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(11) |
EP 0 219 635 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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11.04.1990 Patentblatt 1990/15 |
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Anmeldetag: 14.08.1986 |
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Handbetätigbare Pumpe für Förderpumpen von Kraftstoff-Einspritzanlagen für Brennkraftmaschinen
Hand-operated pump for feed pumps of fuel injection systems for internal-combustion
engines
Pompe à main pour les pompes d'alimentation des systèmes d'injection de combustible
pour moteurs à combustion interne
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE GB IT |
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Priorität: |
27.09.1985 DE 3534485
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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29.04.1987 Patentblatt 1987/18 |
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Patentinhaber: ROBERT BOSCH GMBH |
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70442 Stuttgart (DE) |
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Erfinder: |
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- Eberl, Leonhard
verstorben (DE)
- Mielich, Karl
D-8011 Baldham (DE)
- Mozes, Miklos, Dipl.-Ing.
D-8000 München 40 (DE)
- Schmid, Walter
D-8000 München 80 (DE)
- Stieninger, Klaus
D-8000 München 71 (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
GB-A- 2 114 237 US-A- 3 468 257 US-A- 4 147 476
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US-A- 2 290 829 US-A- 3 803 988
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- Druckschrift der Robert Bosch GmbH, Stuttgart "Bosch Technische Unterrichtung-Diesel-Einspritzausrüstung
(1)",VDT-UBP 001/15, S. 26, 2. Ausgabe, 30.04.73
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Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine handbetätigbare Pumpe für Förderpumpen von Kraftstoff-Einspritzanlagen
für Brennkraftmaschinen nach der Gattung des Anspruchs 1.
[0002] Derartige manuell betätigbare Pumpen dienen zum Füllen der Anlage bei Inbetriebnahme
oder zum Wiederauffüllen und Entlüften nach einem Eingriff, wie beispielsweise beim
Wechsel eines Filtereinsatzes oder einer Filterbox. In Ruhelage der Pumpe muß der
Kolben im Zylinder deshalb arretiert sein und den Arbeitsraum im Zylinder abdichten,
damit Druckstöße (Druckspitzen) der Förderpumpe den Kolben oder die Dichtungen nicht
beschädigen oder sogar zerstören, wodurch die Pumpe nicht mehr funktionstüchtig wäre.
[0003] Aus der US-A 2 290 829 ist eine Handpumpe gattungsgemäßer Bauart bekannt, die allerdings
fest in das Gehäuse der Förderpumpe einer Kraftstoffeinspritzanlage integriert ist.
Die Arretierung des Kolbens erfolgt hier selbsttätig ohne weitere Sicherungsmittel
durch die den Kolben in seiner Ruhelage haltende Rückholfeder. In dieser Lage des
Kolbens hat der Arbeitsraum sein größtes Volumen und vergrößert entsprechend das Totvolumen
des offen angeschlossenen Arbeitsraumes der Förderpumpe, wodurch außerdem die Druckstöße
der Förderpumpe voll auf die Dichtungen des Kolbens der Handpumpe durchschlagen und
diese zerstören können.
[0004] Aus der US-A 3 803 988 ist eine andersartige Handpumpe bekannt, die in eine Kraftstoffleitung
eingefügt ist und bei der die Arretierung des Kolbens in seiner Innenlage mittels
eines Bajonettverschlusses des Betätigungselementes mit dem Zylinder erfolgen muß.
