[0001] Die Erfindung betrifft einen Rohrtrenner nach dem Oberbegriff des Patentanspruches
1.
[0002] Ein derartiger Rohrtrenner ist aus der DE-A-33 23 324 bekannt. Dabei ist in Reihe
zu einem Rückschlagventil eine sogenannte Injektionspumpe vorgesehen, die bei strömendem
Medium einen Unterdruck erzeugt, mit welchem das Druckvergleichsventil beaufschlagt
wird.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es, einen Rohrtrenner der eingangs beschriebenen Art zu
schaffen, der gegenuber der bekannten Art verbessert ist. Insbesondere soll er weniger
Schaltschwingungen aufweisen.
[0004] Diese Aufgabe wird durch einen Rohrtrenner der eingangs beschriebenen Art gelöst,
der gemäß der Erfindung gekennzeichnet ist durch die Merkmale des Kennzeichens des
Anspruches 1.
[0005] Weitere Merkmale und Zweckmäßigkeiten der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung
eines Ausfuhrungsbeispieles anhand der Figuren. Von den Figuren zeigen:
Fig. 1 einen Schnitt durch einen Rohrtrenner nach der Erfindung in einer ersten Stellung;
Fig. 2 den in Fig. 1 gezeigten Rohrtrenner in einer zweiten Stellung;
Fig. 3 eine vergrößerte Darstellung des bei dem in Fig. 1 und 2 gezeigten Rohrtrenner
verwendeten Ventiles in einer ersten Stellung;
Fig. 4 das in Fig. 3 gezeigte Ventil in einer zweiten Stellung;
Fig. 5 eine vergrößerte Darstellung eines Teiles des in Fig. 4 gezeigten Ventiles;
und
Fig. 6 eine dritte Schaltstellung des Rohrtrenners.
[0006] Der Rohrtrenner 1 weist einen mit einem Rohr verbindbaren Eingang 2 und einen mit
einem Rohr verbindbaren Ausgang 3 auf. Zwischen Eingang 2 und Ausgang 3 ist ein Schieber
4 mit einem Verbindungskanal 5 vorgesehen. Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, verbindet
der Schieber in der gezeigten Stellung Eingang 2 und Ausgang 3, während er in einer
zweiten nichtgezeigten Stellung, in der er quer zu dem Verbindungskanal verschoben
ist, Eingang und Ausgang voneinander trennt. Der Schieber 4 reicht mit seinem einen
Ende in einen Zylinder 6, in dem er als Kolben in Abhängigkeit von dem im Zylinder
herrschenden Druck hin- und hergleiten kann. Das Innere dem Zylinders 6 ist über ein
Steuerventil 7 und eine Verbindungsleitung 8 mit dem Eingang 2 verbindbar. Das Steuerventil
7 weist einen Ventilraum mit einem ersten Abschnitt 9 und einem zweiten Abschnitt
10 auf. Der erste Abschnitt 9 ist eingangsseitig mit der den ersten Eingang des Steuerventiles
bildenden Verbindungsleitung 8 und ausgangsseitig mit dem zweiten Abschnitt 10 verbunden.
Der zweite Abschnitt ist als eine Bohrung ausgebildet, die an ihrem dem ersten Abschnitt
abgewandten Ende in eine Bohrung 11 des Schiebers 4 mündet, welche wiederum über eine
Austrittsbohrung 12 ins Freie bzw. in einen Raum führt, der mit Umgebungsdruck oder
doch zumindest mit einem Druck beaufschlagt ist, welcher geringer ist als der bei
Anliegen des Strömungsmediums am Eingang 2 herrschende Druck.
[0007] Der zweite Abschnitt 10 ist über Querbohrungen 13 mit dem Inneren des Zylinders 6
verbunden. Er weist sowohl an seinem dem ersten Abschnitt zugewandten Ende als auch
an seinem der Bohrung 11 zugewandten Ende Ventilsitze 15, 16 auf. Es ist ein durch
den zweiten Abschnitt hindurchgeführter Ventilschaft 17 vorgesehen, der an seinem
dem ersten Abschnitt abgewandten Ende einen Ventilkörper 18 und in einem Abstand von
diesem, der größer ist als der Abstand der beiden Ventilsitze 15, 16, einen zweiten
Ventilkörper 19 aufweist. Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, ist die dem ersten Abschnitt
zugewandte Oberfläche des zweiten Ventilkörpers 19 größer als die über dem zweiten
Abschnitt beaufschlagte Fläche des ersten Ventilkörpers 18.
