| (19) |
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(11) |
EP 0 220 175 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.07.1988 Patentblatt 1988/28 |
| (22) |
Anmeldetag: 19.06.1985 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)4: F04B 1/20 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE8500/207 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 8600/377 (16.01.1986 Gazette 1986/02) |
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| (54) |
HYDRAULISCHE AXIALKOLBENMASCHINE
AXIAL-PISTON HYDRAULIC PUMP WITH INCLINED THRUST PLATE
POMPE HYDRAULIQUE A PISTONS AXIAUX ET A PLATEAU OBLIQUE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
26.06.1984 DE 3423467
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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06.05.1987 Patentblatt 1987/19 |
| (73) |
Patentinhaber: VALENTIN, Ingo |
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D-7900 Ulm/Donau (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- VALENTIN, Ingo
D-7900 Ulm/Donau (DE)
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| (74) |
Vertreter: Fay, Hermann, Dipl.-Phys. Dr. et al |
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Postfach 17 67 89007 Ulm 89007 Ulm (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
FR-A- 1 488 511 FR-A- 2 115 902
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FR-A- 1 599 630 FR-A- 2 359 997
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine hydraulische Schiefscheiben-Axialkolbenmaschine mit einer
Zylindertrommel und in den Zylindern der Zylindertrommel angeordneten Kolben, deren
Kolbenköpfe gegen die Schiefscheibe abgestützt sind, während die Zylindertrommel axial
auf einem Steuerspiegel abgestützt ist, wobei die Kolbenköpfe neben dem auf die Trommelachse
bezogenen nützlichen Drehmoment an der Zylindertrommel auch eine radial wirkende Trommelquerkraft
mit in der Trommelachse liegendem Kraftangriffspunkt erzeugen, welche Querkraft von
einem die Zylindertrommel im Bereich der Trommelquerkraft am Maschinengehäuse abstützenden
Lager aufgenommen wird.
[0002] Bei einer aus der Praxis bekannten Maschine dieser Art besitzt die Zylindertrommel
an ihrem äusseren Umfang einen Kragen, der über die Trommelstirnseite in Richtung
zur Schiefscheibe axial bis über die zur Trommelachse senkrechte, den Angriffspunkt
der Trommelquerkraft schneidende Ebene vorsteht. Zwischen dem Kragen und dem äusseren
Gehäusemantel des Maschinengehäuses befindet sich das die Zylindertrommel abstützende
Lager in Form eines hydrodynamischen Gleitlagers mit zylindrischen Lagerflächen. Dank
dieses Kragens kann die Lagerebene, d. h. die Ebene des Lagerkreises, die Trommelachse
unmittelbar im Bereich des Angriffspunktes der Trommelquerkraft schneiden, so dass
hier auch die Abstützung des Trommelzylinders durch das Lager wirksam wird, obwohl
der Angriffspunkt der Trommelquerkraft in der parallel zur Schiefscheibe durch die
Mitten der Kolbenköpfe verlaufenden Ebene und damit axial ausserhalb der Zylindertrommel
erheblich vor ihrer der Schiefscheibe zugewandten Stirnseite liegt. Der Vorteil dieser
Trommellagerung besteht darin, dass die Trommelquerkraft keine Kippmomente auf die
Zylindertrommel auszuüben vermag, was ein störendes Kippen der Zylindertrommel auf
der Steuerfläche einer Steuerscheibe ergeben könnte, welche die Zu- und Abfuhr des
Druckmittels zu den Zylindern der Zylindertrommel steuert und an der der Schiefscheibe
abgewandten Stirnfläche der Zylindertrommel unter Bildung von Spaltdichtungen anliegt.
Jedoch ist bei einer solchen Lageranordnung nachteilig, dass der Kragen und das Lager
die Schiefscheibe und die Reihe der die Kolbenköpfe an der Schiefscheibe abstützenden
Kolbengleitschuhe aussen umfassen müssen, was in radialer und axialer Richtung unerwünscht
grosse Bauformen und insgesamt, auch im Hinblick auf die Verschwenkbarkeit der Schiefscheibe,
aufwendige Konstruktionen und aufgrund des grossen Durchmessers einen grösseren Reibungsverlust
bedingt.