In dieser Innenlage wird mittels eines Dichtzapfens nur ein Einlaßkanal aus der Kraftstoffleitung
abgedichtet. Desweiteren ist eine seit Jahrzehnten in dieser Bauart ausgelieferte
Handpumpe bekannt (Druckschrift der Robert Bosch GmbH, Stuttgart, "Bosch Technische
Unterrichtung - Diesel-Einspritzausrüstung (1), VDT-UBP 001/15, Seite 26, Bild 35,
2. Ausgabe vom 30. April 1973), deren Kolben einen Gewindezapfen und deren Zylinder
ein korrespondierendes Innengewinde aufweisen. Durch Einschrauben des Gewindezapfens
in das Innengewinde erfolgt hierbei die Arretierung des Kolbens in seiner Innenlage
und eine Abdichtung der Arbeitsräume von Hand- und Förderpumpe. In der Praxis hat
es sich jedoch herausgestellt, daß diese von der Bedienungsperson vorzunehmenden Arretierungen
nicht immer erfolgten und dadurch die eingangs beschriebenen Schäden an der Pumpe
entstanden oder gar deren Ausfall verursachten.
Vorteile der Erfindung
[0005] Mit der Erfindung werden die im vorerwähnten Stand der Technik dargelegten Probleme
mit technisch einfachen Mitteln gelöst, und es wird erreicht, daß nach der Betätigung
der Pumpe eine besondere Arretierung oder ähnliche Festlegung des Kolbens am Zylinder
nicht erfolgen muß. Durch die automatische Abdichtung mittels des Absperrventils in
der Außenlage des Kolbens erreicht man einerseits einen geringstmöglichen Totraum
in dem Saug- und Drucksystem der Förderpumpe und andererseits verhindert man Druckspitzen
an der hin-und herbewegten Kolbendichtung. Der Vorteil der gattungsgemäßen Handpumpe,
gemäß dem die Pumpe nur eine Druckbetätigung erfordert und somit auch an schwer zugänglichen
Stellen noch betätigbar ist, beibehalten worden.
[0006] Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
beschrieben. So werden mit den Merkmalen gemäß Anspruch 3 oder 4 Hubdifferenzen zwischen
Ventil und Kolben in vorteilhafter Weise ausgeglichen. Mit den Merkmalen gemäß Anspruch
6 wird zum einen der Innenbereich der Pumpe gegen Schmutz und Spritzwasser geschützt
und zum anderen ein definierter Anschlag für den Kolben in seiner äußeren Totlage
(Außenlage) geschaffen.
Zeichnung
[0007] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und in der
Figurenbeschreibung näher erläutert. Die einzige Figur zeigt eine von Hand betätigbare
Handpumpe für Förderpumpen von Kraftstoff-Einspritzanlagen für Brennkraftmaschinen
in Axialschnitt und natürlicher Größe.
Beschreibung des Ausführungsbeispieles
[0008] Eine von Hand betätigbare Handpumpe für Förderpumpen von Kraftstoff-Einspritzanlagen
für Brennkraftmaschinen hat einen Zylinder 10 mit einem stirnseitigen, als Anschraubstutzen
11 ausgebildeten Bodenteil und einen Kolben 12 mit einem Stimzapfen 14, auf dem eine
mit dem Zylinder 10 zusammenwirkende Doppellippendichtung 13 aufgesprengt ist. Der
Anschraubstutzen 11 hat eine Bohrung 15, die sich zu einem konischen Ventilsitz 16
erweitert, der in eine zweite Bohrung 17 mit eingepreßter Stützhülse 18 übergeht.
Eine Ventilkugel 19 wird als Absperrteil eines Absperrventils 19A durch eine Ventilfeder
20, die an der Stützhülse 18 anliegt, an den Ventilsitz 16 gedrückt, und der Ventilsitz
16 und die Ventilkugel 19 bilden das Absperrventil 19A in Form eines Kugelventils.
[0009] Die Abdichtung und Befestigung des Zylinders 10 am Anschraubstutzen 11 erfolgt über
einen O-Ring 21 bzw. durch mehrere am Umfang verteilte Stemmstellen 22. Der Anschraubstutzen
11 weist einen Gewindezapfen 23 auf, der unter Zwischenlage eines Dichtringes 24 in
ein Innengewinde eines zum Arbeitsraum einer Förderpumpe 26 führenden Kanals 25 eingeschraubt
ist.
