| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 222 997 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
07.12.1988 Patentblatt 1988/49 |
| (22) |
Anmeldetag: 03.09.1986 |
|
|
| (54) |
Elektromagnetisch betätigbares Kraftstoffeinspritzventil
Electromagnetically actuated fuel injector
Injecteur de combustible à commande électromagnétique
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
DE FR GB IT |
| (30) |
Priorität: |
02.10.1985 DE 3535124
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
27.05.1987 Patentblatt 1987/22 |
| (73) |
Patentinhaber: ROBERT BOSCH GMBH |
|
70442 Stuttgart (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Hans, Waldemar, Ing.
D-8600 Bamberg (DE)
- Kind, Wilhelm, Dipl.-Ing.
D-8600 Bamberg (DE)
- Knapp, Heinrich, Dipl.-Phys.
D-7250 Leonberg (DE)
- Kramer, Wolfgang, Ing.
D-8601 Kemmern (DE)
- Sauer, Rudolf, Dr.-Ing.
D-7141 Benningen (DE)
|
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 644 135 GB-A- 2 116 255
|
DE-C- 1 111 454
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Stand der Technik
[0001] Die Erfindung geht aus von einem elektromagnetisch betätigbaren Kraftstoffeinspritzventil
nach der Gattung des Hauptanspruchs. Es ist bereits ein Kraftstoffeinspritzventil
bekannt, bei welchem der zum Ventilsitz strömende Kraftstoff zunächst die Magnetspule
umströmt, einerseits um diese zu kühlen und andererseits um bei einer solchen Durchströmung
des Kraftstoffeinspritzventils eventuell auftretende Dampfblasen in eine Rückströmleitung
mitzuführen (GB-A-2 116 255).
[0002] Beim Heissstart der Verbrennungskraftmaschine kann es jedoch zu Schwierigkeiten in
der Gemischanpassung kommen, da in den ersten Sekunden nach dem Start auch mit Kraftstoffdampfblasen
durchsetzter Kraftstoff zum Ventilsitz gelangt. Dieser Kraftstoff kann durch seine
ausgeprägte Zündunwilligkeit die Betriebsbereitschaft einer Brennkraftmaschine stark
beeinträchtigen.
Vorteile der Erfindung
[0003] Das erfindungsgemässe Magneteinspritzventil mit den kennzeichnenden Merkmale des
Hauptanspruchs hat demgegenüber den Vorteil, auch in den ersten, entscheidenden Sekunden
nach dem Heissstart einen weitgehend dampfblasenfreien, zündfähigen Kraftstoff in
den Ansaugtrakt einer Brennkraftmaschine einzuspritzen. Erreicht wird dies durch eine
grosse, wärmeaufnehmende Oberfläche des vom Kraftstoff durchspülten Innenraums des
Magneteinspritzventils. Durch zweimalige Umlenkung des Kraftstoffflusses zwischen
Anschlussstutzen und Ventilsitz wird ausserdem die Menge des jederzeit im Ventil gespeicherten
Dicksaftes (gemeint ist damit das Benzin ohne die leichtflüchtigen Bestandteile) erhöht
und auf diese Weise die Verfügbarkeit dieses wichtigen Treibstoffes für die ersten
Sekunden nach dem Heissstart sichergestellt.
Zeichnung
[0004] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung vereinfacht dargestellt
und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert.
