| (19) |
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(11) |
EP 0 223 216 B2 |
| (12) |
NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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13.05.1992 Patentblatt 1992/20 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.04.1989 Patentblatt 1989/16 |
| (22) |
Anmeldetag: 14.11.1986 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)5: B65B 1/18 |
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| (54) |
Sackfüllmaschine
Bag-filling machine
Machine de remplissage de sacs
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB IT LI NL SE |
| (30) |
Priorität: |
15.11.1985 DE 3540506
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.05.1987 Patentblatt 1987/22 |
| (73) |
Patentinhaber: NATRONAG
Gesellschaft für Verpackungssysteme mbH |
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3380 Goslar 1 (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Spiess, Joachim, Dr.-Ing.
D-3000 Hannover 72 (DE)
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| (74) |
Vertreter: Lins, Edgar, Dipl.-Phys. Dr.jur. et al |
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Patentanwälte Gramm + Lins
Theodor-Heuss-Strasse 1 38122 Braunschweig 38122 Braunschweig (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 717 948 DE-U- 8 221 267 US-A- 2 879 970
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DE-U- 1 833 573 FR-A- 1 439 188 US-A- 3 011 424
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- Zeichnung Z 7933 vom 19/07/1960 der Firma Haver & Boecker
- Zeichnung Z 10120 vom 23/02/1962 der Firma Haver & Boecker
- Zeichnung Z 4.941.0054.00 vom 22/05/1985 der Firma Haver & Boecker
- Broschüre "Beschreibung und Intriebsetzung E 90 der HAVER-Ventilsack-Packmaschine
Type 540 und 545"
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[0001] Die Erfindung betrifft eine Füllmaschine mit einer Einrichtung zum pneumatischen
Fördern des Füllgutes aus einem mit einem geneigten Boden versehenen Vorratsbehälter
durch ein starres, fest mit einer Wägeeinrichtung verbundenes, geneigt angeordnetes
Füllrohr, dessen Innenquerschnitt eine wesentlich größere Breite als Höhe aufweist,
in einen auf das Füllrohr aufschiebbaren Ventilsack.
[0002] Seit vielen Jahren sind Füllmaschinen (vgl. zum Beispiel US-A-2,879,970) bekannt,
die insbesondere für die Befüllung von Säcken mit staubenden Gütern eingesetzt werden.
In der Praxis hat sich die pneumatische Förderung an sich bewährt. In Kauf genommene
Nachteile bestehen darin, daß das Füllrohr am Ende des Füllvorganges eines Sackes,
der durch eine Waage gesteuert wird, nicht vollständig geleert ist. Da das Füllrohr
regelmäßig in die Wägung mit einbezogen wird, weil der zu füllende Sack an dem Füllrohr
hängt und deshalb nicht unabhängig von dem Füllrohr gewogen werden kann, entsteht
hieraus eine Ungenauigkeit beim Wägevorgang, die dazu führt, daß vorsorglich regelmäßig
etwas mehr Füllgut in den Sack eingefüllt werden muß als vorgesehen. DA auf die Füllrohre
regelmäßig ein rundes Ventil eines Ventilsackes gesteckt wird, haben die Füllrohre
auch regelmäßig einen runden Innenquerschnitt aufgewiesen, der für die Förderung des
Füllgutes zur Verfügung steht.
[0003] Eine ähnliche Füllmaschine, bei der die Füllröhre mit der Horizontalen einen Winkel
von weniger als 10° bildet, ist durch die Firmenbroschüre "Beschreibung und Inbetriebsetzung
E 90 der HAVER-Ventilsack-Packmaschine Type: 540 (LBa) und 545 (LB)" der Firma Haver
& Boecker bekannt. Aus der DE-U-1 833,573 ist es ferner bekannt, den Innenquerschnitt
einer Füllröhre oval auszubilden, wobei die Breite wesentlich größer als die Höhe
des Innenquerschnitts ist.
