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EP 0 220 399 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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06.11.1991 Patentblatt 1991/45 |
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Anmeldetag: 06.08.1986 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: F21V 1/20 |
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Verfahren zur Herstellung von Lampenschirmen im Tiffany-Stil sowie Vorrichtung zur
Durchführung des Verfahrens
Method of manufacturing Tiffany-type lamp shades, and apparatus for carrying out the
method
Procédé de fabrication d'abat-jour du type Tiffany et dispositif pour la réalisation
du procédé
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
31.10.1985 DE 3538697
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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06.05.1987 Patentblatt 1987/19 |
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Patentinhaber: Lührs, Klaus-Peter |
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D-7995 Neukirch (DE) |
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Erfinder: |
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- Lührs, Klaus-Peter
D-7995 Neukirch (DE)
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Vertreter: Engelhardt, Guido, Dipl.-Ing. |
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Patentanwalt
Postfach 13 50 88003 Friedrichshafen 88003 Friedrichshafen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
US-A- 3 872 574 US-A- 4 483 813
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US-A- 4 205 036 US-A- 4 557 772
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von Lampenschirmen im
Tiffany-Stil sowie eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
[0002] Zur Herstellung von Lampenschirmen im Tiffany-Stil werden Schirmformen benötigt,
auf denen die miteinander zu verbindenden Glasscherben anzuordnen sind. Nach der DE-A-34
17 925 ist vorgesehen, die zugeschnittenen und eingefaßten Glasscherben auf der Innenfläche
einer aus Segmenten zusammengesetzten Schirmform auszulegen und danach zusammenzulöten.
Auf die aus einem weichen Schaumstoff bestehenden Segmente ist hierbei ein Aufdruck
aufgebracht, dementsprechend die Glasscherben vor dem Verlöten mittels Stecknadeln
zu arretieren sind. Als nachteilig hat sich bei dieser Verfahrensweise gezeigt, daß
beim Verlöten mehr oder weniger Lötzinn auf die Schirmform fließt und dadurch diese
zerfressen wird. Die Segmente sind demnach nicht lange haltbar. Außerdem ist es schwierig,
die Innenfläche der leicht verformbaren Segmente zu bedrucken, die Druckvorlage ist
somit oftmals ungenau, so daß Nacharbeiten der Glasscherben unumgänglich sind und
der Lampenschirm mitunter nicht exakt auszuarbeiten ist.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Verfahren zur Herstellung von Lampenschirmen
im Tiffany-Stil sowie eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens zu schaffen,
die bei einfacher Handhabung ohne Schwierigkeiten die Anfertigung derartiger Lampenschirme
ermöglichen. Vor allem soll erreicht werden, daß die Druckvorlage auf der Schirmform
exakt auf dieser aufgebracht und gut sichtbar ist und daß die Glasscherben zuverlässig
zu arretieren sind. Des weiteren soll die Schirmform haltbar und somit oftmals verwendbar
sein und es soll auch für weniger geübte Bastler möglich sein, einen Lampenschirm
im Tiffany-Stil problemlos herzustellen.
[0004] Gemäß der Erfindung ist das Verfahren zur Herstellung von Lampenschirmen im Tiffany-Stil
dadurch gekennzeichnet, daß mosaikartig zugeschnittene und eingefaßte Glasscherben
auf der Außenfläche einer ein- oder mehrteiligen Schirmform aus einem harten PU-Schaum
entsprechend in diesen eingeformten, durch rillenförmige Konturlinien begrenzten,
Konturenfeldern aufgeklebt und sodann vorzugsweise durch Löten oder in ähnlicher Weise
miteinander verbunden werden und daß anschließend durch Erwärmen der Schirmform und/oder
des durch die miteinander verbundenen Glasscherben gebildeten Lampenschirms dieser
von der Schirmform gelöst wird.
[0005] Sehr zweckmäßig ist es hierbei, die Ränder der beispielsweise mittels einer Schablone
ausgeschnittenen Glasscherben mit einer über diese überstehenden Kupferfolie einzufassen
und die Glasscherben nacheinander derart auf die Konturenfelder aufzusetzen, daß die
Kupferfolie in die eingeformten rillenförmigen Konturenlinien hineinragen; anschließend
können die einzelnen Glasscherben zunächst mittels Punktverbindungen und sodann mittels
durchgehender Nähte fest miteinander verbunden werden.
