[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Bauplatte für die Außenwand eines Gebäudes mit
auf der Platteninnenseite zumindest im Bereich der vertikalen Plattenränder vorgesehenen
Randprofilen, die einen mit Abstand vom Plattenrand und parallel zu diesem verlaufenden,
abstehenden Steg mit einem abgewinkelten Befestigungflansch auf der dem Plattenrand
abgewandten Seite aufweisen.
[0002] Bei bekannten Bauplatten dieser Art (DE-OS 2 445 785) dienen die abgewinkelten Befestigungsflansche
der mit der Bewehrung der Bauplatten verbundenen Stege zur Verbindung der zu einer
Wand nebeneinandergereihten Bauplatten mit Hilfe von Streben, die an den Befestigungsflanschen
benachbarter Bauplatten festgeschraubt werden. Diese Bauplatten sind daher nicht für
eine Befestigung an vertikalen Stehern geeignet, wie sie bei Stahlskelettbauten vorgesehen
sind. Bei der Befestigung von Bauplatten an vertikalen Stehern von Stahlskelettbauten
muß nämlich für einen Ausgleich von Wärmedehnungen gesorgt werden, so daß ein Anschrauben
der Bauplatten an den Stehern nicht in Frage kommt. Abgesehen davon bedingen Schraubverbindungen
zwischen den Bauplatten und den Stehern entsprechende Gewindebohrungen in den Stehern,
was nicht nur die Montage erschwert, sondern auch den tragenden Querschnitt der Steher
schwächt.
[0003] Um Wandfüllungen an vertikalen Stehern befestigen zu können, ist eine Vorrichtung
bekannt (DE-AS 1 784 346), bei der eine Halterung für die zwischen den Stehern eingesetzten
Wandfüllungen an den Stehern festgeklemmt wird. Diese Halterung besteht im wesentlichen
aus einem U-förmigen Bügel, der den Steher umgreift, wobei die freien Schenkel dieses
Bügels durch ein Verschlußstück miteinander verbunden werden können, das gegen den
Steher gedrückt wird, so daß sich zwischen dem Steher und der Halterung eine Klemmverbindung
ergibt, die Bohrungen im Steher unnötig macht. Nachteilig bei dieser bekannten Konstruktion
ist allerdings, daß die Wandfüllungen nur zwischen den Stehern eingesetzt werden können
und keine die Steher abdeckende Wandfläche bilden. Außerdem werden beim Lösen der
Halterung die beiden an den Steher anschließenden Wandfüllungen freigegeben, so daß
das Austauschen einzelner Wandelemente erschwert ist.
[0004] Eine ähnliche Vorrichtung wird auch in der US-A 2 145 469 offenbart, wobei Klemmstücke
mittels Schrauben an den Stehern befestigt sind und dazwischen durch Schrauben die
Platten befestigt werden können.
[0005] Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, diese Mängel zu vermeiden und Bauplatten
der eingangs geschilderten Art so zu verbessern, daß sie einfach und sicher an vertikalen
Stehern befestigt werden können, und zwar unter Abdeckung der Steher, daß Zwangskräfte
zufolge von Wärmedehnungen ausgeschlossen werden und daß ein Wärmeübergang zwischen
den Bauplatten und den Stehern weitgehend unterbunden wird.
[0006] Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, daß der Steg mit dem abgewinkelten
Befestigungsflansch Teil eines Z-Profiles ist, dessen gegen den Plattenrand gerichteter
Schenkel einen abgewinkelten Randsteg bildet, und daß der abgewinkelte Befestigungsflansch
gegen den Plattenrand vorragende Klemmstücke zum Ergreifen eines an der Stirnseite
des Randsteges anliegenden Stehers trägt.
