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(11) |
EP 0 219 883 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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27.09.1989 Patentblatt 1989/39 |
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Anmeldetag: 24.10.1986 |
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Montagegerüst mit stufenlos verstellbarer Hebebühne
Scaffolding with continuously raisable platform
Echafaudage avec plate-forme mobile en continu
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE ES FR LI |
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Priorität: |
25.10.1985 DE 3538057
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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29.04.1987 Patentblatt 1987/18 |
| (73) |
Patentinhaber: Pfeifer, Johann B. |
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D-6530 Bingen-Sponsheim (DE) |
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Erfinder: |
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- Pfeifer, Johann B.
D-6530 Bingen-Sponsheim (DE)
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| (74) |
Vertreter: Popp, Eugen, Dr. et al |
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MEISSNER, BOLTE & PARTNER
Widenmayerstrasse 48 80538 München 80538 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 1 434 505 DE-A- 3 443 023 FR-A- 2 192 062
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DE-A- 3 102 468 FR-A- 363 054
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Montagegerüst mit stufenlos verstellbarer Hebebühne gemäß
Oberbegriff des Patentanspruches 1.
[0002] Ein derartiges Montagegerüst ist aus der DE-A 3 102 468 bekannt. Dieses Montagegerüst
hat sich in der Praxis vortrefflich bewährt. Es wird mit geringem konstruktivem Aufwand
eine hohe Stabilität in jeder Höhenlage der Hebebühne erreicht. Die Hebebühne ist
mit dem Fahrgestell in jeder Höhenlage "starr" verbunden, wobei die Seilzugkonstruktion
noch den Vorteil hat, daß die insgesamt eine leichte Bauausführung erlaubt.
[0003] Ziel der vorliegenden Erfindung ist die Weiterentwicklung des bekannten Montagegerüstes
dahingehend, daß eine hohe Stabilität mit noch geringerem Konstruktions- und Handhabungsaufwand
erhalten wird und eine leicht-gängige Höhenverstellung der Hebebühne in jeder Höhenlage
derselben gewährleistet ist.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die in dehn Patentansprüchen, insbesondere
in den Patentansprüchen 1 und 3, angegebenen Merkmale gelöst.
[0005] Bei der erfindungsgemäßen Konstruktion ist im Vergleich zum bekannten Stand der Technik
nur noch die halbe Anzahl von Seilzügen erforderlich. Der Antriebsmechanismus wird
dadurch erheblich vereinfacht. Erfindungsgemäß umfaßt der Antriebsmechanismus für
sämtliche Seilzüge eine einzige durchgehende Seiltrommel, auf die jeweils im Abstand
voneinander die jeder Stütze zugeordneten Seilzüge aufwickelbar sind. Dadurch wird
eine gleichförmige Auf- und Abwicklung der vier Seilzüge über den gesamten Bereich
der Höhenverstellung erreicht. Die Geschwindigkeit der Auf- und Abbewegung der Hebebühne
wird also längs der Verschiebestrecke nicht verändert, das heißt, bleibt im wesentlichen
konstant. Desweiteren ist gewährleistet, daß die Seilzüge in jeder Höhenlage ständig
gespannt gehalten sind, wodurch höchste Stabilität auch während des Anhebens bzw.
Absenkens der Hebebühne erreicht wird. Durch die erfindungsgemäße Mehrfach-Umlenkung
der Seilzüge an jeder Stütze wird ein Flaschenzugeffekt erhalten, wodurch sich die
Höhenlage der Hebebühne selbst bei hoher Belastung leicht verändern läßt. Desweiteren
wird dadurch die Sicherheit der Vorrichtung zusätzlich erhöht, da die Hebebühne statt
an nur zwei Seilabschnitten an mindestens vier Seilabschnitten hängt. Aufgrung des
erwähnten Flaschenzugeffektes kann auch mit geringerer Motorleistung gearbeitet werden.
