui-ci.
9. Bain galvanique selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que le
bain contient en outre de l'acide hypophosphoreux et/ou au moins un des sels de celui-ci.
10. Bain galvanique selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que les
métaux usuels susceptibles d'être déposés par voie galvanique contenus dans le bain
comprennent le cobalt et le nickel.
11. Utilisation d'un bain galvanique selon les revendications 8 et 10 ou 9 et 10 contenant
du cobalt et du nickel pour la préparation de couches de cobalt-nickel-phosphore comportant
des particules de lubrifiant solide incorporées.