[0001] Die Erfindung betrifft eine Mine-gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
[0002] Eine derartige Mine'ist aus der DE-AS 24 23 912 bekannt. Sie kann in eine erneute
Sicherungsstellung überführt werden, wenn die einmal ausgelegte und scharfgestellte
Mine wieder geräumt werden soll, ohne sie dazu oder dabei zur Detonation zu bringen.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Mine gattungsgemäßer Art derart auszustatten,
daß die Flexibilität ihrer Einsatzmöglichkeiten durch eine leicht zu handhabende Sicherungssperre
gegen unbefugte Minenräumung wesentlich erhöht wird.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß im wesentlichen dadurch gelöst, daß die gattungsgemäße
Mine gemäß dem Kennzeichnungsteil des Anspruches 1 ausgelegt ist.
[0005] Nach dieser Lösung wird, beim Verlegen und vor der Scharfstellung, in die Mine eine'nur
Befugten z
! angliche Information eingespeichert, die zur erneuten Sicher-Stellung der Zündeinrichtung
und damit zur erneuten gefahrlosen Handhabbarkeit für ein Verlegen der Mine führt,
wenn nach ihrer Scharfstellung eine entsprechende Information erneut eingegeben wird.
Dadurch ist die Mine in voller Funktionstüchtigkeit an verschiedenen Orten verwendbar;
während sie z.B. zur Detonation gebracht wird (also beispielsweise nicht vom Gegner
auf ihre technologische Ausgestaltung untersucht oder sogar selbst eingesetzt werden
kann), wenn an der Sicherungssperre manipuliert wird, insbesondere wenn eine unzutreffende
Information, die nicht zur Wieder-Sicherung führt, eingegeben werden sollte.
[0006] Bei der Mine ist dabei insbesondere an eine Fernmine mit komplexem Zündsensor gedacht,
wie sie etwa in der US-PS 3 509 791 beschrieben ist. Weil eine solche Mine nach der
Scharfstellung zunächst in einer Lauerstellung verharrt und erst auf Zündbereitschaft
umgeschaltet wird, wenn beispielsweise ein Seismik-Sensor die Annäherung eines Zielobjektes
meldet, dessen Bekämpfungs-Akquisition dann mittels eines Infrarot-Sensors erfolgen
kann, ist die Mine relativ gefahrlos durch Verlegemannschaften zugänglich, um sie
an einem nicht mehr benötigten Orte wieder abbauen und anderweitig erneut einrichten
zu können. Dazu ist es erforderlich, daß die Sicherungseinrichtung reversibel in die
Sicherstellung zurückgeführt werden kann, was jedoch nur Befugten ermöglicht sein
soll. Befugte sind nur diejenigen, die den Code der Sicherungssperre kennen, z.B.
weil sie einen bestimmten Code bei der Aufstellung der Mine (und vorzugsweise allen
Minen eines bestimmten Aufstellungsbereiches übereinstimmend) selbst vorgegeben haben.
[0007] Dabei erfolgt zweckmäßigerweise Einspeicherung und Vergleich des vorgegebenen und
des nachträglich für Überwindung der Sperre einzugebenden Sicherungs-Codes innerhalb
der elektronischen Schaltung, in der auch die Sensorsignalverarbeitung erfolgt, also
beispielsweise mittels weiterer logischer Verknüpfungen oder Informations-Verarbeitung
in prozessorgesteuerten Einrichtungen.
[0008] Zusätzliche Alternativen und Weiterbildungen sowie weitere Merkmale und Vorteile
der Erfindung ergeben sich aus den weiteren Ansprüchen und, auch unter Berücksichtigung
der Darlegungen in der Zusammenfassung, aus nachstehender Beschreibung von in der
Zeichnung unter Beschränkung auf das Wesentliche stark vereinfacht skizzierten prinzipiellen
Ausführungsbeispielen zur erfindungsgemäßen Lösung. es zeigt:
Fig. 1 im stark vereinfachten Blockschaltbild zusätzlich zur Sensorsignalverarbeitung
die Signalverarbeitung für eine Sicherungssperre einer reversiblen elektronischen
Zünd-Entsicherung,
Fig. 2 ein Beispiel für einen Tastschalter zur manuellen Code-Eingabe gemäß Fig. 1
und
Fig. 3 ein Beispiel für ein Tastenfeld zur Code-Eingabe mit elektrischer Verknüpfung.
