[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen in einem Schraubendreherfutter angeordneten
Schraubendrehereinsatz gemäß Gattungsbegriff des Hauptanspruchs.
[0002] Bei den bekannten Bauformen dieser Art (US-PS 3 935 762), sind die mit dem federnden
Halteglied zusammenwirkenden Schultern von den Flanken V-förmiger Kerben gebildet.
Entsprechende Schraubendrehereinsätze - auch Bits genannt - müssen in engsten Toleranzen
gefertigt werden. Kommt es z.B. zu Toleranzen derart, daß das rückseitige Ende des
Schraubendrehereinsatzes nicht an der korrespondierenden Bodenfläche der Futterhöhlung
abgestützt aufsitzt, wenn das Halteglied an beiden Flanken der V-Kerben anliegt, so
hat der Bit eine mehr oder weniger "schwimmende" Einlagerung. Das ist arbeitsnachteilig.
Die deshalb notwendige hohe Maßgenauigkeit des Bit macht es unmöglich, ihn als Stauchteil
herzustellen. Die Maßhaltigkeit muß sogar so groß sein, daß erfahrungsgemäß Nachbearbeitungen
nötig werden, wenn z.B. die V-Kerben oder etwaige Herkunftsangaben in den Schaft eingeschlagen
werden.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es, die aufgezeigten Nachteile zu vermeiden und einen gattungsgemäßen
Schraubendrehereinsatz in herstellungstechnisch günstigerer Weise bei hoher Zuordnungspräzision
so auszubilden, daß Nachbearbeitungen verzichtbarwerden.
[0004] Gelöst ist diese Aufgabe durch die im Kennzeichen des Patentanspruchs angegebene
Erfindung.
[0005] Zufolge dieser Lösung ist ein günstigst herstellbarer und trotzdem stets gut in seinem
Futter sitzender Schraubendrehereinsatz geschaffen. Es liegt in vorteilhafter Weise
eine nur einseitige Flankenanlage des Haltegliedes vor. Letzteres besteht in der Regel
aus einem offenen Federring. Selbst größere Toleranzabweichungen werden so kompensiert,
insbesondere weil man die Flanke auch relativ lang und das Halteglied relativ groß/stabil
ausbilden kann. Der Ringquerschnitt stützt sich selbstregulierend an irgendeinem "Punkt"
der relativ groß bemeßbaren schräggestellten Schulter ab. Der z.B. durch Abdrehen
der Schulter erzeugte Hals schafft auch eine gegenüber dem Mehrkantumriß deutlich
zurücktretende Anbringungsfläche für das Einpressen von Beschriftungen etc. Hierbei
entstehende Materialaufwerfungen beeinträchtigen andererseits nicht die Steckzuordnung
des Bit. Die Tatsche, daß der Kopf an einen seinerseits gegenüber dem Hals erneut
stufenförmig abgesetzten Zylinderabschnitt angestaucht ist, bringt vor allem fertigungstechnische
Vorteile: Der Grundkörper ist komplett kaltverformbar mit anschließender Anformung
der Arbeitsspitze. Der Hals bildet eine die Toleranzen aufnehmende Zwischenzone, die
für den Sitz im Futter und die Maßhaltigkeit der Arbeitsspitze ohne Einfluß ist.
[0006] Der Gegenstand der Erfindung ist nachstehend anhand eines zeichnerisch veranschaulichten
Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 den erfindungsgemäß ausgebildeten Schraubendrehereinsatz im Futter eines partiell
dargestellten Schraubendrehers,
Fig. 2 eine Vergrößerung des futterseitigen Endes des Schraubendrehers, und zwar in
Vergrößerung und bei aufgeschnittenem Schraubendreherfutter,
Fig. 3 eine Herausvergrößerung des Haltedng/Schulterbereichs nach Fig. 2 weiter vergrößert
und
Fig. 4 eine gleiche Darstellung bei in einer anderen Stützlage befindlichen Halteglied.