[0008] Die dem zweiten Abschnitt 10 gegenüberliegende Wandung des ersten Abschnittes 9 wird
durch eine durch ein Steuervenrilgehäuse 20 an ihrem Rand jeweils fest eingespannte
Membran 21 gebildet. Der Ventilschaft 17 ist durch den ersten Abschnitt hindurch so
weit verlängert, daß er durch die Membran 21 hindurchgeführt mit einer Widerlagerplatte
22 und mit der Membran 21 selbst fest verbunden ist. Auf der dem Ventilraum abgewandten
Seite der Membran bildet das Steuerventilgehäuse 20 einen Raum 23, der auf der der
Membran abgewandten Seite durch ein Widerlager 24 begrenzt ist. Zwischen dem Widerlager
24 und der Widerlagerplatte 22 ist eine Druckfeder 25 angeordnet, die über die Widerlagerplatte
die Membran und damit den Ventilkörper in die zweite Stellung vorspannt. Der Raum
23 ist über eine durch das Steuerventilgehäuse gehende Bohrung 26 mit der Umgebung
verbunden. Die Widerlagerplatte 22 ist über eine Verbindungsstange fest mit einer
zweiten Druckmeßeinrichtung in Form einer an ihren Rändern fest eingespannten und
koaxial zur Membran 21 angeordneten zweiten Membran 27 verbunden. Die der Membran
21 zugewandte Seite der zweiten Membran steht über eine Bohrung 28 mit der Umgebung
in Verbindung, während die der Membran 21 abgewandte Seite der zweiten Membran uber
eine den zweiten Eingang des Steuerventiles bildende Bohrung mit einer Verbindungsleitung
30 verbunden ist.
[0009] Auf der Ausgangsseite 3 ist ein Sperrventil mit einem an der Zulaufseite des Ausganges
3 angeordneten Ventilsitz 32 und einem damit zusammenwirkenden Ventilkörper 33 vorgesehen.
Der Ventilkörper 33 weist auf seiner Rückseite einen Ventilschaft 34 auf, der in einer
geeigneten Halterung verschiebbar gegen den Ventilsitz bzw. von diesem weg bewegbar
gelagert ist. Es ist eine an einem geeigneten Widerlager vorgesehene Druckfeder 35
vorgesehen, durch die der Ventilkörper zum Ventilsitz hin vorgespannt ist.
[0010] Ferner ist ein 2-3-Wegeventil 36 vorgesehen. Dieses weist ein Gehäuse 37 mit einer
sich durch dieses in Längsrichtung erstreckenden Zylinderbohrung 38 auf. An dem einen
Ende der Zylinderbohrung ist eine Kappe 39 aus durchsichtigem Material vorgesehen,
die mit dem Gehäuse verschraubt ist. Die Zylinderbohrung 38 setzt sich in die Kappe
hinein fort, geht jedoch nicht durch diese hindurch und wird vielmehr durch die Kappe
in einer Richtung verschlossen. An der der Kappe 39 gegenüberliegenden Seite des Gehäuses
ist ein Zylinder 40 vorgesehen, in dem ein Kolben 41 so angeordnet ist, daß er in
Axialrichtung der Bohrung im Zylinder hin- und herbewegbar ist. Der Kolben ist mit
einer in die Zylinderbohrung 38 hineinreichenden und von dieser geführten Steuerstange
42 fest verbunden. Die Steuerstange 42 weist an ihrem der Kappe 39 zugewandten Ende
einen ersten Abschnitt 43 auf, dessen Durchmesser kleiner als der der Zylinderbohrung
ist. Daran schließt sich ein zweiter Abschnitt 44 an, der im wesentlichen den gleichen
Durchmesser wie die Zylinderbohrung 38 aufweist. An diesen schließt sich ein dritter
Abschnitt 45 an, dessen Durchmesser wiederum kleiner als der Durchmesser der Zylinderbohrung
ist. An diesen schließt sich ein bis zu dem Kolben 41 reichender vierter Abschnitt
an, dessen Durchmesser wieder im wesentlichen gleich dem der Zylinderbohrung ist.