[0004] Durch die DE-B-614 909 ist bei einer Füllmaschine mit einem horizontal stehenden
Füllrohr bekannt, das Füllrohr mit einem ovalen Querschnitt auszubilden. Diese ovale
Ausbildung des Füllrohres dient zur Verwirklichung eines elastischen Füllrohres, das
der Bewegung einer mechanischen Waage, auf der der Sack beim Füllen steht, folgen
kann. Da Füllrohre mit einem runden Querschnitt einen zu hohen Biegewiderstand aufweisen,
wird ein ovaler Querschnitt vorgesehen, der der Biegung des Füllrohres in der Lotrechten
einen geringeren Biegewiderstand entgegensetzt. Bei modernen Füllmaschinen ist das
Füllrohr starr und fest mit der Wägeeinrichtung im Rahmengestell der Füllmaschine
verbunden, so daß elastische Füllrohre weder erforderlich noch wünschenswert sind.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Füllmaschine der eingangs erwähnten
Art so zu verbessern, daß eine verbesserte Entleerung des Füllrohres am Ende des Füllvorganges
erzielt wird.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Füllrohr mit der Horizontalen
einen Winkel von etwa 20° bis zu 35° einschließt und daß der Neigungswinkel des Füllrohres
mit dem Neigungswinkel des Bodens des Vorratsbehälters übereinstimmt.
[0007] Überraschenderweise hat es sich gezeigt, daß bei dieser unkonventionellen Ausbildung
des Füllrohres ein verbessertes Fließverhalten für das pneumatisch geförderte Füllgut
in dem Füllrohr entsteht, so daß deutlich weniger Ablagerungen von Füllgut in dem
Füllrohr am Ende des Füllvorganges zu beobachten sind und die Stopfgrenze höher liegt,
so daß das Füllrohrwesentlich weniger zum Verstopfen neigt als die bisher bekannten
Füllrohre mit einem kreisförmigen Querschnitt.
[0008] Als Querschnittsformen kommen bei dem erfindungsgemäßen Füllrohr ein rechteckiger,
halbkreisförmiger, oder elliptischer Querschnitt in Betracht.
[0009] In einer bevorzugten Ausführungsform weist das Füllrohr die größte Breite an seinem
Boden auf, was bei Füllrohren mit rechteckigem oder halbkreisförmigem Querschnitt
gegeben ist. Die bevorzugte Ausführungsform ist ein Füllrohr mit einem rechteckigen
Querschnitt.
[0010] In der Praxis haben sich für die überwiegende Anzahl der Anwendungsfälle optimale
Ergebnisse ergeben, wenn die Innenwände des Füllrohres etwa waagerecht und lotrecht
stehen. Dabei ist das Verhältnis von Breite und Höhe des Innenquerschnittes des Füllrohres
vorzugweise etwa 2 : 1. Dieses Füllrohr führte im Versuch mit für eine pneumatische
Förderung problematischem Füllgut zu einer Verringerung der Ablagerung von 30 % gegenüber
einem Füllrohr mit einem runden Innenquerschnitt.
[0011] Zur Erstellung der zur Aufnahme des Sackventils geeigneten etwa runden Außenwand
kann das Füllrohr zweischalig aufgebaut sein. Der Zwischenraum zwischen den beiden
Schalen kann zum Abtransport der aus dem Sack wieder entweichenden Druckluft verwendet
werden. Zusätzlich kann der Boden des Füllrohres als Belüftungsboden ausgebildet werden.
Dadurch kann eine Art Fließbett erzeugt werden, mit der eine eventuell im Füllrohr
verbleibende Restmenge vollständig ausgetragen werden kann. Die Luftzuführungsleitungen
können ebenfalls im Zwischenraum zwischen den beiden Schalen untergebracht werden.
Auf die bisher üblichen, stark Staub erzeugenden Ausblaseinrichtungen mit meist unbefriedigender
Restentleerung der Füllröhre kann somit verzichtet werden. In einer bevorzugten Ausführungsform
ist die Außenwand durch einen Blähschlauch gebildet, der automatisch die erforderliche
runde Außenwand bildet, wenn er mit Druckluft o. ä. aufgebläht wird.