[0006] Für die Stabilität von besonderer Bedeutung ist noch die Ausbildung der Stützen jeweils
in Form von Mehrkant-, insbesondere Vierkant-Profilrohren. Dadurch werden mögliche
Eigentorsionen der Stützen, die bei hohen Belastungen und angehobener Hebebühne zu
geringen Verwindungen und damit Instabilität führen können, wietgehend unterdrückt.
Statt Mehrkant-Profilrohre können als Stützen auch hinsichtlich der Torsions- und
Knicksteifigkeit gleichwertige Stangenprofile, wie zum Beispiel I-Profilstangen, verwendet
werden. Praktische Versuche haben jedoch gezeigt, daß sich Vierkant-Profilrohre ganz
besonders eignen, und zwar sowohl aus Gewichts- als auch Steifigkeitsgründen.
[0007] Hinsichtlich der Handhabung des erfindungsgemäßen Montagegerüstes sind erwähnenswert
die vorgeschlagenen Maßnahmen zum Abklappen der Stützen etwa in die Ebene des Fahrgestells
nach den Ansprüchen 3 und 7, 8. Diese Maßnahmen sind grundsätzlich auch bei der bekannten
Vorrichtung anwendbar, d. h. unabhängig von der hier vorgeschlagenen Seilzugführung.
[0008] Vorzugsweise sind an den vier Seiten der Hebebühne abklappbare Geländer angebracht,
so daß auch ein freier Zugang zur Hebebühne geschaffen werden kann. Dieser Vorteil
kann dazu genutzt werden, daß mehrere Hebebühnen nebeneinander gestellt und zum Beispiel
mittels Brücken miteinander verbunden werden, so daß eine beliebig lange Ebene entsteht,
die anhebbar oder absenkbar ist. In diesem Falle ist jedoch eine Synchronschaltung
der jeder Hebebühne zugeordneten Antriebe empfehlenswert.
[0009] Nachstehend werden Ausführungsformen der Erfindung anhand der beigefügten Zeichnung
näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein Montagegerüst gemäß Erfindung in schematischer Seitenansicht;
Fig 2. das Montagegerüst nach Fig. 1 in schematischer Draufsicht;
Fig. 3 eine erste Ausführungsform einer Stützrollenführung der Hebebühne an einer
aufrechten Stütze in schematischer Draufsicht;
Fig. 4 eine zweite Ausführungsform einer Stützrollenlagerung der Hebebühne an einer
aufrechten Stütze in schematischer Draufsicht; und
Fig. 5 zwei durch eine Brücke miteinander verbunden Montagegerüste mit jeweils angehobener
Hebebühne in schematischer Vorderansicht.
[0010] Das in den Figuren dargestellte Montagegerüst weist eine Hebebühne 3 auf, die längs
auf einem Gestell 1, insbesondere Fahrgestell, aufrecht angeordneter Stützen 2 durch
Hubseile 7 bzw. 12 stufenlos höhenverstellbar ist. Zwischen Hebebühne 3 und Gestell
1 sind geneigt zueinander und zur Ebene des Gestells 1 verlaufende Stabilisierungsseils
7, 12 zur Stabilisierung der Hebebühne 3 angeordnet. Diese sind mittels einer an der
Hebebühne 3 angeordneten Seilwickeleinrichtung, die eine durchgehende Seiltrommel
10 umfaßt, auf- bzw. abspulbar. Konkret sind die Hub- und Stabilisierungsseile 7,
12 jeweils zu einem gemeinsamen Seil miteinander verbunden und mittels der genanten
Seiltrommel 10 synchron auf- bzw. abspulbar. Die derart ausgebildeten Hub-und Stabilisierungsseile
7, 12 sind dabei jeweils ausgehend von der gemeinsamen Seiltrommel 10 über eine erste
an der Hebebühne 3 angeordnete Umlenkrolle 14, eine am oberen Ende der zugeordneten
Stütze 2 angeordnete zweite Umlenkrolle 16, von dort über eine dritte an der Hebebühne
3 angeordnete Umlenkrolle 18 sowie zurück über eine vierte, ebenfalls im oberen Bereich
der zugeordneten Stütze 2 gelagerte Umlenkrolle 20 und schließlich von dort über eine
am Gestell 1 angeordnet fünfte Umlenkrolle 22 zur Hebebühne 3 unter Befestigung daran
zurückgeführt, und zwar derart, daß sich die von der fünften Umlenkrolle 22 zur Hebebühne
3 erstreckenden Seilabschnitte jeweils raumdiagonal zwischen Hebebühne 3 und Gestell
1 erstrecken. Die Befestigung der Seilzüge 7, 12 an der Hebebühne 3 ist in Fig. 1
mit den Bezugsziffern 7' bzw. 12' gekennzeichnet.