[0007] Der Schraubendrehereinsatz besitzt einen hexagonalen Schaft 1 (Außensechskant). Letzterer
nimmt etwa ein Drittel der gesamten Länge des Einsatzes ein.
[0008] Der Schaft 1 setzt sich in einen stufenförmig abgesetzten, durch Abdrehen erzeugten
Hals 2 fort, der, wiederum abgesetzt, in einen zylindrischen Abschnitt 3 übergeht.
Letzterer enthält den im Spitzenbereich angestauchten Kopf 4 des Werkzeuges. Hier
kann es sich um eine sogenannte Kreuzschlitzklinge handeln (wie dargestellt) oder
aber auch um eine Schneide für normale Schlitzschrauben.
[0009] Durch das Anstauchen unter Bildung des im Querschnitt kreuzförmigen Kopfes tritt
das verdrängte Material räumlich über die Mantelfläche des zylindrischen Abschnittes
3 hinaus vor, überragt aber nicht die Mantelfläche des ebenfalls zylindrischen Halses
2.
[0010] Beide zylindrischen Abschnitte nehmen im wesentlichen je ein Drittel der Gesamtlänge
des Schraubendrehereinsatzes ein.
[0011] Das rückwärtige Ende des Schaftes 1 ist plan abgestochen und stützt sich auf dem
Boden 5 der Aufnahmehöhlung 6 eines Schraubendreherfutters 7 ab. Die InnenwandUng
8 der Aufnahmehöhlung 6 weist eine dem hexagonalen Schaft formentsprechende Ausgestaltung
auf, d.h. sie ist als Innensechskant realisiert. Die sich auf dem Boden 5 abstützende
Rückfläche des Schraubendrehereinsatzes trägt das Bezugszeichen 9; sie geht über eine
Fase 10 in die Schaftwandung über.
[0012] Die Einstecksicherung für den Schraubendrehereinsatz bildet ein Halteglied 11 in
Form eines offenen Federringes. Letzterer weist kreisrunden Querschnitt auf und lagert
axial abgestützt in einer Ringnut 12 der Innenwandung 8. Die Ringnut 12 liegt in unmittelbarer
Nähe des Eingangs der Aufnahmehöhlung 6, so daß eine möglichst lange tragende Zone
des Schaftes 1 vorliegt. Der Rinnengrund 13 verläuft zylindrisch. Die Nutflanken 14
und 15 stehen senkrecht zur Längsmittelachse x-x des Schraubendrehereinsatzes. Die
Nutentiefe entspricht etwa der halben Breite des Rinnengrundes 13.
[0013] Das ringförmige Halteglied 11 stützt sich bei eingesetztem Bit einerseits an der
der Aufnahmehöhlungsöffnung näherliegenden Nutflanke 14 und andererseits an einer
durch die Übergangsstufe zwischen Schaft 1 und Hals 2 erzeugten Schulter 16 ab. Diese
ist geneigt. Der Neigungswinkel Alpha beträgt ca. 60
°. Unter Zugrundelegung des rotationssymmetrischen Aufbaues liegt die Spitze der umschreibenden
Kegelmantelfläche in Richtung des Kopfes 4. So ergibt sich eine selbstregulierende
Anlage innerhalb eines erheblichen Spielraumes, wie aus einem Vergleich der Fig. 3
und 4 deutlich wird.
[0014] Der Federring erstreckt sich bei nicht eingesetztem Schraubendrehereinsatz bis zu
zwei Dritteln seines Querschnitts in den lichten Höhlungsraum hinein, so daß ein Drittel
zur Lagefixierung verbleibt. Beim Einstecken überläuft das Halteglied 11 unter maximaler
Ausspreizung seines Ringkörpers die praktisch eine Auflauframpe bildende Fase 10,
um schließlich vor die Schulter 16 zu schnappen. Die Rückstellkraft preßt unter Vermittlung
der Steuerungsfunktion der Schulter 16 die Rückfläche 9 des Schraubendrehereinsatzes
fest gegen den korrespondierenden Boden 5 der Aufnahmehöhlung 6. Je nach toleranzbedingter
Abweichung der Schaftlänge und/oder der Lage der Ringnut 12 tritt dabei der Querschnitt
des ringförmigen Haltegliedes 11 in eine mehr oder weniger nahe radiale Lage zur Längsmittelachse
x-x des Schraubendreherheftes. In der Situation gemäß Fig. 3 ist der Schaft 1 beispielsweise
etwa länger ausgefallen. Das Halteglied drückt hier in einem mehr peripheren Bereich
gegen die Schulter 16. Bei einem kürzeren Schaft wandert das Halteglied 11 dagegen
weiter einwärts.