Beschreibung des Ausführungsbeispieles
[0005] Bei dem in der Zeichnung dargestellten Magneteinspritzventil zur Einsprizung von
Kraftstoff, vorzugsweise in den Ansaugtrakt einer gemischverdichtenden Brennkraftmaschine,
ist mit 1 ein in erster Näherung topfförmiges Ventilgehäuse bezeichnet, in dem auf
einem Spulenträger 2 eine Magnetspule 3 angeordnet ist. Zur Stromzuführung besitzt
die Magnetspule 3 eine Kontaktfahne 4, welche aus Magnetspule 3 und Spulenträger 2
herausführt. Der Spulenträger 2 der Magnetspule 3 sitzt in einem Innenraum 6 des Ventilgehäuses
1 auf einem Kern 7, derteilweise in den Innenraum 6 des Ventilgehäuses 1 ragt und
mit einem Flansch 8 den Innenraum 6 abschliesst. Der Flansch 8 sitzt einerseits auf
einem Absatz 9 des Ventilgehäuses 1 auf und wird andererseits durch eine Bördelung
10 des Ventilgehäuses 1 teilweise umfasst und durch diese Bördelung 10 gegen den Absatz
9 gepresst. Der Kern 7 setzt sich auf der der Magnetspule 3 abgewandten Seite des
Flansches 8 in einem Anschlussstutzen 11 fort. Dem Flansch 8 des Kerns 7 abgewandt
wird der Innenraum 6 des Ventilgehäuses 1 durch einen Magnetflussleitabsatz 25 des
Ventilgehäuses 1 begrenzt, der sich radial nach innen erstreckt und fluchtend zum
Kern 7 eine Durchgangsbohrung 26 aufweist. Der Spulenträger 2 sitzt auf dem Magnetflussleitabsatz
25 auf. Auf den Kern 7 ausgerichtet ragt mit geringem Spiel ein ringförmig ausgebildeter
Anker 27 in die Durchgangsbohrung 26 des Magnetflussleitabsatzes. Der Anker 27 weist
eine auf den Kern 7 ausgerichtete erste Sackbohrung 23 sowie eine koaxial zur ersten
Sackbohrung 23 und zur Ventilachse ausgerichtete, dem Kern 7 abgewandte zweite Sackbohrung
24 auf. Die erste und zweite Sackbohrung 23, 24 werden durch eine koaxiale Verbindungsbohrung
29 kleineren Durchmessers als der Durchmesser von erster und zweiten Sackbohrung 23,
24 miteinander verbunden. Die zweite Sackbohrung 24 des Ankers 27 nimmt den Kopf 30
einer Düsennadel 31 kraft-oder formschlüssig auf. Die Düsennadel 31 erstreckt sich
dem Anker 27 abgewandt in eine Führungsbohrung 33 eines Düsenkörpers 34, der teilweise
in eine Haltebohrung 35 des Ventilgehäuses 1 eingesetzt ist und durch eine am Ventilgehäuse
1 ausgebildete Bördelung 36 gegen eine Anschlagplatte 37 gepresst wird, die an einer
durch den Magnetflussleitabsatz 25 gebildeten Innenschulter 38 des Ventilgehäuses
1 anliegt. Die Düsennadel 31 durchdringt mit einem Einschnürungsabschnitt 40 eine
Durchgangsöffnung 41 in der Anschlagplatte 37 und ragt mit einem Nadelzapfen 42 aus
einer Einspritzöffnung 43 des Düsenkörpers 34 heraus. Zwischen der Führungsbohrung
33 des Düsenkörpers 34 und der Einspritzöffnung 43 ist eine kegelige Ventilsitzfläche
44 ausgebildet, die mit einem kegeligen Dichtabschnitt 45 an der Düsennadel 31 zusammenwirkt.
Zwischen der Durchgangsöffnung 41 und dem Umfang der Anschlagplatte 37 ist eine Aussparung
46 vorgesehen, deren lichte Weite grösser als der Durchmesser des Einschnürungsabschnittes
40 der Düsennadel 31 ist. An den Einschnürungsabschnitt 40 schliesst sich eine Anschlagschulter
48 der Düsennadel 31 an, mit der die Düsennadel bei im erregten Zustand der Magnetspule
angezogenem Anker 27 an der Anschlagplatte 37 anliegt, wobei der Dichtabschnitt 45
vom Ventilsitz 44 abgehoben hat und Kraftstoff über die Einspritzöffnung 43 abgespritzt
werden kann. An die Anschlagschulter 48 schliesst sich ein erster Führungsabschnitt
49 der Düsennadel 31 an, an den sich ein Zylinderabschnitt 50 und ein zweiter Führungsabschnitt
51 anschliessen. Die Führungsabschnitte 49 und 51 geben der Düsennadel 31 in der Führungsbohrung
33 Führung und sind beispielsweise als Vierkante ausgebildet, um eine Umströmung der
Düsennadel 31 bis zum Dichtabschnitt 45 zu gewährleisten.