[0006] Zum Lösen der Klebverbindung kann die Schirmform und der Lampenschirm durch Eintauchen
in warmes Wasser erwärmt werden, es ist aber auch möglich, den auf der Schirmform
sitzenden Lampenschirm mittels eines Föns zu erwärmen.
[0007] Damit die Konturenlinien stets gut sichtbar sind, ist es des weiteren angezeigt,
die Schirmform oder die diese bildenden Segmente mit einer Patina oder einem ähnlichen
Farbstoff einzustreichen und diese anschließend von den Konturenfeldern zu entfernen.
[0008] Die Tiffany-Stil-Lampenschirmmontage vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens
ist gekennzeichnet durch eine ein- oder mehrteilige Schirmform aus einem harten PU-Schaum,
in die Konturenfelder begrenzende rillenförmige Konturenlinien eingeformt sind.
[0009] Die Konturenlinien sollten hierbei in Form von Rillen in die Schirmform, vorzugsweise
bei deren Herstellung, eingeprägt oder eingepreßt und, um dies besonders hervorzuheben,
mit einer Patina oder einem ähnlichen Farbstoff ausgelegt werden.
[0010] Die US-A-4.483.813 beschreibt eine Schirmform mit den Konturfeldern begrenzenden
Rippen. Vorteilhaft ist es ferner, die in die Schirmform eingeformten Konturenlinien
in ihrer Querschnittsform rechteckig auszubilden und in ihrer Breite derart zu bemessen,
daß diese mindestens der doppelten Stärke der die Glasscherben umgebenden und über
diese überstehenden Kupferfolie entsprechen. Die Glasscherben können sich somit in
den Konturenlinien abstützen.
[0011] Zur einfachen Befestigung der Glasscherben auf der Schirmform sollten die Konturenfelder
und/oder die Glasscherben mit einer Klebewachsschicht versehen sein, wobei es zur
Vermeidung von Beschädigungen des weiteren zweckmäßig ist, die Schirmform auf ihrer
Außenfläche mit einer unter der Klebewachsschicht aufgebrachten Siliconschicht oder
einer ähnlichen wärmeisolierenden Schicht auszustatten.
[0012] Die Schirmform kann halbkugelförmig ausgebildet oder aus zwei oder mehreren kugelabschnittförmigen
Segmenten zusammengesetzt sein.
[0013] Durch das erfindungsgemäße Verfahren sowie die Vorrichtung zur Anwendung dieses Verfahrens
wird es ermöglicht, Tiffany-Lampenschirme auf sehr einfache Weise in kurzer Zeit herzustellen,
und zwar auch von weniger geübten Bastlern. Werden nämlich die Glasscherben auf der
Außenfläche einer aus einem harten PU-Schaum bestehenden Schirmform in vorgegebene
Konturenfelder eingeklebt, so ist es problemlos möglich, die arretierten Glasscherben
durch Löten miteinander zu verbinden. Durch anschließendes Erwärmen kann der Lampenschirm
ohne weiteres von der Schirmform gelöst werden.
[0014] Da die Glasscherben somit auf einer konvex gekrümmten Fläche aufliegen, stoßen diese
mit ihren der Schirmform zugekehrten Kante meist aneinander an, so daß Lötzinn nicht
auf die Innenseite des Lampenschirms und demnach auch nicht auf die Schirmform gelangen
kann. Dadurch bedingte Beschädigungen der Schirmform sind somit weitgehend vermieden,
dennoch ist, da der im Querschnitt keilförmige Raum zwischen den einzelnen Glasscherben
mit Lötzinn gut auszufüllen ist, eine feste und dauerhafte Verbindung ohne Schwierigkeiten
herzustellen. Und da die Konturenfelder unmittelbar in die Schirmform eingearbeitet
und gut sichtbar sind, ist auch ein exaktes Ausrichten der Glasscherben und ein Ausarbeiten
des Lampenschirmes ohne weiteres zu bewerkstelligen.
[0015] In der Zeichnung ist eine gemäß der Erfindung ausgebildete Vorrichtung zur Anfertigung
von Lampenschirmen im Tiffany-Stil dargestellt, die nachfolgend im einzelnen erläutert
ist. Hierbei zeigt:
- Fig. 1
- ein Segment einer Schirmform mit eingeformten Konturenlinien und im unteren Bereich
aufgeklebten Glasscherben sowie
- Fig. 2
- einen Ausschnitt aus dem Segment nach Fig. 1 in vergrößerter Darstellung.