[0009] Eine Mine 11 ist mit einem Zündsensor 12 und diesem nachgeschalteter Zündsignalverarbeitungsschaltung
13 zum Gewinnen eines Zieldetektionssignales 14 ausgestattet, das ein Zündsignal 15
zum Initiieren einer Gefechtsladung für das Bekämpfen des akquirierten Zielobjektes
auslöst.
[0010] Durch eine Sicherungseinrichtung 16 ist gewährleistet, daß das Zündsignal 15 nur
und erst ausgelöst werden kann, wenn, nach dem Aussetzen der Mine 11, eine Scharfstelleinrichtung
17 betätigt wurde, die - gemäß dem symbolisch vereinfachten Blockschaltbild der Fig.
1 - beispielsweise über eine (nicht dargestellte) Verzögerung ein bistabiles Schaltelement
18 setzt und dadurch ein Zündsignal-Ausgabegatter 19 vorbereitet. Dessen UND-Bedingung
wird erfüllt, das Gatter 19 also durchgeschaltet, wenn ein ODER-Gatter 20 ein Auslösesignal
21 liefert, weil vom Sensor 12 ein Zünddetektionssignal 14 oder von einer Räumsperre
22 (etwa einem auf Kippen der Mine 11 ansprechenden Trägheitsschalter) ein Räumsperrsignal
23 geliefert wird.
[0011] Wenn jedoch die Mine-11 aufgrund der geänderten Gefechtslage am einmal vorgesehenen
Orte nicht mehr benötigt und stattdessen zu einem anderen Ort hin verlegt werden soll,
muß die Sicherungseinrichtung 16 wieder in die Sicherstellung umgeschaltet, also beispielsweise.das
bistabile Schaltelement 18 rückgesetzt werden, um die Vorbereitungs-Ansteuerung des
Gatters 19 wieder aufzuheben; wobei nach erneuter Verlegung die Mine 11 dann wieder
entsichert werden kann, indem das Schaltelement 18 über die Scharfstelleinrichtung
17 erneut gesetzt wird. Jedoch ist sicherzustellen, daß kein Unbefugter die Mine 11
wieder sichern und damit am vorgesehenen Aktionsorte unwirksam machen kann. Dafür
ist im Rahmen der die Sensorsignalverarbeitung 13 beinhaltenden elektronischen Schaltungen
24 eine (wieder-) Sicherungssperre 25 ausgebildet. Diese ist dafür ausgelegt, an das
bistabile Schaltelement 18 in der Sicherungseinrichtung 16 ein Rücksetzsignal 26 nur
dann liefern zu können, wenn über ein Eingabegerät 27 ein Signalcode 28 eingegeben
wird, der in einer bestimmten Relation zu einem vorgegebenen (Wieder-) Sicherungscode
29 steht, beispielsweise mit ihm übereinstimmt. Falls dieses der Fall ist, spricht
nämlich ein Vergleicher 30 an und löst das Rücksetzsignal 26 aus, um die Sicherungseinrichtung
16 wieder in den gesicherten Zustand zu überführen, also die Mine ohne Gefahr der
Initiierung des Sprengstoffes anderweitig verlegen zu können. Sollte jedoch ein Unbefugter
eine - nicht in der vorbestimmten Relation zum Sicherungscode 29 stehende - Information
über das Eingabegerät 27 einspeisen, dann liefert der Vergleicher 30 ein Sperrsignal
31, das über das ODER-Gatter 20 wieder zum Durchschalten des Ausgabegatters 19, also
zur Ausgabe eines Zündsignales 15 führt.
[0012] Wenn zur Unterbindung unbefugter Wieder-Sicherung identische Codes 28/29 vorgesehen
sind, enthält der Vergleicher 30 insbesondere eine Koinzidenzschaltung 32, auf die
ein Vorgabespeicher 33 und ein Eingabespeicher 34 für die beiden Codes 29, 28 geschaltet
sind. Mit Beendigung der Eingabe am Gerät, 27 wird mittels eines Abfragegerätes 35
das Ausgangssignal der Koinzidenzschaltung 32 abgefragt und ggf. über ein UND-Gatter
36 als das Rücksetzsignal 26 ausgegeben, das die Sicherungseinrichtung 16 aus ihrer
bisherigen Scharfstellung wieder in die Sicher-Stellung rückführt. Dagegen schaltet
ein Gatter 37 mit invertierendem Eingang durch, wenn die Schaltung 32 keine Koinzidenz
feststellen sollte, um das Sperrsignal 31 zu liefern, also das Zündsignal 15 auszulösen
(weil offenbar ein Unbefugter an der Mine 11 hantiert und deshalb deren Gefechtsladung
zur Detonation gebracht werden soll).