[0010] Der Kolben 12 hat eine Axialbohrung 28 und weist eine hohlzylinderförmige Kolbenstange
27 auf, deren Hohlraum 29 mit der Bohrung 28 eine ringförmige Innenschulter 30 bildet.
Ein hohlzylinderförmiger Ventilstößel 31 hat am einen Ende einen an der Innenschulter
30 anliegenden Außenbund 32 und am anderen Ende mehrere Radialschlitze 34 und einen
mittigen Zapfen 33. Die eine Stirnfläche des Ventilstößels 31 bildet einen Anschlag
38, der mit einer Stirnfläche 39 des Anschraubstutzens 11 in noch zu beschreibender
Weise zusammenwirkt. Den Arbeitsraum 36 der Handpumpe bilden ein Hohlraum, der vom
Zylinder 10, Anschraubstutzen 11 und Kolben 12 begrenzt ist, sowie der Hohlraum 29
der Kolbenstange 27 und ein Hohlraum 35 des Ventilstößels 31.
[0011] Ein aus Kunststoff gefertigtes Betätigungselement 37 hat eine Platte 40, an deren
Außenrand sich eine Hülse 41 mit einer stirnseitigen Innennut 42 fortsetzt, in die
ein Wulst 43 eines Anschlagringes 44 eingreift; dieser ist durch Ultraschallschweißen
an der Hülse 41 befestigt. Vom Mantel des Zylinders 10 steht ein Außenring 45 ab,
an dessen einer Schulter sich der Anschlagring 44 abstützt und an dessen gegenüberliegender
Schulter 46 sich eine als Schraubendruckfeder 47 ausgebildete Rückholfeder für den
Kolben 12 abstützt; andererseits drückt die Schraubendruckfeder 47 an eine Ringschulter
48 des Betätigungselementes 37. Der Anschlagring 44 und mindestens die Kolbenstange
27 bestehen aus kraftstoffresistentem Kunststoff.
[0012] Die Kolbenstange 27 ist in einer Ringrille 49 des Betätigungselementes 37 durch Ultraschallschweißen
befestigt. Eine vorgespannte Haltefeder 50 ist als Schraubendruckfeder ausgebildet,
die sich an einer zweiten Ringschulter 51 des Betätigungselementes 37 abstützt und
den Außenbund 32 des Ventilstößels 31 an die Innenschulter 30 des Kolbens 12 gedrückt
hält.
[0013] Die Handpumpe funktioniert folgendermaßen:
[0014] In der dargestellten Ruhelage ist das Absperrventil 19A geschlossen und der mit den
Hohlräumen 29 und 35 verbundene Arbeitsraum 36 der Pumpe mit einem Medium, d.h. mit
Luft, Kraftstoff oder einem Gemisch aus Kraftstoff und Luft gefüllt. Ein Druck gemäß
Pfeil 52 auf das Betätigungselement 37 bewirkt entgegen der Kraft der Rückholfeder
47 den Einwärtshub des Kolbens 12, wobei der Zapfen 33 das Absperrventil 19A aufstößt
und hierdurch Medium aus dem Arbeitsraum 36 in das Drucksystem 53 der Förderpumpe
26 gedrückt wird. Der weitergehende Einwärtshub bewirkt durch Zusammenwirken des Anschlages
38 mit der Stimfläche 39 den Stillstand des Ventilstößels 31, so daß danach der Druckkraft
(Pfeil 52) - zusätzlich zur Kraft der Rückholfeder 47 - die Kraft der Haltefeder 50
entgegenwirkt. Beim gesamten Einwärtshub wird Medium, d.h. Luft bzw. Kraftstoff oder
Kraftstoff-Luft-Gemisch vom Arbeitsraum 36 in das Drucksystem 53 der Förderpumpe 26
gedrückt.