[0012] Die Erfindung soll im folgenden anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels
näher erläutert werden. Es zeigen:
Figur 1 - eine seitliche Ansicht einer Füllmaschine mit einer Einrichtung zur pneumatischen
Förderung des Füllgutes
Figur 2 - einen Vertikalschnitt durch die Füllröhre der Füllmaschine aus Figur 1
Figur 2a - einen Querschnitt durch die Innenwände des Füllrohres mit dem sie umgebenden
Blähschlauch
Figur 3 - eine Ansicht auf das Füllrohr gemäß Figur 2 von oben.
[0013] Die in Figur 1 dargestellte Füllmaschine weist ein Traggestell 1 auf, an dem ein
Sackstuhl 2 als Teil einer Wägeeinrichtung befestigt ist. Mit der mit dem Sackstuhl
2 bewegbaren Anordnung ist ein Füllrohr 3 verbunden. Über ein eine gewichtsmäßige
Entkopplung des Füllrohres 3 von dem Traggestell 1 bewirkendes Gummistück 4 setzt
sich das Füllrohr 3 bis zu einem Vorratszylinder 5 fort, in den die Fortsetzung des
Füllrohres 3 mündet. Das Füllrohr 3 ist schräg nach unten geneigt, wobei seine Neigung
etwa der Neigung eines Bodens 6 des Vorratszylinders 5 entspricht. Unterhalb des Bodens
6 ist eine Mehrzahl von Druckluftkammern 7 angeordnet, die mit Druckluftschläuchen
8 einzeln versorgtwerden. Über Einstellregler 9 ist der Druck in den Druckluftleitungen
8 einstellbar. Am oberen Ende des Vorratszylinders 5 befindet sich eine Absperreinrichtung
10, mit der der Vorratszylinder 5 von einer Zuführungsleitung 11 von einem (nicht
dargestellten) Vorratsbunker trennbar ist.
[0014] Das mit der Wägeeinrichtung verbundene vordere Ende des Füllrohres 3 ist mit dem
Sackstuhl 2 übereinen Befestigungswinkel 12 verbunden, an dem gleichzeitig oberhalb
des Füllrohres 3 ein Andruckstempel 13 befestigt ist, der zum Festhalten des auf das
Füllrohr 3 geschobenen Ventils eines (nicht dargestellten) Ventilsackes auf dem Füllrohr
3 dient.
[0015] Die Figuren 2 und 3 verdeutlichen näher den Aufbau des Füllrohres 3 mit den an ihm
angebrachten Einrichtungen. Das Füllrohr 3 ist mit einem Winkel von ca. 20° gegenüber
der Horizontalen schräg nach unten zeigend an der Außenwand des Vorratszylinders 5
angebracht und mündet in diesen mit einer Durchgangsöffnung 14, die genau den Querschnitt
des Füllrohres 3 aufweist. Das Füllrohr weist rechteckig aufeinanderstehende Innenwände
15 auf, wobei die Breite seines Innenquerschnitts etwa doppelt so groß ist wie die
Höhe. Die den im Querschnitt waagerecht stehenden Boden bildende Innenwand 15 des
Füllrohres 3 fluchtet mit dem Boden 6 des Vorratszylinders 5. Unter dem Boden 6 ist
die zugehörige Druckluftkammer 7 in Figur 2 angedeutet.
[0016] Das vordere Ende des Füllrohres 3 weist den rechteckigen Innenquerschnitt auf, der
in Figur 2a mit einem Schnitt entlang der Linie AB in Figur 2 verdeutlicht ist. An
der Boden-Innenwand des Füllrohres 3 ist ein Schutzblech 16 trapezförmig angebracht,
in dem zwei Entlüftungsleitungen 17 geführt sind. Diese Entlüftungsleitungen 17 dienen
zurAbfuhr der in den Sack mit dem Füllgut gepumpten Förderluft aus dem Sack. Die Außenwand
des Füllrohres 3 weist zwei ringförmig ausgebildete und voneinander beabstandete Nuten
18 auf, zwischen denen eine Kammer 19 gebildet ist. In den Nuten 18 sind zwei Enden
eines Blähschlauchs 20 dichtend ringförmig festgelegt, der die Kammer 19 überspannt.