[0013] Zur Eingabe der Codes 28, 29 kann das Eingabegerät 27 als Lesegerät, beispielsweise
für eine Karte mit einem aufgeprägten Binär-Code ausgestaltet sein. Dieser kann etwa
als Strichmuster, als Magnetisierungsmuster oder als Lochmuster auf der Karte 38 gespeichert
sein und vom Eingabegerät 27 seriell oder parallel in den Eingabespeicher 34 ausgelesen
werden, woraufhin vom Eingabegerät 27 das Gerät 35 zum Quittieren der erfolgten Abfrage
(Code-Übernahme) getriggert wird. Die Verwendung einer Karte 38 als Informationsträger
zur Eingabe der Codes 28, 29 ist besonders dann zweckmäßig, wenn in einem Areal eine
Mehrzahl an Minen 11 ausgelegt ist, die zur Vereinfachung der Handhabung durch den
Minenpionier sämtlich mit einer Sicherungssperre 25 für den selben Wiedersicherungscode
29 ausgestattet sind, so daß Fehlbedienungen beim Räumen des Minenfeldes durch Befugte
praktisch ausgeschlossen sind. Dazu ist es zweckmäßig, ein Kodiereinrichtung für die
Karte 38 vorzusehen, mittels derer ein vorwählbarer Code 28 eingegeben (beispielsweise
durch einen Strichmuster-Stempel aufgedruckt oder durch einen einfachen mechanischen
Lochstempel eingeprägt) wird; mit Übergabe dieser so vorgegebenen Information von
der Karte 38 mittels des Eingabegerätes 27 in zunächst den ersten Speicher 34 als
den späteren Sicherungscode 29. Wenn danach das Eingabegerät 27 erneut betätigt wird,
wird der Inhalt des ersten Speichers 34 in den zweiten Speicher 33 transferiert, und
der neu eingelgsene Code 28 in den ersten Speicher 34 übernommen. Falls der Vergleicher
30 Übereinstimmung zwischen dem Inhalt der beiden Speicher 33 und 34 feststellt, wird
wie beschrieben das Rücksetzsignal 26 für die Sicherungseinrichtung 16 ausgegeben.
So ist die Information über den vorgegebenen Sicherungscode 29 sicher geschützt; indem
beispielsweise. ein einzelner Minenpionier nach Verlegen einer Gruppe von Minen 11
eine wahlfreie Information als Code 28 in die Karte 38 stanzt und diese in die Sicherungssperre
25.als den für jene Minengruppe gültigen Sicherungscode 29 einspeichert. Nur er hat
diese Karte 38 zur Verfügung, so daß nur er befugt und befähigt ist, durch Einschieben
der selben Karte 38 in den Leseschlitz des Eingabegerätes 27 den selben Code 28 erneut
einzugeben und damit die Sperre 25 zu überwinden, also die Mine 11 wieder zu sichern.
[0014] Das Eingabegerät 27 kann aber auch einfach als Wechselschalter zur Eingabe einer
Folge binärer Signale als den Codes 29, 28 ausgelegt sein, wie etwa in Fig. 2 skizziert.
Im Signaltakt des Codes 28 wird eine Pulsfolge zur Informations-Weiterschaltung bei
der Eingabe in den Speicher 34 (beispielsweise zum Forttasten bei der Informations-
übernahme in ein Schieberegister) ausgelöst. Wenn der Code 28, wie in Fig. 1 berücksichtigt,
z.B. eine Vier-Bit-Information darstellt, ist der Umschalter 39 viermal zu betätigen,
und der Code 28 ist in den ersten Speicher 34 eingegeben.