[0011] Die Anzahl der Hub- und Stablilisierungsseile 7, 12 entspricht dabei der Anzahl der
aufrechten Stützen 2, d. h. hier vier. Das Gestell 1 kann - wie bereits erwähnt -
als Fahrgestell ausgebildet und zugleich Rahmen eines Kraftfahrzeuganhängers sein.
Mittels höhenverstellbarer Stützrollen ist das Montagegerüst dann gegenüber Bodenunebenheiten
ausrichtbar sowie mittels zusätzlicher Bodenstützen stabilisier- und örtlich fixierbar.
In diesem Falle kann die Hebebühne 3 zugleich als Ladefläche ausgebildet sein.
[0012] Die vier Seilzüge 7 bzw. 12 sind im Abstand voneinander auf der gemeinsamen Seiltrommel
10 aufwickelbar. Diese besitzt ein großes Aufwickelpotential. Der Durchmesser der
Seilwicklung auf der Seiltrommel 10 bleibt konstant mit der Folge, daß die Hub- bzw.
Absenkgeschwindigkeit der Hebebühne 3 über die gesamte Hubstrecke entsprechend konstant
bleibt. Beim vorbekannten Stand der Technik, bei der Seilspulen verwendet werden,
ist diese Bewegung konstant nicht erzielbar.
[0013] Aufgrund der zweifachen Seilführung im Bereich jeder Stütze 2 wird ein entsprechender
Flaschenzugeffekt erhalten, wodurch mit relativ geringen Antriebsleistungen auch bei
hohen Belastungen der Hebebühne 3 eine relativ leichtgängige Höhenverstellung desselben
erzielbar ist. Desweiteren ist auch die Sicherheit des Montagegerüstes bei angehobener
Hebebühne 3 gegenüber dem Stand der Technik erhöht, da diese an jeder Stütze jeweils
an vier Seilzugabschnitten hängt anstatt nur zwei Seilzugabschnitten wie beim Stand
der Technik. Selbstverständlich kann auch eine Mehrfach-Seilführung an jeder Stütze
vorgesehen sein mit einem entsprechend erhöhten Flaschenzugeffekt.
[0014] Hinsichtlich der Darstellung der oben beschriebenen Anordnung der Seilzüge 7, 12
relativ zueinander und relativ zum Gestell 1 einerseits und zur Hebebühne 3 andererseits
wird auf Fig. 5 der DE-A 3 443 023 verwiesen.
[0015] Wie Fig. 1 erkennen läßt, sind die Stützen 2 am Fahrgestell 1 etwa in die Ebene desselben
klappbar, und zwar um die Umlenkachsen 44, 46. Diese sind am Gestell 1 jeweils so
zueinander positioniert, daß die Stützen 2 sich in eine übereinander liegende Transportlage
klappen lassen. Konkret befenden sich die Gelenkachsen 44, 46 in zwei übereinander
angeordneten Ebenen. Die Anordnung der Stützen 2 ist so getroffen, daß sie ohne Demontage
der Seilzugführngen 7, 12 in die Transportlage und aus dieser wieder herausgeklappt
werden können, und zwar mittels eines einzigen, der Seiltrommel 10 zugeordneten Antriebs.
Es ist jedoch auch denkbar, den Stützen 2 jeweils eine gesonderte Seilführung zuzuordnen,
die mit einem gesonderen Antrieb zum Aufrichten der Stützen in Wirkverbindung stehen.