[0007] Die gegen den Plattenrand vorragenden Klemmstücke an dem abgewinkelten Befestigungsflansch
erlauben im Zusammenhang mit der besonderen Form des Randprofiles eine einfache Plattenbefestigung,
weil über die den Steher umgreifende Klemmstücke der Steher mit einer ausreichend
großen Kraft an die Stirnseite des Randsteges des Z-Profiles angedrückt werden kann,
ohne die Bauplatte selbst in einer unzulässigen Weise durch die Klemmkräfte belasten
zu müssen. Die auftretenden Klemmkräfte werden ja über das Z-Profil kurzge schlossen,
so daß die Bauplatte belastungsfrei bleibt. Die Klemmverbindung über die den Steher
umgreifenden Klemmstücke ermöglicht eine ausreichende Relativbewegung zwischen der
Bauplatte und dem Steher, um Wärmedehnungen ausgleichen und damit Zwangskräfte vermeiden
zu können. Dabei bleiben die Berührungsflächen zwischen dem Steher einerseits und
dem Z-Profil bzw. den Klemmstücken anderseits vergleichsweise gering, weil der Steher
lediglich an der Stirnseite des Randsteges des Z-Profiles anliegt und die Auflagefläche
der Klemmstücke klein gewählt werden kann. Ein unerwünschter Wärmeübergang von den
Bauplatten zu den Stehern kann daher in einem ausreichenden Maß unterbunden werden.
Der auf der Platteninnenseite abstehende Randsteg des Z-Profiles erlaubt darüber hinaus
eine einfache Abdeckung der Steher durch die Bauplatten selbst. Schließlich ist anzuführen,
daß durch das Z-förmige Randprofil eine zusätzliche Versteifung der Bauplatte gerade
im gefährdeten Randbereich erhalten wird, wodurch der Einsatz größerer bzw. leichterer
Bauplatten möglich wird.
[0008] Da zwischen den Bauplatten und den Stehern ein bestimmter Abstand eingehalten werden
soll, ergeben sich besonders günstige Konstruktionsverhältnisse, wenn der Steg des
Z-Profiles in weiterer Ausbildung der Erfindung an einer Plattenschulter anliegt,
so daß durch den damit bedingten Plattenabsatz Raum für den Steher geschaffen wird,
ohne die Bauplatten gegenüber den Stehern nach außen vorsetzen zu müssen.
[0009] Um jede Wärmebrücke zwischen der Bauplatte und dem Steher zu unterbinden, kann zwischen
dem abgewinkelten Randsteg des Z-Profiles und dem Steher bzw. zwischen dem Steher
und den Klemmstücken eine Wärmeisolierung, beispielsweise aus Kunststoff, vorgesehen
sein. Diese Wärmeisolierung verhindert einen Wärmeübergang auch an den wenigen Berührungsflächen
zwischen dem Steher und dem Z-Profil.
[0010] Die Klemmstücke zum Festklemmen der Bauplatte an einem Steher können an sich unterschiedlich
ausgebildet werden, wenn über diese Klemmstücke ausreichende Klemmkräfte auf den Steher
übertragen werden können. Besonders vorteilhafte Bedingungen werden allerdings sichergestellt,
wenn die Klemmstücke als zweiarmige Klemmhebel ausgebildet sind, die den Steg des
Z-Profiles in einer Durchtrittsöffnung durchsetzen und eine am Befestigungsflansch
abgestützte Klemmschraube aufweisen. Beim Anziehen dieser Klemmschraube legt sich
nämlich der Klemmhebel an den Außenrand der Durchtrittsöffnung im Steg des Z-Profiles
an, wobei dieser Öffnungsrand das Drehlager für den Klemmhebel bildet, der demzufolge
gegen den Steher geschwenkt wird. Das Vorsehen der den Steg des Z-Profiles durchsetzenden
Klemmhebel gewährleistet aber nicht nur einfache Montagebedingungen, sondern stellt
auch vorteilhafte Verhältnisse hinsichtlich des Ausgleichs von Wärmedehnungen aufgrund
seiner Verschwenkbarkeit sicher.
[0011] In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt,
und zwar wird der Anschluß zweier erfindungsgemäßer Bauplatten an einem Steher eines
Gebäudes in einem vereinfachten Horizontalschnitt durch den Steher gezeigt.
[0012] Die vorzugsweise aus Schaum- oder Leichtbeton gefertigten Bauplatten 1 weisen im
Bereich der vertikalen Plattenränder Randprofile 2 auf, die im Bereich der horizontalen
Plattenränder zu einem Profilrahmen verbunden sind. Diese Randprofile 2 werden im
wesentlichen durch ein Z-Profil gebildet, dessen randparalleler Steg 3 auf der Platteninnenseite
absteht und auf der dem Plattenrand abgekehrten Seite einen abgewinkelten Befestigungsflansch
4 aufweist, der zumindest angenähert plattenparallel ausgerichtet ist. Der gegen den
Plattenrand vorragende Schenkel 5 des Z-Profiles ist mit einem abgewinkelten Randsteg
6 versehen, der bündig mit dem vertikalen Plattenrand abschließt.