[0003] Aus der FR-A-1 488511 ist eine Schiefscheiben-Axialkolbenmaschine bekannt, die als
doppelt wirkende Anordnung mit zwei Schiefscheiben versehen ist, die sich zu beiden
Seiten der Trommel gegenüberstehen. Die jeweils paarweise in entgegengesetzter Richtung
an den Schiefscheiben angreifenden Kolben sind dabei jeweils in gemeinsamen Zylindern
angeordnet. Somit ist die Druckmittelzufuhr in bzw. -abfuhr aus dem Zylinderraum nicht
von der Stirnseite der Trommel aus möglich, sondern erfolgt über in axialer Richtung
etwa in der Mitte der Zylinder mündende, dort radial verlaufende Druckmittelleitungen.
Um den hierfür nötigen Raum zu schaffen, muss die Zylindertrommel einen entsprechend
grösseren Durchmesser aufweisen, was zu einer unerwünscht grossen Bauform in radialer
Richtung führt und damit aufgrund des grossen Durchmessers erhöhte Reibungsverluste
verursacht. Die Zylindertrommel ist im übrigen durch zwei Lager jeweils etwa im Bereich
ihrer Stirnseiten gelagert. Da die Trommelquerkräfte somit jeweils zwischen den beiden
Lagern angreifen, werden Kippmomente an der Zylindertrommel sicher abgefangen. Jedoch
verursacht das zweite Lager weitere Reibungsverluste; darüber hinaus wird die Lagerung
der Zylindertrommel jedenfalls dann überbestimmt, wenn deren Lagerung am Steuerspiegel
mitberücksichtigt wird.
[0004] Bei der aus der FR-A-2 359 997 bekannt gewordenen Axialkolbenmaschine besitzt die
Zylindertrommel ebenfalls einen Kragen, der über die Trommelstirnseite in Richtung
zur Schiefscheibe axial bis über die den Angriffspunkt der Trommelquerkraft schneidende
Ebene vorsteht. Dabei ist der Kragen hier innenseitig, also im achsennahen Bereich
angeordnet. Dadurch ragt der Kragen bis unmittelbar zur Schiefscheibe vor, was deren
Verschwenkbarkeit erschwert oder gar unmöglich macht. Daher ist bei dieser Axialkolbenmaschine
die Verstellbarkeit der Schiefscheibe auch nicht vorgesehen.
[0005] Die FR-A-1 599630 und die FR-A-2115902 beschreiben Axialkolbenmaschinen, bei denen
die Zylindertrommel axial etwa mittig gelagert ist. Die radial wirkende Trommelquerkraft
greift daher hier ausserhalb des Lagerbereichs an und führt somit zu einem unerwünschten
Kippmoment der Zylindertrommel.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer Axialkolbenmaschine der eingangs
genannten Art das Lager der Zylindertrommel so anzuordnen und auszubilden, dass auch
ohne eine äussere Umfassung der Schiefscheibe und der Kolbengleitschuhe durch Kragen
und Lager eine Abstützung derZylindertrommef erhalten wird, diean derZylin-' dertrommel
keine oder nur Kippmomente von so geringer Grösse entstehen lässt, dass diese Restmomente
ohne Nachteil von der Steuerscheibe aufgenommen werden können.
[0007] Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, dass die Ebene des Lagers (d.
i. die Ebene des Lagerkreises) die Trommelachse mit Abstand vom Angriffspunkt der
Trommelquerkraft auf der Seite der Zylindertrommel schneidet, und dass die Wirkungsgerade
der Resultierenden aller auf der Führungsbahn des Lagers senkrecht stehenden Lagerkräfte
einen spitzen Winkel mit der Trommelachse einschliesst und die Trommelachse im Bereich
des Angriffspunktes der Trommelquerkraft schneidet.