In beiden Fällen brauchen auf jeden Fall die Seilzüge 7, 12 nicht demontiert zu werden.
[0016] Wie die Fig. 2 bis 4 erkennen lassen, sind die Stützen 2 jeweils in Form von Vierkant-Profilrohren
ausgebildet. Die Hebebühen 3 ist an diesen Stützen 2 entweder über Gleitlagerplatten,
nämlich in Form von die Ecken der Vierkant-Profilrohre umfassenden Winkelprofile 24,
26, 28 und 30, oder über an den Seitenflächen oder mindestens zwei diametral angeordneten
Ecken der Vierkant-Profilrohre abrollende Stützrollen 32, 34, 36, 38 (Fig. 3) bzw.
40, 42 (Fig. 4) auf- und abbewegbar geführt. Zum Zweck des Umklappens der Stützen
2.in die Transportlage sind die in Klapprichtung bzw. Klappebene liegenden Gleitlager
(Winkelprofile 24, 26) aus dieser Ebene herausschwenkbar (aufrechte Schwenkachse 44)
und an den beiden entsprechenden Längsseiten der Hebebühne 3 fixierbar, so daß die
Stützen 2 an den genannten Lagern in die Transportlage vorbeiklappbar sind. Die Verschwenkbarkeit
der Gleitlager 24, 26 ist in Fig. 2 mit dem Doppelpfeil 46 angezeigt. In gleicher
Weise müßten bei Anordnung von Rollenlagern gemäß Fig. 3 oder 4 die Stützrollen 32
oder 36 bzw. 42 oder 40 aus der Klappebene herausschwenkbar an der Hebebühne 3 gelagert
sein.
[0017] Die den Stützen 2 zugeordneten Gleit- oder Rollenlager sind hinsichtlich ihres Anpreßdruckes
einstellbar, d. h. mehr oder weniger stark gegen die jeweils zugeordnete Seite der
Profilrollenstützen 2 drückbar. Zusätzlich kann eine elastische Vorspannung der genannten
Lager unter entsprechender Anpressung derselben gegen die Stützen 2 vorgesehen sein.
Dadurch ist eine spielfreie Führung der Hebebühne 3 an den Stützen 2 sichergestellt.
Bei Verwendung von Gleitlagern sind die Gleitflächen derselben vorzugsweise mit speziellen
Reibbelägen versehen entsprechend Bremsbelägen herkömmlicher Trommel- oder Scheibenbremsen,
wie sie zum Beispiel im Automobilbau verwendet werden. Vorzugsweise ist dann die Einstellung
der Gleitführung so, daß die Hebebühne 3 sich bei einem eventuellen Seilriß nur langsam
absenkt. Vorzugsweise ist jedoch zusätzlich eine Seilrißbremse entsprechend derjenigen
nach der DE-OS 31 02 468 vorgesehen.
[0018] Die aus der Klappebene der Stützen 2 herausschwenkbaren Gleitlager 24, 26 sind jeweils
an einer um die aufrechte Achse 44 verschwenkbaren Platte 48 angeordnet. Am freien
Ende derselben ist eine Lasche 50 angelenkt, deren anderes Ende mit einem Gleitschuh
52 gelenkig verbunden ist. Dieser Gleitschuh 52 ist an den entsprechend zugeordneten
Seiten, hier Längsseiten, der Hebebühne 3 hinun herverschiebbar gelagert und mittels
einer ihm zugeordneten Feststelleinrichtung, zum Beispiel Feststellschraube oder -bolzen,
in vorbestimmten Endlagen fizierbar. Die eine Endlage ist in Fig. 2 links oben, die
andere Endlage in Fig. 2 links unten dargestellt.
[0019] Bei der Gleitlagerausführung nach Fig. 2 oder auch nach Fig. 4 ist es möglich, an
den Außenseiten der Stützen 2 Befestigungslaschen 54 anzuordnen, mittels denen die
Stützen 2 bzw. Hebebühne 3 an einer aufrechten Wand oder dergleichen anschließbar
ist.