[0013] Zur Befestigung der Bauplatten 1 am einem Steher 7 sind Klemmstücke 8 vorgesehen,
die gemäß dem Ausführungsbeispiel als zweiarmige Klemmhebel 9 ausgebildet sind und
den Steg 3 der Randprofile 2 in Durchtrittsöffnungen 10 durch setzen. Mit Hilfe von
am Befestigungsflansch 4 abgestützten Klemmschrauben 11, die in eine Gewindebohrung
der Klemmhebel 9 eingreifen, können diese Klemmhebel 9 betätigt werden, wobei sich
beim Anziehen der Klemmschrauben 11 die Klemmhebel 9 an den äußeren Rand der Durchtrittsöffnungen
10 anlegen und um diesen Rand verschwenkt werden. Dabei wird der Steher 7 zwischen
den Stirnseiten der abgewinkelten Randstege 6 und dem Klemmhebel 9 festgeklemmt und
die gewünschte Klemmverbindung zwischen dem Steher 7 und den Bauplatten 1 hergestellt.
Die Klemmkräfte werden über die Randprofile 2 kurzgeschlossen, so daß die Bauplatten
1 selbst belastungsfrei bleiben. Nach der Montage der Bauplatten 1 können die verbleibenden
Fugen zwischen den einzelnen Bauplatten 1 durch einen Schaumstoffstreifen 12 und eine
Kitschicht 13 ausgefüllt werden, was eine völlige Abdeckung der Steher 7 ergibt, ohne
den Ausgleich von Wärmedehnungen zu beeinträchtigen.
[0014] Der mögliche Wärmeübergang zwischen den Bauplatten 1 und dem Steher 7 ist aufgrund
der vergleichsweise geringen Berührungsflächen klein. Um jede Wärmebrücke zu unterbinden,
kann zusätzlich zwischen dem Steher 7 einerseits und den abgewinkelten Randstegen
6 bzw. den Klemmstücken 8 anderseits eine Wärmeisolierung 14, beispielsweise ein Kunststoffband,
vorgesehen werden, wie dies im Ausführungsbeispiel zwischen den Randstegen 6 und dem
Steher 7 angedeutet ist.
[0015] Die abgewinkelten Randstege 6 des Z-Profiles stellen einen entsprechenden Abstand
zwischen den Bauplatten 1 und dem Steher 7 in dessen Bereich sicher. Damit aufgrund
dieses Abstandes nicht die gesamte Bauplatte um die Höhe des Randsteges 6 dem Steher
7 vorgesetzt werden muß, bildet die Bauplatte eine entsprechende Schulter 15, an die
sich der Steg 3 des Randprofiles 2 anlegt.
[0016] Die Befestigung der Bauplatten 1 an Stehern 7 mit Hilfe der Klemmstücke 8 stellt
einen ausreichenden Abstand der Bauplatten 1 beispielsweise von einer möglichen Innenverkleidung
16 für eine Außenwandhinterlüftung sicher. Es muß in einem solchen Fall jedoch dafür
gesorgt werden, daß die horizontalen Schenkel des Profilrahmens der Bauplatten 1 einen
ausreichenden Luftdurchsatz ermöglichen. Zu diesem Zweck können die horizontalen Profilrahmenschenkel
mit entsprechenden Luftdurchtrittsöffnungen versehen werden. Um einen freien Strömungsweg
durch diese Luftdurchtrittsöffnungen zu sichern, ist es vorteilhaft, die Schulter
15 gegenüber dem abstehenden Steg der horizontalen Randprofile zurückzuversetzen,
so daß zwischen der Schulter 15 und dem Steg der Randprofile ein entsprechender Strömungskanal
für den Luftdurchtritt freibleibt. Bei einer solchen Ausbildung können die Bauplatten
1 durchaus über die horizontalen Rahmenschenkel abgestützt werden, ohne die Hinterlüftung
der Außenwand zu beeinträchtigen.
[0017] Soll eine der Bauplatten 1 ausgetauscht werden, so ist dies ohne weiteres möglich,
weil jede der Bauplatten 1 für sich unabhängig von den anschließenden Bauplatten mit
dem Steher verbunden ist. Es kann foglich auch jede Bauplatte für sich von den Stehern
gelöst werden, indem die ihr zugehörigen Klemmstücke 9 gelockert werden.