In die Kammer 19 mündet eine Druckluftzuführungsleitung 21, durch die die zum Aufblähen
des Blähschlauchs 20 benötigte Druckluft in die Kammer 19 gepumpt wird.
[0017] Der bisher beschriebene Teil des Füllrohres 3 ist über den Befestigungswinkel 12
mit der Wägeeinrichtung verbunden. An ihn schließt sich zum Vorratszylinder 5 hin
das weiche Gummistück 4 an, mit dem der vordere Teil des Füllrohres 3 gewichtsmäßig
von dem übrigen Teil des Füllrohres 3 entkoppelt wird. Das zum Vorratszylinder 5 zeigende
Teil des Gummistücks 4 ist am Traggestell 1 der Füllmaschine befestigt. Es wird durch
ein weiteres Gummistück 21 fortgesetzt, das in ein festes, an der Außenwand des Vorratszylinders
5 angebrachtes Leitungsstück 22 übergeht. Die Gummistücke 4, 21 sowie das Leitungsstück
22 weisen alle den in Figur 2a dargestellten rechteckigen Innenquerschnitt auf, so
daß sich ein glatter Strömungskanal mit rechteckigem Innenquerschnitt für das Füllrohr
3 bildet.
[0018] Das Gummistück 21 kann mittels zweier Druckkolben 23 teilweise oder ganz zusammengedrückt
werden. Durch das teilweise Zusammendrücken des Gummistücks 21 wird der durch das
Füllrohr 3 geleitete Füllgutstrom mengenmäßig reduziert, also ein sogenannter Feinstrom
gebildet. In bekannter Weise dient der Feinstrom zur Restbefüllung des mit einem Grobstrom
weitgehend gefüllten Sackes. Durch das vollständige Zusammendrücken des Gummistücks
21 wird der Förderstrom vollständig unterbrochen und die Befüllung des Sackes beendet.
[0019] Üblicherweise wird der mit der Wägeeinrichtung verbundene vordere Teil des Füllrohres
mit einem Druckluftstoß entleert. Diese Entleerung ist problematisch, da der Druckluftstoß
zu einer stoßartigen Erhöhung des Druckes in dem Sack führt, wodurch die Gefahr des
Zerplatzens besteht und im übrigen Füllgut durch kleinere Undichtigkeiten ausstaubt.
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung des Füllrohres 3 mit einem viereckigen Querschnitt
kann der Druckluftstoß vermieden oder zumindest verringert werden.
[0020] Die Entleerung des Füllrohres wird noch dadurch vebessert, daß der Boden des Füllrohres
3 zumindest streckenweise als Sieb ausgebildet ist, unter dem eine Druckluftleitung
25 endet (vgl. Figur 2a). Dadurch wird die Neigung des Füllgutes, sich auf dem im
wesentlichen ebenen Boden abzusetzen, noch durch die durch den Siebboden 24 strömende
Druckluft vermindert.
1. Füllmaschine mit einer Einrichtung zum pneumatischen Fördern des Füllgutes aus
einem mit einem geneigten Boden (6) versehenen Vorratsbehälter (5) durch ein starres,
fest mit einer Wägeeinrichtung verbundenes, geneigt angeordnetes Füllrohr (3), dessen
Innenquerschnitt eine wesentlich größere Breite als Höhe aufweist, in einen auf das
Füllrohr (3) aufschiebbaren Ventilsack, dadurch gekennzeichnet, daß das Füllrohr (3)
mit der Horizontalen einen Winkel von etwa 20° bis zu 35° einschließt und daß der
Neigungswinkel des Füllrohres (3) mit dem Neigungswinkel des Bodens des Vorratsbehälters
übereinstimmt.
2. Füllmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Füllrohr (3) die
größte Breite an seinem Boden aufweist.
3. Füllmaschine nach einem derAnsprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis
von Breite zu Höhe des Innenquerschnitts des Füllrohres (3) etwa 2 : 1 beträgt.
4. Füllmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Innenwände (15) des Füllrohres (3) einen rechteckigen Querschnitt bilden.
5. Füllmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenwände (15) im
Querschnitt waagerecht und lotrecht stehen.
6. Füllmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Innenwände (15) des Füllrohres (3) von einem Blähschlauch (20) ringförmig umgeben
sind.
7. Füllmaschine nach einem derAnsprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden
des Füllrohres (3) als Sieb (24) ausgebildet ist, unter dem eine Druckluftleitung
(25) endet.
8. Füllmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb
des Bodens (6) des Vorratsbehälters (5) Druckluftkammern (7) angeordnet sind.
1. Filling machine with a device for pneumatic conveying of the filling material from
a supply chamber (5) with an inclined floor (6) through a rigid filling pipe (3),
connected fixedly to a weighing device and arranged inclined, into a valved bag pushed
on to the filling pipe (3), the inner cross-section of the filling pipe (3) having
a substantially larger width than height, characterized in that the filling pipe (3)
makes an angle with the horizontal of appproximately 20° to 35° and in that the angle
of inclination of the filling pipe (3) matches the angle of inclination of the bottom
(6) of the supply chamber (5).
2. Filling machine according to claim 1, characterized in that the filling pipe (3)
has its greatest width at its bottom.
3. Filling machine according to one of claims 1 to 2, characterized in that the ratio
of the width to the height of the inner cross-section of the filling pipe (3) amounts
to about 2 : 1.
4. Filling machine according to one of claims 1 to 3, characterized in that the inner
walls (15) of the filling pipe (3) form a rectangular cross-section.
5. Filling machine according to claim 4, characterized in that the inner walls (15)
in the cross-section are horizontal and vertical.
6. Filling machine according to one of claims 1 to 5, characterized in that the inner
walls (15) of the filling pipe (3) are annularly surrounded by an inflatable sleeve
(20).
7. Filling machine according to one of claims 1 to 6, characterized in that the bottom
of the filling pipe (3) is formed as a sieve (24), under which a compressed air duct
(25) terminates.
8. Filling machine according to one of claims 1 to 7, characterized in that compressed
air chambers (7) are arranged below the floor (6) of the supply container (5).
1. Machine de remplissage comportant un dispositif pour refouler pneumatiquement la
matière de remplissage à partir d'un récipient d'alimentation (5) pourvu d'un fond
incliné (6), par un tube de remplissage (3) rigide, relié à demeure à un dispositif
de pesage, monté en position inclinée et dont la section transversale interne présente
une largeur nettement supérieure à sa hauteur, dans un sac à valve pouvant être glissé
sur le tube de remplissage (3), caractérisée en ce que le tube de remplissage (3)
forme avec l'horizontale un angle compris entre environ 20° et 35° et que l'angle
d'inclinaison du tube de remplissage (3) correspond à l'angle d'inclinaison du fond
du récipient d'alimentation.
2. Machine de remplissage suivant la revendication 1, caractérisée en ce que la plus
grande largeur du tube de remplissage (3) se situe à sa partie inférieure.
3. Machine de remplissage suivant l'une des revendications 1 et 2, caractérisée en
ce que le rapport de la largeur à la hauteur de la section transversale intérieure
du tube de remplissage (3) est d'environ 2:1.
4. Machine de remplissage suivant l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisée
en ce que les parois intérieures (15) du tube de remplissage (3) forment une section
transversale rectangulaire.
5. Machine de remplissage suivant la revendication 4, caractérisée en ce que les parois
intérieures (15) sont horizontales et verticales en coupe transversale.
6. Machine de remplissage suivant l'une quelconque des revendications 4 à 5, caractérisée
en ce que les parois intérieures (15) du tube de remplissage (3) sont entourées de
manière annulaire par un manchon gonflable (20).
7. Machine de remplissage suivant l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisée
en ce que la partie inférieure du tube de remplissage (3) a la forme d'un tamis (24)
en dessous duquel s'ouvre une conduite d'air comprimé (25).
8. Machine de remplissage suivant l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisée
en ce qu'en dessous du fond (6) du récipient d'alimentation (5) sont disposées des
chambres à air comprimé (7).