[0011] Zwischen einer Widerlagerfläche 47 des Gehäuses und dem Kolben 41 ist eine Druckfeder
48 vorgesehen, die den Kolben und damit die mit diesem fest verbundene Steuerstange
in die in Fig. 3 gezeigte Stellung, in der der Kolben von dem Gehäuse weg bis zum
Grund des Zylinders 40 bewegt ist, vorgespannt. Der Kolben 41 und damit die Steuerstange
42 können zwischen dieser ersten Stellung und einer in Fig. 4 gezeigten zweiten Stellung,
in der der Kolben entgegen der Federwirkung bis zum Gehäuse und die Steuerstange bis
in die Bohrung der Kappe 39 bewegt sind, hin- und herbewegt werden.
[0012] Wie am besten aus Fig. 4 ersichtlich ist, ist in dem Gehäuse eine in die Zylinderbohrung
38 führende erste Querbohrung 58 vorgesehen, die so angeordnet ist, daß sich in der
in Fig. 2 gezeigten zweiten Stellung in dem Bereich in die Zylinderbohrung 38 ein
mündet, in dem der erste Abschnitt 43 der Steuerstange liegt. Die erste Querbohrung
58 ist mit einem Ende einer Leitung 49 verbunden, die mit ihrem anderen Ende auf der
ausgangsseitigen Rückseite des Ventilkörpers 33 in den Ausgang 3 mündet, wie am besten
in Fig. 1 gezeigt.
[0013] Die Zylinderbohrung 38 weist einen ersten Abschnitt 51 auf, dessen Durchmesser im
wesentlichen gleich dem Durchmesser des zweiten Abschnittes 44 der Steuerstange 42
ist. Dieser reicht von der Kappe 39 bis nahe zu dem dem Kolben 41 zugewandten Ende
des zweiten Abschnittes 44 der Steuerstange. An diesen ersten Abschnitt schließt sich
zum Kolben hin gerichtet ein zweiter Abschnitt 52 an, dessen Durchmesser größer als
der Durchmesser des zweiten Abschnittes 44 der Steuerstange ist. Es ist eine zweite
Querbohrung 50 vorgesehen, die an dem dem Kolben 41 abgewandten oberen Ende des zweiten
Abschnittes 52 der Zylinderbohrung in diese einmündet und die über eine Leitung 53
mit Atmosphäre bzw. mit dem Raum, in den auch die Austrittsbohrung 12 mündet, verbunden
ist. Ferner ist eine dritte Querbohrung 54 vorgesehen, die, wie insbesondere in den
Fig. 3 und 4 gezeigt ist, an dem der Kolbenstange zugewandten unteren Ende des zweiten
Abschnittes der Zylinderbohrung in diese einmündet und die über eine Verbindungsleitung
30 mit der Bohrung 29 des Steuerventiles 7 und damit mit der zweiten Membrankammer
derselben verbunden ist.
[0014] Wie am besten aus den Fig. 3 und 4 ersichtlich ist, sind in der Zylinderbohrung 38
Dichtringe 55 und 56 vorgesehen, die in axialer Richtung so angeordnet sind, daß in
der in Fig. 4 gezeigten Stellung eine Abdichtung zwischen dem zwischen Kolben und
Gehäuse liegenden ersten Raum 57 und der Zylinderbohrung und in der in Fig. 3 gezeigten
ersten Stellung eine Abdichtung zwischen der zweiten Querbohrung und der dritten Querbohrung
erfolgt.