[0018] Die Randprofile 2 sind, wie dies üblich ist, mit der Plattenbewehrung verbunden,
was allerdings aus Übersichtlichkeitsgründen nicht näher dargestellt ist.
1. Bauplatte für die Außenwand eines Gebäudes mit auf der Platteninnenseite zumindest
im Bereich der vertikalen Plattenränder vorgesehenen Randprofilen, die einen mit Abstand
vom Plattenrand und parallel zu diesem verlaufenden, abstehenden Steg mit einem abgewinkelten
Befestigungsflansch auf der dem Plattenrand abgewandten Seite aufweisen, dadurch gekennzeichnet,
daß der Steg (3) mit dem abgewinkelten Befestigungsflansch (4) Teil eines Z-Profiles
ist, dessen gegen den Plattenrand gerichteter Schenkel (5) einen abgewinkelten Randsteg
(6) bildet, und daß der abgewinkelte Befestigungsflansch (4) gegen den Plattenrand
vorragende Klemmstücke (8) zum Umgreifen eines an der Stirnseite des Randsteges (6)
anliegenden Stehers (7) trägt.
2. Bauplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Steg (3) des Z-Profiles
an einer Plattenschulter (15) anliegt.
3. Bauplatte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem abgewinkelten
Randsteg (6) und dem Steher (7) bzw. zwischen dem Steher (7) und dem Klemmstücken
(8) eine Wärmeisolierung (14) vorgesehen ist.
4. Bauplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmstücke
(8) als zweiarmige Klemmhebel (9) ausgebildet sind, die den Steg (3) des Z-Profiles
in einer Durchtrittsöffnung (10) durchsetzen und eine am Befestigungsflansch (4) abgestützte
Klemmschraube (11) aufweisen.
1. A building panel or block or the like for the outside wall of a building, edge
section members being provided on the inside of the panel at least near the vertical
panel edges, the edge section members having a web (3) which is spaced apart from
and extends parallel to the panel edge and which has a bent fixing flange on the side
remote from the panel edge, characterised in that the web (3) with the bent fixing
flange (4) is part of a Z-section member whose arm (5) extending towards the panel
edge merges into a turn-up (6), and the bent fixing flange (4) carries clamping members
(8) which extend towards the panel edge and which are adapted to engage around a support
member (7) engaging the end face of the turn-up (6).
2. A panel according to claim 1, characterised in that the web (3) of the Z-shaped
section member engages a shoulder (15) of the panel.
3. A panel according to claim 1 or 2, characterised in that heat insulation (14) is
provided between the bent edge arm (6) and the support members (7) or between the
same and the clamping members (8).
4. A panel according to any of claims 1-3, characterised in that the clamping members
(8) are two- armed clamping levers (9) which extend through an aperture (10) in the
web (3) of the Z-section member and have a clamping screw or bolt or the like (11)
bearing on the fixing flange (4).
1. Panneau pour le mur extérieur d'un bâtiment, comportant, sur la face intérieure
du panneau, des profils de bordure prévus au moins dans la zone des bords verticaux
du panneau, profils qui présentent, sur la face opposée au bord du panneau, un montant
s'écartant à une certaine distance du bord du panneau et parallèlement à celui-ci,
et comportant une bride de fixation repliée, caractérisé en ce que le montant (3),
comportant la bride de fixation (4) repliée, est une partie d'un profilé en Z dont
un des côtés de l'angle (5), orienté contre le bord du panneau, forme une nervure
de bordure (6) repliée, et en ce que la bride de fixation (4) repliée porte des pièces
de serrage (8), pour enserrer un montant vertical (7), placé contre la face frontale
de la nervure de bordure (6).
2. Panneau suivant la revendication 1, caractérisé en ce que le montant (3) du profilé
en Z est placé contre un épaulement (15) du panneau.
3. Panneau suivant la revendication 1 ou la revendication 2, caractérisé en ce qu'entre
la nervure de bordure (6) repliée et le montant vertical (7), ou entre le montant
vertical (7) et les pièces de serrage (8), une isolation thermique (14) a été prévue.
4. Panneau suivant l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que
les pièces de serrage (8) sont réalisées sous la forme de leviers de serrage (9) à
deux bras, passant au travers du montant (3) du profilé en Z par un orifice de passage
(10), et présentent une vis de serrage (11) prenant appui sur la bride de fixation
(4).