[0016] Die in Fig. 1 mit 1 bezeichnete Vorrichtung zur Herstellung eines Lampenschirmes
im Tiffany-Stil besteht aus einem der Schirmform entsprechenden Segment 2 mit konvex
gekrümmter Oberfläche, in die Konturenlinien 4 eingeformt sind, so daß Konturenfelder
3 für Glasscherben 11 gebildet sind. Außerdem ist auf dem Segment 2, wie dies der
Fig. 2 entnommen werden kann, eine Klebewachsschicht 5 aufgebracht, um die, beispielsweise
mittels einer Schablone ausgeschnittenen Glasscherben 11 auf die Konturenfelder 3
kleben zu können. Damit sich diese gut hervorheben, sind die Konturenlinien 4 mit
einer Patina 6 oder einem ähnlichen Farbstoff ausgelegt. Zum Schutz gegen Überhitzung
kann auf der Oberfläche des Segmentes 2, bevor die Klebewachsschicht 5 aufgebracht
wird, auf dieser eine Siliconschicht 7 aufgetragen werden.
[0017] Die Anfertigung eines Lampenschirms erfolgt in der Weise, daß zunächst die Glasscherben
11, 11' ... entsprechend den vorgegebenen Konturenfeldern 3 mittels einer Schablone
ausgeschnitten werden. Sodann werden die Glasscherben 11, 11'... mit einer Kupferfolie
eingefaßt, die zumindest auf der Innenseite über diese übersteht. Die Glasscherben
11, 11' ... können somit mitder Kupferfolie in den im Querschnitt rechteckig ausgebildeten
Konturenlinien 4 zusätzlich arretiert werden. Bevor die Glasscherben 11, 11' ... durch
Lötnähte 13 fest miteinander verbunden werden, ist es angezeigt, vorab durch Punktverbindungen
12 die Glasscherben 11, 11'... zu fixieren.
[0018] Sobald sämtliche auf dem Segment 2 aufgeklebten Glasscherben 11, 11' ... fest miteinander
verbunden sind, kann der auf diese Weise hergestellte Abschnitt eines Lampenschirms
durch Erwärmen von dem Segment 2 gelöst werden. Dies kann durch Eintauchen in warmes
Wasser oder durch Aufheizen z. B. mittels eines Föns erfolgen. Die Haftfähigkeit der
Klebewachsschicht 5 wird dadurch zumindest derart herabgesetzt, daß der Lampenschirmabschnitt
von dem Segment 2 abgenommen werden kann. Durch Zusammenfügen mehrerer Segmente 2
wird sodann der Lampenschirm fertiggestellt.
1. Verfahren zur Herstellung von Lampenschirmen im Tiffany-Stil,
wobei mosaikartig zugeschnittene und eingefaßte Glasscherben (11, 11'...) auf der
Außenfläche einer ein- oder mehrteiligen Schirmform (Segment 2) aus einem harten PU-Schaum
entsprechend in diese eingeformten durch rillenförmige Konturenlinien (4) begrunzten
Konturenfeldern (3) aufgeklebt und sodann, vorzugsweise durch Löten oder in ähnlicher
Weise, miteinander verbunden werden, und daß anschließend durch Erwärmen der Schirmform
(2...) und/oder des durch die miteinander verbundenen Glasscherben (11, 11'...) gebildeten
Lampenschirms dieser von der Schirmform (2...) gelöst wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Ränder der beispielsweise mittels einer Schablone ausgeschnittenen Glasscherben
(11, 11'...) mit einer über diese überstehenden Kupferfolie eingefaßt werden, daß
die Glasscherben (11, 11'...) nacheinander derart auf die Konturenfelder (3) aufgesetzt
werden, daß die Kupferfolie in die eingeformten rillenförmigen Konturenlinien (4)
hineinragen und daß anschließend die einzelnen Glasscherben (11, 11'...) zunächst
mittels Punktverbindungen (12) und sodann mittels durchgehender Nähte (13) fest miteinander
verbunden werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß zum Lösen der Klebverbindung die Schirmform (2...) und der Lampenschirm durch
Eintauchen in warmes Wasser erwärmt werden.