[0008] Nach der Erfindung liegen die zur Führungsbahn senkrecht stehenden Lagerkräfte in
der Mantelfläche eines Kegels, dessen Spitze als Angriffspunkt der einzelnen Lagerkräfte
gedacht werden kann. Der Grundkreis des Kegels ist vom Lagerkreis des Lagers gebildet
und die in der Trommelachse liegende Kegelspitze fällt mit dem Angriffspunkt der Trommelquerkraft
entweder zusammen oder liegt doch so dicht neben ihm, dass der geringe Abstand zwischen
der Trommelquerkraft und der resultierenden Lagerkraft keine störenden Kippmomente
auf die Zylindertrommel entstehen lässt. Die Höhe des Kegels zwischen der Kegelspitze
und dem Grundkreis des Kegels istgleich dem Mass, um das die Lagerebene axial vom
Angriffspunkt der Trommelquerkraft weg zur Zylindertrommel hin verlagert werden kann,
ohne dass sich der Angriffspunkt der resultierenden Lagerkraft auf der Trommelachse
entsprechend verschiebt und vom Angriffspunkt der Trommelquerkraft entfernt. Im Ergebnis
kann unter Beibehaltung der im Bereich des Angriffspunktes der Trommelquerkraft wirksam
werdenden Lagerabstützung der Zylindertrommel das Lager selbst axial so weit vom Angriffspunkt
der Trommelquerkraft und von der Schiefscheibe entfernt zur Zylindertrommel hin verlegt
werden, dass es axial weit vor der Schiefscheibe und im Bereich der Zylindertrommel
selbst liegt, und dass daher das Lager die Schiefscheibe nicht mehr radial aussen
zu umfassen braucht und auch kein das Lager tragender Kragen mehr benötigt wird, weil
das Lager unmittelbar an der Zylindertrommel selbst sitzen kann. Das ermöglicht geringe
axiale und radiale Bauabmessungen und einen insgesamt geringeren konstruktiven und
baulichen Aufwand. - Zu dem Bereich, innerhalb dem die Trommelquerkraft und die resultierende
Lagerkraft axial auseinander liegen können, ist noch anzumerken, dass der Angriffspunkt
der Trommelquerkraft tatsächlich immer eine geringfügige periodische Verlagerung auf
der Trommelachse in Abhängigkeit vom Umlauf der Zylindertrommel zeigt, so dass er
mit der Kegelspitze immer nur vorübergehend exakt zusammenfallen kann. Jedoch ist
dieser Bereich, in dem derAngriffspunkt der Trommelquerkraft und die Kegelspitze auf
der Trommelachse mindestens auseinander liegen können, so klein, dass hierdurch bedingte
Kippmomente auf die Zylindertrommel vernachlässigt werden können. - Da die zur Trommelachse
geneigte Resultierende der Lagerkraft selbstverständlich nur mit ihrer radialen Kraftkomponente
der Trommelquerkraft das Gleichgewicht halten kann, muss die axiale Kraftkomponente
an der Zylindertrommel selbst aufgefangen werden. Das aber ist unschwer möglich, da
diese axiale Kraftkomponente bei den in der Praxis in Frage kommenden Winkeln von
immer mehr als 60° zwischen der Resultierenden der Lagerkräfte und der Trommelachse
nur wenige Prozent der ohnehin an der Zylindertrommel aufzunehmenden und auszugleichenden
Axialkräfte beträgt, die vom Druck des Fördermittels auf die Zylindertrommel direkt
ausgeübt werden.
[0009] Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die
Führungsbahn von einer konischen Ringfläche gebildet ist, deren Konusspitze in der
Trommeiachse auf derselben Seite des Kraftangriffspunktes der Trommelquerkraft wie
die Zylindertrommel liegt und die so breit ist, dass der Angriffspunkt der Trommelquerkraft
innerhalb oder zumindest dicht neben der Projektion der konischen Ringfläche in Richtung
ihrer Flächennormalen auf derTrommelachse liegt. Die konische Ringfläche sollte daher
mindestens so breit sein, dass ihre Projektion auf die Trommelachse jedenfalls die
schon erwähnte periodische Axialverlagerung des Angriffspunktes der Trommelquerkraft
auf der Trommelachse einschliesst. Dann geht jede in diesem Angriffspunkt ansetzende
Lagerstützkraft immer durch die konische Ringfläche des Lagers.