[0006] Im Kopf 30 der Düsennadel 31 ist ein Sackloch 55 vorgesehen, welches sich, koaxial
zum Kern 7 ausgerichtet, zu diesem hin öffnet. Am Boden des Sackloches 55 mündet eine
schräg angebrachte Bypassbohrung 56, welche sich andererseits zum Kraftstoffraum zwischen
dem Kopf 30 und der Anschlagschulter 48 der Düsennadel 31 hin öffnet und welche eine
Rückströmung von Kraftstoff zur Kraftstoffrückströmleitung und eine Ausspülung unerwünschter
Dampfblasen erlaubt. Der Durchmesser des Sackloches 55 ist so bemessen, dass sich
auf der zwischen Sackloch 55 und Verbindungsbohrung 29 des Ankers 27 gebildeten Stirnfläche
des Kopfes 30 der Ventilnadel 31 eine Druckfeder 57 abstützen kann, welche sich andererseits
an einer Stirnfläche einer im Anschlussstutzen befestigten Buchse 60 abstützt und
welche bestrebt ist, die Ventilnadel 31 in Richtung auf die Ventilsitzfläche 44 zu
beaufschlagen und damit das Ventil zu schliessen. Die Befestigung der Buchse 60 im
Anschlussstutzen 11 wird z. B. durch ein am Aussenrand der Buchse 60 ausgeprägtes
Zahnprofil mit längs verlaufenden Zähnen bewerkstelligt. Eine Abdichtung zwischen
Buchse 60 und Anschlussstutzen 11 bzw. Kern 7 findet sich nur an dem dem Anker 27
zugewandten Ende der Buchse 60, ansonsten ist auf der gesamten Länge der Buchse 60
zwischen dieser und dem Anschlussstutzen 11 eine Durchströmung in einem Ringspalt
62 möglich. In dem Anker 27 abgewandter Richtung endet die Buchse 60 noch innerhalb
des Anschlussstutzens 11, welcher seinerseits durch ein als Kappe ausgebildetes Sieb
61 an seiner Stirnseite abgeschlossen wird.
[0007] Das Ventilgehäuse 1 im Bereich der Bördelung 10 und der Anschlussstutzen 11 auf einem
Teil seiner Länge sind durch einen Kunststoffring 65 umgeben. Dieser weist unter anderem
einen Stecker 66 auf, welcher einen mit der Kontaktfahne 4 verbundenen Steckanschluss
67 aufnimmt. In dem Anker 27 abgewandter Richtung schliesst sich an den Kunststoffring
65, ebenfalls den Anschlussstutzen 11 umschliessend, ein ringförmiger Kraftstoffleitkörper
70 an. In seinem dem Kunststoffring 65 zugewandten Bereich dichtet der Kraftstoffleitkörper
70 gegen den Aussenmantel des Anschlussstutzens 11 ab, während in entgegengesetzter
Richtung, von einem im Kraftstoffleitkörper 70 eingearbeiteten ringförmigen Sammelkanal
71 ausgehend, zwischen Kraftstoffleitkörper 70 und Anschlussstutzen 11 ein zylindrischer
Spalt 72 verbleibt. Von dem Sammelkanal 71 führt in dem Anker 27 zugewandter Richtung
mindestens ein erster Verbindungskanal 73 zu ebenfalls mindestens einer, achsparallel
zum Anschlussstutzen verlaufenden, der Kraftstoffzufuhr dienenden Hülse 74. Diese
Hülse 74 sitzt einerseits in einer ersten Aufnahmebohrung 75 des Kraftstoffleitkörpers
70, welche mit dem ersten Verbindungskanal 73 in Verbindung steht oder mit diesem
identisch ist, und andererseits in einer ähnlichen, zweiten Aufnahmebohrung 76 in
dem Flansch 8 des Kerns 7. Die zweite Aufnahmebohrung 76 setzt sich in einem vorzugsweise