[0020] Jede Hebebühne ist vorzugsweise an den vier Seiten mit einem Geländer 56 versehen,
das wegklappbar ist, so daß an der entsprechenden Seite ein freier Durchgang entsteht.
Dies kann dazu genutzt werden, mehrere Montagegerüste entsprechend Fig. 5 nebeneinander
aufzustellen und die Hebebühnen 3 derselben durch Brücken 58 miteinander zu verbinden,
so daß eine beleibig lange begehbare Ebene entsteht, die anhebbar oder absenkbar ist.
Vorzugsweise sind dann die den einzelnen Hebebühnen 3 augeordneten Antriebe synchron
geschaltet.
1. Montagegerüst mit stufenlos verstellbarer Hebebühne (3), die längs auf einem Gestell,
insbesondere Fahrgestell (1), aufrecht angeordneter Stützen (2) durch Hubseile höhenverstellbar
ist, wobei zwischen Hebebühne (3) und Fahrgestell (1) geneigt zueinander und zur Ebene
des Fahrgestells (1) verlaufende Stabilisierungsseile zur Stabilisierung der Hebebühne
(3) angeordnet sind, die mittels einer an der Hebebühne (3) angeordneten Seilwickeleinrichtung
auf- bzw. abspulbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Hub- und Stabilisierungsseile
jeweils zu einem gemeinsamen Seil (7 bzw. 12) miteinander verbunden und mittels einer
gemeinsamen Seiltrommel (10), dei Teil der Seilwickeleinrichtung ist, synchron auf-
bzw. abspulbar sind, und die ferner jeweils ausgehend von der Seiltrommel (10) über
eine erste an der Hebebühne (3) angeordnete Umlenkrolle (14), eine am oberen Ende
der zugeordneten Stütze (2) angeordnete zweite Umlenkrolle (16), von dort über mindestens
eine weitere bzw. dritte an der Hebebühne (3) angeordnete Umlenkrolle (18) sowie zurück
über eine vierte, ebenfalls im oberen Bereich der zugeordneten Stütze (2) gelagerte
Umlenkrolle (20) und schließlich von dort über eine im unteren Bereich der Stütze
(2) oder am Gestell (1) angeordnete fünfte Umlenkrolle (22) zur Hebebühne (3) unter
Befestigung daran zurückgeführt sind derart, daß sich die von der fünften Umlenkrolle
(22) zur Hebebühne (3) erstreckenden Seilabschnitte jeweils raumdiagonal zwischen
Hebebühne (3) und Gestell (1) erstrecken.
2. Montagegerüst nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl der Hub-
und Stabilisierungsseile (7 bzw. 12) der Anzahl, insbesondere vier, der aufrechten
Stützen (2) entspricht.
3. Montagegerüst, insbesondere nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Stützen (2) am Gestell (1) etwa in die Ebene desselben klappbar sind, vorzugsweise
jeweils zwei an einer Seite der Hebebühne (3) benachbart angeordnete Stützen (2) in
eine Transportlage übereindander liegend.
4. Montagegerüst nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Stützen (2) jeweils Mehrkant-, insbesondere Vierkant-Profilrohre sind, an denen die
Hebebühne (3) auf- und abbewegbar gelagert ist.
5. Montagegerüst nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebebühne (3) an
den Stützen (2) über Gleitlager, insbesondere in Form von die Ecken der Profilrohrstützen
(2) umfassenden Winkelprofilen (24, 26, 28, 30), oder über an den Seitenflächen oder
mindestens zwei diametral angeordneten Ecken der Profilrohrstützen (2) abrollenden
Stützrollen (Lagerwalzen 32, 34, 36, 38 bzw. V-Rollen 40, 42) auf- und abbewegbar
geführt ist.
6. Montagegerüst nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleit- und/oder
Rollenlager, zumindest an einer Seite der Profilrohrstützen (2), hinsichtlich ihres
Anpreßdruckes einstellbar, d. h. mehr oder weniger stark gegen die jeweils zugeordnete
Seite der Profilrohrstützen (2) drückbar sind.