[0010] Im einzelnen besteht die Möglichkeit, das Lager unmittelbarzwischen der äusseren
Umfangsfläche der Zylindertrommel und dem Gehäusemantel des Maschinengehäuses im Bereich
der der Schiefscheibe zugewandten Stirnseite der Zylindertrommel anzuordnen. Das ergibt
vorteilhaft grosse Winkel zwischen derTrommelachse einerseits und der Resultierenden
der Lagerkräfte andererseits. Anstelle einer solchen Aussenlagerung der Zylindertrommel
besteht aber auch die Möglichkeit einer Innenlagerung. Sie ist dadurch gekennzeichnet,
dass das Maschinengehäuse einen am Maschinengehäuse festen, mit der Trommelachse koaxialen
Zapfen aufweist, und dass das Lager zwischen diesem Zapfen und der Zylindertrommel
angeordnet ist. Dabei kann der Zapfen die Schiefscheibe zur Zylindertrommel hin durchsetzen
und hohl ausgebildet sein, so dass er eine mit der Zylindertrommel verbundene Welle
aufnehmen kann. Der Zapfen kann aber auch vom anderen Ende des Maschinengehäuses her
durch eine zentrale Bohrung der Zylindertrommel greifen. In allen Fällen kann das
Lager als hydrodynamisch oder hydrostatisch wirkendes Gleitlager oder als Kegelrollenlager
ausgebildet sein.
[0011] Im folgenden wird die Erfindung an dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel
näher erläutert; es zeigen:
Fig. 1 eine Schiefscheiben-Axialkolbenmaschine nach der Erfindung in einem Axialschnitt,
mit einer in der Teilfigur 1 a dargestellten weiteren Lagerausführung,
Fig. 2 eine andere Ausführungsform der erfindungsgemässen Maschine in einer der Fig.
1 entsprechenden Darstellung,
Fig. 3 eine weitere Ausführungsform der Erfindung.
[0012] Die in den Figuren dargestellten Axialkolbenmaschinen besitzen eine mit einer Welle
1 verbundene Zylindertrommel 2 und in den Zylindern 3 angeordnete Kolben 4. Die Kolbenköpfe
5 sind über Gleitschuhe 6 auf der Gleitfläche einer Schiefscheibe 7 abgestützt, die
bezüglich ihres Neigungswinkels verstellbar im -Maschinengehäuse 8 gelagert ist. Durch
die Neigung der Schiefscheibe 7 erzeugen die bei Druck des Fördermediums entstehenden
Kolbenkräfte an jedem Kolben 4 eine zur Gleitebene der Schiefscheibe 7 senkrecht stehende
Kraft, die mit ihrer axialen Kraftkomponente der Kolbenkraft das Gleichgewicht hält
und im übrigen eine Kolbenquerkraft Pks zur Folge hat, die - summiert über alle Kolben
4- neben dem auf die Trommelachse 9 bezogenen nützlichen Drehmoment an der Zylindertrommel
2 auch eine radial wirkende Trommelquerkraft PkRes mit in der Trommelachse 9 liegendem
Kraftangriffspunkt 10 zur Folge hat. Die Welle 1 ist je nach Verwendung der Maschine
eine Antriebswelle im Fall einer Pumpe und eine Abtriebswelle im Fall eines Motors.
Sie ist mittels eines Lagers 11 im Maschinengehäuse 8 gelagert. Ausserdem ist die
Zylindertrommel 2 am Maschinengehäuse 8 in einem weiteren Lager 12 abgestützt. Die
Ebene 13 dieses Lagers 12schneidet die Trommelachse 9 in einem Abstand vom Angriffspunkt
10 der Trommelquerkraft PkRes auf der Seite der Zylindertrommel 2. Die Wirkungsgerade
14 der auf der Führungsbahn 15 des Lagers 12 senkrecht stehenden resultierenden Lagerkräfte
schliesst mit der Trommelachse 9 einen spitzen Winkel 26 ein und schneidet die Trommelachse
9 im Bereich des Angriffspunktes 10 der Trommelquerkraft PkRes. Der Winkel 26 ist
in der Praxis grösser als etwa 60°.