koaxial hierzu verlaufenden zweiten Verbindungskanal 77, auf diese Weise eine Verbindung
zum die Magnetspule 3 aufnehmenden Innenraum 6 herstellend, fort. Vorteilhafterweise
ist die Hülse 74 ebenfalls durch den Kunststoffring 65 umschlossen. In dem Anker 27
abgewandter Richtung wird der Ringspalt 72 des Kraftstoffleitkörpers 70 durch einen
Kraftstoffilter 80 abgeschlossen. Dieser Kraftstoffilter 80 sitzt, mit einem Filterhalter
81 einen Bord 82 des Kraftstoffleitkörpers 70 teilweise umgreifend, mit diesem Filterhalter
81 auf dem Aussenmantel des Anschlussstutzens 11 auf. Die Durchströmung des Kraftstoffilters
80 erfolgt dabei radial. Im Aussenmantel des Kraftstoffleitkörpers 70 ist eine ringförmige
Nut 83 eingearbeitet, in welche ein erster Dichtring 84 eingelegt ist, welcher dazu
dient, den Kraftstoffleitkörper 70 gegen einen diesen teilweise umfassenden Anschlussflansch
85 abzudichten.
[0008] Die Versorgung des Magneteinspritzventils mit Kraftstoff sowie die Rückführung überschüssigen
Kraftstoffes wird durch ein Versorgungsorgan 90 sichergestellt. Dieses Versorgungsorgan
90 kann beispielsweise als Metallprofil mit einem Zulauftrakt 91 und einem Rücklauftrakt
92 ausgeführt sein, wobei der Zulauftrakt 91 eine Zulauföffnung 93 und der Rücklauftrakt
eine Rücklauföffnung 94 aufweist. Die Zulauföffnung 93 umschliesst koaxial die Rücklauföffnung
94 in der Weise, dass die Zulauföffnung 93 dichtend mit dem Anschlussflansch 85 verbunden
ist, während die Rücklauföffnung 94 den Anschlussstutzen 11 an seinem dem Anker 27
abgewandten Ende radial umfasst. Zur Abdichtung kann sich zwischen Rücklauföffnung
94 und Anschlussstutzen 11 ein zweiter Dichtring 95 befinden.
[0009] Der in dem Innenraum 6 des Ventilgehäuses 1 untergebrachte, die Magnetspule 3 aufnehmende
Spulenträger 2 weist einen geringeren Aussendurchmesser auf, als der Durchmesser des
Innenraums 6, so dass Magnetspule 4 bzw. Spulenträger 2 an ihrem Aussenmantel von
Kraftstoff umspült werden. Die Zufuhr von Kraftstoff in den Innenraum 6 des Ventilgehäuses
1 erfolgt dabei in oben bereits beschriebener Weise über den zweiten Verbindungskanal
77 im Flansch 8. In jeder Flachseite des Spulenträgers 2, welche, am Magnetflussleitabsatz
25 anliegend, dem Düsenkörper 34 zugewandt ist, befinden sich radial verlaufende Kanäle
96, welche sich im Bereich der Innenbohrung des Spulenträgers 2 als Axialkanäle 97
auf bestimmter Länge des Spulenträgers 2 fortsetzen. Radial im Spulenträger 2 angebrachte
Öffnungen 98 verbinden diese Axialkanäle 97 mit einem zwischen Spulenträger 2 und
Aussenmantel des Kerns 7 gebildeten Ringraum 99. Die einzelnen radial verlaufenden
Kanäle 96 sowie die Axialkanäle 97 können untereinander jeweils über Querkanäle verbunden
sein. Der Ringraum 99 wiederum ist mit dem zwischen Anschlussstutzen 11 und Buchse
60 liegenden Ringspalt 62 durch mindestens eine Austrittsöffnung 100 verbunden.