[0015] Wird später, zum Aufheben der Mine 11, der Umschalter 39 erneut in gleicher weise
viermal betätigt, dann wird die Information 28 vom ersten Speicher 34 als der Sicherungscode
29 in den zweiten Speicher 33 übertragen und die neu eingegebene Information als Signalcode
28 in den ersten Speicher 34 übernommen, um danach wie beschrieben mittels des Vergleichers
30 beide Speicherinhalte auszuwerten. Das Abfragegerät 35 spricht also an, wenn eine
Impulsfolge 4D von zweimal vier Bit aufgetreten ist; d.h. es ist einfach als Zähler
des Zählvolumens acht für die Pulsfolge 40 auslegbar.
[0016] Ein stark vereinfachtes-Ausführungsbeispiel für ein elektromechanisches Eigabegerät
27 mit elektrischer Verriegelung ist in Fig. 3 dargestellt. Mittels manuell betätigbarer,
federelastisch rückgeführter Stößel 41 einer Tastatur 42 ist jeweils eine von zwei
Schaltmöglichkeiten aktivierbar, die zur Vereinfachung der Darstellung als verschiebbare
Schaltergruppen 43 gezeigt sind, von denen jeweils eine Schaltstrecke 44 der Lieferung
eines Rücksetzsignales 26 und eine andere Schaltstrecke 45 der Lieferung eines Sicherungssperrsignales
31 zugeordnet ist. Die Rücksetz-Schaltstrecken 44 sind elektrisch in Serie geschaltet.
Diejenigen, die nicht im Wirkbereich eines Stößel 41 liegen, sind zwangsläufig, etwa
mittels einer gerätefesten Rampe 46, geschlossen. Die anderen Rücksetz-Schaltstrecken
44, die also in den Einflußbereich ihrer zugeordneten Stößel 41 verschoben sind, werden
durch manuelle Betätigung ihrer Stößel 41 geschlossen, so daß dann die Serienschaltung
vollendet ist und das Rücksetzsignal 26 ausgegeben wird.
[0017] Wo einem Stößel 41 aufgrund der entsprechenden Verlagerung der Schaltergruppe 43
keine Rücksetz-Schaltstrecke 44 zugeordnet ist, ist ihm zwangsläufig eine Sperr-Schaltstrecke
45 zugeordnet. Wenn ein Unbefugter, der die Schiebestellung der Schaltergruppen 43
nicht kennt, in der Absicht, ein Rücksetzsignal 26 durchzuschalten, auch diesen anderen
Stößel 41 betätigt, wird hier also ein Sperrsignal 31 durchgeschaltet und die Mine
11 gezündet.
[0018] Bei der Prinzipdarstellung gemäß Fig. 3 ist also vorgesehen, von vier Stößeln 41
einen und nur einen der Sperr-Schaltstrecken 45 zuzuordnen, wohingegen die anderen
Schaltstrecken 45 von Rampen 46 geschlossen gehalten sind; so daß die Sperr-Schaltstrecken
45 ebenfalls elektrisch in Serie geschaltet werden können. Soll aber ein durch die
Schiebestellung der Schaltergruppen 43 repräsentierter Sicherungscode 29 vorgesehen
sein, bei dem auch die Betätigung anderer Stößel 41 zur Auslösung des Sperrsignales
31 führen kann, dann sind die Sperr-Schaltstrecken 45 elektrisch parallel zu schalten
(und nicht dem Einfluß von Schließ-Rampen 46 zu unterwerfen; in der Zeichnung nicht
ausgeführt).
[0019] Der Minenpionier verschiebt also beim Verlegen einer Gruppe von Minen 11 deren Schaltergruppen
43 nach einem vorgegebenen Sicherungscode 29, indem er bei der Sicherungssperre 25
einen Gerätedeckel 47 anhebt und die darunter zugänglichen Schaltergruppen 43 in die
Code- stellung setzt. Danach wird der Deckel 47 z.B. elektromechanisch
'verriegelt, indem die Scharfstelleinrichtung 17 (Fig. 1) bestätigt wird, damit kein
Unbefugter den Deckel 47 öffnen und sich die Schaltergruppen-Schiebestellung einprägen
kann; mit Auslösung beispielsweise der Räumsperre 22 bei dem Versuch, den Deckel 47
gewaltsam zu öffenen. Nur der Befugte ist darüber informiert, welche (beispielsweise
durch Ziffern oder Farben gekennzeichneten) Stößel 41 im gegebenen Codierungsfalle
betätigt werden dürfen und müssen, um allein das Rücksetzsignal 26 (aber keinesfalls
das Sperrsignal 31) auszulösen; und die Arretierung des Deckels 47 wieder aufzuheben,
um einen anderen WiederSicherungscode29 vorgeben zu können.