[0015] Zwischen dem ersten Raum 57 und der ersten Querbohrung 58 ist eine Verbindungsbohrung
70 vorgesehen. Ferner ist, wie am besten aus Fig. 5, welche den in Fig. 4 eingekreisten
Teil vergrößert darstellt, zu ersehen ist, zwischen dem ersten Raum 57 und dem zwischen
der dem Gehäuse abgewandten Ruckseite des Kolbens 41 und dem Boden des Zylinders 40
gebildeten zweiten Raum 59 ein gedrosselter Weg vorgesehen. Der Kolben weist auf seinem
Außenumfang eine Ringnut 60 auf, in der eine lose liegende und gegen die Zylinderwand
vorgespannte Ringdichtung 61 vorgesehen ist. Zwischen der Ringnut 60 und der dem ersten
Raum 57 zugewandten Oberfläche des Kolbens ist eine Drosselbohrung 62 vorgesehen.
[0016] Ferner ist an der dem Kolben 41 gegenüberliegenden Seite des Zylinders 40 eine mit
einem Zulauf 63 verbindbare Bohrung vorgesehen, in der ein Rückschlagventil 64 angeordnet
ist, welches einen Zulauf in den zweiten Raum 59 gestattet und gegen einen Rücklauf
aus dem zweiten Raum in den Zulauf 63 sperrt.
[0017] Der Zulauf 63 ist über eine Leitung 65 in der am besten aus Fig. 1 ersichtlichen
Weise mit dem Bereich 66 verbunden, der auf der einen Seite an den Schieber angrenzt
und auf der anderen Seite durch den Ventilsitz 32 begrenzt wird, der also bei aufsitzendem
Ventilkörper 33 zum Ausgang hin geschlossen ist.
[0018] Schließlich ist noch ein Membrandruckspeicher 67 vorgesehen, der mit der Ausgangsseite
3 des Rohrtrenners über eine in den Ausgangsraum führende Bohrung 68 verbunden ist.
[0019] Im Betrieb befindet sich der Rohrtrenner zunächst in der in Fig. 1 gezeigten Durchflußstellung.
Der Eingang 2 wird mit einem flüssigen Medium beaufschlagt, welches durch den Verbindungskanal
5, das Ventil 32, 33 und den Ausgang 3 zu einem Verbraucher fließt. Gleichzeitig fließt
das Medium über die Leitung 8 in den Ventilraum 9 und übt auf die Membran 21 eine
Kraft in Richtung der in Fig. 1 gezeigten ersten Stellung des Steuerventiles 7 aus.
Dieser Kraft entgegengerichtet ist die durch die Druckfeder 25 und die vom Druck des
über die Verbindungsleitung 30 anliegenden Mediums auf die zweite Membran 27 ausgeübte
Kraft. Übersteigt der in dem ersten Abschnitt 9 anliegende Druck den Druck, der von
dem über die Verbindungsleitung 30 zugefuhrten Medium auf die zweite Membran 27 ausgeübten
Druck um ein bestimmtes Maß, welches von den Flächen der Membranen 21 und 27 und der
Größe der Vorspannung der Druckfeder 25 vorgegeben ist, dann befindet sich das Steuerventil
7 in der in Fig. 1 gezeigten ersten Stellung. In dieser Stellung ist das Innere des
Zylinders 6 über die Querbohrungen 13 und die Verbindungsleitung 8 mit dem eingangsseitigen
Druck beaufschlagt. Die Vorspannung einer den Schieber 4 in die Sperrstellung vorspannenden
Druckfeder 69 ist so gewählt, daß sich in dieser Ventilstellung bei Vorliegen eines
eingangsseitigen Druckes, der demjenigen Druck entspricht, welcher am Eingang 2 dann
herrscht, wenn das Strömungsmedium in der Eingangsseite mit vollem Druck anliegt,
der Schieber 4 in der gezeigten Durchflußstellung steht.
[0020] In dem oben beschriebenen Ausfuhrungsbeispiel sind die Federn 25 und 35 auf 0,55
bar ausgelegt, während die Feder 48 auf 0,3 bar ausgelegt ist.