[0010] Die Durchströmung des Einspritzventils erfolgt nach Durchfliessen des Kraftstoffilters
80 über Ringspalt 72 und durch die Hülse 74 in den Innenraum 6 und weiter über die
radialen Kanäle 96 sowie die Axialkanäle 97 über die Öffnungen 98 in den Ringraum
99 und über die Austrittsöffnungen 100 in den zwischen Anschlussstutzen 11 und Buchse
60 liegenden Ringspalt 62. Hier fliesst der Kraftstoff in ventilabgewandter Richtung
weiter, wird am Ende der Buchse 60 un deren Stirnfläche herumgeführt und fliesst dann
durch die Buchse 60 hindurch zum Anker 27.
[0011] Eventuell im Kraftstoff gelöste Dampfblasen und leichterflüchtige Anteile werden
durch die zentrale Bohrung der Buchse 60 hindurch zum Rücklauftrakt 92 des Versorgungsorgans
90 transportiert.
[0012] Durch die zweimalige Umlenkung des Kraftstoffes auf dem Weg vom Versorgungsorgan
90 zum Düsenkörper 34 unter gezielter Umströmung der Magnetspule 3 wird eine sehr
gute Kühlung des Ventils bei einer grossen wärmeübertragenden Oberfläche erreicht.
Durch das grosse Volumen des innerhalb des Ventils gebundenen, überwiegend dickflüssigen
Kraftstoffes ist beim Heissstart der Brennkraftmaschine ein grosser Vorrat an gut
zerstäubbarem Dicksaft vorhanden. Dieser Vorrat bietet eine ausreichende Reserve für
die ersten kritischen Sekunden während der Heissstartphase.
1. Magneteinspritzventil, insbesondere zur Einspritzung von Kraftstoff in den Ansaugtrakt
einer gemischverdichtenden Brennkraftmaschine mit einem Ventilgehäuse (1), einem mit
einem Anker (27) zusammenwirkenden, aus ferromagnetischem Material gefertigen, hohlen,
kraftstofführenden Kern (7), einer auf einem Spulenträger (2) befestigten, wenigstens
von einem Teil des Kerns (7) axial durchdrungenen, in einem kraftstoffduchflossenen
Innenraum (6) des Ventilgehäuses befindlichen Magnetspule (3), einer innerhalb des
Kerns (7) gelegenen, zwischen sich und dem Kern (7) einen Ringspalt (62) bildenden
Buchse (60), welche an ihrem dem Anker (27) zugewandten Ende dichtend im Kern (7)
sitzt sowie mindestens einer, den Ringspalt (62) mit dem Innenraum (6) verbindenden
Öffnung (100) am ankerseitigen Ende des Ringspalts (62), dadurch gekennzeichnet, dass
der Innenraum (6) über mindestens einen, vorzugsweise durch eine Hülse (74) gebildeten
Kanal mit einem Zulauftrakt (91) eines der Kraftstoffversorgung des Magneteinspritzventils
dienenden Versorgungsorgans (90) in Verbindung steht, und dass der Ringspalt (62)
und das Innere der Buchse (60) am anderen, dem Anker (27) abgewandten gemeinsamen
Ende in einen vom Magneteinspritzventil abführenden Kraftstoffrücklauf (92) münden,
wobei das Innere der Buchse (60) als Kraftstoffzufluss zum Anker (27) dient.
2. Magneteinspritzventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung
zwischen Öffnung (100) und Innenraum (6) nur unter fast vollständiger Umströmung der
Magnetspule (3) erfolgt.
3. Magneteinspritzventil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Umströmung
der Magnetspule (3) im Spulenträger (2) Kanäle eingearbeitet sind.
4. Magneteinspritzventil nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass in jener Flachseite
des Spulenträgers (2), welche dem Versorgungsorgan
(90) abgewandt ist, radial verlaufende Kanäle (96) eingearbeitet sind.
5. Magneteinspritzventil nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die radial
verlaufenden Kanäle (96) untereinander durch Querkanäle verbunden sind.
6. Magneteinspritzventil nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
dass in der am Kern (60) anliegenden Innenseite des Spulenträgers (2) axial verlaufende
Kanäle (97) eingearbeitet sind.