[0020] Bei der vereinfachten Prinzipdarstellung der Zeichnung ist nicht berücksichtigt,
daß es zweckmäßig sein kann, die Funktion der Scharfstelleinrichtung 17 mit derjenigen
beispielsweise des Eingabegerätes 27 zu vereinigen: Indem ein Aufhebecode 29 eingegeben
wird, wird zugleich (ggf. über eine Verzögerung) das bistabile Schaltelement 18 gesetzt,
also die Sicherungseinrichtung 16 scharfgestellt.
[0021] Zusätzlich kann durch Eingabe des Aufhebecodes 29 bewirkt werden, daß die Sensorsignalverarbeitungsschaltung
13 - oder jedenfalls derjenige Teil von ihr, der eine Weckschaltung für einen Zündauslösesensor
aktiviert - in Betrieb gesetzt wird; während parallel zur Rücksteuerung der Sicherungseinrichtung
16 in den gesicherten Zustand die Schaltung 13 wieder abgeschaltet werden kann. Ferner
kann vorgesehen sein, nicht gleich bei einer Fehleingabe des Signalcodes 28 das Zündsignal
15 (zum Auslösen einer Gefechtsladung oder einer Aufhebesperre) durchzuschalten, sondern
dem Minenpionier eine (schaltungstechnisch vorgegebene) Anzahl von Eingabeversuchen
zuzugestehen. Erst wenn diese Anzahl überschritten ist, wird das Zündsignal 15 ausgelöst,
weil augenscheinlich kein Befugter den Versuch der Wieder-Sicherung unternimmt. Die
Anzahl der zulässigen Versuche muß natürlich klein sein im Verhältnis zur Anzahl der
Informationsvarianten für den Aufhebecode 29, damit dieser nicht durch die Eingabeversuche
ermittelt werden kann.
1. Wieder-sicherbare Mine (11) mit einer Zündschaltung, die über eine Zündsicherungseinrichtung
(16) ansteuerbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Wieder-Sicherungssperre (25) mit einem Vergleicher (30) für eine vorgebbare
Information (Code 29) und für eine eingebbare Information (Code 28) vorgesehen ist,
um die Sicherungseinrichtung (16) bei vorgegebener Relation zwischen beiden Informationen
in die gesicherte Stellung rückzusetzen.
2. Mine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Informationen als binäre Codes (29, 28) vorgesehen sind.
3. Mine nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß zur Vorgabe der Informationen manuell betätigbare Schalter (Umschalter 39, Stößel
41, Schaltergruppen 43) vorgesehen sind.
4. _Mine nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß zur Eingabe der Informationen kodierte Karten (38) vorgesehen sind.
5. Mine nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Vorgabespeicher (33) für den Sicherungscode (29) vorgesehen ist.
6. Mine nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Vorgabespeicher (33) und ein Eingabespeicher (34) aufeinanderfolgende Teile
eines Schieberegisters sind.
7. Mine nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Vorgabespeicher (33) durch einen Satz von Schaltergruppen (43) gegeben ist.
8. Mine nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Vergleicher (30) nur auf eine vorgegebene Relation zwischen beiden Codes (29,
28) anspricht.
9. Mine nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Vergleicher (30) zur Abgabe alternativ eines Zündsignales (15) für die Gefechtsladung
bzw. für eine Aufhebesperre oder eines Rücksetzsignales (26) an die Sicheruhgseinrichtung
(16) ausgelegt ist.
10. Mine nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Vergleicher (30) zum Abschalten der Zündsensor-Signalverarbeitungsschaltung
(13) ausgelegt ist.
11. Mine nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß ihre Sensor-Signalverarbeitungsschaltung (13) durch Vorgabe einer Information
(Aufhebecode 29) aktivierbar ist.
12. Mine nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß ihre Sicherungseinrichtung (16) durch Vorgabe einer Information (Aufhebecode 2)
entsicherbar ist.