[0015] Da zufolge der Bildung einer einschultrigen Vertiefung der Hals in einem der Schultertiefe
entsprechenden Abstand y zum korrespondierenden Abschnitt der Innenwandung 8 liegt,
können auf der Mantelfläche des Halses bis in den Anfangsbereich der Aufnahmehöhlung
6 Bezeichnungen eingepreßt werden, ohne daß die Kerbbärte anschließend entfernt werden
müssen. Eine solche Bezeichnung ist in Fig. 12 mit 17 bezeichnet. Der noch einmal
abgestufte zylindrische Abschnitt 3 könnte ebenfalls Bezeichnungen aufnehmen. ,
[0016] Das Schraubendreherfutter 7 sitzt am freien Ende des Schaftes 18 eines Schraubendreherwerkzeuges,
dessen Heft 19 in Fig. 1 nur teilweise dargestellt ist.
[0017] Der Fuß der Übergangsstufen-Schulter 16 könnte spitzenseitig, d.h. außerhalb der
Ebene der Nutflanke 14 auch wieder, eine zweite Flanke bildend, ansteigen, da diese
Flanke nicht trägt, d.h. die selbstkorrigierende Einspannwirkung nicht beeinträchtigt.
In einem Schraubendreherfutter angeordneter Schraubendrehereinsatz mit sechskantigem
Schaft (1), dessen eines Ende gegen den Boden des Schraubendreherfutters anstößt und
dessen anderes freies Ende in einen die Arbeitsspitze bildenden Kopf (4) ausläuft,
wobei im Bereich des Schaftes (1) auf dessen Umfang eine abgedrehte Schulter (16)
vorgesehen ist, an welcher sich ein im Inneren des Schraubendreherfutters (7) angeordnetes federndes Halteglied abstützt, dadurch gekennzeichnet, daß die Schulter
(16) als Übergangsstufe zwischen Schaft (1) und einem zylindrischen, querschnittskleineren
Hals (2) gebildet ist, welcher Hals seinerseits stufenförmig abgesetzt in einen Zylinderabschnitt
(3) übergeht, dem der Kopf (4) angestaucht ist.
Screwdriver bit, arranged in a screw driver chuck, with a hexagonal shank (1), one
end of which abuts the bottom of the screwdriver chuck and the other free end of which
runs to an end (4) forming the working tip, a turned shoulder (16) being provided
in the region of the shank (1) on its circumference, against which shoulder bears
a resilient securing element, arranged inside the screwdriver chuck (7), characterized
in that the shoulder (16) is formed as a transition between shank (1) and a cylindrical
neck (2) with a smaller cross-section, which neck in turn, relieved with a step, becomes
a cylindrical section (3) in which the end (4) is headed.
Insert de tournevis disposé dans un mandrin de tournevis, comportant une tige à six
pans (1) dont une extrémité est en butée sur le fond du mandrin du tournevis et dont
l'autre extrémité libre ressort en une tête (4) formant le pointe de travail, un épaulement
(16) obtenu par tournage étant prévu à sa périphérie, dans la zone de là tige (1),
épaulement sur lequel s'appuie un organe élastique de retenue disposé à l'intérieur
du mandrin de tournevis (7), caractérisé en ce que l'épaulement (16) est en forme
d'étage de transition entre la tige (1) et un col cylindrique (2), de plus petite
section, et qui se transforme de son côté, par réduction étagée, en une partie cylindrique
(3) sur laquelle la tête (4) est obtenue par refoulement.