7. Magneteinspritzventil nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die axial verlaufenden
Kanäle (97) untereinander durch Querkanäle verbunden sind.
8. Magneteinspritzventil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass, in Richtung auf das Versorgungsorgan (90) gesehen, die Buchse (60) unterhalb
des Kerns (7) endet.
9. Magneteinspritzventil nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass an dem der
Magnetspule (3) abgewandten Ende des Kerns (7) ein Sieb (61) befestigt ist.
10. Magneteinspritzventilnacheinemdervorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass auf dem Kern (7) ein als zylindrischer Körper ausgebildeter Kraftstoffleitkörper
(70) aufsitzt, welcher in seiner der Magnetspule (3) zugewandten Stirnseite aussermittig
eine einen Teil der Hülse (74) aufnehmende Aufnahmebohrung (75) aufweist sowie einen
mit der Aufnahmebohrung (75) verbundenen, in Form eines Ringes den Kern (7) umgebenden
Sammelkanal (71), von dem aus sich ein zwischen Kraftstoffleitkörper (70) und Kern
(7) gebildeter zylindrischer Spalt (72) in ventilabgewandter Richtung öffnet.
11. Magneteinspritzventil nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass sich, an
der dem Versorgungsorgan (90) zugewandten Stirnseite des Kraftstoffleitkörpers (70)
anliegend, ein gleichzeitig den Kern (7) teilweise umschliessender, radial vom Kraftstoff
durchströmter Kraftstoffilter (80) befindet.
1. Magnetic injection valve, especially for the injection of fuel into the intake
tract of a mixture-compressing internal-combustion engine, with a valve housing (1),
a hollow fuel-conveying core (7) interacting with an armature (27) and produced from
ferromagnetic material, a magnet coil (3) which is fastened on a coil form (2) and
through which at least part of the core (7) passes axially and which is located in
an inner space (6) of the valve housing through which fuel flows, a bush (60) which
is arranged within the core (7) and forms an annular gap (62) between itself and the
core (7) and which rests sealingly in the core (7) at its end facing the armature
(27), and at least one orifice (100) connecting the annular gap (62) to the inner
space (6) and located at the end of the annular gap (62) on the same side as the armature,
characterized in that the inner space (6) is connected, via at least on channel preferably
formed by a sleeve (74), to a feed tract (91) of a supply member (90) serving for
supplying fuel to the magnetic injection valve, and in that the annular gap (62) and
the interior of the bush (60) open, at the other common end facing away from the armature
(27), into a fuel return (92) leading away from the magnetic injection valve, the
interior of the bush (60) serving as a fuel feed to the armature (27).
2. Magnetic injection valve according to Claim 1, characterized in that the connection
between the orifice (100) and the inner space (6) is made only when there is a virtually
complete flow round the magnet coil (3).
3. Magnetic injection valve according to Claim 2, characterized in that channels are
fashioned in the coil form (2) for the purpose of a flow round the magnet coil (3).
4. Magnetic injection valve according to Claim 3, characterized in that radially extending
channels (96) are fashioned in that flat side of the coil form (2) which faces away
from the supply member (90).
5. Magnetic injection valve according to Claim 4, characterized in that the radially
extending channels (96) are connected to one another by means of transverse channels.
6. Magnetic injection valve according to one of Claims 3 to 5, characterized in that
axially extending channels (97) are fashioned in the inner face of the coil form (2)
resting against the core (60).
7. Magnetic injection valve according to Claim 6, characterized in that the axially
extending channels (97) are connected to one another by means of transverse channels.
8. Magnetic injection valve according to one of the preceding claims, characterized
in that, as seen in the direction of the supply member (90), the bush (60) terminates
below the core (7).
9. Magnetic injection valve according to Claim 8, characterized in that a sieve (61)
is fastened to the end of the core (7) facing away from the magnet coil (3).