7. Montagegerüst nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß zum Zweck des
Umklappens der Stützen (2) etwa in die Ebene des Gestells (1) die in Klapprichtung
bzw. -ebene liegenden Gleit-(24, 26) oder Rollenlager (32, 36 bzw. 40, 42) aus dieser
Ebene heraus schwenkbar sind, so daß die entsprechenden Stützen (2) an diesen Lagern
vorbei klappbar sind.
8. Montagegerüst nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die
Stützen (2) mittels gesonderter Seilführung mit gesonderem Antrieb aufrichtbar sind.
1. Erecting scaffolding including an infinitely variable lifting platform (3) which
is adapted for height adjustment by means of hoisting cables in longitudinal direction
on a frame, especially an undercarriage (1) composed of upright supports (2), wherein
stabilizing cables for stabilizing the lifting platform (3) are disposed between lifting
platform (3) and undercarriage (1) at an inclination relative to each other and to
the plane of the undercarriage (1), said stabilizing cables adapted to be reeled and
unreeled by means of cable reeling means mounted at the lifting platform (3), characterised
in that the hoisting and stabilizing cables are respectively combined to form a joint
cable (7 and 12, respectively) and can be reeled and unreeled in synchronism by means
of a common cable drum (10) which forms part of the cable reeling means, said cables
being furthermore trained, while respectively starting from the cable drum (10), over
a first deflection pulley (14) mounted on the lifting platform (3), a second deflection
pulley (16) mounted on the top end of the associated support (2), thence over at least
one further or third deflection pulley (18) mounted on the lifting platform (3) and
back over a fourth deflection pulley (20) also mounted in the upper portion of the
allocated support (2) and thence finally over a fifth deflection pulley (22) disposed
in the bottom portion of the support (2) or on the undercarriage (1) and back to the
lifting platform (3) where the cables are fixed, so that all of the cable sections
extending from the fifth deflection pulley (22) to the lifting platform (3) extend
as body diagonals between lifting platform (3) and undercarriage (1).
2. Erecting scaffolding as claimed in claim 1, characterised in that the number of
hoisting and stabilizing cables (7 and 12, respectively) corresponds to the number
of upright supports (2), which is four in particular.
3. Erecting scaffolding especially as claimed in claim 1 or claim 2, characterised
in that the supports (2) on the undercarriage (1) can be folded approximately into
the plane of said undercarriage, wherein preferably two supports (2) which are adjacent
each other on one side of the lifting platform (3) can be folded on top of each other
to a transport position.
4. Erecting scaffolding as claimed in any one of the claims 1 to 3, characterised
in that the supports (2) each are multi-cornered, especially square section struts
on which the lifting platform (3) is supported for up and down movement.
5. Erecting scaffolding as claimed in claim 4, characterised in that the lifting platform
(3) is guided for up and down movement on the supports (2) by way of slide bearings,
especially in the form of corner irons (24, 26, 28, 30) encompassing the corners of
the section struts (2), or by way of supporting rollers (bearing rollers 32, 34, 36,
38 or grooved pulleys 40, 42, respectively) riding along the side surfaces or over
at least two diametrically disposed corners of the section struts (2).
6. Erecting scaffolding as claimed in claim 5, characterised in that the slide bearings
and/or roller bearings are adjustable in respect of their contact pressure at least
on one side of the section struts (2), i.e. they may be urged to a greater or lesser
extent against the respective associated side of the section struts (2).
7. Erecting scaffolding as claimed in claim 5 or claim 6, characterised in that for
folding the supports (2) approximately into the plane of the undercarriage (1), the
slide bearings (24, 26) or roller bearings (32, 36 and 40, 42) disposed in the direction
or the plane of folding can be pivoted out of said plane so that the corresponding
supports (2) may be folded past said bearings.
8. Erecting scaffolding as claimed in any one of the claims 1 to 7, characterised
in that the supports (2) are adapted to be erected by means of separate cable guide
means including a separate drive mechanism.