[0015] Nach dem Einwärtshub und Aufhören der Druckkraft gemäß Pfeil 52 erfolgt selbsttätig
der Rückwärtshub (Pfeil 54) des Kolbens 12 in umgekehrter Reihenfolge, bis die dargestellte
Ruhelage der Pumpe mit geschlossenem Absperrventil 19A erreicht ist. Hierbei wird
Luft bzw. Medium, d.h. Kraftstoff oder Kraftstoff-Luft-Gemisch aus dem Saugsystem
55 der Förderpumpe 26 in den Arbeitsraum 36 gesaugt. Durch das wechselseitige Saugen
von Medium aus dem Saugsystem und Drücken in das Drucksystem wird die Einspritzanlage
gefüllt und gleichzeitig entlüftet.
[0016] Die Handpumpe ist auch zum gleichen Zweck in Rohrleitungen und dergleichen verwendbar,
wobei die Handpumpe dann an ein separates Gehäuse angebaut wird, das ein - für die
Funktion nötiges - Saugventil und ein Druckventil enthält. Im Regelfall, so beim dargestellten
Anbau an die Förderpumpe, werden in an sich bekannter Weise Saug- und Druckventil
der nicht näher dargestellten Förderpumpe 26 von der Handpumpe mitbenutzt.
1. Handbetätigbare Pumpe für Förderpumpen von Kraftstoff-Einspritzanlagen für Brennkraftmaschineh
mit einem an einem einen Arbeitsraum mit Saug-und Druckventil enthaltenden separaten
Gehäuse einer Handförderpumpe oder an einem Gehäuse der Förderpumpe (26) festgelegten
Zylinder (10), mit einem mittels einer Kolbenstange (27) und eines Betätigungselementes
(37) verschiebbaren Kolben (12), der mit dem Zylinder (10) einen Arbeitsraum (36)
bildet, und mit einer zwischen dem Betätigungselement (37) und dem Zylinder (10) angeordneten
Rückholfeder (47) für den Kolben (12), wobei beim Einwärtshub des Kolbens (12) das
zu fördernde Medium vom Arbeitsraum (36) der Handpumpe durch eine Verbindungsleitung
in das Drucksystem (53) der Förderpumpe (26) gedrückt wird und beim Rückwärtshub des
Kolbens (12) das Medium aus dem Saugsystem (55) der Förderpumpe (26) durch die Verbindungsleitung
in den Arbeitsraum (36) gesaugt wird, dadurch gekennzeichnet, daß in der Verbindungsleitung
zwischen dem Arbeitsraum (36) der Handpumpe und dem Saug- und Drucksystem (53, 55)
der Förderpumpe (26) ein in einem Bodenteil (11) des Zylinders (10) angeordnetes,
als Rückschlagventil wirkendes Absperrventil (19A) vorgesehen ist, dessen Absperrteil
(19) durch einen stirnseitig vorstehenden Zapfen (33) des Kolbens (12) bereits am
Anfang von dessen Einwärtshub (Pfeil 52) aufgestoßen und während annähernd des gesamten
Einwärts- und Rückwärtshubes offengehalten wird und das erst am Ende des Rückwärtshubes
(Pfeil 54) selbsttätig schließt.
2. Pumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Absperrventil (19A) als
federbelastetes Ventil, insbesondere als federbelastetes Kugelventil, ausgebildet
ist.
3. Pumpe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Absperrteil (19)
des Absperrventils (19A) über einen federnd nachgiebig im Kolben (12) geführten, den
Zapfen (33) aufweisenden Ventilstößel (31) in Öffnungsrichtung betätigbar ist.
4. Pumpe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß an einer dem Arbeitsraum (36)
abgewandten Schulter (30) innerhalb des Kolbens (12) der Ventilstößel (31) anliegt,
daß eine sich am Betätigungselement (37) abstützende vorgespannte Haltefeder (50)
den Ventilstößel (31) an die Schulter (30) des Kolbens (12) drückt und daß der Ventilstößel
(31) hohlzylinderförmig ist und an seinem in den Arbeitsraum (36) ragenden Ende den
das Absperrteil (19) vom Ventilsitz (16) abhebenden Zapfen (33) und einen den Hub
des Ventilstößels (31) begrenzenden Anschlag (38) aufweist.