[0013] Das Lager 12 kann, wie in Fig.
1 a dargestellt, ein Kugellager sein, wobei die Führungsbahn 15 zu einer linienhaften
Berührung zwischen der Kugelreihe 16 einerseits und den Kugellaufbahnen 17 andererseits
verengt sein kann. Zumeist aber wird die Führungsbahn 15 von einer konischen Ringfläche
gebildet sein, wie es in den Fig. 1, 2 und 3 dargestellt ist. Die Konusspitze 18 dieser
konischen Ringfläche liegt in der Trommelachse 9 auf derselben Seite des Kraftangriffspunktes
10 wie die Zylindertrommel 2. Die konische Ringfläche ist im übrigen so breit, dass
der Angriffspunkt 10 der Trommelquerkraft PkRes innerhalb der in Fig. 1 mit X bezeichneten
Projektion der konischen Ringfläche in Richtung ihrer Flächennormalen 19 auf die Trommelachse
9 liegt. Das Lager 12 kann als hydrodynamisch oder hydrostatisch wirkendes Gleitlager,
wie in den Figuren jeweils in der rechten Figurenhälfte dargestellt, oder als Kegelrollenlager,
wie in den Figuren links dargestellt, ausgebildet sein. In Fig. 1 ist das Lager 12
unmittelbar zwischen der äusseren Umfangsfläche 20 der Zylindertrommel 2 und dem Gehäusemantel
2 des Maschinengehäuses 8 im Bereich der der Schiefscheibe 7 zugewandten Stirnseite
22 der Zylindertrommel 2 angeordnet. Die Fig. 2 und 3 dagegen zeigen den Fall, dass
das Maschinengehäuse 8 einen am Maschinengehäuse festen, zur Trommelachse 9 koaxialen
Zapfen 23 aufweist, zwischen dem und der Zylindertrommel 2 das Lager 12 angeordnet
ist. In Fig. 2 steht der hohl ausgebildete Zapfen 23 vom unteren Teil des Maschinengehäuses
8 durch die Schiefscheibe 7 zur Zylindertrommel 2 hin vor und nimmt die Welle 1 auf.
In Fig. 3 dagegen greift der entgegengesetztzu Fig. 2 angeordnete Zapfen 23 durch
eine zentrale Bohrung der Zylindertrommel 2. In allen Fällen IiegtdieZylindertrommel
2 an ihrer der Schiefscheibe 7 abgewandten Stirnseite der Steuerfläche einer die Zu-und
Abfuhr des Fördermittels zu den Zylindern 3 steuernden Steuerscheibe 24 an. Die Zu-
und Abfuhr des Fördermittels erfolgt an den Anschlüssen 25.
1. Hydraulische Schiefscheiben-Axialkolbenmaschine mit einer Zylindertrommel (2) und
in den Zylindern (3) derZylindertrommel (2) angeordneten Kolben (4), deren Kolbenköpfe
(5) gegen die Schiefscheibe (7) abgestützt sind, während die Zylindertrommel axial
auf einem Steuerspiegel abgestützt ist, wobei die Kolbenköpfe neben dem auf die Trommelachse
(9) bezogenen nützlichen Drehmoment an der Zylindertrommel (2) auch eine radial wirkende
Trommelquerkraft (PkRes) mit in der Trommelachse (9) liegendem Kraftangriffspunkt
(10) erzeugen, welche Querkraft von einem die Zylindertrommel (12) im Bereich der
Trommelquerkraft (PkRes) am Maschinengehäuse (8) abstützenden Lager (12) aufgenommen
wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Ebene (13) des Lagers (12) die Trommelachse
(9) mit Abstand vom Angriffspunkt (10) der Trommelquerkraft (PkRes) auf der Seite
der Zylindertrommel (2) schneidet, und dass die Wirkungsgerade (14) der Resultierenden
aller auf der Führungsbahn (15) des Lagers (12) senkrecht stehenden Lagerkräfte einen
spitzen Winkel (26) mit der Trommelachse (9) einschliesst und die Trommelachse (9)
im Bereich des Angriffspunktes (10) der Trommelquerkraft (PkRes) schneidet.
2. Axialkolbenmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsbahn
(15) von einer konischen Ringfläche gebildet ist, deren Konusspitze (18) in der Trommelachse
(9) auf derselben Seite des Kraftangriffspunktes (10) der Trommelquerkraft (PkRes)
wie die Zylindertrommel (2) liegt und so breit ist, dass der Angriffspunkt (10) der
Trommelquerkraft (PkRes) innerhalb oder zumindest dicht neben der Projektion (X) der
konischen Ringfläche in Richtung ihrer Flächennormalen (19) auf die Trommelachse (9)
liegt.
3. Axialkolbenmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Lager
(12) unmittelbar zwischen der äusseren Umfangsfläche (20) der Zylindertrommel (2)
und dem Gehäusemantel (21) des Maschinengehäuses (8) im Bereich der der Schiefscheibe
(7) zugewandten Stirnseite (22) der Zylindertrommel (2) angeordnet ist.
4. Axialkolbenmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Maschinengehäuse
(8) einen am Maschinengehäuse festen, mit der Trommelachse (9) koaxialen Zapfen (23)
aufweist, und dass das Lager (12) zwischen diesem Zapfen (23) und der Zylindertrommel
(2) angeordnet ist.
5. Axialkolbenmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Zapfen (23)
die Schiefscheibe (7) zur Zylindertrommel (2) hin durchsetzt und hohl ausgebildet
ist, und dass der Zapfen (23) eine mit der Zylindertrommel (2) verbundene Welle (1
) aufnimmt.
6. Axialkolbenmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Zapfen (23)
durch eine zentrale Bohrung der Zylindertrommel (2) greift.
7. Axialkolbenmaschine nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass
das Lager (12) als Gleit- oder Kegelrollenlager ausgebildet ist.
1. A hydraulic swash plate axial piston machine comprising a cylinder drum (2) and
pistons (4) which are arranged in the cylinders (3) of the cylinder drum (2) and whose
piston heads (5) are supported against the swash plate (7) while the cylinder drum
is supported axially against a control surface, wherein the piston heads, besides
the useful torque related to the drum axis (9), also produce at the cylinder drum
(2) a radially acting transverse drum force (PkRes) with the point (10) at which the
force acts lying on the drum axis (9), the transverse force being carried by a bearing
(12) which supports the cylinder drum (12) on the housing (8) of the machine in the
region of the transverse drum force (PkRes), characterised in that the plane (13)
of the bearing intersects the drum axis (9) at a spacing from the point (10) at which
the transverse drum force (PkRes) acts, on the side of the cylinder drum (2), and
that the straight line (14) at which the resultant of all bearing forces which are
perpendicular to the guide track (15) of the bearing (12) acts includes an acute angle
(26) with the drum axis (9) and intersects the drum axis (9) in the region of the
point (10) at which the transverse drum force (PkRes) acts.
2. An axial piston machine according to claim 1 characterised in that the guide track
(15) is formed by a conical annular surface in which the tip (18) of the conical configuration
lies on the drum axis (9) on the same side of the point (10) at which the transverse
drum force (PkRes) acts as the cylinder drum (2) and is of such a width that the point
(10) at which the transverse drum force (PkRes) acts lies within or at least closely
beside the projection (X) of the conical annular surface in the direction of the line
(19) normal thereto, on to the drum axis (9).
3. An axial piston machine according to claim 1 or claim 2 characterised in that the
bearing (12) is arranged directly between the outer circumferential surface (20) of
the cylinder drum (2) and the peripheral portion (21 ) of the housing (8) of the machine
in the region of the end face (22) of the cylinder drum (2), which is towards the
swash plate (7).