10. Magnetic injection valve according to one of the preceding claims, characterized
in that there rests on the core (7) a fuel-conveying body (70) which is designed as
a cylindrical body and which has off-centre, in its end face facing the magnet coil
(3), a receiving bore (75) receiving part of the sleeve (74) and has a collecting
channel (71) which is connected to the receiving bore (75) and surrounds the core
(7) in the form of a ring and from which a cylindrical gap (72) formed between the
fuel-conveying body (70) and core (7) opens out in a direction facing away from the
valve.
11. Magnetic injection valve according to Claim 10, characterized in that, resting
against the end face of the fuel-conveying body (70) facing the supply member (90),
there is a fuel filter (80) which at the same time partielly surrounds the core (7)
and through which the fuel flows radially.
1. Injecteur, tout particulièrement pour l'injection de carburant dans le compartiment
d'admission d'un moteur à combustion interne à compression de mélange, avec un boîtier
de soupape (1), un noyau (7) creux, en matériau ferromagnétique, conduisant le carburant
et agissant avec une armature mobile (27), une bobine (3) fixée sur un support (2),
traversée axialement par au moins une partie du noyau, se trouvant dans une chambre
interne (6) du boîtier traversée par le courant de carburant, une bague (60) placée
à l'intérieur du noyau (7) et laissant un espace annulaire entre elle-même et le noyau
(7), qui est fixée de façon étanche dans le noyau (7) à son extrémité côté armature
(27), ainsi qu'au moins une ouverture (100) reliant l'espace annulaire (62) avec la
chambre (6), présente les particularités que la chambre (6) est reliée à un compartiment
d'entrée (91) d'un organe d'alimentation (90) servant à l'alimentation en carburant
de la soupape d'injection électromagnétique, par au moins un canal, de préférence
constitué par une douille (74), et que l'espace annulaire (62) et l'intérieur de la
bague (60) débouchant sur un retour de carburant sortant de la soupape d'injection,
à l'autre extrémité commune opposé à l'armature (27), l'intérieur de la bague (60)
servant à l'amenée de carburant vers l'armature (27).
2. Injecteur suivant la revendication 1, caractérisé en ce que la liaison entre l'ouverture
(100) et la chambre interne (6) ne s'effectue que par une circulation presque complète
autour de la bobine (3).
3. Injecteur suivant la revendication 2, caractérisé par la réalisation de canaux
dans le support de bobine (2) pour la circulation autour de la bobine (3).
4. Injecteur suivant la revendication 3, caractérisé par la réalisation de canaux
radiaux (96) dans la face plane du support de bobine (2) côté opposé à l'organe d'alimentation
(90).
5. Injecteur suivant la revendication 4, caractérisé par le fait que les canaux radiaux
(96) sont reliés entre eux par des canaux transversaux.
6. Injecteur suivant l'une des revendications 3 à 5, caractérisé par la réalisation
de canaux axiaux (97) dans la face interne du support de bonine (2) appliquée sur
le noyau (60).
7. Injecteur suivant la revendication 6, caractérisé par le fait que les canaux axiaux
(97) sont reliés entre eux par des canaux transversaux.
8. Injecteur suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait
que, vue en direction de l'organe d'alimentation (90), la bague (60) se termine au-dessous
du noyau (7).
9. Injecteur suivant la revendication 8, caractérisé par un tamis (61) fixé à l'extrémité
du noyau (7) opposée à la bobine (3).
10. Injecteur suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait
que sur le noyau (7) se trouve un corps de guidage de carburant (70) sur la forme
d'un corps cylindrique, qui présente à mi- distance de l'extérieur, dans sa face frontale
tournée vers la bobine (3), un perçage (75) dans lequel est logée une partie de la
douille (74), ainsi qu'un canal collecteur (71) annulaire, entourant le noyau (7),
relié au perçage (75), à partir duquel s'ouvre un espace cylindre (72), entre le corps
de guidage de carburant (70) et le noyau (7), dans la direction opposée à la soupape.
11. Injecteur suivant la revendication 10, caractérisé par la présence sur la face
frontale du corps de guidage de carburant (70) tourné vers l'organe d'alimentation
(90) d'un filtre de courant qui entoure partiellement le noyau (7) et en même temps
est traversé radialement par le carburant.