5. Pumpe nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (12) und die
Kolbenstange (27) hohlzylinderförmig sind und der Hohlraum (29) der Kolbenstange (27)
die Haltefeder (50) aufnimmt.
6. Pumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein bundartiger
Außenring (45) des Zylinders (10) eine Außenschulter (46) zur Abstützung der Rückholfeder
(47) bildet, daß das Betätigungselement (37) eine Platte (40) aufweist mit einer an
deren Außenrand angeformten Hülse (41), an deren Stirnfläche ein in Ruhelage des Kolbens
(12) durch die Kraft der Rückholfeder (47) am Außenring (45) des Zylinders (10) anliegender
Anschlagring (44) befestigt ist.
1. Hand-operated pump for feed pumps of fuel injection systems for internal-combustion
engines, comprising a cylinder (10) secured to a separate housing, containing a working
chamber with suction and pressure valve, of a hand feed pump or to a housing of the
feed pump (26), a plunger (12) which is displaceable by means of a plunger rod (27)
and an actuating element (37) and, with the cylinder (10), forms a working chamber
(36), and a restoring spring (47) for the plunger (12), which restoring spring (47)
is arranged between the actuating element (37) and the cylinder (10), the medium to
be delivered being forced, during the inward stroke of the plunger (12), from the
working chamber (36) of the hand pump through a connecting line into the pressure
system (53) of the feed pump (26) and, during the return stroke of the plunger (12),
the medium being drawn out of the suction system (55) of the feed pump (26) through
the connecting line into the working chamber (36), characterized in that a shut-off
valve (19A) arranged in a base part (11) of the cylinder (10) and acting as a non-return
valve is provided in the connecting line between the working chamber (36) of the hand
pump and the suction and pressure system (53, 55) of the feed pump (26), the shutoff
part (19) of which shut-off valve (19A), is pushed open at the start of the inward
stroke (arrow 52) of the plunger (12), by a stem (33), projecting at the end face,
of the plunger (12) and is kept open during approximately the entire inward and return
stroke and which closes automatically only at the end of the return stroke (arrow
54).
2. Pump according to Claim 1, characterized in that the shut-off valve (19A) is designed
as a spring-loaded valve, in particular as a spring-loaded ball valve.
3. Pump according to Claim 1 or 2, characterized in that the shut-off part (19) of
the shut-off valve (19A) can be actuated in the opening direction via a valve lifter
(31) guided in a cushioned flexible manner in the plunger (12) and having the stem
(33).
4. Pump according to Claim 3, characterized in that the valve lifter (31) bears against
a shoulder (30), remote from the working chamber (36), inside the plunger (12), in
that a preloaded retaining spring (50) supported against the actuating element (37)
presses the valve lifter (31) against the shoulder (30) of the plunger (12), and in
that the valve lifter (31) is of hollow cylindrical shape and, at its end projecting
into the working chamber (36), has the stem (33) which lifts the shut-off part (19)
from the valve seat (16) and a stop (38) which limits the stroke of the valve lifter
(31).
5. Pump according to Claim 3 or 4, characterized in that the plunger (12) and the
plunger rod (27) are of hollow cylindrical shape, and the hollow space (29) of the
plunger rod (27) accommodates the retaining spring (50).
6. Pump according to any of Claims 1 to 5, characterized in that a collar-like outer
ring (45) of the cylinder (10) forms an outer shoulder (46) for supporting the restoring
spring (47), in that the actuating element (37) has a plate (40) with a sleeve (41)
which is shaped to the outer margin of the plate (40) and fixed to its end face is
a stop ring (44) which, in the unoperated position of the plunger (12), bears against
the outer ring (45) of the cylinder (10) owing to the force of the restoring spring
(47).