1. Echafaudage avec plate-forme élévatrice (3) réglable en continu qui peut être déplacée
dans le sens vertical par des câbles de levage le long de supports (2) disposés verticalement
sur un châssis, en particulier sur un châssis roulant (1), entre la plate-forme élévatrice
(3) et le châssis (1) étant disposés des câbles pour la stabilisation de la plate-forme
élévatrice (3) qui sont inclinés les uns par rapport aux autres et par rapport au
plan du châssis (1) et peuvent être enroulés et respectivement déroulés au moyen d'un
enrouleur de câble monté sur la plate-forme élévatrice (3), caractérisé en ce que
les câbles de levage et de stabilisation sont respectivement réunis en un seul câble
commun (7 et respectivement 12) et qu'ils peuvent être enroulés et respectivement
déroulés en synchronisme au moyen d'un tambour à câble commun (10) faisant partie
d'un enrouleur de câble; que lesdits câbles passent, à partir du tambour à câble commun
(10), sur une première poulie de renvoi (14) montée sur la plate-forme élévatrice
(3), une deuxième poulie de renvoi (16) située à l'extrémité supérieure du support
(2) associé, de là sur au moins une autre et respectivement troisième poulie de renvoi
(18) sur la plate-forme élévatrice (3) et en arrière sur une quatrième poulie de renvoi
(20) également montée dans la partie supérieure du support (2) associé pour être enfin
ramenés de là, par l'intermédiaire d'une cinquième poulie de renvoi (22) placée dans
la région inférieure du support (2) ou sur le châssis (1), à la plate-forme élévatrice
(3), avec fixation sur celle-ci, de telle façon que les sections de câble passant
de la cinquième poulie de renvoi (22) à la plate-forme élévatrice (3) s'étendent respectivement
en diagonale dans l'espace entre la plate-forme élévatrice (3) et le châssis (1).
2. Echafaudage selon la revendication 1, caractérisé en ce que le nombre des câbles
de levage et de stabilisation (7 et respectivement 12) correspond au nombre, et notamment
à quatre, des supports verticaux (2).
3. Echafaudage, en particulier selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé
en ce que les supports (2) peuvent être rabattus sur le châssis (1) à peu près dans
le plan de celui-ci, de préférence respectivement deux supports (2) voisins disposés
sur l'un des côtés de la plate-forme élévatrice (3), en superposition dans une position
de transport.
4. Echafaudage selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les supports
(2) sont conformés en tubes profilés polygonaux et notamment carrés sur lesquels la
plate-forme élévatrice (3) est montée de façon à pouvoir se déplacer vers le haut
et vers le bas.
5. Echafaudage selon la revendication 4, caractérisé en ce que la plate-forme élévatrice
(3) est guidée sur les supports (2) dans le sens de la montée et de la descente par
l'intermédiaire de paliers lisses, en particulier sous la forme de cornières (24,
26, 28, 30) entourant les coins des supports (2) en tubes profilés, ou bien par l'intermédiaire
de rouleaux d'appui (rouleaux de palier 32, 34, 36, 38 et respectivement poulies en
V 40, 42) roulant sur les surfaces latérales ou au moins sur deux coins diamétralement
opposés des supports (2) en tubes profilés.
6. Echafaudage selon la revendication 5, caractérisé en ce que les paliers lisses
et/ou les paliers à rouleaux sont réglables quant à leur pression de serrage sur au
moins l'un des côtés des supports (2) en tubes profilés, c'est-à-dire qu'ils peuvent
être appliqués plus ou moins fortement contre la surface respectivement associée des
supports (2) en tubes profilés.
7. Echafaudage selon l'une des revendications 5 ou 6, caractérisé en ce que, pour
le rabattement des supports (2), par exemple dans le plan du châssis (1), les paliers
lisses (24, 26) ou les paliers à rouleaux (32, 36 et respectivement 40, 42) placés
dans la direction et respectivement dans le plan de rabattement, peuvent être pivotés
hors de ce plan de telle façon que les supports (2) correspondants peuvent être repliés
en passant devant lesdits paliers.
8. Echafaudage selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que les supports
(2) peuvent être redressés au moyen d'un guidage spécial du câble avec un entraînement
séparé.