[0021] Unterschreitet der am Eingang 2 herrschende Druck relativ zu dem am Ausgang 3 herrschenden
Druck einen durch die Federgrößen vorgegebenen Wert, dann geht zunächst der Ventilkörper
33 in die in Fig. 2 gezeigte Schließstellung. Gleichzeitig schließt das Rückschlagventil
64. Die Feder 48 bewirkt, daß der Kolben 41 die im zweiten Raum 59 befindliche Flüssigkeit
über die Drosselbohrung 62 in den ersten Raum 57 verdrängt und sich der Kolben aus
der in Fig. 4 gezeigten Stellung in die in Fig. 3 gezeigte Stellung bewegt. Dadurch
gelangt der am Ausgang anliegende relativ höhere Druck in den Bereich oberhalb der
Membran 27. Dadurch und durch die gleichzeitige Wirkung der Druckfeder 25 wird das
Steuerventil in seine in Fig. 2 gezeigte zweite Stellung bewegt, in der der erste
Abschnitt 9 des Ventilraumes durch den Ventilkörper 19 vom zweiten Abschnitt 10 getrennt
und der Innenraum des Zylinders 6 dadurch, daß der Ventilkörpar 18 vom Ventilsitz
16 abgehoben wird, mit der Bohrung 11 verbunden wird. Dadurch nimmt der Druck im Inhenraum
des Zylinders 21 ab, so daß die Druckfeder 69 den Schieber 4 in seine in Fig. 2 gezeigte
zweite Stellung bewegt, in der eine Trennung von Ein- und Ausgang erfolgt.
[0022] Fließt ausgangsseitig beispielsweise durch Tropfen eines Hahnes eine ganz kleine
Menge ab, dann bleibt der Rohrtrenner in der in Fig. 2 gezeigten Sperrstellung, und
die geringe Wassermenge wird in bekannter Weise dem Membrandruckspeicher 67 entnommen.
[0023] Wird ausgangsseitig eine kleine Wassermenge entnommen, dann wird die in Fig. 6 gezeigte
dritte Stellung erreicht. Der Schieber 4 und das Rückschlagventil 64 sind in Durchflußstellung.
Der Kolben 41 hat sich aus der in Fig. 3 gezeigten Stellung in die in Fig. 4 gezeigte
Stellung bewegt. Das wird dadurch erreicht, daß das Ventil 32, 33 mit einer größeren
Vorspannung beaufschlagt ist als das Produkt aus Kolben 41 in Verbindung mit der Feder
48. Der Druckhalteeffekt zwischen Leitung 65 und 49 ist bei dem Ventil 32, 33 größer
als zwischen Kolben 41 und Feder 48. Eine kleine Wassermenge ist über die Leitungen
65 und 49 entnehmbar. Verringert sich die Wassermenge wieder etwas, dann wird zunächst
das Rückschlagventil 64 wieder in die Sperrstellung zurückbewegt, und anschließend
setzt die Rückbewegung des Kolbens 41 aus der in Fig. 4 gezeigten in die in Fig. 3
gezeigte Stellung ein. Vergrößert sich vor Erreichen der in Fig. 3 gezeigten untersten
Kolbenposition die Wassermenge wieder, geht der Kolben wieder nach oben, ohne daß
zwischendurch der Schieber 4 in die Trennstellung gegangen wäre. Das Ventil 36 bringt
somit eine Dämpfung und Minderung der Schalthäufigkeit des Schiebers 4 mit sich.
1. Rohrtrenner mit einer Sperreinrichtung (4), die in einer ersten Stellung einen
Eingang (2) mit einem Ausgang (3) des Rohrtrenners (1) verbindet und in einer zweiten
Stellung den Eingang (2) vom Ausgang (3) abtrennt, mit einem als Druckvergleichsventil
ausgebildeten Steuerventil (7), welches auf einer ersten Seite (9) mit dem am Eingang
(2) herrschenden Druck und auf einer zweiten Seite mit dem am Ausgang (3) herrschenden
Druck beaufschlagt ist, zum Schalten der Sperreinrichtung (4) in die erste bzw. zweite
Stellung, einem in eine den Strom vom Eingang (2) zum Ausgang (3) sperrende Stellung
vorgespannten Sperrventil (32, 33), und einem Rückschlagventil (64), das bei geringer
Wasserentnahme das Sperrventil (32, 33) durch einen Bypass (65, 49) überbrückt,
dadurch gekennzeichnet, daß in Reihe mit dem Rückschlagventil (64) ein hydraulisch
gesteuertes Ventil (36) vorgesehen ist, welches die zweite Seite des Druckvergleichsventils
(7) in einer ersten Ventilstellung mit dem am Ausgang (3) herrschenden Druck und in
einer zweiten Ventilstellung mit Atmosphäre beaufschlagt.
2. Rohrtrenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil (36) als Zeitverzögerungsglied
ausgebildet ist.
3. Rohrtrenner nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilkörper (41)
des Ventiles (36) einen eine Drosselwirkung aufweisenden Durchgang zwischen den beiden
gegenüberliegenden Seiten des Ventilkörpers aufweist.
4. Rohrtrenner nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil
(36) als Drei-Zwei-Wege-Ventil ausgebildet ist.
5. Rohrtrenner nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch eine optische
Anzeige (43, 37) für den Betriebszustand des Ventiles (36).
1. A pipe separator comprising blocking means (4) connecting in a first position an
inlet (2) with an outlet (3) of said pipe separator (1) and separating in a second
position said inlet (2) from said outlet (3), a control valve (7) formed as a pressure
comparing valve and having the pressure prevailing at the inlet (2) acting on a first
side thereof and having the pressure prevailing at the outlet (3) acting on a second
side thereof for switching said blocking means (4) in the first position or the second
position, resp., a shut-off valve (32, 33) biased into a position blocking the flow
from the inlet (2) to the outlet (3), and a check valve (64) bridging said shut-off
valve (32, 33) by a bypass (65, 49) during low consumption of water,
characterized in that a hydraulically controlled valve (36) is provided in series
with said check valve (64) applying in a first valve position the pressure prevailing
at the outlet (3) and applying in a second valve position the ambient pressure to
the second side of said pressure comparing valve (7).
2. The pipe separator according to claim 1, characterized in that said valve (36)
is formed as a time lag device.
3. The pipe separator according to claim 2, characterized in that the valve body (41)
of said valve (36) comprises a passage between both opposite sides of the valve body
having a throttling effect.
4. The pipe separator according to one of claims 1 to 3, characterized in that said
valve (36) is formed as a three-position-two-direction valve.
5. The pipe separator according to one of claims 1 to 4, characterized by an optical
display (43, 37) indicating the operational state of said valve (36).
1. Sectionneur de canalisation comprenant un dispositif d'arrêt (4) qui, dans une
première position, relie une entrée (2) à une sortie (3) du sectionneur (1), tandis
que, dans une deuxième position, il isole l'entrée (2) de la sortie (3), comprenant
une soupape pilote (7), constituée par une soupape d'équilibrage de la pression qui
est chargée sur une première face (9), par la pression régnant à l'entrée (2) et,
sur la deuxième face, par la pression régnant à la sortie (3), pour placer le dispositif
d'arrêt (4) dans la première ou la deuxième position, une soupape d'arrêt (32, 33)
précontrainte dans le sens qui tend à la placer dans une position qui arrête l'écoulement
de l'entrée (2) vers la sortie (3), et un clapet anti-retour (64) qui, en présence
d'un petit prélèvement d'eau, contourne la soupape d'arrêt (32, 33) par une dérivation
(65, 49),
caractérisé par le fait qu'il est prévu, en série avec le clapet anti-retour (64),
un dispositif à valve (36) commandé hydrauliquement qui charge la deuxième face de
la soupape (7) d'équilibrage de la pression par la pression régnant à la sortie (3)
dans une première position de valve et par l'atmosphère dans une deuxième position
de valve.
2. Sectionneur de canalisation selon la revendication 1, caractérisé par le fait que
le dispositif (36) constitue un élément temporisateur.
3. Sectionneur de canalisation selon la revendication 2, caractérisé par le fait que
l'élément mobile (41) du dispositif (36) présente un passage comportant un effet d'étranglement
entre les deux faces opposées de cet élément mobile.
4. Sectionneur de canalisation selon une des revendications 1 à 3, caractérisé par
le fait que le dispositif (36) est constitué par un distributeur 2-3.
5. Sectionneur de canalisation selon une des revendications 1 à 4, caractérisé par
une indication optique (43, 37) signalant l'état de fonctionnement du dispositif (36).