4. An axial piston machine according to claim 1 or claim 2 characterised in that the
machine housing (8) has a trunnion (23) which is fixed to the machine housing and
which is coaxial with the drum axis (9) and that the bearing (12) is arranged between
said trunnion (23) and the cylinder drum (2).
5. An axial piston machine according to claim 4 characterised in that the trunnion
(23) passes through the swash plate (7) towards the cylinder drum (2) and is of a
hollow configuration and that the trunnion (23) accommodates a shaft (1) connected
to the cylinder drum (2).
6. An axial piston machine according to claim 4 characterised in that the trunnion
(23) engages through a central bore in the cylinder drum (2).
7. An axial piston machine according to one of claims 2 to 6 characterised in that
the bearing (12) is in the form of a plain or taper roller bearing.
1. Machine hydraulique à pistons axiaux à plateau oblique, comportant un bloc-cylindres
(2) et des pistons (4) disposés dans les cylindres (3) du bloc-cylindres (2) et dont
les têtes (5) prennent appui contre le plateau oblique, tandis que le bloc-cylindres
prend appui axialement sur une glace de distribution, les têtes des pistons produisant,
en dehors du couple utile, rapporté à l'axe (9) du bloc-cylindres (2) et appliqué
à ce dernier, également une force transversale radiale (PkRes) appliquée au bloc-cylindres,
avec un point d'application (10) situé sur l'axe (9) du bloc-cylindres, cette force
transversale étant supportée par un palier (12), qui supporte le bloc-cylindres (2)
sur le carter (8) de la machine, au niveau de la force transversale (PkRes) appliquée
au bloc-cylindres, caractérisée en ce que le plan (13) du palier (12) recoupe l'axe
(9) du bloc-cylindres (2), à distance du point d'application (10) de la force transversale
(PkRes) appliquée aux blocs-cylindres, et ce du côté de ce dernier, et que la droite
d'action (14) de la résultante de toutes les forces de soutien perpendiculaires à
la voie de guidage (15) du palier (12) fait un angle aigu (26) avec l'axe (9) du bloc-cylindres,
et recoupe cet axe (9) au voisinage du point (10) d'application de la force transversale
(PkRes) au bloc-cylindres.
2. Machine à pistons axiaux selon la revendication 1, caractérisée en ce que la voie
de guidage (15) est formée par une surface annulaire conique, dont la pointe (18)
du cône est située sur l'axe (9) du bloc-cylindres, du même côté du point (10) d'application
de la force transversale (PkRes) au bloc-cylindres (2) que ce dernier, et est suffisamment
large pour que le point (10) d'application de la force transversale (PkRes) au bloc-cylindres
soit situé à l'intérieur ou au moins à proximité immédiate de la projection (X) de
la surfaceannulaire conique dans la direction de la normale (19) de cette surface,
sur l'axe (9) du bloc-cylindres.
3. Machine à pistons axiaux selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que
le palier (12) est situé directement entre la surface périphérique extérieure (20)
du bloc-cylindres (2) et l'enveloppe (21) du carter (8) de la machine au voisinage
de la face frontale (22) du bloc-cylindres (2), tournée vers le plateau oblique (7).
4. Machine à pistons axiaux selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que
le carter (8) de la machine comporte un embout (23) solidaire du carter de la machine
et coaxial à l'axe (9) du bloc-cylindres et que le palier (12) est disposé entre cet
embout (23) et le bloc-cylindres (2).
5. Machine à pistons axiaux selon la revendication 4, caractérisée en ce que l'embout
(23) traverse le plateau oblique (16) en direction du bloc-cylindres (2) et est creux
et que l'embout (23) loge un arbre (1 ) relié au bloc-cylindres (2).
6. Machine à pistons axiaux selon la revendication 4, caractérisée en ce que l'embout
(23) s'étend à travers un perçage central du bloc-cylindres (2).
7. Machine à pistons axiaux selon l'une des revendications 2 à 6, caractérisée en
ce que le palier (12) est réalisé sous la forme d'un palier lisse ou d'un roulement
à rouleaux coniques.