1. Pompe s'actionnant à la main pour pompes d'alimentation de systèmes d'injection
de combustible pour moteurs à combustion interne, pourvue d'un cylindre (10) fixé
à un carter séparé, d'une pompe de circulation à main, contenant une chambre de travail
avec soupape d'aspiration et de refoulement, ou bien à un carter de la pompe d'alimentation
(26), pourvue également d'un piston (12) déplaçable en coulissant au moyen d'une tige
de piston (27) et d'un élément de manoeuvre (37), et qui forme avec le cylindre (10)
une chambre de travail (36), et pourvue aussi d'un ressort de rappel (47), pour le
piston (12), monté entre l'élément de manoeuvre (37) et le cylindre (10), la réalisation
étant telle, que lors de la course en-dedans du piston (12), le milieu à refouler
est poussé depuis la chambre de travail (36) de la pompe à main, en passant par une
conduite de liaison, dans le système de refoulement (53) de la pompe d'alimentation
(26), et que, lors de la course en arrière du piston (12), le milieu est aspiré depuis
le système d'aspiration (55) de la pompe d'alimentation (26), en passant par la conduite
de liaison, dans la chambre de travail (36), pompe à main caractérisée en ce que,
dans la conduite de liaison entre la chambre de travail (36) de cette pompe à main
et le système d'aspiration et de refoulement (53, 55) de la pompe d'alimentation (26),
il est prévu une soupape d'arrêt (19A) montée dans un élément de fond (11), dont est
pourvu le cylindre (10), et agissant en tant que soupape de non-retour, et dont l'élément
de blocage (19), sous l'effet d'une broche (33), faisant saillie du côté frontal,
du piston (12), est poussé déjà au début de la course en-dedans (flèche 52) de ce
piston (12), et pendant à peu près toute la course en-dedans et en arrière est maintenu
ouvert, et ne se ferme, de façon automatique, qu'à la fin de la course en arrière
(flèche 54).
2. Pompe selon la revendication 1, caractérisée en ce que la soupape d'arrêt (19A)
est constituée sous la forme d'une soupape chargée par ressort, notamment sous la
forme de soupape sphérique chargée par ressort.
3. Pompe selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que l'élément de blocage
(19) de la soupape d'arrêt (19A) s'actionne dans le sens de l'ouverture par l'intermédiaire
d'un poussoir de soupape (31) pourvu de la broche (33) et guidé en étant flexible
élastiquement dans le piston (12).
4. Pompe selon la revendication 3, caractérisée en ce que le poussoir de soupape (31)
s'applique contre un épaulement (30) situé, à l'opposé de la chambre de travail (36),
à l'intérieur du piston (12), en ce qu'un ressort de retenue (50) précontraint s'appuyant
contre l'élément de manoeuvre (37) presse le poussoir de soupape (31) contre l'épaulement
(30) du piston (12), et en ce que le poussoir de soupape (31) est en forme de cylindre
creux et, à son extrémité pénétrant dans la chambre de travail (36), est pourvu de
la broche (33) soulevant l'élément de blocage (19) du siège de soupape (16), et d'une
butée (38) limitant la course du poussoir de soupape (31).
5. Pompe selon la revendication 3 ou 4, caractérisée en ce que le piston (12) et la
tige de piston (27) sont en forme de cylindre creux, et l'espace vide (29) de la tige
de piston (27) reçoit le ressort de retenue (50).
6. Pompe selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce qu'un anneau extérieur
(45), formant collet, du cylindre (10) constitue un épaulement extérieur (46) pour
servir d'appui au ressort de rappel (47), en ce que l'élément de manoeuvre (37) comporte
une plaque (40) pourvue d'un manchon (41.) formé sur son bord extérieur, et sur la
surface frontale duquel est fixé un anneau de butée (44) s'appliquant, dans la position
de repos du piston (12), sous l'effet de la force du ressort de rappel (47), contre
l'anneau extérieur (45) du cylindre (10).