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß zum Lösen der Klebeverbindung der auf der Schirmform (2...) sitzende Lampenschirm
mittels eines Föns erwärmt wird.
5. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schirmform oder die diese bildenden Segmente (2) mit einer Patina (6) oder
einem ähnlichen Farbstoff eingestrichen und daß diese anschließend von den Konturenfeldern
(3) entfernt wird.
6. Tiffany-Stil-Lampenschirm montage vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach
einem der Ansprüche 1 bis 5,
mit eine ein- oder mehrteilige Schirmform (2...) aus einem harten PU-Schaum, in die
Konturenfelder (3) begrenzende rillenförmige Konturenlinien (4) eingeformt sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die rillenförmige Konturenlinien (4) in die Schirmform (2...), vorzugsweise bei
deren Herstellung, eingeprägt oder eingepreßt sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Konturenlinien (4) der Schirmform (2...) mit einer Patina (6) oder einem ähnlichen
Farbstoff ausgelegt sind.
9. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 6 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die in die Schirmform (2...) eingeformten Konturenlinien (4) in ihrer Querschnittsform
rechteckig ausgebildet sind und in ihrer Breite mindestens der doppelten Stärke der
die Glasscherben (11,11'...) umgebenden und über diese überstehenden Kupferfolie entsprechen.
10. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 6 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Konturenfelder (3) der Schirmform (2...) und/oder die Glasscherben (11, 11'...)
mit einer Klebewachsschicht (5) versehen sind.
11. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 6 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schirmform (2...) auf ihrer Außenfläche mit einer unter der Klebewachsschicht
(5) aufgebrachten Siliconschicht (7) oder einer ähnlichen wärmeisolierenden Schicht
versehen ist.
12. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 6 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schirmform halbkugelförmig ausgebildet oder aus zwei oder mehreren kugelabschnittförmigen
Segmenten (2) zusammengesetzt ist.
1. Method of manufacturing Tiffany-type lamp shades, and apparatus for carrying out the
method
characterized in that
shaped, framed mosaic-type fragments of glass or cullets (11, 11'...) are glued into corresponding contoured shapes (3) surrounded by grooved
contour lines (4) on the outer surface of a lamp shade mould (segment 2) consisting
of one or more sections, whereby the contours are formed by a rigid polyurethane foam
framework and then interconnected, preferably by soldering or some similar process,
following which the lamp shade is separated from its mould by heating the mould (2...)
and/or the lamp shade formed by the interconnected cullets (11, 11...).
2. Method as claimed in claim 1,
characterized in that
the borders of the cullets (11, 11...), which can be cut using a template, are contained
in copper foil which protrudes over them in such a way that the cullets (11, 11...)
can be placed on the contoured shapes (3) one after another, with the copper foil
protruding into the shaped, grooved contour lines (4), and the individual cullets
(11, 11...) are then located with spot solder joints (12), finally being firmly secured
with continuous seams (13).
3. Method as claimed in claim 1 or 2,
characterized in that
the lamp shade and mould are heated by immersion in hot water to dissolve the adhesive
bond between them.
4. Method as claimed in claim 1 or 2,
characterized in that
a hot air blower is used to dissolve the adhesive bond between the mould and the lamp
shade mounted on it.
5. Method as claimed in one or more of claims 1 to 4,
characterized in that
the mould or its constituent segments (2) are coated with a patina (6) or some similar
colouring agent and that these are then removed from the contour shapes (3).
6. Tiffany-type lamp shade assembly fixture as claimed in one of claims 1 to 5,
with
a lamp shade mould (2...) consisting of one or more sections made of a rigid polyurethane
foam in which grooved contour lines are formed which surround the contoured shapes.
7. Method as claimed in claim 6,
characterized in that
grooved contour lines (4) are stamped or pressed into the mould (2...), preferably
at the time of manufacture.
8. Method as claimed in claim 6 or 7,
characterized in that
the contour lines (4) of the mould (2...) are designed with a patina (6) or some similar
colouring agent.
9. Method as claimed in one or more of claims 6 to 8,
characterized in that
the contour lines (4) shaped in the mould (2...) are arranged with a rectangular cross
section and are at least twice the width of the thickness of copper foil surrounding
and protruding above the cullets (11, 11...).
10. Method as claimed in one or more of claims 6 to 9,
characterized in that
the contoured shapes (3) of the mould (2...) and/or the cullets (11, 11...) are provided
with a coating of adhesive wax (5).
11. Method as claimed in one or more of claims 6 to 10,
characterized in that
the outer face of the mould (2...) is arranged with a coating of silicon (7) or some
other insulating coating beneath the coating of adhesive wax (5).
12. Method as claimed in one or more of claims 6 to 11,
characterized in that
the mould is arranged in the form of a semi-sphere or comprises two or more spherical-section
segments (2)
1. Procédé de fabrication d'abat-jour du type Tiffany et dispositif pour la réalisation
du procédé,
où des morceaux de verre en mosaiques et bordés (11, 11'...) sont collés sur la surface
extérieure d'une forme d'abat-jour non divisée ou divisée (segment 2) en mousse dure
PU, et ceci dans des contours (3) délimités par des lignes rainurées (4) et prévus
dans cette forme, puis liés de préférence par brasage ou d'une manière semblable et
où la forme d'abat-jour (2...) et/ou l'abat-jour formé par les morceaux de verre (11,
11'...) liés est chauffé afin qu'il se détache de la forme (2...).
2. Procédé d'après la revendication 1,
se caractérisant par le fait que
la périphérie des morceaux de verre (11, 11'...) découpés par exemple au moyen d'un
patron est bordée à l'aide d'une feuille de cuivre saillante, que les morceaux de
verre (11, 11'...) sont posés l'un après l'autre sur les contours (3), que la feuille
de cuivre pénètre dans les lignes rainurées (4) qui y sont formées et que les divers
morceaux de verre (11, 11'...) sont d'abord liés par points (12) pour être énsuite
raccordés rigidement par des joints continus (13).
3. Procédé d'après la revendication 1 ou 2,
se caractérisant par le fait que
pour détacher le collage, la forme d'abat-jour (2...) et l'abat-jour sont réchauffés
en les plongeant dans de l'eau chaude.
4. Procédé d'après la revendication 1 ou 2,
se caractérisant par le fait que
pour détacher le collage, la forme d'abat-jour (2...) et l'abat-jour sont chauffés
au moyen d'un sèche-cheveux.
5. Procédé d'après une ou plusieurs des revendications 1 à 4,
se caractérisant par le fait que
la forme de l'abat-jour ou les segments (2) qui le forment sont peints avec de la
patine (6) ou une couleur semblable et qu'ensuite, elle est retirée des contours (3).
6. Dispositif de montage d'abat-jour du type Tiffany pour la réalisation du procédé d'après
une des revendications 1 à 5,
avec une forme d'abat-jour non divisée ou divisée (2...) en mousse dure PU dans laquelle
sont pratiquées des lignes rainurées (4) délimitant les contours (3).
7. Procédé d'après la revendication 6,
se caractérisant par le fait que
les lignes de contour rainurées (4) sont imprimées ou enfoncées dans la forme d'abat-jour
(2...) de préférence lors de la fabrication de l'abat-jour.
8. Procédé d'après la revendication 6 ou 7,
se caractérisant par le fait que
les lignes de contour (4) de la forme d'abat-jour (2...) sont recouvertes de patine
(6) ou d'une couleur semblable.
9. Procédé d'après une ou plusieurs des revendications 6 à 8,
se caractérisant par le fait que
les lignes de contour (4) pratiquées dans la forme d'abat-jour (2...) ont une section
rectangulaire et que leur largeur correspond au moins à la double épaisseur de la
feuille de cuivre entourant et débordant les morceaux de verre (11, 11'...).
10. Procédé d'après une ou plusieurs des revendications 6 à 9,
se caractérisant par le fait que
les contours (3) de la forme d'abat-jour (2...) et/ou les morceaux de verre (11, 11'...)
sont recouverts d'une couche de cire collante (5).
11. Procédé d'après une ou plusieurs des revendications 6 à 10,
se caractérisant par le fait que
la surface extérieure de la forme d'abat-jour (2...) est munie d'une couche de silicone
(7) ou d'une couche calorifuge semblable appliquée en dessous de la couche de cire
collante (5).
12. Procédé d'après une ou plusieurs des revendications 6 à 11,
se caractérisant par le fait que
la forme de l'abat-jour est conçue en hémisphère ou se compose de deux segments hémisphériques
(2).
